Kundenrezensionen


809 Rezensionen
5 Sterne:
 (621)
4 Sterne:
 (122)
3 Sterne:
 (41)
2 Sterne:
 (16)
1 Sterne:
 (9)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


275 von 301 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quark edit bisquits - oder so ähnlich
Charlotte ist das auserwählte Kind in Gwendolyns Familie, denn sie hat das Zeitreise-Gen. Hat sie doch, oder?
Das ist nicht mehr so ganz sicher, als Gwen die Schwindelanfälle bekommt, die eigentlich Charlotte überfallen müssten. Als sich dann tatsächlich herausstellt, dass die gute Charlotte ganz umsonst jahrelang ausgebildet wurde, sind...
Veröffentlicht am 6. Mai 2009 von kamelin

versus
35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 16-jährige auf dem geistigen Niveau einer 10-jährigen
Kerstin Giers Trilogieauftakt "Rubinrot" hat mich wirklich sehr enttäuscht - bei all den guten Kritiken hatte ich hervorragende Fantasy-Unterhaltung erwartet. Bevor ich mich darüber auslasse, was ich in diesem Buch stattdessen bekommen habe, vielleicht zwei kurze Anmerkungen: Ich bin Mitte 20 und somit nicht mehr in der direkten Zielgruppe dieses Romans, lese...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2011 von Sarah O.


‹ Zurück | 1 281 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

275 von 301 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quark edit bisquits - oder so ähnlich, 6. Mai 2009
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
Charlotte ist das auserwählte Kind in Gwendolyns Familie, denn sie hat das Zeitreise-Gen. Hat sie doch, oder?
Das ist nicht mehr so ganz sicher, als Gwen die Schwindelanfälle bekommt, die eigentlich Charlotte überfallen müssten. Als sich dann tatsächlich herausstellt, dass die gute Charlotte ganz umsonst jahrelang ausgebildet wurde, sind Ärger und Verwirrung groß, und das ist erst der Anfang.
Für Gwendolyn fängt quasi über Nacht ein neues Leben an, denn plötzlich springt sie durch die Zeiten, und trifft dort auf ihre Ahnen. Doch nicht zum Spaß, denn sie hat eine Aufgabe, sie sie zusammen mit dem arroganten Gideon meistern soll. Er ist doch arrogant, oder? Na ja, er hat zwar verdammt schöne Augen, aber blöd ist er trotzdem. Irgendwie. Manchmal zumindest ...

Irgendwo habe ich gelesen, dass dies ein zauberhaftes Buch wäre, und musste schmunzeln, weil ich den Begriff schon länger nicht mehr gehört habe. Nachdem ich es jetzt selbst gelesen habe muss ich sagen, dass es '"zauberhaft"' genau auf den Punkt bringt.

Die Geschichte von Gwendolyn, dem Zeitreise-Gen, den zwölf Edelsteinen, und den beiden abtrünnigen Auserwählten ist wie ein frischer Wind im Fantasy Genre. Ein bezaubernder Wind sozusagen.
Als Leserin fand ich mich prompt in der Geschichte wieder, und musste oft so laut lachen, dass ich fast aus meiner Hängematte geplumpst wäre (Quark edit bisquits !). Der Humor ist überhaupt ein bestechendes Element der Geschichte ('Das ist alles höchst Wortlücke'!) und macht einen guten Teil der Atmosphäre aus.
Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist das Tempo. Die Geschichte schreitet flott voran ohne sich in Details zu verkritteln, und das, obwohl der Inhalt nicht wenig komplex ist, und eine wohltuende Tiefe hat.
Am Ende wird es dann sogar richtig spannend, sodass ich das Buch im Grunde ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Ein super Roman, den ich an einem Tag mit einem Haps verschlungen habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


176 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jugendbuch mit Zauberkräften, 25. Januar 2009
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
Das neue Buch von Kerstin Gier findet der Leser ausnahmsweise nicht in der lustigen Frauenliteratur, sondern im Regal der Jugendbücher. Nachdem ich die 350 Seiten dieses wundervollen Buches inhaliert habe, kann ich sagen, dass es nicht nur ein Buch für die Jugend ist, sondern auch genauso gut für Erwachsene. Und vor allem für jene wie mich, die innendrin immer Kind geblieben sind. Die Zauberkräfte in diesem Buch haben eines vor allem bewirkt: Sie haben mich in meine eigene Jugend zurückversetzt und mich so um ca. 25 Jahre verjüngt.

Eigentlich sollte Charlotte, die Cousine von Gwendolyn Sheperd, das Zeitreisegen in ihrer Familie geerbt haben und die ganze Familie wartet nun gespannt darauf, dass Charlotte die ersten Anzeichen dieser besonderen Fähigkeit spürt. Als sich eines Tages aber statt Charlotte die 16jährige Gwendolyn in der Vergangenheit wiederfindet, bricht ein regelrechter Eifersuchts- und Machtkampf in der Familie aus. Schließlich wurde doch seit Jahren alles für Charlottes großen Auftritt vorbereitet, sie wurde geschult und mußte jahrelang im Voraus lernen, wie man sich in der Vergangenheit zu verhalten hat.

Nun ist es aber Gwen, die dieses Gen inne hat und so wird sie von einem Tag auf den anderen damit überrumpelt. Natürlich gibt es Menschen in ihrer Familie, die ihr zur Seite stehen. Auch die sogenannten 'Wächter' klären Gwen darüber auf, wie sie sich von nun an verhalten muss. Doch gibt es nicht nur Menschen, die ihr den Weg weisen, sondern auch diejenigen, die ein großes Geheimnis vor ihr und dem Rest der Familie hüten wollen. Wem kann sie vertrauen? Von wem wird sie belogen? Und was ist mit dem verdammt gut aussehenden Gideon, der Gwen völlig um den Verstand bringt? Und warum sieht Gwen auf einmal in der Vergangenheit ein Mädchen, welches ihr zum Verwechseln ähnlich sieht?

Viele viele kleine Geheimnisse, die sich um ein großes scharen, wird der Leser in diesem Buch finden. Kerstin Gier hat mit diesem Buch etwas ganz Wunderbares geschaffen. Nämlich einen Zeitreiseroman der etwas anderen Sorte. Mit ihrem gewohnten Wortwitz macht sie es dem Leser leicht, an manchen Stellen zu schmunzeln und zu lachen. Und mit ihrem gewohnt lockeren Schreibstil baut sie Spannung auf, die sich bis zur letzten Zeit hinzieht und die mich nun sagen lässt, dass ich es schade finde, dass ich diesen ersten Teil der Trilogie bereits JETZT gelesen habe, denn so muss ich nun noch mindestens bis zum Herbst 2009 warten. Denn erst dann gibt es voraussichtlich den zweiten Teil.

Und ein großes Lob muss ich jetzt auch mal der Gestaltung dieses Buches aussprechen. In einem wunderschönen Altrosa, mit erhabenen, schwarzen Lack-Aufdrucken der bekannten Illustratorin Eva Schöffmann-Davidov, verführt dieses Buch nicht nur zum Lesen, sondern auch zum 'immer-wieder-Anschauen', denn es ist eine Weide für die Augen. Auch darüber streicheln, um die erhabene Schrift zu spüren, ist natürlich erlaubt. Ich gehe davon aus, dass die nächsten beiden Bände ähnlich gestaltet werden, sicher nur in anderen Farben (denn die Farben spielen in diesem Buch eine große Rolle!) und ich weiß jetzt schon, dass sie aneinandergereiht ein glanzvolles Schmuckstück in meinem Bücherregal abgeben werden.

Mit diesem Debüt von Kerstin Gier in dem Genre der geschichtlichen Zeitreise im Jugendbuchstil ist der Autorin ein wirklicher Durchbruch gelungen und ich bin schon jetzt wahnsinnig gespannt auf die Folgeromane. Schade, dass der Verlag dem Buch kein Mini-Gen dazugelegt hat, mit welchem ich nun selber in der Weltgeschichte umherreisen könnte, denn ich würde gerne einen Blick in die Bücher der Zukunft werfen....

Chapeau für ein mitreißendes Werk, welches seine Bahnen ziehen wird und vor allem wird es auch Spuren in der jetzigen Gegenwart zurücklassen, die morgen schon Vergangenheit ist. Welch ein Glück für Gwen, dass sie wohl (mit Ausnahme ein paar weiterer Zeitreisenden) die einzige sein wird, die dorthin zurückreisen kann...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Zeitreiseroman, 19. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
Die erste Liebe ist schon aufregend genug, aber wenn man dann auch noch erfährt, dass man von seinen Vorfahren ein Zeitreise-Gen geerbt hat, dann ist die Verwirrung und das Chaos perfekt. So jedenfalls geht es Gwendolin, 16 Jahre alt, und frisch gebackene zeitreisende Protagonisten in Kerstin Giers Roman „Rubinrot“.

Die Handlung spielt in der heutigen Zeit in London, wo Gwendolin eigentlich ein ganz normaler Teenager ist. Sie geht in die Schule, feiert Parties und steckt den ganzen Tag den Kopf mit ihrer besten Freundin Leslie zusammen. Und eigentlich sollte auch ihre Cousine Charlotte Träger des Gens sein, davon waren alle überzeugt: ihre Tante, ihre Großmutter, sogar Wissenschaftler wie Isaac Newton haben ausgerechnet, dass nur Charlotte Träger des Gens sein kann und damit der Rubin, der den Kreis der zwölf Zeitreisenden komplett macht. Auf diese Aufgabe wurde Charlotte ihr Leben lang vorbereitet.

Doch dann reißt es Gwendolin plötzlich weg und sie findet sich in der Vergangenheit wieder. Als sie es ihrer Mutter erzählt, bringt sie sie gleich zum geheimen Orden und Gwendolin muss sich mit der Tatsache auseinander setzten, dass sie der Rubin ist, und nicht Charlotte. Keine einfache Aufgabe, zumal alle ein großes Geheimnis zu haben scheinen, in das Gwendolin niemand einweihen möchte. Sie ist verunsichert und fühlt sich ausgeschlossen. Und dann ist da noch Gideon, der Zeitreisende der männlichen Linie, der ihr total den Kopf verdreht. Aber seine Absichten sind genauso undurchschaubar wie die der anderen. Und welche Rolle spielen ihre Vorgänger Lucy und Paul bei der Sache? Haben Sie sich in der Vergangenheit versteckt, weil sie die Mission sabotieren wollen? Leslie und Gwendolin versuchen der Sache selbst auf den Grund zu gehen.

Rubinrot ist ein Roman, der einen von der ersten bis zur letzen Seite wirklich gut unterhält. Die Figuren sind sehr gut herausgearbeitet, so dass man sich sehr gut mit ihnen identifizieren kann. Allerdings lassen sie in diesem ersten Band sehr viel Spielraum für die weitere Entwicklung. Da der Roman aus der Sicht von Gwendolin geschrieben ist, bleiben die Intentionen der übrigen Personen zu allen Seiten offen und man weiß nicht, wer gut, wer böse ist und wer aus welchen Beweggründen handelt.

Die Schauplätze sind sehr gut herausgearbeitet, so dass ich Temple, den Ort von dem aus Gwendolin in die Vergangenheit reist, bildlich vor mir sehen kann. Und London als meine Lieblingsstadt sowieso. Die Geschichte in London spielen zu lassen passt perfekt zu der Geschichte des Romans.

Eigentlich ist Rubinrot ein Jugendroman, aber eben nur eigentlich. Ich habe es jedenfalls sehr genossen das Buch zu lesen, da ich das Thema Zeitreisen sehr spannend finde. Die Thematik Zeitreisen ist hier sehr gut ausgearbeitet worden, die Erklärungen zur Zeitreise sind plausibel und nachvollziehbar.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ungewöhnlich amüsanter Start in eine tolle Buchreihe, 26. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
Gwendolyn ist 16 und ein ganz normales Mädchen mit einer besten Freundin (Leslie). Alle Aufmerksamkeit der Familie ist auf ihre Cousine Charlotte gerichtet, die gemäß den Vorhersagen das Zeitreisegen geerbt hat. Doch plötzlich steht Gwen in der Vergangenheit und weiß absolut nicht, wie sie damit umgehen soll, da um die "Zeitreisesache" in der ganzen Familie ein riesiges Geheimnis gemacht wird. Ob sie will oder nicht, nun muss Gwen "der Sache dienen" und trifft dabei auf den anderen Zeitreisenden Gideon, der ihrer Meinung nach der eingebildetste und arroganteste Mensch ist, der ihr je untergekommen ist. Wenn das kein gutes Vorzeichen ist?

Die Hauptprotagonistin Gwen ist einfach zum liebhaben. Sie findet es keineswegs unnormal, Geister zu sehen, die gehören zu ihrem Leben wie Schule und Essen. Gwen sagt, was sie denkt, macht was sie will und telefoniert endlos mit ihrer besten Freundin Leslie, die sich als großartige Hilfe in Sachen Recherche für Geheimnisse entpuppt. Gwens Cousine Charlotte ist das typische Schönchen, der alle hinterherrennen und die immer alles perfekt macht und in ihrer Rolle als Auserwählte mit dem Zeitreisegen vollkommen aufgeht. Doch leider ist sie es nunmal nicht und dies führt zu dem ebenso typischen biestigen Verhalten Gwen gegenüber. Der Hauptprotagonist Gideon ist das männliche Pendant zu Charlotte, nur dass er zwei Jahre älter ist und daher schon länger mit den Zeitreisen beschäftigt ist (und auch definitiv weiß, dass er das Gen geerbt hat). Er ist von der neuen Auserwählten Gwen nicht sonderlich angetan und erzählt ihr ständig, was Charlotte alles besser macht und kann. Eigentlich müsste ihn Gwen richtig blöd finden, wenn da nicht diese dummen Gefühle wären...

Meine Meinung:
Zu allererst muss ich los werden, dass ich nach gefühlten Tausend Rezensionen zu Rubinrot etwas anderes erwartet hätte, was dazu führte, dass ich mich erst in den Schreibstil reinfinden musste. An was denkt man denn bei dem Untertitel "Liebe geht durch alle Zeiten" und dem Stichwort "Zeitreisen"? Liebesschnulz gepaart mit Fantasy-Elementen. Die laufen jedoch bei "Rubinrot" nur im Hintergrund. Das Buch ist meiner Meinung nach eine richtige Komödie. Egal wie ernsthaft/gefährlich/"liebeslastig" die Szene ist, Gwens Gedanken haben dem immer etwas hinzuzufügen. Daher wird jede, ja wirklich JEDE Szene zum Lacher und kann nicht mehr ernst genommen werden. Hat man sich daran aber gewöhnt, ist das Buch einfach spitze!

Schade finde ich, dass Rubinrot eigentlich aufhört, wo die Story um Gwen und Gideon anfängt. Im Nachhinein würde ich sagen, dass (außer vielen Lachern und viel Humor) nichts passiert ist. Umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung "Saphirblau".

Ich empfehle diese kurzweilige Buch allen, die den Teeniehumor noch besitzen (oder sich wie ich allzugut daran erinnern können) und einfach etwas Kurzweiliges, Leichtes, Lockeres lesen wollen.

Das Bonbon bei der Sache ist, dass man ums Auflachen an manchen Stellen wirklich nicht herum kommt :-)

Aus oben genannten Gründen bewerte ich "Rubinrot" mit 4/5 Sternen. Aber einen dicken Smiley dahinter hätte sich das Buch jedenfalls verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Auftakt zu einer interessanten Reihe!, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
********* INHALT *********
Die 16jährige Gwendolyn, genannt Gwen, führt eigentlich ein ganz normales Leben, wenn man mal von der magischen Seite ihrer Familie absieht. Denn in ihrer Familie gibt es ein bestimmtes Zeitreise-Gen, das an manche weibliche Nachkommen vererbt wird. Für Gwen ist das alles jedoch relativ nebensächlich, da sie selbst scheinbar nicht betroffen ist. Denn alle glauben, dass ihre Cousine Charlotte das Gen in sich hat. Diese wurde ihr ganzes Leben lang auf die Zeitreisen vorbereitet und konnte so kein so normales Leben wie Gwen führen.

Doch dann passiert etwas sehr Eigenartiges: Denn obwohl Charlotte schwindelig wird und das eines der ersten Symptome für eine anstehende Zeitreise ist, ist es plötzlich Gwen, die sich in ihrer Straße neben mehreren von Oldtimern wiederfindet. Der Grund: Gwens Mutter hat das wahre Geburtsdatum ihrer Tochter um einen Tag später angegeben, um ihr ein normales Leben ermöglichen zu können. In Wirklichkeit kam aber Gwen ebenso wie Charlotte für das Zeitreise-Gen in Frage, was nur niemand wusste.

Für Gwen ist das aber alles andere als leicht. Als sie es nach dem dritten unkontrollierten Zeitreisesprung endlich ihrer Mutter beichtet, kommt nämlich so einiges auf sie zu: Sie trifft auf Gideon, einem männlichen Genträger aus der Familie de Villiers, und muss gemeinsam mit ihm einige Aufgaben erfüllen. Zusätzlich muss Gwens Blut in den Chronographen eingelesen werden, damit sie täglich kontrollierte Zeitsprünge machen kann und nicht immer plötzlich in eine andere Zeit geworfen wird. Aber nicht alles ist so ungefährlich, wie es scheint. Denn Gwen fehlt das jahrelange Training für die Zeitsprünge, weshalb sie sich in der Vergangenheit gar nicht auskennt. Und nun soll sie auch noch gemeinsam mit Gideon das Blut aller anderen Zeitreisenden im Chronographen sammeln, damit es von allen 12 wieder vereint ist und ein Geheimnis gelüftet werden kann. Es ist aber nicht eindeutig, ob das Geheimnis auch wirklich gelüftet werden soll...

********** MEINE MEINUNG ***********
Rubinrot beruht auf einer recht interessanten Idee und ist ein schöner Auftakt für eine Reihe. Obwohl ich selbst eigentlich kaum ein Geschichte-Fan bin, historische Romane immer meide und es micht oft nervt, wenn man Dinge aus älterer Vergangenheit lesen muss, konnte mich der Roman doch überzeugen, da die Handlung insgesamt in eine sehr schöne, witzige und angenehme Atmosphäre eingebaut wurde.

Als Leser wird man von Anfang an mit den Umständen, unter denen Gwen aufgewachsen ist, konfrontiert. Gwens Familie wird kaum genauer erklärt, im Gegenteil wirkt es eher so, als ginge man davon aus, dass der Leser bereits alles weiß. Das stört aber nur bedingt, da man mit der Zeit in die Geschichte hineinwächst und so die Situation von Gwen, die eigentlich auch so gut wie nichts über Zeitreisen weiß, viel besser nachvollziehen kann. Auch die Ich-Perspektive von Gwen, die sich durch den ganzen Roman zieht, trägt dazu bei, dass man Gwens Gefühle gut versteht. Lediglich etwas eigenartig war es für mich, dass Gwen ihrer Mutter nicht sofort nach der ersten Zeitreise davon erzählt hat - die Angst, die sie davor hatte, es zu erzählen, war für mich absolut unbegründet. Abgesehen davon war die gesamte Geschichte aber besonders durch viele lustige Alltagsszenen sehr authentisch und echt.

Extrem gut gefallen haben mir die Sprüche und Auszüge vor jedem Kapitel. So sieht man einmal einen Stammbaum der Familien mit Zeitreisegen oder kann Auszüge aus Briefen von Leuten lesen, die bereits in der Vergangenheit mit Zeitreisen zu tun hatten. Dadurch kann man sich immer wieder auf die neuen Kapitel, die doch recht lang sind, einstimmen.

Um den Leser bei Laune zu halten wurden viele überraschende, spannende Wendungen eingebaut, die aber erst gegen Ende häufiger werden, da der Anfang doch eine relativ lange Einführung in die Geschichte ist. Dabei werden viele Geheimnisse gelüftet, die bisher jedoch leider noch keine Antworten finden. Man merkt, dass Gwen selbst so gut wie nichts über das Zeitreisen weiß und man ihr nach wie vor noch nicht so richtig traut, um ihr alles zu erzählen. Viele Angehörige vermuten einen Boykott dahinter, dass Gwens Mutter das wahre Geburtsdatum verheimlicht hat. Gerade weil auch der alte Chronograph, in den schon das Blut von vielen Zeitreisenden eingelesen wurde, verschwunden ist, glaubt man, dass auch Gwens Mutter nicht will, dass das Geheimnis ans Licht kommt, und vertraut Gwen deshalb auch nur sehr wenig an.

So bekommt auch der Leser nur die nötigsten Informationen, was anfangs noch recht spannend ist. Gegen Ende wird es aber ziemlich anstrengend, gar nichts zu erfahren, da einem der doch recht dicke Roman dann nur wie eine einzig große Einführung für die restlichen zwei Teile vorkommt. Das Ende selbst kommt dann sehr plötzlich und wirkt irgendwie auseinandergerissen, als hätte man die Autorin gezwungen einen Mehrteiler zu schreiben und sie ihre allein stehende Geschichte irgendwo trennen müssen. Das ist sehr schade, da man als Leser sehr unbefriedigt zurückgelassen wird.

Kerstin Gier hat in den Roman übrigens auch noch einen Prolog und einen Epilog eingebaut, die aber nur sehr vage Dinge andeuten, die der Leser selbst nach Beenden des Buches noch nicht wirklich verstehen kann. An sich finde ich so etwas spannend, aber nur dann, wenn man auch viele Verknüpfungen zur Handlung aufstellen kann, und nicht wenn man die übrigen Teile zuerst lesen muss, um Prolog und Epilog vom ersten Band zu verstehen.

*********** BEWERTUNG **********
Insgesamt ist Kerstin Gier ein interessanter Auftakt zu einer Reihe gelungen, der aber leider Punktabzug bekommt, weil es eben doch nur ein "Auftakt" ist, eine einzig große Einführung in eine Geschichte, die noch viel Potential hat. Es wird zu wenig erklärt und zu viele Fragen aufgeworfen, sodass der Leser am Ende einfach nur verwirrt und unbefriedigt zurückgelassen wird. Schade!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hörbuch: Spannende Geschichte, gute Lesung, leider gekürzt, 14. Dezember 2011
Von 
_LIA - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Die ersten zwei Bücher hatte ich schon vor Monaten mit Begeisterung gelesen! Nun, in Vorbereitung auf den dritten Teil - habe ich mir die Hörbücher besorgt, um mir die Handlung noch einmal zu vergegenwärtigen.

Geschichte:
Die Geschichte ist sehr spannend: Gwendolyn gehört einer Familie an in der das "Zeitreise-Gen" auf bestimmte weibliche Familienmitglieder vererbt wird. Entgegen komplizierter Berechnungen ist nicht ihre Cousine Charlotte die Gen-Trägerin sondern überraschenderweise sie selbst.
Zusammen mit Gideon de Villier, einem männlichen Zeitreisenden, soll sie einen Verrat, der von den beiden Zeitreisenden einer früheren Generation begangen wurde wieder ausbügeln. Doch sind ihre Tante Lucy und Gideons Onkel Paul tatsächlich Verräter, oder gibt es gute Gründe, warum sie die Arbeit der Zeitreise-Loge sabortiert haben?

In sich logisch und sehr spannend geschrieben ist die Geschichte kurzweilig und man kann das Buch/die Bücher kaum aus der Hand legen. Genauso ist das auch beim Hörbuch, aber hier gibt es Folgendes zu beachten:

Kürzung:
Obwohl das Buch nur ca. 220 Seiten umfasst, wurde das Hörbuch gekürzt veröffentlicht. Das ist ein wenig schade, denn grade bei relativ kurzen Vorlagen sehe ich eigentlich keinen Grund für Kürzungen.
Allerdings fehlen im ersten Teil nur verhältnismäßig wenig Passagen. Hier und da ein Satz oder Abschnitt. Das ist unnötig, aber grade noch so verzeihlich.

Sprecherin:
Gelesen wird das Hörbuch von Sascha Icks, der man wirklich gut zuhören kann. Sie liest - bis auf ein paar kleine Betonungen hier und da - sehr authentisch und mit verschiedenen Stimmen. Man kann ihr sehr gut folgen und ich hab gerne zugehört.

Fazit:
Es wäre schön gewesen, wenn eine ungekürzte Version auf dem Markt erschienen wäre. Ich höre normalerweise nur ungekürzte Hörbücher. Als Ergänzung zu dem tollen Buch, kann ich diese Lesung allerdings wirklich empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 16-jährige auf dem geistigen Niveau einer 10-jährigen, 17. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
Kerstin Giers Trilogieauftakt "Rubinrot" hat mich wirklich sehr enttäuscht - bei all den guten Kritiken hatte ich hervorragende Fantasy-Unterhaltung erwartet. Bevor ich mich darüber auslasse, was ich in diesem Buch stattdessen bekommen habe, vielleicht zwei kurze Anmerkungen: Ich bin Mitte 20 und somit nicht mehr in der direkten Zielgruppe dieses Romans, lese aber immer wieder gerne Jugendliteratur und gerade bei dieser wurde mir gesagt sie sei "All-Age"-geeignet. Desweiteren möchte ich zukünftige Leser ungern mit Spoilern quälen, daher werde ich versuchen, die inhaltliche Entwicklung des Romans so weit es geht zu vermeiden und nur anhand einiger Beispiele die meiner Meinung nach vorhandenen Schwächen dieses Romans zu erläutern.

Erst aber kurz zum Inhalt: Ich-Erzählerin ist die 16-jährige Londoner Schülerin Gwendolyn Sheperd, in deren Familie ein Zeitreise-Gen vererbt wird. Um die Zeitreisenden, von denen es insgesamt über die letzten Jahrhunderte verteilt zwölf gab, hat sich ein ganzer Geheimbund gebildet, die den sogenannten Chronographen besitzen, mit dem sie Zeitreisen kontrollieren können. Aufgrund einer Vorhersage gehen alle davon aus, dass ihre Cousine Charlotte dieses Gen geerbt hat und sie und nicht Gwendolyn wurde ihr gesamtes Leben auf die Zeitreisen vorbereitet. Als dann aber Gwendolyn in der Zeit zurückspringt ist die Verwirrung groß. Außerdem erfährt Gwendolyn von dem 19-jährigen Gideon de Villiers, der ebenfalls in der Zeit reist und von den beiden letzten Zeitreisenden, Lucy und Paul, die den Geheimbund vor 16 Jahren betrogen haben und sich seit dem vor ihm in der Vergangenheit verbergen.

Das größte Problem dieses Romans ist, dass die Autorin es meiner Meinung nach nicht geschafft hat, eine glaubwürdige, sympathische Protagonistin zu erschaffen, die sich ihrem Alter entsprechend verhält. Gwendolyn ist ein - Entschuldigung - unfassbar dummes Huhn: naiv ohne Ende, oberflächlich, schwer von Begriff und geistig auf den Stand einer 10-jährigen.
Als sie entdeckt, dass offensichtlich sie das Zeitreise-Gen besitzt und nicht ihre Cousine, druckst sie auf lächerlichste Weise vor ihrer Familie herum - weil sie angeblich Angst hat, für verrückt erklärt zu werden? Bei einem Fakt, der sich innerhalb weniger Stunden für alle sichtbar bestätigt, da dann der nächste Zeitsprung stattfindet, und in einer Familie, die sich seit Jahrhunderten mit nichts anderem als mit Zeitreisen beschäftigt? Die Logik bleibt im ersten Teil des Buches daher schon mehrfach auf der Strecke und ich konnte bei den mehrmaligen Nachfragen (ob man sich denn nicht bei Charlotte doch vertan haben könnte? Wäre das denn wirklich unmöglich?) nur noch die Augen rollen.

Anschleißend beweist sie noch eindrucksvoll, dass sie nicht in der Lage ist, sich für wenige Minuten allein die Aussprache (weder die Bedeutung noch die Schreibweise!) dreier simpler lateinischer Worte zu merken - nach mehrmaligem Hören und obwohl man ihr die Wichtigkeit dieser Worte deutlich vermittelt hatte. Stattdessen macht sie aus "Qua redit nescitis" so - Achtung Ironie - lustige Dinge wie "Quark edit bisquitis" und "Qua nesquick mosquitos". Soll man darüber vielleicht lachen? Über eine solch plumpe Zurschaustellung fehlender Gehirnmasse kann ich nicht einmal schmunzeln, es nervt mich.

Überhaupt weiß Gwendoyln einfach gar nichts. Politik, Geschichte, Geographie, Technik - allein schon das Lesen eines Buches - das ist alles nichts für sie und auch sonst ist sie mehr als nur schwer von Begriff. Es ist anstrengend für mich als Leser, wenn ich der Ich-Erzählerin in der Geschichte einfach immer schon hunderte von Schritten voraus bin, während sie sich die "ganzen komplizierten Zusammmenhänge" erst einmal haarklein von ihrer besten Freundin Leslie erklären lassen muss, die Gott sei Dank nicht ganz so beschränkt ist wie Gwendolyn selbst - wobei die Zusammenhänge wirklich nicht besonders kompliziert sind. Die Handlung ist in großen Teilen vorhersehbar - nur eben nicht für diese hohle Nuss, mit der die Autorin den Leser gestraft hat. Zum Beispiel soll Gwendolyn als zwölfte Zeitreisende über eine besondere Fähigkeit verfügen, die dem Leser eigentlich schon auf den ersten Seiten wie eine riesige Leuchtreklametafel in die Augen springt - aber Gwendolyn kommt bis zum Ende dieses Romans nicht mal der Hauch einer Idee.

Genug zu Gwendolyn, die anderen Charaktere sind allesamt auch nicht der Brüller. Es ist ein System aus Schwarz und Weiß und nach rationalem Verhalten sollte man nicht suchen.
Gwendolyns Mutter ist auch nicht gerade mit einem Übermaß an Intelligenz und Logik gesegnet, denn ihre Erklärungen, warum sie Gwendolyns Geburtsdatum fälschte und riskierte, dass ihre Tochter bei einer 50:50-Chance zwischen ihr und Charlotte völlig unvorbereitet in die Zeitreisewelt geworfen wird, sind einfach nur hanebüchen. Natürlich ist die Geschichte auch hier so vorhersehbar, dass der Leser eigentlich schon weiß, was wirklich hinter der Geheimnistuerei der Mutter steckt.
Charlotte, die schöne und gebildete Cousine, und ihre Mutter Glenda sind selbstverständlich die beleidigten "Bösen", auch wenn ihre Ausbrüche bei ihrem Bildungsstand und unter der Vorraussetzung, dass die Veranlagung zur Zeitreise genetisch bedingt ist und nicht "gestohlen" werden kann, einfach nur konstruiert wirken und sich nicht logisch in die Geschichte fügen. Da für mich Bildung, das Lesen eines Buches und das "Strebersein" auch nicht wirklich die negativsten Eigenschaften einer Jugendlichen sind, hätte ein wenig mehr Charlotte in Gwendoyln sicher nicht geschadet.

Der männliche Zeitreisende Gideon ist natürlich Gwendolyns absoluter Traumtyp und - natürlich - auch überheblich und zu Beginn gar nicht an ihr interessiert. Er wirft ihr auch vor ein durchschnittliches, oberflächliches Mädchen zu sein, das außer Haaren und Promi-Klatsch nichts im Kopf hat. Darüber echauffiert sich Gwendolyn selbstverständlich sehr, während ich hier das einzige Mal lachen musste, denn Gideons Analyse trifft den Nagel auf den Kopf. Immerhin ist es Gwendolyns einzige Leistung in der Masse ihres umfassenden Unwissens, dass sie die Besetzung unzähliger Spielfilme benennen kann, da sie diese als Lehrmedium für die Schule vorzieht, wie sie lobend erwähnt.
Das Gideon dann nur wenige Seiten später plötzlich ein romantisches Interesse an Gwendolyn entwickelt und sie auf einmal gar nicht mehr so dumm findet, ist so unglaubwürdig, dass es beim Lesen weh tat.

Neben den inhaltlichen Schwächen bei der Ausarbeitung der Charaktere, kann man außerdem kritisieren, dass dieses Buch nicht wirklich den ersten Teil einer Trilogie darstellt, sondern eigentlich nur die Einleitung eines Romans ist, den man bei kleiner Schrift mit geringerem Zeilenabstand und dünnerem Papier auch ganz locker mit den beiden Folgeteilen als einen einzigen Roman hätte veröffentlichen können. Der erste Teil hat einfach keine eigene, in sich geschlossene Handlung und die Herausgabe als Dreiteiler ist somit höchstens Geldmacherei.

Positiv möchte ich erwähnen, dass die Handlung zum Ende des Romans hin doch noch genug in Schwung kam und sich Giers Stil auch ganz flüssig liest, so dass ich zwei anstatt einen Stern als Bewertung abgebe. Insgesamt bin ich aber sehr enttäuscht und überlege noch, ob ich dem zweiten Teil, den ich leider schon hier habe, noch eine Chance gebe. Es kann ja eigentlich nur besser werden...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Story, 18. Januar 2013
Gwendolyn wird von Ihren Freunden Gwen genannt. Sie ist beliebt und halt eine tolle Freundin ; Leslie. Doch Gwen ist kein normales Mädchen. Sie wächst in einer Familie mit dem Zeitreiser Gen auf. Und auch wenn Jahre lang alle dachten Ihre Cousine Charlotte sei die Auserwählte der Generation mit dem Gen, ist es Gwen, die völlig unvorbereitet eines Tages in die Vergangenheit springt. Sie vertraut sich kurz nachdem ihrer Mutter an, die sie sofort nach Temple geschleift. Hier erfährt sie was es bedeutet, Zeitreisende zu sein. Sie lernt Gideon kennen, mit dem gemeinsam sie den Geheimbund der 12 Zeitreisenden zusammenschliessen soll. Schneller als sie denken kann ist sie in einem aufregenden Abenteuer zwischen den Zeiten unterwegs.

Kerstin Gier hat mit "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" ein toller erster Teil Ihrer Edelstein Trilogie gelungen. Mit ganz viel Können hat sie eine wunderbare Story erzählt um eine Protagonistin mit der man sich sofort an eine Seite stellen würde um jedes Abenteuer gemeinsam zu erleben. Durch die bildliche und flüssige Schreibweise ist man direkt in das Geschehen aufgesogen und kann sich kaum mehr freikämpfen. Man muss einfach wissen wie es weitergeht. Daher bin ich auch ganz happy, das Band zwei "Saphirblau" auch schon im Regal wartet und ich direkt wissen werde wie es weitergeht.

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rubinrot, 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
Gwendolyn Shepherd ist 16 Jahre alt und ziemlich genervt von ihrer gleichaltrigen Cousine Charlotte. Charlotte wird seit Jahren darauf vorbereitet, dass sie ab ihrem 16. oder 17. Lebensjahr in der Zeit springen wird, schließlich hat Isaac Newton das Geburtsdatum der Zeitreisenden schon vor Jahrhunderten berechnet. Doch während die Familie immer noch auf Charlottes Initiationssprung wartet, findet sich Gwendolyn auf einmal in einer anderen Zeit wieder und schnell wird klar, dass nicht Charlotte, sondern Gwen das Zeitreise-Gen hat.
So muss sie nun, zusammen mit dem dem arroganten - und sehr attraktiven - Gideon de Villiers eine wichtige Mission in der Vergangenheit erfüllen. Das gestaltet sich jedoch völlig ohne Vorbereitung ziemlich kompliziert. Nur gut, dass Gwen ihre beste Freundin Leslie mit Rat und Tat zur Seite steht.

Rubinrot ist der erste Teil der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie von Kerstin Gier. Die Handlung des Buches spielt sich innerhalb von drei Tagen ab, und in dieser Zeit erlebt Gwen so einiges.

Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Die Geschichte beginnt allerdings erst etwa ab der Mitte des Buches so richtig, so dass man das Buch fast als als eine etwas zu ausführlich geratene Einleitung der Trilogie bezeichnen könnte. Das tut dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch. Dazu tragen auch die Situationskomik und die kuriosen Dialoge bei, die Kerstin Gier immer wieder einflechtet.

Gut gefallen haben mir auch die Zusatzinformationen, die man zwischen den einzelnen Kapiteln findet. Mal ist es ein Stammbaum, dann wieder Aufzeichnungen von früheren Zeitreisenden oder Menschen, die mit diesen zu tun hatten. Auch hier findet man immer mal wieder etwas zum Schmunzeln, nachdenken oder auch zum Recherchieren.

Die Zielgruppe des Buchs liegt laut Verlag bei 12-13 Jahren. Nun gut, in diese Gruppe falle ich schon seit einiger Zeit nicht mehr, aber was soll's. Rubinrot geht durchaus als All-Age-Fantasy durch, und ist für alle Altersklassen geeignet.

Das Buch ist, wie auch die anderen beiden Bücher der Reihe, wunderschön gestaltet - das Umschlagpapier fühlt sich an wie geschöpftes Papier, die schwarzen Aufdrucke sind glatt, leicht geprägt und glänzend. "Liebe geht durch alle Zeiten" macht sich in wohl jedem Bücherregal gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


102 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Unterhaltung, ohne herausragend zu sein, 25. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) (Gebundene Ausgabe)
Rubinrot ist der erste "Teil" der Liebe geht durch alle Zeiten - Trilogie von Kerstin Gier. (Das Wort Teil ist hier mit Absicht in Anführungszeichen gesetzt, dazu später mehr)'In einem Forum bin ich auf diese Trilogie gestoßen und habe mir den ersten Band besorgt. Ich mag Jugendbücher sehr gerne, auch wenn ich selbst mittlerweile in die Zielgruppe Junge Erwachsene falle. Von dieser Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, weshalb ich keinen Vergleich zu anderen Werken ziehen kann.

'Bevor ich nun die Rezension für dieses Buch schreibe, sei gesagt, dass ich dieses Jugenbuch aus der Sicht einer jungen Erwachsenen Anfang 20 gelesen habe und es auch aus diesem Blickwinkel beurteile. Alles andere wäre für mich nicht authentisch. Ich spreche dies deshalb so gezielt an, da im Verlauf einige der Anmerkungen zu diesem Werk mit diesem Fakt in Verbindung stehen.

'Formales in der Kürze: 'Buch:'Die Hardcoverausgabe ist solide verarbeitet, in einem zarten rosa gehalten und mit einem schön mit Scherenschnitt illustriertem Schutzumschlag versehen. Außerdem verfügt das Buch über ein Lesebändchen, was mich immer ganz besonders freut, da sich Lesezeichen bei mir gerne verabschieden respektive herausrutschen. Das Papier fühlt sich fest an, ist für meinen Geschmack jedoch auffallend dick. (Auch dieser Punkt kommt später zum tragen und wirkt sich auf die Bewertung aus.) Der Text ist in zwei Farben gehalten. Der Fließtext ist natürlich in schwarz gedruckt, die Seitenzahlen, Kapitelziffern und die kleinen Einschübe vor den einzelnen Kapiteln, bestehend aus Zitaten, sind in diesem Band - Rubinrot - in namentlich passendem Rot gehalten.'

Stil: 'Kertin Gier schreibt flüssig, in leichten Worten. Als geübter Leser gleitet man durch den Text und kann sich völlig auf die Geschichte konzentrieren. Die Wortwahl ist angenehm abwechslungsreich, leicht und eher einfach, man könnte es auch solide nennen. Schwierige, sprich eher altmodische Worte werden erklärt, was auch jüngere Leser also nicht ins Stocken bringen wird. '

Charaktere:'Die Charaktere des Buches sind liebevoll gestaltet und ausgearbeitet, wenn es sich auch um die für Liebesromane und Fantasy typischen Stereotype und Klischees handelt. Es gibt die Protagonistin im jugendlichen Alter der Zielgruppe. In diesem Fall ist Gwendolyn eindeutig die Identifikationsfigur. Durch ihre Sicht wird die Geschichte erzählt. Ihre beste Feundin Leslie, die sie unterstützt und die Protagonistin ergänzt, indem sie die charakterlichen Schwächen ausgleicht und natürlich den männlichen Part der Romanze, den unglaublich gut aussehenden, arroganten und für Gwen faszinierenden Gideon. Dazu kommt die chaotische Familie, bestehend aus der strengen Großmutter, die schrullige Lieblingstante, die böse Tante, die unerträgliche, wunderschöne Cousine, die liebende, beschützende Mutter und die kleinen Geschwister. Die Antagonisten sind schön unheimlich, undurchsichtig angelegt auch wenn die Autorin bei diesen Figuren bis jetzt noch nicht in die Tiefe geht. Sprich sie erfüllen ihre Funktion als Antagonisten, nicht mehr nicht weniger. Natürlich fehlen auch nicht die fantastischen Wesen, welche in diesem Teil jedoch noch nicht sehr zum tragen kommen.
'Eine Wiedergabe des Inhaltes spare ich mir jetzt, da dieser auf diversen Seiten nachgelesen werden kann.

'Ich habe das Buch innerhalb von drei Stunden bequem im Gartenstuhl durchgelesen. Was sowohl an der leichten Erzählweise als auch am leichten Inhalt lag. Die Autorin hat vor allem die Sechzehnjährige Hauptfigur Gwendolyn gut getroffen. So lange liegt dieses Alter bei mir ja auch nicht zurück und die Handlungen und Gedanken der deutlich pubertären Protagonistin sind gut nachvollziehbar. Auch wenn ich als nun schon ältere Leserin über mache Reaktionen nur milde den Kopf schüttlen konnte. Gerade das macht jedoch diese Figur in ihrem Alter sehr authentisch. 'Zu der Geschichte an sich lässt sich in diesem ersten Band noch nicht so viel sagen, die Liebesromanze zeichnet sich rückblickend betrachtet für mich doch schon sehr im Vordergrund stehend ab. Positiv ist der erfrischende Umgang der Autorin mit dem Thema der Zeitreise, die diesem Phänomen glaubhafte Eigenarten und Schwächen hinzufügt. Doch bei diesem Punkt muss ich nun zu den negativeren Anmerkungen kommen, die für mich jedoch eine nicht unerhebliche Rolle spielen.'

Das Buch Rubinrot wird als erster Band einer Trilogie verkauft, ist jedoch bei genauerem Hinsehen nur der erste Teil eines Gesamtmanuskriptes. Es handelt sich um die Einleitung, der Auftakt der eigentlichen Geschichte. In einem "normalen" Buch wäre es das erste Drittel. Die Personen werden vorgestellt, die Beziehungen geklärt und alle Handlungsstränge werden eröffnet.'Dies unterscheidet diese Reihe, wenn man sie so nennen mag von anderen Werken, wie zum Beispiel Harry Potter. Diese Romane erzählen alle eine in sich abgeschlossene Geschichte, die Romanreihe ist durch einen Haupthandlungsstrang - den Kampf gegen Voldemort - miteinander mal mehr, mal weniger verknüpft. (Siehe bei dieser Reihe z.B. Band 3, der sich nur um den Gefangenen von Askaban dreht. Somit könnte das Buch für sich allein stehen, ist aber aber in das Universum und den weiteren Verlauf trotzdem eingebettet.) Bevor das Argument kommt, noch ein Beispiel: Der Herr der Ringe ist eigentlich auch ein großes Buch, wird ja auch als solches im gesamten oft angeboten. Doch auch wenn der erste Teil nur der Auftakt ist, haben wir in diesem Fall eine Etappenerzählung. Der erste Teil erzählt die Wanderung und Abenteuer der "Gefährten." Mit dem Abschluss ist auch die Etappe der Geschichte abgeschlossen.

'Warum das negativ ist? Zum einen hatte ich das Gefühl nur die ersten Kapitel eines Buches in den Händen zu halten, nicht einen abgeschlossenen Roman. Dies hinterließ bei mir ein höchst unbefriedigendes Gefühl, da wirklich kein Handlungsstrang aufgelöst wird. Auch die Spannung des Cliffhängers und die daraus resultierende Vorfreude auf dem zweiten Band und die nahende Auflösung bekam dadurch einen schalen Beigeschmack. Bei Rubinrot dagegen hängt man als Leser komplett in der Schwebe. 'Es macht ganz klar Lust dazu die anderen Teile zu kaufen, vor allem, absolut ungeschönt und unverklärt betrachtet weil, man sonst überhaupt keine vollständige Geschichte in den Händen halten würde ... 'Um es auf dem Punkt zu bringen: Realistisch betrachtet gibt man hier für eigentlich ein Buch den doppelten, wenn nicht sogar den dreifachen Preis aus. Daher stelle ich mir auch ganz klar die Frage, ob man die Publikation nicht auf dünnerem Papier, mit etwas kleinerer Schrift und kleinerem Zeilenabstand auf zwei, vielleicht sogar auf ein dickeres Buch hätte beschränken können. Von Stephen King kenne ich schließlich ebenso Romane mit über tausend Seiten, die nur zwischen zwei Buchdeckel passen. 'Jeder Leser muss selbst entscheiden, ob er dabei mitmacht oder nicht.

Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte ich auf die Taschenbuchausgaben gewartet. Für ein Hardcover hatte ich das Buch ganz klar viel zu schnell gelesen und da es sich nur im das erste Drittel eines Buches handelt, gab es für eigentlich viel Geld wenig Geschichte. Zudem ist dieser Jugendroman zwar eine nette, leichte Lektüre, mehr jedoch auch nicht, dafür auch nicht weniger. '

Fazit: Eine Geschichte mit einer schwärmerischen Liebesromanze und altmodischen, eher schwarz-weiß malenden Fantasyelementen. Es ist nette, solide Unterhaltung, die mich jedoch nicht vom Hocker haut. Ein Buch, welches zwar eher zu den solide Guten des Genre gehört, dabei zwar Altbekanntes auffrischt aber schön umsetzt, jedoch das Genre nicht neu erfindet oder um wirklich Herausragendes bereichert.

Daher 3 von 5 Punkten. Bewertungssystem wie folgt:
1 Stern = Schlecht, miserabel, nicht zu empfehlen, nicht lesenswert
2 Sterne = Geht so. Mäßig empfehlenswert
3 Sterne = Okay. In Ordnung. Weder besonders schlecht noch besonders gut. Kann man lesen, muss man aber nicht.
4 Sterne = Gut. Empfehlenswert. Kann man lesen.
5 Sterne = Sehr gut. Brillant. Genial. Sehr zu empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 281 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1)
Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1) von Kerstin Gier (Gebundene Ausgabe - Januar 2009)
EUR 15,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen