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Kundenrezensionen

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am 28. Februar 2008
Nach den schlechten Kritiken auf dieser Seite zögerte ich lange, diesen Roman zu kaufen. Völlig zu Unrecht! Wobei ich in einem Punkt den Kritikern recht geben möchte: Der Schreibstil ist teilweise (durch die Übersetzung?) schlecht.
Die Geschichte an sich und auch der zweifelnde Held sind interessant: Ein Mordserie erschüttert das gerade von den Kreuzfahrern eroberte Jerusalem. Zufällig stößt Geoffrey auf das vorerst letzte Opfer, seinen Freund John. Von seinem Herrn Tankred wird er beauftragt, den Mörder zu finden. Aber nicht nur von ihm, sondern im weiteren Verlauf auch von den anderen Mächtigen, dem Vogt Gottfried von Boullion und dem Patriachen von Jerusalem. Dabei stößt Geoffrey auf einen Verschwörung, die das Ziel hat, Bohemund zum König von Jerusalem zu machen.
Die Konflikte der christlichen Herrscher, die im Heiligen Land Macht, Land und Reichtum erwerben wollen und nicht davor zurückschrecken, gegeneinander Krieg zu führen und die christliche Bevölkerung zu massakrieren, und somit den Sarazenen in die Hände spielen, sind gut dargestellt. Auch wird die Realität des Mittelalters humorvoll beschrieben: Zunächst ist Geoffrey ob des etwas trüben Badewassers skeptisch, bis sich herausstellt:"es war ein angenehmes Gefühl, und Geofrey entschied, nicht wieder vier Jahre bis zum nächsten Bad zu warten." Und den Gestank aus Akiras Schlachthaus hat man quasi in der Nase.
Natürlich gibt es anspruchsvollere Romane, aber ich fühlte mich gut und spannend unterhalten. Der Autor lehrt übrigens Geschichte in Cambridge, deswegen sollte man vielleicht doch seinem Fachwissen trauen, auch wenn einige Kritiker hier mal wieder alles besser wissen.
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am 20. November 2008
Dieses ganze Buch ist ein großes Geheimnis. Es ist teilweise so offensichtlich, daß der Leser bewusst falsch informiert bzw. in die "Irre" geschickt wird, daß man sich fragt, liegt es am Roman an sich oder an der Übersetzung. Eigentlich egal, denn beides ist schwach. Ein so genannter Ermittler, der sich ständig in absolut haltlosen und konfusen Überlegungen und Verdächtigungen ergeht, die völlig aus der Luft gegriffen sind und auch durch ständiges Wiederholen nicht richtiger werden und scheinbar nur zur Verwirrung des Lesers dienen sollen. Alle Personen sind unterteilt in schwarz und weiß oder gut und böse. Keine Differenzierungen bzw. Analysen und wenn doch, dann ist ein und dieselbe Person, ein Ritter, mal feinsinnig und gebildet und dann, weil es vermeintlich gut passt, rücksichtslos brutal. Also alles ein haltloses Durcheinander. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen.
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am 28. Dezember 2005
Schade, der dicke Schmöker fing im Prolog richtig spannend an -und entpuppte sich schon im ersten Kapitel als kapitaler Dünnbrettbohrer.
"Historisch" gesehen fehlt jegliches Lokalkolorit. Der Autor kommt mit einem Dutzend "Ritterzeit"-Schlagworte (Kettenhemd, Rüstung, Helm, Schwert, Panzerhandschuh, Wappenrock) aus. Wobei er sich kaum über die Funktion und Tragweise der Schutzkleidung und die zeitliche Einordnung im Klaren sein dürfte. Die dürftigen Details und wenigen "Namen" zeigen eher, dass Simon Beaufort sich nicht gerade in die Epoche vertieft hat – genauso wenig Tiefgang haben dann auch die durchweg blassen Charaktäre.
Dafür gibt's massig Kreuzfahrer-Klischees: Die korrupten, egoistischen Johanniter (die übrigens erst 50 Jahre später im geschilderten Outfit als Kriegermönche aktiv wurden und im Juli 1100 noch primär ihr Hospital betrieben), ein schwächlicher Gottfried von Buillon als Herrscher über Jerusalem (der damals immerhin der Prototyp eines Ritter-Helden war), Bohemund und Tankred, die nach eigenen Fürstentümern strebenden Normannen (ersterer erscheint nur namentlich, letzterer kaum), der Patriarch als römisch-katholisches Oberhaupt und Schwarzhändler, eine emanzipierte griechische Händlerin und Huren-hingegebene, fette Mönche.
Dazu der "Held" der Geschichte, Ritter Geoffrey, der sich dem Kreuzzug - politisch korrekt für's 21. Jahrundert - anschließt, um neue Kulturen und das Wissen der arabischen Welt zu studieren...
Über das spannungsgeladene Umfeld der Religionen, Kulturen und Potentaten des Heiligen Landes im ersten Jahr nach der Eroberung Jerusalems erfährt der Leser letztlich nichts. Schade, da wäre soviel drin gewesen.
Der Krimi selbst ist mau und arg konstruiert. Spannung kommt erst im letzten Viertel auf. Wobei einige Logikfehler nerven: Da scheitert ein Ritter beim Versuch, mit seinem Schwert einen Kettenhemd-geschützten Bösewicht zu besiegen. Bis der Fiesling von hinten durch seinen Panzer niedergestreckt wird - mit einem billigen Krumm(!!)dolch.
Deshalb nur zwei Sterne - für ein Buch, das ich mit Sicherheit kein zweites Mal lese, obwohl ich ausgemachter Mittelalter- und Historienkrimi-Fan bin.
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am 30. Oktober 2005
Kurz nach dem ersten Kreuzzug kommt es in Jerusalem zu einer geheimnisvollen Mordserie. Die Opfer, Ritter und Mönche, verbindet auf den ersten Blick gar nichts. Der englische Ritter Geoffrey wird beauftragt, den Mörder zu finden.
Bei diesem Buch handelt es sich um einen historischen Krimi, der mich leider weder historisch noch kriminalistisch wirklich überzeugen konnte. Geoffrey ist der klassische "zeitreisende" Held, der viel besser, edler, ja, "politisch korrekter" ist als alle anderen. Auch sonst paßt diese Geschichte über Mord und politische Intrigen überhaupt nicht in den historischen Rahmen.
Die Mordfälle sind verwirrend, der Prozeß der Fallaufklärung schleppend und die Lösung auch wenig befriedigend. Falls dies Beauforts Erstlingswerk war hat er noch eine Menge zu lernen.
Trotzdem liest sich das Buch zumindest ab der Hälfte einigermaßen erträglich, empfehlen kann ich es aber nicht.
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am 30. Juli 2012
Alles O.K.! Super Roman der Kreuzzüge. Für Liebhaber dieser Geschichtsepoche. Spannend erzählt und der Autor hält sich an historische Fakten. Ein tolles Buch.
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am 7. Januar 2006
Diese Buch entbehrt jeder Spannung. Man muß sich zwingen, weiterzulesen. Die Beschreibung von Umfeld, Lokalitäten sind sehr sparsam. Daher wirkt das Ganze farblos. Dialoge und Handlung sind absolut langweilig geschrieben. Das ist teilweise so plump, dass vorhersehbar ist, wer als Bösewicht dahintersteckt.Falls dieses Buch kein Ausrutscher war, meine Empfehlung: Der Autor sollte ernsthaft erwägen, sich nach einem Job umzusehen, von dem er mehr versteht. Schade ums Geld. Nur bedingt interessant, falls man noch Ofenheizung hat. Da lob ich mir Rebecca Gable`!
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