Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
11
4,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Mai 2002
Unter dem nicht unbedingt vielversprechenden Titel "Die Musche- Tochter des Scharfrichters" verbirgt sich ein historischer Roman, den ich nicht wieder aus der Hand legen konnte. Erzählt wird die Geschichte der von der Gesellschaft geächteten Hernkerstochter Josiane, zunächst aus ihrer Sicht, später aus wechselnden Perspektiven (der ihres Ehemannes Jost, ihres Beschützers Mathieu und ihrer Tochter Barbara). Josiane darf nicht außerhalb ihres Standes heiraten - und kein ehrbarer Bürger der Stadt Bern würde auch nur wagen, die Henkerstochter zu berühren - doch mit dem Chordiener Martin verbindet sie eine starke Liebe, aus der auch Tochter Barbara entsteht. Man leidet mit der Romanheldin Josiane, die in der auferzwungenen Ehe mit ihrem gewalttätigen Vetter Jost entsetzliche Qualen erleiden muss, und hofft und bangt bis zum Ende, dass sich ihre Liebe zu Martin doch noch erfüllen kann und sie zueinander finden.
Der Roman ist in einer leicht und flüssig zu lesenden Sprache geschrieben, die einem die Sitten und Gebräuche des zu Ende gehenden 17. Jahrhunderts sehr lebhaft vor Augen führt. Ich war des Öfteren sehr froh, als Frau nicht in dieser Zeit gelebt haben zu müssen. Umso mehr fesselte mich das Schicksal der Romanheldin.
Das einzige Manko dieses Buches sind einige unglaubwürdige Zufälle und Begegnungen, die andererseits aber die Spannung bis ins Unerträgliche erhöhen. Ein tolles Buch!
0Kommentar| 93 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2005
Es ist dies mein erstes Buch von Ursula Meier-Nobs (ich hab's noch nicht ganz durch), kann es aber schon jetzt allen Freunden historischer Romane wärmstens empfehlen.
Das Buch zeichnet ein lebendiges Bild des Lebens im Bern des ausgehenden 17. Jahrhunderts (und nicht der Renaissance, wie ein Korezensent anmerkte!). Die Handlung ist aus der sehr interessanten Perspektive einer Henkersfamilie beschrieben, wobei die Autorin zu Recht auf die alltäglichen Probleme einer Familie hinweist, deren Oberhaupt einem "unreinen" Beruf nachgeht. Ausgrenzung, Anfeindungen der "normalen" Bürger und Gesellschaft, die psychologische Verarbeitung von "berufsmäßiger" Folter und Hinrichtung nehmen einen angemessen großen Platz in der Geschichte ein. Wir lernen auch, daß die Henker interessanterweise nicht nur als Folterknechte, sondern auch als Ärtzte (natürlich heimlich) in Anspruch genommen wurden.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Musche, die Tochter des Henkers von Bern. Josiane, so ihr Name, kümmert sich um den kleinen Landstreicherjungen Mathieu, dessen Angehörige von ihrem Vater wegen Diebstahls bestraft und zeitweise eingesperrt werden. Sie erlebt, wie ihr Bruder David das Elternhaus verläßt, weil er nicht die Nachfolge seines Vaters antreten will. Sie verliebt sich in Martin, dessen Herkunft ein Geheimnis zu umgeben scheint. Und sie wird zur Ehe mit ihrem Vetter Jost gezwungen, damit das Amt des Henkers von Bern in der Familie bleiben kann. (weiter bin ich noch nicht)
Ursula Meier-Nobs beherrscht die deutsche Sprache souverän und hat einen sehr schönen Ausdruck. (Das tut gut, sind doch leider nicht alle aktuellen historischen Romane von sprachlich gleicher Qualität.) Sie ist damit für mich klar in den Top 10 der Autoren historischer Romane zusammen mit Petra Oelker, Barbara von Bellingen, Mani Beckmann oder Ulrike Schweikert. Auch wenn ich mit ihrem Buch noch nicht fertig bin, gebe ich ihm die Bestnote mit einer Empfehlung an alle Freunde historischer Romane und Biographien. Ich freue mich auf das Ende der Geschichte und auf das nächste Buch, das ich von der Autorin lesen werde.
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2004
Am Beispiel der Musche gibt das Buch einen guten Einblick in die Lebensverhaeltnisse des 18. Jahrhunderts. Es ist gut gelungen, die Zwiespaeltigkeit ihres Standes aufzuzeigen. Das Buch ist spannend geschrieben, laesst sich leicht und fluessig lesen und bringt durch den Wechsel der erzaehlenden Personen verschiedene Sichtweisen zum Ausdruck.Wer gerne historische Romane liest, sollte sich das Buch kaufen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2002
Ich mag spannende historische Romane, in die man so richtig "versinken kann". Dieser hat den Ansatz dazu ganz sicherlich. Aber für meinen Geschmk sind die Charaktere etwas zu oberflächlich gehalten. Zu oft wechselt auch die Perspektive. Zuerst sieht man alles aus der Sicht der Musche, später aus der Sicht ihren brutalen Ehemannes, dann aus der Scht der Tochter... dieser ständige Wechsel hat mir nicht so gefallen.
Mit Josiana konnte ich richtig mitleiden ( *gg* ), aber mit den anderen Sichtweisen konnte ich das nicht mehr. Dazu ist das Buch einfach zu kurz. Ich hatte es in 2 Tagen ausgelesen und habe nicht besondern viel gelesen in den beiden Tagen. Hatte mir mehr erwartet. Aber trotzdem noch guter Durchschnitt, kurzweilig und nicht langweilig!
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Februar 2003
Das Buch fängt gut an, aber die Personen bleiben für meinen Geschmack zu blas. Ich konnte nicht richtig mitfiebern mit Josiane, sondern fühlte mich immer nur als Beobachter. Schade, wo die Autorin die Zeit in der das Buch spielt gut darstellt. Aus der Geschichte hätte man mehr machen können...
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2006
Ein schönes Buch! Ein Buch, welches imstande ist, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Ein Buch, dass manchmal weh tut aber sogleich wieder zärtlich tröstet.
Eben von einer Frau geschrieben! Nicht dass dies Männer nicht ebenso gut könnten. Sie trauen sich nur nicht!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2004
Ursula Meier-Nobs beschreibt in ihrem Roman das Schicksal der Familie des Berner Scharfrichters, wobei sich der Handlungsschwerpunkt auf Josiane, der Musche, bezieht.
Auch wenn der Schreibstil der Autorin anderen Romanen seines Genres gleicht, ist der Roman dennoch ein faszinierendes Portrait über die Gesellschaft der Renaissance, die damals scheinbar noch stark von mittelalterlichem Aberglauben geprägt war, wodurch der Beruf des Scharfrichters allgemein als geächtet galt und dessen Familie von der übrigen Gesellschaft streng isoliert wurde. Obwohl sich Josiane längst an ihre soziale Stellung angepaßt hat führen letztlich widrige Umstände dazu, dass sie schließlich ihre Herkunft verleugnet...
Insgesamt ein abwechslungsreicher Roman der zwar leicht zu lesen ist, aber dennoch nicht oberflächlich wirkt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Oktober 2003
...aber leider etwas oberflächlich und die Sichtweise des Erzählers wechselte zu oft. Aus dem Stoff des Buches hätte sicher eine längere und fesslerende Geschichte gesponnen werden können. Aber für Fans von mittelalterlichen Frauengeschichten sicher einen Kauf wert
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2003
Ich finde den Wechsel zwischen den erzählenden Figuren total gut, überhaupt nicht verwirrend! Ich habe das Buch verschlungen, und es ist für Fans von historischen Romanen ein absolutes Muss!!!!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2002
Ich lese gerne Historische Romane und bin ständig auf der Suche nach einem guten Buch. Als ich "Die Musche-Tochter des Scharfrichters" anfing zu lesen, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es geradezu verschlungen. Es ist ein großartiges Buch, daß einen tollen Einblick in die damalige Zeit gewährt. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden