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Kundenrezensionen

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am 3. Dezember 2010
Im Prinzip deutet mein Titel schon das an, was ich empfinde. Das Buch selbst war unglaublich witzig, ich habe mich bei mancher Situationskomik lachend auf dem Bett gekugelt. Die Ideen sind wirklich spritzig und die Charaktere gut überlegt.

Apropos Charaktere - guter Anfang, schlechtes Ende. Ich muss leider sagen, dass die Autorin etwas grundlegend falsch gemacht hat, indem sie die Charaktere keinerlei Entwicklung ausgesetzt hat. Die Charaktere sind immer gleich und handeln auch immer gleich. Keinerlei Entwicklung, richtig schade. Der Exfreund ist immer noch sexbesessen usw. (um den anderen Lesern nicht zu viel zu verraten, die die es schon gelesen haben, wissen, was ich meine ;D ). Amy sollte dringend erwachsen werden und nicht andauernd weglaufen, weil das beim hundertfünfzigsten Mal nunmal nicht mehr komisch, sondern ermüdend ist. Schlupflöcher sind schön und gut, aber man muss nicht andere Leute andauernd in die Scheiße reiten, um selbst nicht geköpft zu werden.

Liebe Frau Beaumont, lerne Charakterentwicklung, um zufriedenere Leser zu haben! ;D

Dennoch gebe ich 3 Sterne, weil die Grundidee gut ist, stilistisch ist nichts auszusetzen und die Situationskomik ist auch klasse.
Abzüge wegen nicht vorhandener Charakterentwicklung und unzufriedenstellendem Ende.
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am 22. Mai 2005
Ich habe "Marsha Mellow und ich" neulich in der Bahn angefangen zu lesen und musste aufhören, weil sich die Mitreisenden sonst über mein lautes Lachen beschwert hätten. Diese Buch ist absolut großartig! Über Humor kann man bekanntlich nicht streiten, aber wer Bridget Jones und Sex and the City mochte, wird Marsha heiß und innig lieben. Die Protagonistin Amy ist einfach hinreißend in ihrem Bemühen, abzutauchen, damit vor allem ihre spießige Mutter nicht erfährt, dass sie einen erotischen Bestseller geschrieben hat. Auch der in Frauenromanen beliebte schwule Freund ist in diesem Buch etwas ganz Besonderes (nimmt er doch schließlich Amys Mutter sogar die Beichte ab ...). Also, wer auch nur ansatzweise etwas für schrägen Humor und romantische Geschichten übrig hat, der MUSS dieses Buch lesen! Auch das originelle Cover ist genial und endlich einmal etwas anderes.
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am 18. Juni 2006
Amy Bickerstaff führt ein eigentlich alltägliches Leben, sie arbeitet als Sekretärin bei einem kostenlosen Frauenmagazin, das in einer großen Krise steckt. Ihre Schwester sucht sich immer wieder zielsicher die skurrilsten Freunde aus, die meistens mit Drogen dealen oder für andere kriminelle Machenschaften verantwortlich sind. Ihre Mutter ist erzkonservativ und darf auf keinen Fall erfahren, dass Amy raucht, doch als ihre Mutter plötzlich in neuen Klamotten auftaucht und vermutet, dass Amys Vater eine Affäre hat, beginnt Amys Leben ins Wanken zu geraten.

Doch damit nicht genug, denn was außer ihrer Schwester Lisa niemant ahnt: Amy hat unter dem Pseudonym Marsha Mellow einen Hardcore-Porno geschrieben, um sich nach der Trennung von ihrem letzten Freund die Wut von der Seele zu schreiben. Vorlage für die sexuellen Eskapaden von Marsha Mellows Romanheldin ist Amys schwuler Freund Ant, der in einer Schwulenbar in New York arbeitet und dort die Männer häufiger wechselt als Amy ihre Unterhosen.

