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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So schön wie eine heisse Tasse Kakao nach einem Novemberregen...
Lulu sucht im Internet nach Ihrem Traumtypen den sie neulich auf einer Party kennengelernt hat. Sie heckt einen Plan aus, indem sie über den besten Freund des Auserwählten versucht an ihn heranzukommen. Der Freund heisst Ben, Ben Schumann und sie findet ihn. Zumindest denkt sie das. Sie schreibt dem Jungen, doch leider stellt sich heraus, dass er der falsche...
Vor 16 Monaten von Lese-Eulchen veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider das schwächste Buch von der Autorin...
Ich muss gestehen, dass mir diese Rezension richtig schwer fällt, denn bislang habe ich die Bücher von Gabriella Engelmann immer sehr geliebt. "Im Pyjama um halb vier" hat die Autorin mit Jakob M. Leonhardt geschrieben und leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, wie ich es erwartet habe. Um ehrlich zu sein, bin ich sogar richtig enttäuscht...
Vor 17 Monaten von kleinbrina veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So schön wie eine heisse Tasse Kakao nach einem Novemberregen..., 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Lulu sucht im Internet nach Ihrem Traumtypen den sie neulich auf einer Party kennengelernt hat. Sie heckt einen Plan aus, indem sie über den besten Freund des Auserwählten versucht an ihn heranzukommen. Der Freund heisst Ben, Ben Schumann und sie findet ihn. Zumindest denkt sie das. Sie schreibt dem Jungen, doch leider stellt sich heraus, dass er der falsche Ben ist. Aber an diesem Punkt ist es schon zu spät, denn die beiden sind sich so sympathisch, dass sie sich fortan über die kleinen und großen Tragödien des Teeniedaseins schreiben und sich so ungewollt immer näher kommen, obwohl sie sich ja garnicht kennen.

Soviel grob zum Inhalt. Man könnte jetzt meinen. Ach schon wieder so ein Teenie Schmusi-Pusi-Buch, wo ein Mädchen einen Jungen sucht, eine Verwechslung stattfindet, sie verlieben sich und alle sind glücklich. Aber weit gefehlt. Dieses Buch hält mehr Überraschungen für uns bereit als man erwartet. Immer wieder kommt eine überraschende Wendung nach der anderen und man ertappt sich selbst beim laut: " Was? das hätt ich jetzt nicht gedacht" sagen. Ich habe die Story geliebt. Aber mehr möchte ich dazu nicht verraten.

Zum Schreibstil: Man muss es schon mögen wie dieses Buch geschrieben ist. Zugegeben, es ist auch an ein jüngeres Publikum gerichtet. Und wer selbst viel auf facebook unterwegs ist, versteht das Konzept auch besser als andere. In diesem Buch ist der Chatverlauf zwischen Lulu und Ben abgedruckt. Zwischendurch sieht man die sogenannten "Posts" der beiden, gespickt mit Kommentaren derer Freunde. Alleine schon die sind es wert das Buch zu lesen. Da hier nur Jugendliche schreiben, ist der Jargon auch sehr jugendlich und umgangssprachlich. Auch das ist Geschmackssache. Mir hat es gefallen.

Der Clou beim lesen dieses Buches ist, dass die Protagonisten so liebenswert, witzig und klug sind, dass man sie einfach lieben muss. Ausserdem hat man ab einem gewissen Punkt das Gefühl, dass es die beiden wirklich gibt. Dass man wirklich grade mitliest was die beiden schreiben. Es ist einfach toll. Am ende klappt man das Buch zu und ist einfach richtig glücklich. Es breitet sich ein warmes, wohliges Gefühl in der Bauchgegend aus und man denkt einfach nur so "Haaaaach...wie schööön" ♥. Ich liebe es wenn ein Buch das bei mir schafft.

Ihr seht schon...Ich mag das Buch sehr. Demenstprechend gibt es von mir hier 5 Sterne und eine definitive Weiterempfehlung,

Viel Spaß beim lesen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Geschichte ..., 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Lulu Rocket macht sich bei Facebook auf die Suche nach Ben, dem besten Freund ihres Schwarms Marco. Allerdings ist er nicht derjenige, den sie sucht. Daraufhin schreiben sich die beiden immer wieder Nachrichten, wobei sich eine intensive Internet-Freundschaft entwickelt, indem sich die beiden Dinge anvertrauen, über die sie sonst nicht mit anderen reden würden. Zudem helfen sie sich gegenseitig die Rätsel des Universums zu lüften - wie man mit Jungs oder Mädchen umgehen sollte, oder auch nicht.
Wie es mit der Online-Freundschaft zwischen zwei Fremden Menschen weitergeht, erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest ;-)

