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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neil Gaiman trifft auf Kiplings "Dschungelbuch"
Der Titel "Das Graveyard Buch" ist eine Hommage an Rudyard Kiplings "Das Dschungel Buch". Auch die Eingangstory erinnert an Mowgli, das Findelkind, welches ohne Kontakt zu Menschen in einer fremden Umgebung aufwächst. Doch Neil Gaimans Roman ist keineswegs ein "Abklatsch" von Kiplings Werk. "Das Graveyard Buch" ist eine eigenständige Geschichte mit einer eigenen...
Veröffentlicht am 19. Januar 2009 von hundasterix

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein All-Ager, aber trotzdem nicht so ganz meins
Aufgrund der unheimlich vielen begeisterten Rezensionen habe ich schon lange mit diesem Buch geliebäugelt und nun auch endlich gelesen. Und ich muss sagen, nach so vielen Höchstbewertungen traue ich mich fast gar nicht, keine begeisterte Rezi zu schreiben. Aber ich will bei der Wahrheit bleiben, und die ist nun mal, dass ich das Buch zwar recht gerne gelesen...
Veröffentlicht am 25. Mai 2011 von kleinfriedelchen


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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neil Gaiman trifft auf Kiplings "Dschungelbuch", 19. Januar 2009
Von 
hundasterix - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Titel "Das Graveyard Buch" ist eine Hommage an Rudyard Kiplings "Das Dschungel Buch". Auch die Eingangstory erinnert an Mowgli, das Findelkind, welches ohne Kontakt zu Menschen in einer fremden Umgebung aufwächst. Doch Neil Gaimans Roman ist keineswegs ein "Abklatsch" von Kiplings Werk. "Das Graveyard Buch" ist eine eigenständige Geschichte mit einer eigenen Handlung und individuellen Ideen.

Eines nachts dringt ein Mann namens Jack in ein Haus ein und ermordet beinahe eine ganze Familie. Der einzige Überlebende ist der 18 Monate alte Sohn. Der Junge flieht aus dem Haus und kommt zu einem Friedhof. Dort wird er von dem Geisterehepaar Owens aufgenommen. Sie geben ihm dem Namen Nobody "Bod" Owens.
Im weiteren Verlauf der Geschichte beschreibt Neil Gaiman, wie Bod von den Owens und seinem Mentor, dem Vampir Silas, großgezogen wird. In jedem Kapitel erlebt Bod ein anderes Abenteuer. So lernt er zum Beispiel als Fünfjähriger die gleichaltrige Scarlett Perkins kennen, mit der er Freundschaft schließt. Oder er trifft auf Ghule, die ihn verschleppen und ihn zu ihresgleichen machen wollen. Doch die gefährlichste Begegnung steht Bod am Ende des Buches bevor...

"Das Graveyard Buch" beschäftigt sich jedoch nicht nur mit Fabelwesen wie Vampiren und Gestaltwandlern. Es handelt auch vom Erwachsenwerden und den Gefahren des Lebens.

Neil Gaiman hat mit diesem Buch einen wundervollen Roman sowohl für ältere als auch für jüngere Leser geschaffen.

Noch eine kurze Info:
Im Vergleich mit der englischen Originalausgabe fehlen in der deutschen Ausgabe die Zeichnungen von Dave McKean bzw. Chris Riddell. Daher empfehle ich allen Lesern, welche die Möglichkeit haben, das Buch auf Englisch zu kaufen und zu lesen. Es lohnt sich.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein All-Ager, aber trotzdem nicht so ganz meins, 25. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Gebundene Ausgabe)
Aufgrund der unheimlich vielen begeisterten Rezensionen habe ich schon lange mit diesem Buch geliebäugelt und nun auch endlich gelesen. Und ich muss sagen, nach so vielen Höchstbewertungen traue ich mich fast gar nicht, keine begeisterte Rezi zu schreiben. Aber ich will bei der Wahrheit bleiben, und die ist nun mal, dass ich das Buch zwar recht gerne gelesen habe, fesseln und begeistern konnte es mich aber nicht.

Es ist mein erstes Buch von Gaiman, daher hatte ich keinerlei Erwartungen an Stil oder Komplexität der Handlung. Ich kannte bisher nur die Verfilmung seines Buches "Sternenwanderer", und der hätte mir schon eine Warnung sein können, denn da hatte ich genau den gleichen Eindruck wie bei diesem Buch. Die Charaktere sind zwar sympathisch und und die Geschichte ganz nett, aber ein zweites Mal muss ich den Film nicht sehen. Doch zurück zum Buch.

Die Fantasiewelt, die Gaiman hier geschaffen hat, fand ich wirklich niedlich und die Friedhofswesen und die Abenteuer, die Bod dort erlebt waren in gewisser Weise zauberhaft. Trotz seines Unterrichts, der ihn eigentlich warnen sollte, gerät Bod in die Fänge von Ghulen, die den armen Jungen als ihre nächste Mahlzeit ansehen und ihn in ihre unterirdische Stadt verschleppen, ein andermal wird er von der Polizei aufgegabelt und fast ins Gefängnis gesteckt.
Zwischen diesen aufregenden Ereignissen ging es aber stellenweise sehr ruhig und unspektakulär zu und oftmals wurde vieles nur oberflächlich angekratzt, wo ich mir mehr Details und Tiefgang gewünscht hätte. Was steckt beispielsweise hinter der Organisation, der Jack angehört, und die unliebsame Personen aus dem Weg schaffen lässt? Und warum erfährt man so wenig über Silas, den wohl mysteriösesten, aber auch interessantesten Charakter des ganzen Buches?

Trotz Geistern, Ghulen und Werwölfen kam bei mir keine Gruselstimmung auf, was daran liegen mag, dass es nun mal ein Kinder- und Jugendbuch ist. Das hat mich auch gar nicht so sehr gestört, aber ganz ehrlich, da dieses Buch als All-Ager auch als Erwachsenenausgabe angeboten wird, habe ich doch etwas mehr erwartet. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder ganz begeistert von der Geschichte sein werden und auch ich fand einige Aspekte wirklich gut, aber im Gesamten plätscherte die Geschichte irgendwie vor sich hin.

Mein Fazit: Auch wenn das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat, will ich es nicht schlechtmachen, denn dieses Buch bietet eine skurrile Geschichte voller Fantasie, die ein jüngeres Publikum auf jeden Fall begeistern dürfte. Man kann es lesen, aber ich würde es nicht als literarische Bildungslücke betrachten, wenn man es nicht getan hat.
Ich vergebe 3,5 von 5 Punkten.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas ganz Besonderes, 13. Februar 2009
Von 
Anette1809 "katzemitbuch" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Gebundene Ausgabe)
Mit "Das Graveyard-Buch" liegt ein Kinderbuch in einer ungewöhnlichen Ausstattung vor. Vor mir habe ich eine Blechdose in Grabsteinoptik liegen, deren Inneres das neue Werk von Neil Gaiman verbirgt. Die Einbandgestaltung entspricht der englischen Ausgabe für Kinder mit dem Cover des Zeichners Chris Riddell. Leider fehlen bei der deutschen Ausgabe im Gegensatz zu der englischen Ausgabe dessen Illustrationen.

Im Graveyard-Buch geht es um einen Jungen namens Nobody "Bod" Owens, der im Alter von nicht einmal 2 Jahren zur Waise wird, als ein Killer namens Jack nachts in das Haus von Bod eindringt, und dessen gesamte Familie auslöscht. Durch eine glückliche Fügung entgeht Bod dem Mörder und gelangt auf den nahegelegenen Friedhof, wo er auf Wunsch seiner verstorbenen Mutter - die dort kurz nach dem Mord als Geist erscheint - von den Friedhofsbewohnern als Ehrenbürger aufgenommen und von dem verstorbenen Ehepaar Owens adoptiert wird. Nur so können sie sein Leben vor dem Bösewicht Jack schützen, der auch im Laufe der Jahre seinen Auftrag den Jungen zu finden und zu ermorden weiter verfolgt.

