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Kundenrezensionen

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am 10. Juni 2002
In 3 Tagen durch das Nibelungenlied - ich hätte nie gedacht, daß das so interessant und spannend sein kann. Ich hatte mich vorher nicht mit dem Thema beschäftigt und trotzdem bewahrte ich immer den Überblick. Dank der einfachen, modernen Sprache, der Chronologie und der guten Charakterisierung der wichtigsten Akteure sind nun Handlung und Personen in meiner Erinnerung fest verankert. Schön fände ich noch, eine Landkarte mit den Haupthandlungsorten beizufügen.
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am 12. Januar 2015
Zugegeben, die Nibelungensage ist nicht gerade Trivialliteratur und in der Mittelhochdeutschen Fassung für den heutigen Leser nur bruchstückhaft verständlich. Um eine Übersetzung kommt man also nicht herum. Zunächst hatte ich es mit der "präzisen neuhochdeutschen Prosaübersetzung" von Reclam versucht, wurde damit aber nicht warm, denn zum einen liest sie sich mühsam und zum anderen nutzt sie (leider) nicht neuhochdeutsche Entsprechungen der mittelhochdeutschen Wörter, wenn diese noch verständlich sind (übersetzt also z.B. "Gesinde" mit dem heute gebräuchlicheren Wort "Dienerschaft", statt es beim noch verständlichen "Gesinde" zu belassen). Da erschien mir die Ausgabe von Auguste Lechner die attraktivere Alternative zu sein: Wenn schon in moderner Sprache, dann auch gut lesbar.
Gut lesbar ist die Fassung. Allerdings ist die Sprache durchgehend derart nüchtern, dass sich das Buch wie eine Inhaltsangabe liest und nicht wie die Geschichte selbst!
Zudem lässt Auguste Lechner viele farbenprächtige Details des Originals leider unter den Tisch fallen (z.B. ist das angebotene Lösegeld der gefangenen Könige Lüdeger und Lüdegast im Original was 500 Pferde an Gold zu tragen vermögen und bei Auguste Lechner nur: ungeheuer hoch). Wie schade!
Umgekehrt beschreibt Auguste Lechner anderes sehr viel ausführlicher als das Original (z.B. die Seefahrt Gunthers und Siegfrieds nach Island: im Original ein paar knappe Sätze, bei Auguste Lechner zwei Seiten, angereichert mit einer Beschreibung von Sturm und Wellengang). Das wirkt im Rahmen der übrigen Geschichte oft merkwürdig trivial.
Ich lese nun doch die neuhochdeutsche Reclam-Fassung. Immerhin hat mir Auguste Lechner den Zugang dazu erleichtert und gezeigt, wie schillernd und packend doch das (übersetzte) Original ist, wenn man sich nur darauf einlässt.
Wenn das Buch von Auguste Lechner diesen Zweck erfüllen soll, ist es gut gelungen. Eine interessante, lesenswerte Fassung des Nibelungenliedes ist ihr aus meiner Sicht leider nicht geglückt. Daher nur zwei Sterne.
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am 27. Juni 2002
Lechner erklärt in diesem Buch die Geschichte des Niebelungenliedes einfach,prägnant und geht dabei doch auf zahlreiche Details und die verschiedenen Charakteren der Sage ein.Dabei hält sie sich strikt an die Originalquelle des Liedes und vermeidet das Vermischen weiterer Sagen des Nordens ,wie z.B. der Snorra-Edda:wie dies leider u.a. Richard Wagner in seinem "Nibelungenring" getan hat.Das Buch ist sehr wissenschaflich streng an der Vorlage orientiert und enthält keine zusätzlichen Ausschmückungen oder Erfindungen des Autors.Dabei ist es aber äußerst spannend geschrieben- und auch noch für Ältere aufregend zu lesen.SEHR EMPFEHLENSWERT!!
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am 21. Juni 2005
Siegfried tötet den Drachen - Hagen ermordet Siegfried - der sagenhafte Schatz der Nibelungen wird im Rhein bei Worms versenkt - Kriemhilds blutige Rache - welch ein Sagenstoff!
Bekannt sind uns diese Ereignisse durch das mittelhochdeutsche Nibelungenlied. Die Österreicherin Auguste Lechner hat dieses mittelhochdeutsche Lied in neuhochdeutsche Prosa übertragen und damit die Geschichte in sehr anschaulicher und wortmächtiger Sprache nacherzählt. So entsteht ein spannendes Buch, das vor allem dazu geeignet ist, dem jugendlichen Leser die Sagenwelt des frühen Mittelalters näher zu bringen.
Auguste Lechner bringt damit die Geschichte von Ritterehre, von Treue bis in den Tod, von Habgier und Neid, von strahlenden Helden und zickenden Weibern eindrucksvoll in Sprache.
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am 9. März 2012
Die Nibelungensage in moderner deutscher Sprache. Warum nicht, dachte ich. Lang ist es her, dass ich die Geschichte gehört habe. Aus meiner Schulzeit erinnerte ich mich noch dunkel an den strahlenden Siegfried, die böse Brunhild, die liebliche Kriemhild und an Hagen, den Hinterhältigen. Aber ach. Nach so vielen Jahren las sich die Geschichte ganz anders. Von wegen strahlender Siegfried. Ein Angeber war er, ein Raufbold, ohne Mitgefühl und dazu noch ein bisschen beschränkt. Hagen dagegen war gerissen und intrigant. Für seinen Herren, König Gunther, über jede Leiche gehend. Kommt etwa daher das Wort von der Nibelungentreue?
Und auch die Frauen erscheinen mir heute ganz anders. Brunhilde als eine stolze, selbständige Frau, die lieber ohne einen Ehemann geblieben wäre. Siegfried kann sie nur mit List, Gemeinheit und Gewalt zwingen, Gunthers Frau zu werden. Kein Wunder, dass sie für die Schmach Siegfrieds Tod fordert. Kriemhild, die artige und naive, heiratet Siegried. Hagen tötet nicht nur ihren Mann, er stiehlt ihr auch den geerbten Nibelungenschatz. Ihr Bruder Gunther deckt Hagens Schandtaten, wäscht dabei seine Hände in Unschuld und verschachert seine Schwester an den nächsten Mann. Wie soll Kriemhild da nicht auf Rachegedanken kommen? Brunhilde wird vergewaltigt und Kriemhild erschlagen. Aber den beiden Frauen wird die Schuld gegeben an dem nicht enden wollenden Töten. Helden der Sage dagegen sind die ach so tapferen Recken, die sich für Treue, Ehre und den eigenen Vorteil gegenseitig niedermetzeln.
Aber das ist sicher nicht die Lesart, die diese Geschichte zum deutschen Heldenepos machte. Doch erlaubt wird sie wohl sein. Heutzutage jedenfalls.
Danke an Auguste Lechner für die wunderbar neu erzählte alte Geschichte.
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am 25. Juli 2001
Spannend erzählt gewährt das Buch einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Nibelungen. Die Autorin folgt nicht dem Ablauf des Nibelungenliedes, sondern erzählt die Geschehnisse chronologisch. Das macht die Geschichte sehr überschaubar und verständlich. Das Buch eignet sich auch bestens zum Vorlesen für jüngere Kinder.
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am 18. Mai 2007
Diese Umarbeitung der Nibelungen-Verse in wie Schüler es oft sagen "normalen Text" ist wirklich eine glanzvolle Leistung.

Auguste Lechner hat es geschafft den doch komplizierten und für Schüler anfangs oft uninteressanten Stoff wirklich spannend und absolut überzeugend rüberzubringen.

Sehr zu empfehlen! Es gibt selten jemand, den dieser Roman nicht irgendwie fesselt!

Gehört außerdem sowieso zur Pflichtlektüre:)!
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am 8. September 2003
Schön erzählt und hält sich eng an der Sage. Die Worte sind wohl gewählt und leicht verständlich, sehr gut für Kinder die sich auch mal in die Welt der Sagen vorarbeiten wollen. Ähnlich gut wie die "Nibelungen Rallye" von Roland Herden.
Toll, toll, toll ...
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am 17. April 2011
Dieses Buch ist buchstäblich sehr toll.
Die Autorin Auguste Lechner hat nicht umsonst den Jugendliteraturpreis gewonnen.
Im Buch wird hier die Nibelungensage niedergeschrieben, auch so, dass es Jugendliche/Erwachsene verstehen die eher weniger lesen.
Mit 231 Seiten ist das auch kein Wälzer mit dem man sich ewig abquält.
All jene die sich für Mythen und Sagen interessieren sollten dieses Buch lesen.
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am 18. Februar 2015
Die Klasse 7a des Humboldt-Gymnasiums in Schweinfurt hat sich über einige Wochen mit der Lektüre von "Die Nibelungen" von Auguste Lechner beschäftigt. Im Schnitt hat das Buch 3,8 Sterne erhalten. Hier einige Rezensionen der Schüler:

Das Buch "Die Nibelungen" von Auguste Lechner ist wie ich finde für eine Schullektüre sehr gut. Das Buch ist sehr abwechslungsreich und dadurch interessant. Das Ende war unvorhersehbar. Ich finde das Buch als Lektüre empfehlenswert, aber privat würde ich mir dieses Buch nicht kaufen, weil es nicht ganz meinen Geschmack triftt. (3,5 Sterne)

Ich fand dieses Buch spannend, weil man nie genau wusste, was eine Person nun machen wird. Zum Schluss fand ich es etwas langweilig, da eigentlich alle getötet wurden und nur wenige Ritter überhaupt übrig blieben. Ich würde dem Buch drei Sterne geben, weil es an manchen Stellen wirklich interessant war, aber auch oft Szenen kamen, die mir nicht gefallen haben. (3 Sterne)

Ich fand das Buch "Die Nibelungen" super. Es ist für jeden etwas dabei, eine Liebesgeschichte, Mord usw. Es ist manchmal turbulent, aber dann auch mal wieder etwas ruhiger. Nicht so gut finde ich, dass es an einigen Stellen ein bisschen unlogisch ist, aber die legt sich im Laufe des Buches wieder. (4 Sterne)

Da ich Fantasy sehr gut finde, hat mir das Buch "Die Nibelungen" von Auguste Lechner gut gefallen. Die Mischung aus Realität und Fantasie komt sehr realistisch rüber. Man konnte sich Siegfried und die anderen Personen auch gut vorstellen, weshalb man das Gefühl hat, wirklich dabei zu sein. Es ist für alle etwas dabei: Krieg, Romanze, Fantasie, Realität. (4,5 Sterne)
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