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Kundenrezensionen

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am 20. September 2006
Der Historische Roman ist eine recht „gefährliche" Literaturgattung wie ich finde, denn man muss aufpassen, dass die künstlerische Freiheit des Autors nicht die geschichtlichen Fakten überdeckt. Deswegen stehe ich auch nach wie vor historischen Romane etwas skeptisch gegenüber. Dass ich dieses Buch geschenkt bekam ist allerdings schon ein Glücksfall, denn hier hat Margaret George beides gut miteinander verwoben.

Die Biographie Maria Stuarts lädt sehr dazu ein, schriftlich oder filmisch festgehalten zu werden. Mit noch nicht mal einem Jahr gekrönt, also gar nicht fähig ein Land zu regieren, wurde ihr schon in frühen Lebensjahren nach dem Leben getrachtet. Es bleibt nichts übrig als in das Land ihrer Mutter, nach Frankeich zu fliehen. Die folgenden Jahre lebt sie als eine Art Märchenprinzessin mit vielen Freunden in kindlicher Leichtigkeit. Doch mit dem frühen Tod ihres kränklichen Gemahls, des Königs von Frankreich endet dieser Teil tragisch und abrupt. Zurück in Schottland hat sie es als Katholiken alles andere als leicht. Hinzu kommt, dass sie ein sehr emotionaler Mensch zu sein scheint, der viele Entscheidungen nicht gut genug durchdenkt. Die Protestanten mögen sie natürlich von Anfang an nicht und die Katholiken fühlen sich durch sie nicht genügend unterstützt. Dazu kommen noch 2 Ehen die von niemanden so wirklich akzeptiert werden und die Cousine Elisabeth I von England die auch eher distanziert mit ihr umgeht. Es geschehen mysteriöse Tode, Putschversuche, Aufstände uvm. Hierbei darf man nie vergessen, das Maria ja noch nie wirkliche allein ein Land regieren musste. Letztendlich bleibt nichts als ein erneuter Abschied. Diesmal in Richtung England. Doch hier verbringt sie den Rest ihres Lebens in Gefangenschaft bis letztlich der Galgen ihr Leben beendet und dies auch nur auf Grund fadenscheiniger Vorwürfe die vielleicht teilweise der Wahrheit entsprechen, aber dennoch größtenteils nicht legitim sind.

Von mir bekommt das Buch einen Stern abgezogen, weil die Autorin zu oft viel zu weit abschweift vom Thema. Größtenteils ist das alles ganz toll zu lesen und auch besser als ein trockenes Sachbuch, aber man kann die Landschaft oder auch das Wetter doch auch etwas zu genau und zu oft beschreiben. Außerdem driftet Frau George desöfteren in ganz tiefe literarische Gefilde ab. Besonders wenn es um Liebe und Leidenschaft geht. (vgl. S. 569: „Ihre Lippen waren so zart wie die Blütenblätter der weißen Lilie“) Wenn das dann über mehrere Seiten so weiter geht, dann denkt man irgendwann man hält einen ganz schlechten Trivialroman aus dem 19. Jahrhundert in Händen. Das muss wirklich nicht sein. Ansonsten hat es mir sehr gefallen. Es wird doch ein recht klares, manchmal aber auch verklärtes Bild von Maria Stuart gezeichnet. Eine Frau die leider zu oft meinte es würde reichen eine gesalbte Königin zu sein und das sogar auch noch, als sie schon längst von ihrem Sohn auf dem Thron abgelöst wurde.

Für Leser die vielleicht denken das normale Biographien zu trocken sind, wird dieses Buch wohl genau richtig sein. Allen anderen wird dieses Werk mit knapp über 1200 Seiten wohl zu dick und zu unsachlich sein.
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am 3. Juni 2003
Auf über 1200 Seiten schildert die Autorin das Leben einer Frau, die man aus tiefstem herzen bemitleiden muß - vorausgesetzt die historischen Fakten entsprechen auch in persönlicher Hinsicht den Tatsachen, wovon bei einer laut Nachwort sechsjährigen Recherche der Autorin sowie ihren eigenen Worten zufolge auszugehen ist.
