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Kundenrezensionen

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am 10. April 2008
"Robinson Crusoe" ist neben dem späteren "Gulliver" von Swift der "erste moderne englische Roman" und generell einer der bedeutendsten Romane der Weltliteratur.
Das ganze als Jugendbuch zu verkaufen ist genau wie bei Swift grandioser Blödsinn, da der Roman über den Abenteuerroman weit hinausgeht und virtuos eine Reihe von Gattungen vermischt (den Bekehrungsroman rechne ich ausdrücklich nicht dazu, da Defoe zwar eine christliche Grundhaltung hat, aber an mehreren Stellen durchaus kirchenkritische Tendenzen an den Tag legt; den Vorwurf des Missionierens kann man Robinson keinesfalls machen).
Da ist zunächst die tagebuchartige Erzählweise - "Robinson" berichtet von seinen Anfängen bis zur Niederlassung in Brasilien als Zuckerrohrfarmer und schließlich seinem Aufbruch zu der Reise, deren Schiffsunglück ihn als einzelnen Überlebenden auf die berühmte einsame Insel verschlägt.
Der erste Teil des Romans beschäftigt sich hauptsächlich damit, wie Robinson sein Leben auf dieser Insel einrichtet, die ihm 26 Jahre zur Heimat wird, wie er Tiere züchtet, eine Landwirtschaft aufbaut, Häuser, Barrikaden und Werkzeuge baut usw. Das klingt langweilig, ist aber in einer fesselnden Diktion geschrieben, die einen von Anfang bis Ende in den Bann zieht.
Die Beziehung zu "Freitag", den er schließlich vor auf der Insel landenden Kannibalen rettet und deren Entwicklung nimmt nur ein paar Seiten ein. Nachdem sich am Ende seines Aufenthalts die Ereignisse überschlagen und nach einer Reihe von Kämpfen auf der Insel schließlich von einem englischen Schiff aufgenommen wird, ist erst die Hälfte des Romans um.
Seine Rückkehr nach England und seine Heirat sind nicht von Dauer, da er von der Reisetätigkeit nicht lassen kann. Schließlich kehrt er wieder auf die Insel zurück, um sich die zwischenzeitliche Kolonisierung der Insel schildern zu lassen.
In der zweiten Hälfte des Romans entwickelt sich der Protagonist daher zu einer Art modernem Marco Polo, der Indien, China und Russland bereist und am Ende als wohlhabender Kaufmann nach England zurückkehrt.
Dies ist ein Roman, der auf der einen Seite zwar voller "Action" ist und somit als Abenteuerroman durchgehen könnte, der aber auf der anderen Seite auch psychologische Einsichten sowie ein Porträt des kolonialen Empire wie der asiatischen Mächte im 17. Jahrhundert bietet und am Ende einen fast prophetischen Blick auf die Schwierigkeiten des russischen Zarenreiches bietet.
Außerdem lassen sich bei Defoe, auch wenn er nicht die philosophische Tiefe von Swift erreicht, die Entstehung von Macht und Herrschaftverhältnissen studieren sowie die Entwicklung sozialer Strukturen eines Gemeinwesens nachvollziehen. Das ganze wie gesagt, ohne eine Seite zu langweilen.
Es gibt in der klassischen Literatur nicht allzu viele Beispiele für ein so facettenreiches Werk mit einem vergleichbaren Grad an Unterhaltsamkeit.
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am 30. August 2001
Können Sie sich vorstellen, 28 Jahre, 2 Monate und 19 Tage mehr oder weniger allein auf einer Insel zuzubringen, die - im Gegensatz zur allgemeinen Überzeugung - gar nicht so einsam ist und - was nautische Maßstäbe angeht - im Grunde nur einen Steinwurf vom rettenden Festland entfernt liegt? Pech, dass Sie weder die Erfahrung noch die nötige Hilfe haben, um ein Boot zu bauen, das Sie aus dieser verzweifelten Lage erretten könnte. Und nachdem Sie sich einigermaßen eingerichtet und ihren Lebensunterhalt gesichert haben, müssen Sie sich auch noch mit wildgewordenen Kannibalen herumschlagen ... Ich denke, das grobe Gerüst der Robinson-Story ist beinahe jedem bekannt. Nach den zahlreichen Bearbeitungen und Kürzungen, die der Text von Daniel Defoe im Laufe der Zeit erfahren hat, ist es geradezu ein Muss, diese ungekürzte, unverfälschte Fassung zu lesen. Glauben Sie mir, Sie werden einige Überraschungen erleben! Will sagen: Das Buch beinhaltet erheblich mehr Stoff, als gemeinhin bekannt ist; sowohl vor als auch nach Robinsons schicksalhafter Seereise, die ihn per Schiffbruch an die Gestade seiner Insel wirft. Kritisch anzumerken wäre bestenfalls, dass das "Hinterher" doch leicht ermüdend wirkt. Nachdem nämlich der Protagonist aus seiner Gefangenschaft befreit und nach Europa zurückgekehrt ist, langweilt Defoe uns mit der umfangreichen Beschreibung einer Reise zu Pferd von Lissabon nach London, obwohl das Buch an dieser Stelle eigentlich schon längst zu Ende ist. Was soll's ... Für mich liegt die Faszination dieser Geschichte in erster Linie darin, sich immer wieder die unglaubliche Zeitspanne ins Bewusstsein zu rufen, die Robinson auf der Insel verbracht hat. Wenn man diese Zeitspanne dann wie ein Lineal am eigenen Lebenslauf anlegt, dann wird einem erst bewusst, wie lang 28 Jahre wirklich sind.