Amys Leben gerät immer mehr aus den Fugen, als sich das Lieblingsblatt ihrer Mutter an die Fersen ihrer Agentin heftet, um Marsha Mellows wahre Identität zu lüften. Es kann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Amy als Marsha Mellow identifiziert wird, doch so weit darf es auf keinen Fall kommen...

Amy Bickerstaff führt ein eigentlich alltägliches Leben, sie arbeitet als Sekretärin bei einem kostenlosen Frauenmagazin, das in einer großen Krise steckt. Ihre Schwester sucht sich immer wieder zielsicher die skurrilsten Freunde aus, die meistens mit Drogen dealen oder für andere kriminelle Machenschaften verantwortlich sind. Ihre Mutter ist erzkonservativ und darf auf keinen Fall erfahren, dass Amy raucht, doch als ihre Mutter plötzlich in neuen Klamotten auftaucht und vermutet, dass Amys Vater eine Affäre hat, beginnt Amys Leben ins Wanken zu geraten.

Doch damit nicht genug, denn was außer ihrer Schwester Lisa niemand ahnt: Amy hat unter dem Pseudonym Marsha Mellow einen Hardcore-Porno geschrieben, um sich nach der Trennung von ihrem letzten Freund die Wut von der Seele zu schreiben. Vorlage für die sexuellen Eskapaden von Marsha Mellows Romanheldin ist Amys schwuler Freund Ant, der in einer Schwulenbar in New York arbeitet und dort die Männer häufiger wechselt als Amy ihre Unterhosen.

Amys Leben gerät immer mehr aus den Fugen, als sich das Lieblingsblatt ihrer Mutter an die Fersen ihrer Agentin heftet, um Marsha Mellows wahre Identität zu lüften. Es kann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Amy als Marsha Mellow identifiziert wird, doch so weit darf es auf keinen Fall kommen...

Mit "Marsha Mellow und ich" gelang Maria Beaumont der schriftstellerische Durchbruch und das durchaus zurecht. Ihr Roman sprüht vor Wortwitz und entlockt einem auf jeder Seite mindestens ein Lachen, weil Amy Bickerstaff von einer skurrilen Situation in die nächste gerät. Normal ist hier eigentlich gar nichts und das genau macht den Charme des Buches aus. Maria Beaumont schreibt dermaßen abgedreht, dass man aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herauskommt, zumal sie Charaktere entwirft, die alles andere als alltäglich sind. Selbst Amy muss bald erkennen, dass jedes ihrer Familienmitglieder eine echte Macke hat, doch von ihrer eigenen Macke darf natürlich keiner etwas erfahren.

Während Amy also alles versucht, um ihre zweite Identität zu verheimlichen, geschehen herrlich viele abstruse Dinge um sie herum, die immer wieder für Erheiterung sorgen, auch wenn Amy immer verzweifelter wird. "Marsha Mellow und ich" ist alles andere als alltäglich, sodass man wunderbar in diese Geschichte abtauchen kann, um sich von Maria Beaumont aufs komischste unterhalten zu lassen.

Beaumonts zweiter Roman "Extra scha(r)f" gefiel mir zwar noch ein winziges bisschen besser, da ich mit der dortigen Hauptfigur noch besser mitfiebern und mitfühlen konnte, aber alleine durch die wunderbare Situationskomik bei Marsha Mellow muss dieses Buch einfach fünf Sterne bekommen. Wer mal wieder richtig lachen möchte, sollte "Marsha Mellow und ich" lesen, es ist einfach herrlich!
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am 14. August 2008
knallbunt mit nix als Luft gefüllt...
Tja, was genau an diesem Buch spritzig ist, kann man ja die Akteure des Romans im Roman fragen, aber klebrige Oberschenkel nach diversen Eskapaden haben nur ansatzweise mit Spritzigkeit zu tun...
Die mir persönlich etwas zu flach geratene Story, punktet im negativen Sinn mit tatsächlich sehr eintönig gehaltenen Schimpfworten, die zu jeder sich bietenden - passenden oder unpassenden - Gelegenheit aufs Papier gezerrt werden. Die hin wieder tatsächlich komischen Abschnitte werden somit gleich wieder abgesägt.
Nicht, dass man mich jetzt für eine Spassbremse hält :o)

Manch andere, in diesem Genre beheimatete, Autorin hätte aus dem durchaus spritzigen Ansatz mehr machen können.

