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513 von 547 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Germanistin und Mutter vor Lachen vom Sofa gefallen!
Wann hatte ich schon derartigen Lachkrämpfe? Noch dazu weit jenseits meiner Pubertät und Schulzeit, allein auf der Couch, beim Lesen eines Buches? ... Vielleicht sollte ich mein ganzes kluges Studium und die mich bisher bei meiner Lektüreauswahl leitenden Buchpreise, Zeit- oder Faz-Rezensionen etc. vergessen ... und künftig alle meine Bücher an...
Am 22. August 2005 veröffentlicht

versus
24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin lustigeres von Kerstin Gier gewohnt
Constanze, Mutter von Nelly und Julius, wurde von ihrem Mann kurzerhand vor die Tür gesetzt, da er sich neu verliebt hat. Total abgeneigt, verfrachtet er sie in das total veraltete Haus seiner toten Mutter. Constanze fällt aus allen Wolken, als sie dieses Haus sieht. Jedoch kommen "Engel" vorbei, sie zu trösten und den Angriff auf einen Neuanfang zu...
Veröffentlicht am 5. Juli 2009 von Billinchen


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513 von 547 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Germanistin und Mutter vor Lachen vom Sofa gefallen!, 22. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia (Taschenbuch)
Wann hatte ich schon derartigen Lachkrämpfe? Noch dazu weit jenseits meiner Pubertät und Schulzeit, allein auf der Couch, beim Lesen eines Buches? ... Vielleicht sollte ich mein ganzes kluges Studium und die mich bisher bei meiner Lektüreauswahl leitenden Buchpreise, Zeit- oder Faz-Rezensionen etc. vergessen ... und künftig alle meine Bücher an der Tankstelle (oder war's im Supermarkt?) kaufen? ... Oder war/ ist "Die Mütter-Mafia" das ein einzigartiger Glückgriff und ist Kerstin Gier einfach "eine Koryphäe auf ihrem Gebiet"?
Ich glaube wirklich, Frau Gier hat exakt die selben Geburtsvorbereitungskurse, Pekip-Treffen, Kindergartenbastelabende, Mutterkind-Kafferunden (und was man als frischgebackene Mutter anfangs noch alles mitzumachen müssen glaubt) besucht wie ich, muss unerkannt neben mir gesessen haben ... woher sonst kann sie diese perfekten, widerwärtigen Übermuttis kennen, die mich damals in tiefste Sinnkrisen stürzten? Alle sind so glücklich und stolz auf ihre Kinder, vergessen alle ihre eigenen Bedürfnisse, nur um ihre Kleinen angemessen zu fördern - bloß ich suche täglich deprimiert, überfordert und ausgelaugt bei meine beiden, gar nicht so wohlgeratenen Söhnen nach dem Zettel mit den Rückgabebedingungen? ...Irgendwann hat mir gedämmert, dass sich alle diese Supermamis ganz famos selbst in die Tasche lügen und man sich von allen diesen im Buch so herrlich überspitzt und doch genau auf den Punkt getroffenen Mütter-Vereinigungen konsequent fernhalten muss, um sein eigenes Seelen- und Familienheil zu finden ... aber auf die Idee, eine Mütter-Mafia zu gründen bin ich leider nicht gekommen!
Und das besonders Schöne an diesem Buch: Dass man sowohl in der Darstellung der bösen "Übermuttis" immer auch ein kleines mitleidvolles Augenzwinkern spüren kann, aber auch die letztendlich siegenden "Guten" nicht ohne ihre kleineren oder auch größeren Macken gezeichnet werden.
Oder anders gesagt, auch wenn's die Autorin in ihrer witzig-frechen Nachbemerkung noch so "peinlich" findet: Identifikation pur!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse!, 1. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia: Roman (Taschenbuch)