Beim Lesen wurden bei mir viele Erinnerungen wach. Mich hat das Buch nicht nur - wie bereits durch den Titel assoziiert wird - an das Dschungelbuch erinnert, sondern auch an Erzählungen von Charles Dickens. Und obwohl beim Lesen viele Erinnerungen an andere Bücher erweckt wurden, hat Neil Gaiman es geschafft mit "Das Graveyard-Buch" eine ganz eigenständige Geschichte zu schaffen. Es ist nicht nur eine phantastische Erzählung, in der es Neil Gaiman gelingt klassische Figuren der Fantasy wie Werwölfe und Vampire ganz neu zu interpretieren, sondern auch eine Geschichte über das Erwachsenenwerden und die Gefahren, die es birgt. Die Figuren, denen Neil Gaiman Leben einhaucht, werden detailliert beschrieben, auch Nebenfiguren werden genau ausgearbeitet. Man taucht beim Lesen tief in das Buch ein, fiebert mit, und verlässt Bod Owens Welt erst wieder, wenn das Lesevergnügen leider viel zu schnell zu Ende ist, und man die lieb gewonnen Protagonisten wie Bod oder seinen Vormund Silas wieder verlassen muss.

In meinen Augen ist dieses Buch nach "Niemalsland" das beste, was Neil Gaiman bisher geschrieben hat. Und wahrscheinlich wird es sogar eine noch größere Leserschaft ansprechen, weil es erwachsene und jugendliche Leser gleichermaßen begeistern kann, und zudem noch durch seine außergewöhnliche Optik hervorsticht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die Toten einen Jungen beschützen, 21. Januar 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine ungewöhnliche und mitreißende Geschichte ist hier Neil Gaiman mit DAS GRAVEYARD BUCH gelungen, denn eine Geschichte auf einem Friedhof spielen zu lassen, hat wohl noch niemand so versucht und sie ist als gelungen zu bezeichnen, denn zusätzlich beschützen sogar die Toten den jungen Nobody Owens, welcher der Tragödie entronnen ist - die seine Familie traf.

Schon für die extravagante Metalldose, in der das Buch verpackt ist - lohnt einer Erwähnung, denn so etwas ist wirklich unüblich und ungewöhnlich, wie auch die Geschichte selbst.

Nobody Owens Familie wird ermordet und er selbst entrinnt nur durch Zufall dem Mörder, flüchtet sich auf den nahen, stillgelegten, Friedhof und trifft auf die Toten des Friedhofs, welche sich seiner liebevoll annehmen.

Doch auch dort lauern Gefahren und der Mörder seiner Familie will nicht ruhen, ehe auch nicht Nobody Owens Hans durchschnitten ist.

Die uralten Toten (Kelten) stellen ebenso eine Gefahr dar, wie es die Ghule und andere schreckliche Wesen tun. Doch Nobody Owens geht seinen Weg und findet Spannendes und Wissenswertes heraus.

Eine tolle, da sehr ungewöhnliche Geschichte, spannend verpackt und Klasse aufbereitet mit vielen interessanten Orten und einer Menge Fakten und Wissenswertem über die Welt der Toten und die Orte an denen Sie sich gerne oder weniger gerne aufhalten

Mit DAS GRAVEYARD BUCH hat Neil Gaiman einem ungewöhnlichen Ort ein tolles Denkmal gesetzt mit einer Geschichte, welche ihres Gleichen sucht.

Sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweilig und nett, 4. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard Buch (Broschiert)
Zu diesem Buch gibt es nicht viel zu sagen. Es ist sehr durchschnittlich, kein Top aber auch kein Flop und absolut gut geeignet, wenn man etwas nettes für zwischendurch sucht.
Die einzelnen Kapitel reihen sich eher locker aneinander und die Haupthandlung entwickelt sich erst zum Ende hin richtig und verliert sich auf dem Weg zum Teil. Vieles macht daher nicht wirklich Sinn. So handelt es sich für den Leser um Passagen, die zwar nett zu lesen sind, aber eher zusammenhangslos im Raum stehen. Der Autor schien einiges an Ideen gehabt zu haben, die er dann aber nicht zu einer runden Geschichte formen konnte.

