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Kundenrezensionen

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am 13. September 1999
Jack McCall ist Amerikaner, lebt aber mit seiner kleinen Tochter in Rom, und das ist, seiner Meinung nach, auch ganz gut so. Nicht nur, weil Italien ihm aus beruflichen Gründen nahe liegt (er ist Autor für kulinarische Reiseführer), sondern auch, weil er mit seiner Familie, seiner Vergangenheit und natürlich dem ganzen amerikanischen Süden (es wäre kein Buch von Pat Conroy, wenn es anders wäre) nichts mehr zu tun haben möchte. Seine Frau hat sich umgebracht. Das erfahren wir sehr schnell. Warum sie sich umgebracht hat, erfahren wir sehr viel später, während einer langen Reise von Jack nach Hause, in seine Vergangenheit und zu sich selbst. Aber es geht nicht nur um den Tod seiner Frau, sondern auch um Jacks eigene Familie und um seine Schulfreunde. Immer neue Abgründe tun sich auf, die den Leser begreifen lassen, warum Jack McCall nach Italien geflohen ist, aber auch immer neue Anekdoten und Geschichten aus seiner Jugend, die verständlich machen, warum er jetzt zurückkehrt. Wie immer bei Conroy ist das Verhältnis seines Protagonisten zu den Menschen in seinem Umfeld genauso ambivalent wie sein Verhältnis zum amerikanischen Süden. Und wie immer wird man die Menschen und den Süden mit ihm gemeinsam hassen und lieben lernen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. November 1999
Verschiedene Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsschichten wachsen zusammen auf. Jeder für sich mit allen Fallen und Ängsten, so verschieden aber doch so nahe! Verbunden durch Gemeinsame Erlebnisse, verraten, enttäuscht, gedemütigt, geliebt und verbunden! Dieses Buch ist besser als Herr der Gezeiten! Ein Buch wo ich am Ende geweint habe, daß mich berührt hat! Lesen sie es, lassen sie sich durch den Gesang des Meeres verzaubern. Lauschen sie der Geschichte von Menschen die menschlicher nicht sein können!
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am 4. Mai 2009
Ich habe schon vor Jahren Pat Conroys "Die Herren der Insel" gelesen und war von seiner gewaltigen Erzählkunst sehr beeindruckt. Nun, nicht zuletzt verleitet durch die guten Rezensionen, habe ich mir "Der Gesang des Meeres" vorgenommen. Leider wurde ich enttäuscht. Ich sage es direkt, dass ich nach etwas über zweihundert Seiten das Buch weggelegt habe. Die Geschichte kommt einfach nicht zustande. Der Leser wird durch Rom und Venedig geführt, kann an einigen kulinarischen Köstlichkeiten teilhaben und schließlich mehrere Männer am Krankenbett der Mutter/Ehe- und Ex-Ehefrau beobachten, die mit ihrer Streitsucht die Geduld auf eine harte Probe stellen. Ach, nicht zu vergessen ist der Produzent, der unbedingt eine Fernsehserie über seine Familie herausbringen will und mit verbalem Durchfall den Leser gehörig nervt.
Auf den ersten Seiten wirkte Jack, der Erzähler, noch ausgesprochen sympathisch. Schwere Traumata haben ihn und seine kleine Tochter aus seiner Heimat, den Südstaaten, nach Rom vertrieben. Auch nach fünf Jahren hat er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und will von Land, Familie und Freunden nichts mehr wissen. So weit, so gut.
Danach verliert nicht nur er sich in permanenten Anspielungen an Vergangenes. Auch alle anderen Personen, und die jetzt nach fünf Jahren in kürzester Zeit in die Geschichte purzeln, reden permanent von einer vagen Vergangenheit, lassen den Leser wohlweislich im Ungewissen. Die Geschichte entwickelt sich einfach nicht weiter. Man hat das Gefühl, die Handlung dreht sich ständig im Kreis. Wieder und wieder wird nur darüber diskutiert, dass es Vorfälle gegeben hat. Aber man bekommt außer dem Selbstmord seiner Frau nur nebulöse Andeutungen wie die sprichwörtlichen Knöchelchen zugeworfen. Das kann natürlich erst einmal sehr wirkungsvoll sein, aber da man nicht weiß, ob sich dies auf den nächsten hundert Seiten noch ändert, verliert man sehr schnell die Lust an der Geschichte.
Weitere Kritikpunkte:
Dass Jacks achtjährige Tochter unglaublich schön, reizend und bezaubernd ist, habe ich noch als typisch väterliche Verblendung hingenommen. Aber sie ist nicht nur so wunderbar, dass jeder Italiener, der dem Kind begegnet, in Verzückung gerät und dabei vergisst, dass auch die eigenen Kinder nett, hübsch und klug sind, nein, sie ist auch noch enorm gescheit und artikuliert sich zum Teil wie eine Sechzehnjährige.
Aber auch Jacks tote Frau, die Mutter und die Kindheitsfreundin sind von solch blendender Schönheit, dass sie allen Männern den Kopf verdrehen. Das grenzt schon hart an Realitätsverlust.
Des weiteren widerspricht sich Jack in seinen Entscheidungen ständig selber. Zwar gibt er sicherlich an zehn verschiedenen Stellen kund, dass seine Flucht nach Europa das einzig richtige ist, dass seine Familie/Schwiegerfamilie jegliche Chance auf Zusammenführung verspielt hat, doch schon öffnet er allen Beteiligten alle Türen zur Vergangenheit und Gegenwart. Schon beim Besuch der Schwägerin in Rom untersagt er ihr erst vehement den ersehnten Kontakt zu seiner Tochter, erlaubt ihr Minuten später jedoch unbegrenzte Besuche während (!!) seiner tagelangen Abwesenheit, obwohl seine Schwiegereltern versucht hatten, ihm gerichtlich das Sorgerecht zu entziehen und keinerlei Besuchsrecht einzuräumen. Das nimmt ihm jegliche Glaubwürdigkeit.
Ich weiß natürlich, dass dieses Buch noch einiges aufzuwarten hat, das sollte es auch bei fast neunhundert Seiten. Deshalb auch drei Sterne. Der Weg dahin ist mir aber zu langatmig und ermüdend. Ein Buch muss mich nach zwanzig, spätestens fünfzig Seiten in seinen Bann gezogen haben. Diesem Buch habe ich mehr als zweihundert Seiten gegeben, doch die Chance ist vertan. Schade.
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am 14. Dezember 2000
Ich habe das Buch mittlerweise schon dreimal gelesen und es wird jedes Mal besser. Es ist eins der wenigen Bücher, die man ohne Bedenken weiterempfehlen kann - so viel Leben ist in dieses Buch gepackt worden. So viel Leben, so viel Trauer, so viel Tragik, so viel Liebe, so viel Freundschaft und so viel Hoffnung - andere Autoren würden aus so viel mindesten 3 Bücher schreiben. Dieses Buch berührt einen in Herz und Seele, es schlägt den Herr der Gezeiten um einige Längen - hoffentlich versucht niemand dieses Buch zu verfilmen, es könnte nur verlieren.
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am 14. Dezember 2002
Dieses Buch hat mich richtig mitgenommen! Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben! Man bekommt den zweiten Weltkrieg von seinen grausamsten Seiten geschildert! Ich habe eine Gänsehaut bekommen, als ich gelesen habe, was die Nazis alles mit den Juden gemacht haben! Man hat ja so schon sehr viele Vorkenntnisse über diesen grauevollen Krieg, aber dieses Buch gibt einem diese ganze Situation noch viel näher wieder und man erfährt Sachen, die einem früher eigentlich gar nicht richtig bewusst waren! Es ist schrecklich was die Nazis sogar Kindern angetan haben! Das Schicksal der Figuren ist so realitätsgetreu geschrieben, so dass man sich mühelos in sie hineinversetzen kann! Bei diesem Buch kann man schon einige Tränen verlieren! Ich habe das sehr dicke Buch (894 Seiten) schneller durchgelesen als ich dachte! Die Handlung lässt einen nicht mehr los! Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!!
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am 3. Februar 2009
Im Amazon Forum wurde mir bei einer Diskussion diese Buch empfohlen, als eines das man immer wieder lesen kann. JA, das kann ich bestätigen.
Es handelt sich hier im wahrsten Sinne des Wortes um eine große Geschichte. Unglaublich, was alles in dieser sehr einfühlsamen und wundbar geschrieben Story steckt. Besonders beeindruckend waren die Schilderungen aus dem 2. Weltkrieg. Es wird einem wieder bewußt, welche Schrecken die Menschen damals erleben und druchmachen mußten. Wie gesagt, ein großes Buch! Jedoch wäre die Geschichte auch mit 600-700 Seiten erzählt gewesen.
Einfach selber lesen - Sie werden es nicht bereuen!
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