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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KEIN Kinderbuch...
...aber so manch Jugendlicher wird seine Freude daran haben. Für schwache Nerven ist die neue Reihe nun wirklich nichts. Wie in den richtigen James Bond Filmen gibt es jedesmal einige Tote, bis der Fall gelöst ist....und bei weitem nicht nur auf der Seite des Bösen. Hier meine Rezension für die ganze Reihe:

Was genauso ist, wie bei James...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2007 von swanpride

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mischung aus Harry Potter und Frankenstein
Erstmal das Wesentliche: Wer James Bond sucht, wartet vergeblich auf den berühmten Spion, denn dieser Bond ist keine Spion. Er ist eher eine Art jugendlicher Held, dessen literarische Vorbilder offensichtlich aus Harry Potter oder vergleichbaren Abenteuerhelden, wie Tom Sawyer oder Oliver Twist entliehen sind. Besonders die Tatsache, dass Rufus Beck dem Hörbuch,...
Veröffentlicht am 16. Januar 2007 von K. Mankus


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KEIN Kinderbuch..., 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Stille Wasser sind tödlich (Gebundene Ausgabe)
...aber so manch Jugendlicher wird seine Freude daran haben. Für schwache Nerven ist die neue Reihe nun wirklich nichts. Wie in den richtigen James Bond Filmen gibt es jedesmal einige Tote, bis der Fall gelöst ist....und bei weitem nicht nur auf der Seite des Bösen. Hier meine Rezension für die ganze Reihe:

Was genauso ist, wie bei James Bond:
1. Der Held stellt sich gerne mit "Bond, James Bond" vor.
2. Die Bösewichter neigen dazu, "speziell" auszusehen.
3. Es geht in jedem Buch um ein (für James Bonds Zeit) Topaktuelles Thema.
4. Jedes Mädchen verliebt sich in James.
5. Mindestens einmal im Verlauf jeder Geschichte sitzt James so richtig in der Falle.

Was anders ist als bei James Bond:
1. Im Gegensatz zum erwachsenen James Bond entwickelt sich dieser hier stetig weiter. Das ganze ist ein wenig wie ein Bildungsroman geschrieben. Zu Beginn des ersten Buches ist James eher unsicher und geht Schlägern eher aus dem Weg. Doch er lernt langsam, sich durchzusetzen und zu kämpfen. Auch Dinge wie das Autofahren werden erst erlernt. Dieser James Bond ist noch kein perfekter Glücksspieler, aber er lernt schnell dazu.
2. Die Bösewichter sind nicht immer einfach nur böse. Es gibt in jedem Buch mindestens ein Charakter, der mehrere Facetten zeigt.
3. Was mir aber am besten gefällt ist der geschichtliche Aspekt. Der Autor hat gut recherchiert (nicht nur im Hinblick auf James Bond selbst) und gibt sich viel Mühe, die zeit zwischen den Weltkriegen realistisch zu beschreiben. Auch politische Zusammenhänge werden zwischenzeitlich mal erklärt. Da bekommt man beim Lesen auch gleich noch eine Dosis Geschichte ab.

Wenn einem die vielen Toten nichts ausmachen, dann ist man mit diesen Buch wirklich gut bedient. Und bislang war jedes Buch noch besser als sein Vorgänger. Von daher (trotz der ekligen Szenen und der Morde) runde ich von viereinhalb auf fünf Sterne auf.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mischung aus Harry Potter und Frankenstein, 16. Januar 2007
Von 
Erstmal das Wesentliche: Wer James Bond sucht, wartet vergeblich auf den berühmten Spion, denn dieser Bond ist keine Spion. Er ist eher eine Art jugendlicher Held, dessen literarische Vorbilder offensichtlich aus Harry Potter oder vergleichbaren Abenteuerhelden, wie Tom Sawyer oder Oliver Twist entliehen sind. Besonders die Tatsache, dass Rufus Beck dem Hörbuch, wie immer äußerst professionell (dafür einen Stern), seine Stimme leiht, verwirrt den eingefleischten Potter Hörer von Beginn an. Man wartet nicht nur vergeblich auf eine Agentenstory, oder die Rettung der Welt mit lustigen Gimmicks von Q, sondern fängt sich langsam an zu wundern, wieso dieser Bond eigentlich nicht zaubern kann. Sowohl der familiäre Hintergund - Weise wächst bei Onkel und Tante auf - als auch der Beginn der Story im Eliteinternat Eton, über den üblichen Erzfeind, bis hin zu dem Bahnhof Kings Cross, kommen einem merkwürdig bekannt vor. Aber spätestens wenn man sich an die klischeehafte Story von gut gegen böse gewöhnt hat, schlägt die Handlung um, in eine Art Horrorroman im Stile von good old Frankenstein. Ein besessener Wissenschaftler züchtet mutierte Aale, um den perfekten Soldaten zu erschaffen!!! Klingt seltsam? Ja es ist seltsam, aber nichts desto trotz entwickelt sich eine gewisse Spannungskurve, der ich mich nicht vollständig entziehen konnte. Schließlich habe ich das Hörbuch bis zum Ende durchgehalten. Auch wegen der relativ ekelhaften Leichen, die den anfänglichen Initiationroman, meiner Meinung nach, für Kinder unter 14 Jahren absolut verbietet und eher etwas für John Sinclair Fans (wie mich) zu sein scheint.
Zudem ist es offenbar nicht möglich die Handlung von 359 Buchseiten auf 4 CD`s annehmbar rüberzubringen, denn ich hatte durch die starke Kürzung immer wieder das Gefühl, es würde etwas fehlen, bzw. stellte ich mir einige Male die Frage, ob die Titel der CD überhaupt in der richtigen Reihenfolge sind, oder ob ich einer Fehlprägung aufgesessen bin.
Kurzum: Der Name James Bond ist nur ein "Leserfänger" und verdient diesen Verriss uneingeschränkt. Zwei Sterne vergebe ich einen für Rufus Beck und den anderen unter dem Aspekt, dass es ein annehmbarer Trashroman für Freunde abstruser Monsterlabore wird. Wer aber denkt, es handle sich um Bonds Jugend im Stile dessen Erfinders Ian Flemming, der hat sich (wie ich) ordentlich getäuscht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Abenteuer-Hörbuch. Sauber vorgetragen., 18. Dezember 2007
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Dieses Hörbuch ist ein ausgesprochener Glücksfall für Kids, die an Spionage- und Abenteuer-Geschichten interessiert sind.
Ein ausgesprochen Erfolg versprechendes Gespann, bestehend aus James Bond Junior - vorgelesen von Rufus Beck. Ich finde das Ergebnis aus mehrerlei Gründen gelungen.
Als Jugendliche habe ich Agenten-Bücher (aus dem Schneider-Verlag) regelrecht verschlungen. Und dieser "junge Bond" erinnert mich an den damaligen Lesestoff, weswegen ich das Hörbuch (sowie das Buch) für Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren empfehlen würde; das Kind an das ich das Hörbuch verschenkte ist ein 11-jähriges Mädchen. Sie fand es "cool". Aber das darf man in diesem Alter. ;-)
Als mittlerweile recht Erwachsener Mensch höre ich Hörbücher die ich an Kinder verschenke immer vorher an und habe oft große Freude daran. Dabei setze ich den Mega-Hype-Helden Harry Potter niemals als Maßstab an.
Ich finde übrigens dass Eltern selbst am besten beurteilen können und das auch so sollen (!) was ihr Kind anhört. 10-jährige werden bereits in der Schule durch stumpfsinnige PS2-Spiele oder das Fernsehen mit weit schrecklicheren Dingen konfrontiert, als in dieser Abenteuer-Geschichte. In der es übrigens durchaus auch um eine ernsthafte Thematik eines Kindes geht, das von einem schwerreichen und einflussreichen - schlimmer aber noch - dominanten Vater seiner Mutter entzogen wird.
Das dürfte ein Kind zunächst viel tiefer treffen als die Thematik der schrecklichen Versuchs-Lebewesen, und der Gräuel der Nazis - im sich anbahnenden 2. Weltkrieg.

Worum's geht würde ich in versuchen wie folgt zusammenfassen:
James Bond ist 13 Jahre alt und Waisenkind. Er kommt in ein Internat, wo sich gleich der hochnäsige Sohn eines reichen Lords mit ihm anlegt. Bei einem Wettstreit wird offenbar, dass dieser Junge, George Hellbore, ein Fiesling ist, der sogar betrügt um einen Wettstreit zu gewinnen. George Hellbore ist übrigens nicht "von sich heraus" so ein böser Mensch, er wird von seinem Vater, diesem reichen Lord, der übriges so was wie ein Waffenhändler ist, mehr oder weniger gezwungen alles zu tun um bloß auf dem Treppchen ganz oben zu stehen. Damit werden die verzwickten Verhältnisse zwischen dem jungen Bond und dem Sohn des reichen Lords ausreichend durchleuchtet. Außerdem wird dem aufmerksamen Zuhörer die "Entwicklung" des späteren Geheim-Agenten verdeutlicht. Bond lernt sich durchzusetzen und zu kämpfen.
In den Ferien reist James dann zu seiner Tante, lernt auf der Zugfahrt dorthin noch einen sympathischen, an eher ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen, kaum gebildeten, doch nichtsdestoweniger super-sympathischen Jungen, namens "Red Kelly" kennen, der später gemeinsam mit ihm ein spannendes Abenteuer erleben wird. Es geht um den vermissten Vetter von Red, nämlich Alfie Kelly. Und ein Mädchen spielt dabei auch noch eine Rolle, das James sogar ein bisschen den Kopf verdreht.

Das Hörbuch "Stille Wasser sind tödlich" enthält einen Haufen bewährte Elemente, die es übrigens schon lange vor der Potter-Mania gab und die Art, wie man das Hörbuch zu dem vorliegenden Roman gekürzt hat, hat zumindest mir keinen Eindruck aufgedrängt, dass da was fehlen würde. Mein Vorteil ist übriges, dass ich unvoreingenommen an Hörbücher vorgelesen von Rufus Beck herangehen kann, denn ich kenne seine Harry Potter-Lesungen nicht. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass Menschen, jung wie alt, die diese Potter-Hörbücher kennen beim Anhören zu viele Parallelen zu Bekannt-Bewährtem ziehen und dann gewisse Mankos entdecken.
Wie gesagt, dem unvoreingenommenen, vor allem dem jungen Hörer sollten die 4 CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 276 Minuten ein spannendes Hör-Erlebnis mit vielen "Mitfieber"-Momenten bieten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Früh übt sich wer einmal 007 werden will, 3. Dezember 2009
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Vor zwei Jahren sind James Bonds Eltern bei einem Unfall in den Alpen ums Leben gekommen. Seitdem konnte er bei seinen Verwandten unterkommen, doch nun soll er das Internet der Eliteschule Eton besuchen. Schon an seinem ersten Tag gerät James jedoch mit dem "amerikanischen" Jungen George Hellebore, Sohn des Waffenhändlers Lord Randolph Hellebore, einem ehemaligen Konkurrenten von James Vater, aneinander, dessen Gang ihm und seinen neu gefunden Freunden von da an fortwährend Probleme bereiten wird. Gegen Hellebore ist allerdings nicht anzukommen, denn sein Vater besitzt beste Kontakte und stiftet sogar einen eigenen Hellebore-Cup, zu dem sich auch James anmeldet.

Eine vorübergehende Erlösung bringen die Schulferien, welche James bei seinem Onkel Max und seiner Tante Charmian am Land verbringen darf. Schon auf der Zugfahrt lernt James allerdings Red Kelly kennen, den Cousin eines der Umgebung von Loch Silberfin verschollenen Jungen. Wie James jedoch herausfinden muss wird er die Hellebores nicht so schnell los, denn Loch Silberfin, wohin alle Spuren des Verschwunden führen, ist der schwer gesicherte Besitz Lord Hellebores...

Über Jugendbücher und schriftstellerische Nachlassverwalter kann man zweifellos geteilter Ansicht sein, kommt beides noch zusammen und setzt ein Jugendbuchautor das Werk eines großen Schriftstellers fort indem er die Jugendjahre seiner Helden beleuchtet, lassen sich die üblichen Problemfelder schnell zusammenfassen: Aus dem Jungen wird irgendwann der Mann der sich für bestimmte Taten rechtfertigen muss, die Jugendbücher sollten also späteren charakterlichen Entwicklungen vorwirken und die Grundsteine legen; ein jedes bekanntes Jugendtrauma sollte Erwähnung finden und thematisiert werden, um die Kontinuität zu bewahren; der Jugendliche muss zudem als seine spätere Inkarnation erkennbar sein, wenn auch noch herrlich unschuldig und ohne dieses oder jenes Trauma; der Stil des Meisters sollte gewahrt bleiben, große Dramen dürfen nicht zu Komödien verkommen.

Mit Charlie Higson hat man zweifelsfrei den richtigen Mann für den Job gewonnen, James Bonds Jugendjahre in Worte zu fassen. Perfekt abgestimmt auf Ian Flemings Romane lässt er in seinem "Young Bond" bereits viel von jenem 007 erkennen, der später mehrfach die Welt retten wird. Außerdem bleibt ein gewisses Niveau gewahrt dass Young Bond nicht zu einem seichten Jugendbuch verkommen lässt, sondern auch dank der höheren Seitenzahl Spannung für ältere Semester garantiert. Atmosphärisch bedient sich Higson der Konzepte von Flemings ersten Romanen bzw. den kultigen Verfilmungen und so steht der erste James Bond seinen großen Brüdern in nichts nach. Ein sinistrer Gegenspieler, sprichwörtlich aalglatt, treibt skrupellose Experimente und Bond gerät mehr durch Zufall als Absicht hinter dessen Pläne.

Fazit:
Überzeugend und obwohl als Jugendbuch gedacht durchaus auch interessant für ältere Semester.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Früh übt sich wer einmal 007 werden will, 12. November 2009
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Stille Wasser sind tödlich (Gebundene Ausgabe)
Vor zwei Jahren sind James Bonds Eltern bei einem Unfall in den Alpen ums Leben gekommen. Seitdem konnte er bei seinen Verwandten unterkommen, doch nun soll er das Internet der Eliteschule Eton besuchen. Schon an seinem ersten Tag gerät James jedoch mit dem "amerikanischen" Jungen George Hellebore, Sohn des Waffenhändlers Lord Randolph Hellebore, einem ehemaligen Konkurrenten von James Vater, aneinander, dessen Gang ihm und seinen neu gefunden Freunden von da an fortwährend Probleme bereiten wird. Gegen Hellebore ist allerdings nicht anzukommen, denn sein Vater besitzt beste Kontakte und stiftet sogar einen eigenen Hellebore-Cup, zu dem sich auch James anmeldet.

Eine vorübergehende Erlösung bringen die Schulferien, welche James bei seinem Onkel Max und seiner Tante Charmian am Land verbringen darf. Schon auf der Zugfahrt lernt James allerdings Red Kelly kennen, den Cousin eines der Umgebung von Loch Silberfin verschollenen Jungen. Wie James jedoch herausfinden muss wird er die Hellebores nicht so schnell los, denn Loch Silberfin, wohin alle Spuren des Verschwunden führen, ist der schwer gesicherte Besitz Lord Hellebores...

Über Jugendbücher und schriftstellerische Nachlassverwalter kann man zweifellos geteilter Ansicht sein, kommt beides noch zusammen und setzt ein Jugendbuchautor das Werk eines großen Schriftstellers fort indem er die Jugendjahre seiner Helden beleuchtet, lassen sich die üblichen Problemfelder schnell zusammenfassen: Aus dem Jungen wird irgendwann der Mann der sich für bestimmte Taten rechtfertigen muss, die Jugendbücher sollten also späteren charakterlichen Entwicklungen vorwirken und die Grundsteine legen; ein jedes bekanntes Jugendtrauma sollte Erwähnung finden und thematisiert werden, um die Kontinuität zu bewahren; der Jugendliche muss zudem als seine spätere Inkarnation erkennbar sein, wenn auch noch herrlich unschuldig und ohne dieses oder jenes Trauma; der Stil des Meisters sollte gewahrt bleiben, große Dramen dürfen nicht zu Komödien verkommen.

Mit Charlie Higson hat man zweifelsfrei den richtigen Mann für den Job gewonnen, James Bonds Jugendjahre in Worte zu fassen. Perfekt abgestimmt auf Ian Flemings Romane lässt er in seinem "Young Bond" bereits viel von jenem 007 erkennen, der später mehrfach die Welt retten wird. Außerdem bleibt ein gewisses Niveau gewahrt dass Young Bond nicht zu einem seichten Jugendbuch verkommen lässt, sondern auch dank der höheren Seitenzahl Spannung für ältere Semester garantiert. Atmosphärisch bedient sich Higson der Konzepte von Flemings ersten Romanen bzw. den kultigen Verfilmungen und so steht der erste James Bond seinen großen Brüdern in nichts nach. Ein sinistrer Gegenspieler, sprichwörtlich aalglatt, treibt skrupellose Experimente und Bond gerät mehr durch Zufall als Absicht hinter dessen Pläne.

Fazit:
Überzeugend und obwohl als Jugendbuch gedacht durchaus auch interessant für ältere Semester.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene, spannende Erzählung, 5. November 2009
James Bond kommt an die Schule Eton, wo er sich einleben soll. Leider gerät er immer wieder mit seinem Mitschüler George Hellebore aneinander, der ihn schikaniert. Als James seine Ferien bei seiner Tante verbringt, erfährt er, dass George und sein Vater ganz in der Nähe in einem alten Anwesen leben. Dort sollen sich seltsame Dinge ereignen. Zusammen mit einem Jungen, den er im Zug kennengelernt hat, macht James sich daran, das Anwesen der Hellebores auszuspionieren und entgeht dabei mehr als einmal dem Tod...
Ich finde, dieses Buch hat 5 Sterne verdient, weil es sowohl Erwachsene als auch Kinder fesselt und von der ersten bis zur letzten Seite interessant und spannend geschrieben ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den ersten Auftritt sehr gelungen., 11. November 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Sicher ist der Nachfolger "Bloodfever" - Zurück kommt nur der Tod eine Spur besser als "Stille Wasser sind tödlich" und sicher wird es das erstgenannte Buch auch bald als CD geben, doch der Einstieg mit dem ersten vertonten "Young Bond" ist durchaus gelungen.

Der Sprecher schafft es, Spannung aufzubauen und die Story ist packend. Ein Kinderroman für Erwachsene. Ein Nachteil: "Young James Bond. Stille Wasser sind tödlich" ist hier gekürzt.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch, allerdings nicht unbedingt für Kinder, 6. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Stille Wasser sind tödlich (Gebundene Ausgabe)
James Bond kommt als 13-Jähriger auf das Elite-Internat Eton, nachdem seine Eltern ums Leben gekommen sind. Sofort bekommt er Probleme mit einem älteren Mitschüler namens George Hellebore.
Das erste Kapitel (ca. die ersten 100 Seiten) beschäftigt sich nur mit Bond und seinen Erlebnissen in Eton. Das mag darauf zurückzuführen zu sein, dass dies der erste Band einer längeren Reihe ist und erst einmal alle Charaktere und Begebenheiten der Vergangenheit erwähnt werden müssen, damit das in den nächsten Büchern nicht mehr notwendig sein wird. Allerdings ist so die Vorbereitung auf das Verbrechen, dem James Bond auf die Spur kommt, doch ungewöhnlich lang.
Das zweite Kapitel heißt "Schottland", wo James seine Ferien bei Onkel und Tante verbringt. Auf der Zugfahrt dorthin trifft er sowohl den unliebsamen George Hellebore als auch "Red Kelly", einen Jungen, der ihn dazu bringt, das Verschwinden seines Vetters Alfie Kelly aufzuklären. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf: Da George Hellebores Vater ein Schloss in der Nähe vom Haus seines Onkels bewohnt und der Lord etwas mit Alfies Verschwinden zu tun hat, stürzt James dort in ein großes Abenteuer.

Das Buch wird ab dem zweiten Kapitel immer spannender. Im dritten Kapitel ist dann der Höhepunkt erreicht und James entdeckt Lord Hellebores schreckliche Verbrechen.
Diese sind nun wiederum so detailreich und schauderhaft beschrieben, dass man alles bildlich vor Augen hat.
Ich finde nicht, dass die Geschichte eine typische Kinder-Detektiv-Geschichte ist, auch wenn Bond hier noch ein Junge ist. Hellebores Machenschaften sind dazu zu furchtbar. Man ekelt sich an manchen Stellen fürchterlich und auch Tierquälerei kommt nicht zu kurz. Am Ende gibt es sechs Leichen, von denen eine eines natürlichen Todes gestorben ist, der Rest jedoch auf ziemlich grausame Weise ums Leben gekommen ist.

Für James Bond-Fans kann man das Buch aber durchaus empfehlen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen James Bond als Jugendlicher: Spannend, aber noch kein richtiger Bond, 4. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Stille Wasser sind tödlich (Gebundene Ausgabe)
Dieser Bond trinkt keinen Martini, weder gerührt noch geschüttelt, er geht mit keiner Frau und schießt auch nicht mit dem Revolver. Also was soll daran Bond sein?

Naja, er tut das alles vielleicht nicht, weil er als 13 - Jähriger zur Schule geht. Charlie Higson erzählt von den Zeiten als James Bond noch Jugendlicher war.

Das Buch beginnt mit dem Kapitel "Blut im Wasser", wobei ein Junge elendig ertrinkt. An dem See geschehen noch viele ungeklärte Morde. Neben dem See steht ein Schloss. In dem Schloss wohnt, wie soll es anders sein, der Erzfeind von James Bond, der ihn in der Schule in die Mangel nimmt. George Helleborn heißt er, sein Vater wird hier als Drahtzieher für die ganzen Morde und die Geheimnisse des Sees dargestellt. Er wird am Ende einen erbitterten Kampf gegen Bond und seine Gefährten aufnehmen müssen, denn James Bond entdeckt natürlich die Geheimnisse vom Schloss Helleborn und will das Verbechen natürlich stoppen.

Nebenbei lernt James Bond bei einem Onkel Auto fahren und trifft einen Freund, mit dem er sich bestens versteht und auch mit ihm das Schloss unter die Lupe nimmt.

Hat der Bond seinen Namen verdient?
Nein! Hier wächst der Bond lediglich zu etwas heran, was er mal sein könnte, so fallen in der Schule seine sportlichen Fähigkeiten auf und gleich im ersten Dialog mit seinem Hausherren verhält er sich auch wie der 00 Agent.
Aber dieser Bond hat keine Geheimwaffen, kein schickes Auto mit Raketenwerfern im Kofferraum, und er hält noch nicht viel von Frauen.
Das Letztere soll sich aber im 2. Teil (auch bei Amazon erhältlich) ändern.

Aber für Bond-Fans ist das Buch zu empfehlen, nur sollten die Leser auf jeden Fall über 12 Jahre alt sein, da ekelerregende Szenen im Buch enthalten sind.
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4.0 von 5 Sternen jeder fängt einmal klein an, 19. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Stille Wasser sind tödlich (Gebundene Ausgabe)
Der 13jährige James Bond stoppt gemeinsam mit seinem Freund einen wahnsinnigen Wissenschafter, der gefährliche Experimente im Bereich der Genforschung durchführt.

Im Gegensatz zu Ians Flemings erwachsenen Bond ist der junge Bond schüchtern und zurückhaltend. Doch im Lauf der Handlung entwickelt sich Bond zu einer Kämpfernatur mit großem Gerechtigkeitssinn. Das Ende ist ganz im Stil der Bond-Filme: alle Bösen werden bestraft und die Gebäude werden zerstört.

Als Leser gewinnt man im ersten Drittel des Buches den Eindruck es handle sich um eine typische Internatsgeschichte. James ist neu auf dem Internat und hat mit allen möglichen Problemen zu kämpfen, bis er seinen Platz in der Gemeinschaft findet.

Im weiteren Verlauf der Handlung tauchen Elemente der Detektiv - und Abenteuergeschichten auf.

Auch das Thema der Genforschung wird angesprochen.

Fazit: ein spannendes Buch, das aber auch zum Nachdenken über die Genforschung anregen kann.
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James Bond - Stille Wasser sind tödlich
James Bond - Stille Wasser sind tödlich von Charlie Higson (Gebundene Ausgabe - Juni 2005)
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