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Kundenrezensionen

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am 23. September 2009
Als ihr Vater stirbt, ist Julia gerade einmal 15 Jahre alt. Bis zu jenem Tag hatte sie nicht gewusst, was Verlust und Tod bedeuten konnten. Sie kann kaum das Unwiederrufliche, Endgültige des Todes begreifen. Doch nun beherrscht es sie völlig. In ihrer Trauer reist Julia an den Ort, an dem ihr Vater seine Kindheit verbrachte: zu einer herruntergekommenen Ranch, mitten in der Wüste von Nevada, und begreift, dass einem nur das gehört, was man loslassen kann...

In ihrem neuen Roman "Die verborgenen Seite des Mondes" geht es wieder einmal um die faszinierende, fast vergessenen Welt der Indianer Amerikas. Diese, gemischt mit Liebe, Dramatik und Abenteuer und einer gehörigen Portion Menschlichkeit machen Babenderedes Romane so wunderschön und einzigartig. Dadurch, dass sie mehr in der "Gefühlssprache" (Gedanken, Gefühle) als in der "Handlungssprache" schreibt, werden ihre Geschichten lebendig und abwechslungsreich.

Antje Babendererde beschreibt eine Zeitspanne von etwa 4 Wochen so gefühlvoll und detailliert, dass der Leser sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzten kann. Die Geschichte ist einfach wunderschön, wenn auch unheimlich traurig, und gibt dem Leser am Ende eine Lebensweisheit mit: Dass einem nur gehört, was man loslassen kann. Immer wieder! Jetzt kann ich nur noch sagen, dass mich das Buch berührt hat und mir supertoll gefallen hat. Deswegen empfehle ich es ganz dringend für alle ab 13 Jahren weiter, sowohl für Mädchen als auch für Jungen. Ich vergebe 5 Sterne.

Julia G. (13 Jahre) - Kinder-Redaktion
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am 19. September 2007
... und auch "Die verborgene Seite des Mondes" ist wieder eines von Antje Babendererdes Büchern, die ich binnen weniger Tage mit unendlich viel Spannung und Interesse gelesen habe. Die Geschichte von Julia und Simon ist wunderschön und ergreifend und ich finde es beinahe schade, dass das Buch "nur" 300 Seiten hat.
Man möchte immer mehr und noch mehr ... :)

Das Besondere an Antje Babendererdes Büchern ist, dass sie so echt sind. Nichts wird beschönigt, alle Figuren haben ihre Ecken und Kanten, ihre offensichtliche und ihre "verborgen Seite". Die Konflikte der Personen sind so real und nachvollziehbar beschrieben, die Geschichten könnten aus dem Leben gegriffen sein. Auch in '"Die verborgene Seite des Mondes"' gibt es schöne und weniger schöne Seiten. Es wird ein faszinierendes Land und die Geheimnisse indianischer Kultur gezeichnet, aber es gibt auch Zerstörung und Zerfall und (in verschiedener Hinsicht) kaputte Menschen. Aber dann ist da wieder die Liebe und die Hoffnung, der Mut, etwas zu bewegen und, wenn es sein muss, Opfer zu bringen. Gerade in diesem Buch geht es um Opfer und das Ende und den Anfang der Dinge.
Wie geht man mit Veränderungen um, die einem unüberwindbar erscheinen? Kann man sein Leben ändern, kann man Erlebtes vergessen und von neuem beginnen?
Das sind Fragen, mit denen Simon und Julia zu kämpfen haben und deren Antworten niemals einfach sind.

"Die verborgene Seite des Mondes" ist eine problematische Familien- und ergreifende Liebesgeschichte, eine Geschichte zum Träumen und Augen öffnen zugleich.
Eine Empfehlung an alle begeisterten Babendererde-Leser und überhaupt alle Leser im Alter von 14-99 Jahren.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Oktober 2009
Ich hatte vor diesem Buch schon "Libellensommer" und "Der Gesang der Orcas" gelesen, auch zwei sehr schöne Bücher, so dass ich bereits wusste, was mich ungefähr erwarten wird. Meine Erwartungen wurden natürlich vollstens erfüllt. Babendererde erzählt die sehr einfühlsame Geschichte von der Halbindianerin Julia, die in Deutschland aufgewachsen ist und nur Bruchstücke der indianischen Kultur von ihrem kürzlich verstorbenen Vater vermittelt bekommen hat. Sie hat ein sehr fröhliches und offenes Wesen. Ihr gegenüber steht der schüchterne, unsichere, stotternde Indianer Simon. Als sie in Nevada zusammentreffen, bereichern sie sich gegenseitig. Simon erzählt Julia von den Bräuchen der Indianern, zeigt ihr auch die schweren Seiten des indianischen Lebens und gewährt ihr Zutritt in seine geheimen Gedanken und Fragen. Eine davon ist z.B., ob man von irgendwo auf der Welt die verborgene Seite des Mondes sehen kann, und wenn ja, ob der Mond auf dieser Seite lächelt. Diese Schwermütigkeit vermag Julia etwas zu glätten. Durch ihre Liebe zeigt sie Simon sozusagen symbolisch die bisher verborgene lächelnde Seite des Mondes.
Ich weiß, dass sich das nun etwas schnulzig anhört, aber so ist die Geschichte überhaupt nicht erzählt, besonders weil die Autorin ständig dabei ist, Realität in diese träumerische Liebe hineinfließen zu lassen, und zwar durch die Gewalt von Julias Halbbruder, Unfällen, Geldproblemen etc. Das passt einem als Leser natürlich überhaupt nicht. Dadurch gewinnt die Geschichte aber auch an Tiefe. Die Figuren sind nicht eindimensional dargestellt. Zeitweise kommt z.B. die agressive Seite von Simon ans Licht, auch wenn er sonst so sanft scheint. Das Ende scheint mir leider sehr dadurch beeinflusst worden zu sein, dass die Autorin die Geschichte (fast) so traurig wie möglich ausgehen lassen wollte.
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am 9. November 2011
Als Julias Vater bei einem Unfall ums Leben kommt, steht ihre Welt Kopf! Sie reist mit ihrer Mutter nach Nevada um ihre indianischen Großeltern zu besuchen und ihre Wurzeln zu erforschen.
Das Leben, das sie dort erwartet ist alles andere als einfach. Die Großeltern leben verarmt in einem heruntergekommenen Trailer, pflegen zudem noch ihren geistig und körperlich behinderten Enkel, den ihre Tochter einfach zurückgelassen hat.

Die Geschichte in diesem wundervollen Buch kann man bedrückend nennen. Sie schildert das harte Leben der Indianer in der heutigen Zeit, den schwierigen Alltag einer Familie die um das Überleben kämpft und mit der Trauer um den gestorbenen Sohn/Vater auf ihre eigene Art umgeht.

Antje B. schafft auch hier wieder herrlich lebendige Protagonisten mit sehr detailliert und realistisch gezeichneten Charakteren, jede Figur in diesem Buch ist ein Individuum. So schafft sie eine stimmige Athmosphäre und einen bedrückenden Einblick in das wahre Leben, ohne es auszuschmücken, zu schminken, zu kaschieren.

Auch eine zarte Liebesgeschichte findet hier ihren Platz, die sehr einfühlsam und sensibel geschildert wird und mich sehr berührt hat.
Das Buch zeigt wie schwer und hart das wirkliche Leben manchmal ist, zeigt aber auch wie schön es sein kann, sich zu verlieben und nach einem schweren Schicksalsschlag zu lernen, weiterzugehen und neuen Lebensmut zu fassen.

Ein wunderbares Buch mit einer außergewöhnlichen Geschichte
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am 14. September 2011
Dieser Roman geht sehr zu Herzen. Es scheint für Julia kein guter Start zu sein, als sie mit ihrer Mum in Amerika bei der Familie ihres verstorbenen Vaters ankommt. Es ist so ganz anderes als erwartet. DIe Großeltern sind anders, einfach alles. Doch es gibt da noch Simon. Er scheint sie zu mögen. Darf das sein oder gibt es Leute die was dagegen haben. Es ist sehr spannend. Ich war immer hin und her. Ist es nun richtig oder falsch. Als Julia dann mit ihrer Mutter abreisen soll um noch in Kalifornien Urlaub zu machen , steht sie vor einer wichtigen Entscheidung. Gerade erst hat sie angefangen sich wohl zu fühlen. Ihre Gefühle für Simon kann und will sie auch nicht einfach vergessen. Also bleibt Julia bei den Großeltern und bei Simon. Die Ereignisse überschlagen sich und es wird richtig gefährlich. Ich habe mich gar nicht getraut mit dem lesen auf zu hören.
Der Schreibstil von Antje Babendererde ist einfach unvergleichlich.
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am 18. Februar 2014
Antje Babendererde bringt den Lesern in ihren Büchern das Leben der Indianer nahe und beschreibt detailliert die abgelegenen Orte Amerikas in denen sich diese am wohlsten fühlen. Bräuche und Rituale werden beschrieben, aber so gut eingeflochten, dass diese Elemente keinen Leser stören, auch wenn dieses sich nicht unbedingt für das Leben der Indianer interessieren.
Denn gleichzeitig behandelt die Autorin Probleme der Jugend und mischt diese Welten gut miteinander.

In „Die verborgene Seite des Mondes“ nimmt sie sich besonders der Themen Tod und Neider bzw. Eifersucht an.
Julia hat erst vor kurzem ihren Vater verloren. Nach der Beerdigung erhält ihre Mutter eine Einladung aus Nevada. Dort leben die Eltern von Julias Vater – die Großeltern, die sie bisher noch nicht kennen lernen konnte. Skeptisch stimmt die Mutter der Reise zu und gemeinsam machen sie sich auf den Weg.
In dem Reservat angekommen, begegnen sie sogleich einem jungen Mann, der den verstorbenen Vater wie aus dem Gesicht geschnitten sieht. Julia muss sich erst einmal an den Gedanken gewöhnen einen Halbbruder zu haben, denn ihr Vater hat seine damalige Familie für ihre Mutter verlassen, was zu einem Zwist zwischen den Beteiligten geführt hat.
Dennoch wird Julia herzlich auf der Farm begrüßt. Ihre Großeltern freuen sich sehr sie zu sehen und sie endlich kennen zu lernen.
Dort trifft sie auch auf Simon, einen jungen Mann, der mit auf der Farm wohnt um der Familie bei der täglichen Arbeit zu helfen, die der taube Großvater und die ältliche Großmutter nicht mehr alleine hinbekommen. Langsam kommen sich die beiden näher, auch wenn Simon anfangs sehr schüchtern und zurückhaltend ist. Julia aber kann ihn aus seinem Kokon locken und die nächsten Tage scheinen der Anfang einer zarten Liebe zu sein.
Bis Julias Mutter wie gewollt weiter zu einer Freundin will. Julia schafft es sie zu überreden auf der Farm bleiben zu dürfen und die Zeit könnte nicht schöner sein, doch ihr Halbbruder macht all dies zunichte. Er scheint es auf Simon abgesehen zu haben und macht ihn fertig wegen seiner Stotterei. Der Streit zwischen den beiden eskaliert so weit, dass Simon sogar mit dem Tob bedroht wird.
Julia weiß nicht was sie machen soll, denn der unbeholfene junge Mann wächst ihr immer mehr ans Herz. Als die Großeltern eines Tages auf eine Versammlung gehen und das Paar gemeinsam zärtliche Stunden verbringt gerät alles aus den Fugen, denn die Gewalt auf der Farm nimmt die Überhand…

Mit dieser Geschichte konnte Antje Babendererde mich wieder einmal von ihrem einfühlsamen Talent überzeugen.
Sie schafft es in ihren Büchern eine Welt zu erschaffen, die einerseits alltäglich wirkt, andererseits kleine Spitzen enthält, die man so kaum erwartet.

Insbesondere in diesem Buch hat sie es geschafft, mich zu fesseln und zu überraschen. Das Ende kommt so überraschend, das ich erst einmal die letzten Seiten umgeblättert habe um zu sehen ob noch ein Epilog folgt. Da dem nicht so war, war ich im ersten Augenblick etwas enttäuscht ob des Cliffhanger, dennoch finde ich den Abschluss sehr passend.
Er sagt viel über die Geschichte aus und auch wenn noch einige offene Fragen bleiben, kann man dies nach einer Weile verdauen.

Wieder ein spannender und unterhaltsamer Jugendroman über das Erwachsenwerden und dessen verschiedene Facetten, zum Träumen, Nachdenken und mitfiebern für Leser jeden Alters…
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Nachdem Julias Vater gestorben ist, fliegt sie zum ersten Mal mit ihrer Mutter in seine Heimat - in das Land der Shoshone-Indianer. Dort entdeckt sie ihre eigenen Wurzeln und lernt eine bisher verborgen gebliebene Seite ihres Vaters kennen. Seine Schilderungen über die Ranch seiner Familie kommen Julia idyllischer vor, als es in der Realität den Anschein macht. Trotzdem wird diese Reise für Julia ein faszinierender Urlaub und daran ist Simon, ein junger Indianer, nicht ganz unbeteiligt.

"Die verborgene Seite des Mondes" ist eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen einer Deutschen und einem Indianer, die sich im Land der Shoshone-Indianer abspielt und deren Titel sich hervorragend im Roman wiederfindet. Ich liebe Babendererdes Indianergeschichten und dieses Hörbuch stellt keine Ausnahme dar. Wie gewohnt präsentiert die Autorin das Leben der Indianer realistisch, mit all' seinen Mythen, seinen Traditionen und seinen aktuellen Problemen. Die Story ist erneut ausgefeilt, bietet sympathische Protagonisten und gelungene Gegenspieler und natürlich eine zauberhafte, zarte Liebesgeschichte zwischen Julia und Simon.

Gesprochen wird die Geschichte von Inga Reuters, die mich bereits mit ihrer Präsentation von Babendererdes "Julischatten" überzeugen konnte. Ich mag ihre Stimme sehr gerne hören und sie passt perfekt zu dieser Art von Geschichte und zum Jugendbuchgenre. Die Redestil und die einfühlsame Geschichte, die jedoch auch abenteuerliche Inhalte bietet, sorgten dafür, dass ich sofort in die Handlung eintauchen konnte und mich die Geschichte nicht mehr losließ.

Fazit: Erneut ein sehr gelungenes Jugendbuch der Autorin. Wer gerne ein Buch über eine jugendliche Liebesgeschichte mit indianischen Einflüssen lesen oder hören möchte, der muss sich unbedingt ein Buch/Hörbuch von Antje Babendererde kaufen. Die einfühlsamen, aber auch ungeschönten Geschichten begeistern mich immer wieder.
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am 14. Dezember 2012
Zum Buch:

Dieser Roman hat eine ganz zauberhafte Aufmachung (ich besitze in diesem Fall die gebundene Ausgabe). Als ich das Buchcover das erste Mal auf dem Pressebild gesehen habe, dachte ich mir noch “Joah, ganz nett, aber nichts besonderes.” Die Pressebilder zeigen leider nicht, wie schön das Buch eigentlich ist. Die Grashalme sind von zarten Glitzerfäden durchzogen, was einen wirklich erstaunlichen Effekt zaubert. Es sieht aus, als würden die Grashalme, von einer leichten Brise geneigt, im Licht des Mondes schimmern. Mir gefällt es richtig gut.

Zum Inhalt (laut Buchrücken):

“Kannst du in Deutschland die verborgene Seite des Mondes sehen?”, fragte er. Julia schüttelte den Kopf. “Nein. Egal, wo man gerade ist auf der Welt, den Mond sieht man immer nur von einer Seite.” “Also sehen alle nur dieses traurige Gesicht”, sagte er. “Ich dachte, auf der anderen Seite lächelt er vielleicht.”

Julia ist 15 Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Sie kann nicht glauben, dass der wichtigste Mensch in ihrem Leben plötzlich nicht mehr da sein soll. Auf seinen Spuren reist sie zurück in seine, ihr fremde, Vergangenheit. Tief in der Wüste von Nevada stößt sie auf eine einsame Ranch – und auf den stillen Simon, dessen Art sie von Anfang an berührt.

Der erste Satz: Tränen kamen schon seit einer Weile nicht mehr.

Meine Meinung:

“Die verborgene Seite des Mondes” war für mich der erste Roman von Antje Babendererde, den ich gelesen habe. Es wird auf keinen Fall der letzte gewesen sein, so viel kann ich schonmal verraten. Mich konnte dieser Roman vom ersten Satz an begeistern. Die Autorin hat einen absolut tollen Schreibstil, der die Gefühle der Personen sehr gut zum Ausdruck bringt und die Charaktere absolut authentisch erscheinen lässt.

Was mich auch sehr angesprochen hat, ist die Tatsache, dass sich Antje Babendererde in ihren Romanen auch immer mit der Kultur und dem Leben der Indiander auseinandersetzt, was mich persönlich sehr interssiert und begeistert. Julias Vater war nämlich ein Indianer, wobei Julia bisher noch nicht die Chance hatte, ihre indianischen Verwandten kennenzulernen. Nach dem Tod ihres Vaters reisen Julia und ihre Mutter nach Nevada, um an einer Zeremonie zu Ehren ihres Vaters teilzunehmen. Auf diesem Weg lernt Julia ihre Großeltern und deren Ranch kennen. Das hatte sich Julia allerdings vollkommen anders vorgestellt.

Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die allerdings wirklich süß und nicht zu aufdringlich ist. Ich persönlich empfinde Liebesgeschichten in Büchern oftmals als unrealistisch oder “erzwungen”, was mir dann sehr auf die Nerven geht. In diesem Fall war die Geschichte allgemein und auch die Liebesgeschichte im besonderen wirklich wunderschön, berührend und besonders.
Noch dazu ist das Buch auch sehr dramatisch und spannend – womit ich ehrlich gesagt absolut nicht gerechnet hatte. Umso überraschter war ich, als das Buch – besonders gegen Ende – sehr an Fahrt gewann.

Ich möchte wirklich ein großes Lob aussprechen! Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine perfekte Mischung aus Familie, Liebe, Geschichte, Spannung, Emotionen,… und das alles verpackt in einem tollen Schreibstil! Ich freue mich schon sehr auf viele weitere Indianerbücher von Antje Babendererde!

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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am 25. April 2012
Klappentext:

Julia ist 15 Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Sie kann nicht glauben, dass der wichtigste Mensch in ihrem Leben plötzlich nicht mehr da sein soll. Auf seinen Spuren reist sie zurück in eine ihre fremde Vergangenheit. Tief in der Wüsste von Nevada trifft sie auf sein früheres Leben ' und auf den stillen Simon, dessen Art sie von Anfang an berührt. Noch wissen die beiden nicht, welches Unheil ihre Liebe bringen wird.

Zusammenfassung:

Um den Spuren ihres verstorbenen Vaters zu folgen, reist die 15 jährige Julia tief in die Wüste von Nevada, zu ihren indianischen Großeltern. An einen Ort, an dem ihr Vater den größten Teil seines Lebens verbrachte und der ihr doch so fremd ist. Das Leben dort ist alles andere als unkompliziert, ihre Großeltern leben praktischerweise in einem Schrotthaufen. Ihr Großvater ist halb taub, ihre Großmutter nicht wirklich umgänglich und ihr Cousin behindert. Doch dann gibt es da auch noch Simon, der mysteriöse Junge, der nicht redet und trotzdem eine magische Anziehung auf Julia ausübt.

Eigene Meinung:

Antje Babendererde hat selber eine Zeit lang in einem Indianerreservat gelebt und kann deshalb alle Dinge glaubhaft schildern. Also: Die Frau weiß von was sie redet. Im Buch werden nicht nur Themen wie Liebe, Tod und Familienprobleme angeschnitten, sondern auch die Missstände in heutigen Reservaten und die Ausbeutung der Natur. Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und man kann gar nicht anders als sie alle zu mögen, oder zumindest auf eine gewisse Weise zu verstehen. Die Autorin hat sehr schön geschildert, wie Julia mit dem Tod ihres Vaters umgeht und diesen versucht zu verarbeiten. Da sie noch ein sehr junges Mädchen ist, hat sie nicht wirklich herausragende Charakterzüge, das hat mich persönlich aber nicht wirklich gestört, da man während des Lesens richtig mit ihr mitleidet. Aber mein Liebling in der Geschichte ist Simon. Simon wirkt zuerst ziemlich mysteriös und zurückhaltend. Doch während dem Lesen, lernt man ihn immer besser kennen und kann einfach nicht anders als den stotternden Jungen mit der traurigen Vergangenheit ins Herz zu schließen. Genauso wie die beiden Hauptcharaktere sind die restlichen Personen, wie zum Beispiel Julias Großeltern und ihr Cousin super liebenswerte Charaktere mit gewissen Ecken und Kanten. Das Ende des Buches war' passend. Ich will hier nicht zu sehr spoilern, aber ich denke, dass es vielleicht Leute gibt die nicht damit zufrieden sind, da das Buch ein relativ offenes Ende hat.

Design:
Ich habe das Buch nur in Taschenbuchformat und mein Cover ist ein bisschen anders, als das was jetzt noch erhältlich ist. Ich finde aber beide Cover sehr schön und passend zu der Geschichte.

Fazit:
Ergreifendes Buch mit moralischen Werten! Ich habe jede Seite des Buches genossen und kann es nur weiterempfehlen. Genauso wie alle anderen Bücher von Antje Babendererde, wie zum Beispiel Liebellensommer oder Indigosommer. Ich gebe dem Roman natürlich 5 von 5 Sterne :)

Besucht unseren Blog für mehr Rezensionen :)
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Inhalt:
Kurz nach dem Tod ihres indianischen Vaters reist die fünfzehnjährige Julia nach Nevada, um an einem Beerdigungsritual teilzunehmen und ihre indianischen Großeltern kennenzulernen. Dort stellt sie fest, dass sie ihren "Pa" eigentlich gar nicht kannte und keine Ahnung vom harten Leben der amerikanischen Ureinwohner hat. Die Großeltern sitzen auf einem riesigen Schuldenberg, ihre Ranch ist völlig heruntergekommen und ihre Existenz wird täglich auf's Neue von geldgierigen Firmen bedroht. Aber Julia schließt ihre Großeltern und die Ranch schnell ins Herz und versucht zu helfen - genau wie Simon, der stotternde Junge, der täglich auf der Ranch schuftet und versucht, sie zu retten. Die beiden kommen sich näher, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern - und der gefährlichste Gegner kommt aus den eigenen Reihen...

Meine Meinung:
Mit "Die verborgene Seite des Mondes" ist Antje Babendererde wieder ein tiefgehender, ergreifender Jugendroman gelungen. Auf den ersten Blick scheint es nur eine nette Lovestory zwischen zwei Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen zu sein, doch bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass es mehr ist. Auf feinfühlige Art und Weise setzt die Autorin sich mit den unterschiedlichsten Themen auseinander - angefangen bei "Kleinigkeiten" wie dem Stottern über das schwere Leben der Indianer in der heutigen Zeit bis hin zum Kampf gegen Umweltverschmutzung und Atomwaffen. Doch trotz dieser Vielzahl an Problemen ist die Geschichte nicht überladen. Es passt alles zusammen, die Geschichte ist gut durchdacht und fügt sich wie die Teile eines Puzzles in ein Ganzes. An ganz wenigen Stellen hat mir jedoch ein Ende gefehlt. Einige Gedanken sind nicht zu Ende gedacht, Handlungsstränge laufen einfach ins Leere. Ian beispielsweise ist auf einmal weg und wird nie wieder erwähnt, obwohl man vorher das Gefühl hatte, zwischen ihm und Julia könne sich etwas entwickeln.

Etwas schade fand ich auch, dass der kulturelle Hintergrund der Indianer ein wenig zu kurz kommt. Hier und da erfährt man ein wenig über sie, besonders natürlich bei der Versammlung und dem Beerdigungsritual für Julias Vater. Ansonsten hätten Julias Großeltern und Simon aber auch einfach irgendwelche Amerikaner sein können, die auf einer Ranch leben und sich für den Umweltschutz stark machen. Ich hätte mir mehr "indianisches" in der Geschichte gewünscht.

Mit ihren Charakteren scheint sich die Autorin viel Mühe gegeben zu haben. Lediglich Julias Mutter, die aber auch nur einen kleinen Platz in der Geschichte einnimmt, bleibt recht oberflächlich. Mit ihr konnte ich das ganze Buch über nur wenig anfangen. Die anderen Figuren verschafft Antje Babendererde mit ihrer unvergleichlichen Art zu schreiben jedoch die Tiefe, die nötig ist, um von der schlichten Lovestory wegzukommen. Sie erweckt sie zum Leben, es sind nicht weiter nur Leute aus einem Buch, sondern man hat das Gefühl, Ada, Simon, Boyd und Julia wirklich zu kennen.

Das Ende des Buches hat mir leider nicht mehr so gut gefallen. Für meinen Geschmack übertreibt die Autorin da ein wenig, es ist zu actionreich und erscheint deshalb ziemlich realitätsfern. Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich ist das Buch zu Ende, ich hatte ein wenig den Eindruck, als habe Antje Babendererde endlich fertig werden wollen. Dieser Schluss hat meinen Lesegenuss ein ganz kleines bisschen getrübt, aber nichtsdestotrotz hat mir "Die verborgene Seite des Mondes" gut gefallen.
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