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am 22. Juni 2002
Wenngleich heute Erich Kästner, Astrid Lindgren und "Harry Potter" groß raus kommen, so kann man doch diesen "Bildungsbericht" nur allen jungen Leseratten empfehlen.
Hier wird am Beispiel Robinson, der als Schiffbrüchiger auf eine unbewohnte Insel verschlagen wird, konkretisiert, wie nach und nach ein Mensch seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Lebensbewältigung entwickelt, wie er zuerst durch Not, dann zunehmend mit Mut und wachsendem Selbstvertrauen sein Leben einrichtet und dabei eine kurze Entwicklungsgeschichte der sehr frühen Technik durchmacht.
Dies wird fesselnd und - zumindest in dieser für junge Leser eingerichteten Fassung - spannend dargestellt.
Ich selbst, jetzt 67 Jahre alt, habe den Robinson neben Coopers Lederstrumpferzählungen als eines meiner ersten Bücher kennen gelernt und in den Jahren meiner Kindheit und frühen Jugend
- damals ohne Fernsehen, Illustrierte etc -
wohl zehnmal von der ersten bis zur letzten Seite gelesen.
Diesen Lesegenuss wünsche ich auch möglichst vielen "modernen" Kindern.
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am 3. Februar 2010
Daniel Defoe war in seiner Zeit ein unbequemer Querdenker, der sich wiedersetzte und bereit war, fuer seine Ansichten die Konsequenz zu tragen. Der Roman Robinson Crusoe spiegelt dieses Verhalten wieder und ist ein Klassiker der Weltliteratur, der das Ueberleben eines Schiffsbruechigen auf einer unbewohnten Insel schildert und als Abenteuerroman gilt. Dennoch gibt es neben dem abenteuerlichen Aspekt, der besonders die Kinder und Jugendlichen zu faszinieren weiss, bemerkenswerte Einsichten in einen Menschen, der sich durch die Einsamkeit veraendert und dem Leben neue Erkenntnisse abverlangt. Urspruenglich auf der Ueberfahrt, um Sklaven einzukaufen, muss Crusoe fruehzeitig erkennen, dass die erlernten Techniken der Ziviliation nicht geeignet sind, um alleine auf einer unbewohnten Insel ueberleben zu koennen. Dafoe beschreibt bis ins letzte Detail die Anstrengungen, die es kostet, sich ein Dach ueber dem Kopf zu bauen oder Nahrung zu finden. Dinge, die in England selbstverstaendlich sind, werden zur Ueberlebensfrage und von ihm im Laufe der Zeit anders wahrgenommen als urspruenglich. Er veraendert sich. Spaeter befreit er einen Wilden vor dem Tod und hat fortan einen Begleiter, der zunaechst die Funktion des Dieners (Sklaven) annimmt. Die anfaengliche Distanz und Reserviertheit aendert sich im Laufe der Zeit durch die Erkenntnis Crusoes, dass es sich auch bei einem Wilden um ein menschliches Wesen von Wert handelt. Freundschaft ist die Folge.
"Robinson Crusoe" ist grosse Literatur und hat seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen angeregt und ihren Wunsch, fremde Regionen der Welt zu erkunden, angestossen. Gleichzeitig zeigt der Roman auf, das wir Menschen uns veraendern koennen. Nicht immer ist dieser Prozess aktiv und selbstbestimmt, doch er ist moeglich, wenn sich unsere Lebens- und Rahmenbedingungen aendern. Trotz aller Einschraenkungen, die sich aus den politischen und sozialen gegebenheiten der Zeit des Entstehens des Romanes ergeben, ein durchaus Hoffnung machendes Werk ueber Menschlichkeit.
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am 29. Dezember 2008
Als Sohn eines Fleischers unter dem Namen Daniel Foe geboren, sollte er auf den Willen seines Vaters Geistlicher werden. Aus Unabhängigkeitsdrang schlug er dem entgegen als Zwanzigjähriger eine Laufbahn als Kaufmann ein. Obwohl im Kaufmannsstand, sah er sich selbst stets als Intellektueller. Im Geiste zugleich romantischer Abenteurer wie sensibler Beobachter. Streng presbyterianisch erzogen setzte er sich stark für die Toleranz gegenüber nationalen und religiösen Minderheiten ein und kritisierte mit zahlreichen Schriften die anglikanische Kirche auf das schärfste.

Im Volk wurde er wegen seiner kritischen Offenheit geschätzt. Im Leben durch Haft und Geldstrafe finanziell ruiniert wandte er sich verstärkt dem Journalismus zu. So veröffentlichte er verschiedenste gesellschaftskritische und politische Texte und setzte sich unter anderem für die menschlichere Behandlung von Geisteskranken und die Bildungsgleichheit zwischen Mann und Frau ein. Erst 1719, im Alter von 59 Jahren veröffentlichte Defoe seinen ersten Roman "The Life And Strange Surprizing Adventures Of Robinson Crusoe", welcher ihn damals schlagartig berühmt machte. Sein Erstwerk gilt heute als der erste englische Roman der Weltliteratur.

"Robinson Crusoe" ist Bildungs -und Entwicklungsroman zugleich. Seit Jean-Jacques Rousseau ihn als kluges Lehr -und Bildungsbuch für die Jugend gepriesen hat, geniesst er vorallem bei jüngeren Generationen grosse Beliebtheit. Inspirativ zurückzuführen auf das wahre Leben des schottischen Seefahrers Alexander Selkirk, der über 4 Jahre lang einsam im chilenischen Archipel zubrachte, schildert der mit dem Buchtitel gleichnamige fiktive und subjektive Erzähler Robinson Crusoe im Stile des autobiographischen Romans einen prägenden und zentralen Abschnitt seiner Lebensjahre. Seine vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen auf der Insel, welche durch 28 Jahre führen, offenbaren dem Leser die seelische Wandlung und Reifung des Hauptprotagonisten. Vom romantisierenden und risikofreudigen jungen Mann, welcher der Geborgenheit des Elternhauses und einer bürgerlichen Laufbahn entfliehen will und durch diese Entscheidung unglücklicherweise in die Isolation und Einsamkeit einer Insel getrieben wird. Dabei die langsame aber stetige Entwicklung zu einem von Vernunft und nüchternem Pragmatismus geprägten Menschen inmitten einer martialischen und spartanischen Welt.

Daniel Defoe hat mit Robinson Crusoe ein existenzielles Thema in einer Geschichte verarbeitet, das die romantische Fantasie des Menschen schon immer stark beflügelt hat. Ungemein vielschichtig hat Defoe sein Werk konstruiert. Die Essenz des Romanes ist stark. Nicht nur Bildungs -und Entwicklungsroman, durch die sozialphilosophischen und moralphilosophisch-ethischen Elemente erhält das Werk eine seltene Tiefe. Untersucht man den Roman etwas genauer, fällt auf, dass Defoe`s Intention ein theologisch-ethischer Roman mit christlichen Aspekten gewesen sein muss. Durch die zuweilen kritischen und lebensbedrohlichen Situationen verändert sich Crusoe`s Geisteshaltung grundlegend. Vom verantwortungslosen und unbekümmerten Menschen zum Realisten und spirituellen Aufklärer. Durch den ganzen Roman zieht sich der Glaube des Hauptprotagonisten an eine transzendente Macht. Zu Beginn noch hinterfragend und zweifelnd-kritisch gegenüber dieses Gottes wird sein Glaube mit zunehmender Zeit in der Isolation stärker. Er eignet sich eine fatalistische Einstellung an, legt sein Schicksal gewissermassen in die Vorsehung des Herrn und dessen schützende Hand. Spricht sich durch die Anwesenheit dieser Macht Mut und Zuversicht zu und gewinnt dadurch an eigener seelischer Stärke, da er glaubt, dass es diese Macht so will.

