Kundenrezensionen


33 Rezensionen
5 Sterne:
 (22)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Jugendbuch aller Zeiten
Huckleberry Finn ist ein ganz schön abgebrühter Typ. Das muss er auch sein. Er ist nämlich ohne Mutter aufgewachsen und sein Vater ist ein Säufer, der sich fast immer auf ausgedehnten Sauftouren herumtreibt und Huck allein lässt. Natürlich ist Huck das abschreckende Beispiel für alle Mütter, die aus ihren Söhnchen brave...
Veröffentlicht am 30. März 2011 von Karin

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gekürtze Fassung
Was nirgends ersichtlich ist: Es handelt sich um eine gekürzte Fassung und teilweise schlecht umgesetzten Umlauten. Schade um dieses wirklich empfehlenswerte Buch von Mark Twain.
Veröffentlicht am 5. Dezember 2011 von Herbert Stauffer-Moser


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Jugendbuch aller Zeiten, 30. März 2011
Huckleberry Finn ist ein ganz schön abgebrühter Typ. Das muss er auch sein. Er ist nämlich ohne Mutter aufgewachsen und sein Vater ist ein Säufer, der sich fast immer auf ausgedehnten Sauftouren herumtreibt und Huck allein lässt. Natürlich ist Huck das abschreckende Beispiel für alle Mütter, die aus ihren Söhnchen brave Sonntagsschüler machen wollen. Natürlich ist Huck das große Vorbild für eben diese Söhnchen, weil er sich niemals waschen und kämmen, niemals zu Schule gehen und nicht einmal bei Tisch oder mit Messer und Gabel essen muss.

Aber auch Huckleberry hat ein Vorbild und das ist Tom Sawyer. Denn Tom hat die besten Ideen, so findet Huck, und weiss fast immer was zu tun ist. Tom kann Huck sogar dazu überreden, sich von der Witwe Douglas zivilisieren zu lassen. Die Zeit bei der Witwe gehört zu den schlimmsten Erfahrungen für Huck. Er muss saubere Kleidung anziehen, zu geregelten Zeiten essen und zur Schule gehen. Nicht einmal rauchen darf er. Aber gerade das zur Schule gehen hat schon sein Gutes, denn er lernt lesen und schreiben. Somit kann er seine eigene Geschichte niederschreiben. Den ersten Teil seiner Geschichte, Die Abenteuer des Tom Sawyer, hat nämlich schon Mr. Mark Twain erzählt. Obwohl Huck findet, daß diese Geschichte durchaus der Wahrheit entspricht, so meint er doch, Mr. Twain hätte an einigen Stellen schon ziemlich übertrieben. Deutlich kommt heraus, daß Huck überzeugt ist, er könne das Buch viel besser schreiben als Mr. Twain.

Denn Huck bleibt am Boden der Realität und neigt nicht zu Sentimentalitäten und Übertreibungen. So etwas würde er sich ganz bestimmt nicht nachsagen lassen. Und doch, manchmal, ganz selten zwar, wenn er in seinem Floß den Mississippi heruntertreibt, überkommt es ihn und er schildert die Landschaft so schön, daß man sich am liebsten sofort zu ihm setzen will. Dieser Drang hat übrigens viele Jahre auch Jonathan Raban verfolgt, bevor er ihn endlich so gut es ging wahr machte, mit einem Boot den Mississippi hinunterschipperte und sein eigenes Buch - Old Glory - darüber schrieb.

Die ganze Rezension ist hier zu lesen: [...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gekürtze Fassung, 5. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Was nirgends ersichtlich ist: Es handelt sich um eine gekürzte Fassung und teilweise schlecht umgesetzten Umlauten. Schade um dieses wirklich empfehlenswerte Buch von Mark Twain.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt aus der Sicht eines Jungen, 26. August 2005
"Huckleberry Finn" ist nach "Tom Sawyer" das bekannteste Werk von Mark Twain und gleichzeitig sein Meisterwerk. Während im "Tom" die Perspektive des Erzählers die eines Erwachsenen ist, ist in "Huck" der Ich-Erzähler ein Junge, mit dessen Augen wir die Welt beobachten können. In seiner Erzählweise verfällt Huck niemals in eine gehobene, feine, intellektuelle Sprache, sondern sie ist frech, witzig, aufrichtig, eben die eines Jungen, deshalb ist sie authentisch und einmalig in der Weltliteratur. Huck macht sich nicht viel aus Anstandsregeln, alle Versuche ihn zu zivilisieren, gelingen nicht. Er betet nicht, geht nicht gerne in die Schule und Kirche, er raucht, flucht, stiehlt und lügt, eine Ungeheuerlichkeit für alle Eltern, wohl auch deshalb war das Buch aus gewissen Bibliotheken und Schulen in Amerika verbannt. Gemeinsam mit dem Sklaven Jim flüchtet er den Fluss Mississippi in die erwünschte Freiheit runter. Huck ist kein Gegner der Sklaverei, er hilft Jim, nicht weil es das Richtige sondern weil es das Falsche ist, und dafür nimmt er sogar die drohende christliche Strafe in die Hölle zu kommen in Kauf. Während Huck den Aberglauben und die Gutmütigkeit von Jim ausnutzt, sorgt und kümmert sich Jim um Huck wie ein Ersatzvater. Die beiden komischsten Figuren sind der Herzog und der König, zwei Gauner und Betrüger, wie Huck und Jim von der Gesellschaft ausgestoßene Menschen. Huck verkörpert in einer geschäftigten, von Geld regierten Welt den Müßiggänger, der auf seine Unabhängigkeit und Freiheit besteht. Der Außenseiter Huck passt nicht in diese zivilisierte Welt und mit dieser Feststellung endet sein Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Buch hat Mr. Mark Twain gemacht" -- zum Glück!, 17. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Huckleberry Finn (Gebundene Ausgabe)
(bezieht sich auf die Übersetzung von Wolf Harranth)
Huckleberry Finn erzählt seine unglaublichen Abenteuer am und auf dem Mississippi selber -- da wird's wirklich schwer, den vielen begeisterten Kritiken der letzten anderthalb Jahrhunderte noch etwas Neues hinzuzufügen.
Huck Finn, der Sohn eines stadtbekannten Säufers, stellt anfangs zwar klar: "Das Buch hat Mr. Mark Twain gemacht", aber es ist s e i n e Geschichte, die er erzählt. Die Geschichte, wie er zusammen mit dem geflohenen Sklaven Jim auf einem Floß den Mississippi hinunterfährt. Wie den beiden die Gefahren von allen Seiten drohen, von der Natur und allgegenwärtigen bösen Geistern ebenso wie von mehr oder weniger wohlgesonnenen Mitmenschen, wie sie skurriler, kauziger und bedrohlicher kaum vorstellbar sind. Zusammen schlägt das ungewöhnliche Paar sich flussabwärts durch, und die beiden treffen auf biedere Farmer, gescheiterte Existenzen und gerissene Gauner, und sie lassen den Leser die Südstaaten der 1840er Jahre miterleben.
Am Ende tritt noch Tom Sawyer auf den Plan und sorgt für ein furioses Finale, und zwar verbunden mit einer abenteuerlichen Hommage an den Grafen von Monte Christo -- eine vollendete Kombination von Eleganz und Tolpatschigkeit.
Eine spannende Abenteuergeschichte also mit allem Zubehör, und gelacht werden darf auch, und zwar gründlich.

"Huckleberry Finn" gilt als eines der wichtigsten Werke der amerikanischen Literatur, beziehungsweise: der Weltliteratur. Ein Glücksfall für die Kinderliteratur ist es obendrein. Ich kann mich nur an wenige Bücher erinnern, die mich als Kind ähnlich gefesselt hätten -- aber nicht nur als Kind. Wer das Buch als Erwachsener (wieder)liest, wird es ebensowenig freiwillig aus der Hand legen. Vor allem dann nicht, wenn er eine gelungene deutsche Übersetzung in Händen hält, der es gelungen ist, all die stimmungsvollen Naturschilderungen, vor allem aber die Dialoge und all die verschiedenen Slangs und Dialekt-Varianten des Originals einigermaßen ins Deutsche herüberzuretten. Wolf Harranth ist das gelungen.
Schließlich hat Mark Twain gerade in "Huckleberry Finn" gezeigt, wie virtuos er die Idiome beherrschte, und viele Übersetzungen leiden darunter, dass die Übersetzer das Deutsche längst nicht so souverän im Griff haben wie Mark Twain das Englische.

Sucht jemand noch ein Buch für Baggersee, Balkon oder Sofa, dann hat die Suche ein Ende! "Huckleberry Finn" beamt seine Leser zuverlässig mitten hinein in den Mississippi-Süden der 1840er Jahre. Nur mit dem Zurückbeamen ins vergleichsweise triste Hier und Jetzt könnte es manchmal etwas holprig werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension "Huckleberry Finn", 16. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Huckleberry Finn (Gebundene Ausgabe)
In Mark Twains Schelmenroman "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" geht es um einen in den Südstaaten lebenden Jungen, namens Huckleberry Finn, der von den Schlägen seines Vaters und von der frommen Witwe Douglas, die einen anständigen Jungen aus ihm machen will, die Nase voll hat. Eines nachts lässt er sich mit seinem treuen Begleiter, dem Sklaven Jim, in einem Boot den Mississippi runtertreiben. Zusammen erleben sie eine Flussreise voller spannender Abenteuer und amüsanter Turbulenzen. Ich finde den Roman sehr gut, da man von dem Ich-Erzähler Huckleberry Finn sofort mit in seinem Bann gezogen wird und dadurch alles spannend geschildert wird. Außerdem erkennt man durch die reallistische Erzählweise, die damaligen Probleme der Südstaaten, wie z.B. die Sklaverei, die Armut usw.

Ich würde es allen empfehlen den Roman zu lesen, die spannende Abentuer mögen und denen, die sich vielleicht noch mal an ihre Kindheit zurück erinnern wollen. Dieser Roman ist als Buch, als Hörspiel und als Film erhältlich. Ich würde aber raten, das Buch zu lesen, da man sich beim lesen besser in die Person hineinversetzen kann und die Vorgänge detaillierter geschildert werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mark Twain: Die Abenteuer des Huckleberry Finn, 14. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Huckleberry Finn ist nach wie vor (ca. 125 Jahre nach der Erstauflage) nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene
ein sehr lesenswertes Buch. Erfreulich auch die Illustrationen in der vorliegenden Fassung.
K.Karzel
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 27. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Huckleberry Finn (Gebundene Ausgabe)
In Mark Twains Roman "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" beschreibt der Hauptprotagonist die Abenteuer, die er während einer über Wochen andauernden Flußfahrt über den Mississippi erlebt.

Gerade weil es aus der Sicht Hucks geschrieben ist, ist es nicht immer leicht der Handlung zu folgen. Huck plaudert einfach drauf los. Zudem schreibt Twain im Dialekt der jeweiligen Region.

Trotzdem ist das Buch hervorragend und sehr vergnüglich zu lesen. Es liefert auch einen sehr guten Einblick in die gesellschaftlichen Verhältnisse der Südstaaten vor 150 Jahren und die Problematik des Sklavenhandels.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein prima Kinder- u. Jugendbuch, 5. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Für dieses Buch trifft das Gleiche zu wie bei Tom Sawyer. Ebenfalls sehr zu empfehlen. Für mich sind diese Bücher Weltliteratur
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fröhlicher Kinderbuchklassiker, 12. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Huckleberry Finns Abenteuer: Kinderbuchklassiker zum Vorlesen (Gebundene Ausgabe)
Trotz der vielen neuen Kinderbücher auf dem Markt, sollte man den Kleinen auch echte Klassiker nicht vorenthalten. Dieses Buch ist dank der wunderschönen und liebevollen Illustrationen sehr gelungen. Es eignet sich zum Vor- uns Selberlesen. Trotz Kürzungen, die bei einer Kinderversion selbstverständlich sind, bleiben Inhalt und Charaktere die alten. Allerdings wurden allzu brutale Szenen kindgerecht angewandelt, was dem Inhalt keinen Abbruch tut. Tipp: "Tom Sawyers Abenteuer" aus der gleichen Reihe!Tom Sawyers Abenteuer
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr kurzweilig erzählt..., 4. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Abenteuer des Huckleberry Finn (Audio CD)
Der Geschichte um Huckleberry Finn dürfte den meisten Hörern schon in irgendeiner Form begegnet sein. Selbst Hörspielfassungen gibt es hiervon einige. Der SWR hat sich dennoch im Jahr 2002 daranbegeben, das Thema nochmal neu zu inszenieren. Das Ergebnis kann sich hören lassen!

Robert Schoen hat die Vorlage sehr straff zusammengefasst. Er erzählt sie in gerade mal 100 Spielminuten. Dennoch hat man nie den Eindruck, dass man durch die Geschichte gehetzt wird oder auf wesentliche Teile verzichten müsste. Das Tempo ist recht hoch, langweilige Passagen gibt es, dank der dicht gefassten Abenteuerepisoden, hier nie.

Marc Hosemann übernimmt hier den Part des Huck Finn, der sowohl als handelnde Figur, aber auch als Erzähler auftritt. Er trägt beide Parts sehr gut und spielt sie mit viel Natürlichkeit. Dahinter gibt es viele tolle und prägnante Stimmen, wie Gerlach Fiedler, Martin Semmelrogge oder Michael Habig, die Geschichte zusätzlich beleben.

Auch die sonstige Umsetzung überzeugt. Hank Shizzoe steuert hier Stücke bei, die sowohl musikalisch als auch textlich prima in die Geschichte passen und eine tolle Atmosphäre schaffen. Man fühlt sich hier sofort in die Handlungszeit hineingezogen und bekommt gleich die richtigen Bilder in den Kopf.

Eine Produktion, an der es nichts auszusetzen gibt. Eine tolle Geschichte, spannend und im richtigen Tempo erzählt, gut besetzt und sehr stimmig inszeniert. Meines Erachtens die beste Vertonung des Stoffes bislang.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0x9c6a60cc)

Dieses Produkt

Huckleberry Finns Abenteuer: Kinderbuchklassiker zum Vorlesen
Huckleberry Finns Abenteuer: Kinderbuchklassiker zum Vorlesen von Mark Twain (Gebundene Ausgabe - Januar 2011)
EUR 10,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen