Kundenrezensionen


140 Rezensionen
5 Sterne:
 (112)
4 Sterne:
 (14)
3 Sterne:
 (7)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stephen King in Bestform
In "The Stand", wagte King sich erstmals an eine direkte Vision des Unterganges der Menschheit.
Wie man es vom Meister des Horrors kennt, ist jeder auch noch so kleine Aspekt der Geschichte perfekt ausgefeilt und ausgetüftelt, um harmonisch und zugleich chaotisch auf der Klaviatur der Ur-Ängste zu spielen. Das fängt bereits bei der Seuche an, welche...
Veröffentlicht am 11. Januar 2004 von mrwiener

versus
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte wohl einen Sinn das Buch zu kürzen...
Abgesehen davon dass kein einziger Benutzer eine negative Rezension dieses Buches auch nur annähernd hilfreich fand und so mancher in diesem Buch irgendwie Kings Meisterwerk sieht, eins vorweg: Ich bin nicht wirklich zufrieden. Anfangs war es zwar recht interessant zu lesen, wenn auch nicht wirklich abwechslungsreich. Etwa die Hälfte (vor allem das erste...
Veröffentlicht am 19. Juni 2007 von Jens Mertelmeyer


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stephen King in Bestform, 11. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Stand - Das letzte Gefecht (Taschenbuch)
In "The Stand", wagte King sich erstmals an eine direkte Vision des Unterganges der Menschheit.
Wie man es vom Meister des Horrors kennt, ist jeder auch noch so kleine Aspekt der Geschichte perfekt ausgefeilt und ausgetüftelt, um harmonisch und zugleich chaotisch auf der Klaviatur der Ur-Ängste zu spielen. Das fängt bereits bei der Seuche an, welche die Menschheit binnen kürzester Zeit fast vollständig auslöscht: Kein ominöses außerirdisches Virus, welches Menschen in Bestien verwandelt, keine utopische "Zombie-Krankheit", sondern schlicht eine Erkrankung, welche jedem Menschen bekannt ist, und von der fast jeder sich ein realistisches Bild machen kann: Grippe!
Bereits dieser Aspekt der Handlung sorgt dafür, daß die "Seuche" nicht utopisch oder irreal wirkt. Die Geschichte kommt durch diese Feinheit so hautnah rüber, wie sonst kaum eine der zahlreichen Untergangsvisionen auf dem Büchermarkt.
In "The Stand", werden haarsträubende - nicht zu realitätsfremde - Visionen der Zukunft geschildert, wobei King stufenweise sehr gekonnt den für ihn charakteristischen übernatürlichen Horror einfließen lässt, welcher im Fall von "The Stand" allerdings nicht mit Werken wie "Friedhof der Kuscheltiere", oder "Es" zu vergleichen ist.
Der Horror in "The Stand", driftet größtenteils vom üblichen Schema von Geistern und Dämonen ab, und verlagert sich auf ein viel höheres - und für einen Schriftsteller ein sehr mutiges - Ziel: Den finalen Kampf zwischen Gut und Böse.
Dieses Buch ist kein subtiler Schocker, sondern eine schonungslose düstere Vision des Weltunterganges, gewürzt mit Stephen Kings meisterlicher Eigenschaft, den Leser durch die geschickte Verknüpfung von interessanten Charakteren, und faszinierenden Einflüssen des Übernatürlichen in seinen Bann zu ziehen, ohne dabei kitschig zu wirken.
Die Geschichte gliedert sich fließend in 2 Teile:
Im ersten Teil der Geschichte, wird die Entvölkerung Amerikas durch die Seuche eingehend geschildert. Im zweiten Teil rotten die Überlebenden sich in 2 Gruppen zusammen, um den endgültigen Kampf zwischen Gut und Böse auszufechten.
Schonungslos offen und anklagend, wird das in den Vordergrund gestellt, was sonst hinter Hemmungen, Höflichkeit und guter Erziehung verborgen liegt: Das WAHRE Gesicht des Menschen.
"The Stand" ist nicht nur ein Buch, sondern in nahezu jeder Hinsicht ein Kunstwerk.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension 64 .... Fünf Sterne Deluxe für dieses Buch!, 26. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: The Stand - Das letzte Gefecht (Taschenbuch)