Als Kind einer französischen Mutter, die vom schottischen Adel und Volk gleichermaßen abgelehnt wird, wird die Prinzessin Maria nach dem Tod ihres Vaters an den französichen Hof geschickt. Dort wird ihre einzige Aufgabe darin gesehen, als kindliche Braut des kleinen Dauphin sicherzustellen, daß Schottland bei ihrer Heirat an Frankreich fällt. Im sonnigen Frankreich wächst Maria zu einem romantischen, verspielten jungen Mädchen heran, dessen einzige Pflicht darin besteht, ihrem Verlobten und späteren Gatten zu gefallen. Innerhalb eines Jahres wird sie Ehefrau, Königin von Frankreich und Witwe, als ihr kränklicher Gemahl stirbt, ohne einen Erben zu hinterlassen. Gerade erst 18 Jahre alt kehrt sie als Königin nach Schottland zurück. Doch die Heimat ist fremd, und als katholische Monarchin eines protestantischen Landes begegnen ihr von Anfang an Mißtrauen, Mißgunst und Verrat. Der Reformator John Knox verachtet die junge Königin und ihr unehelicher Halbbruder Lord James strebt selbst nach der Krone. Die unerfahrerene Maria wird schnell zum Spielball erbitterter Machtkämpfe rivalisierender Parteien, und schließlich wird ihr die Liebe zum Verhängnis, besiegelt ihren Untergang und zwingt sie, nach England zu fliehen. Der Rest der geschichte dürfte jedem hinreichend bekannt sein. Maria Stuart verbringt 21 Jahre mehr oder weniger in englischer Gefangeschaft und wird am Ende auf Betreiben einiger britischer Lords und des Premierministers Wiliam Cecil von Elizabeth I zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Beim Lesen dieses biografischen Romans begreift der Leser nur zu schnell, warum es beinahe zwangsläufig zu dieser Entwicklung der Geschichte kommen mußte. Im Gegensatz zu Elizabeth I, die nicht umsonst bis ins hohe Alter als souveräne Monarchin herrschte, ist Maria Stuart eine Frau, die sich von (romatischen) Gefühlen und Leidenschaft dort leiten läßt, wo kühle Vernunft und Logik angebracht wären. Marias Glaube an das Gute - welcher so grausam zerstörrt wird - gepaart mit einem hohen Maß an politischer Unerfahrenheit und persönlicher Naivität prädestinieren sie geradezu zum Opfer. Der leser fragt sich unwillkürlich, wie die Dinge wohl verlaufen wären, hätte anstelle Maria Stuarts eine Frau wie Elizabeth I auf dem schottischen Thron gesessen. Hätte diese auf ihrem katholischen Glauben beharrt, wohlwissend um die darin liegende Provokation ihres protestantischen Volkes? Hätte sie dem Drängen ihrer Lords nach einem Erben nachgegeben, um sich gegen deren erklärten Wunsch blind vor Leidenschaft und romantisch verklärter Liebe einen Ehemann genommen, der ihrer nicht würdig gewesen wäre? Hätte sie nach dessen gewaltsamen Ende gerade denjenigen Mann geheiratet, dem Adel und Volk offen die Ermordung ihres ersten Gatten - wenn auch zu Unrecht - anlasteten?
Die Autorin zeichnet detailliert das Bild einer schwachen Frau, die am Kampf um ihren Thron und ihre Liebe an der Politik und dem Haß zerbricht.
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am 5. November 2000
Auch dem Profi-Leser von Werken über Maria Stuart kann diese Romanbiographie gut gefallen. Frau George hat ihr Thema kenntisreich abgehandelt; sie entscheidet sich salomonisch dafür, zumindest einen Teil der Kassettenbriefe als von Maria geschrieben anzuerkennen, und bereitet so den Boden für die gelungene erzählerische Aufarbeitung des tragischsten Konfliktes im Leben der Königin. Die Beschreibung von Zeit und Umfeld ist exakt; die Charaktere der handelnden Personen sind mit Zuneigung beschrieben. Das Buch ist absolut lesenswert, mit einer kleinen Bedingung: es macht mehr Spaß, wenn man sich vorher etwas über das Leben von Maria Stuart informiert hat. Andernfalls verliert man im Gewirr der Intrigen vielleicht den Überblick.
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am 3. Februar 2002
Hervorragend, wieder ein Meisterwerk von M. George in der Tradition von Heinrich VIII. Maria Stuart, damit hat man uns in der Schule totgelangweilt, im Theater bin ich darüber eingeschlafen - ich kann mir vorstellen, daß es vielen Menschen so gegangen ist und sie dadurch bis jetzt davon abgehalten wurden, sich dieses Buch zuzulegen. Aber der Name M. George bürgt für Qualität. Ich konnte auch dieses Buch kaum mal einen Tag aus der Hand legen. Man stelle sich vor: ein kleines Mädchen wird von seiner Mutter getrennt, in ein fremdes Land verschickt und dort erzogen, wo es dann später an ein anderes willenloses Thronkind verheiratet wird. Als kindlicher Königin wird ihm jeder Wunsch von den Augen abgelesen, es ist noch nicht einmal nötig, Anweisungen zu erteilen, das erledigt die Schwiegermutter. Nach dem Rauswurf aus diesem Land soll dieses gerade herangewachsene Mädchen nun in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen und "den richtigen Leuten" zu vertrauen. Wann und wie hätte sie das denn wohl lernen sollen ? Es war nur logisch, daß sie psychisch den Kopf (die Übersicht) verlor, bevor sie ihn dann auch physisch verlor. Und trotzdem trug sie alles, was sie erlebte, wahrhaft königlich. Hochinteressant, als Biographie, wie auch als psychologische Studie. Übrigens: in einem mit dem Katholizismus ausgesöhnten England hätte Anne Boleyns Tochter keine Chance gegen Maria Stuart gehabt!
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am 23. August 1999
Der Roman beschreibt detailliert die Lebensgeschichte von Maria Stuart. Ausgehend vom Tod ihres Vaters bis zu ihrer Hinrichtung. Das Buch sticht dadurch hervor, daß das Denken und Fühlen von Maria Stuart und ihren Zeitgenossen aus deren Blickwinkeln beschrieben wird. Negativ anzumerken ist allerdings, daß Maria Stuart zu positiv geschildert wird. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Königin, die - wie schön beschrieben wird - viele Intrigen am eigenen Leib miterlebt hat, sich gegen den Tod ihres Mannes, den sie gehaßt hat, angewidert abwendet. Dieses Buch ist mit seinen über 1200 Seiten allerdings "Gelegenheitslesern" nicht unbedingt zu empfehlen.
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am 21. März 2001
Nachdem ich den Monumentalroman "Heinrich VIII" von Margaret George praktisch "verschlungen" hatte, konnte ich es kaum erwarten, mehr von ihr zu lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Erneut wird ausgezeichnete Recherche geboten, verknüpft mit einer Liebe zur Geschichte und Sensibilität, heikle und umstrittene Ansichten darzustellen.
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am 14. August 2011
Margaret George erzählt die Lebensgeschichte der Schottenkönigin Maria Stuart - auf über 1200 kleingedruckten Seiten. Auch wenn ich ein Fan von Schottland, von schottischer Geschichte und von geschichtlichen Romanen bin, brauchte ich drei Anläufe, bis ich dieses Buch zu Ende gelesen hatte. Eine Unzahl von Figuren taucht auf, verschwindet wieder, um nach 300 Seiten erneut eine Rolle zu spielen. Detailgetreu in jeder Phase ihres Lebens beschreibt George das kurze Leben von Maria Stuart - und sie macht dies grandios. Man bekommt ein Gefühl, wie diese Frau wohl gewesen ist: kindlich, vertrauensselig, teilweise naiv, aber auch treu und unbeugsam. Und je länger ich dieses Buch las, umso mehr zog es mich in seinen Bann, umso mehr spürte ich gegen Ende das immer enger werdende Umfeld Marias, und sah, genauso wie wohl auch sie selbst, das ihr bestimmte Ende nahen.
Wo ich einzelne Fakten überprüft habe, stimmten sie mit der Version von Margaret George überein. Sie webt immer wieder Originalbriefe, Zitate und Dokumente im Wortlaut mit ein - dazwischen schmückt sie es wohl nach eigenem Gutdünken aus. Ich mochte ihre Art zu schreiben, sie schafft es, diese Zeit, diese Personen zum Leben zu erwecken.
Und auch lange noch nach der letzten Seite war ich betroffen und getroffen.
Für Freunde des historischen Romans unbedingt zu empfehlen - am Ende des Buches sind auch (kleinere) Stammbäume beigefügt. Geschichtsexperten, die sich eher für reine Fakten interessieren, mag dieses Buch wohl zu weitschweifend und sicher auch zu ausgeschmückt sein. Wer allerdings nach einem Buch sucht, das unterhält, Zeitkolorit noch und nöcher aufzuweisen hat und auch unterhaltend ist, wird hier auf seine Kosten kommen.
Doch eine kleine Warnung: ich würde mit dem Buch nur beginnen, wenn ich auch wirklich genug freie Zeit vor mir habe. Als Abendlektüre so nebenbei ist es einfach zu umfangreich!
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am 18. Mai 2010
Die Assoziation zu dieser Überschrift kam mir gleich beim Lesen des ersten Teils, was sicher auch nahe liegend ist, da hier u. a. auch die Kindheit Maria Stuarts beschrieben wird. Allerdings hat sich dann auch beim Weiterlesen an diesem, meinem Grundeindruck nichts geändert.
Aber verstehen sie mich nicht falsch, das ist gar nicht böse gemeint. Ich möchte nur jeden, der mit der Erwartung an diese Buch geht, einen historischen Roman vor sich zu haben, der neben gut recherchierten Fakten auch noch einem gewissen literarischen Anspruch genügt, vor einer Enttäuschung bewahren. Denn Frau George nimmt lediglich den Faden des chronologischen Ablaufs der Biografie Maria Stuarts auf und schmückt diesen mit etwas Beiwerk aus. Dabei macht sich Frau George leider nicht die Mühe die Charaktere der Figuren zu beleuchten und auszubauen, ja sogar die Hauptfigur bleibt recht leblos. Sie schlängelt sich von einer Begebenheit zur nächsten und Verbindet diese mit verkitschten und romantisierten Belanglosigkeiten. Also, ich sage mal so: Die geschichtlichen Fakten sind ein seichter und bunter, oberflächlicher Kostümfilm (obwohl, so richtig bunt ist es dann auch wieder nicht), was dazwischen passiert, ist die Werbeunterbrechung. Wem das Spaß macht, dem sei das Buch empfohlen. Ich denke aber, wer zumindest einen Teil der Geschichte kennt, wird sich mit dieser Lektüre doch eher langweilen. Zum Beispiel Robert Merles Buchreihe 'Fortune de France' oder sogar (noch näher dran am Thema) Cornelia Wusowskis 'Katharina von Medici' unterhalten da doch erheblich besser. Diese beschreiben natürlich nicht explizit das Leben der Maria Stuart, aber hier hatte ich bei allem Ausschmücken und auch manchem Augenzwinkern das Gefühl über Menschen zu lesen. Aber, wer Hofklatsch mag und im Sommerurlaub beim Lesen nicht denken müssen will: Viel Spaß.
Mein Urlaub ist zu Ende und ich habe jetzt wieder bessere Alternativen.
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am 23. Juni 2001
Margaret George lässt uns mit "Maria Stuart" selbst in das Leben dieser Königin eintauchen. Man lacht und trauert mit ihr. Durch gründliche Recherchen ist es gelungen, den Leser selbst Teil des Buches werden zu lassen. In diesem Buch wird Maria Stuart nicht nur als gut bzw. böse geschildert, man sieht sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen. Ein tolles Buch über eine beeindruckende Persönlichkeit. Nach Lesen dieses Werkes bekommt man Lust, noch andere Romane von Margaret George zu lesen.
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am 22. September 2004
Als wir Maria Stuart von Schiller im Deutsch-GK behandelten, wollte ich unbedingt mehr über die spannende und auch tragische Biographie Maria Stuarts erfahren, wobei ich zufällig auf diesen Roman stieß.Seitdem hat mich ihre Lebensgeschichte so sehr fasziniert, dass ich dieses Buch nur jedem weiterempfehlen kann, der sich allgemein für Geschichte und Großbritannien interessiert. Alles in allem ein absolut gelungener Roman, der sowohl fiktionale Dramatik als auch historische Tatsachen gekonnt ineinander vereint.
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