Darüber hinaus versteckt sich hinter dem Roman eine gut versteckte Gesellschaftskritik, wirft grundlegende Fragen des Menschen und der Zivilisation auf. Kann ein Mensch auf Dauer alleine leben? Was braucht der Mensch wirklich, um überleben zu können? Was macht den Menschen aus und wofür ist er geschaffen? Diese Fragen verleihen dem Roman eine grosse Dynamik. Sie regen zum Philosophieren und Nachdenken an. In seine Abenteuergeschichte flocht Defoe vielerlei weitere Motive ein, die zur allgemeinen Attraktivität beitragen. Die Ambivalenz von Mensch und Natur, Erziehung und Politik, Wissen und Bildung, aber auch Spiritualität und Romantik. Bestimmte Arbeitsprozesse und Kompetenzen werden von Defoe minutiös beschrieben. Der "Bau" einer kleinen Festung, das Anbauen von Getreide, die Ziegenzucht, die Herstellung von Kleidern. Arbeiten, die den Menschen am Ursprung zeigen und dem Autor, muss es ein grosses Anliegen gewesen sein, dass man sie nachvollziehen kann.

Die Manesse Bibliothek der Weltliteratur bietet den Roman in einer wunderbaren Ausstattung an. Von der harmonischen Gestaltung des Schutzumschlages bishin zu den 88 feinen Holzschnitten von Grandville, der hervorragenden und nahezu makellosen Übersetzung von Hans Reisiger und dessen 24-seitiges Nachwort ist diese Edition für jeden Kenner dieses Klassikers ein Muss.

Fazit: "Robinson Crusoe" kann scheinbar auf mehrere Arten gelesen werden. Für Jung und alt gleichermassen empfehlenswert.
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am 16. April 2007
daniel defoe ist sehr gut in die geschichte eingegangen.er erzählt in seinem werk "robinson crusoe" den leben eines helden namens robinson.obwohl seine eltern ihn mehrmals wegen der leichtsinnigkeit gewarnt haben,geht er séinen willen nach und fährt zur see.während der fahrt begeht er einen unglücklichen schiffbruch und landet als einziger lebend auf eine einsame insel.um dort zu überleben erlernt robinson viele fähigkeitenŽ,er stellt z.b. kleidung her, sucht nach verschiedene nahrungund findet sich dort nach und nach gut ein.allerdings weißt

er,dass ihm die chance noch nicht verlassen hat von der insel zurück zu kehren.egal wie gut es ihm auf der insel geht,stellt er sich einerseits sein heimat vor aber auch andererseits ein gefängnis.nach 26 jahren findet er einen freund namens "freitag".robinson befreit ihn von kannibalen.fretiag wüsncht sich auch eine rückkehr von der insel .

das buch ist in einer sehr gewöhnlichen sprache verfasst.es ist in der ich-perspektive,das negative daran ist,dass der autor seine gedanken zu sehr in die länge zieht und dann plötzlich in das geschehen zurückkehrt.in dieser geschichte ist es sehr interessant,wie robinson sein mut für das leben nicht verliert und es schafft 28 jahre,zwie monate und 19 tage dort auf der insel auf den füßen zu stehen.

ich würde "robinson crusoe" weiter empfehlen,da es sehr spannend und leicht verständlich ist.