Muss ich jetzt noch, wo es hier doch schon 63 Rezensionen zu diesem Buch gibt, eine 64. hinterher schieben? Ja, ich muss. Denn wenn man dann beste und spannendste und unterhaltsamste Buch seit 10 Jahren (meine Meinung) gelesen hat, sollen es ruhig andere wissen. Der Erzählstil von Stephen King und der Reichtum seiner Ideen und Bilder, insbesondere in diesem Buch, ist sensationell. Kaum zu glauben, dass es davon zunächst nur eine gekürzte Version gab. Denn von den 1224 Seiten (kleine Schrift) habe ich jede genossen und hatte während des Lesens manchmal den Wunsch, dass dieser Roman nie zu Ende gehen solle. Meine Lobhudelei ist ernst gemeint, ich bin sonst eher ein kritischer Geist ... neben "ES" für mich DAS Meisterwerk von Stephen King. Angst hatte ich beim Lesen übrigens nicht, es ist auch kein Thriller im landläufigen Sinn, sodern eher eine sehr spannende Erzählung, bei der man sich immer fragt, wie es wohl weitergeht. Die Charaktere in dem Roman werden zu Begleitern, man erlebt mit ihnen. Leider nur fünf Sterne möglich, dieses Buch hätte einen sechsten verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stephen Kings Meisterwerk, 5. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Stand - Das letzte Gefecht (Taschenbuch)
The Stand- Das letzte Gefecht
The Stand- Das letzte Gefecht von Stephen King handelt von der Apokalypse. Nicht im religiösen Sinn, aber auf eine erschreckend realistische Weise:
In einem Labor in den USA züchten Forscher ein Virus, das sie Captain Trips nennen. Es ist eine grausame Art der Erkältung, die unweigerlich zum Tode führt und so ansteckend ist, dass sich jeder, der nur in Kontakt mit kranken Personen kommt, infiziert. Der Mann, der im Labor als Testperson fungiert hat, flieht aber, nachdem er bereits infiziert ist- und der Kreislauf des Todes beginnt. In wenigen Wochen sind fast alle Einwohner der USA gestorben. Nur ein paar Millionen sind immun gegen das Virus und scharren sich in ihrer verzweifelten Hilflosigkeit um zwei Personen, die sie in Träumen und Visionen sehen: Mutter Abigail, eine schwarze Frau, die die reine Göttlichkeit symbolisiert und den schwarzen Mann, den Teufel in Menschengestalt. Da Gut und Böse nicht friedlich neben einander existieren können und wollen, kommt es schließlich unweigerlich zum Endkampf, der einige Überraschungen bereithält.
In bester Kingmanier ist auch dieser Roman eine geschickte Komposition, in der Horror mit Fantasyelementen verknüpft wird. Das Erschreckende dieses Romans ist jedoch die Glaubwürdigkeit der Geschichte, die sich bis zum Ende nicht vermindert. In den Schrecken, den das Massensterben beim Leser auslöst, mischt sich die grausame Gewissheit, dass die Idee nicht so abwegig ist, wie es zunächst den Anschein hat. Im Romangeschehen sind die Einwohner der USA nicht über die Vorgänge im Seuchenzentrum informiert, sodass das Virus erschreckend und ohne Vorwarnung auftritt. In dem Sinne könnte es sich tatsächlich so abspielen, da die normalen Bürger nicht über die Arbeit irgendwelcher Zentren informiert sind. Die realistische Gefahr, die in diesem Buch die Menschen beschleicht, macht den Thriller besonders spannend und gruselig.
Zudem spielt Stephen King wieder einmal geschickt mit den Perspektiven und gestaltet den Roman äußerst abwechslungsreich. Als Meister dieses Handwerks bleibt die Handlung spannend, egal ob man aus der Sicht eines Überlebenden, der nicht weiß, was er machen soll, dem schwarzen Mann persönlich oder auch einem gestörten Pyromanen liest, die Geschichte ist fesselnd. Die ersten paar hundert Seiten sind noch etwas schleppend und der Leser muss sich zwischendurch zum Weiterlesen zwingen, doch dafür wird er mit einem großartigen zweiten Teil und einem explosiven Finale belohnt. Die Geschichten der einzelnen Personen, vom Tod eines der besten Charaktere, über den Fall einer jungen Frau, die sich dem schwarzen Mann verschreibt, bis zu dem bewegen Schicksal des seltsamen Mülleimermannes verbergen alle Überraschungen und sind so komplex ausgeklügelt, wie es bei der Masse von Charakteren überhaupt möglich ist. Im Mittelpunkt steht die komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Fanny, Stu und Harold, die in Verrat und böser Rache gipfelt. Schließlich fließen alle Einzelschicksale im Endeffekt in das große und überraschende Finale ein.
Ein äußerst klug komponierter und verwinkelter Roman, der sowohl mit sprachlichem Niveau und unheimlich genauen Charakterstudien, als auch mit Spannung und Horrorelementen besticht. The Stand- Das letzte Gefecht ist wahrscheinlich Stephen Kings Meisterwerk.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum nicht?, 26. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Stand - Das letzte Gefecht (Taschenbuch)
Warum sollte ich nicht noch eine Rezension zu "The Stand" schreiben?

Das Werk ist dermaßen gelungen, meine Vorredner haben bis auf einige Ausnahmen alles Wichtige gesagt. Nur das Argument, dass das Buch zu lang ist, (und man deswegen 4 Sterne gibt), verstehe ich nicht. Das bedeutet, dass man das Buch sehr gut fand, was ja absolut legitim und verständlich ist, "The Stand" ist einfach exzellent. Ich persönlich fand die Geschichte nicht zu lang, es war genau richtig; für die immense Menge an Ideen, die King hatte, und den Aufbau einer derart dichten Atmosphäre sind 1200 kleingedruckte Seiten auf keine Fall zu lang.

Wie kann es einem lang vorkommen? Langweilig, war das Buch keine einzige Sekunde.

Ja, man braucht man lange um durchzukommen, aber Durchhänger gibt es nie. In der gekürzten Fassung zwar auch nicht, aber da kommt es zuweilen zu Verständnisproblemen, weil man einige Dinge nicht mitbekommt. Von daher kann nur die ungekürzte Version in Frage kommen, die so wie sie ist, genau richtig ist.

Das beste Einzelwerk von King, das steht außer Frage!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kings bester Roman, 13. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Stand (Broschiert)
Weniger mit Angst, als mit schierer Erfurcht wagte ich mich an diesen Giganten, den man im Hardcover garnicht hätte bezahlen können. Und jede einzelne Seite ist lesenswert. Aufgebläht erscheint dieser Roman nur, wenn man an solche Short-Shocker wie "Shining" gewöhnt ist. Aber anders als ein Großteil von Kings Romanen, zielt dieser Roman nicht darauf ab, den Leser zu gruseln. King beschreibt auf eine derart einfühlsame Weise menschliche Beziehungen und Schicksale, als hätte er selbst Tom Cullen versucht den Begriff "Taubstumm" zu erklären, als hätte er selbst Stu Redmans Bein geschient, als wäre er leibhaftig bei allem dabeigewesen, was in diesem Marathon-Roman passiert. Bleibt noch zu erwähnen, daß Mick Garris den Roman meisterhaft in einen Film umgesetzt hat (Drehbuch: Mr. King himself) und das beides zu verpassen eine Sünde wäre. Nur sein apokalyptisches Fantasy-Märchen vom dunklen Turm kommt an "THE STAND - Das letzte Gefecht" heran.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Horrorszenario der feinsten Art, 10. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Stand - Das letzte Gefecht (Taschenbuch)
In seinem Buch "The Stand" erschreckt Stephen King seinen Leser mit einem Horrorszenario. Durch einen Zufall entkommt ein sehr effektiver, tödlicher Virus, der 80% der Menschheit hinwegrafft. Der Rest spaltet sich in Gut und Böse auf. Gelemkt von ihren Träumen begeben sich die Überlebenden zur Guten, Mutter Abigail, oder zum Bösen in den Süden. Obwohl dieses Thema doch gründlich durchgekaut scheint ist dieses Buch doch spannend. Hat sich der Leser durch die ersten paar Hundert Seiten gekämpft und dabei etliche sterben "sehen", so fesselt das Buch den Leser danach um so mehr. Stephen King schildert, für ihn eigentlich untypisch, die Änderungen einiger Personen zum Guten oder zum Bösen hin. Besonders faszinierend ist dabei, das die neu entstandene Gemeinde grundlegende Wertvorstellungen, Gewohnheiten und Traditionen erst hinterfragen muß. Dabei wird dem Leser doch mulmig, wenn nun fraglich wird, ob Demokratie nun die beste Regierungsform ist. Ein Buch, das zwar die ewige Teilung in Gut und Böse anspricht und sich dabei sehr an religiöse Vorstellungen anlehnt, es aber trotzdem schafft, eine spannende, lebendige und trotzdem gruselige Story zu erzählen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen King in Bestform, 5. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: The Stand - Das letzte Gefecht (Taschenbuch)
Vermutlich das beste Buch von Stephen King! Phantasie und Wirklichkeit spielen hier ineinander. Die Welt am Abgrund, eine Seuche die die Menschheit auszulöschen droht. Der Kampf Gut gegen Böse. Aber das beste sind die dargestellten Charactere. Man leidet mit jedem einzelnen mit und schafft es kaum das Buch aus der Hand zu legen. Ich hab's bereits zweimal gelesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte wohl einen Sinn das Buch zu kürzen..., 19. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Stand - Das letzte Gefecht (Taschenbuch)
Abgesehen davon dass kein einziger Benutzer eine negative Rezension dieses Buches auch nur annähernd hilfreich fand und so mancher in diesem Buch irgendwie Kings Meisterwerk sieht, eins vorweg: Ich bin nicht wirklich zufrieden. Anfangs war es zwar recht interessant zu lesen, wenn auch nicht wirklich abwechslungsreich. Etwa die Hälfte (vor allem das erste Drittel) sind sehr schön zu lesen, vor allem Charaktere wie der Mülleimermann würzen die Geschichte - Nur ist die andere Hälfte oft sehr langatmig zu lesen. Der Großteil des 2. Buchs von "The Stand" ist zu monoton und langweilt dann leider auch da schlichtweg Abwechslung und Ereignisse fehlen. Eigentlich hätte dieses Buch locker 4 Sterne verdient aber das Ende wirkt aufgesetzt und irgendwie unbefriedigend.

