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am 16. Mai 2000
"Erfurt ist eine Stadt, die man zu jeder Tages- und Nachtzeit überblicken kann, wo sich die Menschen noch nicht aus den Augen verlieren wie in Berlin, Hamburg oder München. Es ist eine Stadt, die sich dem Leben öffnet, wo sich auch heute noch Vergangenheit und Zukunft miteinander streiten", so Hanns Cilbulka in seiner hier vorliegenden Tagebucherzählung. Es ist eine Liebeserklärung des Wahlthüringers Cibulka an die thüringische Groß(Klein)stadt Erfurt. Er durchstreift in zahllosen Stadtgängen die Altsstadt, bleibt mit dem Leser vor den alten Hausfassaden, Kirchen und Brücken stehen. Sie alle erzählen Geschichten und die vermittelt uns der Autor aus seinen Beobachtungen und Erlebnissen. Doch in seinen Tagebuchnotizen spüren wir auch seine Fragen, die er an uns und unsere heutige Zeit richtet. Tagebücher als Sammelbecken von Erfahrungen, von Lebenserfahrung.
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am 23. September 2012
Tagebuchautor und Bibliothekar Hanns Cibulka führte seine Leser 1993/1994 im "Brückenwehr" noch einmal nach Jägerndorf, in seine sudetenländische Heimat, in die Lebenslandschaft seiner Eltern und seines eigenen Werdens bzw. seiner Jugend.

Ein knappes halbes Jahrzehnt später gilt nun sein Augenmerk in dem Band "Tagebuch einer späten Liebe" (1998) der alt-ehrwürdigen Stadt Erfurt, die nur wenige Kilometer von seinem Wohnsitz Gotha in Thüringen entfernt ist. Es ist ein literarisches Tagebuch im doppelten Sinne, wie bei Cibulka so oft.

Auch seiner Ehefrau gewidmet, führt hier der Schriftsteller seine Leser in die alte Stadt Erfurt, die eine große Tradition beinhaltet und die förmlich zur eigenen Erkundung einläd ...

Dabei wußte er zum Zeitpunkt des Erlebens bzw. der Abfassung dieser Erzählung in Form eines feingeschliffenen Tagebuchs noch gar nicht, dass er wenige Jahre später dort auf dem Friedhof seine eigene letzte Ruhe finden sollte.

Unbedingt empfehlenswert ...
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