Kundenrezensionen


43 Rezensionen
5 Sterne:
 (31)
4 Sterne:
 (9)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubendes Finale
Nur noch drei der Jugendlichen sind im Labyrinth übriggeblieben. Völlig ausgelaugt sind sie wieder einmal in einer neuen Welt aufgetaucht, auf der Suche nach den rettenden Toren. Gemeinsam wollen sie als Team weiterkommen und endlich das Ziel erreichen.

Dabei sind sie jedoch zu erschöpft, um sich Gedanken zu machen, was den einen...
Vor 4 Monaten von fantasticbooks veröffentlicht

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorhersehbares Endes
Spoiler-Teile (für Band 3) der Rezension werden vorher gekennzeichnet.
Vorne weg: Ich war bereits kein großer Fan von Teil I und II der Trilogie. Wenn man also begeistert von den ersten beiden Teilen war, sollte man sich von dieser Review nicht unbedingt abschrecken lassen und noch einige mehr durchlesen.
Natürlich stellt sich dann die Frage,...
Vor 4 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubendes Finale, 24. August 2014
Von 
fantasticbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Nur noch drei der Jugendlichen sind im Labyrinth übriggeblieben. Völlig ausgelaugt sind sie wieder einmal in einer neuen Welt aufgetaucht, auf der Suche nach den rettenden Toren. Gemeinsam wollen sie als Team weiterkommen und endlich das Ziel erreichen.

Dabei sind sie jedoch zu erschöpft, um sich Gedanken zu machen, was den einen Überlebenden am Ende erwartet, denn das Labyrinth peitscht sie erbarmungslos voran. Wer von ihnen wird durch das rettende, letzte Tor gehen?

Meine Meinung:

Atemberaubend spannend geht es weiter. Nur noch drei Jugendliche sind übrig und die Welt, in der sie gelandet sind, ist für mich die bislang furchteinflößendste. Denn die drei schwimmen nun mitten im Ozean, weit und breit kein Land oder irgendeine Hilfe in Sicht. Die Sonne brennt heftig auf sie nieder und die überlebenswichtigen Tore sind nirgends zu entdecken. Eine absolute Horrorvorstellung!

Wieder einmal war ich völlig gebannt von der Handlung, die mich ohne Pause fesseln konnte. Gerade hier im dritten und letzten Teil konnte man spüren, dass die überlebenden Jugendlichen mit jeder Herausforderung stärker geworden sind. Insbesondere eine Person scheint förmlich über sich hinauszuwachsen, aber auch die anderen zeigen die mittlerweile erlangte Stärke. Die Erinnerungen der Jugendlichen an die Zeit vor dem Labyrinth scheinen jetzt immer mehr hervorzubrechen.

Der Ideenreichtum des Autors Rainer Wekwerth hinsichtlich der Beschreibung seiner unterschiedlichen Welten hat mich erneut tief beeindruckt. Außergewöhnlich und einzigartig sind sie alle und dabei alle grundverschieden - genau wie die Jugendlichen. Jede Welt hat für mindestens einen der Kandidaten eine besondere Bedeutung. Ich habe jedes Mal mit den Protagonisten mitgezittert, in der Hoffnung, dass sie es wie durch ein Wunder alle schaffen könnten.

Aufgrund der allgegenwärtigen Spannung neigte sich das Buch dann leider auch viel zu schnell dem Ende zu, das nicht nur endlich die lang ersehnten Hintergrunde aufdeckt, sondern auch teilweise offengehalten ist, aber mit einer eindeutigen Tendenz für das weitere Geschehen.

Fazit:

"Das Labyrinth ist ohne Gnade" ist das Finale einer Trilogie, die sich vom Anfang bis zum Ende wahnsinnig spannend präsentiert. Die fantastischen Welten, die Rainer Wekwerth hier in seinen Büchern geschaffen hat, haben jede für sich für mich Gestalt angenommen und mir die Nackenhaare hochstehen lassen. Toll dargestellte Charaktere rundeten das Leseerlebnis wundervoll ab.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorhersehbares Endes, 14. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Spoiler-Teile (für Band 3) der Rezension werden vorher gekennzeichnet.
Vorne weg: Ich war bereits kein großer Fan von Teil I und II der Trilogie. Wenn man also begeistert von den ersten beiden Teilen war, sollte man sich von dieser Review nicht unbedingt abschrecken lassen und noch einige mehr durchlesen.
Natürlich stellt sich dann die Frage, warum ich Teil III lese, wenn mir die Vorgänger schon nicht gefallen haben. Deswegen möchte ich das kurz erklären, bevor ich mit der Rezension beginne.
Ich fand die Idee des ersten Buches wirklich gut und faszinierend, allerdings mochte ich die Umsetzung überhaupt nicht. Es waren »handwerkliche Dinge«, die sich noch hätten verbessern können. Desweiteren wollte ich die Trilogie für mich abschließen und herausfinden, ob das Ende mit meiner Ahnung überein gestimmt hat (ja, das hat es so ziemlich).
Meine Bewertung entspricht 2,5/5 Sternen vor einem »abgeschwächten« Bewertungssystem.

Im Nachfolgenden versuche ich MEINE Meinung zu diesem Buch deutlich zu machen. Ich werde mich zwar bemühen, meine Punkte objektiv abzuhandeln, aber natürlich hat jeder Leser einen anderen Geschmack.

ERSTER SATZ:

» Jenna schrie.« (S. 5)

HANDLUNG:

Nach den ersten vier Welten ist die Zahl der Überlebenden auf drei geschrumpft – Jeb, Jenna und Mary haben die Tore im umkämpften Los Angeles durchschritten. Doch plötzlich schlägt der Kampf in Zweifel um. Lohnt es sich überhaupt einen so hohen Preis – die Gewissheit fünf andere geopfert zu haben – zu zahlen, um den Labyrinth zu entkommen? Während Mary immer noch von Erinnerungen an ihre Vergangenheit geplagt wird und unter Leóns Verlust leidet, sind Jenna und Jeb nicht gewillt, den jeweils anderen zurückzulassen.

Der letzte Band der Labyrinth-Trilogie räumt mit einigen ungeklärten Fragen auf. Der Leser erfährt nicht nur, welcher der sieben Jugendlichen das letzte Tor durchschreite wird, sondern auch, was für ein Schrecken dahinter wartet. Denn mit sechs Welten ist es nicht getan; die Macher des Labyrinths und seiner Geheimnisse müssen noch enttarnt und für die Strapazen und Qualen zur Rechenschaft gezogen werden….

CHARAKTERE:

Auch dieses Mal möchte ich nicht viel zu den Charakteren sagen, da man sie ja bereits aus den vergangenen Teilen kennt. Nach wie vor finde ich sie sehr eindimensional gestaltet. Ich kann ihnen ihre teils tragische Vergangenheit anhand der Rückblenden immer noch nicht abkaufen. Für mich haben die Protagonisten die gesamte Trilogie über wie »aus dem Katalog bestellt« gewirkt – »einmal bitte den Badboy, einmal den tragischen Held, das missbrauchte unsichere Mädchen, packen Sie noch eine Zicke oben drauf oh & bitte das girl next door! Alles 2go – danke!«

MARY ist der einzige Charakter mit einer erkennbar positiven Entwicklung. Sie wird auch während des dritten Bandes stetig stärker und präsenter, wobei hier das richtige Maß gefunden wurde. Es wird deutlich gemacht, dass sie kämpfen und sich voran treiben muss, auch wenn sich immer noch gelegentlich an sich und ihren Fähigkeiten zweifelt. Ihre traumatischen Erinnerungen an den Missbrauch ihres Vaters werden nun, da León nicht mehr da ist um es ins Lächerliche zu ziehen, weitaus besser dargestellt, als noch im vergangenen Teil. Dennoch hat die Geschichte ihrer Vergangenheit nach wie vor klischeehaft und stereotyp auf mich gewirkt, es wurde sich nicht genug und mit ausreichend Sensibilität diesem heiklen Thema gewidmet.

JEB ist der nervige, aufopferungsvolle, durch und durch gutherzige Charakter wie im ersten Buch und macht keine Entwicklung in jegliche Richtung durch. Literarisch gesehen war er somit für mich einer der schwächsten Charaktere, da er in allen drei Büchern auftaucht und dennoch immer stagniert. Hinzu kommt, dass er andauernd irgendwelche Wehwechen hat und deswegen alle paar Seiten entweder ohnmächtig wird, mit einer Panikattacke kämpft oder dergleichen.

JENNA war gemeinsam mit Jeb einmal mehr schwer zu ertragen. Allerdings ist auch bei ihr eine charakterliche Entwicklung in eine »interessante« Richtung zu sehen, was ihr mehr Leben einhaucht als in den ersten beiden Bänden, in denen sie lediglich das nette, liebe »Mädchen von nebenan« verkörpert hat. Ihre Hintergrundgeschichte wird im letzten Band aufgedeckt und hätte besonders interessant sein können, doch auch hier wurde das Potenzial nicht voll ausgeschöpft.

SCHREIBSTIL & STRUKTUR:

(+) KLARE STRUKTUR: Das Buch ist nach wie vor klar in Abschnitte gegliedert, die deutlich machen, wann man eine Welt verlässt. Gedankengänge werden durch kursive Schriftweise vom Rest des Textes abgehoben und so gleich kenntlich gemacht, allerdings ist bei diesem Vorgehen an ein, zwei Stellen ein kleiner Fehler unterlaufen.

(+/-) PERSPEKTIVWECHSELN: Besonders im ersten Teil Buches werden die Perspektiven sehr, sehr häufig gewechselt. Mir selbst hat das nicht viel ausgemacht, kann aber dem ein oder anderen sicher negativ aufstoßen.

(-) RECHTSCHREIBUNG: Im Vergleich zu den vorherigen beiden Büchern sind mir wirklich einige Rechtschreib- und Tippfehler ins Auge gesprungen, so dass ich diesen Punkt wirklich anschneiden muss. Es ist einfach nervig und stört den Lesefluss (Bsp.: S. 199, S. 230)

(-) STIL & KLISCHEESÄTZE: Der Schreibstil gefällt mir persönlich nach wie vor gar nicht. In meinen Augen wirkt er viel zu »hoch gestochen« für ein Jugendbuch, wird dann aber auf den nächsten Seiten wieder extrem platt und wartet mit kurzen, einfach Sätzen auf. Auf mich macht er keinen authentischen Eindruck (Bsp.: Ganz besonders oft und gerne verwendet wird der Ausdruck »Mary, kleine Mary« S. 159, S. 192 – Kein normaler Jugendlicher redet so und es ist auch keine Eigenart von einem Charakter sondern wird von mehreren verwendet!) Besonders die wieder einmal rausgehauenen Klischeesätze (fairer Weise muss man sagen, dass es weniger als in Band 2 waren) haben mich die Augen verdrehen lassen. Durch sie werden die Gefühle der Charaktere eher ins Lächerliche gezogen. Weniger große Reden und mehr Aktion nach dem Motto »show, don’t tell« hätten dem Buch sicherlich besser getan. Gefühle werden zu oft eindeutig benannt anstatt sie durch das Tun der Charaktere zum Ausdruck zu bringen, weswegen es mir auch sehr schwer fiel, mich in sie und die Lage hinein zu versetzen und richtig mit zu fiebern. Auch die Dialoge sind langweilig, ohne Witz und Würze, wodurch auch die Charaktere weiter leblos und blass bleiben.

MEINE MEINUNG:

Zusammenfassung (spoilerfrei): Rückblickend hat diese Reihe zwei große Schwächen für mich. Die erste ist der Schreibstil mit seinen hohlen Standardsätzen und klischeehaften Dialogen. Die zweite Schwäche ist in meinen Augen, dass der Autor zu viel auf einmal wollte. Zu viele Charaktere mit zu viel tragischer Vergangenheit zu viel Action erleben lasse auf insgesamt zu wenigen Seiten. Am Ende ist dadurch aber alles nur sehr stiefmütterlich behandelt worden. Sicherlich wird erklärt, warum die Charaktere diese Vergangenheit mitbringen mussten, aber dadurch, dass es sieben Stück waren, konnte man nicht jedem ausreichend Zeit widmen. Es sind aber solche schweren Schicksale dabei, dass ich es absolut unprofessionell und nicht in Ordnung finde, einige nur so stereotypisch im »Vorübergehen« abzuhandeln. Auch die Charaktere selbst sind durch ihre Vielzahl reine (mit einer einzigen richtigen Ausnahme) Stereotypen geblieben, denen man nur durch Detailarbeit und Zeit Leben hätte einhauchen können. Zwei, drei Protagonisten weniger hätten der Geschichte wesentlich besser getan und dafür gesorgt, das Potenzial der anderen besser ausschöpfen zu können. Zudem hätte man so auch der Aufklärung am Ende mehr Seiten widmen und sie glaubhafter und logischer ausgestalten können.

Detaillierte Ausführung (ENTHÄLT SPOILER!):

(+) EPILOG: Der Epilog war meiner Meinung nach das beste Kapitel des Buches. Ein halb offenes Ende hatte ich dieser Trilogie nicht zugetraut und ist für mich eine zufriedenstellende Option.

(+/-) AUFKLÄRUNG: Die Auflösung darüber, wie das Labyrinth zustande kam hat sich für mich trotz weniger Informationen schon früh abgezeichnet. Alleine dadurch, dass viele Handlungselemente sehr wirr waren, konnte es sich entweder nur um einen Traum oder eine andere Erfahrung auf der psychischen Ebene handeln. Ob einem das gefällt ist natürlich Geschmackssache. Das Thema Koma an sich ist sicherlich sehr interessant, dennoch war mir persönlich die Unterfütterung mit Informationen zu dünn, um alle Geschehnisse ausreichend und glaubhaft erklären zu können.

(-) ROLLENVERHALTEN: Was mich sehr gestört hat –und das nicht nur in diesem sondern auch in den vorherigen Bänden – ist dieses schrecklich aufgedrückte »Rollenverhalten«, dass »die Jungen die Mädchen beschützen müssen«. Auch im letzten Buch wäre Jeb wieder bereit für Mary auf sein Tor zu verzichten und sie und Jenna (die wohl gemerkt seine »große Liebe« ist) nur sicher zu den Portalen zu bringen. Es ist nicht nur unlogisch in einer solchen Situation sein eigenes Überleben ständig hinten anzustellen, es lässt somit die weiblichen Protagonisten schwach erscheinen.