die gleiche geschichte gibt es auch als film,aber ich würde sagen,das buch zu lesen wäre besser,weil bei dem film wird die geschichte nicht so spannend wiedergegeben wie das buch,weil im buch liest man die gedanken von defoe mit und diese leiten in das geschehen und in dem film sieht man alles und deswegen wir die spannung aufgehoben.
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am 31. Juli 2002
Ich dachte immer ich würde die Geschichte kennen, doch als ich das Buch las, merkte ich wie unwahr das war! Man kennt die Geschichte aus Filmen. Das Buch aber ist ganz anders.
Daniel Defoe beschreibt hier die Geschichte eines Mannes der über 28 Jahre, davon der grösste Teil alleine auf einer Insel leben muss und dabei das Überleben und das Dankbarsein lernt.
Mann hat das Buch im nu durchgelesen und ist fasziniert von der Geschichte. Ich werde wohl auch die Fortsetzung lesen, die wie mann im Buch erfährt, seinerzeit noch beliebter und bekannter als das erste Band war!
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Abenteuerliteratur war und ist wohl für viele Leser der Wegbegleiter ins Leben. Auch ich habe als Jugendliche eine ganze Reihe dieser Bücher in mich "hineingeschlungen". Eines davon - "ROBINSON CRUSOE" - ist mir besonders in Erinnerung geblieben und beeindruckt mich auch heute noch. Hinzu kommt die wohl ungebrochene Faszination und Anziehungskraft, die ferne, bisweilen exotische und bezaubernde Inseln auf einen Mitteleuropäer unserer Tage ausüben können.
Den Inhalt kennt sicher jeder: Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel und muss mit den Widrigkeiten der Natur kämpfen, bis er schließlich gerettet wird - um es einfach zu formulieren. Doch es geht um mehr als das Stranden auf einer unbewohnten Insel und die Freundschaft zu Freitag. Es wird eine komplexe Lebensgeschichte erzählt, mit viele Weisheiten zwischen den Zeilen.
Das Lesen dieses Klassikers lohnt sich ungemein, gerade in der heutigen Wegwerfgesellschaft.
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Abenteuerliteratur war und ist wohl für viele Leser der Wegbegleiter ins Leben. Auch ich habe als Jugendliche eine ganze Reihe dieser Bücher in mich "hineingeschlungen". Eines davon - "ROBINSON CRUSOE" - ist mir besonders in Erinnerung geblieben und beeindruckt mich auch heute noch. Hinzu kommt die wohl ungebrochene Faszination und Anziehungskraft, die ferne, bisweilen exotische und bezaubernde Inseln auf einen Mitteleuropäer unserer Tage ausüben können.
Den Inhalt kennt sicher jeder: Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel und muss mit den Widrigkeiten der Natur kämpfen, bis er schließlich gerettet wird - um es einfach zu formulieren. Doch es geht um mehr als das Stranden auf einer unbewohnten Insel und die Freundschaft zu Freitag. Es wird eine komplexe Lebensgeschichte erzählt, mit viele Weisheiten zwischen den Zeilen.
Das Lesen dieses Klassikers lohnt sich ungemein, gerade in der heutigen Wegwerfgesellschaft.
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am 5. Juni 2012
Ich hatte, wie viele andere auch, in meiner Jugend den Film gesehen und genau das hat mich geraume Zeit davon abgehalten, dass Buch zu lesen. Ist ja leider immer so. Man kennt die Geschichte und liest erstmal was anderes. Das war, nachdem ich jetzt das Buch gelesen habe, ein großer Fehler, weil, wie es nunmal in Filmen so ist, die Geschichte im Film doch arg verkürzt wiedergegeben wird. Zusätzlich, und das ist eigentlich noch wesentlich wichtiger, taucht man im Buch wirklich und wahrhaftig in die Zeit ein, in der dieses Buch geschrieben worden ist. Allein der Ausdruck ist schon das Lesen wert. Dazu kommt die ganz und gar spannende Geschichte und ein tiefer übergelagerter Sinn, den man in einem Film unmöglich darstellen kann. Es geht im Grunde darum, dass das Schicksal Fehltritte verzeiht und irgendwann wieder ausgleicht, obwohl es vielleicht zuerst einmal so scheint, als ob das Schicksal es besonders böse mit einem meint. So macht dieses Buch auch Mut, bzw. bestätigt die Lebenserfahrung, dass jede Erfahrung im Leben, auch jede schlechte, wichtig im Gesamtgefüge des Lebens ist und eben darum nicht minder wichtig als die guten Erfahrungen im Leben ist.

So ist das Buch über jeden Zweifel erhaben und ganz gewiss ein Meilenstein der Literatur. Auch der heutzutage teils komisch und teils rassistisch Ausdruck entspricht eben dem Denken der Zeit, in dem das Buch geschrieben worden ist. Das ist was, was zu kritisieren wäre, wäre das Buch in der heutigen Zeit geschrieben worden. So wie es aber in diesem Buch geschehen ist, ist es eine Zeitreise in das 18. Jahrhundert.

Aber was schwafle ich, Seneca hat es vor 2.000 Jahren in seiner epistulae morales perfekt auf den Punkt gebracht:
'Unwillig klagst du und willst nicht einsehen, dass bei allem, was du beklagst, nur eines von Übel ist: dein Unwillen und deine Klagen. Nur ein Unglück gibt es für einen Menschen, nämlich dass es Dinge in seinem Leben gibt, die er als Unglück ansieht.'

Das trifft so ziemlich den Kern der Aussage dieses Buches.
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