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5.0 von 5 Sternen Ich liebe es...
Dieses Buch ist absolut das beste Buch, das ich je gelesen habe. Ohne Witz. Es einfach der absolute Knüller!
Die Charaktere und Figuren (Jeb, Jenna, León, Mary, Mischa, Kathy, Tian) sind so detailliert und genau beschrieben, sodass man meint sie stehen direkt vor einem. Und- auch nicht zu vergessen- die Figuren könnten nicht unterschiedlicher...
Vor 12 Monaten von Mary (Wunderwelt) veröffentlicht

versus
50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen misslungene Mischung aus verschiedenen Geschichten
Die vielen positiven Resonanzen hier sorgten dafür, dass ich mich bisher nicht getraut habe, meine ehrliche Meinung zu verkünden. Nachdem ich mich nun aber seit Wochen durch das Buch zu kämpfe und vergeblich versuche, ihm etwas Positives abzugewinnen, kann ich nicht mehr an mich halten. Seit Panem liebe ich Dystopien, habe bereits etliche gelesen und muss...
Vor 13 Monaten von hexsaa veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe es..., 28. August 2013
Dieses Buch ist absolut das beste Buch, das ich je gelesen habe. Ohne Witz. Es einfach der absolute Knüller!
Die Charaktere und Figuren (Jeb, Jenna, León, Mary, Mischa, Kathy, Tian) sind so detailliert und genau beschrieben, sodass man meint sie stehen direkt vor einem. Und- auch nicht zu vergessen- die Figuren könnten nicht unterschiedlicher sein:
Jeb(♂): nett, ehrlich, Anführer der Gruppe, optimistisch,ein wenig schüchtern und verliebt in Jenna
Jenna(♀): nett, ehrlich, mutig, verliebt in Jeb
León(♂): aggresiv, Einzelkämpfer (Anfang;D),schlau, stark,Kampfgeist, hegt Gefühle für Mary
Mary(♀): Anfang noch schwach, schüchtern, pessimistisch
Mischa(♂): unscheinbar, nett, schlau, stark, ist in León verliebt
Kathy(♀): ein Biest, Einzelkämpfer, stark, reizbar, schlau, eigenwillig, gemein, egoistisch
Tian(♂): nett, schwach, schüchtern, unscheinbar, ängstlich
Die Idee ist echt genial, genauso die Umsetzung. Der Autor bekommt hoffentlich noch alle Jugenbuchpreise oder dergleichen mit diesem Buch.
Zwar werden auf 407 Seiten nur 2 Portale durchschritten, doch langatmig ist es in diesem Buch auf keinen Fall.

Mit dem Labyrinth erwacht gleichzeitig eine atemberaubende Trilogie mit Tod und ganz viel Spannung.
Wer Bücher mag, wird dieses Buch lieben! Leute, kauft euch dieses Buch. Ihr werdet begeistert sein (Upps, Schleichwerbung:D). Ich freu mich schon wie ein Schnitzel auf "Das Labyrinth jagt" (2.Teil der Trilogie), das im Sommer 2013 erscheint:)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Labyrinth erwacht (Rainer Wekwerth), 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Arena Verlag

Der Autor

Rainer Wekwerth wurde 1959 in Esslingen am Neckar geboren. Er ist Schriftsteller als Leidenschaft und hat schon viele erfolgreiche Bücher geschrieben. Diese wurden jedoch teilweise unter einem Pseudonym veröffentlicht. Er ist verheiratet und wohnt zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter im Stuttgarter Raum.