(-) WIRRE & UNLOGISCHE ELEMENTE:
(-) Mir ist natürlich klar, dass das Erscheinen diverser Charaktere durch DEEP DREAM hervor gerufen wird, aber mir persönlich war dies zu viel und zu wirr und hat in meinen Augen nicht entscheidend zum Verlauf der Geschichte beigetragen.
(-) Auch DEEP DREAM, dessen Funktionsweise und die Erschaffung des Labyrinths waren mir nicht ausreichend logisch erklärt.
(-) Ein großer Kritikpunkt ist für mich auch Jenna. Eigentlich finde ich die Idee ihres Charakters sehr reizvoll, doch zu wenig durchdacht. Wie kommt ein Arzt dazu – für wissenschaftliche Zwecke – eine völlig gesunde Minderjährige ins Koma zu versetzen, um an einem noch nie zuvor durchgeführten Experiment teilzuhaben? Vor dem Hintergrund, dass Jenna auch noch als deutsche Austauschschülerin fremd in dem Land ist und unter der Vormundschaft ihrer Eltern steht, wird das Ganze noch absurder und sendet eine sehr zweifelhafte Botschaft.
(-) Marys »Druckmittel« ist ziemlich aus der Luft gegriffen und dient einem schnell abgehandelten Ende.

(-) FLACHE CHARAKTERE/STEREOTYPE VERGANGENHEIT

BEWERTUNG: ★★,5
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein langersehnter Reihenabschluss, der keine Wünsche offen lässt!, 20. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Story + Schreibstil: "Das Labyrinth ist ohne Gnade" ist Rainer Wekwerths dritter Band seiner Thriller-Jugendbuch-Labyrinth Trilogie und lässt den Leser, wie auch schon bei seinem ersten Band, die Nächte durchlesen. Rainer hält mich während des Lesens regelrecht in seinem Labyrinth gefangen, er hat etwas so Komplexes und Reales geschaffen. Rainers komplexe Idee und daraus entstandener spannungsvoller Thriller ist etwas ganz Besonderes und sollte von jedem Spannungsjunkie verschlungen werden. Den Leser begleitet Todesangst, Mordgelüste, Überlebenskampf, hoffnungslose Liebegeschichten, aber vorallem echte Freundschaft. "Das Labyrinth ist ohne Gnade" steht voll und ganz im Zeichen der großen Gefühle. Neben Angst, Schweiß, Tränen, Erinnerungsfetzen und Depressionen, begleitet die Charaktere nun auch ein ständiger Herzschmerz. Lieber Rainer, du meinst es echt nicht gut mit deinen Charakteren, also wirklich, hätten sie nicht einfach gefühlskalte Roboter sein können ;). Nein, Spaß beiseite, das wäre schließlich absolut unmenschlich und Rainers Reihe baut schließlich auf menschliche Gefühle und die daraus resultierenden Handlungen.

Charaktere: Im ersten Band der Labyrinth Trilogie sind 7 Jugendliche aufeinandergetroffen. Sie mussten sich gemeinsam durch die Tücken und Gefahren des Labyrinths kämpfen. Allerdings kann nur einer von ihnen das Ende das Labyrinths erreichen, denn nach jeder Welt, die sie durchschreiten, warten Portale auf sie, aber immer eins weniger als die Anzahl der Jugendlichen. Das steigert natürlich die Angst und der Überlebenskampf nimmt seinen Lauf. Jeb, Jenna, Mary, Léon, Kathy, Mischa und Tian sind vollkommen grundverschieden und stammen aus den unterschiedlichsten Plätzen der Welt, sie haben nur ein gemeinsames Ziel: Das letzte Tor des Labyrinths zu erreichen. Allerdings weiß niemand etwas über seiner Vergangenheit, oder warum sie überhaupt im Labyrinth gelandet sind. Das steigert natürlich die Spannung, denn der Leser versucht ebenfalls immer mit zu rätseln, wer die Charaktere sind und wieso sie diesem Überlebenskampf ausgesetzt sind. Mir sind besonders Mary und Léon ans Herz gewachsen, irgendwie haben sie sich zu meinen Lieblinscharakteren gemausert und umso stärker drücke ich die Daumen für sie. Auch wenn ich bereits eine Ahnung Anfang des letzten Bandes hatte, wer das letzte Tor erreicht, war ich letzendlich doch erstaunt, dass es dann tatsächlich auch so gekommen ist. Und ich habe beinahe meine Fingernägel aufgefressen vor Spannung was hinter dem letzten Tor liegt und ob die anderen Charaktere gar nicht Tod sind. Für mich hat Rainer Wekwerth dieses Geheimnis wahnsinnig gut gelöst und die Trilogie gebührend beendet. Ich liebe diese spannender Trilogie und würde sie jederzeit wieder verschlingen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen 4,5 Sterne für alle 3 Bände., 11. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Rezension für alle 3 Teile zusammen !
Ich fand die Reihe ja von Anfang an faszinierend. Schon allein der Beginn, dass 7 Jugendliche ohne jegliche Erinnerungen und großes Vorgeplänkel in ein Labyrinth geschmissen werden mit nichts weiter als einer Notiz und Rucksäcken. So lässt man alles offen und alles möglich. Das hat mir richtig gut gefallen. Am Anfang, so die ersten beiden Bände lang, habe ich mir eher den Kopf darüber zerbrochen, wer überlebt und am Ende als letzter übrig bleibt. Aber eigentlich konnte man es nie wissen und es blieb alle 3 Bände super spannend.

