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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung und ein wenig Geschichtsunterricht
Es ist 1914, kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Englands Regierung verhandelt mit Russland für ein Bündnis im Kriegsfall. Die Verhandlungspartner Lord Walden und der Fürst Orlow sind familiär über Waldens Frau Lydia verbunden. Sie ist seine Tante. Spannung bringt der Terrorist Felix in die Geschichte. Er will Fürst Orlow töten...
Veröffentlicht am 26. November 2003 von Lothar Hitzges

versus
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Typischer Follett!!
Für Ken Follett ist es nach seinen überzeugenden Büchern wie "Die Säulen der Erde" oder "Die Pfeiler der Macht" schwer, den Leser noch zu begeistern. Mit diesem gut lesbaren Buch gelingt ihm dies jedoch erneut. Wieder mischt sich eine vertrackte Love-Story mit Spionage Wirren, hier denen des ersten Weltkrieges. Die Protagonisten...
Am 22. Mai 2000 veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung und ein wenig Geschichtsunterricht, 26. November 2003
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es ist 1914, kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Englands Regierung verhandelt mit Russland für ein Bündnis im Kriegsfall. Die Verhandlungspartner Lord Walden und der Fürst Orlow sind familiär über Waldens Frau Lydia verbunden. Sie ist seine Tante. Spannung bringt der Terrorist Felix in die Geschichte. Er will Fürst Orlow töten und damit verhindern, dass Russland ein Abkommen mit England trifft. Das erste und zweite Attentat misslingt, aber immer sehr knapp. Die Polizei ermittelt fieberhaft. Doch Felix ist schlau. Er war bereits in Russland in Gefangenschaft und auf der Flucht. Seine Instinkte arbeiten perfekt.
Das finale Duell zwischen Felix und Lord Walden findet auf dem ausgedehnten Landbesitz Walden Hall statt. Die Polizei findet sehr schnell heraus, das Felix über den neuen Aufenthaltsort informiert ist und die Sicherheitsvorkehrungen werde verschärft. Aber Felix hat Hel-fer, die ihm Zugang zum Haus verschaffen. Es gelingt ihm Feuer zu legen und eine Waffe an sich zu bringen. Vor dem brennenden Haus geht er in Stellung.
Dem Autor Ken Follett ist es mit diesem Roman ein weiteres Mal gelungen ein kleines Detail aus der Weltgeschichte spannend wiederzugeben. Er zeichnet seine Personen pittoresk ins England vor dem ersten Weltkrieg. Zeigt an gesellschaftlichen Anlässen, den Umgang des Hochadels mit König und Politik. Beschreibt das Leben und den Umgang mit dem Personal in Herrschaftshäusern. Findet zudem genügend Raum die damaligen Emanzipationsbewegung für das Frauenwahlrecht zu schildern.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut, aber...!, 12. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Mann aus St. Petersburg (Taschenbuch)
Nach "Die Nadel" und "Die Säulen der Erde" konnte ich es kaum erwarten, ein weiteres Buch von Ken Follett zu lesen. Und so startete ich in "Der Mann aus St. Petersburg". Der Thriller ist spannend. Die Handlung unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg ist nach bewährtem Muster ein realitätsnaher Historienkrimi. Die Charaktere werden gut entwickelt - das Buch fesselt. Was mir aber missfiel, war der Schluss. Ohne jetzt hier zuviel zu verraten, kommt der Schluss ziemlich abrupt. Leider bringt es Follett diesmal nicht fertig, die Spannung auf einen finalen Höhepunkt zu treiben. Schade! Ansonsten ist das Buch lesenswert.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr spannend bis zum Schluß, 11. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mann aus St. Petersburg (Taschenbuch)
Wie von Follett gewohnt, zieht sich die Spannung ab dem zweiten Drittel bis zum Schluß ohne Pause. Die Handlung ist sehr kreativ und seine Personen erhalten sehr beeindruckende Charaktere.
Das mit Abstand Interessanteste ist der bis zum Schluss offene Ausgang. Erst im letzten Kapitel läßt er erahnen wie die Geschichte endet und vorher erlaubt er dem Leser viele Optionen.
Das Buch läßt sich, wenn man sich mit den Namen erstmal zurecht gefunden hat, sehr flüßig und kurzweilig lesen. Es ist durchaus empfehlenswert, wenn es auch nicht ganz die Klasse seiner Paradebücher (Die Säulen der Erde, Die Pfeiler der Macht...) erreicht.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, aber Follett kann auch besser!, 4. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Mann aus St. Petersburg (Taschenbuch)
Der Roman spielt 1914. Um Deutschland im Zweifel bekämpfen zu können, will England ein Bündnis mit Frankreich eingehen. Und dazu treffen sich in London Lord Walden und Fürst Alexej Orlow. Doch die Anarchisten erfahren davon und um zu verhindern, dass die Russen an dem Krieg teilnehmen, wird Felix Kschessinsky nach London geschickt um Orlow umzubringen.
Das Buch ist ein interessanter, historischer Roman. Das Ende ist offen, man kann eifrig mitraten und es gibt einige überraschende Wendungen. Es hätte allerdings spannender sein können. Gut erzählt und stellenweise lustig ist auch die Geschichte von Waldens Tochter, die behütet aufwächst, nun zur jungen Frau heranwächst und das erste Mal mit dem Leben außerhalb ihrer Mauern konfrontiert wird. Auch ein wenig Romanze findet man in dem Buch.
Fazit: gut und interessant zu lesen, aber es gibt bessere Bücher von Ken Follett, wie z.B. „Die Säulen der Erde".
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie immer, solide Unterhaltung, 17. August 1999
Von Ein Kunde
"Der Mann aus St. Petersburg" von Ken Follett ist ein gut geschriebener, flotter Thriller aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Er spielt in England auf dem Gut Lord Waldens, der zusammen mit dem russischen Fürsten Orlow den Weltkrieg gewinnen will und an einer Geheimallianz bastelt, während der kommunistische Felix Kschessinsky die Verhinderung des Krieges verfolgt, und dafür den Mord Orlows plant. Die Frau Lord Waldens hatte während ihrer Zeit in St. Petersburg ein Verhältnis mit Felix und die Tochter ist von Gedanken über die Armut geplagt, die auf vielen Menschen lastet. Follett zeichnet hier also das Portrait einer Epoche, die mit dem Ersten Weltkrieg ihr Ende nahm. Außerdem ist in typischer Follett-Manier alles schön verquickt und irgendwie miteinander verbunden, so daß alles ineinander greift. Die Handlung ist wie immer recht spannend und man kann sie gut verfolgen. Es ist so ein typischer Follett: man liest ihn schnell, denn wenn man einmal angefangen hat, dann läßt man das Buch nicht mehr los. Große Literatur ist es allerdings nicht, aber das verfolgt Follett auch nicht, er will unterhalten und das kann er, ohne Frage. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Typischer Follett!!, 22. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mann aus St. Petersburg (Taschenbuch)
Für Ken Follett ist es nach seinen überzeugenden Büchern wie "Die Säulen der Erde" oder "Die Pfeiler der Macht" schwer, den Leser noch zu begeistern. Mit diesem gut lesbaren Buch gelingt ihm dies jedoch erneut. Wieder mischt sich eine vertrackte Love-Story mit Spionage Wirren, hier denen des ersten Weltkrieges. Die Protagonisten des Buches sind der englische Adlige Lord Walden und der russische Komminist Felix Kschessinsky, ein ehemaliger Liebhaber von Lord Wldens Ehefrau. Er will den 1. Weltkrieg dadurch verhindern, daß er den russischen Grafen Orlow ermordet, mit dem Walden eine strategische Allianz plant. Dies alles verbindet Follett mit der ihm eigenen präzisen Beschreibung der gesellschaftlichen und historischen Begleitumstände. Klingt alles hochkompliziert, ist es aber beim Lesen nicht. Viel mehr liegt hier ein Follett-typischer kurzweiliger Spionageroman vor, bei dem das Lesen viel Spass macht und der dem Leser keine intellektuellen Höchstleistungen abverlangt. Nichts für Literaturkritiker also, aber genau das richtige für einen ruhigen Abend nach getaner Arbeit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kleine Bruder der Nadel, 26. April 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann aus St. Petersburg (Taschenbuch)
Ken Follet ist bekannt dafür, Hochspannung zu bieten und er enttäuscht seine Leser auch mit diesem Buch nicht.

"Der Mann aus St. Petersburg" spielt wie "Die Nadel" vor dem Hintergrund eines Weltkriegs, hier jedoch vor dem 1. Weltkrieg. Die Parallelen mit "Die Nadel" sind unübersehbar: Ein Feind kommt aus dem Ausland nach England, um eine kriegsentscheidende Mission auszuführen. In "Die Nadel" ist es ein deutscher Spion, hier ist es der russische Anarchist Felix.

Ist "Der Mann aus St. Petersburg" also nur ein Abklatsch von "Die Nadel"? Nein. Es gibt Unterschiede, die das Buch zu einem einzigartigen Werk machen. Der größte Unterschied liegt in der Figur des ausländischen Feindes: Felix mordet nicht für ein verbrecherisches Regime wie die Nadel, sondern er hat ein Motiv, das ehrenhaft erscheint: Er will verhindern, dass Russland in den drohenden Krieg hineingezogen wird. Dies will er erreichen, indem er den russischen Fürsten Orlow ermordet. Dieser Fürst weilt in London, um im Auftrag des Zaren mit England über ein Bündnis gegen Deutschland zu verhandeln. Gelingt ihm der Mord - so sein Kalkül - kommt dieses Bündnis nicht zustande. Die Haupthandlung dreht sich um die Attentate von Felix auf Orlow sowie die Maßnahmen, die die Engländer ergreifen um diese Attentate zu verhindern und Felix zu fassen: Es entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Spannung mit jeder Seite steigt.

Aber es gibt Nebenkriegsschauplätze - vor allem in der Familie von Lord Walden, dem Gegenspieler von Felix. Er ist der englische Aristokrat, der die Verhandlungen mit Fürst Orlow führt. Weitere Hauptfiguren sind Waldens Frau Lydia und die Tochter Charlotte. Lydia ist Russin und ehemalige Geliebte von Felix. Zwar scheint diese Verbindung sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, andererseits kommen auf diese Weise starke Gefühle in den Roman, die man in einem Thriller dieser Art, in dem es vorrangig um einen Mordversuch geht, selten findet. Sogar Felix verändert sich: Anfangs noch kaltherzig und ohne Skrupel sein Ziel verfolgend, entdeckt er im Verlauf des Romans Gefühle, die sogar seine Mission behindern - auch das kennt man nicht von der Nadel.

Sowohl diese persönlichen Verwicklungen als auch die Attentatspläne von Felix steigern sich bis zum spannungsgeladenen Höhepunkt: Hier schildert Follett in meisterhafter Manier das Attentat in sechs Actionszenen, die immer wieder unterbrochen werden durch persönliche Konfrontationen, die nicht direkt etwas mit dem Attentat zu tun haben.

Zum Stil: Ich hatte vor diesem Thriller einen Roman von Rebecca Gablé gelesen - im Vergleich zu ihr wirkt Folletts Stil sparsam: Es wird weniger erzählt, die Figuren haben weniger Tiefe, dafür schreitet die Handlung schneller voran.

Die Sitten der damaligen Zeit werden angedeutet, einige Aspekte stellt Follet besonders heraus: So wird z. B. die Etikette bei den Waldens und im Buckingham-Palast detailreich beschrieben. (Wer hat beim Empfang des Königs wann zu knicksen?). Diese Beschreibungen kontrastieren zu dem Milieu der einfachen Leute, in dem sich Felix herumtreibt. Ein weiteres Thema ist die Frauenrechtsbewegung, mit der die Tochter Charlotte in Kontakt kommt.

Fazit: Oft sind es die Figuren, die mich an ein Buch fesseln. Das war hier nicht der Fall. Die Figuren sind interessante Charaktere, aber sie haben mich nicht in ihren Bann gezogen. Es war vielmehr die Handlung selbst, die mich immer wieder voller Erwartung zu diesem Buch greifen ließ: "Der Mann aus St. Petersburg" ist ein hochspannender Thriller, eingebettet in eine der dramatischsten Phasen des letzten Jahrhunderts (Sommer 1914). Die historische Handlung ist jedoch nur Anlass für die Romanhandlung, nicht Hauptinhalt. Historische Figuren wie Churchhill oder Emmeline Pankhurst sind Nebendarsteller, den Hauptkonflikt fechten fiktive Figuren aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da konnte sich der Autor wohl nicht recht entscheiden......, 3. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Mann aus St. Petersburg (Taschenbuch)
......zwischen einem spannenden Liebesroman und einem Spannungsroman mit der nötigen Portion Emotion.

Ken Follett kann es besser, dies vorab. Denn seine Geschichte ist leider zu selten wirklich spannend und schon gar kein Historienroman.
Gestaltet sich das Buch zunächst vor dem Hintergrund der Historie am Vorabend des 1. Weltkrieges recht ansehnlich (wenn auch etwas zäh), so verkommt die Handlung im Mittelteil zu einem durchschnittlichen Feuerwerk der Emotionen.
Es geht um fleischliche Lust, um Liebe und Verrat, um Naivität und Selbstzweifel, um Gewalt und Loyalität. Alles ganz schön und nett, doch ich hatte eben etwas anderes erwartet.
Das durch diese Sammlung an Gefühlen die Protagonisten geschärft werden sollen, ist allzu offensichtlich. Ebenso offensichtlich ist es auch, dass Follett austauschbare Charaktere geschaffen hat, die, mit Ausnahme des "Revoluzzers" Felix Kschessinsky, für Folletts angedeutete Gesellschaftskritik herhalten müssen. Dieser Felix und dessen persönliche Geschichte sind es, die das Buch vor dem Sturz in die Mittelmäßigkeit bewahren. Dessen Intentionen und Schicksal kommen interessant an den Leser, sein Handeln bürgt für Spannung und Unterhaltung.

Des Autors Liternei um die wohlbehütete Charlotte dagegen wirkt öde: ein naives Mädchen entdeckt politische Verantwortung und befreit sich von einem Moment auf den anderen von den Fesseln ihrer panischen Mutter, welche ständig vollgedröhnt, gehetzt und kühl durch die Weltgeschichte stolziert, na prima! Dies wirkt nicht nur deplatziert sondern auch unglaubwürdig und mag als ein Beispiel dafür herhalten, wie Follett hier Potenzial verschenkt hat, denn die Grundidee, hier einen politischen, interessanten Roman zu kreieren ist ja nicht zu leugnen.
Die Schriebart ist in Ordnung, auch Spannungsbögen sind erkennbar, auch wenn diese eine Berg-und Talfahrt hinnehmen müssen.

Und so bleibt festzustellen, dass dieses Buch allenfalls Durchschnitt darstellt, eine nette Bettlektüre ohne Erinnerungswert und dauerhaften Anspruch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da hatte ich irgendwie mehr erwartet, 11. September 2013
Von 
Oehler "290873" (Magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mann aus St. Petersburg (Taschenbuch)
Zum Inhalt:

London 1914: Während die Völker Europas sich noch in trügerischer Sicherheit wiegen, rüsten die Großmächte bereits zum nächsten Krieg. In London verhandelt Lord Walden mit Fürst Alexeij Andreijewitsch Orlow über eine Militärallianz gegen Deutschland. Felix Kschessinsky, ein fanatischer Anarchist und Terrorist, erfährt durch Zufall von Orlows Mission und will den Fürsten töten. Er ist davon überzeugt, auf diese Weise dem russischen Volk einen grauenhaften Krieg zu ersparen. Seine riskanter, aber dennoch raffinierter Mordplan scheint zu glücken, aber kurz bevor er sein Opfer ereicht hat, hört er plötzlich den Schrei einer Frau.

Mein Fazit:

Wieder einmal beglückt uns Ken Follett mit einem Roman gepaart aus geschichtlichen Tatsachen und fiktiver Handlung, wie auch schon in seinen Büchern Die Nadel", oder Der Schlüssel zu Rebecca". Dieses Mal geht es um den geheimen Militärpakt, welcher zwischen England und Russland vor dem 1. Weltkrieg (der eigentliche Auslöser zu diesem Krieg war natürlich das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo, was aber mit der Handlung dieses Buches nichts zu tun hat) geschmiedet wurde.
Der englische Lord Walden verhandelt im Frühsommer des Jahres 1914 in London mit dem jungen Fürsten Alexeij Andreijewitsch Orlow (dieser natürlich im Auftrag des russischen Zaren) über eine militärische Allianz gegen Deutschland. Ihr Gegenspieler in diesem Roman ist der russische Anarchist Felix Kschessinsky (auch wenn es auf dem ersten Blick vielleicht so aussieht, oder zumindest von der Aussprache fast so anhört, ist dies nur eine fiktive Figur und hat nichts mit Feliks Edmundowitsch Dserschinski, dem Organisator der Tscheka (des Allrussischen- Außerordentlichen- Komitees zur Bekämpfung von Konterrevolution und Sabotage) zu tun). Natürlich darf in einem Ken Follett Roman die weibliche Protagonistin und mit ihr die unvermeidliche Liebesgeschichte nicht fehlen. Diesen Part erfüllt die hübsche (auch das ist mehr als typisch für einen Ken Follett Roman, denn wir würde das klingen, wenn die weibliche Protagonistin übergewichtig, hässlich, oder gar dumm wäre) Lydia Walden, ihres Zeichen die Frau von Lord Walden. Wer Ken Follett kennt, oder aber gewisse Rückschlüsse aus der Inhaltsbeschreibung zu diesem Buch schließt, ahnt bestimmt schon, dass es zwischen besagter Lydia Walden und dem russischen Anarchisten Felix Kschessinsky irgendeine Verbindung geben muss. Richtig vermutet, beide hatten 19 Jahre zuvor in St. Petersburg eine geheime, dafür aber sehr leidenschaftliche Liebesaffäre. Eine nicht ganz unwichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielt aber auch die Tochter Charlotte Walden, wobei ich hier aber nicht zu viel vorwegnehmen will. Deshalb fasse ich mich auch ganz kurz. Die Handlung selbst ist interessant, aber leider streckenweise auch etwas arg langatmig. Der geschichtliche Hintergrund ist dagegen gut gewählt. Dennoch hat mich das Buch in punkto Spannung (was auch daran lag, dass der Autor diese Liebesgeschichte so arg in die Länge zog) nicht wirklich fesseln können. Diesbezüglich habe ich einfach schon bedeutend bessere (auch von Ken Follett) Romane gelesen. Deshalb bekommt dieses Buch von mir auch nur drei von möglichen fünf Sternen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen absoult lesenswert......., 13. April 2001
......präsentiert sich dieses werk von ken follet. ich persönlich dachte mir nach der lektüre, daß dies der perfekte stoff für einen grandiosen fernsehfilm sein könnte, ja müsste. es ist einfach ziemlich alles enthalten; familiendrama, politik, geschichte, liebe und kriminalität. dem eventuellen leser sei gesagt, daß ihm bei der lektüre dieses buches nicht leicht langweilig werden wird. knapp 400 seiten beste unterhaltung.
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Der Mann aus St. Petersburg
Der Mann aus St. Petersburg von Ken Follett (Taschenbuch - 26. März 1985)
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