Das Labyrinth erwacht

Jenna, Jeb, Tian, Kathy, Mary, León und Mischa. Die 7 Jugendlichen wachen in einer ihnen völlig fremden Welt auf und wissen nicht, wer sie sind, wo sie sind und was passiert ist. Sie alle finden einen Rucksack mit Kleidung und einer Verpflegungsration für einen Tag. Einer der Jugendlichen findet einen Zettel mit Anweisungen: „Sucht die Tore, durchschreitet sie, gelangt in eine neue Welt, um in eure Welt zurück zu kehren.“ Keinem der 7 ist klar, was das zu bedeuten hat. Auch das erste Problem lässt nicht lang auf sich warten: sie sind 7, doch es gibt nur 6 Tore und in jeder Welt wird es ein Tor weniger geben. Am Ende kann nur einer von ihnen lebend in seine Welt zurück kehren…
Fazit

Ein unglaublich spannendes Buch, welches von der ersten Seite an fesselt. Der Leser ist zunächst mit dem Aufwachen jedes Einzelnen konfrontiert und fühlt die Verwirrung und Hilflosigkeit. Niemand der 7, die sich nacheinander finden, glaubt wirklich daran, jemals die Tore zu erwischen.
Zudem werden sie verfolgt… immer wieder hören sie grausame und schreckliche Schreie, die sie zu verfolgen scheinen. Auch vor diesen müssen sie flüchten. Immer mehr wächst der Gruppengeist und die Jugendlichen verstehen, dass sie es nur zusammen schaffen können.

Jeb entpuppt sich als geborener Anführer und schafft es nicht, Jenna, die sich verletzt hat, zurück zu lassen. Im Laufe des Romans entwickeln sich die Kinder zu verantwortungsbewussten jungen Erwachsenen, die für einander eintreten. Nachdem eine Welt durchschritten ist, eine Steppenlandschaft mit wenig Wasser, Hitze und weiten Grasflächen, gelangen sie jedoch keineswegs nach Hause… Eine neue gefährliche Welt wartet auf sie, voller Kälte, Asche und Jägern.

Ein tolles Buch, welches ich an 2 Tagen durchgelesen habe und nun nicht anders kann, als sofort mit dem zweiten Teil „Das Labyrinth jagt dich“ (erschienen im Sommer 2013) zu beginnen.

[...]
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50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen misslungene Mischung aus verschiedenen Geschichten, 5. August 2013
Die vielen positiven Resonanzen hier sorgten dafür, dass ich mich bisher nicht getraut habe, meine ehrliche Meinung zu verkünden. Nachdem ich mich nun aber seit Wochen durch das Buch zu kämpfe und vergeblich versuche, ihm etwas Positives abzugewinnen, kann ich nicht mehr an mich halten. Seit Panem liebe ich Dystopien, habe bereits etliche gelesen und muss ehrlich sagen, dass dieses Buch mit Abstand das Schlechteste ist.

Sieben Jugendliche erwachen auf einer Ebene, in Nähe eines Waldes. Ohne Erinnerung an ihr altes Leben. Sie erfahren, dass sie den Ausgang finden müssen und verfolgt werden und dass nur einer von ihnen überleben wird. Wer jetzt glaubt, sie fürchten sich und rennen um ihr Leben, der irrt. Zuerst mal werden sie scharf aufeinander. Am ersten Abend(!) kommt es bereits zu einem Kuss und einem Eifersuchtsdrama. Wie albern ist das denn? Als hätten die nichts Besseres zu tun. Eine Jugendliche betrachtet einen der Jungen und denkt sich, wie gut gebaut er doch ist und wie markant seine Gesichtszüge und dann kribbelt es in ihrem Unterleib, weswegen sie dem Jungen kurzerhand auflauert - splitterfasernackt - und ihm ein eindeutiges Angebot unterbreitet. Ich dachte nur: Hä? Bis zur Mitte des Romans passiert nichts, außer dass sich die Sieben auf ihre körperlichen Vorzüge hin abchecken - und zwar ständig. Angst? Fehlanzeige. Wen juckt es, dass sie sterben werden? Die Jugendlichen zumindest scheint das nicht zu belasten. Hauptsache es ist für jeden Geschmack was dabei.

Auch der Schreibstil hat mich nicht überzeugt. Der Text scheint mir lustlos dahingeklatscht, durchsetzt mit vielen Perspektivbrüchen.
Die Welten - ja was soll darüber sagen? Auch die haben mich nicht überzeugt. Ein Labyrinth ist es auf jedem Fall nicht. Außerdem erscheint mir das Buch wie eine willkürlich zusammengetragene Mischung aus verschiedenen anderen Büchern. Lieblos runtergeschrieben, ohne innere Logik und durch Vorenthalten von einfachen Informationen auf geheimnisvoll getrimmt, wodurch aber keine Spannung entsteht sondern Unverständnis und Genervtheit.
Schade, aber ich kann dem Buch wirklich nur einen Stern vergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial spannend erzählt., 13. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Du erwachst, in einer fremden Welt, ohne Erinnerungen.
Doch da ist etwas. Etwas, das dich jagen wird.
7 Jugendliche. Allein. In einer fremden Welt. Ohne Erinnerungen, wer sie sind, woher sie kommen und was sie hier sollen.
Ein Brief. Es wird 6 Tore geben, 6 kommen weiter, doch einer wird zurückbleiben in dieser alptraumhaften Welt. Wer wird das sein?
Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Ich glaube, ohne zu viel zu verraten, das Buch war megaspannend. Ich habe mich nach dem Verschlingen der Geschichte gefragt, warum das Buch so lange auf meinem SUB, Stapel ungelesener Bücher, geschlummert hat.
Eine Warnung vorweg: hat man einmal angefangen, kann man das Buch nicht aus der Hand legen. Ich empfehle ein langes Wochenende, eine Autofahrt oder eine schlaflose Nacht einzuplanen.
Diese Idee, 7 Jugendliche und dann wie eine Art Kinderzählreim, immer einer weniger, das ist vielleicht nicht neu, aber ich fand die Idee wurde sehr spannend umgesetzt.
Als Leser rätsele ich anfangs mit den jeweiligen Jugendlichen: was ist das Geheimnis der Welt und ihres Hierseins? Wo liegt ein Sinn? Gibt es den überhaupt?
Dann diese Art Flashbacks die sie haben. Erinnerungen, Bruchstücke, Alpträume, die plötzlich auftauchen und ein Teil der jeweiligen individuellen Vergangenheit eines jeden von ihnen zu sein scheinen.
Ist diese Welt eine Art persönliche Hölle, die jeder von ihnen durchschreiten muss?
Die Geschichte verzichtet fast auf Details, der Fokus liegt auf den Jugendlichen, ihren Erinnerungen, ihrem Verhalten. Ich fand das sehr spannend.
Die einzelnen Charaktere der Protagonisten fand ich perfekt herausgestellt. Langsam entwickeln sie sich und mit dem Leser zusammen entdecken sie ihre Individualität und auch die Geschichte.
Genial spannend erzählt.
Vollste Leseempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Labyrinth hat mich gefangen, 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
-- und der zweite Teil ist leider schon fast ausgelesen.
Sieben junge Erwachsene, sechs Welten, immer ein Tor weniger als benötigt und obwohl letztlich jeder gegen jeden kämpfen muss, sind sie doch aufeinander angewiesen. Was für ein Horrorszenario und doch, wie geht es uns nicht auch manchmal so? Dabei ist es außerordentlich interessant zu sehen, wie sich die unterschiedlichen Charakteren entwickeln. Wer ist wirklich böse, wer wirklich schwach und wo hat ein jeder seine Stärken. Ich habe alle Protagonisten ins Herz geschlossen und muss doch befürchten, dass die meisten von ihnen nicht überleben werden. Oder wird das Labyrinth am Ende verlieren, war alles nur ein Gedankenspiel - gibt es ein Happy End? Ich bin gespannt, renne durch den zweiten Teil und hoffe, nicht zu lange auf den dritten warten zu müssen.
Mit dem Labyrinth ist Rainer Wekwerth ein wirklich beachtlicher Roman gelungen. Rund, spannend und flüssig geschrieben. Ich freu mich auf Weiteres aus dieser Feder -- oder besser Tastatur.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sieben Jugendliche versetzt durch Raum und Zeit - Wer wird überleben, wer sterben und wer erkennen?, 30. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.

Jenna, Jeb, Tian, Kathy, Mary, Leon und Mischa - sieben Jugendliche die nackt und ohne Erinnerung in einer unbekannten Welt erwachen und nur eins wissen : innerhalb von 72 Stunden müssen sie die rettenden Tore erreichen oder sie werden alle sterben. Doch

das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.

sie sind nicht allein, werden von ihren Ängsten gejagt und immer einer muss sterben oder zurückbleiben, denn es gibt nur 6 Tore aus dieser Welt in die Nächste.

Schreibstil:

Rainer Wekwerth weiß es durch seine lebendige Wortwahl und die Perspektivenwechsel aus der Sicht der Jugendlichen den Leser zu fangen. Die Spannung bleibt während den ganzen Buches hoch, da man nach und nach immer mehr über die Jugendlichen und ihr früheres Leben erfährt, sie ins Herz schließt und beobachtet wie auch in so einer unwirtlichen und schrecklichen Welt Kameradschaft, Freundschaft und Liebe entstehen und wachsen kann.

Cover:

Das Titelbild ist passend zum Inhalt gehalten. Die "Löcher" sehen aus wie Wege durch das Labyrinth und auch die Personen die man darin erkennen kann, die entweder alleine oder zusammen laufen und einen Ausweg suchen, spiegeln die Geschichte wieder. Ein richtiger Eye-Catcher.

Meinung:

Der spannende und interessante Auftakt einer Trilogie, der zum Nachdenken anregt. Jeder der Jugendlichen hat in seinem Leben schonmal direkt oder indirekt etwas Falsches getan. Doch was ist so schlimm das es rechtfertigt das sie um ihr Leben kämpfen müssen? Ich empfehle "Das Labyrinth erwacht" für alle die gerne spannende und gut geschriebene Jugend-Bücher lesen. Ich kann es kaum erwarten endlich Band 2 "Das Labyrinth jagt dich" in der Hand halten zu können und zu erfahren wie es weitergeht.

Fazit:

Super spannend geschrieben und für alle zu empfehlen die gerne Dystopien und Bücher über Jugendliche lesen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lost trifft auf Panem, 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Wo sind wir? Nun das wissen wir nicht. Die 7 Teenager im Buch übrigens auch nicht.
Nur soviel wissen sie; ihnen steht eine Reise durch 7 Welten bevor, an denen am Ende nur eine/r siegreich hervortreten kann.
Alle anderen sterben unterwegs.
Das Problem des Buches ist, dass man nicht weiß, in welchem Genre es spielt.
Ist es Fantasy? Dystopie? Spielt das Buch im Heute und Jetzt oder erst in der Zukunft?
Man erfährt Seiten so gut wie gar nichts über diese neue Welt, was es schwer macht, sich in sie hineinzuversetzen.
Bei den Tributen von Panem weiß man von Anfang an: Zukunft-Spiele-alle wissen Bescheid- die Regeln sind klar geschrieben.
Bei Lost weiß man: Fremde Welt- Fantasy- den Protagonisten ist alles unheimlich weil es in der realen Welt spielt und es diese Dinge nicht geben dürfte.
Aber im Labyrinth weiß man nicht, was ist den Protagonisten fremd und was nicht.
Nachts kommen unheimliche Kreaturen raus, welche die Teenager jagen und wahrscheinlich töten wollen. Und was ist? Keiner macht sich großartig Gedanken, wer oder
was das sein könnte. Gut, es wird hin und wieder darüber spekuliert, aber nur einer deutet an, dass das "so nicht sein dürfte", dass das nicht in die reale Welt gehört. Schrecklich viele Gedanken machen sich die anderen aber nicht darüber.
Die 7 Teenager wachen in einer fremden Welt ohne Gedächtnis auf. Nur ihren Namen kennen sie noch. Ist das der Grund, warum ihnen diese Gestalten nicht schrecklich suspekt vorkommen?
Wir wissen es nicht. Und das ist der Punkt, man wird als Leser zuviel im Dunkeln gehalten; klar etwas Mystik und Rätsel machen die Geschichte spannend, aber wenn man selber nicht mal weiß, ob diese Dinge "normal" sind oder nicht, dann macht es das Lesen mühselig.
Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war der Schreibstyl. Ich dachte am Anfang, ein Teenager hätte das Buch in einem leidenschaftlichen Moment seiner Pubertät geschrieben.
Ein jeder im Buch ist "wunderschön; gut gebaut; attraktiv...", was auf jeder vierten Seite beschrieben wird; angefangen von dem Sixpack einiger Jungs, hinüber zu den leidenschaftlichen Lippen einiger Mädchen und angekommen bei den *perfekten* Brüsten eines anderen Mädchens...
Die Teenager scheinen sich auf ihrer Reise auch mehr darum zu sorgen, wer jetzt der/die Schönste ist und wer mit welchem Partner endet.
Hallo? Es ist wie bei Highlander: Es kann nur einen geben! Und es wird nicht wie bei Schneewittchen die Schönste im ganzen Land sein.
Das scheint den Teenies aber reichlich egal zu sein, interne Intrigen sind wichtiger als Überlebenskammp; wer könnte denn auch auf andere Ideen kommen wenn man weiß, dass innerhalb weniger Stunden mindestens einer von ihnen sterben wird...
Vieles in dem Buch wird nur angedeutet; wenn man seine Leser auch im Dunkeln lassen will, so sollten sich doch wenigstens die Protagonisten einige der Fragen stellen, dich ich hier gestellt hab.
Alle nehmen es einfach mal so hin, dass sie in einer fremden Welt ohne Gedächntis aufwachen und ein Kampf auf Leben und Tod bevorsteht.