Die 7 Jugendlichen sind gänzlich unterschiedlich, aber scheinen irgendwas gemeinsam zu haben. Was das ist, wissen allerdings weder sie noch der Leser und man platzt fast vor Neugier, weil man es unbedingt wissen will. Vor allem im letzten band als es auf den Schluss zuging, hab ich so schnell gelesen, dass ich manchmal mit meinen Augen gesprungen bin, weil ich jetzt unbedingt zum Ende wollte. :D Das hat mir fast den Verstand geraubt.

Die Reise der 7 Jugendlichen geht durch vielerlei Welt, die alle ganz unterschiedlich gestaltet sind. Keine ist in ihren Bedingungen und Schwierigkeiten mit einer anderen vergleichbar und so gibt es immer wieder neue Hürden. Allerdings gibt es irgendwie immer eine Person, die zu dieser Welt eine bestimmte Bindung hat und mehr weiß als die anderen. So erfährt man immer Stück für Stück Neues, aber irgendwie auch nichts richtiges. Das war ein bisschen, wie ein Katz und Maus Spiel.

Ich hab mich die ganze Zeit gefragt wieso es 7 Jugendliche sind und wieso sie dort sind. Haben sie Verbrechen begangen und das ist ihre Strafe? Ist das alles nur eine Simulation oder ein Computerspiel in Real Life? Ich hab mir alles mögliche ausgedacht und als dann endlich das Ende kam, war es irgendwie richtig krass, aber auf eine andere Art kannte ich schon so ein Ende. Aber wer sowas nicht kennt, und das wird der Großteil sein, wird es richtig überraschend und erleuchtend sein; das kann ich euch versprechen. Mir hat es ja nichtsdestotrotz sehr gut gefallen.

Fazit

Die Labyrinth - Trilogie von Rainer Wekwerth sind Bücher zum Mitfiebern. Alle 7 und später immer weniger sind ständig auf der Hut, aufmerksam, vorbereitet und haben einige Überraschungen und Wendungen auf Lager. Langeweile kommt zu überhaupt keiner Zeit auf und das Ende ist logisch und höchst interessant. ;)
Die gesamte Trilogie bekommt von mir 4,5/5 Punkte !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Starker und überraschender Abschluss, 3. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
“Das Labyrinth hatte es wahrhaftig geschafft, dass sie mittlerweile nur noch zu dritt waren. Das alles hatte er während des Kampfs ums Überleben, den sie nun schon stunden-, nein, tagelang führten, nicht mehr an sich rangelassen. Jetzt, da er das erste Mal in Ruhe innehalten konnte und sich zumindest vorerst in Sicherheit fühlte – da brach diese Erkenntnis mit umso größerer Heftigkeit über ihn herein.
Sie waren sieben gewesen.
Nun waren sie nur noch zu dritt.
Und das Labyrinth war noch lange nicht mit ihnen fertig.” (Seite 15)

Nur noch 3 Jugendliche sind übrig geblieben: Mary, Jenna und Jeb. Doch sie wissen genau, dass nur einer von ihnen das Labyrinth lebend verlassen wird. Jeder hat für sich schon entschieden, wer der oder die Überlebende bleiben soll. Doch das Labyrinth verlangt ihnen alles ab. Wer schafft es, das letzte Tor zu durchschreiten? Kann überhaupt jemand das Labyrinth überleben?

“Alles, was eben passiert war, schien so real. Sie hätte nur die Hand ein wenig ausstrecken müssen, um ihn zu berühren. Aber sie hatte es nicht getan. Weil sie die Illusion, falls es eine gewesen war, nicht zerstören wollte.” (Seite 189)

Die ersten beiden Bände von Rainer Wekwerths Trilogie “Das Labyrinth erwacht” und “Das Labyrinth jagt dich” haben ich letzten Herbst im Urlaub gelesen. Leider haben ich sie nicht rezensiert. Aber: ich habe sie verschlungen!
Mit dem ersten Buch konnte er mich regelrecht umhauen. Sofort war ich Teil dieser spannenden Welt und fühlte mich selber im Labyrinth gefangen. Nahtlos ging ich zu Buch 2 über, und fieberte wieder genau so mit den Jugendlichen mit und war überrascht, welche Aufgaben und Herausforderungen das Labyrinth bereit hielt.

Voller Vorfreude schielte ich also schon länger auf den Trilogieabschluss und konnte es kaum erwarten, das Buch in der Hand zu halten.
Mit den ersten Sätzen, der ersten Seite war ich schon wieder mitten im Geschehen. Die Welt, in der die drei sich befinden, ist härter, als jede andere zuvor. Jeder einzelne muss sich hier mit seinen tiefsten Urängsten auseinandersetzen. Zum Inhalt möchte ich auch gar nicht mehr schreiben, da ich sonst spoilern würde.

Rainer Wekwerth bleibt seinem Stil treu. Schnörkellos, unverblümt und direkt beschreibt er die Geschichte. Von Anfang an ist das Spannungslevel hoch und fesselt den Leser an die Seiten. Vieles war perfide und einfach unvorhersehbar. Bis zum Schluss hätte ich nicht sagen können, ob und wer das Labyrinth überlebt.

Das Ende.. ist einfach.. unfassbar! Lieber Rainer, was hast du da gemacht??? :o
Die Auflösung des Ganzen ist unglaublich gut durchdacht und ausgeführt. Es ist logisch, nachvollziehbar und doch lässt es Spielraum. Spielraum für eigene Gedanken und Interpretationen, für eigene Ideen und eigenen Visionen. Ich bin froh, dass ich mich schon mit mehreren Leuten hierüber unterhalten konnte, denn ich hatte Redebedarf! :)

Mit “Das Labyrinth ist ohne Gnade” legt Rainer Wekwerth einen fulminanten Trilogieabschluss vor, der seinem Namen alle Ehre macht. Gnadenlos jagt der Autor den Leser durch das Buch und lässt ihn atemlos und gehetzt die Seiten umblättern. Kein Buch für schwache Nerven. Für Genrefans ein absoluter Lesegenuss und ein MUSS!

“Vielleicht war es das, was León in ihr gesehen hatte. Eine Stärke, von der sie selbst nichts ahnte. In diesem Wimpernschlag der Zeit empfand Mary so etwas wie Glück. Sie war außergewöhnlichen Menschen begegnet, hatte selbst Außergewöhnliches geleistet.
Alles zerstob, als ein fernes Jaulen erklang.
Die Zeit der stillen Jagd war vorüber.
Die Rufe ihres Verfolgers kamen genau aus der Richtung, die Mary einschlagen musste.” (Seite 204)

(c) bookwives.de
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fulminantes Finale!, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben – um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor? (Klappentext)

Das Cover finde ich wieder klasse. Gerade grün und lila zusammen mag ich sehr gerne. Ein weiteres Mal sind die verbliebenen Charaktere zu sehen, was mir bei den beiden Vorgängern schon sehr gut gefiel. Man sieht auch deutlich eine Entwicklung, was die Mitte des Covers angeht. War es bei Band 1 noch ein Rot, was sich dezent auf die Löcher begrenzte, ist nun das Grün beinahe "ausser Kontrolle" geraten. Sieht klasse aus. Dadurch ist ein deutlicher roter Faden zu sehen und so passen alle drei sehr gut zusammen. Die Story ist dieses Mal in drei Bücher unterteilt, die unterschiedlich viele Kapitel beinhalten. Ausserdem gibt es einen Prolog und einen Epilog.

Drei von ihnen sind nur noch übrig. Vier Mitstreiter haben in diesem Labyrinth, das einem alles abverlangt, schon den Tod gefunden. Doch die drei Verbliebenen halten weiterhin zusammen und kämpfen gemeinsam. Werden sie das Labyrinth besiegen können oder wird es am Ende wirklich nur einen Überlebenden geben?

*Da es Band 3 der Trilogie ist, kann diese Rezi Spoiler enthalten*

Ich hatte das große Glück, diesen finalen Teil als Vorableseexemplar zu erhalten und an einer Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen zu dürfen. Dies war etwas ganz Besonderes für mich und es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht!
Dieser dritte Teil der Trilogie startet wieder sehr spannend. Im Prolog war ich anfangs etwas verwirrt, da die Ereignisse des Epilogs aus Band 2 noch einmal genauer beschrieben werden. Doch das sorgte im Nachhinein nur wieder für einen besseren Einstieg in die Geschichte.
Mary hat für mich die größte Entwicklung innerhalb der Trilogie durchgemacht und ist zu einer kleinen starken Persönlichkeit geworden. Sie kämpft sich unerbittlich durch – wer hätte das am Anfang des ersten Buches gedacht?
Jeb ist der einzig verbliebene männliche Mitstreiter, von dem ein gewisser Beschützerinstinkt ausgeht. Nicht nur seiner Jenna gegenüber.
Bei Jenna kommen immer mehr Erinnerungen an das Leben davor in der realen Welt zurück. Interessant, was sich hier für Dinge auftun.

Immer dem Stern entgegen.
Seite 22

Diese drei Bücher haben mehrere rote Fäden, die peinlichst genau verfolgt werden. Das hat mir sehr gut an der Trilogie gefallen. Ich konnte keinen einzigen Logikfehler entdecken.
Die beiden verbliebenen Welten sind vom Autor einzigartig beschrieben worden. In diesem Zusammenhang bewundere ich nicht nur die Fantasie, sondern auch die Umsetzung des Ganzen, das mich jedes Mal wieder Staunen und mitzittern ließ.
Die innere Zerrissenheit der einzelnen Charaktere ist auch in diesem Teil wieder ganz deutlich spürbar. Jeder von ihnen möchte dieses Labyrinth hinter sich lassen, ist aber auch selbstlos genug, das verbliebene Tor dem jeweils anderen zu überlassen.
Auch in diesem letzten Buch der Trilogie von Rainer Wekwerth werden viele Fragen gestellt, die nach und nach aber beantwortet werden.

Wohin du auch gehst, ich will dein Stern am Himmel sein, dem du folgen kannst und dich heimführen wird.
Seite 91

Der Kampf ums Überleben erreicht in „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ eine ganz neue Dimension. Mir fiel es nach Lesen des Buches sehr schwer, mich von den Charakteren und dem wirklich fiesen Labyrinth zu verabschieden. Alle mitwirkenden Jugendlichen sind mir im Laufe der Story ans Herz gewachsen, mit all ihren Schwächen und Stärken. Keinen konnte ich richtig gehen lassen und war bei jedem Tod regelrecht erschüttert. Das Ende ist nicht ganz so ausgefallen, wie ich es mir persönlich gewünscht hätte. Trotzdem konnte mich Rainer Wekwerth mit der Auflösung komplett überraschen. Hatte ich schon einige Vermutungen innerhalb dieser letzten Welten angestellt, so wurde ich dennoch wieder aufs Glatteis geführt.

Irgendetwas geschieht mit uns. Und es ist nicht gut.
Seite 122

Reiner Wekwerth konnte mich nicht nur mit diesem fulminanten Finale seiner Labyrinth-Trilogie überzeugen, sondern mit der kompletten Reihe. Selten habe ich eine so gut durchdachte und logisch aufgeführte Serie gelesen, die mich jederzeit erstaunen und mitreissen konnte. Ich war geschockt, traurig, wütend und habe sehr mit den Protagonisten mitgelitten. Das Ende ließ mich minutenlang sprachlos zurück. Authentisch dargestellte Charaktere, faszinierende wie auch beängstigende Welten und ein konstant hoher Spannungsbogen machen diese Trilogie zu einer der besten, die ich je gelesen habe. Mit einigen Tränchen im Auge nehme ich nun Abschied und rate jedem von euch, diese Bücher zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen! „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ erhält ebenso wie seine Vorgänger die Bestwertung von mir mit 5 schwarzen Katzen.

Kleiner Tipp noch am Rande: Lest bitte nicht zuerst die Danksagung des Autors!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingstrilogie, auch für erwachsene Leser absolut fesselnd zu lesen., 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Achtung Band 3 evtl. Spoiler, wer die anderen Bände noch nicht kennt.
1, 2, 3, 4, 5, 6 ,7 …. 7 Jugendliche, so beginnt der erste Band dieser Trilogie um das geheimnissvolle Labyrinth. 7 Jugendliche in einem Labyrinth, ohne Erinnerungen nur mit einer Botschaft, nur einer kann das letzte Tor erreichen und diesem Labyrinth entkommen.
Das Buch hier war nun der finale 3. Band der Geschichte.
3 Jugendliche hatten es im 2. Band geschafft in die neue Welt. Wer wird es bis zum Schluss schaffen? Welchen Sinn hat dieses Labyrinth? Was steckt hinter dem Ganzen? Gibt es einen Sinn? Leben die anderen noch?

Das soll mal reichen, ich finde das Buch sollte jeder Leser selbst entdecken.
Es bleibt durchgehend spannend und vor allem was mir am besten gefiel, dieses Buch kann bei der Spannung noch einmal zu legen.

Ich grübelte auch in diesem Band wieder über die verschiedenen Möglichkeiten, die dem Labyrinth zu Grunde liegen könnten. Aber bis zum Schluss hängt man als Leser zusammen mit den Figuren in der Luft.
Das fand ich unheimlich fesselnd und gelungen. Es gelingt dem Autor die Spannung bis zur letzten Seite hoch zu halten und den Leser dazu zu zwingen, entweder eine Nachtschicht beim Lesen einzulegen oder ein langes Wochenende fürs Lesen zu reservieren.
Die Figuren, hier fand ich auch die Entwicklung gerade einzelner Figuren unheimlich gelungen und auch sehr gut nachvollziehbar.
Die Spannung war hier nicht so actionreich, es war eher eine subtile Stille, diese berüchtigte Ruhe vor dem Sturm.
Als Leser spürte ich diese innere Anspannung, das Gefühl, gleich passiert etwas, aber auch die Erschöpfung der Jugendlichen und das Gefühl, was passiert hier?
Auch in diesem Band war es wieder ein Spiel mit den Ängsten, auch das sehr gelungen und auch nachvollziehbar.
Für mich ein absolut gelungenes Buch und eine Trilogie, die ich immer wieder empfehlen werde.
Lieblingstrilogie, auch für erwachsene Leser absolut fesselnd zu lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Überraschendes Ende einer Trilogie, 22. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Nach den ersten beiden Bänden dieser Trilogie war ich nun endlich auf das Ende gespannt. Daher musste ich es unbedingt lesen. Das Buch ist genau so aufgeteilt wie die ersten beiden Teile, außer dass es diesmal drei Bücher sind. Die ersten beiden Bücher spielen wieder in zwei verschiedenen Welten. Was es mit dem dritten Buch auf sich hat, werde ich nicht verraten, aber ich war sehr überrascht. Alles ist anders als erwartet und daher ist die Geschichte nicht vorhersehbar. Zwar sympathisiere ich nach wie vor nicht mit den Charakteren, weil sie mir irgendwie nicht nahe gehen, aber die Handlung ist spannend. Gerade das Ende ist sehr interessant. Ich finde es auch gut, dass das Ende nicht unnötig in die Länge gezogen ist. Vielleicht werden einige Leserinnen und Leser es als offen bezeichnen und damit unzufrieden sein. Für mich allerdings ergibt es einen Sinn und ist somit rund. Die Kapitel sind recht kurz, was mir sehr gefällt, sodass man das Buch in einer relativ kurzen Zeit durchlesen kann. Damit ist es insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Jugend-Roman, 19. September 2014
Von 
simonea (Stuttgart, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Super Jugend-Roman - auch für Erwachsene! Die ganze Trilogie ist von Buch eins bis Buch drei durchgehend super geschrieben. Sehr spannend! Gut das Ende hätte auch anders laufen können - aber trotzdem rundum gelungen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut passender Abschluss!, 17. September 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth ist ohne Gnade (Gebundene Ausgabe)
Jeb, Jenna und Mary haben es in die nächste Welt geschafft und sind umgeben von Wasser. Wie sollen sie auf dem offenen Meer überleben? Aber natürlich hält das Labyrinth auch hier wieder einige Überraschungen bereit. Es ist zwar ohne Gnade, aber fair und so schaffen es zumindest zwei Protagonisten zu den nächsten zwei Toren. Wer wird am Ende nun übrig bleiben?

Lange, lange haben ich auf diese Fortsetzung, die ja gleichzeitig leider auch das Ende dieser Geschichte ist, gewartet. Zugegeben, der erste Band der Trilogie konnte mich nicht total begeistern, aber ich fand ihn gut und er hat mich neugierig gemacht. Den zweiten Teil fand ich dann schon viel besser, spannender. Der dritte Band konnte mich jetzt total mitreißen!

Schon im letzten Band wurden wir von Rainer Wekwerth im Meer zurück gelassen oder vielmehr unsere verbliebenen Protagonisten Jeb, Jenna und Mary. Ich war jetzt monatelang gespannt, wie sich die drei wohl aus dieser aussichtslosen Lage retten könnten und wurde auch hier nicht enttäuscht. Natürlich wurde es sehr spannend, aber auch mehr als das. Jeb, Jenna und Mary treffen in der ersten Welt auf unerklärliche Dinge und ich wurde schier verrückt, weil ich mir einfach nicht erklären konnte, was es mit diesen Begegnungen auf sich haben könnte. Da half einfach nur weiter lesen. Die Geschichte wurde einfach mit jeder Seite immer spannender, so dass ich das Buch kaum noch zur Seite legen konnte.

Natürlich erreichen in dieser zweiten Welt auch wieder nur zwei Personen die Tore. Welche das sind werde ich natürlich nicht verraten, ebenso wenig welche Person das aller letzte Tor erreicht oder was es mit dem Labyrinth auf sich hat.
Diese Fragen werden aber dennoch alle in diesem letzten Band beantwortet und dennoch hatte ich auf der letzten Seite zunächst einmal das Gefühl betrogen worden zu sein, denn - wieder ohne zu viel zu verraten - der Schluss ist so gar nicht, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
Nachdem ich allerdings ein wenig drüber nachdenken konnte, war ich schließlich doch sehr zufrieden mit diesem Ende, das laut Rainer Wekwerth auch von Anfang an so fest stand. Es passte einfach total. Ebenso wie die gesamte Geschichte, alle verrückten Ereignisse, die das Labyrinth in den vergangenen Bänden so für uns bereit hielt, hatten irgendwie eine Bedeutung, die man schließlich zuordnen und verstehen konnte. Ich würde die Bücher jetzt gerne noch einmal am Stück lesen, damit ich die ganzen Andeutungen und Zusammenhänge noch einmal geballt mitbekomme, denn das würde der Geschichte sicherlich noch einmal einen kleinen Kick geben, obwohl ich sie dann ja schon kenne.

Insgesamt war ich von diesem Buch sehr begeistert! Die Labyrinth-Reihe ist eine der wenigen, die mir mit zunehmendem Band immer besser gefallen haben. Meistens ist es eher umgekehrt oder gleichbleibend, aber diese Reihe konnte mich immer weiter begeistern. Vom Schreibstil des Autors müssen wir hier gar nicht reden, der ist spitze, wenn auch der Zielgruppe entsprechend, womit ich nicht sagen will, dass Jugendliche nicht anspruchsvoll sind. Von mir gibt es für diesen Abschluss schlussendlich noch fünf Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Labyrinth ist ohne Gnade
Das Labyrinth ist ohne Gnade von Rainer Wekwerth (Gebundene Ausgabe - Juli 2014)
EUR 16,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen