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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Mai 2008
Catalina ist auf der Flucht. Sie darf den Schattenwesen nicht in die Hände fallen, die eine Stadt nach der anderen in ihre Herrschaft zwingen. Mit einem Sturm aus Rabenfedern ist sie nach Lisboa gereist, um dort Nuria Niebla zu treffen. Die Hexe ist ihre Großmutter und ihre letzte Hoffnung im Kampf gegen das Böse. Doch das Treffen kommt nicht zustande. Anstatt dessen reist Catalina direkt in die Schattenstadt, eine Art Parallelwelt, und lernt dort das kennen, was für all das Leid unter den Menschen verantwortlich ist. Sie trifft aber auch auf alte Bekannte und Freunde, wie den geflügelten Kater Miskoles, von dem sie erfährt, dass er ein Sphinx ist und Firnis, den alten Mann, der in der Bibliothek die Bücher betreut.

Zur gleichen Zeit ist auch Jordi auf der Flucht vor den Schatten, die versuchen, sich Lisboa Untertan zu machen. Er hat vor allen Dingen ein Ziel, nämlich Catalina zu finden. Doch selbst mit Nuria Niebla an seiner Seite entwickelt sich nicht alles zum Besten, und er muss entdecken, dass auch die alte Hexe ihm nicht helfen kann. Schließlich landet er wieder an Bord des Falken und seiner eigenwilligen Crew. Doch sie haben eine der Hexen aus dem Rabensturm Malfuria bei sich aufgenommen und von ihr erhofft sich der Junge Informationen über Catalina.

"Die Königin der Schattenstadt" ist der dritte und abschließende Band der Malfuria-Trilogie von Christoph Marzi. Alle losen Enden, die er gesponnen hat, verknüpfen sich hier zu einem Gesamtbild. Endlich erfahren wir, wie die Schatten überhaupt entstanden sind und was ihr Ziel ist. Catalina tritt der Schattenkönigin höchstpersönlich gegenüber und stellt sich ihr zum Kampf.

Catalina ist eine Kartenmacherin, das heißt, dass Dinge, die sie zeichnet, wahr werden. Doch dafür muss sie einen Preis zahlen: Der Mensch, der ihr am meisten bedeutet, muss dafür großes Leid durchmachen oder sogar sterben. Es ist spannend mitzuverfolgen, wie das Mädchen nur ein Ziel hat, die Welt wieder "gesund zu zeichnen". Sie ist auf der Suche nach einem Weg, wie sie ihr Ziel erreichen kann, doch das gestaltet sich schwieriger als erwartet.

Die beiden Protagonisten Jordi und Catalina erleben jeder für sich ein großes Abenteuer, auch wenn ihre Erlebnisse schlussendlich zu einem gemeinsamen Ziel führen. Doch auch die zahlreichen Nebencharaktere spielen große Rollen. Sie wurden sehr gut ausgearbeitet und man kann jeden einzelnen gut verstehen. Seien es nun Kopernikus, der letztendlich doch noch erkannt hat, für was es sich lohnt zu leben, Karmino, das Mädchen mit den lila Zöpfen oder Sarita, die Mutter von Catalina, die ihre Tochter so schmerzlich verraten hat, sie alle haben eine feste Rolle in der Geschichte.

Leider wird nach dem großen Finale nur sehr wenig von den Schicksalen berichtet, die all diese Figuren erleiden. Man hätte sich sehr gewünscht von einigen zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht oder in welche Richtung sich ihr Leben entwickelt. Doch leider überlässt der Autor hier sehr viel der Fantasy seiner Leser. Außerdem ist das Ende arg auf ein Happy End getrimmt. Schade, dass Christoph Marzi sich nicht traut, sein Buch so düster enden zu lassen, wie er es geschrieben hat. Die positiven Entwicklungen, die in aller Kürze in den letzten Kapiteln zu finden sind, wirken zu weich gespült und nehmen dem Roman einen Teil seiner Glaubwürdigkeit.

Auch fehlt es ihm an manchen Stellen an neuen, originellen Ideen. Im ersten Band der Reihe hat der Autor eine faszinierende Welt geschaffen, die den Leser umgehend in ihren Bann gezogen hat. Hier nimmt er all die Zutaten, die es bereits gibt, und mischt sie lediglich ein wenig neu durch. Die Schattenstadt ist das einzig Neue, was dieser Teil zu bieten hat.

Fazit: "Die Königin der Schattenstadt" ist ein einziges, großes Finale und vergisst dabei stellenweise, wie wichtig die fantastischen Elemente sind. Trotzdem ist es ein spannendes Buch und gerade Fans der ersten beiden Teile können natürlich nicht auf das Ende verzichten. Die Handlungsstränge sind geschickt ineinander verwoben und die Geschichte wird gelungen aufgelöst. "Malfuria" ist eine wunderschöne und fantastische Geschichte, das Niveau des ersten Bandes kann aber leider nicht mehr erreicht werden.
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am 8. Januar 2009
Mit dem dritten band endet nun die Geschichte um die sagenumgobende Stadt Malfuria, dem "Herz" der Hexen. Zum Inhalt muss man wohl nichts mehr sagen. Auch dieses Mal behält Herr Marzi seinen leichten, malerischen Erzählstil bei. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, das es keine Fragen offen lässt. Sogar die Entstehungsgeschichte der Schatten wurde geleuchtet. Im Vergleich zu "Lycidas" war "Malfuria" recht kurz gehalten, was ich schade fand. Aber dennoch ein empfehlenswertes Buch.
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am 11. Oktober 2009
Lange habe ich überlegt, wie ich die einzelnen Bücher der Trilogie bewerten soll und habe mich nun entschlossen, eine Gesamtbewertung für alle drei Bücher zu schreiben. Auf die Geschichte an sich möchte ich eigentlich nicht eingehen, diese Infos sind hier schon überall zu lesen. Mir geht es mehr um den Schreibstil, die Ideen und die Wirkung des Buches.

Zuallerst: diese Bücher sind KEINE Kinderbücher. Ich glaube unter 14-Jährigen würde ich sie nicht schenken.

Es gibt Bücher und Geschichten, die kann man sofort klar definieren und beschreiben. In diesem Fall trage ich so viele verschiedene Eindrücke in mir, dass es sehr schwierig ist, sie in eine vernünftige Form zu bringen...

Versuchen wir es mal:
Malfuria enthält eine Menge ansprechender Details & Elemente, die in dieser Form nicht so häufig in Fantasygeschichten vorkommen. So spielt die Geschichte in einer Welt ähnlich der unseren, in Spanien. Catalina, unser Hauptcharakter,lebt zu Beginn der Story seit ca. 2 Jahren bei einem alten Kartenmacher in seiner Windmühle, ist bei ihm in der Lehre.

Hart: Wir erfahren relativ bald, dass Catalinas Vater Jahre zuvor vor ihren Augen gestorben ist, im Meer ertrunken. Die Mutter hat sie nicht lange danach in die ihr damals fremde Stadt Barcelona, zum alten Kartenmacher gebracht und ist einfach so, ohne Trost oder Worte der Erklärung verschwunden...

Die erste Besonderheit, die man an Catalina feststellen wird, ist die Tatsache, dass sie mit El Cuento, einem Wind der ihr Vertrauter ist, redet und sich von ihm Geschichten erzählen lässt. Keinen Menschen lässt Catalina so an sich heran, wie El Cuento, ihm vertraut sie und öffnet ihm zumindest ein bißchen ihr Herz...

Als weitere magische Wesen oder Elemente gibt es in diesen Büchern hier keine Elfen, Orks, Zwerge, Zauberer etc., lediglich Hexen, einen Sphinx, magische Bücher & Buchstaben,zum Leben zu erweckende Landkarten, einen magischen Rabenfedernsturm und ganz viele Schattenwesen... Diese Elemente klingen im Vorfeld weitaus harmloser und weniger angsteinflößend, als sie sich dann später beim Lesen der Geschichte darstellen.

Denn Christoph Marzi schafft es, mit seiner wahrhaft düsteren Geschichte über die Schattenwesen, die die Welt Catalinas mit Eiseskälte und Dunkelheit überziehen, gleichermaßen eine Kälte für den Leser zu erzeugen, die man fast körperlich wahrnehmen kann. Dies zieht sich durch alle drei Bände gleichermaßen. Es geht um Dunkelheit, Verfolgung und Flucht, immer wieder darum, dass geliebte Menschen gestorben sind oder aufgrund der Ereignisse wohl bald sterben müssen oder ihnen zumindest etwas schreckliches zustößt - nicht gerade leichte Kost, wenn man beim Kauf der Bücher nicht damit gerechnet hat...

Was Marzi bei mir auf der einen Seite sehr gut geschafft hat, nämlich die eben erwähnte Kälte fast körperlich beim Lesen wahrzunehmen, hat sich leider nur auf sehr wenige weitere Elemente der Geschichte übertragen lassen. Der Prolog im ersten Band, war zum Beispiel eine solche Stelle - ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, die Geschichte fing mit ganz viel Tiefgang und Spannung an, wenn auch schon ganz schön heftig...

Die einzelnen Charaktere, die in der Geschichte nun nach und nach auftauchen, sind zum Teil individuell und manchmal auch mit Tiefgang dargestellt, doch haben sie mich oftmals nicht so sehr berührt, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir ging es so, dass ich die Bücher genommen habe und zwar immer weitergelesen habe aber noch lange nicht so intensiv mitgefiebert habe, wie es vielleicht bei einem etwas anderen Schreibstil der Fall gewesen wäre. So habe ich gelesen, gestaunt, mir meine Gedanken gemacht - doch selbst während der immer wieder vorkommenden Verfolgungsszenen war es für mich kein Problem, das Buch einfach zuzuklappen und erstmal wieder zur Seite zu legen. Die Geschichte hat mich beschäftigt aber nicht mein Herz erreicht. Man war nicht eins mit dem Buch und aus diesem Grund bekommt es von mir auch nur 3 Sterne (gerne auch 3 1/2).

Sicherlich ist es reine Empfindungssache, ein Buch oder einen Film zu bewerten, da jeder Mensch andere Emotionen entwickelt. Mir hat Malfuria jedenfalls in vielen Dingen gut gefallen, auch wenn es sehr düster war aber der sonst manchmal vorhandene Effekt, dass man traurig ist, eine gute Geschichte/ein Buch/die Charaktere die man liebgewonnen hat nach dem Zuendelesen verlassen zu müssen, ist hier gänzlich ausgeblieben.
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am 28. März 2013
Ich bin absolut begeistert von dieser Geschichte. Es ist ein Feuerwerk der Fantasie! Es tauchen Figuren und Ideen auf, die ich so noch nicht gelesen bzw. gehört habe. Ich habe die Cds und höre sie mit Genuss und Freude. Ich finde, sie sind sehr gut gelesen und jede Figur hat einen Wiedererkennungswert. Ich habe alle drei Teile und sie nur weiterempfehlen.
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am 6. März 2008
Ach wie Schade, dass alles schon vorbei ist. Gerade jetzt habe ich mich richtig in der Welt um Catalina & Co. wohlgefühlt. Vor allem hat es mir gut gefallen, wieder etwas von dem neugeborenen Buch zu hören. Einfach eine schöne Geschichte, die dazu auch noch schön erzählt wurde. Malfuria ist eine Reihe, die in keiner Sammlung fehlen darf - wenn man sich für phantastische Kinder- & Jugendbücher interessiert. Deswegen bekommt auch der letzte Teil von mir volle fünf Punkte !
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am 13. November 2013
Darauf hat mein Sohn voller Sehnsucht gewartet. Endlich die Fortsetzung. Er hat sie sehr schnell gehört. Aber auch das Buch dazu gelesen.
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am 2. August 2015
Habe das Buch gebraucht gekauft. Der Zustand ist zwar nicht "sehr gut" wie angegeben, aber immer noch akzeptabel. Leider ist der Klebstoff von einem Schild o.ä. am Buchdeckel zurück geblieben und es hat ein paar Dellen und Eselsohren, die wahrscheinlich als Lesezeichen gedient haben. Sonst alles super, Versand war schnell und alles gut eingepackt, wenngleich das Päckchen etwas demoliert war. Ist aber empfehlenswert. :)
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am 3. Mai 2008
Nach den ersten beiden Bänden ist auch Malfuria- Die Königin der Schattenstadt einfach nur wunderbar! Die Handlung wird nie langweilig, weil es immer neue Wendungen in der Geschichte gibt und man schließt wirklich jeden einzelnen Charakter ins Herz und fiebert mit! Besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich kann diese Trilogie jedem Fantasy-Fan empfehlen! 5 Sterne von mir!
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am 1. Juni 2013
Wir haben unserer Kleinen schon die anderen gekauft. Leider ist das Buch-Set immer noch zu gut. Sie hat es ratz fatz durchgelesen. Bitte nur kaufen , wenn Ferien sind, weil sonst ist das Kind morgens nicht ausgeschlafen.
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am 20. Juni 2013
Christoph Marzi ist ein Geschichtenerzähler der es versteht den Leser mit Worten in Welten zu entführen die so anschaulich beschrieben sind, das man sich ohne viel Mühe mittendrin befindet.
Ein Maler mit Worten....
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