Man kann das Buch lesen, es ist mit Sicherheit spannend. Aber meinen Erwartungen hat es nicht entsprochen.
Mittelmäßig und deshalb von mir nur 3 Sterne
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5.0 von 5 Sternen Spannung von der ersten Seite an, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Sieben Jugendliche erwachen nackt und völlig ohne Orientierung auf einer großen Fläche. Sie wissen nicht wer sie einmal waren und warum sie nun hier sind. Es gibt eine Botschaft. Sie haben 72 Stunden Zeit die Tore zu erreichen, das Problem es sind nur sechs Tore da. Also wird einer zurück bleiben. Doch wer bleibt am Ende zurück und wird sterben? Voller Motivation und Kampfeslust machen sich die sieben Jugendlichen mit ihren Rucksäcken auf in den Kampf. Sie müssen immer schneller sein als die, die sie jagen. Wird es ihnen gelingen? Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schnappt euch schnell den ersten Teil dieser Trilogie und beginnt zu schmökern.

Dem Autor ist hier ein absolutes Klassewerk gelungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, locker und leicht. Der Spannungsaufbau ist vom ersten Moment an da und hält einen wirklich gefangen. Nicht nur das Labyrinth hält einen auch gefangen, nein auch der Autor weiß es, wie man seine Leser gefangen hält und das macht für mich ein tolles und spannendes Buch auch aus.

Die sieben Charaktere (Jeb, Jenna, León, Mary, Mischa, Kathy, Tian) können unterschiedlicher kaum sein. Sie sind alle sehr detailgetreu beschrieben und das macht sie sehr authentisch für den Leser. Man lernt sie in der Geschichte immer mehr etwas näher kennen und man hat gleich als Leser ein paar Lieblinge mit denen man mitfiebert und auch hofft das sie es schaffen, dass Tor zur nächsten Welt zu erreichen.
Zu Beginn sind sie noch zu siebt, aber nachdem Jenna verletzt wird, schlägt sie sich mit Jeb alleine durch das Labyrinth um zu ihrem Ziel zu gelangen.

Natürlich gibt es wie überall im Leben auch ein kleines Biest. das ist die Kathy. Mit ihrer Art und Weiße macht sie sich nicht nur in der Gruppe schnell unbeliebt, nein auch bei den Lesern (zu mindestens mir geht es so). Ich glaube sie ist einfach bereit alles zu tun um zu überleben, aber mal ehrlich, würden wir nicht selber auch so handeln? Aber dass was Kathy sich zum Ende hin in Welt 1 geleistet hat, geht doch ein wenig zu viel, oder? (Leser die das Buch kennen, wissen was ich meine, ich möchte jetzt hier auch nicht spoilern).

Fazit: Ein absolut klasse und spannender Auftakt einer tollen Trilogie ist hier dem Autor gelungen der es versteht mit dem Verhalten von Menschen zu spielen.
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4.0 von 5 Sternen Sehr spannend, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon so viel Gutes über diese Reihe gehört, dass ich auch einfach mal damit anfangen musste. Da der dritte Teil ja nun erschienen ist, schien mir der Zeitpunkt günstig.
Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme, in die Geschichte hinein zu finden. Nach und nach wachte ich gemeinsam mit sieben verschiedenen Jugendlichen auf einer weiten Ebene auf, die sich allesamt an nichts erinnern und nicht wissen, wo sie sind und was mit ihnen geschieht. Mir waren das einfach zu viele Personen auf einmal und ich kam oft noch durcheinander. Außerdem bin ich nicht so der Riesen-Fan davon, so überhaupt nicht zu wissen, was jetzt eigentlich los ist.
Aber andererseits war das natürlich auch ein Pluspunkt, denn so konnte man sich viel mehr mit den Protagonisten identifizieren. Ich konnte ihre Gedanken und Ängste sehr gut nachvollziehen und habe mich oft gefragt, ob ich in dieser Situation ähnlich handeln würde.
Die sieben Jugendlichen könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch wurden mir mit der Zeit die meisten (wenn auch nicht alle) sympathisch. Manche haben schon in diesem ersten Teil angefangen, eine Entwicklung zu durchlaufen, die bei manchen positiv aussieht und bei anderen negativ.
Da ist zum einen Jeb, den man praktisch als Anführer der Gruppe sehen kann. Ihn mochte ich wirklich sehr gerne. Er strahlt immer Ruhe und Sicherheit aus, macht den anderen Mut und findet immer irgendwie eine Lösung.
Kathy ist ein richtiges Miststück. Sie ist es aus ihrem alten Leben offenbar gewohnt, das zu bekommen, was sie will. So macht sie sich schon in der ersten Nacht an Jeb ran, weil sie so hofft, ihre Überlebenschancen zu erhöhen.
León mochte ich anfangs gar nicht. In seinem alten Leben war er ein Gang-Mitglied. Er ist hart, ein Einzelkämpfer und übersät mit schaurigen Tattoos.
Mary ist anfangs ein schüchternes Mädchen, über das ich mich oft gewundert habe. Sie sieht viele Dinge als selbstverständlich an und ist das schwächste Glied der Gruppe. Sie ist sehr ruhig und hat eine ziemlich schlimme Vergangenheit.
Es gibt noch drei andere Charaktere, aber die müsst ihr dann selbst kennen lernen.
Die Spannung ist eigentlich ab der ersten Seite da. Und spätestens, als feststand, dass die Jugendlichen verschiedene Welten durchlaufen müssen und immer einer zurückbleiben muss – also nur einer überlebt – konnte ich das Buch nicht mehr wirklich aus der Hand legen.
Den Schreibstil des Autors fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber okay. Oft ist er sehr jugendlich und derb. Am Anfang hab ich natürlich immer fleißig Vergleiche zu der Auserwählten-Trilogie von James Dashner gezogen, aber ich war erleichtert, als ich feststellte, dass die beiden Bücher sich nicht wirklich ähneln.
Das Ende war spannend und enthielt jetzt nicht soo einen miesen Cliffhanger, wie ich erwartet hatte. Und doch wurde ich förmlich gezwungen, Band 2 zu lesen, weil ich unbedingt wissen will, wie die dritte Welt aussieht und wer in ihr zurückbleibt.
Fazit:
Durch die Spannung und die stetige Weiterentwicklung der Charaktere konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gut haben mir die leichten Beziehungen, die die Charaktere untereinander entwickeln, gefallen. Für Fans von atemberaubender Spannung und einer Jagd durch verschiedene Welten, teils mit dystopischen Elementen, ist dieses Buch ein Muss!
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4.0 von 5 Sternen Thema nicht neu, aber gut und spannend erzählt, 26. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als großer Fan von Dystopien und Jugendthrillern "musste" ich natürlich auch dieses Buch lesen und wurde nicht enttäuscht.

7 Jugendliche erwachen ohne Gedächtnis in einer fremden Umgebung (das erinnerte mich erst mal stark an James Dashner's " die Auserwählten - im Labyrinth") und müssen sich durch 6 Welten durchkämpfen, wobei in jeder Welt einer sterben muss und es am Ende nur einen Überlebenden gibt. Ein ähnliches Szenario hatten wir schon bei den "Tributen von Panem". Dennoch gelang Rainer Wekwerth ein eigenständiger Roman, der von der Grundidee her zwar ein bisschen "abgekupfert" sein mag, sich aber doch anders entwickelt.

Was hat mir an diesem Buch gefallen, was weniger?

+ interessant und sehr gelungen fand ich die Entwicklung der Charaktere. Anfangs waren alle sehr eindimensional, entweder gut oder böse und dadurch uninteressant. Aber langsam kehren die Erinnerungen an ihr früheres Leben zurück und damit erklären sich nicht nur ihre Verhaltensweisen, sondern sie lernen auch dazu und werden menschlich - selbst die "Bösen". Das macht Wekwerth wirklich großartig! Da "hasst" man z.B. als Leser eine Person und wünscht ihr wirklich nichts Gutes, aber dann lernt man dieselbe Person auf eine andere Weise kennen und plötzlich fiebert man mit ihr mit und wünscht sich, sie würde die nächste Welt erleben - Chapeau!!!!!!

+ sehr gelungen fand ich auch den sehr subtilen Hinweis, warum all das den Protagonisten geschieht - ich mag mich zwar irren, denke aber, ich liege nicht falsch und bin schon sehr neugierig ob meine Ahnung richtig war ( auch wenn sich das vermutlich erst im letzten Band herausstellen wird).

+ die Spannung, die mich zweitweise das Buch kaum aus der Hand legen ließ

- das erwähnte "das habe ich doch schon mal gelesen" Gefühl ......Die Auserwählten, Tribute.....

- die für mich unverständlichen Gefühle einiger Protagonisten was Romantik betrifft - man stelle sich vor, man wacht in einer fremden Umgebung auf, ohne Erinnerung an ein bisheriges Leben und dem Wissen, dass nur EINER überleben wird - dennoch scheinen manchen Protagonisten diese Gefühle wichtiger zu sein, als das eigene Überleben...hmmm

- das Buch ist spannend, aber es hat auch Längen und war bisweilen, vor allem wenn es um Jeb und Jenna geht, langweilig und vorhersehbar.

- das Buch endet zwar nicht mit einem Cliffhanger, aber dafür mitten in der Geschichte

Fazit: ein sehr gelungener Auftakt einer Trilogie, einer grandiosen Charakterentwicklung die mich begeistern konnte, aber auch mit einigen Dingen, über die ich den Kopf schütteln musste. Sprachlich zwar einfach, aber einwandfrei und ohne nennenswerte Fehler ( was bei einem lektorierten Buch dieser Preisklasse auch zu erwarten sein sollte :-) Hin und wieder sind mir dennoch Kleinigkeiten aufgefallen, aber die stören den Lesegenuss nicht
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Das Labyrinth erwacht
Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth (Gebundene Ausgabe - Januar 2013)
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