Manche Charaktere wie der Mülleimermann und Harold Lauder werden gut ausgeleuchtet und sind interessante Personen (auch wenn ich mir mehrüber den dunklen Mann, der auch in vielen anderen King-Büchern vorkommt, erwartet hätte), jedoch werden viele andere "Hauptpersonen" für die Menge an Seiten auf denen sie die tragende Rolle spielen zu simpel gezeichnet.

Ein Fehlgriff war es für mich sicher nicht, jedoch stoßen vor allem der doch wirklich langatmige Mittelteil und das für mich persönlich ziemlich unbefriedigende Ende sauer auf ... Irgendwie liest es sich so als sollte es erst ein 5000seitiges Buch werden und wurde dann schnell zu Ende gebracht. Andere King-Bücher (wie "Das Monstrum", "The Shining", "Stark" und natürlich "Der dunkle Turm") spielen da in einer ganz anderen Liga...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, mit kleinen Abers, 20. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Stand (Broschiert)
Nach "Es" (vor vielen Jahren) und "Duddits" (vor kurzem) war "The Stand" der dritte Wälzer von Stephen King, den ich im Eilzugtempo gelesen habe. In meinem persönlichen Ranking liegt "The Stand" knapp vor "Es" und deutlich vor "Duddits".
Wie immer fragt man sich bei King, wie ein Mensch auf solche Ideen kommen kann, auch wenn die Handlung (was die Seuche betrifft) diesmal gar nicht einmal so weit hergeholt erscheint.
Besonders fasziniert haben mich bei Stand die vielen kleinen kostbaren "Bonmots", ob witzige Vergleiche, Redewendungen oder tiefgründige Weisheiten (besonders jene von Glen). Ebenso extrem gut gelungen finde ich die durchwegs stimmige Beschreibung und Entwicklung der Charaktäre (für mich DIE Stärke von King). Überhaupt nicht gestört hat mich die Überlänge. Im Gegenteil, von manchen Nebensträngen der Handlung, etwa der Geschichte von "The Kid", konnte ich gar nicht genug kriegen. Auch die Ausbreitung der Seuche ist grandios beschrieben. Bisschen ärgerlich ist leider wieder einmal das Finale. Warum der Vorstoß der drei in den Westen letztlich für den (vermeintlichen) Sieg des Guten notwendig war, ist mir nicht klar. Die Bombe wäre wohl auch ohne das Trio explodiert. Irgendwie habe ich den Eindruck gewonnen, am Ende ist King etwas die Luft ausgegangen (diesbezüglich hat mir übrigens Duddits am besten gefallen). Trotzdem war The Stand bis zum Schluß extrem spannend, fesselnd und unterhaltsam. Auch ich meine, dass The Stand zu den besten Büchern gehört, die ich je gelesen habe. Bernhard
PS.: Ich las gerade das Buch, als das World Trade Center einstürzte. Die Kombination war ziemlich unheimlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Stand = The Best, 21. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Stand (Broschiert)
Dieses Buch ist genial!! Wer meint, dass 1196 Seiten zu lang ist, der kann kein richtiger Leser sein. Ich sage wie länger um so besser, wenn es ein Buch von Stephen King ist. Nur so kann man auf die Charaktere eingehen und eine entsprechende Atmosphäre schaffen. Man kennt die Protagonisten in und auswendig und lebt richtig mit ihnen. Es ist kein Gruselroman aber spannend, spannend, spannend!! Auf der Rückseite des Buches steht, dass manche behaupten dies sei sein Meisterwerk und ich muss sagen, dass ich zu diesen Leuten gehöre. LESENSWERT!!!!!!!!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Stand - Das letzte Gefecht
The Stand - Das letzte Gefecht von Stephen King (Taschenbuch - 28. April 1992)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,79
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen