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Kundenrezensionen

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am 5. August 2013
Die vielen positiven Resonanzen hier sorgten dafür, dass ich mich bisher nicht getraut habe, meine ehrliche Meinung zu verkünden. Nachdem ich mich nun aber seit Wochen durch das Buch zu kämpfe und vergeblich versuche, ihm etwas Positives abzugewinnen, kann ich nicht mehr an mich halten. Seit Panem liebe ich Dystopien, habe bereits etliche gelesen und muss ehrlich sagen, dass mich dieser Roman enttäuscht hat.

Sieben Jugendliche erwachen auf einer Ebene, in Nähe eines Waldes. Ohne Erinnerung an ihr altes Leben. Sie erfahren, dass sie den Ausgang finden müssen und verfolgt werden und dass nur einer von ihnen überleben wird. Das klingt nach einer spannenden Geschichte. Wer jetzt aber glaubt, sie fürchten sich und rennen um ihr Leben, der irrt. Zuerst mal werden sie scharf aufeinander. Am ersten Abend(!) kommt es bereits zu einem Kuss und einem Eifersuchtsdrama. Als hätten die nichts Besseres zu tun. Eine Jugendliche betrachtet einen der Jungen und denkt sich, wie gut er doch gebaut ist und wie markant seine Gesichtszüge und dann kribbelt es in ihrem Unterleib, weswegen sie dem Jungen kurzerhand auflauert - splitterfasernackt - und ihm ein eindeutiges Angebot unterbreitet. In den Nachfolgebänden kommt wohl heraus, dass sie sich kennen, dennoch halte ich dieses Verhalten in der Situation, in der sich die Jugendlichen befinden, für unrealistisch und kann die Geschichte an dieser Stelle deshalb auch nicht ernst nehmen.
Bis zur Mitte des Romans passiert nichts, außer dass sich die Sieben auf ihre körperlichen Vorzüge hin abchecken - und zwar ständig. Angst? Fehlanzeige. Wen juckt es, dass sie sterben werden? Die Jugendlichen zumindest scheint das nicht zu belasten. Hauptsache es ist für jeden Geschmack was dabei.

Auch der Schreibstil hat mich nicht überzeugt. Der Text wirkt auf mich lieblos, durchsetzt mit vielen Perspektivbrüchen.
Die Welten - ja was soll darüber sagen? Auch die haben mich nicht überzeugt. Ein Labyrinth ist es auf jeden Fall nicht. Außerdem erscheint mir das Buch wie eine willkürlich zusammengetragene Mischung aus verschiedenen anderen Büchern. Am Reißbrett entstanden, lieblos runtergeschrieben, oft unlogisch und durch Vorenthalten von einfachen Informationen auf geheimnisvoll getrimmt, wodurch aber keine Spannung entsteht sondern Unverständnis und Genervtheit.
Schade, denn die Grundidee klingt wirklich gut. So kann ich leider nur zwei Sterne vergeben.
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am 17. September 2015
# erster Satz #
Als Jenna erwachte, sah sie als Erstes den blauen Himmel, der sich majestätisch über ihr erstreckte.

# Inhalt #
Sieben Jugendliche wachen in einer fremden Welt auf. Sie können sich knapp an ihren Namen erinnern und haben keine Ahnung, wie sie in diese Welt gelangen konnten. Lediglich ein Rucksack mit Nahrung und Kleidung ist ihnen geblieben. Nach und nach finden die Jugendlichen zusammen und einer dieser Jugendlichen, Jed, offenbart das grausame Geheimnis. Er fand in seinem Rucksack neben der Ausrüstung noch einen Zettel: sie sind in einem Labyrinth gefangen und am Ende dieses Labyrinths warten Portale auf sie, die sie in eine neue Welt bringen. Jedoch gibt es nur 6 Portale für 7 Jugendliche. Eins ist gewiss: einer von ihnen wird die neue Welt nicht betreten. Zusätzlich warnt der Zettel vor einer unsichtbaren Gefahr; Schatten der Vergangenheit scheinen die Gruppe zu verfolgen. Als tödliche Gefahr jagen sie die Gruppe durch diese feindliche Welt...

# Zitat #
„Seelentrinker“, flüsterte Mary plötzlich. „Ich weiß nicht, warum mir der Name einfällt, aber er passt zu ihnen. Sie wollen nicht nur unsere Angst, sie wollen alles.“

# mein Eindruck #
Nicht selten bin ich über Rezensionen zu der Labyrinth-Trilogie gestolpert und nachdem mich „Blink of Time“ so umgehauen hat, musste ich mich endlich an diese drei Bücher wagen. Wie für Jugendromane üblich, erlaubt der Schreibstil ein rasantes eintauchen in die Geschichte. Mit den Jugendlichen zusammen versucht man die Welt zu verstehen und ebenfalls herauszufinden, wie sie dem Grauen entkommen können. So hat es mir besonders gefallen, dass in diesem ersten Teil noch nicht zu viel bekannt wird und auch die Hintergründe, Verbindungen untereinander etc. noch völlig offen sind. Durch die häufigen Wechsel zwischen den einzelnen Charakteren, kann man jeden einzelnen genauer kennenlernen und auch eine Beziehung aufbauen. So hat man als Leser einen konkreten Überblick und kann schon versuchen die Geschichte im Ganzen zu verstehen (ist mir allerdings nicht gelungen, so dass ich nun leider weiter lesen muss ^^). Doch gibt es für den ersten Teil „nur“ 4 Besen, denn es gab für mich einige Längen und Wiederholungen, die ich dann auch mal nur überflogen habe. Doch die allseits präsente Gefahr durch die „Seelentrinker“ und die vielen Geheimnisse, die es noch zu lösen gibt, machen mich unglaublich neugierig auf den nächsten Band und ich hoffe auf vielen spannende Lesestunden. Mit einem klassischen Thriller würde ich den Roman jetzt nicht benennen, für mich hat es vielmehr Züge von einer SciFi-Dystopie-Story. Wie zuvor schon bei „Blink of Time“ wird einem hier vieles auf einmal geboten und ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen!
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am 1. Juni 2015
Sieben Jugendliche...
Zweiundsiebzig Stunden Zeit...
Einer muss sterben...

Heute habe ich für euch das Buch "Das Labyrinth erwacht" vom Rainer Wekwerth aus dem Arena Verlag.

Jedem einzelnen von ihnen ist das Gleiche passiert.
Eines Tages wachen Sie auf - nackt, alleine und ohne jegliche Erinnerung.
Neben ihnen befindet sich ein Rucksack mit Klamotten, die jedem von ihnen perfekt passen.
Irgendwann wurden sie von Jeb gefunden...
Sie haben keine Ahnung, wo sie sind, wie sie hierher gekommen sind und wieso sie hier sind.
Sie wissen nur dank eines Zettels, dass sie zweiundsiebzig Stunden Zeit haben, um eins der sechs "Tore" zu erreichen.

...das heißt für einen von ihnen gibt es kein Tor...
...einer muss sterben...

Schon bald steht jeder von ihnen vor der entscheidenden Frage.
Teamwork oder Einzelkämpfer?
Doch wer zu lange überlegt...
Lernt die unschönen Seiten des Labyrinths kennen...

Die Geschichte hat sich für mich unglaublich interessant angehört und hat mich sofort neugierig gemacht!
Als ich dann das Lesen angefangen hab, musste ich doch recht schnell stutzen...
Denn so einiges aus diesem Buch kam mir schwer bekannt vor!
An vielen Stellen hat es mich sehr an Dashners "Die Auserwählten im Labyrinth" erinnert...
Daraufhin dachte ich mir: "Hm... Wenn es jetzt zumindest genauso spannend wie der Maze Runner ist, ist es doch ok!"
...von der Spannung her ist es wirklich nicht schlecht, leider konnte es mich kein Stück mitreißen!
Der Schreibstil ist an einigen Stellen einfach zu lasch für meinen Geschmack...
Hier wurde mehr Wert auf die Beziehungen zwischen den einzelnen Jugendlichen, statt auf bildliche Beschreibungen gelegt.
Das finde ich sehr schade, da das Buch so nicht wirklich lebendig wird und man keine genauen Bilder vor Augen hat...
Dieses Buch ist definitiv nicht schlecht, aber leider nicht wirklich originell oder mitreißend...
Für mich also eine ganz gute Geschichte für zwischendurch, die aber nicht wirklich zum Weiterlesen anregt...

Ich vergebe 3 1/2 von 5 Löwchens!

Das war es dann von mir!
Viele Grüße
Eure
Leo Löwchen
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am 15. Januar 2014
"Aus dem Labyrinth gibt es kein Entkommen, es hat mir den Schlaf geraubt. Spannender gehts nicht." - Ursula Poznanski
Besser, als Frau Poznanski könnte ich es gar nicht sagen. Das Buch raubt einem förmlich den Schlaf, weil man einfach wissen will, wie es mit den Jugendlichen weitergeht.

Das Buch ist in sehr kurzen Sätzen geschrieben, doch schon ab Kapitel 2 hatte ich mich daran gewöhnt. Und ich finde, dass das genau richtig gewählt wurde vom Autor, denn das hat, meiner Meinung nach, die Spannung gefördert bei diesem Buch.
Bei den Dialogen muss der Autor aber wohl noch etwas üben ... Denn sie wirkten auf mich etwas holpernd. Und auch die Geschwindigkeit von der ganzen Handlung wirkte am Anfang etwas zu schnell, was sich jedoch später mit der Spannung gut in der Waage gehalten hat. Die Beziehungen zwischen den Charakteren war auch etwas zu schnell, wenn man es mit anderen Büchern vergleicht. Aber ich würde das als keinen Kritikpunkt ansehen, denn im wahren Leben geht es manchmal ja auch so zu, dass man zu manchen Menschen schnell eine Bindung aufbauen kann. :)

Als Leser erfährt man nur so viel, wie die Charaktere auch selbst erfahren. Was dazu noch gut fand, war, dass die Jugendlichen auch selbst nicht wissen, wer sie sind. Denn sie erwachen in dem Labyrinth ohne Erinnerungen und müssen sich somit, sozusagen, selbst kennenlernen. Die Idee fand ich gut gewählt vom Autor und allein dadurch hat er mich noch mehr in seinen Bann gezogen, denn man wollte einfach immer mehr erfahren.

Ich würde noch viel mehr gerne hier schreiben, aber dann würde ich euch den ganzen Lesespaß nehmen und das möchte ich nicht. Also sage ich nur ganz kurz: Wer dieses Buch irgendwo sehen sollte ... KAUF ES DIR! Und kauf dir nebenbei noch eine Menge an Kaffee, denn du wirst kaum Schlaf bekommen ;)
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Als Jeb, Jenna, Kathy, Leon, Tian, Mary und Mischa erwachen befinden sie sich in einer fremden Umgebung und haben keine Ahnung wie sie hierhin gekommen sind. Sie wissen auch sonst nicht mehr viel, wer sie sind, woher sie kommen. Alles notwendige fällt ihnen nach und nach ein, aber nur die wichtigsten Dinge um zu überleben. Einer Nachricht zufolge müssen sie die sechs Tore finden, die sie in die nächste Welt bringen werden. Sechs Tore für sieben. Einer wird auf der Strecke bleiben. Aber wer? Das ist aber noch nicht alles. Sie werden verfolgt. Und sie haben Angst ...

Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt, denn sowohl Titel als auch Inhaltsangaben hören sich nun wirklich mehr als spannend an. Die Optik macht einen schon verrückt, ebenso wie es das Labyrinth im Buch tut.

Unter dem Labyrinth habe ich mir zwar etwas anderes vorgestellt, nämlich ein klassisches Labyrinth, also einen Irrgarten, aber tatsächlich gibt es so etwas im Buch eher nicht, es sei denn, die Wege durch diese fremde und mysteriöse Welt, die die sieben Jugendlichen durchqueren müssen, hält im weiteren Verlauf dieser Reihe noch einige Überraschungen bereit. Zunächst aber handelt es sich einfach um eine fremde Umgebung, die es zu durchschauen und zu durchqueren gilt, immer auf dem Weg zu den Toren.
Die Story ist also bislang sehr überschaubar, denn mehr geschieht eigentlich nicht. Die Protagonisten stoßen zwar auf einige Probleme und Hindernisse, werden verfolgt und müssen sich selbst überwinden, neu kennen lernen und organisieren, aber die Handlung an sich hält sich in Grenzen.

Gut gelungen ist Rainer Wekwerth hier die Figurenzeichnung, denn alle Protagonisten kann man sich am Ende wirklich gut vorstellen und hat das Gefühl sie zu kennen. Die Auseinandersetzung miteinander ist das eigentlich spannende bislang gewesen, zumindest für mich. Ein wenig Action gibt es auch, aber das Buch kommt ohne wirklich großen Höhepunkt aus. Der Spannungsbogen schlägt also nur leicht aus, ist ansonsten eher gleichbleibend hoch.

Was mich am meisten gestört hast ist aber die Tatsache, dass es kaum wirkliche Hinweise oder Andeutungen gibt, was es mit dem ganzen auf sich hat, also warum genau die sieben Jugendlichen da gelandet sind, was der Sinn des ganzen ist, wer dahinter steckt. Mir fehlten wirklich einige Hinweise, durch die man selbst mit raten könnte. Das kann man jetzt zwar auch, aber bislang ist alles so offen, ohne vorgegebene Richtung, dass es einfach zu mühselig ist und so keinen Spaß macht. Ich habe überhaupt keine Ahnung, auf was das alles hinaus laufen könnte und das finde ich einfach schade. Das hätte ich mir wirklich gewünscht.

Den zweiten Band werde ich dennoch lesen, mittlerweile ist er ja auch bereits erschienen und liegt hier schon bereit. Diesem ersten Band möchte ich lediglich 3,5 Sterne geben, die ich hier auf vier aufrunde und ich hoffe sehr, dass der zweite Band sich steigern wird!
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Sieben Jugendliche treffen aufeinander. Kurz zuvor erwachten sie alle alleine auf einer verlassenen Steppe. Keine Kleidung am Leib, keine Erinnerung an ihr bisheriges Leben und keine Erklärung, wo sie waren und vor allem warum. Eine Botschaft bringt etwas Licht ins Dunkle. Sie befinden sich in einem Labyrinth, welches aus zahlreichen Welten besteht. In jeder Ebene müssen sie innerhalb von 72 Stunden das nächste Tor erreichen. Ansonsten werden sie sterben. Jedoch besitzt jede Ebene immer ein Tor zu wenig, so dass stets jemand zurückbleiben muss. Außerdem sind sie in diesen Ebenen nicht allein.

"Das Labyrinth erwacht" ist der Auftakt einer actionreichen, spannungsgeladenen Jugendthriller-Trilogie, die einem beim Lesen keine Verschnaufpausen gönnt. Da ich leider etwas im Stress war, musste ich das Buch mehrfach schweren Herzens zur Seite legen und habe für diesen Roman eine Woche benötigt - was für mich sehr viel ist. Trotzdem hat Rainer Wekwerth es geschafft, dass ich immer sofort wusste, wo ich stehengeblieben war und das die Spannung nie abgesunken ist.

An diesem Roman konnte mich alles begeistern. Zum einen die Protagonisten, sieben an der Zahl: Jeb, Jenna, Tian, León, Kathy, Mischa und Mary. Eine ganze Menge, aber trotzdem kommt man nie durcheinander, denn alle sind so unterschiedlich und haben sehr viel Tiefe erhalten. Die Bandbreite der unterschiedlichen Charaktere ist enorm. Von Einzelkämpfer über jemanden, der sein Leben für andere opfern würde, von Zicke bis schüchternes Mädchen, ... Man findet einfach alles wieder, jede Figur wirkt lebendig und bei keiner hatte ich das Gefühl, es würde sich um einen langweiligen Stereotypen handeln. Besonders interessant war natürlich zu beobachten, wie unterschiedlich die Protagonisten mit ihrer Situation und der Erkenntnis umgehen, dass in jeder Ebene jemand zurückbleiben wird, falls sie nicht eh bereits zuvor sterben würden.

Neben diesen tollen Charakteren sind die Grundidee und die gesamte Handlung mehr als gelungen. Der Roman hat wirklich keine einzige Stelle, in der sich der Leser oder die Figuren ausruhen können. Immer auf der Flucht, der Suche nach neuen Erinnerungsfetzen an die Vergangenheit und getrieben durch ihre Angst entdecken die Sieben ihre neue Welt und versuchen verzweifelt sich zurecht zu finden und zu überleben. Nichts kann man hervorsehen, oft hat mich Rainer Wekwerth mit seinen Ideen überrascht und die Handlung stets in eine andere Richtung vorangetrieben. Langweile sucht man hier vergebens. Wer bereits die ersten Seiten liest spürt, dass er sofort ins Geschehen hinein geworfen wird und dabei bleibt es auch die nächsten 400 Seiten.

Der Schreibstil hat mich überrascht. Ein Erzähler berichtet, aber es fließen auch sehr viele Gedanken der Protagonisten ein, so dass es wie ein wildes Durcheinander wirkt - aber es funktioniert. Der Leser erhält ein gutes Gesamtbild sowie tiefere Einblicke in die Figuren. Natürlich sind noch viele Fragen offen geblieben, aber das gehört zu einem Auftaktband einer Trilogie dazu. Ich kann die Fortsetzung, die voraussichtlich im Sommer 2013 unter dem Titel "Das Labyrinth jagt dich" erscheinen wird, kaum abwarten. Im Sommer 2014 wird es dann sehr wahrscheinlich den Abschlussband zu kaufen geben.

Fazit: Ich empfehle diesen Roman für Leser, die einen actionreichen, spannungsgeladenen Jugendthriller genießen möchten, der absolut zu unterhalten und zu fesseln vermag. Ein mehr als gelungener Auftakt, der durch eine geniale Idee und toll gezeichnete Charaktere besticht.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2013
Vorwort (ausnahmsweise):
.. ich kopiere keine Klappentexte, doch hierbei ist es fast schade, denn der Klappentext ist genial und er sagt alles und doch nichts aus... schaut ihn Euch unbedingt an.

Inhalt:
Sieben Jugendliche, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erwachen in einer ihnen absolut fremden Umgebung. Ohne Erinnerung an die Vergangenheit, ohne Wissen um die Zukunft. Doch einer von ihnen weiß, er muss die anderen sechs finden. Muss sie zusammen bringen, zusammen halten und durch diese Welt führen bis zum Ausgang. Zum Ausgang der nächsten Welt. Er weiß, nur gemeinsam können sie es schaffen. Doch er weiß auch, dass nur sechs von ihnen in die nächste Welt kommen. Und er muss es ihnen sagen.

Meine Meinung:
Wow. Das ist das Wort, was mir ununterbrochen im Kopf rumgeht, das sich festgesetzt hat und nicht löschen lässt. Doch, eigentlich sagt es viel zu wenig aus über das, was ich gerade gelesen habe. Und doch weiß ich gerade nicht, ob es überhaupt passende Worte gibt, die das vermitteln können, was man erleben kann, wenn man sich auf dieses Buch einlässt.

"Wir sind wie Ratten. Fressen, Beißen, Kämpfen -
und vermutlich schaut uns einer dabei zu."

Beginnen wir mit dem Schreibstil des Autors. Ich finde, er hat diesem Buch eine ganz besondere Note gegeben. Es ist aus einer neutralen Sicht geschrieben, nicht in der ich-Form. Und doch können wir immer wieder die Gedanken der einzelnen Charaktere auffangen. Durch kursive Schreibart fällt es auch gar nicht schwer, jedes mal sofort umzuschalten. So hat man in einem rasanten Tempo ständig das Gefühl, man beobachtet und dann wieder, man ist selbst dabei, erlebt es, spürt es. Ich finde diese Art des Schreibens ist etwas ganz besonderes, denn sie lässt einen nicht mehr aus der Geschichte raus.

Dann möchte ich unbedingt etwas zu den Charakteren sagen. Ich bin fasziniert, wie viele so grundverschiedene Personen in diesem Buch die Hauptrolle spielen können. Sieben Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, werden mit so wenigen Informationen - die nur nach und nach zum Vorschein kommen - so beschrieben, dass man einfach mehr erfahren möchte. Mühelos lenkt der Autor die Sympathien und Antipathien des Lesers. Ziemlich schnell war mir klar, wen ich mag und wen nicht. Und ich habe meine Meinung bis zum Schluss auch nicht geändert. Und egal wie unsympathisch mir eine Figur auch sein mag, fasziniert haben sie mich alle, denn ihre Facetten sind so vielseitig und tief. Und ich bin unendlich gespannt, wie viel wir von ihnen noch erfahren werden.

Die Welten. Nun, der Leser weiß, er soll einige erleben, aber er weiß nicht, was ihn erwarten wird. Doch direkt in der ersten Welt erlebt man fast atemlos, was sich dort offenbart. Welche Gefahren dort lauern und wie vielfältig sie sind. Fast fängt man selbst an, sich zu fürchten, vor dem, was die Gefahr eigentlich ausmacht. Ich möchte hier nicht mehr darauf eingehen, weil ich finde, dass Ihr das selbst erleben sollt. Ich fand es genial, wie der Autor hier die Fäden der Angst der einzelnen Protagonisten zieht und gleichzeitig irgendwie auch meine damit.

"Manchmal war es besser, Schreckliches ruhen zu lassen."

Und doch immer wieder ist zwischen all dem das Schöne zu sehen, die Hoffnung zu spüren, der Überlebenswille jeder einzelnen Person scheint einen direkt aus dem Buch heraus anzuspringen.

"Dieses goldene Lächeln, es schien ihm so ...
und dann spürte er Wärme in sich,
wurde zuversichtlich, als könne ihm nichts geschehen,
solange es dieses Lächeln gab." .. *hach*

Ehrlich gesagt, am liebsten hätte ich wie ein kleines Kind wütend mit dem Fuß aufgestampft, als ich die letzte Zeile las, denn ich möchte unbedingt sofort weiterlesen. Doch der Autor ist nett zum Leser, der Cliffhanger ist zumindest nicht unerträglich am Ende .. und wie gut, dass es noch in diesem Jahr die Fortsetzung geben wird.

Fazit:
Spannung, Faszination, Abwechslung, Angst. Das Labyrinth hat auch mich in seine Fänge bekommen und es nicht zugelassen, dass ich es aus der Hand lege. Und auch jetzt, nach der letzten Seite, habe ich das Gefühl, auch ich stecke immer noch mitten drin, in den Welten und weiß nicht, wie ich es wieder verlassen soll. Großartig!
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am 25. Juni 2013
Zum Inhalt:

Sieben Jugendliche erwachen in einer ihnen völlig unbekannten Umgebung. Sie wissen nicht warum und können sich bloß noch an ihren Namen erinnern. Der einzige Hinweis ist eine Botschaft des Labyrinths: 7 Jugendliche, aber nur 6 Tore, um in die nächste Welt zu gelangen. Insgesamt gibt es sechs Welten. In jeder Welt wird es ein Tor weniger als die Anzahl der Jugendlichen geben. Und sie sind nicht alleine…

Meine Meinung:

Von Geschichten, die ohne einleitende Worte auskommen und mich von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen, kann ich ja nicht genug bekommen. Ich mag es sehr, wenn ich ohne große Vorreden in das Geschehen hineinplumpse. Genauso empfand ich auch den Einstieg in "Das Labyrinth erwacht". Jeb, Jenna, Mischa, León, Tian, Kathy und Mary erwachen ohne Kleider am Leib in einer fremden Welt – ich erwachte mit ihnen. Sie haben keine Ahnung, wie sie dorthin gekommen sind – ich auch nicht. Uns blieb also nichts anderes übrig, als uns gemeinsam auf die Suche nach Antworten auf diese und andere Fragen zu machen. Und ich habe diesen Weg lesetechnisch sehr genossen.

"In jeder Welt gibt es Tore, Portale, die euch in die nächste bringen, am Ende des Weges liegt die Freiheit. Derjenige von euch, der alle Welten durchlaufen hat, gewinnt den Preis des Lebens. […] Ihr seid sieben Suchende, doch es gibt nur sechs Tore zur nächsten Welt. So wird es in jeder Welt sein, immer werdet ihr ein Tor weniger finden, als ihr Suchende seid. Einer von euch wird stets zurückbleiben, einer wird allein seinen Ängsten gehören. Wer leben will, muss kämpfen. Gegen andere, gegen sich selbst. Am Ende wird nur einer von euch überleben. Weil ihr im Labyrinth seid. Weil ihr verloren seid."
(Seite 57/58)

Jeder der sieben Jugendlichen hat von Rainer Wekwerth einen interessanten und individuellen Charakter verliehen bekommen: der geborene Anführer, das nette Mädchen von nebenan, der knallharte Kämpfer, das manipulierende Biest, der schüchterne Einzelgänger… Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Gerade jugendliche Leser, die ja die Hauptzielgruppe dieses Buches sind, dürften sich somit mit dem einen oder anderen Protagonisten ganz gut identifizieren können. Aber auch für erwachsene Leser sind diese unterschiedlichen Charaktere sehr interessant.

Doch so unterschiedlich die Jungs und Mädchen auch sein mögen, sie müssen sich zusammenraufen. Getreu dem Motto: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Eitel Sonnenschein herrscht deswegen aber nicht – wie auch?! Im Endeffekt ist sich ja jeder selbst der nächste. Gerade wenn es um das eigene (Über)Leben geht. Es kommt zu Spannungen, Zweifeln und vielem mehr. Aber auch freundschaftliche Annährungen entstehen und sogar zarte Gefühle kommen bei zwei der Beteiligten auf. Durch ständig wechselnde Sichtweisen auf das Geschehen und die eingeflochtenen Gedankengänge von Jeb & Co. bekommt man einen guten ersten Eindruck von den Charakteren.

"Purer Überlebenswille treibt uns an. Wir können nicht anders als kämpfen. Um jeden Zentimeter Boden, um die Tore, um die Möglichkeit, einen weiteren Tag zu erleben."
(Seite 203)

Schnell nimmt die Geschichte an Fahrt auf und büßt auf den 400 Seiten auch nichts an Geschwindigkeit ein, ganz im Gegenteil. Die Jugendlichen werden verfolgt, müssen ums Überleben kämpfen, und ganz nebenbei auch noch einen Weg finden, den sie nicht kennen, um etwas zu erreichen, von dem sie nicht wissen, was es ihnen bescheren wird. Denn wer kann zu Beginn ihrer Odyssee schon sagen, ob die ominöse Botschaft stimmt? Die sieben Suchenden bekommen selten Gelegenheit, Luft zu schnappen. Und so erging es mir auch. Mit viel Tempo und Spannung schlugen wir uns gemeinsam durch zwei Welten. Es warten also noch vier weitere auf uns…

Die Idee, die hinter dem hier geschaffenen Labyrinth steckt, hat mich, nach anfänglicher Skepsis, positiv überrascht. Bislang habe ich bei dem Wort Labyrinth irgendwie immer an einen Irrgarten, oder etwas Würfelähnliches wie in “The Cube” gedacht. Das so ein Labyrinth aus verschiedenen Welten bestehen könnte, die durch Portale miteinander verbunden sind, kam mir bis jetzt noch nie in den Sinn. Anscheinend war mein Geist da wohl ein wenig beschränkt. ;) Aber dafür sind Bücher ja unter anderem auch da, oder? Um seinen Horizont zu erweitern.

Während des Lesens ergeben sich natürlich viele Fragen. Antworten erhält man aber nicht. Nun gut, es ist ja auch der Auftakt einer Trilogie. :) Und dieser Auftakt hat mir sehr gut gefallen. In diesem Buch erwacht tatsächlich etwas. Und ich freue mich schon sehr auf die bald folgende Jagd.
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am 26. März 2013
Der Klappentext ist viel versprechend und zieht einen einfach an . Es hält was es verspricht . Dieses Buch trickst einen aus und es wird von Seite zu Seite spannender !
Ich hatte Anfangs ein bisschen Angst das dass ganze wie Panem oder die Verratenen wird . Im Gegenteil ,es war etwas ganz anderes . Die Idee war so unerwartet , das man sich richtig meist gewundert hat . Ich finde faszinierend wie sich die Charaktere entwickeln . Mit jedem Charakter geschieht etwas ... unerwartetes . Am Anfang schätzt man jeden noch ganz nett ein doch der Autor hat einen auf die falsche Fährte geführt , und schnell merkt man , wer der/die Falsche ist . Jeder Charakter unterscheidet sich von einem , denn jeder ist so unterschiedlich , dann noch alle zusammen in einem Labyrinth, besser geht's nicht ? Alle , werden es aber leider nicht ins Labyrinth schaffen ... Hinter diesem Buch verstecken sich Dinge und Geschichten mit denn ich beim lesen einfach nicht gerechnet haben . Daher saß ich glaube ich manchmal sogar mit offenen Mund da :O Außerdem ist das ganze in der Perspektive von denn 7 Jugendlichen geschrieben , jeder darf mal aus seiner Sicht erzählen , von Zeit zu Zeit werden es aber weniger Perspektiven . Da braucht man aber auch keine große Angst vor haben , das man verwirrt ist wer denn da grade erzählt ? Denn die Perspektive erkennt man sofort .

Fazit

Aus dem Labyrinth gibt es kein entkommen . Geheimnisse , Geständnisse , Spannung , Verrat , und eine riesen große Entwicklung . Die Charaktere lernen sich kennen , und wir lernen sie kennen , auch das ist einfach TOP ! Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth , ein spannender Auftakt . Eine klare Buchempfehlung , wer Abenteuerlichen liebt sollte sich dieses Buch zur Hand nehmen , du wirst es nicht bereuen ;)

Ich bin gespannt auf denn zweiten Band und zum Glück ist es nicht mehr all zu lange hin . Im Sommer ist es dann so weit ... <3
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Oktober 2013
Orientierungslos, allein und nackt wachen sieben Jugendliche auf einer weiten Steppe auf. Alles, was sie kennen, ist ihr Name. In ihrer Nähe finden sie einen Rucksack mit passender Kleidung, einem Minimum an Nahrung und Wasser und einem weiteren Hilfsgegenstand. Binnen 72 Stunden müssen sie die Tore zur nächsten Welt erreichen, von denen es jedoch nur sechs gibt. Außerdem werden sie gejagt. Können die Jugendlichen trotz des Wissens, dass einer zurückbleiben muss, kooperieren? Wird es ihnen gelingen, zu den Toren zu gelangen?

Was ist das für eine Welt, in der Jeb, Jenna, León, Kathy, Tian, Mary und Mischa gelandet sind? Eine weitere Steppe, in der Ferne ein Wald. Jäger sind ihnen auf den Fersen. Was soll das alles? Wie auch die Jugendlichen steht der Leser zu Beginn der Geschichte vor einem riesigen Fragezeichen. Dann folgen die ersten Hinweise, und die Geschichte wird hochspannend.

Nachdem den Jugendlichen und so auch mir die Regeln des Labyrinths offenbart worden sind, war für mich klar: Diese Geschichte hat es absolut in sich! Sechs Welten sollen durchquert werden, und immer muss jemand zurückbleiben. Das garantiert Spannung und Dramatik. Ich fragte mich, wie die Jugendlichen wohl mit der Situation umgehen werden.

In der Tat entwickelt sich die Reise zu den Toren nicht nur zu einer körperlichen, sondern auch einer psychischen Herausforderung. Rainer Wekwerth hat sieben ganz unterschiedliche Charaktere geschaffen, welche die Situation auf ihre ganz eigene Weise angehen. Da ist zum Beispiel der hilfsbereite Jeb, der die Gruppe zusammenhalten möchte. Der Einzelkämpfer León, der keinen an sich heranlässt. Und Kathy, die stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und sich für keinen Manipluationsversuch zu schade ist. Bald schon sind die ersten Jugendlichen erschöpft, verletzt oder drohen, verrückt zu werden. Wer schafft es zum nächsten Tor? Wird die Gruppe zusammenhalten?

Während der ganzen Geschichte im Raum steht die Frage, warum die sieben Jugendlichen sich überhaupt im Labyrinth befinden. Nach und nach erinnern sie sich an einzelne Episoden ihres bisherigen Lebens. Kann man mit diesen Hinweisen der Antwort ein Stück näher kommen? Hier wird der Leser vor ein Rätsel gestellt, das zahlreiche Mutmaßungen erlaubt.

„Das Labyrinth erwacht“ ist der nervenaufreibende, hochspannende Auftakt einer Trilogie. Sieben Jugendliche kämpfen in einer gnadenlosen Umgebung ums Überleben, müssen sich körperlichen und psychischen Herausforderungen stellen. Ich wurde regelrecht ins Labyrinth hineingesogen und habe mitgebangt! Diesen spannenden Jugendthriller solltet ihr unbedingt lesen – doch seid gewarnt: Wer die letzte Seite gelesen hat, wird das dringende Bedürfnis verspüren, sofort in Band 2, „Das Labyrinth jagt dich“ weiterzulesen!
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