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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich fühlte mich wie in einem Computerspiel
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 7:58 Minuten
Zum Inhalt möchte ich nur sehr wenig preisgeben, denn in diesem Fall ist es sehr schwer, nicht zuviel zu verraten. Ein Junge wacht auf einer Wiese auf und kann sich an nichts erinnern. Er weiß nicht, wie er heißt, woher er kommt, wie alt er ist, warum er dort liegt und was der Inhalt eines Rucksackes, den er in seiner Nähe...
Veröffentlicht am 11. Februar 2011 von Andrea Koßmann

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet
Der Inhalt:
Als er erwacht, liegt er auf einer Wiese. Er weiß nicht, wie er dorthin kommt, wer er ist und warum er nichts weiß. Das einzige, was er findet ist ein Rucksack mit ein paar unbedeutenden Dingen und einem Handy, auf dem er seine eigene Stimme findet, die ihm rät, auf keinen Fall die Polizei anzurufen.

Meine Meinung:
Hmm,...
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 von Fabella


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich fühlte mich wie in einem Computerspiel, 11. Februar 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Länge:: 7:58 Minuten

Zum Inhalt möchte ich nur sehr wenig preisgeben, denn in diesem Fall ist es sehr schwer, nicht zuviel zu verraten. Ein Junge wacht auf einer Wiese auf und kann sich an nichts erinnern. Er weiß nicht, wie er heißt, woher er kommt, wie alt er ist, warum er dort liegt und was der Inhalt eines Rucksackes, den er in seiner Nähe findet, zu bedeuten hat. Als er den Inhalt desselbigen durchforstet, findet er einige Dinge, mit denen er absolut nichts anfangen kann. Bis er ein Handy findet, von dem er sich die große Rettung erwartet.

Doch in dem Handy ist keine einzige Nummer gespeichert. Es gibt nur einen einzigen Anruf auf der Mailbox und als der Junge diese abhört, traut er seinen Ohren kaum. Denn es ist seine eigene Stimme, die dort eine Botschaft hinterlassen hat. Vom ersten Schock erholt, erkundet er die Landschaft, bis ein Auto hält und eine junge Dame ihn aufliest und mitnimmt. Hier möchte ich mit der Inhaltsangabe enden, denn hier beginnt die Suche nach dem eigenen Ich des Jungen, die rasanter kaum sein könnte.

Von der ersten Seite an ist der Leser mittendrin im Geschehen und ich hatte ständig das Gefühl, als würde mich jemand durch das Buch hetzen, denn ich schlug die Seiten nur so um und las immer schneller und schneller, weil ich auf die Auflösung kommen wollte. Nicht eine einzige Seite in diesem Buch ist überflüssig oder gar langatmig. Die Autorin hat es geschafft, den Spannungsbogen wirklich von der ersten Seite an bis zur letzten konstant zu halten.

Vor meinem bildlichen Auge war es, als würde ich ein PC-Spiel spielen. Immer mit der Aufgabe im Kopf, die Existenz des Jungen zu finden, der Schritt für Schritt der Sache auf die Spur kommt. Das Ende ist ein Ende, mit dem man zufrieden sein könnte, aber man kann sich auch gut vorstellen, dass die Story vielleicht noch weitergeht.

Ich bin sehr begeistert von diesem Jugendbuch und möchte anmerken, dass dieser Roman durchaus auch für Erwachsene geeignet ist. Denn obwohl die Altersangabe bei 11 - 12 Jahren liegt, so hatte ich mit 41 Jahren doch meine helle Freude daran!

Ein Buch für Leser, die gerne den Atem anhalten, mittüfteln und sich auf eine schnelle Lesegeschwindigkeit einlassen können! Chapeau!
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite, 19. Januar 2011
Stell dir vor du erwachst nach einem Tiefschlaf allein auf einer einsamen Graslandschaft. Du hast keinen blassen Schimmer wo du dich befindest. Doch es kommt noch schlimmer: Gleichzeitig weißt du auch nicht wer du bist. Dein Gedächnis ist völlig leer. Du kannst dich weder an deinen Namen, noch an deine Freunde und Bekannte erinnern. Schreckliche Vorstellung! Wie das möglich ist? Das könnt ihr in "Boy 7" von Mirjam Mous erfahren. Denn genau das erlebt der Junge, um den es in dem Jugendthriller geht. Er erwacht in der Einöde mit nichts als einem Rucksack in dem ein Handy steckt. Der Speicher des Telefons ist komplett leer. Aber als er die Mailbox abhört, kann er seine eigene Stimme hören. "Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei!", lautet die Nachricht. Hatte er einen Unfall? Ist er einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Oder wird er sogar selbst von der Polizei gesucht? Von jetzt an beginnt die Jagd nach der eigenen Identität...

Bereits das Cover von dem Jugendthriller sticht sofort ins Auge. Man kann das Gesicht eines jungen Mannes in schwarz weiß und im Comicstil erkennen. Darauf ist in roter Schrift der Titel "Boy 7" zu sehen.

Mirjam Mous versteht es den Leser von der ersten Seite an die Geschichte zu fesseln. Das Buch ist so spannend in einem flüssigen Schreibstil geschrieben, dass es geradezu unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. "Boy 7" ist auf jeden Fall ein Thriller, der sich gut und gerne in einem Rutsch durchlesen lässt.

Die Handlungen der einzelnen Protagonisten sind des öfteren vorausschaubar. Das ist aber kein Kritikpunkt an sich, denn das Geheimnis um den Jungen ohne Erinnerung ist dadurch keineswegs aufgeklärt. Das erfährt der Leser erst Stück für Stück in der Geschichte.

Ich kann den Jugendthriller aus dem Arena Verlag nicht nur jedem Teenager empfehlen, sondern auch jedem Erwachsenen, der gerne spannende Bücher liest, oder jedem Thrillerliebhaber, für den es auch mal unblutig in einem Buch zugehen darf.
Mch hat "Boy 7" auf jeden Fall von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ist ein absoluter Buchtipp von mir!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 4,5 Punkte für einen packenden Thriller, 23. Januar 2011
Von 
LenaBo (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Stell dir vor, du wachst mitten auf einer Wiese auf. Alles, was du bei dir hast, ist ein Rucksack, in denen Dinge verstaut sind, mit denen du im ersten Moment nichts anfangen kannst. Völlig hilflos stellst du fest, dass du nicht weißt, wo du dich befindest. Aber viel beunruhigender ist, dass du nicht weißt, wie du heißt, geschweige denn, wie du an diesen Ort gelandet bist. Und alles, was jetzt noch zählt, ist, herauszufinden, wer du bist und was mit dir passiert ist. Genau das ist Boy Seven passiert...

Mirjam Mous hat mich mit ihrem Thriller begeistert. Die Geschichte beginnt zunächst sehr langsam, bis die Spannung im Laufe der Geschichte bis ins unerträgliche gesteigert wird. Die Seiten fliegen gerade ab der Mitte des Buches nur so dahin, weil die Geschichte um den mysteriösen Boy Seven teils unfassbare Wendungen beinhaltet.

Boy Seven ist während der gesamten Handlung nie schlauer als der Leser selbst, das heißt, dass er immer gemeinsam mit dem Leser neue Erklärungen, Geheimnisse und Intrigen aufdeckt. Somit leidet man förmlich mit dem Protagonisten mit, ist genauso geschockt über seine Vergangenheit, wie er selbst.

Punktabzug gibt es aufgrund einiger Wendungen, die leider etwas vorhersehbar waren. Außerdem wäre meiner Meinung nach das Ende noch ausbaufähig gewesen. Die Lösung des Problems war viel zu schnell gefunden und somit nur wenig realistisch.

Fazit: 'Boy Seven' ist ein packender Thriller, der mit Sicherheit nicht nur Jugendliche begeistern wird.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet, 13. Juni 2011
Von 
Fabella "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Der Inhalt:
Als er erwacht, liegt er auf einer Wiese. Er weiß nicht, wie er dorthin kommt, wer er ist und warum er nichts weiß. Das einzige, was er findet ist ein Rucksack mit ein paar unbedeutenden Dingen und einem Handy, auf dem er seine eigene Stimme findet, die ihm rät, auf keinen Fall die Polizei anzurufen.

Meine Meinung:
Hmm, ehrlich gesagt hab ich mir ein bißchen mehr von dem Buch versprochen. Der Inhalt klang wirklich spannend, mysteriös. Und die Geschichte, die hinter diesem Buch steht, ist wirklich eine sehr interessante. Sie läßt einen schaudern bei der Vorstellung, es könnte so etwas wirklich geben.

Man kann leider nicht allzuviel über das Buch schreiben, ohne zuviel zu verraten. Und die Spannung möchte ich keinem nehmen. Doch ich könnte nicht sagen, daß es für mich ein packender Thriller war. Es war ein gutes Buch, der Schreibstil der Autorin läßt einen flüssig lesen, im Buch weiterkommen. Aber ich hätte das Buch ohne Probleme auch einfach so zur Seite legen können.

Ich fand die Geschichte interessant und auch gut ausgearbeitet, aber sie war mir zu offensichtlich. Vieles war für mich vorhersehbar. Das finde ich normalerweise auch gar nicht schlimm, in diesem Buch aber verbreitete es für mich ein bißchen Langeweile. Nicht so viel, daß ich das Buch abgebrochen hätte, aber genügend um froh zu sein, daß das Buch nur so wenige Seiten hatte.

Aber vielleicht kommt es auch daher, daß ich an das Buch doch recht hohe Erwartungen aufgrund der bisherigen guten Bewertungen hatte, die ich bis jetzt gelesen habe. Vielleicht habe ich daher einfach zu viel erwartet. Ich hatte mich auf atemlose Spannung eingestellt, die einfach nicht aufkam.

Ich denke, es ist wieder so ein Buch, was die Leser in zwei Lager spaltet, daher möchte ich weder eine Kaufempfehlung noch eine -ablehnung schreiben. Entdeckt es einfach selbst.

Fazit: Ein netter Roman, der mir nicht allzuviel Spannung brachte, den ich garantiert auch nicht noch einmal zur Hand nehmen würde.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilig und extrem spannend!, 14. Februar 2011
Dieses Buch hat alles, was ein spannender Thriller braucht, schon die Ausgangssituation der Handlung ist, mit einem Wort, erschreckend: Ein Junge erwacht mit Gedächtnisverlust auf einer Wiese. In seinem Rucksack findet er nur wenige Anhaltspunkte, die bei der Suche nach seiner Identität behilflich sein könnten.

Zusammen mit Boy Seven - er nennt sich so nach der Aufschrift "Boy 7", die in all seine Kleidungsstücke eingenäht ist - macht sich der Leser auf eine spannende und streckendweise sogar schockierende und angsteinflößende Reise. Das wirklich geniale an diesem Buch ist, dass man anfangs überhaupt keine Ahnung hat, auf was Boy's Suche schlussendlich hinauslaufen wird. Erst nach und nach verdichten sich die Verdachtsmomente, vorhersehbar wird die Handlung aber nie.

"Boy 7" ist vom Thema her ähnlich wie "Black*Out" von Andreas Eschbach, allerdings kurzweiliger und, dank niedrigerer Seitenzahl, sehr schnell gelesen. Der Nachteil davon: "Boy 7" bleibt ziemlich seicht. Die Handlung an sich ist toll - Mirjam Mous' Art zu erzählen im übrigen auch - sie hätte aber mehr ausgebaut werden können.
Durch das schnelle Voranschreiten der Geschehnisse hatte ich außerdem mehr als ein Mal das Gefühl, einen Film zu sehen. Tatsächlich führt die niederländische Autorin im Augenblick Gespräche zu einer Verfilmung ihres erfolgreiches Jugendthrillers - und als Filmvorlage ist das Buch auf jeden Fall bestens geeignet.

Insgesamt ist "Boy 7" ein Buch, das die jüngeren Leser begeistern dürfte - sowohl Mädchen als auch Jungs.
Meinem 14-jährigen Bruder, den im letzten Jahr einzig "Erebos" begeistern konnte, werde ich "Boy 7" auf jeden Fall zum Lesen geben.

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Bewertung

Kurzweilig und bis zur letzten Seite spannend würde ich "Boy 7" sowohl Jungs als auch Mädchen bedenkenlos in die Hand drücken. Ein tolles Buch, um der jungen Leserschaft zu zeigen, wie spannend Bücher sein können!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer ist Boy 7?, 23. Januar 2011
Ein Junge erwacht auf einem großen Stück Rasen, irgendwo im Nirgendwo. Er weiß nicht wie er heißt, er kennt sein Alter nicht, er erinnert sich nicht daran, wie er hier her kam. Die Sonne brennt auf ihn herab und er hat durst. Keine Menschenseele weit und breit zu sehen.
Neben ihm ein Rucksack. Er öffnet ihn, findet Boxershorts, eine Flasche Wasser, eine Pizzabestellliste und ein Handy - ein Handy! Seine Rettung, denkt er. Im Handy, keine einzige Nummer. Das gesamte Telefonbuch ist leer. Doch da, eine Nachricht auf der Mailbox: "Was auch passiert, ruf in keinem Fall die Polizei!" Der Anrufer? Er selbst!

So spannend und wahnsinnig beginnt der Jugendthriller BOY 7.
Ein Junge mutterseelenallein auf einer kahlen Grasebene, im völligen Black Out. Als er an sich herunter schaut, entdeckt er an jedem Kleidungsstück den Vermerk "Boy 7" und da er sich an nichts erinnern kann, wählt er dies als seinen Namen.
Er irrt etwas ziellos umher, bis ein Auto anhält und ihn mitnimmt. Was dann beginnt, ist eine irre Suche nach sich Selbst und die Aufdeckung eines schrecklichen Geheimnisses...

Mehr möchte ich euch nicht verraten, da ich viel zu viel tolle Spannung vorwegnehmen würde.

Dies war wieder einmal ein richtig toller Arena Thriller!

Der Leser wird direkt gepackt und die in Story hineingeworfen und sofort entsteht eine große Spannung.
Boy 7 beschreibt seine Story aus der Ich-Perspektive, weswegen sie auch sehr authentisch und nachvollziehbar herüber kommt. Er ist ein sympathischer Kerl, mit dem ich mich schnell identifizieren konnte.
Die Entwicklung des Buches geht schnell von Statten. Ein Ereignis folgt aufs nächste und man kann das Buch nicht mehr beiseite legen.
Einige Handlungen waren für mich recht vorausschaubar und daher weniger überraschend. Nichts destotrotz schafft es die Autorin, sinnvolle und realistische Aktionen und Reaktionen zu beschreiben und so in den Roman einzubauen, dass man es Jugendlichen auch zutraut.
Zusammen mit Boy 7 auf der Suche nach sich selbst und dem großen Geheimnis hat mir viel Spaß und Spannung bereitet.
Ebenfalls finde ich, dass es der perfekte Jugendthriller ist, da es nicht zu brutal oder blutig abläuft.

Ich kann dieses Buch jedem, der gerne Jugendbücher und Thriller liest nur wärmstens empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller für Jungs, 15. Januar 2011
Mitten in der kargen Landschaft einer kahlen Grasebene, wo die Sonne erbarmungslos von Himmel brennt, kommt er zu sich. Und weiß nichts: Nichts darüber, wie er hierher gekommen ist. Nichts über die eigene Identität. Überhaupt nichts. Doch auf seiner Mailbox ist die Nachricht: "Was auch immer passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei" - offenbar ist er auf der Flucht! Boy Seven, wie er sich bald darauf nennt, versucht verzweifelt sein Gedächtnis wiederzuerlangen - dabei immer auf der Hut, denn wem kann er vertrauen? Anscheinend nicht einmal sich selbst.

Dieser Jugendthriller beginnt damit, dass ein Junge ohne Gedächtnis mitten im Nirgendwo aufwacht. Durch einen glücklichen Zufall kommt ein Mädchen namens Lara vorbei und nimmt ihm mit. Da seine Erinnerungen ihm im Stich lassen, versucht er anhand seines Rucksacks das Puzzle seiner Identität zusammenzusetzen, unterstützt durch Lara. Schließlich findet er etwas und ab da nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, denn nun weiß Boy 7, wer er ist und was passiert ist. Doch wird er schnell genug sein?

Dieses Buch ist intelligent aufgebaut und überzeugt mit einen spannenden Plot. Größtes Manko ist meiner Ansicht nach der sehr langsame Beginn im ersten Teil, der mich überhaupt nicht fesselte und nur mäßiges Interesse weckte. So habe ich die ersten 80 Seiten mehr oder weniger pflichtschuldig gelesen, denn auch die Sprache fand ich nicht grad überwältigend. Doch das änderte sich schlagartig ab Teil 2, ab da wurde ich von der Geschichte gepackt, habe es in einem Rutsch zu Ende gelesen und die Spannungskurve hielt sich fast ununterbrochen auf hohen Niveau. Ich finde die Art der Unterteilung des Buches in einzelnen Teile durchaus sinnvoll, hätte aber den ersten Teil abgekürzt. Allgemein waren die Charaktere teilweise etwas eindimensional dargestellt und vereinfacht, ich hätte mir da doch etwas mehr Tiefe gewünscht. Generell bleibt festzustellen, dass es bei mir als Erwachsene den Puls jetzt nicht in die Höhe getrieben hat, dennoch war es recht interessant zu lesen - auch wenn Boy 7 entschieden zuviel Glück hatte und die Gegenspieler etwas zu beschränkt waren. Ich glaube, bei jüngeren Lesern werden die angeführten Kritikpunkte nicht so ins Gewicht fallen und sie werden wirklich überrascht von der Handlung mangels Erfahrung mit ähnlichen Plots. Insbesondere für männliche Jugendliche dürfte viel Identifikationspotenzial mit den männlichen Helden bestehen, da er doch weitesgehend einen ganz normalen Jungen darstellt.

Ein schöner Thriller für Jugendliche ab 12 Jahren, der aufzeigt, wie vermeintlich gutes in falschen Händen missbraucht werden kann und so zum Nachdenken anregt. Für Erwachsene durchaus als Lektüre für zwischendurch geeignet.

4 von 5 Sternen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss!, 19. August 2011
********* Inhalt *********

Ein Teenager wacht mitten auf einer großen Graslandschaft in der glühenden Sonne auf und hat keine Ahnung wer er ist, woher er kommt und was er hier macht. Sein Gedächtnis gleicht dem eines Neugeborenen. Der Junge hat keine Erinnerung an sein früheres Leben, einzige Anhaltspunkte findet er in einem Rucksack, der offensichtlich ihm gehört.

In diesem Rucksack befinden sich eine Rolle Geld, eine Bestellliste von Pizza Hat, ein altes Foto von einem grauen Gebäude und ein Handy, in dem aber keine Kontakte eingespeichert sind. Es befindet sich nur eine Nachricht auf dem Handy: "Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei.", gesprochen von dem Jungen selbst.

Völlig verwirrt versucht sich der Junge zurechtzufinden und sich vor der Hitze zu schützen. Als er eine Baseballkappe findet entdeckt er außerdem, dass überall auf seiner Kleidung "Boy 7" eingestickt ist. Der Teenager hat keine Ahnung, was das für eine Marke sein soll.

Als dann plötzlich ein Auto durch die Graslandschaft fährt, stoppt der Junge es, weil er Hoffnung auf Auskunft im nächsten Ort hat. Der Fahrerin, Lara, stellt er sich als "Boy Seven" vor. Sie nimmt ihn mit zu ihrer Tante Bobbie, die eine Pension führt. In dieser soll sich der Junge ausruhen können. Er hofft, dass er sich danach wieder in der Welt zurecht findet.

Aber das tut er nicht. Im Gegenteil: Er ist sich selbst völlig fremd. Den Jungen, den Boy 7 im Spiegel sieht, kennt er nicht. Immer nervöser will er mit Hilfe von Lara herausfinden, was mit ihm passiert ist.

Nach und nach deckt er die Hinweise auf, die er im Rucksack gefunden hat - und findet schließlich Dinge, die ihm einen großen Einblick in seine erschreckende Vergangneheit bescheren, an die er sich nicht erinnern kann ...

********* Meine Meinung *********

Schon der Klappentext von Boy 7 klingt wirklich spannend und vielversprechend - einer der vielen Gründe, warum ich mir das Buch gekauft habe. Ich habe mir viel Spannung und Mysterien davon erwartet, und meine Erwartungen wurden im Großen und Ganzen auch erfüllt.

Das Buch selbst ist in 5 Teile gegliedert. Im ersten Teil geht man gemeinsam mit Boy 7 auf die Suche nach seiner wahren Identität, im zweiten Teil erfährt man viele Hintergründe zu seiner Vergangenheit. Im dritten Teil wird versucht, den Konflikt zu lösen und im vierten Teil erfährt man, wie Sam auf die entlegene Grasebene kam und wie es kommt, dass er sich an nichts erinnern kann. Im letzten Teil klärt sich so gut wie alles auf.

Diese Unterteilung fand ich wirklich spannend und mal etwas anderes. Jeder Teil steht irgendwie für sich, hat eine andere Handlung und eine andere Art der Schreibweise - und trotzdem fügt sich das alles gut zu einem Ganzen: Das Buch Boy 7. Bei jedem Teil gibt es Besonderheiten, die ich im Folgenden auch ausführen werde.

Der erste Teil (er nennt sich im Buch: "Der Junge ohne Gedächtnis") handelt wie bereits erwähnt davon, dass Boy 7 sich auf einer einsamen Grasebene befindet und sich an nichts mehr erinnern kann. Er hat nur einige Hinweise - und so begibt sich der Leser gemeinsam mit dem Jungen und einem Mädchen namens Lara, das ihn gefunden hat, auf eine Reise der Vergangenheit. Besonders gut gefallen hat mir hier, dass der Leser wirklich miträtseln kann. Der Einstieg ist also wirklich gut gelungen und sehr spannend.

Im zweiten Teil ("Das Notizbuch") erfährt Boy 7 wer er wirklich ist. Aufgrund der vielen Hinweise hat er einige Dinge gefunden, die ihm etwas über seine Vergangenheit verraten - und diese kann der Leser sich nun "interaktiv" ansehen. Dieser Teil lässt sich etwas holprig lesen (Tagebucheinträge), aber er ist spannend und als Leser verfolgt man die bestürzende Geschichte von Boy 7 interessiert. Ich konnte das Buch für den gesamten Teil 2 nicht aus der Hand legen, weil mich diese Tagebucheinträge so schockiert haben.

Ab dem Teil drei - also der Aufklärung des Konflikts von Boy 7's Vergangenheit - ließt sich das Buch wie jedes andere gute Buch. Es ist spannend und man kann es flüssig lesen. Der Schreibstil hat mir gefallen und auch die vielen Ideen für unerwartete Wendungen haben mich begeistert. Gröbere Besonderheiten gab es hier aber nicht mehr.

Neben der Gliederung des Buchs in diese spannenden Teile haben mir auch die wenigen Charaktere, die neben Boy 7 noch eine große Rolle spielen, begeistert. Lara fand ich besonders toll - überhaupt aufgrund der Rolle, die ihr zugeschrieben wurde, die ich hier aber nicht verraten möchte. Boy 7 selbst ist sowieso ein fazinierender Charakter und auch die anderen Boys (1-6, ja es gibt mehrere, mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten) nehmen den Leser für sich ein. Die Charaktergestaltung ist Mirjam Mous also gut gelungen.

Im Großen und Ganzen hat die Autorin also ein wirklich gutes Buch geschrieben, die Handlung ist durchwegs spannend und die Ideen für die Konflikte haben mich sehr begeistert. Eine Möglichkeit für eine Fortsetzung bestünde meiner Meinung nach auch. Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, aber noch ist alles offen. Ich würde einen zweiten Teil auf jeden Fall lesen!

********* Bewertung *********

Mit Boy 7 ist Mirjam Mous ein wirklich guter Jugendthriller gelungen. Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt und ich habe die Geschichte von Boy 7 mit viel Begeisterung verfolgt. Meiner Meinung nach gibt es an diesem Buch so gut wie nichts auszusetzen, weshalb ich auch 5 Sterne vergebe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hab doch mehr erwartet, 17. März 2011
"Ich wusste nicht, wer ich war, wo ich war und wie ich an diesen verlassenen Ort geraten war. Aber dass mir fast er Schädel platzte vor Schmerzen, das wusste ich. Es war, als hätte man mir mit einem Hammer alle Erinnerungen herausgeschlagen - und so sehr ich mich auch anstrengte, ich konnte sie nicht wiederfinden."
Er findet sich auf einer Grasebene wieder und weiß nicht, was passiert ist. Anhand seiner Kleidung gibt er sich selbst den Namen "Boy Seven" - eine Bezeichnung allerdings, die auch für ihn bestimmt war. Außer einem Rucksack mit ein paar wenigen Hinweisen hat er keine Anhaltspunkte, was vor seinem Aufwachen passiert ist. Aber er weiß, dass es etwas Schlimmes gewesen sein muss. Erst scheint es ihm gelegen zu kommen, dass er von einem jungen Mädchen namens Lara aufgegabelt und zu ihrer Tante mit in eine Pension genommen wird, doch ein inneres Gefühl belehrt ihn, und dieses zieht sich durch die gesamte Geschichte, dass er niemandem vertrauen kann. Boy 7 stellt Nachforschungen an muss bald feststellen, dass mit jedem neu entdeckten Hinweis auf seine Vergangenheit auch etwas Merkwürdiges in seiner Gegenwart, mit seinen Mitmenschen, passiert. Er kann sich niemandem anvertrauen, er kann niemanden nach etwas befragen; nur sein Notizbuch, das all seine Erinnerungen birgt. Und nicht nur dass: Je mehr er erfährt, desto gefährlicher wird sein Aufenthalt an einem scheinbar sicheren Ort.

Mirjam Mous' Thriller über einen gestrandeten Jungen, der sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit begibt und dabei mit einer Geheimorganisation zusammentrifft, einer Anstalt für angeblich schwer erziehbare Jungs, ist ein nett geschriebener Jugendroman. Die Sprache ist einfach und z.T. so pfiffig, dass man gebannt weiterlesen muss - aber es gibt auch einige Stellen, die die Spannung nehmen, da dort eher gefaselt wird. Die Beschreibungen sind sehr detailliert, allerdings fraglich, ob das sein muss, wenn genauestens erzählt wird, wie Boy sich in den Kopf schneidet, um etwas zu entfernen.

Es ist wahrscheinlich keine gute Idee von der Autorin gewesen, einen Ich-Erzähler zu verwenden. Der Abschnitt "Wie Sam auf eine einsame Grasebene gelangt war" ist recht unlogisch, wenn jemand von seinen Erfahrungen spricht, aber gleichzeitig kommentiert, dass er ja alles vergessen hätte. Man mag sich dadurch vielleicht besser in eine Figur hineinversetzen können, aber für das "Vergessen"-Motiv ist es nicht unbedingt clever gewählt. Was mir ganz gut gefallen hat, waren die Beschreibungen von Boys Verfolgungswahn.

An einigen Stellen wird dem Leser vielleicht schon zu viel verraten, aber im Allgemeinen ist es für die Altersgruppe spannend geschrieben. An und für sich ist die Geschichte voraussehbar, man muss dafür nicht hervorragend kombinieren können. Dank der übersichtlichen Kapitel liest es sich schnell weg, eine interessante Lektüre für Bus,-Zug- oder Flugzeugreisen ;-)
Die Bezeichnung "CoorporationX" fand ich für eine Geheimorganisation ziemlich unkreativ, dafür aber die Bezüge zum aktuellen Weltgeschehen gut miteingearbeitet.

Es ist nicht wirklich eine neue Idee. Für mich gab es keine "Oooh"- oder "Aaah"-Szenen. Während die Geschichte um Boy 7s Herumirren und nach Anhaltspunkten suchen auf fast 200 Seiten ausführlich beschrieben wurde (in zwei Themenabschnitte), blieben für die Abschnitte 3,4, 5 und den Epilog nur ca. 75 Seiten, auf denen die Entwicklung so gedrängt beschrieben wird, dass man das Gefühl hat, die Problemlösung sollte eben einfach schnell abgehandelt werden. In dem Roman steckt einiges an Potential, man hätte wirklich mehr rausholen können.
Für Jugendliche, die die Themen Gewalt, Verzweiflung, Manipulation, Kontrollzwang und Uniformität interessieren, ist dieses Buch zu empfehlen. Und welchen Wert Vertrauen hat, was man dafür auch zu opfern bereit sein muss, ist in der Geschichte gut untergebracht und beschrieben.
Alles in allem ist es leichte Unterhaltung mit ein paar guten Stellen. Eine davon möchte ich zum Abschluss zitieren:
'Was für ein Sinn hatte das Leben, das nicht wirklich das eigene Leben war? Wenn alles Tun und Lassen von einem anderen bestimmt wurde. Wenn ein anderer für einen entschied und für einen dachte. Dass man wie ein Soldat Befehle befolgte, auch wenn sie noch so stumpfsinnig oder gefährlich waren. Dann war ich noch lieber eine Treibhauspflanze als eine Marionette. Ich wollte meine eigenen Dinge entdecken und Fehler machen. Ich wollte herausfinden wer ich war und wer ich werden konnte. Ich wollte wachsen und atmen und weinen und lachen und spüren, dass ich lebte.

Der Aufruf, das eigene Leben selbst zu bestimmen, es in die Hand zu nehmen und den Mut zu haben, aus Zwängen auszubrechen, ist das für mich Interessanteste, was man aus der Geschichte heraus nehmen kann. Die Erzählung vom unmenschlichen Geheimexperiment einer zwielichtigen Geheimorganisation ist hier wohl nur Mittel zum Zweck gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz einiger Mankos Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!, 25. April 2011
Wer von diesem Anfang nicht in seinen Bann gezogen wird, der sollte das gesamte Buch wahrscheinlich besser ganz schnell wieder zur Seite legen. Doch wer kann schon ein Buch aus den Händen legen, das so spannend beginnt? Ein Buch, dessen Anfang so viele Fragen aufwirft? Mirjam Mous hat den Einstieg in die Geschichte um Boy 7 wirklich meisterhaft geschafft. Ehe ich mich versah, hatte ich auch schon knapp die ersten 100 Seiten gelesen. Doch auch wenn alles mit einer wahnsinns Spannung beginnt und es auch so weitergeht, so haben sich innerhalb dieses Spannungsbogens doch noch einige Passagen ein wenig gezogen, denn die Spannkraft dieses Bogens bleibt gleich. Sie lässt kaum nach und nimmt nur gegen Ende noch ein klein wenig zu, ansonsten ist die Spannung konstant. Keinesfalls ist das Buch langweilig, jedoch hätten ein paar mehr Höhen und Tiefen ihm sicherlich gut getan.

Nichtsdestotrotz hat Mirjam Mous hier ein tolles Jugendbuch geschaffen, dessen Handlung den Leser vollkommen gebannt ans Buch fesselt und ihn gleichzeitig erschrocken zurück lässt. Auch wenn mich das gesamte Prinzip nicht so sehr überzeugen konnte, hat mich die Geschichte dennoch für einige Stunden gut unterhalten. Als Thriller würde ich das Ganze jedoch nicht einstufen, auch wenn es als Jugendthriller bezeichnet wird. Obwohl es wirklich spannend ist, so verbinde ich Thriller immer mit Nervenkitzel, welchen ich beim Lesen hier leider nicht verspüren konnte.

Insgesamt hätte ich es mir teilweise etwas ausführlicher gewünscht. Die Charaktere sind insgesamt recht lieblos dargestellt und man erfährt fast überhaupt nichts über sie. Es hätte sicherlich nicht geschadet, hier und da ein paar kleine Details mit einfließen zu lassen. Das Ende kam mir dann auch etwas zu schnell, es passiert Schlag auf Schlag und irgendwie hat mir das alles nicht ganz gepasst. Die letzte Seite allerdings fand ich toll, das hat alles nochmal in einem anderen Licht dastehen lassen. Es hätte mehr solcher Wendepunkte gebraucht.

Fazit
Trotz einiger Längen durchaus lesenswert. Obwohl die Handlung etwas unglaubwürdig ist und ich es nicht unbedingt als Thriller einordnen würde, ist dieses Buch spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
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Boy 7: Vertraue niemandem. Nicht einmal dir selbst.
Boy 7: Vertraue niemandem. Nicht einmal dir selbst. von Mirjam Mous (Broschiert - Januar 2013)
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