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4.0 von 5 Sternen Schlaf?! Was'n das?
"Aus dem Labyrinth gibt es kein Entkommen, es hat mir den Schlaf geraubt. Spannender gehts nicht." - Ursula Poznanski
Besser, als Frau Poznanski könnte ich es gar nicht sagen. Das Buch raubt einem förmlich den Schlaf, weil man einfach wissen will, wie es mit den Jugendlichen weitergeht.

Das Buch ist in sehr kurzen Sätzen geschrieben, doch...
Vor 15 Monaten von Vee veröffentlicht

versus
75 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen misslungene Mischung aus verschiedenen Geschichten
Die vielen positiven Resonanzen hier sorgten dafür, dass ich mich bisher nicht getraut habe, meine ehrliche Meinung zu verkünden. Nachdem ich mich nun aber seit Wochen durch das Buch zu kämpfe und vergeblich versuche, ihm etwas Positives abzugewinnen, kann ich nicht mehr an mich halten. Seit Panem liebe ich Dystopien, habe bereits etliche gelesen und muss...
Vor 21 Monaten von ForeverBooks veröffentlicht


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75 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen misslungene Mischung aus verschiedenen Geschichten, 5. August 2013
Die vielen positiven Resonanzen hier sorgten dafür, dass ich mich bisher nicht getraut habe, meine ehrliche Meinung zu verkünden. Nachdem ich mich nun aber seit Wochen durch das Buch zu kämpfe und vergeblich versuche, ihm etwas Positives abzugewinnen, kann ich nicht mehr an mich halten. Seit Panem liebe ich Dystopien, habe bereits etliche gelesen und muss ehrlich sagen, dass dieses Buch mit Abstand das Schlechteste ist.

Sieben Jugendliche erwachen auf einer Ebene, in Nähe eines Waldes. Ohne Erinnerung an ihr altes Leben. Sie erfahren, dass sie den Ausgang finden müssen und verfolgt werden und dass nur einer von ihnen überleben wird. Wer jetzt glaubt, sie fürchten sich und rennen um ihr Leben, der irrt. Zuerst mal werden sie scharf aufeinander. Am ersten Abend(!) kommt es bereits zu einem Kuss und einem Eifersuchtsdrama. Wie albern ist das denn? Als hätten die nichts Besseres zu tun. Eine Jugendliche betrachtet einen der Jungen und denkt sich, wie gut gebaut er doch ist und wie markant seine Gesichtszüge und dann kribbelt es in ihrem Unterleib, weswegen sie dem Jungen kurzerhand auflauert - splitterfasernackt - und ihm ein eindeutiges Angebot unterbreitet. Ich dachte nur: Hä? Bis zur Mitte des Romans passiert nichts, außer dass sich die Sieben auf ihre körperlichen Vorzüge hin abchecken - und zwar ständig. Angst? Fehlanzeige. Wen juckt es, dass sie sterben werden? Die Jugendlichen zumindest scheint das nicht zu belasten. Hauptsache es ist für jeden Geschmack was dabei.

Auch der Schreibstil hat mich nicht überzeugt. Der Text scheint mir lustlos dahingeklatscht, durchsetzt mit vielen Perspektivbrüchen.
Die Welten - ja was soll darüber sagen? Auch die haben mich nicht überzeugt. Ein Labyrinth ist es auf jedem Fall nicht. Außerdem erscheint mir das Buch wie eine willkürlich zusammengetragene Mischung aus verschiedenen anderen Büchern. Lieblos runtergeschrieben, ohne innere Logik und durch Vorenthalten von einfachen Informationen auf geheimnisvoll getrimmt, wodurch aber keine Spannung entsteht sondern Unverständnis und Genervtheit.
Schade, aber ich kann dem Buch wirklich nur einen Stern vergeben.
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4.0 von 5 Sternen Schlaf?! Was'n das?, 15. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
"Aus dem Labyrinth gibt es kein Entkommen, es hat mir den Schlaf geraubt. Spannender gehts nicht." - Ursula Poznanski
Besser, als Frau Poznanski könnte ich es gar nicht sagen. Das Buch raubt einem förmlich den Schlaf, weil man einfach wissen will, wie es mit den Jugendlichen weitergeht.

Das Buch ist in sehr kurzen Sätzen geschrieben, doch schon ab Kapitel 2 hatte ich mich daran gewöhnt. Und ich finde, dass das genau richtig gewählt wurde vom Autor, denn das hat, meiner Meinung nach, die Spannung gefördert bei diesem Buch.
Bei den Dialogen muss der Autor aber wohl noch etwas üben ... Denn sie wirkten auf mich etwas holpernd. Und auch die Geschwindigkeit von der ganzen Handlung wirkte am Anfang etwas zu schnell, was sich jedoch später mit der Spannung gut in der Waage gehalten hat. Die Beziehungen zwischen den Charakteren war auch etwas zu schnell, wenn man es mit anderen Büchern vergleicht. Aber ich würde das als keinen Kritikpunkt ansehen, denn im wahren Leben geht es manchmal ja auch so zu, dass man zu manchen Menschen schnell eine Bindung aufbauen kann. :)

Als Leser erfährt man nur so viel, wie die Charaktere auch selbst erfahren. Was dazu noch gut fand, war, dass die Jugendlichen auch selbst nicht wissen, wer sie sind. Denn sie erwachen in dem Labyrinth ohne Erinnerungen und müssen sich somit, sozusagen, selbst kennenlernen. Die Idee fand ich gut gewählt vom Autor und allein dadurch hat er mich noch mehr in seinen Bann gezogen, denn man wollte einfach immer mehr erfahren.

Ich würde noch viel mehr gerne hier schreiben, aber dann würde ich euch den ganzen Lesespaß nehmen und das möchte ich nicht. Also sage ich nur ganz kurz: Wer dieses Buch irgendwo sehen sollte ... KAUF ES DIR! Und kauf dir nebenbei noch eine Menge an Kaffee, denn du wirst kaum Schlaf bekommen ;)
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4.0 von 5 Sternen Klasse, aber mir fehlte ein richtiger Höhepunkt!, 30. September 2013
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Als Jeb, Jenna, Kathy, Leon, Tian, Mary und Mischa erwachen befinden sie sich in einer fremden Umgebung und haben keine Ahnung wie sie hierhin gekommen sind. Sie wissen auch sonst nicht mehr viel, wer sie sind, woher sie kommen. Alles notwendige fällt ihnen nach und nach ein, aber nur die wichtigsten Dinge um zu überleben. Einer Nachricht zufolge müssen sie die sechs Tore finden, die sie in die nächste Welt bringen werden. Sechs Tore für sieben. Einer wird auf der Strecke bleiben. Aber wer? Das ist aber noch nicht alles. Sie werden verfolgt. Und sie haben Angst ...

Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt, denn sowohl Titel als auch Inhaltsangaben hören sich nun wirklich mehr als spannend an. Die Optik macht einen schon verrückt, ebenso wie es das Labyrinth im Buch tut.

Unter dem Labyrinth habe ich mir zwar etwas anderes vorgestellt, nämlich ein klassisches Labyrinth, also einen Irrgarten, aber tatsächlich gibt es so etwas im Buch eher nicht, es sei denn, die Wege durch diese fremde und mysteriöse Welt, die die sieben Jugendlichen durchqueren müssen, hält im weiteren Verlauf dieser Reihe noch einige Überraschungen bereit. Zunächst aber handelt es sich einfach um eine fremde Umgebung, die es zu durchschauen und zu durchqueren gilt, immer auf dem Weg zu den Toren.
Die Story ist also bislang sehr überschaubar, denn mehr geschieht eigentlich nicht. Die Protagonisten stoßen zwar auf einige Probleme und Hindernisse, werden verfolgt und müssen sich selbst überwinden, neu kennen lernen und organisieren, aber die Handlung an sich hält sich in Grenzen.

Gut gelungen ist Rainer Wekwerth hier die Figurenzeichnung, denn alle Protagonisten kann man sich am Ende wirklich gut vorstellen und hat das Gefühl sie zu kennen. Die Auseinandersetzung miteinander ist das eigentlich spannende bislang gewesen, zumindest für mich. Ein wenig Action gibt es auch, aber das Buch kommt ohne wirklich großen Höhepunkt aus. Der Spannungsbogen schlägt also nur leicht aus, ist ansonsten eher gleichbleibend hoch.

Was mich am meisten gestört hast ist aber die Tatsache, dass es kaum wirkliche Hinweise oder Andeutungen gibt, was es mit dem ganzen auf sich hat, also warum genau die sieben Jugendlichen da gelandet sind, was der Sinn des ganzen ist, wer dahinter steckt. Mir fehlten wirklich einige Hinweise, durch die man selbst mit raten könnte. Das kann man jetzt zwar auch, aber bislang ist alles so offen, ohne vorgegebene Richtung, dass es einfach zu mühselig ist und so keinen Spaß macht. Ich habe überhaupt keine Ahnung, auf was das alles hinaus laufen könnte und das finde ich einfach schade. Das hätte ich mir wirklich gewünscht.

Den zweiten Band werde ich dennoch lesen, mittlerweile ist er ja auch bereits erschienen und liegt hier schon bereit. Diesem ersten Band möchte ich lediglich 3,5 Sterne geben, die ich hier auf vier aufrunde und ich hoffe sehr, dass der zweite Band sich steigern wird!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial spannend erzählt., 13. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Du erwachst, in einer fremden Welt, ohne Erinnerungen.
Doch da ist etwas. Etwas, das dich jagen wird.
7 Jugendliche. Allein. In einer fremden Welt. Ohne Erinnerungen, wer sie sind, woher sie kommen und was sie hier sollen.
Ein Brief. Es wird 6 Tore geben, 6 kommen weiter, doch einer wird zurückbleiben in dieser alptraumhaften Welt. Wer wird das sein?
Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Ich glaube, ohne zu viel zu verraten, das Buch war megaspannend. Ich habe mich nach dem Verschlingen der Geschichte gefragt, warum das Buch so lange auf meinem SUB, Stapel ungelesener Bücher, geschlummert hat.
Eine Warnung vorweg: hat man einmal angefangen, kann man das Buch nicht aus der Hand legen. Ich empfehle ein langes Wochenende, eine Autofahrt oder eine schlaflose Nacht einzuplanen.
Diese Idee, 7 Jugendliche und dann wie eine Art Kinderzählreim, immer einer weniger, das ist vielleicht nicht neu, aber ich fand die Idee wurde sehr spannend umgesetzt.
Als Leser rätsele ich anfangs mit den jeweiligen Jugendlichen: was ist das Geheimnis der Welt und ihres Hierseins? Wo liegt ein Sinn? Gibt es den überhaupt?
Dann diese Art Flashbacks die sie haben. Erinnerungen, Bruchstücke, Alpträume, die plötzlich auftauchen und ein Teil der jeweiligen individuellen Vergangenheit eines jeden von ihnen zu sein scheinen.
Ist diese Welt eine Art persönliche Hölle, die jeder von ihnen durchschreiten muss?
Die Geschichte verzichtet fast auf Details, der Fokus liegt auf den Jugendlichen, ihren Erinnerungen, ihrem Verhalten. Ich fand das sehr spannend.
Die einzelnen Charaktere der Protagonisten fand ich perfekt herausgestellt. Langsam entwickeln sie sich und mit dem Leser zusammen entdecken sie ihre Individualität und auch die Geschichte.
Genial spannend erzählt.
Vollste Leseempfehlung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nimm dich in Acht – das Labyrinth erwacht!, 25. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:

Sieben Jugendliche erwachen in einer ihnen völlig unbekannten Umgebung. Sie wissen nicht warum und können sich bloß noch an ihren Namen erinnern. Der einzige Hinweis ist eine Botschaft des Labyrinths: 7 Jugendliche, aber nur 6 Tore, um in die nächste Welt zu gelangen. Insgesamt gibt es sechs Welten. In jeder Welt wird es ein Tor weniger als die Anzahl der Jugendlichen geben. Und sie sind nicht alleine…

Meine Meinung:

Von Geschichten, die ohne einleitende Worte auskommen und mich von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen, kann ich ja nicht genug bekommen. Ich mag es sehr, wenn ich ohne große Vorreden in das Geschehen hineinplumpse. Genauso empfand ich auch den Einstieg in "Das Labyrinth erwacht". Jeb, Jenna, Mischa, León, Tian, Kathy und Mary erwachen ohne Kleider am Leib in einer fremden Welt – ich erwachte mit ihnen. Sie haben keine Ahnung, wie sie dorthin gekommen sind – ich auch nicht. Uns blieb also nichts anderes übrig, als uns gemeinsam auf die Suche nach Antworten auf diese und andere Fragen zu machen. Und ich habe diesen Weg lesetechnisch sehr genossen.

"In jeder Welt gibt es Tore, Portale, die euch in die nächste bringen, am Ende des Weges liegt die Freiheit. Derjenige von euch, der alle Welten durchlaufen hat, gewinnt den Preis des Lebens. […] Ihr seid sieben Suchende, doch es gibt nur sechs Tore zur nächsten Welt. So wird es in jeder Welt sein, immer werdet ihr ein Tor weniger finden, als ihr Suchende seid. Einer von euch wird stets zurückbleiben, einer wird allein seinen Ängsten gehören. Wer leben will, muss kämpfen. Gegen andere, gegen sich selbst. Am Ende wird nur einer von euch überleben. Weil ihr im Labyrinth seid. Weil ihr verloren seid."
(Seite 57/58)

Jeder der sieben Jugendlichen hat von Rainer Wekwerth einen interessanten und individuellen Charakter verliehen bekommen: der geborene Anführer, das nette Mädchen von nebenan, der knallharte Kämpfer, das manipulierende Biest, der schüchterne Einzelgänger… Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Gerade jugendliche Leser, die ja die Hauptzielgruppe dieses Buches sind, dürften sich somit mit dem einen oder anderen Protagonisten ganz gut identifizieren können. Aber auch für erwachsene Leser sind diese unterschiedlichen Charaktere sehr interessant.

Doch so unterschiedlich die Jungs und Mädchen auch sein mögen, sie müssen sich zusammenraufen. Getreu dem Motto: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Eitel Sonnenschein herrscht deswegen aber nicht – wie auch?! Im Endeffekt ist sich ja jeder selbst der nächste. Gerade wenn es um das eigene (Über)Leben geht. Es kommt zu Spannungen, Zweifeln und vielem mehr. Aber auch freundschaftliche Annährungen entstehen und sogar zarte Gefühle kommen bei zwei der Beteiligten auf. Durch ständig wechselnde Sichtweisen auf das Geschehen und die eingeflochtenen Gedankengänge von Jeb & Co. bekommt man einen guten ersten Eindruck von den Charakteren.

"Purer Überlebenswille treibt uns an. Wir können nicht anders als kämpfen. Um jeden Zentimeter Boden, um die Tore, um die Möglichkeit, einen weiteren Tag zu erleben."
(Seite 203)

Schnell nimmt die Geschichte an Fahrt auf und büßt auf den 400 Seiten auch nichts an Geschwindigkeit ein, ganz im Gegenteil. Die Jugendlichen werden verfolgt, müssen ums Überleben kämpfen, und ganz nebenbei auch noch einen Weg finden, den sie nicht kennen, um etwas zu erreichen, von dem sie nicht wissen, was es ihnen bescheren wird. Denn wer kann zu Beginn ihrer Odyssee schon sagen, ob die ominöse Botschaft stimmt? Die sieben Suchenden bekommen selten Gelegenheit, Luft zu schnappen. Und so erging es mir auch. Mit viel Tempo und Spannung schlugen wir uns gemeinsam durch zwei Welten. Es warten also noch vier weitere auf uns…

Die Idee, die hinter dem hier geschaffenen Labyrinth steckt, hat mich, nach anfänglicher Skepsis, positiv überrascht. Bislang habe ich bei dem Wort Labyrinth irgendwie immer an einen Irrgarten, oder etwas Würfelähnliches wie in “The Cube” gedacht. Das so ein Labyrinth aus verschiedenen Welten bestehen könnte, die durch Portale miteinander verbunden sind, kam mir bis jetzt noch nie in den Sinn. Anscheinend war mein Geist da wohl ein wenig beschränkt. ;) Aber dafür sind Bücher ja unter anderem auch da, oder? Um seinen Horizont zu erweitern.

Während des Lesens ergeben sich natürlich viele Fragen. Antworten erhält man aber nicht. Nun gut, es ist ja auch der Auftakt einer Trilogie. :) Und dieser Auftakt hat mir sehr gut gefallen. In diesem Buch erwacht tatsächlich etwas. Und ich freue mich schon sehr auf die bald folgende Jagd.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer schafft es bis zum nächsten Tor?, 19. Oktober 2013
Von 
Nabura - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Orientierungslos, allein und nackt wachen sieben Jugendliche auf einer weiten Steppe auf. Alles, was sie kennen, ist ihr Name. In ihrer Nähe finden sie einen Rucksack mit passender Kleidung, einem Minimum an Nahrung und Wasser und einem weiteren Hilfsgegenstand. Binnen 72 Stunden müssen sie die Tore zur nächsten Welt erreichen, von denen es jedoch nur sechs gibt. Außerdem werden sie gejagt. Können die Jugendlichen trotz des Wissens, dass einer zurückbleiben muss, kooperieren? Wird es ihnen gelingen, zu den Toren zu gelangen?

Was ist das für eine Welt, in der Jeb, Jenna, León, Kathy, Tian, Mary und Mischa gelandet sind? Eine weitere Steppe, in der Ferne ein Wald. Jäger sind ihnen auf den Fersen. Was soll das alles? Wie auch die Jugendlichen steht der Leser zu Beginn der Geschichte vor einem riesigen Fragezeichen. Dann folgen die ersten Hinweise, und die Geschichte wird hochspannend.

Nachdem den Jugendlichen und so auch mir die Regeln des Labyrinths offenbart worden sind, war für mich klar: Diese Geschichte hat es absolut in sich! Sechs Welten sollen durchquert werden, und immer muss jemand zurückbleiben. Das garantiert Spannung und Dramatik. Ich fragte mich, wie die Jugendlichen wohl mit der Situation umgehen werden.

In der Tat entwickelt sich die Reise zu den Toren nicht nur zu einer körperlichen, sondern auch einer psychischen Herausforderung. Rainer Wekwerth hat sieben ganz unterschiedliche Charaktere geschaffen, welche die Situation auf ihre ganz eigene Weise angehen. Da ist zum Beispiel der hilfsbereite Jeb, der die Gruppe zusammenhalten möchte. Der Einzelkämpfer León, der keinen an sich heranlässt. Und Kathy, die stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und sich für keinen Manipluationsversuch zu schade ist. Bald schon sind die ersten Jugendlichen erschöpft, verletzt oder drohen, verrückt zu werden. Wer schafft es zum nächsten Tor? Wird die Gruppe zusammenhalten?

Während der ganzen Geschichte im Raum steht die Frage, warum die sieben Jugendlichen sich überhaupt im Labyrinth befinden. Nach und nach erinnern sie sich an einzelne Episoden ihres bisherigen Lebens. Kann man mit diesen Hinweisen der Antwort ein Stück näher kommen? Hier wird der Leser vor ein Rätsel gestellt, das zahlreiche Mutmaßungen erlaubt.

„Das Labyrinth erwacht“ ist der nervenaufreibende, hochspannende Auftakt einer Trilogie. Sieben Jugendliche kämpfen in einer gnadenlosen Umgebung ums Überleben, müssen sich körperlichen und psychischen Herausforderungen stellen. Ich wurde regelrecht ins Labyrinth hineingesogen und habe mitgebangt! Diesen spannenden Jugendthriller solltet ihr unbedingt lesen – doch seid gewarnt: Wer die letzte Seite gelesen hat, wird das dringende Bedürfnis verspüren, sofort in Band 2, „Das Labyrinth jagt dich“ weiterzulesen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite, 18. Juni 2013
Von 
K. eG (Kiel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist Nervenkitzel pur! Der Autor hat 10 signierte Bücher bei Facebook verlost. Ich bin unter 120 Bloggern, die mitgemacht haben, ausgelost worden! Yeah! Vielen Dank für das signierte Exemplar, Rainer Wekwerth. Durch dieses Buch habe ich ein neues Genre für mich entdeckt.