Kerstin Gier ist mit sicherheit einer der lustigsten Romane über Frauen gelungen, den es zur Zeit auf dem Markt gibt. Es ist nicht so ein pseudo-witziger Frauenroman, der einen schon beim Titel würgen lässt (wie z.B. "Doppelt geküsst hält besser" oder so dämliche Witzchen). Kerstin Gier überzeugt mit einer tollen Geschichte um eine verlassene Ehefrau, die mit ihren zwei Kindern mir nichts, dir nichts im alten Haus ihrer verstorbenen Schwiegermutter in einem Eiche rustikal-Albtraum sitzt. Die Autorin überzeugt durch durch eine tolle Sprache, jede Menge Witze, Ironie und einer Portion Sarkasmus. Herrlich auch die Übermütter der Mütter-Mafia, die alles besser wissen und in ihrem Blog zum Besten geben, wie toll sie doch sind.
Ich hab das Buch schon zwei Mal gelesen und kann immer noch herzlich darüber lachen. Absolut zum empfehlen!
Schade nur, dass die Covergestaltung jetzt schon zum dritten Mal in die Hose gegangen ist. Erst diese beiden Kinder, die über einen Zaun gucken (was hat das mit dem Buch zu tun?), dann dieses traurige Bild in grau mit Frauen- und Kinderbeinen (das ist ja wohl echt nichts für einen lustigen Roman, sondern sieht eher so aus, als habe die Frau ihren Mann bei einem schrecklichen Unfall verloren und würde nun nur noch weinen) und jetzt diese entsetzlichen Vögel (was ist das denn für eine Farbzusammenstellung? Entsetzlich. Und was haben die Vögel denn mit der Müttermafia zu tun?! Und wieso müssen jetzt alle Bücher von Kerstin Gier plötzlich rosa sein? Das deutet an, es handele sich eben doch um dumme Weibchen-Romane und das sind die Bücher eben nicht).
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157 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hab mich selten so amüsiert, 20. September 2007
Von 
Wilfried Hiemetzberger (St. Pölten, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia (Taschenbuch)
Der Humor trifft bei mir genau ins Schwarze. Hab das Buch eigentlich für meine schwangere Frau gekauft und als mir mal etwas fad war, dachte ich, dass ich mal ein paar Seiten lesen könnte. Hab noch nie über die ganze Länge eines Buches so oft gelacht, geschmunzelt und gegrinst. Ich hab ganz gern etwas übertriebene Charaktere und davon gibst hier weiß Gott genug. Werd mir gleich die Fortsetzung bestellen und meine Frau darfs nun auch lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch !, 23. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia: Roman (Taschenbuch)
Ich hab dieses Buch in 2 Tagen gelesen und herzlich gelacht.
Wer kennt sie nicht, diese Mütter die ihre Kinder vom
Klavierunterricht zur Kunstschule und von dort zum Karatekurs und
zum Tanzunterricht bringen, und dass auch noch für eine
"Ganzheitliche Förderung" halten. Ja, holt alles Potenzial aus
euren Kindern heraus. Auf irgendeinem Gebiet müssen Sie doch hochbe
gabt sein, oder sind sie etwa so durchschnittlich normale Kinder, wie
die von den Nachbarn?
Diese Mütter werden in dem Buch aufs Korn genommen und nebenbei wird die
Geschichte einer Frau erzählt, die neuerdings Alleinerziehend ist und
von ihrem Mann in das verstaubte Haus der verstorbenen Schwieger-
eltern abgeschoben wird.
Ein lustiges Buch mit schreiend komischen Dialogen für alle normalen
Mütter, die den Mut haben, ihr Kind so zu lassen wie es ist - herrlich
unperfekt und sehr liebenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur genial. Sollte jeder Mutter gelesen haben und immer wieder zur Hand nehmen :D, 4. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia: Roman (Taschenbuch)
Das Cover

Die Covergestaltung der Ausgabe aus dem Bastei Lübbe Verlag, die ich besitze ist einfach nur wunderschön und für mich ebenso genial wie der Inhalt des Buches. Der ist ja bekanntlich immer gleich und dennoch legt man als Buchliebhaber ja unabstreitbar bestimmte Vorlieben und wünscht sich ein hübsches Cover.
Dieses hier ist dabei für mich einfach nur perfekt. Wohlgemerkt für das Genre, in das das Buch gehört. Die Farbwahl entspricht meinem Geschmack total und harmoniert zudem gut zusammen. Außerdem wirkt es verspielt, ansprechend und gleichzeitig nicht wie Einheitsbrei.
Für mich eine perfekte Aufmachung, die zudem im Innenbereich des Buches weitergeführt wird.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Die Protagonistin des Buches heißt Constanze und am Anfang des Romans hat man noch den Eindruck alles liefe, wie in den typischen Frauenromanen ab. Es läuft nämlich alles schief in Constanzes Leben, was schief laufen kann. Ihr Mann hat sich soeben von ihr getrennt, warum und wieso ist Constanze immer noch nicht so ganz klar. Aber es scheint sehr endgültig, denn er hat bereits die Scheidung eingereicht und sie aus der gemeinsamen Wohnung ins leerstehende Haus seiner Mutter einquartiert. Für Constanze heißt es von jetzt auf gleich ein neues Leben zu beginnen. Und sie merkt schnell, dass sie mit dem Alltag des neuen Lebens ohne Ehemann und quasi alleinerziehend vollkommen überfordert ist.
Da kommt Constanze die Idee sich einer Müttersociety anzuschließen. Constanze ist jedoch weder auf die harten Aufnahmekriterien vorbereitet noch darauf, was hinter hilfsbereiten Fassade dieser Über-Muttis steckt. Schnell wird klar, die Zeiten schreien nach Revolution: Die Mütter-Mafia muss her. Kampf den Super-Mamis, die meinen in allem so perfekt zu sein.

Schreibstil und Storyverlauf

Die meisten werden Kerstin Gier entweder durch ihren großen Erfolg der Edelstein-Trilogie aus dem Jugendbuchbereich kennen, oder eben durch dieses Buch, das mindestens genauso erfolgreich ist. Und das nebenbei ebenfalls verfilmt wurde. Ich habe die angesprochene Trilogie natürlich auch gelesen, genau wie den Anfang ihres neuen Verkaufsschlagers: Silber.
Aber im Sommer war es einfach mal Zeit für einen ihrer Frauenromane und da ich selbst Mutter zweier Kinder bin, musste ich da einfach zu allererst mal zur Mütter-Mafia greifen.
Im Schreibstil habe ich mich sofort wiedergefunden und das ist auch der Grund, warum ich Kerstin Gier – Bücher so unwahrscheinlich gerne lese. Ihr Humor ist nicht unbedingt so, wie ich meinen eigenen Humor beschreiben würde, aber er trifft bei mir jedes Mal genau ins Schwarze. In diesem Buch war davon noch mehr zu spüren, als in ihren Jugendbüchern.
Ich habe teilweise tatsächlich Rippenschmerzen vor Lachen gehabt. Und es war einfach nur ein großartiges befreiendes Gefühl, kann ich euch sagen.
Das Buch war aber nicht nur urkomisch und unterhaltsam, sondern phänomenal genial. Die Entwicklung der Geschichte ist vermutlich nicht neu und für erfahrene Leser des Genres vorhersehbar. Auch bestimmte krasse Wendungen möchte ich sagen, sieht man durchaus kommen. Aber es ist genial wie die Autorin es schafft einen in die Figur, ihren Alltag, in Constanzes Geschichte zu ziehen. Ich konnte mich in so unzählig vielen Beispielen wiederfinden. Nicht, weil ich der Figur so ähnlich wäre, aber die Dinge, die sie erlebt, ihr Problem als Mutter und der Druck unter dem sie steht: ja immer die perfekte Mama zu sein. Gewertet zu werden, Bewertet und verglichen. All diese Probleme kenne ich nur zu gut und ich teile hier Constanzes Auffassung und wünsche mir manchmal auch so eine Mütter-Mafia herbei, die mit diesem anstrengenden und völlig unnötigen weil widersinnigem Phänomen: Super Mami aufräumt.
Dabei möchte ich erwähnen, dass die Autorin Constanzes Meinung klar schreibt und somit Probleme in unserer Gesellschaft, so wie mögliche Ursachen dafür aufdeckt. Sie übt Kritik durch ihre Hauptfigur, sie wertet jedoch nicht und zieht die andere Seite, die der vermeintlichen Super-Mamis nicht in den Dreck. Sie beschreibt sie menschlich und vermutlich viel näher an der Wahrheit, als solche Mütter gesehen werden möchten.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Constanze als Hauptfigur hat mich einfach nur begeistert. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich immer in ihr wiedererkannt habe. Das sicher nicht. Aber ich fand sie von Anfang an sympathisch und konnte mit ihr und ihrer Situation gut mitfühlen. Gerade durch die Ich-Perspektive kommt man der Figur schnell sehr nahe und es hilft einem unheimlich gut sich in die Geschichte fallen zu lassen. Constanze macht zwar eine Entwicklung durch, aber die besteht mehr darin, wie sie beginnt ihr Leben anzupacken und Eigenschaften und Kräfte an sich selbst und in sich selbst zu erkennen, die sie zu nutzen beginnt. Genau das hat mir auch so gut gefallen.
Abgerundet wurde das Buch durch eine Vielzahl vieler toller Nebenfiguren. Seien es ihre Kinder, ihr seltsamer Mann, ihr ‚neuer’ Anwalt, ihre Nachbarn, alte und neue Freunde und natürlich die Mütter der Müttersociety. Die waren besonders genial und auf die Forenbeiträge in ihrem ‚exklusiven’ und privaten Forum zu Beginn der Kapitel habe ich mich immer schon im Voraus gefreut. Die waren genau so, wie ich sie selbst schon in gleicher Art (Manchmal hatte ich das Gefühl in genau dem gleichen Wortlaut) gelesen habe. Einfach nur genial.

Fazit
Das Buch gehört sicher zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher überhaupt. Ich habe selten während des Lesens so wahnsinnig von Herzen, so laut und so lang gelacht. Ich habe jede Seite inhaliert und genossen und weiß jetzt schon, dass das Buch mein ständiger Begleiter von der Kindergartenzeit bis weit in die Schulzeit bleiben wird. Man kann es als Mutter ständig aus dem Regal ziehen, wenn man mal wieder das Gefühl eingeredet bekommt, zu versagen oder mit anderen verglichen wird und das Gefühl hat, niemals gut genug zu sein, in dem Mutter-Ding. Oder darin, sein Leben zu bestreiten.
Ich denke, dass es diesen ganz besonderen Charme jedoch nur bei Müttern entwickeln wird. Dennoch kann das Buch garantiert jedem anderen Leser ebenfalls geniale Lesestunden und ganz viel Spaß bringen. Dafür ist der Humor allein schon gut genug.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange nicht mehr so gelacht, 13. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia (Taschenbuch)
Der Inhalt: Eine verlassene Frau fängt mit ihren beiden Kindern (herrlich nervtötend: Nelly, die pubertierende Tochter, viel zu süß um wahr zu sein: Julius, der vierjährige Sohn) ein neues Leben in der Vorstadt an, wo sie als allein Erziehende sofort auf der Abschussliste der ansässigen Mütter-Society landet, aber auch Freundinnen fürs Leben findet. Und eine süße Liebesgeschichte ist auch noch eingebaut, auch wenn die meiner Meinung nach am Ende etwas zu offen ist! Aber trotz der zuckersüßen, rührenden Geschichte, geht es eigentlich um etwas ganz anderes: Wenn Bücher vor Bosheit triefen könnten, dann würde dieses Buch jedes Bücherregal zum Schimmeln bringen! Die Art und Weise, wie die ach so tollen, geradezu heiligen Mütter in der Geschichte bloßgestellt wurden, haben mir als Nicht-Mutter (aber ständig mit Müttern und deren Kindern konfrontierte, diplomierte mehrfache Patentante!!) so sehr aus der Seele gesprochen, dass ich dachte, die Autorin hätte direkt aus meinem Tagebuch abgeschrieben, wenn ich denn eins führen würde. Mir hat es so gut getan, dass endlich mal jemand diesen Frauen eins auf den Deckel gibt, die glauben, ihre Existenz wäre allein dadurch extrem aufgewertet, dass sie Kinder bekommen haben! Kerstin Gier hat eine sehr feine Beobachtungsgabe, und mit ihrem wunderbaren Humor nimmt sie Situationen und Menschen gnadenlos auseinander, ohne ungerecht zu werden.
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51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bissig und wahr - wer kennt sie so nicht, die Super-Mamis, 23. Januar 2007
Von 
snoopy2000 (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia (Taschenbuch)
Dem Klappentext nach, habe ich nicht gedacht, daß man aus diesem Thema ein witziges Buch machen kann, aber Kerstin Gier hat es geschafft. Dieses Buch ist voll Ironie und Situationscmomik. Wer kennt sie nicht, die Super-Mamis, die sich schon deshalb für was Besseres halten, weil sie Kinder haben und diesen dann auch noch - für meine Begriffe viel zu früh - ein Überangebot an sinnlosen Kursen und Aktivitäten zumuten?

Sehr gelungen fand ich auch den Aufbau der Geschichte. In einem Internet-Forum können Randfiguren eigene Gedanken fassen, was in der reinen Ich-Erzählperspektive nicht möglich wäre. Diese Gedanken werden dann in die folgende Handlung eingeflochten. Hat mir wirklich gut gefallen.

Was ich ein bisschen schade fand: Das Happy-End war mir ein bisschen zu mager, aber auch das hat einen Sinn, denn sonst wäre der Fortsetzungsroman "Die Patin" ja gar nicht mehr erforderlich.
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wenn man in fremden Büchern schmökert, 27. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia (Taschenbuch)
Zugegeben, gekauft hätte ich mir 'so' ein Buch wahrscheinlich nie ;)
Aber es lag nun einmal da und irgendwie musste ich die Wartezeit verkürzen.
Als Mann ist dieses Buch doppelt interessant und amüsant, gibt es doch Einblick in die Mütterwelt, welche ausserhalb der Mann-Frau-Beziehung abläuft und gleichzeitig erkennt man viele Frauen(und Männer!) wieder.
Oft sind die beiden Geschlechter garnicht so weit voneinander entfernt - vor allem in den überzogenen Darstellungen.
Ich habe mir ein paar Lacher nicht verkneifen können (und fiel prompt auf) und hatte mächtig viel Kurzweil.
Leider kenne ich die letzten Seiten noch nicht und bin daher weiter gespannt...
FaziT: sehr kurzweilig

Nachtrag:
Habe das Buch zu Ende gelesen (geborgt) und bin nun fast so weit mir ein anderes Buch von Kerstin Gier zu bestellen ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich lustig! Hab lange nicht mehr so gelacht und mir deswegen sofort den 2. Teil besorgt., 5. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia (Audio CD)
Kurzinhalt:

Constanzes Mann erklärt ihr von heute auf Morgen, dass er die Scheidung will und holt sich das nur halb so alte Model Paris ins Haus.
Prompt findet Constanze sich mit ihren beiden Kindern, der pubertierenden Nelly und dem kleinen Julius, im baufälligen Haus seiner verstorbenen Mutter wieder, zusammen mit all ihren ebenfalls baufälligen Einrichtungsgegenständen.

Zudem muss sie sich auch noch mit den penetranten Nachbarn herumschlagen, die sich wegen jedem Blödsinn dumm und dämlich klagen sowie den arroganten Müttern in Julius' Kindergarten, die eine elitäre "Muttersociety" gegründet haben und auf alles und jeden herabblicken, der/die nicht in ihr kleines Weltbild passen.

Meine Meinung:

Ich habe wirklich Tränen gelacht! Es ist für die Partnerin etwas verwirrend, wenn man scheinbar schlafend im Bett liegt (tatsächlich aber ein Hörbuch auf den Ohren hat) und aufeinmal anfängt zu Wackeln vor unterdrücktem Lachen.

Schon Mirja Boes als Sprecherin ist Gold Wert. Die Frau hat dermaßen viel Humor in der Stimme, dass jeder gelesene Satz schon per se ein Schmunzeln enthält. Ihres Zeichens Komödiantin, ist sie die beste Wahl, um den Humor von Kerstin Gier perfekt zu transportieren.

Allein das in einer herrlich keifenden Tonlage immer wieder wiederholte "Unverschämtheit" der Nachbarin wird zum Running Gag im Hörbuch (eine meiner Lieblingsszenen ist ja, als sich die Nachbarn ständig über das "Kroppzeug" im Garten aufregen und Contanze die ganze Zeit nicht weiß, was sie damit meinen, bis "endlich" das Schreiben des Anwaltes der Nachbarn Aufklärung bereit hält, da in Hochdeutsch verfasst!).

Constanze bleibt bei allen Widrigkeiten so liebenswert cool, dass man sie nur bewundern kann. Und behält immer ihren Humor. Eine Frau, die man sofort als Freundin will.
Tatsächlich findet sie solche auch schnell: Die Hebamme Anne, deren Söhne wie Hobbits aussehen. Oder Mimi, die so gern schwanger werden will und ihre Zeit bis dahin nutzt, um Constanzes Haus auf den Kopf zu stellen.

Kerstin Gier hat eine Protagonistin geschaffen, die herrlich normal ist und gleichzeitig unglaublich lustig. Das Gespür der Autorin für Alltagskomik sowie überspitze Zusammentreffen, machen die Geschichte zu einem Knaller!

Dass Konstanze sich weder von der elitären "Müttersociety" unterbekommen lässt (sondern statt dessen einen Gegenentwurf gründet - eben die titelgebende "Müttermafia"), noch abhängig von ihrem (Ex)Mann zeigt, macht sie unglaublich sympahtisch.

Fazit:

Unglaublich lustig! Hab lange nicht mehr so gelacht und mir deswegen sofort den 2. Teil besorgt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verdiente 5 Sterne, 4. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Mütter-Mafia (Taschenbuch)
Constanze ist Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Des kleinen Julius und der aufmüpfigen Nelly, die gerade mitten in der Pubertät steckt. Ihr Ehemann Lorenz verlässt sie nach 14 Jahren wegen einer wesentlich Jüngeren, die noch dazu Model ist, vererbt ihr aber freundlicherweise das Haus seiner Mutter in der Insektensiedlung, das sich, wie sich herausstellt, als 'Mahagoni-Alptraum' entpuppt. Constanze ist verzweifelt, doch es bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit den beiden Kindern dort einzuziehen. Aber nicht nur das Haus ist schrecklich, obendrein muss sie sich auch noch mit den fiesen Hempels von nebenan herumschlagen, die den lieben langen Tag nichts anderes zu tun haben, als ihre Nachbarn wegen irgendwelcher Bagatellen zu verklagen.
Constanze freundet sich mit der kinderlosen Mimi aus der Nachbarschaft an und macht Bekanntschaft mit einer Frauengruppe die sich im Internet zu einem Netzwerk unter dem Namen 'Mütter-Society ' zusammengeschlossen hat.
Constanze ist begeistert und will auch zu diesen mustergültigen Müttern mit ihren scheinbar tadellosen Kindern dazugehören. Sie bewirbt sich bei der Mütter-Society doch schon bald merkt sie, dass die überkandidelten Mütter alles andere als perfekt sind, sich gegenseitig 'anzicken' und auf gewisse Art und Weise miteinander konkurrieren, anstatt zusammenzuhalten. Das Wichtigste für sie ist eigentlich nur für Außenstehende den Schein zu wahren.
Constanze und ihre Freundinnen kommen auf die Idee ein eigenes Mütternetzwerk zu gründen. Die Mütter-Mafia, in die jede Mutter eintreten darf, egal ob ihr Kind besondere Talente besitzt oder nicht.
Und dann gibt es da noch Anton, den attraktiven Vater eines kleinen Mädchens aus Julius' Kindergarten. Constanze hat ein Auge auf ihn geworfen, doch da gibt es ein Problem. Seine Mutter, mit der sie bereits unerfreuliche Bekanntschaft gemacht hat.

Kerstin Gier schreibt mit einer riesigen Portion Humor über die typischen Probleme im Alltag mit großen und kleinen Kindern und stellt klar, dass man keine perfekte Mutter sein muss, um glücklich zu sein. Die Müttermafia beschert nicht nur Müttern 100%iges Lesevergnügen.
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Die Mütter-Mafia
Die Mütter-Mafia von Kerstin Gier (Taschenbuch - 22. März 2005)
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