Die Geschmäcker sind verschieden, an meinem Geschmack ist es vorbeigesaust...
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am 12. Juni 2007
Auf dem Grabbeltisch hab ichs zuerst gesehen und war verwirrt, das beide Seiten wie der Anfang aussehen...

Ich muss zugeben, normalerweise halte ich nicht viel von Frauenromanen, allein der Name schreckt mich schon ab. Aber dieser ist irgendwie anders.

Die Story ist spritzig und teilweise unerwartet geschrieben. Obwohl man teilweise meint, man würde schon das ganze Ende kennen, kommt es doch ganz anders.

Von der Story möchte ich nun nichts mehr verraten, das haben meine Vorgänger eh schon ausgeweitet, sondern den Roman einfach weiterempfehlen!

Ach ja, nur weil viele ein Buch weiterverkaufen, heißt das noch lange nicht, dass es schlecht ist!
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am 28. Oktober 2011
Habe mir das Buch im Sonderangebot gekauft, da ich es vor Jahren schonmal in einem anderen buch hinten als Empfehlung gesehen habe..

Die handlung scheint schön durchdacht und auch originell zu sein, es ist nicht immer der gleiche Kram wie in anderen Romanzen/Komödien, dennoch kann ich es nicht verstehen, dass die Autorin auf knapp 380 Seiten ständig vom gleichen erzählt.

"Wie soll Amy ihren seltsamen Eltern nur das schreckliche Geheimnis enthüllen?!"

Um diese Frage geht es eigentlich im ganzen Buch. Das zwischen S.1 und ~S.380 noch andere kleine Lückenfüller passieren ist zwar unterhaltsam (der Humor kommt in diesem Buch an einigen Stellen wirklich gut!), aber man hat irgendwann m.M.n. keinen Ansporn weiter zu lesen.

Dass das große Ende dann nur so kurz und knapp auf 1-2 Kapiteln geschoben wurde, man die eigentlich Handlung kaum mitbekommt, ist enttäuschend. Ein besseres Ende hätte definitiv zu besseren Bewertungen geführt.

Die Charaktere in diesem Buch sind originell und unterscheiden sich alle sehr, jede Person bekommt von Anfang an einen eigenen Tóuch und man kann sich gut in sie hinein versetzen.
Dennoch hätte ich mir gewünscht, das einige Klischées vielleicht nicht ganz so ausgefaltet werden und das man noch die ein oder andere Überraschung zu Gesicht bekommt. Im gesamten Buch über verändert keine einizige Person auch nur annähernd ihren Charakter oder entwickelt sich weiter. Das ist für den Leser etwas öde und führt nicht unbedingt dazu, weiterlesen zu wollen.

Letztendlich bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sternen.
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am 17. Juli 2007
habs auf dem mängel-exemplare-tisch gefunden, war auch eher sehr skeptisch am anfang, aber dieser humor hat mich echt umgehauen. eines der besten bücher die ich je gelesen habe. (und ich habe schon sehr viele gelesen!!!)
ist zwar keine welt-literatur, aber muss ja auch nicht unbedingt sein, wenn man sich einfach nur vergnügen will. also mir gefällt dieses buch auf jeden fall.
dass viele leute es wieder weiterverkaufen, heißt doch, dass auch viele es gekauft und gelesen haben. dieser roman ist soetwas wie ein one-night-stand im bereich der frauen-literatur. frauen-romane-liebhaber werden ihn auf jeden fall lieben, skeptiker können sich überzeugen lassen, dass es auch anders geht als nur rosa-weich-und-kitschig...
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am 3. August 2014
Ich habe mir das Buch von einer Freundin ausgeborgt, da es sich witzig anzuhören schien.
Beim Lesen der Geschichte musste ich mir oft den Bauch vor Lachen halten, die genialen Sequenzen sind einfach zu komisch (v.a. die Lüge, den schwulen Ant als Priester darzustellen).
Die Geschichte ist sehr sprunghaft, weshalb dies anfangs etwas verwirrend ist und man sich reinlesen muss, dann wird jedoch alles sehr schnell übersichtlich. Inhaltlich gerät Amy von einer brenzligen Lage in die nächste, weshalb sie sich immer mehr in ihre Lügengeschichten verstrickt.

Leider findet keine Entwicklung der Personen statt, sie scheinen immer auf der selben Stelle zu treten. Amys Schwester und ihre Agentin wollen sie schon am Anfang des Buches dazu bewegen, die Wahrheit über ihre Identität zu gestehen, da sowieso schon alles auffliegen ist, aber Amy traut sich nicht, weshalb sich dies bis ans Ende des Buches zieht. Aus Panik läuft sie brenzligen Situationen ständig aus dem Weg.
Was mir ganz und gar missfällt ist das Ende. Super, dass Amy endlich ihr (gesamtes) Lügengeflecht auflöst, aber: Ausgerechnet, die wichtigste Sache, dass Amy in Wahrheit Marsha Mellow ist, endet erst recht in einer Lüge. Als ich das las, haute es mich vollkommen vom Hocker und ich bekam eine mords Wut auf die Autorin. Was bringt das?! Durch die neue Lüge denkt Jake am Ende natürlich immer noch, dass Amy der Angsthase ist. Ich denke mir, sie will sich an ihm rächen, aber was hat sie davon, wenn sie sich letzten Endes erst recht wieder vor der Wahrheit verkriecht?!
Was ich auch nicht leiden konnte, waren die Tagträume. Das war so unnötig und hauptsächlich verwirrend.

Das Buch ist für Jugendliche geeignet (auch Erwachsene) und für Leute, die gerne einen sprunghaften Inhalt lesen.
Für zwischendurch ist die Geschichte sehr amüsant, aber große Erwartungen sollte man nicht haben.
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am 16. Juni 2007
ich habe dieses Buch spontan gekauft. solche bücher sind normalerweise gar nicht mein fall (bin eher für die historischen schmöker) und muss sagen: dieses buch ist sooo erfrischend lustig!

herrlich chaotisch, voller wortwitz und die (anti-)heldin sowas von sympathisch!

ein erheiternder lesespaß für erholsame sommerabende, oder sassions am strand :-)
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am 3. Dezember 2013
~ Cover ~
Das Cover hat, im wahrsten Sinne des Wortes, zwei Seiten: Während die Vorderseite eine junge Frau in Jeans und Shirt ziert, so findet man auf der anderen Seite eben diese Frau in einem recht sexy Outfit. Die eine unscheinbar, die andere äußerst aufreizend. Sie scheinen zwei unterschiedliche Personen zu sein, ungleiche Schwestern, doch sie sind ein und dieselbe Person. Mehr erfährt man schon durch den Klappentext. Wesentlich mehr natürlich im Buch. In jedem Fall finde ich das Cover sehr passend. Es ist optisch modern und "leicht" gestaltet und weist somit bereits auf die "Leichtigkeit" dieses Buches hin.

~ Eindrücke / Meinung ~
---> ACHTUNG SPOILER! <---

In diesem Buch geht es darum das Amy ein Mauerblümchen ist. Ihr Freund möchte allerdings mehr Action und versucht sie zu einem Besuch im Swingerclub zu bewegen. Diese ist außer sich und verlässt ihn. Um ihren Frust los zu werden, setzt sie sich an ihren Laptop und schreibt ihre erotischen Fantasien nieder. Ihre Schwester findet das Manuskript und reicht es bei mehreren Verlagen ein. Einer druckt es schließlich und unter dem Pseudonym "Marsha Mellow" wird es ein Bestseller. Niemand, bis auf Amy's Schwester, wissen um wem es sich bei der Autorin handelt.
"[...] Ich bringe das Zittern meiner Hände unter Kontrolle, nehme den Deckel von meinem Cappuccino ab und puste an dem Schaum. S***, zu heftig. In dicken Flocken spritzt der Schaum. S***, zu heftig. In dicken Flocken spritzt der Schaum auf meine Tastatur. Merke: Versuche nie, dich unauffällig zu verhalten, wenn heiße Getränke in der Nähe sind. [...]" [S. 08]

Die Mutter der Schwestern ist total religiös. Über Sex wird nicht geredet, Homosexuelle sind in Ihren Augen eine Schande, ... Alles muss so sein, wie "Gott es will". Daher traut sich amy auch nicht ihrer Mutter von dem Buch zu beichten. Wie sollte sie es auch anstellen:
"[...] Mum", habe ich gesagt, "ich schreibe Hardcore-Pronos. Was sagst du dazu?" [...]" (S. 210)
Warum eigentlich nicht? Amy macht sich totale Sorgen darüber, dass ihrer Mutter hinter das Geheimnis kommt. Aber warum denn bitte? Ich würde es meiner Mutter sicher erzählen. Sie an ihrer Stelle würde es vielleicht nicht unbedingt im christlichen Kindergarten herumerzählen, in dem Sie arbeitet, aber sie würde sich auch nicht schämen. Wohl eher ein wenig stolz sein, dass ihre Tochter Erfolg hat. Und selbst wenn nicht. Ich muss gestehen, dass es mir egal wäre. Ich lebe mein Leben, nicht ihres. Amy wirkt auf mich ziemlich naiv. Überzogen naiv.
Der Schreibstil ist oft sehr salopp und auch teilweise unverblümt. Ich bin beim besten Willen nicht prüde, aber wenn ich ein Buch lese, so erwart ich einen gewissen Anspruch. Hier wirkt es leider mal wieder, als würde der Leser in einer Runde mit Freunden sitzen und einen Spruch nach dem anderen raushauen. (Solche die nur der Sprecher selbst witzig findet.) Klar, es geht in diesem Buch um Sex, dennoch: Wenn ich Einzelheiten und Schwanzvergleiche möchte kaufe ich mir die BRAVO. ;)
Kurz: Der Schreibstil ist sehr nervig.

"[...] Nein, ich bin nicht bibelfest genug. Sie wird mir Fragen über Matthäus, Markus, Lukas und Johannes stellen, und ich versau es dann, indem ich ihr die Telefonnummer samt Schwanzgröße von allen vieren gebe [...]." [S. 82]

~°~ Fazit ~°~

Es hätte so schön sein können. Ein Rachefeldzug, wenn auch kein geplanter und von der grauen Maus zum Erfolgsstar. Die story ist gut, die Umsetzung leider misslungen. Die Charaktere, grade Amy, wirken einfach nur naiv. Klar, Naivchen gibt es auch im richtigen Leben, aber ob die dann soweit kommen, wage ich zu bezweifeln. Alles in allem wirkt hektisch und total überzogen. Ob nun die Religionsvernarrtheit der Mutter, das schmierige Aussehen des Privatdetektivs oder das der homosexuelle Freund seinen Partner nach Strich und Faden betrügt. Klischees werden in diesem Buch leider so ziemlich alle bedient.
Einige Stellen haben mich zum Lachen gebracht, leider waren das nur sehr wenige. Ansonsten entlockte mir dieser Roman oft nur Augenrollen. Ich kann jedem daher nur empfehlen die Finger von Marsha Mellow zu lassen.
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