Diese Dystopie hat mich überzeugt. Dadurch, dass die einzelnen Kapitel nicht so lang sind, wird die Spannung hoch gehalten und die Handlung des Buches gewinnt an Tempo. In fast jedem Kapitel wird die Geschichte aus Sicht einer anderen Person erzählt. Wer schafft es, die Portale zu erreichen und wer bleibt auf der Strecke?

Beim Lesen stockte mir teilweise der Atem. Dieses Buch ist einfach der Hammer!

Ich finde, dass sowohl der Inhalt als auch das Cover sehr gelungen sind. Ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch mein persönliches Highlight in diesem Jahr ist, was Jugendthriller anbelangt.

Ich gebe bewusst „nur“ diese beiden Zitate an, da ihr den Rest natürlich selber lesen sollt. Nur so viel: Es wird euch heiß und kalt bei diesem Buch zumute sein. Ein Fest der Sinne. Ein Buch, das euch um den Verstand bzw. Schlaf bringen wird.

Ein wirklich gelungener Auftakt. Ein Thriller, auf dessen Fortsetzung ich mich besonders freue.

Mein Fazit: Unbedingt lesen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Roman - will man nicht mehr aus der Hand legen, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich mal wieder ein gutes, spannendes Buch!
Der Roman ist absolut klasse geschrieben, gute Handlung, spannende Charaktere. Und es handelt zwar von fünf Personen, die eher Jugendliche oder zumindest recht junge Leute sind. Aber ein reiner Jugendroman in dem Sinn ist es trotzdem nicht. Ist halt einfach ein richtig guter, spannender Roman.

Eins von diesen klasse Büchern, die man nicht aus der Hand legen will und darum nachts im Bett viel zu lange liest....

Wichtig: unbedingt gleich Teil 2 mit dazu kaufen. Am Ende des ersten Romans will man UNBEDINGT gleich weiterlesen... :-)

Klare Kaufempfehlung.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lost trifft auf Panem, 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Wo sind wir? Nun das wissen wir nicht. Die 7 Teenager im Buch übrigens auch nicht.
Nur soviel wissen sie; ihnen steht eine Reise durch 7 Welten bevor, an denen am Ende nur eine/r siegreich hervortreten kann.
Alle anderen sterben unterwegs.
Das Problem des Buches ist, dass man nicht weiß, in welchem Genre es spielt.
Ist es Fantasy? Dystopie? Spielt das Buch im Heute und Jetzt oder erst in der Zukunft?
Man erfährt Seiten so gut wie gar nichts über diese neue Welt, was es schwer macht, sich in sie hineinzuversetzen.
Bei den Tributen von Panem weiß man von Anfang an: Zukunft-Spiele-alle wissen Bescheid- die Regeln sind klar geschrieben.
Bei Lost weiß man: Fremde Welt- Fantasy- den Protagonisten ist alles unheimlich weil es in der realen Welt spielt und es diese Dinge nicht geben dürfte.
Aber im Labyrinth weiß man nicht, was ist den Protagonisten fremd und was nicht.
Nachts kommen unheimliche Kreaturen raus, welche die Teenager jagen und wahrscheinlich töten wollen. Und was ist? Keiner macht sich großartig Gedanken, wer oder
was das sein könnte. Gut, es wird hin und wieder darüber spekuliert, aber nur einer deutet an, dass das "so nicht sein dürfte", dass das nicht in die reale Welt gehört. Schrecklich viele Gedanken machen sich die anderen aber nicht darüber.
Die 7 Teenager wachen in einer fremden Welt ohne Gedächtnis auf. Nur ihren Namen kennen sie noch. Ist das der Grund, warum ihnen diese Gestalten nicht schrecklich suspekt vorkommen?
Wir wissen es nicht. Und das ist der Punkt, man wird als Leser zuviel im Dunkeln gehalten; klar etwas Mystik und Rätsel machen die Geschichte spannend, aber wenn man selber nicht mal weiß, ob diese Dinge "normal" sind oder nicht, dann macht es das Lesen mühselig.
Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war der Schreibstyl. Ich dachte am Anfang, ein Teenager hätte das Buch in einem leidenschaftlichen Moment seiner Pubertät geschrieben.
Ein jeder im Buch ist "wunderschön; gut gebaut; attraktiv...", was auf jeder vierten Seite beschrieben wird; angefangen von dem Sixpack einiger Jungs, hinüber zu den leidenschaftlichen Lippen einiger Mädchen und angekommen bei den *perfekten* Brüsten eines anderen Mädchens...
Die Teenager scheinen sich auf ihrer Reise auch mehr darum zu sorgen, wer jetzt der/die Schönste ist und wer mit welchem Partner endet.
Hallo? Es ist wie bei Highlander: Es kann nur einen geben! Und es wird nicht wie bei Schneewittchen die Schönste im ganzen Land sein.
Das scheint den Teenies aber reichlich egal zu sein, interne Intrigen sind wichtiger als Überlebenskammp; wer könnte denn auch auf andere Ideen kommen wenn man weiß, dass innerhalb weniger Stunden mindestens einer von ihnen sterben wird...
Vieles in dem Buch wird nur angedeutet; wenn man seine Leser auch im Dunkeln lassen will, so sollten sich doch wenigstens die Protagonisten einige der Fragen stellen, dich ich hier gestellt hab.
Alle nehmen es einfach mal so hin, dass sie in einer fremden Welt ohne Gedächntis aufwachen und ein Kampf auf Leben und Tod bevorsteht.

Man kann das Buch lesen, es ist mit Sicherheit spannend. Aber meinen Erwartungen hat es nicht entsprochen.
Mittelmäßig und deshalb von mir nur 3 Sterne
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Labyrinth erwacht (Rainer Wekwerth), 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Arena Verlag

Der Autor

Rainer Wekwerth wurde 1959 in Esslingen am Neckar geboren. Er ist Schriftsteller als Leidenschaft und hat schon viele erfolgreiche Bücher geschrieben. Diese wurden jedoch teilweise unter einem Pseudonym veröffentlicht. Er ist verheiratet und wohnt zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter im Stuttgarter Raum.

Das Labyrinth erwacht

Jenna, Jeb, Tian, Kathy, Mary, León und Mischa. Die 7 Jugendlichen wachen in einer ihnen völlig fremden Welt auf und wissen nicht, wer sie sind, wo sie sind und was passiert ist. Sie alle finden einen Rucksack mit Kleidung und einer Verpflegungsration für einen Tag. Einer der Jugendlichen findet einen Zettel mit Anweisungen: „Sucht die Tore, durchschreitet sie, gelangt in eine neue Welt, um in eure Welt zurück zu kehren.“ Keinem der 7 ist klar, was das zu bedeuten hat. Auch das erste Problem lässt nicht lang auf sich warten: sie sind 7, doch es gibt nur 6 Tore und in jeder Welt wird es ein Tor weniger geben. Am Ende kann nur einer von ihnen lebend in seine Welt zurück kehren…
Fazit

Ein unglaublich spannendes Buch, welches von der ersten Seite an fesselt. Der Leser ist zunächst mit dem Aufwachen jedes Einzelnen konfrontiert und fühlt die Verwirrung und Hilflosigkeit. Niemand der 7, die sich nacheinander finden, glaubt wirklich daran, jemals die Tore zu erwischen.
Zudem werden sie verfolgt… immer wieder hören sie grausame und schreckliche Schreie, die sie zu verfolgen scheinen. Auch vor diesen müssen sie flüchten. Immer mehr wächst der Gruppengeist und die Jugendlichen verstehen, dass sie es nur zusammen schaffen können.

Jeb entpuppt sich als geborener Anführer und schafft es nicht, Jenna, die sich verletzt hat, zurück zu lassen. Im Laufe des Romans entwickeln sich die Kinder zu verantwortungsbewussten jungen Erwachsenen, die für einander eintreten. Nachdem eine Welt durchschritten ist, eine Steppenlandschaft mit wenig Wasser, Hitze und weiten Grasflächen, gelangen sie jedoch keineswegs nach Hause… Eine neue gefährliche Welt wartet auf sie, voller Kälte, Asche und Jägern.

Ein tolles Buch, welches ich an 2 Tagen durchgelesen habe und nun nicht anders kann, als sofort mit dem zweiten Teil „Das Labyrinth jagt dich“ (erschienen im Sommer 2013) zu beginnen.

[...]
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Das Labyrinth erwacht
Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 2013)
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