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61 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr bester Mittelalterroman bis jetzt
"Der König der purpurnen Stadt" ist das dritte Buch, das ich von Rebecca Gablé gelesen habe - nach dem "Lächeln der Fortuna" und dem "Zweiten Königreich". Beide Bücher habe ich in Rekordzeit weggelesen, allerdings hat mich jedesmal gestört, dass die jeweiligen Hauptcharaktere so perfekt sind, sie tun immer das moralisch richtige, negative...
Veröffentlicht am 11. September 2003 von BSC

versus
22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannende Fakten, aber ...
Das Wissen, das Rebecca Gablé in diesem Roman über das mittelalterliche London und seine Tuchmachergilde an den Tag legt, ist wahrhaft beeindruckend. Leider kommen Handlung und literarischer Stil im Vergleich dazu teilweise recht hölzern rüber. Die vielen positiven und negativen Schicksalswendungen des Helden Jonah Durham reihen sich besonders im...
Veröffentlicht am 15. März 2006 von C. Pöppelmann


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61 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr bester Mittelalterroman bis jetzt, 11. September 2003
"Der König der purpurnen Stadt" ist das dritte Buch, das ich von Rebecca Gablé gelesen habe - nach dem "Lächeln der Fortuna" und dem "Zweiten Königreich". Beide Bücher habe ich in Rekordzeit weggelesen, allerdings hat mich jedesmal gestört, dass die jeweiligen Hauptcharaktere so perfekt sind, sie tun immer das moralisch richtige, negative Gefühlregungen sind ihnen gänzlich fremd.
Jonah Durham, Hauptfigur im "König der purpurnen Stadt" ist da anders. Er ist Kaufmann und strebt als solcher nicht nur nach ritterlicher Edelmütigkeit, sondern auch nach Profit und Ansehen, dabei verhält er sich durchaus nicht immer moralisch korrekt seinen Mitmenschen gegenüber. Gerade dieser unperfekte Charakterzug hat mir sehr gefallen, da er der Person eine Glaubwürdigkeit verleiht, die in den anderen Bänden zu kurz kam.
Jonah ist kein strahlender Märchenheld, sondern ein normaler Mensch, der auch mal echte - durchaus nachvollziehbare- Rachegefühle hegt.
Trotzdem – oder gerade deswegen – ist er eine sympathische Figur, in die man sich gut hineinversetzen kann, mit dem man um sein Wohl und das seiner Familie zittert (und das oft genug in Zeiten der Pest und des Krieges).
Rebecca Gablé hat mit diesem Buch tatsächlich eine künstlerische Weiterentwicklung geschafft ohne dass dabei Spannung oder Dramatik leiden würden. Meiner Meinung nach ihr bester Mittelalterroman, gut durchdacht, vielfältige Charaktere und wer „Das Lächeln der Fortuna“ gelesen hat trifft hier sogar ein paar alte Bekannte wieder :-)
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend und historisch gut recherchiert !, 18. Januar 2003
Rebecca Gablé lässt den Leser in das mittelalterliche London des 14. Jahrhunderts eintauchen. Aus einer sehr gelungenen Mischung historischer Fakten und Fiktion entstand ihr Roman "Der König der purpurnen Stadt".
Dem jungen Lehrling Jonah Durham gelingt es, sich von seinem trunksüchtigen und gewalttätigen Meister zu lösen und schon früh eine eigene Existenz aufzubauen. Niemand, und noch weniger er selbst, hätte gedacht, wie schnell es ihm mit viel Mut und Glück gelingt, in Stadt, Gilde und bei Hofe ein hohes Ansehen zu erreichen. Mit unkonventionellen Ideen, für die er nur allzuoft belächelt wurde, gelingt es ihm einen immensen Reichtum aufzubauen.
Doch Ruhm, Macht und Geld bringt auch immer Neid und Mißgunst mit sich... und damit wird er mehr als einmal konfrontiert. Intrigen und Schicksalsschläge machen ihm das Leben schwer und ruinieren ihn fast... aber mit Geschick und Glück gelingt es ihm nach einem tiefen Fall immer wieder auf seinen Füßen zu stehen.
Die Autorin hat offenbar viel Zeit in die Recherche der historischen Ereignisse investiert, denn sehr viele Handlungen, Personen und Ereignisse sind authentisch. Neben einer absolut spannenden und interessanten Geschichte erfährt der Leser viel über das Leben und die Machtverteilung im Mittelalter, über Stände und Gildesysteme.
Auch ohne die hier oft angesprochenen anderen Romane von Gablé gelesen zu haben kommt der Leser voll auf seine Kosten !!
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen so macht lesen spaß!, 3. Mai 2003
Nach "Das Lächeln der Fortuna" der zweite Roman von Rebecca Gable den ich wahrhaftig verschlungen habe. Der Autorin ist es wieder einmal gelungen mit Jonah Durham eine Hauptfigur zu schaffen, die den Leser bewegt und mitreisst. Jonah, ein verwaister Lehrling eines Tuchhändlers, der sein gewalttätiger, alkoholabhängiger Cousin ist, wird zunächst als Jugendlicher beschrieben, der in Unterdrückung lebt. Doch Jonah hat noch Träume und Ideale, für die er sich einsetzt und für die er Tadel und Strafen in Kauf nimmt. Durch seinen fortwehrenden Kampf für seine Träume und Ideale, die neben seiner Leidenschaft für seinen Beruf seinen Lebensinhalt darstellen, erobert er sich nicht nur einen festen Platz im Herzen des Lesers. Er verwirklicht diese Träume und erreicht, wovon in dieser Epoche viele wirklich nur träumen konnten. Der etwas eigensinnige Charakter von Jonah macht ihn äußerst interessant. Mal ist er stur, eigensinnig und gefühlskalt, dann wieder wunderbar tiefsinnig und liebevoll.
Des weiteren ist auch dieser Roman historisch hervorragend recherchiert. Rebecca Galbe gelingt es wie kaum anderen Autoren, historische Wahrheiten mit fiktiven Handlungen zu verbinden, ohne dass das eine oder andere überwiegt. Der Einblick in die damalige Gesellschaft ist nicht nur informativ, sondern so beschrieben, dass man sich alles exakt vorstellen und sogar die Gedankengänge der einzelnen "Klassen" verstehen kann. Die Charaktere des Buches sind so ausgeprägt, dass man meint, jeden von ihnen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, zu kennen und zu verstehen. Ich kann mich den anderen Rezensenten nicht anschließen, die behaupten, die Geschichte würde an Klasse verlieren, weil Jonah durchweg Glück hat. Ich fand es spannend zu lesen, mit welcher Intelligenz und List er sich dieses Glück erarbeitet hat.
Ich würde Jonah und seine Weggefährten noch gerne 1000 Seiten mehr lesend begleiten...
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkter Lesespaß!, 5. Januar 2006
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der König der purpurnen Stadt: Historischer Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich "Das Lächeln der Fortuna" und "Das zweite Königreich" von Rebecca Gablé gelesen habe, musste ich natürlich auch ihren dritten historischen Roman lesen. Wieder hat Gablé es geschafft, mich uneingeschränkt in ihren Bann zu ziehen. Sehr informativ und wieder äußerst lebhaft erzählt sie das Leben des Mittelalters und ließ mich ins 14. Jahrhundert eintauchen. Mit Jonah Durham ist ihr eine charakterstarke Hauptfigur gelungen, der zwar seine Macken hat, aber dadurch sehr realistisch wirkt. Dagegen ist die Geschichte vielleicht etwas unglaubwürdig, da Jonah doch immer ungewöhnlich viel Glück in seinem Leben hat, aber da konnte ich drüber hinwegsehen. In diesem Roman erfährt man auch mal etwas über die Kaufleute der damaligen Zeit. Gut, dass ist nicht unbedingt was neues, aber wie die Gilden so funktionierten wurde doch sehr beschaulich beschrieben.

Ich habe alle drei Bücher hintereinander verschlungen. Ich glaube, ich würde das nicht noch einmal so machen, da sie sich doch sehr ähneln, aber geschadet hat es auch nicht. Und wer einmal ein Buch von Rebecca Gablé gelesen hat, wird es kaum abwarten können, das nächste in der Hand zu halten. Ich rate aber, genau das zu versuchen und in gewissen Abständen zu lesen. Ich denke, da hat man mehr von.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pfeffersäcke und arme Könige...., 26. Februar 2003
Und wieder hat Rebecca Gable über 1000 Seiten Historie vorgelegt - randvoll mit Wahrheit und Fiktion, mit Blut, Schweiß und Tränen und der Geschichte eines jungen Londoner Kaufmanns, der mit unverschämten Glück zu gewaltigen Reichtümern kommt.
Doch so recht wollte sich diese diesmal - im Gegensatz zu den anderen beiden Büchern von Rebecca Gable - nicht dieses Kribbeln einstellen... die Identifikation mit Jonah Durham fällt schwer - zu leicht geht ihm alles von der Hand, zu viel Glück begleitet sein Leben und auch die Personen, die sein Leben begleiten und beeinflussen wirken doch an mancher Stelle arg konstruiert.
Die Stärke der Autorin, so geschickt Fiktion mit der den historischen Tatsachen zu verbinden will diesmal nicht so richtig gelingen.
Aber bei aller Kritik - das Buch ist absolut spannend geschrieben, hervorragend recherchiert und zieht den Leser von der ersten Minute an in seinen Bann.
Und wer die anderen Bücher noch nicht kennt wird um so mehr begeistert sein - und mehr als jeder andere Autor hat es Rebecca Gable geschafft, dem Mittelalter ein Bild zu geben, die Phanatsie in Schwung zu bringen und uns eine Welt zu zeigen, die so viel anders als heute auch nicht getickt hat. Denn der Mensch an sich ändert sich nicht - nur die äußeren Umstände, die sein Handeln begleiten und beeinflussen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wundervoller historischer Roman, der sich angenehm liest., 14. März 2005
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der König der purpurnen Stadt: Historischer Roman (Taschenbuch)
Was Rebecca Gables "Der König der purpurnen Stadt" für mich Besonders macht, ist, dass es einfach nie langweilig wird, obwohl die Handlung nicht einmal übertrieben spannend oder zu intrigenreich ist, wie es zum Beispiel in "Die Säulen der Erde" (Ken Follett), der Fall ist.
Zuvor habe ich "Das Zweite Königreich" gelesen, das mir allerdings noch einen kleinen Tick besser gefallen hat.
In diesem historischen Roman gibt durchaus einige Stellen über die den Kopf schüttle, weil sie mir unrealistisch und eben "zu einfach" erscheinen. Wenn der Held des Romans, der Tuchhändler, und Ritter der Königin Philippa, Jonah Durham, alle Tiefschläge binnen kürzester Zeit wieder glattbügelt, beispielsweise. Auf die Art bleibt die Handlung einerseits konstant spannend, man kann sich aber sicher sein, dass der finanzielle oder persönliche Tiefschlag, den Jonah erleidet sich schnell wieder ins Gegenteil verkeht und Jonah erfolgreicher denn je wird. So ist das Ende (nein, ich verrate es nicht!) nicht wirklich überraschend. Überraschend wärs vielleicht doch noch gewesen, wenn Jonah schließlich noch König von England geworden wäre! :-)
Grausamkeiten und Foltereien kommen vor, werden aber nicht, wie z.B. in Tilman Röhrigs "Ein Lamm unter Löwen" bis zum Erbrechen detailiert geschildert.
Für mich als Geschichts-Muffel ist besonders erwähnenswert, dass einige historische Details hängen geblieben sind. Besonders die Feindschaft zwischen England und Frankreich (kannte ich immer nur aus den "Die Drei Musketiere"-Filmen) mir nun etwas klarer.
Die Dicke des Buches hat mich ohnehin nicht abgeschreckt, wo ich doch alle 5 Romane von Diana Gabldons "Highlandsaga" gelesen habe. Ich weiß, dafür muss man sich nicht rühmen. Auch nicht, wenn man Ken Follets oder Dan Browns Bücher geradezu verschlingt, obwohl man deren Inhalt einfach schnell abhaken kann. Es geht mir beim Lesen hauptsächlich um die gute Unterhaltung und da hat sicher jeder andere Ansprüche.
Die Geschichte des Tuchhändlers Jonah Durham, verknüpft die Autorin geschickt mit der des englischen Hofes im 14. Jahrhundert. Wir erfahren ein wenig über die Entwicklung des Tuchhandels, der Kaufmannsgilden im allgemeinen und auch der "Schwarze Tod" (die erste Pestwelle die in Europa ausbrach) ist Teil der Geschichte, die mich Abende und Nächte lange in ihren Bann gezogen hat.
Ich habe mir Mühe gegeben den Roman langsam zu lesen und Stunde um Stunde des Lesevergnügens zu genießen. Es war mir eine große Freude. Dieser Roman war das reinste Lesevergnügen.
Ein historischer Roman, den ich einfach nur loben kann. Frau Gable hat einen Schreibstil, den ich als Leser als entspannend, angenehmen, kurz: einfach nur sympathischen empfinde. Wer Spaß am Lesen der "Päpstin" (J.W. Cross") oder des "Medicus" (Noah Gordon) hatte, wird auch hier sicher nicht enttäuscht werden.
Den einen Stern Abzug gibt es nur aus Fairness gegenüber Autoren, die eben einen Tick bessere oder lesenswertere Romane geschrieben haben. Ans Herz legen kann ich den Roman aber jedem, der gerne und viel liest. Diese 960 Seiten beiten einem dazu schon einige Stündchen angenehmer Unterhaltung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Kaufmannsroman, 17. Februar 2004
Von Ein Kunde
„Gott ist ein Krämer. Eines Tages wird er auch dir ein Angebot machen, dem du nicht widerstehen kannst."
Lang, lang ist's her ... seit es einen so schönen historischen Roman gab. Rebecca Gablé überzeugt mit ihrem dritten Werk durch stimmige und gut recherchierte Hintergründe. Sie erzählt von einer Kaufmannskarriere im London des 14. Jahrhunderts wie sie steiler nicht sein könnte, und obwohl ihre Hauptfigur frei erfunden ist so kann man sich schon gut vorstellen, dass es eine solche Person wirklich gegeben haben könnte.
London im 14. Jh.
Jonah Durham wächst als Lehrjunge im Haushalt seines Cousins Rupert und dessen Frau Elisabeth auf. Während seine Großmutter ehrgeizige Pläne für ihn schmiedet und ihn wegen der Fähigkeiten, die sie in ihm vermutet, ihn seinem Cousin vorzieht, macht Rupert Jonah , aufgehetzt durch seine eifersüchtige Frau Elisabeth, das Leben schwer. Durch den Tod seiner Großmutter, die ihm ein nicht geringes Vermögen vermacht, eröffnet sich Jonah die Möglichkeit als Tuchhändler selbständig zu werden. Aufgrund seines Spürsinns für das Geschäft, seiner Risikobereitschaft und seiner Skrupellosigkeit schafft Jonah, unterstützt durch König und Adel, den Aufstieg zum reichsten Kaufmann Londons.
Dieser Roman zeigt auf beeindruckende Art und Weise die Macht der Kaufleute und ihre Einflussnahme auf Krieg und Politik. Mit Spannung verfolgt man die kleinen Intrigen der Kaufleute untereinander, wie sie sich gegenseitig verleumden und in den Ruin treiben. Trotz seines eher etwas abschreckenden Umfangs kommt bei der Lektüre keinerlei Langeweile auf im Gegenteil, diese Buch macht süchtig.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Schmöker - so kurzweilig lesen sich nicht viele Bücher, 7. Januar 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem "Das zweite Königreich" im Vergleich zu "Das Lächeln der Fortuna" in puncto Spannung etwas abgefallen ist, zwigt sich der neue Roman von Rebecca Gable wiede im alten Licht. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass derart kurzweilig ist. Ja, die Story wirkt manchmal etwas konstruiert und Johna hat oft so viel Glück, dass es etwas grotest wirkt, aber der Spannung des Buches tut dies absolut keinen Abbruch.
Wer einfach gut unterhalten sein will, liegt hiet zu 100% richtig. Zudem wirft das Buch einen interessanten Blick auf die demokratische Organistation von London zu dieser Zeit. Eine Organisation, wie man sie zu der Zeit bestimmt nicht erwartet hätte.
Viel Spaß beim Lesen!
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitreise ins Mittelalter!, 17. September 2002
Von 
Markus Curin "Mackarinho" (Hohenems, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist immer wieder aufs neue faszinierend: Man hält einen Gable-Roman in den Händen und weiß: Sobald ich dieses Buch aufschlage und anfange zu lesen, bin die nächsten Tage bis spät in die Nacht nicht ansprechbar! Man fühlt sich sofort in ein buntes, lebendiges Mittelalter versetzt, kann dank der hervorragenden Detailbeschreibungen ein komplettes Bild der Situation erstellen und jede Romanfigur entwickelt fast eine Eigendynamik.
Man hast, leidet, freut und lacht mit den Figuren.
Nicht zu vergessen: Dank historischer Personen, Geschehnissen und Daten lernt man Geschichte aus einem anderen Blickwinkel kennen. Klar gibt's genug History-Bücher über Edward III. und die Geschichte Englands, aber niemand verpackt die Stories so gut wie Rebecca Gable.
War es in Lächeln der Fortuna ein Pferdezüchter, in Das zweite Königreich ein Übersetzer und Lehrer, so steht jetzt ein Tuchhändler und Ritter im Mittelpunkt.
Wer nur ansatzweise auf mittelalterliche Stories steht, bekommt einen packenden Roman, deren Handlung tage- wenn nicht sogar wochenlang fesseln kann!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1000 Seiten können sehr schnell gelesen sein!, 12. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Der König der purpurnen Stadt: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch an einem Wochenende angefangen und am darauffolgenden beendet. Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und zwischendurch auch mit einer Prise Humor versehen. Ich kann mich an all meinen Vorgängern nur anschließen. Das Buch ist empfehlenswert.

Die Geschichte ist so geschrieben, das man jede Person direkt vor Augen hat. Sehr lebendig und einfühlsam beschreibt er den Werdegang von Jonah der als Tuchhändlerlehling im Hause seines Vettes anfängt. Man könnte höchstens anmerken, das der Aufstieg zwischendurch zu schön ist, um wahr sein zu können. Aber Gablè wollte über einen Aufsteiger schreiben, der eben als kleiner Lehrling angefangen hat, und das ist nun mal künstlerischer Freiheit. Es halten sich Glück und Unglück in diesem Roman nach meinem Empfinden auch die Waage. Ihre Hauptperson besitzt auch ausser gelegentlichem Glück auch Talent.

Über den weiteren Inhalt brauche ich nichts mehr zu schreiben, das wurde bereits genug. Ich war nur traurig, über die Zeitsprünge, und das nach einem Zeitraum von circa 20 Jahren das Buch zuende war. Für mich könnte die Geschichte noch weitergehen.

Also wer sich in die Welt der Tuchhändler und des Königshaus in England im 14 Jahrhundert aufhalten möchte, sei dieses Buch empfohlen.

Einziger Schwachpunkt für mich, ich hätte es gerne noch ausführlicher und länger gehabt. Es fehlt z. B. die Zeit die Jonah regelmäßig bei den Gauklern verbringt um seine Schauspielleidenschaft auszuleben.

Eine kurze chronologische Aufstellung historischer Fakten am Schluß des Buches, hätten das ganze noch ein bißchen abgerundet. Allerdings gibt Gablé noch ein paar Informationen in ihrem Nachwort, (mir persönlich wieder einmal zu wenig).

Leichte angenehme Leselektüre bei der beim Lesen keine Langeweile auftritt. Nicht immer voraussehbar und mit wunderbaren Nebenfiguren die ganz selten nur einen Hauch zu edel oder zu klischeehaft sind. Guter Mix zwischen Historischen Fakten und der erfundenen Familiengeschichte.

Da mir diese Buch persönlich so gefallen hat, habe ich mir nun 'das 2.Königreich' zum lesen besorgt.
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Der König der purpurnen Stadt: Historischer Roman
Der König der purpurnen Stadt: Historischer Roman von Rebecca Gablé (Taschenbuch - 19. Oktober 2004)
EUR 9,99
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