Auch muss dem Leser natürlich klar sein, dass es sich in hohem Maß um ein Kinderbuch handelt, in dem einiges als selbstverständlich hingenommen wird. So lebt Bod (kurz für Nobody) all die Jahre wie selbstverständlich auf dem Friedhof im Winter wie im Sommer ohne Heizung oder fließend Wasser. An solchen Kleinigkeiten darf man sich nicht zu sehr stören. Das gilt auch für das Ende. Hier sollte man nicht allzu viel Realismus erwarten. Welche Pointe das Buch einem mitgeben will, hat sich mir allerdings nicht ganz erschlossen.

FAZIT:
Eine nette kurzweilige Geschichte, die sich zwar gut lesen lässt, aber über die ich andererseits auch nicht länger nachdenken werde.

Wertung:
3 Punkte
Für nebenbei zu empfehlen, wenn man nicht zu viel Tiefgang erwartet.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf den ersten Blick..., 16. Juli 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Gebundene Ausgabe)
Was macht dieser kleine Junge auf dem stillgelegten Friedhof und wie kommt er zu seinen geisterhaften Adoptiveltern? Nobody Owens selbst erscheint es so, als wäre er schon immer hier gewesen - geliebt und beschützt von den Toten, die ihm Familie aber auch Mentoren sind. Nicht nur Mr. & Mrs. Owens und sein erwählter Vormund Silas haben sich des Kleinen angenommen, viele Bewohner des Friedhofs werden gute Freunde des Jungen. Alle sind in dem Willen vereint Nobody, kurz Bod genannt, zu beschützen, denn ein geheimnisvoller, grausamer Killer ist schon zeitlebens auf der Suche nach ihm. Während der Junge heranwächst, Freundschaften schließt und so manches Abenteuer erlebt, erwacht in ihm immer mehr Hunger nach der Welt jenseits des Friedhofs. Dabei ist schon das Leben hier nicht ungefährlich, bedenkt man die Ghule oder das unheimliche alte Hügelgrab. Ungeachtet seiner ungewöhnlichen Umgebung ist Bod weitestgehend ein normaler Junge, der wie alle Kinder manchmal einfach gegen die Welt der Erwachsenen auf begehrt. Nur das es in seinem Fall tödliche Konsequenzen haben könnte. Silas weiht Bod peu à peu in seine eigene dunkle Familiengeschichte ein und macht ihm damit die ständige Gefahr bewusst. Doch das hindert Bod nicht daran, Expeditionen jenseits der Friedhofsmauern zu unternehmen, ja sogar eine Schule zu besuchen. Als eine alte Freundin Bod's in die Stadt zurückkehrt, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen und der tödliche Feind ist ihm dicht auf den Fersen, um seine Existenz endgültig auszulöschen.

Ich sah "Das Graveyard Buch" vollkommen überraschend in der Buchhandlung liegen - die Gestaltung nahm mich sofort gefangen und dann lass ich noch den Namen des Autors - Neil Gaiman - und wusste, ich muss es mitnehmen! Rein optisch macht die Blechschatulle, die als Buchhülle dient, ungemein viel her und ist wunderbar à la Graveyard gestaltet. Im Inneren erwartet einen eine zauberhafte Geschichte in bester Gaiman Manier. Das Erwachsen werden von Nobody Owens spielt sich in der eigentlich morbiden Szenerie eines stillgelegten Friedhofs hab, dessen "Bewohner" zum Teil schon hunderte von Jahren hier anzutreffen sind. Sie bieten Bod Wissen und Hilfe, wobei Beides unerlässlich für das Bestehen seiner mehr oder weniger freiwilligen Abenteuer ist. Aber auch ganz Normales bestimmt seinen Alltag - die Sehnsucht nach Freundschaft, vorzugsweise mit anderen Lebenden. Wäre da nicht die gewaltige Bedrohung, die wie ein Schatten über ihm schwebt und am Ende für überraschende Wendungen und einen spannenden Showdown sorgt. Bod muss sich auch gruseligen Begegnungen stellen, beispielsweise den Ghulen, nichtsdestotrotz ist immer ein gewisser Komik-Faktor mit dabei. Damit wird sicherlich der Tatsache Rechnung getragen, dass es sich um ein Kinder- bzw. Jugendbuch handelt. Mein Erwachsenenherz hat es im Sturm erobert und ich würde am liebsten 6 Sterne vergeben, weil einfach alles perfekt zusammenpasst.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Stück durchgelesen - Phantastisch, 16. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben - mit Büchern aus Gaimans Feder habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht. Aber ein Kleinkind, dass auf dem Friedhof von Geistern aufgezogen wird und an der Seite von Ghoulen, Hexen und anderen Phantasiegestalten so manches Abenteuer besteht - da bestand Skepsis meinerseits, ob ich mich nicht versehentlich auf ein reines Kinderbuch eingelassen haben könnte.
10 Seiten sind es gewesen und alle Zweifel waren ausgeräumt. Ich für meinen Teil habe das Graveyard Book in gut 4std am Stück durchgelesen und bin hellauf begeistert. Der Kunstgriff Gaimans besteht darin, eine Story, die inhaltlich ohne weiteres einem "Kinderbuch" zugeordnet werden kann, so aufzubereiten, dass auch Erwachsene den Roman nicht mehr aus den Fingern legen können. Das Prädikat "Geeignet von 8-88 Jahren" darf bedenkenlos verliehen werden.

Wer der englischen Sprache mächtig ist, spart bei der englischen Fassung nicht nur Geld, sondern erhält zudem noch eine, durch gelungene Illustrationen, aufgewertete Version.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben auf dem Friedhof, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard Buch (Broschiert)
Die Geschichte ist etwas abgedreht aber total lieb und humorvoll geschrieben, so dass wohl alle Altersgruppen an diesem Buch gefallen finden werden.
Ein Junge kommt als Baby auf den Friedhof und wird dort als Ehrenbürger aufgenommen. Seine Adoptiveltern sind Geister und sein Vormund ein Grenzgänger. Er wächst dort auf und hat als Ehrenbürger besondere Fähigkeiten auf dem Friedhof. Die Geister unterrichten ihn in diesen Dingen.
Nur außerhalb des Friedhofs lauern neben dem Mörder noch weitere Gefahren und Stolperfallen auf ihn.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufwachsen auf einem Friedhof, 7. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein kleiner Junge, gerade einmal 1,5 Jahre alt, läuft allein, in einem Nachthemd bekleidet, nachts durch die Straßen. Er ist auf der Flucht, auch wenn er es selbst nicht weiß, denn in sein Elternhaus drang ein Mann namens Jack ein und tötet seine Mutter, seinen Vater und seine älter Schwester. Der kleine Junge war schon immer sehr unternehmungslustig und als er nachts wach wurde, ein Geräusch hatte ihn geweckt, ist er aus einem Kinderbettchen geklettert, die Treppen runter und durch die offene Haustür. Nicht weit von seinem Haus ist ein alter Friedhof, ein Naturschutzgebiet - und dieses zieht den Jungen magisch an. Er schafft es, in das Innere des Friedhofes vorzudringen und ist plötzlich nicht mehr allein. Die Geister der Verstorbenen wandeln auf diesem Friedhof, normalerweise unsichtbar für Menschen, doch der kleine Junge kann sie sehen. Doch noch ist die Gefahr nicht gebannt - Jack folgt dem kleinen Jungen.

Auch Jack kann in das Innere des Friedhofes eindringen, was ihm allerdings mehr Mühe bereitete, als dem Kind. Doch anscheinend ist er nicht allein. Er versucht, das Kind anzulocken, doch trifft er dort nur auf einen Mann, der sich als Friedhofswärter ausgibt und ihm den Weg aus dem Friedhof weißt. Wirklich erinnern kann sich Jack im Nachhinein allerdings nicht - nur das es logischer wäre, überall anders nach dem Kind zu suchen, als nachts auf einem Friedhof!

Derweil hat sich der Geist von Mrs. Owens dem kleinen Jungen angenommen. Dann tauchen drei kürzlich verstorbene Geister auf - die Familie des Jungen - und bittet Mrs. Owens, sich um ihren Jungen zu kümmern. Sie verspricht es und auch Mr. Owens sagt zu, dem Jungen ein Vater zu sein. Doch damit fängt das neue Leben des Jungen gerade erst an. Es ist nicht gestattet, als Lebender auf dem Friedhof zu leben und diverse Bewohner desselben sind in eine hitzige Diskussion vertieft, ob das Kind bleiben darf oder nicht. Hierbei handelt es sich unter anderem um Caius Pompeius (vor über zweitausend Jahren verstorben), Josiah Worthington (vor dreihundert Jahren verstorben und ehemaliger Stifter des Friedhofes), Mutter Slaughter (vor über zweihundert Jahren verstorben) und Silas (weder tot noch lebendig). Erst die "graue Dame" auf dem weißen Pferd gibt den Ausschlag, dass der Junge bleiben darf. Mrs. Owens und Mr. Owens werden ihm Eltern sein und Silas, der die Möglichkeit hat, den Friedhof zu verlassen um u. a. Nahrung für das Kind zu holen, nimmt den Platz als Vormund des Kindes ein. Doch noch ist das Kind namenlos. Der Name aus seinem bisherigen Leben ist unbekannt und so einigt sich die Friedhofsgemeinschaft, ihn Nobody (genannt Bod) Owens zu nennen.

Der junge Nobody Owens wächst zufrieden zwischen Geistern und Wesen der Nacht auf. Mit vier Jahren jedoch macht er eine Entdeckung in Form eines kleinen Mädchen: Scarlett Amber Perkins. Das fünfjährige Mädchen verbringt gern ihre Zeit auf dem Friedhof, sodass sie und Nobody sich anfreunden und so manches Abendteuer bestehen. Doch dann zieht Scarlett mit ihren Eltern nach Schottland und Nobody ist wieder allein. Den Friedhof darf er nicht verlassen, noch immer warten seine Feinde, allen voran der Mann namens Jack darauf, ihn zu töten. Doch warum? Bod wächst zu einem glücklichen Jungen heran, doch er weiß, das er in Gefahr schwebt - und dennoch will er eine Schule besuchen, damit er soviel lernen kann, wie möglich, um gegen seine Feinde gewappnet zu sein. Wird er es schaffen, unerkannt unter den Menschen und seinen Feinden zu leben? Denn nur innerhalb des Friedhofes kann ihn seine Familie beschützen, außerhalb davon ist er mehr oder weniger auf sich selbst gestellt.

Was für eine faszinierende Geschichte! Der Plot, hier ein Kleinkind, das unter Friedhofsbewohnern aufwächst, ist sehr schön und detailliert ausgearbeitet worden. Ich hätte mir seitens der Figuren etwas mehr Tiefe gewünscht, einige blieben auch nach Abschluss des Buches noch sehr geheimnisvoll. Die Figur des Nobody fand ich allerdings sehr schön dargestellt, vor allem seine Entwicklung unter den Umständen, unter denen er aufgewachsen ist. Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen, wobei ich mir jedoch gerade was Szenen in Grüften und Gräbern anging, eine schaurigere Schreibweise gewünscht hätte. Alles in allein ein schönes Buch mit einer faszinierenden Idee, das mir schöne Lesestunden bereitet hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Hörbuch, 15. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Graveyard-Buch (Audio CD)
Zum Inhalt des Hörbuchs gibt es nichts weiter zu sagen, das erledigen bereits die vorhandenen Rezensionen sehr gut: eine schöne, schwarze, liebevolle Geschichte über den Sieg des Guten über das Böse. Das Hörbuch ist auf jeden Fall hörenswert und wird der Geschichte vollkommen gerecht. Der Sprecher Jens Wawrczek hat ein enormes Stimmenrepertoire und findet für jeden der schrägen Charaktere den richtigen Ton. Er erzählt uns ein Märchen in schillernden Farben und wird dabei nie zum Selbstdarsteller. Wunderschön!
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Das Graveyard Buch
Das Graveyard Buch von Neil Gaiman (Broschiert - Juni 2011)
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