Seit ich wusste, dass die Autorin Gabriella Engelmann ein neues Jugendbuch herausbringt, und das zusammen mit Jakob M. Leonhardt, konnte ich den Tag kaum erwarten das Buch endlich lesen zu können, da sie mich schon mit ihren Märchen-Büchern verzaubert hat. Der Tag als das Buch bei mir zuhause ankam, wurde direkt genutzt zum lesen - ob morgens beim frühstücken, oder mittags als ich mit den Kindern auf dem Spielplatz war, und immer wieder zwischendurch beim kochen und Abendessen. Ich war soooo beigeistert, und bin es heute noch.

Lulu und Ben - Ben und Lulu, einfach zauberhaft! Zwei Menschen die sich nicht kennen, sich niemals persönlich gesehen haben, gehen so vertraut miteinander um, dass man sie einfach gern haben muss. Die beiden sind mir richtig ans Herz gewachsen. Sie reden über die Liebe, Freundschaft und auch andere Dinge die ihnen sehr wichtig sind.

Die Protagonisten Lulu (Luca-Luisa Rocket) und Ben (Ben Schumann) haben die beiden Autoren wunderbar realistisch beschrieben. Lulu, 16 Jahre alt, lebt in Hamburg und liebt das Ballett tanzen. Dies ist ihre große Leidenschaft. Sie habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Ihre sympathische und einfühlsame Art hat mir sehr gefallen. Ben, 17 Jahre alt, wohnt in München. Auch er ist mir mit seiner witzigen und symphatischen Art direkt ans Herz gewachsen.

Besonders gut hat mir auch die Innengestaltung des Buches gefallen. Die beiden Protagonisten haben wie fast jeder andere auf Facebook auch ein Profilbild, aber auch die Nebencharaktere, die immer wieder kurz in den Posts der beiden auftauchen. So hat es ein bisschen von der Optik, als wäre man selbst auf Facebook.

Nun komme ich zu dem besonderem Schreibstil des Buches. Das ganze Buch besteht aus Facebook-Nachrichten die sich Lulu und Ben zukommen lassen, und zwischendurch liest man auch den ein oder anderen Post von den beiden. Das hat mir auch sehr gut gefallen, denn es ist einfach mal etwas neues. Besonders weil sich die Zielgruppe jugendlicher Leser sehr damit identifizieren können, und Facebook ja heute auch nicht mehr wegzudenken ist - ob bei Jugendlichen oder Erwachsenen. Gerade deswegen, weil das Buch ja nur aus Facebook-Nachrichten besteht, lernt man die beiden Protagonisten sehr gut kennen.

Hinterher und auch zwischendurch machte ich mir immer wieder Gedanken darüber, das es doch sehr interessant ist zu sehen oder selbst zu erleben, wie viel Zeit man eigentlich im Internet verbringt. Ob bei Facebook, beim bloggen, oder Musik hören.

Genauso haben die beiden Autoren auch einfließen lassen, das Facebook oder das Internet auch Probleme bereithalten kann. Man stellt sich als Leser genauso wie Lulu und Ben einige Fragen. Gibt es meinen Gegenüber wirklich? Oder ist er/sie vielleicht nur ein Fake? Gibt er/sie sich als jemand anderes aus, der er/sie nicht wirklich ist? Darum kann man als Leser die Zweifel die Ben und Lulu haben auch sehr gut nachvollziehen.

"Im Pyjama um halb vier" ist ein wunderbarer Facebook-Roman, bei dem nicht nur jugendliche Leser voll auf ihre Kosten kommen. Ich würde mich sehr auf eine Fortsetzung freuen, und ich hoffe Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt erfüllen ihn mir und allen anderen beigeisterten Lesern ♥

Fazit
5 von 5 Sternen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intimer Einblick in einen Facebook-Kontakt, der versehentlich entstand, aber immer tiefer geht, 9. Februar 2013
Von 
Claudias Bücherregal (Schl.-Hol.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Auf Facebook trifft Lulu auf Ben. Nicht Ben, der beste Freund von Marco, über den Lulu seit der letzten Party mehr erfahren wollte, sondern einen ganz anderen, unbekannten Ben. Das kommt davon, wenn man kein aussagekräftiges Profilbild besitzt. Obwohl die beiden nichts verbindet und sie sich eigentlich nur versehentlich "getroffen" haben, bleiben sie via Facebook in Kontakt. Dieser wird immer intensiver und auch ihre Gespräche kreisen ziemlich schnell um Dinge, die die beiden ansonsten niemand anderem anvertrauen würden.

"Endlich wieder ein neues Jugendbuch von Gabriella Engelmann" war mein erster Gedanke, als ich auf den Roman aufmerksam geworden. Denn seit ich die modernen Märchen dieser Autorin gelesen habe, habe ich ihre Bücher ins Herz geschlossen. Diese Märchen-Ära liegt nun hinter uns, denn Gabriella Engelmann hat diese Serie nach fünf Romanen beendet und da ich sie alle gelesen habe, ist damit leider auch für mich Schluss. Umso gespannter war ich auf die weiteren Projekte der Autorin, die in diesem Fall mit Jakob M. Leonhardt zusammen gearbeitet hat. So ist ein Roman entstanden, der nur aus Facebook-Nachrichten und ein paar wenigen Statusmeldungen besteht und von Lulus und Bens Kontakt erzählt.

Zunächst hatte ich ein paar Startschwierigkeiten mit diesem Buch. Es lässt sich zwar durchgängig leicht und flüssig lesen, da es einen sehr einfachen Schreibstil besitzt, aber anfangs war ich mit den ausgetauschten Nachrichten zwischen Lulu und Ben nicht so richtig glücklich. Manchmal wirkte das ganze etwas seicht, dann wiederum erschien mir die Ausdrucksweise für junge Teeanger zu reif. Zum Glück hat sich das jedoch mit der Zeit gelegt, ich bekam einen Zugang zu dem Roman, war gespannt, wie deren zwischenmenschliche Beziehung wächst, die durch einige Höhe und Tiefen geht, und besonders am Ende kann von "seicht" absolut keine Rede mehr sein.

Die Tiefe, die der Kontakt zwischen den beiden entwickelt, hat mich begeistern und auch ein Stück weit verzaubern können. Der Roman zeigt, dass etwas sehr Schönes dabei herauskommen kann, wenn man in der Lage ist sich auf etwas einzulassen, dass für andere evtl. nicht nachvollziehbar oder unsinnig erscheinen mag. Gelungen fand ich auch, dass die beiden sich als Berater fürs andere Geschlecht sehen, denn direkter ist es für Lulu und Ben nicht möglich sich darüber zu informieren, was das andere Geschlecht sich wünscht, erhofft oder empfindet. Schließlich befinden sich die beiden im Teenager-Chaos und da ist jede Hilfestellung nützlich - solange sie nicht von Erwachsenen stammt.

Fazit: Ein tolles Jugendbuch über einen zufälligen Facebook-Kontakt und seine Folgen. Einen Stern-Abzug gibt es leider, da mir wie erwähnt die Jugendsprache nicht immer treffend erschien. Trotzdem ist dieser Roman auf jeden Fall lesenswert und unterhaltsam.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider das schwächste Buch von der Autorin..., 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Ich muss gestehen, dass mir diese Rezension richtig schwer fällt, denn bislang habe ich die Bücher von Gabriella Engelmann immer sehr geliebt. "Im Pyjama um halb vier" hat die Autorin mit Jakob M. Leonhardt geschrieben und leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, wie ich es erwartet habe. Um ehrlich zu sein, bin ich sogar richtig enttäuscht.

Normalerweise liebe ich den Schreibstil von Gabriella Engelmann, da sich dieser immer flott, flüssig und humorvoll liest. Bei diesem Werk kam mir die Geschichte doch sehr oft holprig und stellenweise auch unrealistisch vor. Natürlich gibt es immer wieder solche Bekanntschaften im Internet, dies möchte ich auch gar nicht anzweifeln. Was mich dabei gestört hat sind die Charaktere, denn deren Verhalten ist oftmals nicht glaubwürdig, da sie manchmal noch unglaublich kindlich und naiv sind und manchmal so reif, sodass man das Gefühl hat, es würden plötzlich zwei Erwachsene miteinander schreiben. Dies war stellenweise äußerst verwirrend und somit hatte ich große Schwierigkeiten mich auf diese Geschichte einzulassen.

Lulu und Ben sind zwei Jugendliche, die sich über Facebook kennen lernen. Dies ist in der heutigen Zeit keine Seltenheit und somit freunden sich die beiden Schüler relativ schnell miteinander an und erzählen sich gegenseitig Geschichten aus ihrem Alltag, reden über ihr Liebesleben und philosophieren über das Leben. An sich gar keine schlechte Idee, nur leider sind die Charaktere an so vielen Stellen leider nicht authentisch. Lulu wirkt für ihr Alter (16 Jahre) oftmals noch sehr kindlich und schreibt gerne Dinge wie "LOL", was ich persönlich so gar nicht mag, auf der anderen Seite kann sie jedoch auch sehr ernst sein. An sich kann sie sympathisch sein, aber oftmals hat sie sich bei mir unsympathisch gemacht, indem sie häufig naiv an Dinge heran geht und oftmals oberflächlich wirkt, indem sie z.B. in Chats über die "einfache Kleidung" von Jungs diskutiert. Ben wirkt dagegen oft sehr reif für sein Alter, was ihm gut steht, aber oftmals benutzt er Wörter, die heutzutage einfach nicht mehr, bzw. sehr selten von Jugendlichen benutzt werden. Dadurch wirkt er oftmals viel zu alt für sein Alter und ich hatte manchmal das Gefühl, als würde Lulu mit jemanden schreiben, der weit über dreißig ist. In öffentlichen Chats wirkt er dagegen wieder wie ein Jugendlicher. Da fragt man sich schnell, wer der wahre Ben ist und wieso er manchmal sehr hochgestochen klingt und wieso manchmal wiederum nicht.

Allgemein werden in den öffentlichen Chats manchmal über Themen diskutiert, die nicht wirklich zu den Jugendlichen von heute passen. Wer in Chats oder auf Facebook unterwegs ist, wird schnell erkennen, dass die Themen oftmals wahnsinnig oberflächlich sind, so wird z.B. wahnsinnig viel über Make-Up, Autos, Sportarten, irgendwelche TV-Serien und sonstige Dinge diskutiert. Bei Ben und Lulu ist es gleich der Sinn des Lebens, die Art und Weise, wie man mit Menschen umgeht, usw. An sich mal ganz interessant zu lesen, was andere dazu denken, aber wirklich authentisch ist dies meiner Meinung nach nicht unbedingt. Dies ist aber wie immer Geschmacksache.

Wirklich gut gefallen hat mir jedoch das letzte Drittel in dem Buch, allerdings sollte mich ein Buch bereits nach den ersten zwanzig Seiten unterhalten können, was hier leider nicht geschehen ist. In dem Drittel unterhalten sich Lulu und Ben häufiger über ein Treffen und telefonieren, auch ihre Ängste und Gedanken dazu sind nachvollziehbar und ausnahmsweise mal altersgerecht. Dazu kommt es plötzlich zu Situationen, die ich nicht erwartet hätte, die mich wütend gemacht und zum Nachdenken angeregt haben. Aber wie gesagt, das Buch hätte mich bereits viel früher packen müssen.

Auch die Covergestaltung ist nicht ganz nach meinem Geschmack. Zwar ist es klar, dass bei dem Inhalt keine Gesicht aufs Cover passen würden, aber eine etwas liebevollere Gestaltung hätte ich mir da schon gewünscht. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen jedoch gut.

Insgesamt hat mich "Im Pyjama um halb vier" leider nicht so überzeugen können, wie ich es im Vorfeld erhofft habe. Ich würde das Buch nicht unbedingt als Flop bezeichnen, denn so schlecht ist es wirklich nicht. Meine Enttäuschung ist eher damit begründet, da ich einfach bessere Bücher von Gabriella Engelmann gewohnt bin. Wer Geschichten im Email-/Chatstil mag, wird an der Geschichte sicherlich seine Freude haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine nicht ganz perfekte Pyjamaparty, 20. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Inhalt:
Auf einer Party trifft Lulu, die in Wahrheit Luca-Luisa (erinnert mich ganz schrecklich an "Jeremy-Pascal") heisst, Marco. Sie weiss nichts über ihn, nur das sein bester Freund Ben Schumann heisst.
Da Lulu unbedingt wissen möchte, ob Marco eine Freundin hat, loggt sie sich auf Facebook ein und schreibt den ersten Ben an, den sie findet.
Obwohl Ben nicht DER Ben ist, den sie sucht, verstehen sie sich recht schnell und schließen einen Deal: Lulu wird Ben's Mädchen-Coach und Ben lüftet für sie die Geheimnisse des Jungen-Kosmos.
Aus ihrem Deal wird schnell eine Freundschaft. Sie erzählen sich gegenseitig mehr, als ihren realen Freunden. Doch im Internet ist nicht jeder der, für den er sich ausgibt und auch nicht jeder sagt die Wahrheit. Immer wieder enttäuschen sich die zwei gegenseitig und können sich trotzdem nicht ganz aufgeben.

Meine Meinung:

Klar ist Balett Sport, genauso wie Blumenbinden, Stricken oder Pfannkuchenbacken.
(Zitat Seite 9)

Das ist nur ein Beispiel, wie witzig das Buch an manchen Stellen ist.
Am Anfang konnte mich das Buch (trotz witziger Stellen) nicht fesseln. Ich kam nicht vorwärts und wollte eigentlich garnicht mehr weiterlesen. Die Geschichte ist zwar sehr authentisch und mag jungen Lesern als Lektüre für zwischendurch gefallen, aber für mich wurde es erst weit nach der ersten Hälfte so richtig toll. Ab da kam ich super vorran und hatte das Buch schnell durch.
Als nächstes möchte ich erwähnen, dass das Buch in Chatform geschrieben wurde. Es werden zwar oft auch längere Nachrichten hin und hergeschickt, trotzdem hätte mir das Buch im Erzählstil wohl besser gefallen.
Ich finde halt, dass wenn ich (oder später mein Kind) offline gehe, endlich Facebook und Co. hinter mir lasse, nicht auch noch ein Facebookchat-Buch lesen möchte.
Ich weiss, dass einigen gerade diese Form gefallen hat, aber mir hätte es anders besser gefallen.
Die Geschichte ist natürlich die Gleiche und da sie realistisch wirkt und ich die Protagonisten auch ihrem Alter entsprechend gut fande hat diese Meinung nichts mit dem Inhalt zu tun, denn Social Network ist nun einmal eins der wichtigsten Themen - und das nicht nur für junge Leute.
Obwohl beide Jugendliche immer wieder lügen und die Wahrheit verdrehen, mag ich sie sehr.
Jakob Leonhardt und Gabriella Engelmann haben hier zwei junge Leute erschaffen, wie es sie wirklich geben könnte. Ben und Lulu haben Sorgen und Probleme, wie all die anderen Jugendlichen. Ihr Vorteil ist nur, dass sie sich haben. Immer wieder sind sie füreinander da und geben sich Tipps.
Besonders toll und interessant fand ich die Wendung am Ende. Sie war für mich sehr überraschend.
Es scheint dann so, als wenn das Buch abrupt endet, aber nach einem kurzen Augenblick ergab einfach alles einen Sinn und ich konnte das Buch mit einem Lächeln zuschlagen.

Fazit:
Obwohl das Buch in Chatform geschrieben wurde und eins der Kinder vom Chantalismus gezeichnet ist hat mir die Geschichte gut gefallen. Authentische Jugendliche, die die Vorzüge und Tücken des Internets erleben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Süße Geschichte über eine besondere Facebook-Freundschaft, 8. April 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
INHALT:
Lulu sucht bei Facebook nach Ben, dem Freund ihres Ballettpartners und findet den falschen Ben, mit dem sie sich auf Anhieb versteht. Und so chatten sie fast jeden Tag miteinander und vertrauen sich Dinge an, die sie sonst niemandem erzählen würden. Und so entstehen auch Gefühle für den Anderen, den man noch nie gesehen hat...

MEINE MEINUNG:
Als großer Fan von Gabriella Engelmanns Büchern musste ich natürlich auch ihr neuestes Werk, das sie gemeinsam mit Co-Autor Jakob M. Leonhardt zu Papier gebracht hat, lesen. Die Facebook-Geschichte beginnt am Samstag, 22. September und endet am Donnerstag, 23. Mai des darauffolgenden Jahres. Die Romanidee, Social Networks in eine Story einzubauen, ist nicht ganz neu, wurde jedoch hervorragend umgesetzt.

Lulu heißt eigentlich Luca Luise Schäfer, wohnt in Hamburg und ist in ihren Ballett-Tanzpartner Marco heimlich verliebt. Deshalb möchte die 16-jährige Schülerin von Marcos Freund Ben Schumann wissen, ob ihr Schwarm eine Freundin hat. Doch Lulu stellt dem falschen Jungen ihre Frage, denn dieser Ben ist 17, spielt leidenschaftlich gern Basketball und lebt mit seiner Familie in München. Der Elftklässler hat sich in Larissa aus der Parallelklasse verguckt. Lulu und Ben chatten fast jeden Tag miteinander und allmählich entspinnt sich eine besondere Freundschaft...

Lulu & Ben sind trotz ihres jugendlichen Alters keine oberflächlichen Protagonisten und erscheinen dem Leser sympathisch. Die unterschiedlichen Jugendlichen lernen sich im Laufe der Zeit immer besser kennen, auch wenn sie auch manchmal Dinge ansprechen, die durchschnittliche Teenager wahrscheinlich wenig(er) interessieren bzw. deren Handlungen für mich nicht immer ganz nachvollziehbar sind.

"Im Pyjama um halb vier" ist für mich eine Jugendversion von Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind", obwohl sich Emmi & Leo per Mail und Lulu & Ben über Facebook näher kommen. Auch wenn man vielleicht ahnt, welchen Ausgang die Geschichte von Ben und Lulu nimmt, ist der Weg dorthin steinig und mit allerlei Überraschungen gespickt. Allerdings hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten mit diesem Jugendroman, da manche Nachrichten stellenweise recht seicht wirken und man andererseits bei manchen Kommentaren nicht den Eindruck hat, dass diese Aussagen von Halbwüchsigen getätigt wurden.

Das lässt gottseidank mit zunehmender Seitenanzahl nach und spätestens nach ca. 40, 50 Seiten bin ich von der Geschichte regelrecht gefangen genommen geworden, gleichzeitig wird die Story auch gefühlsintensiver bzw. emotionsgeladener. Weiters finde ich es toll, dass sich Ben und Lulu gegenseitig Ratschläge z.B. in Beziehungsfragen geben und die Sichtweise des Anderen akzeptieren.

"Im Pyjama um halb vier" wird abwechselnd aus der Sicht von Lulu und Ben mittels Facebook-Nachrichten und Statusmeldungen geschildert, zwischendurch werden auch die FB-Freunde der beiden Teenager mit einbezogen. Ich mag diese Erzählform nicht so gern, da sie sich meines Erachtens nicht ganz so leicht lesen lässt wie ein "normaler" Roman in erzählender Form und dadurch den Lesefluss etwas bremst. Alles in allem hat mich der neuste Roman von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt wunderbar unterhalten.

FAZIT:
"Im Pyjama um halb vier" lässt sich trotz kleiner Mankos relativ rasch lesen. Das liegt vor allem an den reizvoll gestalteten Protagonisten Lulu & Ben und ihrer wachsenden Facebook-Freundschaft mit allerlei Höhen und Tiefen. Da ich "Im Pyjama um halb vier" einige schöne Lesestunden zu verdanken habe, vergebe ich unterhaltsame 4 STERNE.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teenager sein ist nicht so leicht, 26. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Leseeindruck:

Dieses Buch besteht eigentlich nur aus Dialog zwischen Lulu und Ben. Weil Lulu denkt Ben ist ein Kumpel ihres Schwarms schreibt sie ihn an. Aber auch nachdem sich Ben als ein anderer Ben entpuppt, schreiben die beiden sich weitere Nachrichten. Lulu und Ben lernen sich besser kennen und geben sich gegenseitig Tipps in Sachen "Jungs und Mädchen". Das Teenagerdasein ist aber auch kompliziert. Da kann man sich in der Anonymität des Netzes schon besser austauschen. Doch was passiert wenn man sich so gut versteht? Wenn man eine Person gefunden hat, mit der man Reden und Lachen kann? Wenn man das Gefühl hat, man kann sich alles erzählen? Kann man sich in eine Person verlieben, die man noch nie gesehen hat?

Lulu und Ben sind zwei sehr authentische Charaktere im Teenageralter, die einen sofort durch ihre Art begeistern. (Auch wenn ihre Ghosts Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt erwachsen sind )
Da ich auch einen (fast) Teenager im Haus habe, habe ich immer wieder gedacht "Ob das meiner Tochter auch mal so geht?". Ich habe jeden Satz verschlungen und fand es schade das mein Kopfkino so schnell zu Ende war. Das Ende ist ein absoluter Cliffhanger, bei dem ich hoffe, das es bald noch mehr von Lulu und Ben zu lesen gibt.

Wer mehr über Lulu Rakete und Ben Schuhmann erfahren will kann auch gern bei Facebook schauen, da gibt es die beiden auch in "echt"

Mein Fazit:

Ein sooooooo schöner "Facebook-Roman" für Jugendliche, den man einfach lesen MUSS!!

5 von 5 Punkten
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lockerleichte Liebesgeschichte, 17. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Lulu sucht nach Ben, den sie auf der letzten Party kennegelernt hat. Doch der Ben, den sie über ein Soziales Netzwerk findet, ist ein anderer. Trotzdem fangen sie an, miteinander zu schreiben, und trotz der räumlichen Distanz von fast 1.000 km zwischen den beiden fühlen sie sich nach einer Zeit näher zueinander als zu irgendwem sonst...

Meine Meinung

Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Lektüre ("Numbers - Den Tod im Blick") brauchte ich eine leichte, da kam mir der Briefroman von den beiden deutschen Schriftstellern Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt gerade recht, vor allem da mir solche Erzählstile wie bei "Für immer vielleicht" von Cecelia Ahern und "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer sehr gefallen.

Lulu (eigentlich Luca-Luisa) ist 16 Jahre alt, Ballettschülerin, interessiert sich wie viele Mädchen für Mode und wohnt in Hamburg. Ihr Chatpartner Ben ist 17 und leidenschaftlicher Basketballspieler. Er zockt gerne PlayStation, hat einen jüngeren Bruder, der im Rollstuhl sitzt, und wohnt in München.

Die Protagonisten könnten fast gar nicht unterschiedlicher sein und wenn man das Ende kennt, dann kann man das erstrecht behaupten!

Ben und ich mussten beide feststellen, dass Lulu wohl hinter dem Mond lebt, denn solche Themen wie "Call of Duty" oder "Two and a half Men" scheinen ihr fremd, und sobald Ben irgendwelche Andeutungen oder Witze in diese Richtung macht, prallen diese an Lulus Unwissenheit ab, was ich sehr schade fand und mich ein bisschen erschreckt hat.

Was ich sehr schön fand: Man merkt, wie die Vertrautheit und Neugier mit der Zeit immer stärker wird zwischen den beiden, es ist ein stetiger und fließender Prozess.

Doch genervt haben mich die Ausreden der beiden, als es ernster zu werden schien... Es gibt wochenlange Funkpausen wegen NICHTS! Und selbst wenn man das Ende kennt und die Hintergründe der beiden Protagonisten versteht, ihre Reaktionen sind teilweise wirklich lächerlich aus meiner Sicht.

Allerdings hatte ich auch so meine Probleme mit dem "Sozialen Netzwerk", das sie für ihre Kommunikation benutzt haben, denn ich habe das System nicht ganz verstanden... Ist man automatisch mit den Freundesfreunden verbunden? Facebook war es eindeutig nicht.

Mein Fazit: Eine lockerleichte und enspannende Lektüre, die ich jedem, der Liebesgeschichten mag, für zwischendurch empfehlen würde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach toll!!, 11. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Meine Meinung:

Kommen wir erst mal zum Buchcover, ich muss sagen das es meinen Geschmack voll und ganz getroffen hat. Die Schrift finde ich super nur die Füsse sind nicht so ganz meins.

Die 16 Jährige Hauptprotagonistin Lulu (Luca Luisa Rocket) lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Lulu ist eine leidenschaftliche Ballet Tänzerin und in der Balletschule hat ein neuer Tänzer angefangen Marco. Da sie aber schüchtern ist und sich nicht traut ihn anzusprechen, möchte sie es über seinen besten Freund Ben Schumann versuchen. Bis dahin hört sich der plan gut an, doch sie entscheidet sich den Ben über Facebookanzuschreiben, da Ben aber kein profil Bild drin hat, versucht sie es auf gut glück und schreibt ihn an. Aber nach kurzem chat austausch, stellt sich raus das sie bei Ben aus Münschen gelandet ist. Ben ist ein Jahr älter als Lulu, er ist 17 Jahre und lebt mit seiner Familie in München und er ist begeisterter Basketball spieler und ist Verliebt in Larissa, ein Mädchen aus seiner Parallel klasse.

Und aus dieser verwechslung wird eine wundervolle Freundschaft! Die beiden schreiben sich immer regelmässiger und sind schon total süchtig nach dem anderen. Die beiden werden für einander zu “Flirting Coach`s” Sie geben sich gegenseitig viel Tipps und Ratschläge im bezug aufs andere Geschlecht. Ich finde den Austausch zwischen den beiden, echt süss und ich musste oft vor mich hin Grinsen. Durch die Statusmeldungen die, die beiden zwischen durch machen, wird der Chat ab und zu unterbrochen. Beide fangen an sich Dinge anzuvertrauen, die sie anderen Menschen im “realen leben” vieleicht nicht unbedingt sagen würden. und Vieleicht ist es grad das was beide reizt!

Zitat: Lulu:

Hättest du denn gar keine Angst vor so einem Treffen? was ist, wenn wir voreinanderstehen und auf einmal merken, dass all das, was zwischen uns ist, nur eine Seifenblase war?

Ich möchte euch zur Handlung der Geschichte nichts mehr verraten, den jeder sollte es selbst lesen und mit erleben. Ich sag nur eins es lohnt sich

Ich habe Ben und Lulu, dierekt ins Herz geschlossen, sie sind zwei wirklich liebenswerte Charaktere! Und ich muss sagen, das Ben mit seinen 17 Jahren an sehr vielen Stellen wesentlich reifer wirkt, was aber durch das was er durchmachen musste sehr verständlich und auch nachvollziehbar ist! Und manche Worte von Ben haben mich so sehr gerührt und die zarte Liebesgeschichte die sich im Laufe des Buches zwischen den beiden entwickelt, hat mich wirklich sehr berührt…

Und dann wahr schon der schluss da und ich muss sagen, das ich über das ende etwas entäuscht bin. Weil ich wissen wollte wie es weiter geht und es dann einfach vorbei war und die frage die uns bleibt ist. Treffen sich die beiden oder nicht, kommt da vielleicht noch ein zweiter Teil?

Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt haben das Buch in der Form von Facebook Nachrichten geschrieben und ich mus sagen das dieser Schreibstil super ist. Das ist das erste Buch das ich in dieser Form gelesen habe! Es ist sehr Flüssig geschrieben und macht einfach rissen spass, ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen, hätte noch ewig weiter lesen können. Und leider hat es sich so schnell lesen lasen, das ich es in nicht ganz 2 std durch hatte.

Und fals ihr Lulu und Ben folgen wollt, dann könnt ihr das sogar über Facebook, finde ich noch eine süsse Idee!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebe im Internet, 24. Februar 2013
Von 
Deborah (HAMBURG, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Pyjama um halb vier (Broschiert)
Inhalt:
Glücklicherweise gibt es Facebook, denn dort sucht Lulu nach Ben. Ben ist der beste Freund von Marco und Marco ist Lulus Objekt der Begierde. Marco, der gutaussehende Tanzgott aus ihrer Ballettschule. Doch obwohl Ben nicht der ist nachdem sie sucht, bleiben die Beiden in Kontakt. Nach und nach lernen sie sich kennen und obwohl hunderte von Kilometern zwischen ihnen liegen, bahnt sich mit der Zeit eine Freundschaft an. Sie lernen einander zu vertrauen und werden die wichtigste Person für den Anderen, wenn es um das Thema Liebe und Beziehung geht. Als Lulu endlich mit Marco zusammen kommt und auch Ben das Herz von Larissa erobert scheint endlich ein Happy End in Sicht.

Meine Meinung:
Mit "Im Pyjama um halb 4" erhält man ein Buch, das sich ganz an der Jugend von heute orientiert. Die Kommunikation der beiden Hauptfiguren findet ausschließlich in Nachrichtenform bei Facebook statt. Nur einige Statusmeldungen unterbrechen die Unterhaltungen und liefern zusätzliche Informationen zu der Situation und den Gedanken der Beiden. Wer "Gut gegen Nordwind" liebt wird auch hier mit der Erzählweise des Buches wunderbar zurecht kommen.

Lulu und Ben sind zwei absolut liebenswerte Charaktere. Sie haben die typischen Teenager-Probleme, wobei der Umgang mit eben diesen an einigen Stellen sehr erwachsen ist. Gerade Ben wirkt an vielen Stellen wesentlich reifer als 17, was aber im Gesamtzusammenhang der Geschichte verständlich und absolut nachvollziehbar ist! Ähnlich verhält es sich auch mit der Sprache - moderne Abkürzungen wie sie auf Facebook verbreitet sind findet man genauso wie zum Teil eine jugenduntypisch Wortwahl. Für mich persönlich war die Mischung genau richtig! Zuviel Jugendslang hätten mich sicherlich schnell genervt und nicht zum Weiterlesen angeregt.

Die zarte Liebesgeschichte die sich im Laufe des Buches entwickelt, hat mich sehr berührt! Hier haben die beiden Autoren genau die richtige Dosierung an Emotionen und Zuneigung beschrieben. Wer sich selbst einmal im Internet verliebt hat, kann hier die Gefühle der Beiden nachvollziehen und sich wunderbar in die Geschichte hineinfühlen. Das leichte Kribbeln, die Sehnsucht und auch die negativen Gefühle sind absolut realistisch dargestellt.

Fazit:
Ein witzig, leichtes Jugendbuch, das die Sorgen, Gedanken und Nöte von zwei Teenagern beschreibt und zu einem unerwarteten Ende führt. Mit überraschend viel Tiefe ist dieses Buch nicht nur für Jugendliche geeignet. Mich hat dieses Buch zudem aus meiner zweiwöchigen Leseflaute geholt und durch meinen persönlichen Hintergrund nachhaltig berührt und mitgerissen. Da das Ende des Buches offen bleibt, hoffe ich auf eine wunderschöne Fortsetzung des Ganzen!
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Im Pyjama um halb vier von Jakob M. Leonhardt (Broschiert - Januar 2013)
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