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5.0 von 5 Sternen Trockenes Thema sehr schön verpackt
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Judith Levine hat einen Selbstversuch gestartet, ein Jahr lang auf "Konsum" zu verzichten. Sie beschreibt auf sehr persönliche Weise, wie sie erst einmal definieren muss, was als notwendige Anschaffung erachtet werden kann und was nicht, wie schwer ihr die Entscheidung teilweise fällt, dass sie über Umwege ans...
Vor 18 Monaten von Martha8 veröffentlicht

versus
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel Lärm um etwas weniger Konsum
An sich bin ich ein großer Anhänger von Erfahrungsberichten. Jedenfalls lese ich lieber Geschichten über praktische Umsetzungen als neunmalkluge Lebensratgeber. Und da einige Umzüge auch bei mit zum Bewusstseinsschub führten, weniger zu konsumieren und die Materialschlacht zu beenden, erhöhe die Lebensqualität,war ich gespannt, was die...
Veröffentlicht am 1. Juli 2008 von Fuchs Werner Dr


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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel Lärm um etwas weniger Konsum, 1. Juli 2008
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Gebundene Ausgabe)
An sich bin ich ein großer Anhänger von Erfahrungsberichten. Jedenfalls lese ich lieber Geschichten über praktische Umsetzungen als neunmalkluge Lebensratgeber. Und da einige Umzüge auch bei mit zum Bewusstseinsschub führten, weniger zu konsumieren und die Materialschlacht zu beenden, erhöhe die Lebensqualität,war ich gespannt, was die amerikanische Journalistin Judith Levine mir zu erzählen hat. Der Beginn regte durchaus zur weiteren Lektüre an. Denn die vielen kleinen Anekdoten zur Konsumwut sind gut geschrieben und erreichen manchmal sogar die Qualität bester Satire. Aber je mehr Kalenderblätter die Autorin umblättert, desto langweiliger wird der Einblick in ihren Privathaushalt. Was Konsumforscher und Statistiker vielleicht noch interessieren könnte, wird für den Normalleser immer mehr zur Zumutung. So sympathisch die Familie Levine auch ist, ihr Hausratsinventar ist mir ziemlich egal. Und auch was sich Herr und Frau Levine alles so wünschen, weckt meine Neugier nur sehr bedingt. Kommt hinzu, dass Amerikaner im Status der Levines eine Bedürfniswelt haben, die mit meiner nicht deckungsgleich ist.

Wir Sterblichen von der Alten Welt unterstellen ja den Einwohnern von der Neuen Welt gerne, Oberflächlichkeit zur Kultur erhoben zu haben. Leider wird diese Vorverurteilung durch dieses Buch aufrechterhalten. Eine Prise "Walden" und ein Schuss Reflexion sind mir doch zu wenig, um auf neue Gedanken beim Thema Konsumverzicht zu kommen. Und schließlich ziehen die Levines ja auch nicht in eine Baumhütte und essen übungshalber Wurzel und Beeren. Sie überlegen sich nur, worauf sie in ihrem Leben ohne gravierende Einschränkung der Lebensqualität verzichten könnten. Möglich, dass das Resultat von 8000 gesparten Dollars im Freundeskreis für Aufregung sorgt. So doll finde ich das nun auch wieder nicht.

Meine Einschätzung ist so durchschnittlich oder negativ, weil ich das Buch für eine verpasste Chance halte. Denn die Autorin ist ja nicht irgendwer, sondern wurde 2002 mit dem "Los Angeles Times Book Prize" ausgezeichnet und hat daher eine gewisse Deutungsmacht. Aber vielleicht hätte eine härtere Gangart beim Verzicht dazu geführt, dass ihr Erfahrungsbericht in den Buchläden liegen geblieben wäre. Unter diesem Aspekt gesehen, würde ich dem Buch in seinem Ursprungsland bestimmt einen Stern mehr zusprechen.

Mein Fazit: Der Leser erfährt viel darüber, was der durchschnittliche Mittelschichts-Amerikaner normalerweise einkauft und für unverzichtbar hält. Aber was er fühlt und denkt, wenn er sich einschränken muss, geht in den oft langweiligen Beschreibungen familiärer Alltagshandlungen unter. In einer Kolumne mit einigen Fortsetzungen wäre dieser Lesestoff wohl besser aufgehoben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trockenes Thema sehr schön verpackt, 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Gebundene Ausgabe)
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Judith Levine hat einen Selbstversuch gestartet, ein Jahr lang auf "Konsum" zu verzichten. Sie beschreibt auf sehr persönliche Weise, wie sie erst einmal definieren muss, was als notwendige Anschaffung erachtet werden kann und was nicht, wie schwer ihr die Entscheidung teilweise fällt, dass sie über Umwege ans Ziel gelangt und dass sie sich auch durch einen Rückschlag nicht vom Weg abbringen lässt.
Sie macht ganz persönliche, neue Erfahrungen, die sie ohne ihr Projekt nicht gemacht hätte und als Leser hat man teilweise den Eindruck, ihr Tagebuch zu lesen.

Wer eine wissenschaftliche Abhandlung erwartet, sollte das Buch nicht kaufen. Der Bucheinband täuscht allerdings auch, es handelt sich nicht um einen lustig-leichten rosa Roman.
Es werden keine Vorgaben oder Hilfestellungen geboten, wie man selbst einen solchen Versuch starten könnte, aber das ist auch nicht Sinn und Zweck. Die Leser erhalten aber auf jeden Fall einige gute Denkanstöße und einen Eiblick, wie es sich in New York und Vermont auf Sparglamme lebt.
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60 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Konzeptlos und oberflächlich, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Gebundene Ausgabe)
Da ich mich mit dem Thema "Konsumverzicht" immer wieder beschäftige, hat das Buch große Erwartungen in mir geweckt. Und am Anfang war ich auch begeistert vom Aufbau des Selbstversuchs: Schilderungen des persönlichen Erlebens des selbst auferlegten einjährigem Konsumverzichts wechseln sich ab mit Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen. Aber so, wie die Schilderung persönlicher Erlebnisse an langweiliger Breite zunimmt, so verflacht die wissenschaftliche Seite.
Die Autorin hat zusammen mit ihrem Mann ein Jahr auf den Konsum von allem verzichtet, was nicht dringend lebensnotwendig ist. Ihr Motiv war das alljährliche übermäßige Weihnachtsshopping und die Überlegung, dass es so nicht weitergehen kann. Über diese Motivation ist sie auch im Laufe dieses Jahres nicht hinausgewachsen. Weder ökologisches noch globales Hintergrundwissen noch irgendeine andere, tiefergehende Motivation konnten sie im Laufe dieses Jahres erreichen. Ihre langatmigen Schilderungen des ländlichen amerikanischen Lebens im großen wie im kleinen ersetzen im Buch das, was eigenlich interessant wäre: Wie geht es ihr tatsächlich? Was fühlt sie? Was lernt sie? Konfus und oberflächlich treibt die Autorin im Konsumverzicht wie sonst im Konsum.
Wer etwas über amerikanisches Leben erfahren möchte, ist mit dem Buch vielleicht gut bedient. Allen anderen empfehle ich zum Thema Wolfgang Schmidbauer: Weniger ist manchmal mehr. Zur Psychologie des Konsumverzichts. Oder Leo Hickman: Fast nackt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 2. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Taschenbuch)
Für ihren Selbstversuch hätte die Autorin zweifellos vier oder fünf Sterne verdient, doch für ihr Buch halte ich 2,5 für angemessen. Mein Hauptgrund besteht darin, dass "No Shopping" schlecht geschrieben ist - hölzern, langweilig, voll ermüdender Details, z. B. über die geplante Errichtung eines Funkturms. Von einer professionellen Schriftstellerin hätte ich mehr erwartet.

Zum andern fühlt sich Judith Levine als liberale New Yorker Vorzeige-Intellektuelle (Freiberuflerin in "wilder Ehe", Abtreibungsbefürworterin und Demokratin, DINKs) und wird nicht müde, immer wieder auf ihrem Status herumzureiten. Schön für sie, nervtötend für den Leser. (Will Levine damit ihre "geschwächte Konsumkraft" sublimieren?)
Gleichzeitig kommt sie ausgesprochen arrogant und humorlos rüber und erscheint mir obendrein völlig unkreativ. Das wundert mich übrigens bei ihrem Beruf. Wieso findet sie Stricken lernen doof? Wieso belächelt ausgerechnet sie als ausgesprochen privilegierte Frau die Sichtweise der Leute aus ihrer Einfachheitsgruppe? Wieso ist sie so wenig offen für Neues?
An kaum einer Stelle kommt Begeisterung für das Konsumverzicht-Experiment rüber, das ganze Buch atmet Frust. Nebenbei sei bemerkt, dass das Paar drei Autos (deren Notwendigkeit lang und breit begründet wird - gähn), eine Wohnung in New York sowie ein geräumiges Haus in Vermont besitzt, das künftig als Lagerstätte für einen Haufen Papiermüll noch großzügig erweitert werden soll!

Hier wurde ein interessantes Thema verschenkt. Wer ein unterhaltsames, witziges und obendrein nachdenklich stimmendes Buch zum Thema "Jammern auf hohem Niveau" lesen möchte, sollte zu Alexander von Schönburgs "Die Kunst des stilvollen Verarmens" greifen. Oder ein ernsthaftes Sachbuch lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Taschenbuch)
Jeder, der sich schon mal Gedanken über die Folgen seine sKonsums gemacht hat, sollte dieses Buch über einen interessanten und lustigen Selbstversuch lesen. Mit viel (Selbst-)Ironie und ohne Belehrungen geschrieben, macht es Spaß zu lesen, regt aber auch zum Nachdenken an.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste Buch aller Zeiten, 28. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Taschenbuch)
Judith Levine lässt uns den amerikanischen Alltag erleben. Wir partizipieren an ihrem Leben. Sie entdeckt während eines Jahres des Selbstversuches, nur das Allernotwendigste zu kaufen, die Regeln, nach denen Shopping und Vermarktung funktionieren. Ganz nebenbei erforscht sie die Literatur zum Thema und zum einfachen Leben. Sie gibt Einblick in ihre Familie und man hat das Gefühl, dabei zu sein, wenn sie ihre Entdeckungen macht.

Das Buch gibt zahlreiche Erklärungen, warum wir Shoppen, was an psychologischen Gründen dahinter steckt - und damit auch, wie wir das wirklich tiefgründig offengelegt vermeiden können. Das beste was ich seit langem gelesen habe. Schade, dass ich schon durch bin.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbar oberflächlich - viel besser ist: "Das Sterntaler-Experiment", 31. März 2012
Von 
Tanja Wilking (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Gebundene Ausgabe)
Habe dieses Buch NACH Lesen des "Sterntaler-Experiments" von Heidemarie Schwermer gekauft und dachte zumindest, dass ähnliche Abstinenz einer Amerikanerin für Europäer sehr aufschlussreich in Bezug auf Konsum sein könnten. Leider bewegt sich der Inhalt für meine Begriffe sehr oberflächlich am weniger ausgeben und Informationen über Konsumhintergründe (von Philosophen bis modernen Wissenschaftlern).
Gestört hat mich vor allem, dass die Autorin selbst Journalistin ist und (aus eigener Erfahrung) viel in Leih-Büchereien oder Staatsbibliotheken recherchieren können müßte und vor allem nicht durch geliehene Bücher gelangweilt sein sollte.

S. 91 (11. April)
"In der Weise, wie ich früher minutiös das Kinoprogramm verfolgt habe, behalte ich nun den Fortschritt der Kirsch- und Narzissenblüte ... im Blick. Allmählich kennen wir auch die hintersten Regale der Leihbücherei sowie sämtliche Gemälde aus der ... Dauerausstellung des Metropolitan Museum of Art."
Ganz ehrlich, es gibt noch andere Büchereien in der Nähe und mehrere Museen in NY, die kostenlosen Eintritt ermöglichen. Von einer Journalistin hätte ich erwartet, dass sie sich auch beschäftigen kann, wenn Zeit und Lust vorhanden sind.

S. 112 (1. Mai)
"Ja, mir ist langweilig - ein Gefühl, das ich dieses Jahr häufiger habe, als ich zugeben möchte."
Spricht für meine Begriffe nicht für Interesse an der wissenschaftlichen Erarbeitung und schriftlicher Umsetzung ihres Projektes. Man kann viel Literatur dazu lesen und dieses im Buch verarbeiten. Langeweile kenne ich nicht, etwas lesen und lernen geht immer.

S. 136 (2. Juni)
"Es ist ohnehin schon schwer, ohne Konsum Spaß zu haben...- aber ohne Konsum ein schönes Geschenk zu machen ist fast unmöglich."
Wo ist die Kreativität, die Millionen von Kindern in armen Ländern haben und nur durch die Not erfinderisch werden und sehr kretiv sein können? Seit 20 Jahren bastel ich aus Resten Geburtstagskarten und immer wieder sagen die Beschenkten, dass es das schönste Geschenk war.
So fest steckt also schon der Konsum in dieser Frau, dass ich mich schon fremdschämen müsste, wenn ich nicht genügend Amerikaner kennen würde, die anders als die Frau mit wenig oder keinem Konsum umgehen können.

S. 238 (9. Oktober)
"Ich verrate nicht, dass ich momentan soviel Zeit wie nie zuvor habe, weil ich weder ins Kino noch ins Theater.....und in letzter Zeit keiner anderen erwähnenswerten Aktivität nachgehe, als mir über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen Gedanken zu machen."
Hat die Frau studiert (eher rhetorisch gemeint)? Hat sie sich mal eingehend mit Literatur beschäftigt und sich an wissenschaftlichem Arbeiten die Zähne ausgebissen? Alles kostenlos und unheimlich erhellend... Ich kann doch kein Buch schreiben und erwähnen, dass ich mich während der Phase, die die Grundlage des Buches bildet, unheimlich langweile.

Ich habe mich auch gelangweilt, unheimlich, aber das Buch bis zum Ende gelesen und hoffe auf tiefgründigere Erkenntnisse, die jemand aus solch einem Projekt zieht und vielen Menschen kundtun möchte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Augenzwinkernd konsumkritisch & vergnüglich, 30. März 2009
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Gebundene Ausgabe)
Die New Yorker Bürgerin schreibt einen genauso amüsanten wie informativen Erlebnisbericht, der zum Schmunzeln bringt, zum Staunen, zum Nachdenken. Sie beleuchtet mehrere Aspekte des Konsumverhaltens desto mehr, je weniger sie selbst kauft. Interessant auf S. 44:

"Normalerweise tun Menschen Dinge, die in ihrer Gesellschaft belohnt, und vermeiden solche, die bestraft werden. Warum will dieser Mann ausgerechnet den Schneepflug von Yamaha? Aus demselben Grund, aus dem ein Siebenjähriger in einem Jahr die Brotdose von Hello Kitty und im nächsten die von Spongebob will: "weil die anderen das auch haben, Mami!" Dieses Phänomen nennt man "Emulation", eine Mischung aus dem Wetteifern miteinander und dem Nachahmen voneinander."

"No shopping" darf nicht als wissenschaftliches Werk verstanden werden, sondern ist vielmehr ein flüssig erzählter Roman des urbanen Lebens einer New Yorkerin mit interessanten persönlichen Einsichten in das Leben von Big Apple. Ich erkenne und ertappe mich selbst bei der folgenden vergnüglichen, augenzwinkernd "stadt-neurotischen" Lesestelle:

"Könnte ich nur die neuen Sachen kaufen, dann wäre ich eine bessere Langläuferin. Bessere Skier, besseres Skilaufen. Wäre ich nur mehr wie Grace und Lucy, dann wäre ich ein glücklicherer Mensch. Hätte ich nur bessere Skier und wäre eine bessere Skiläuferin, wäre ich ein glücklicherer Mensch. Ich wäre wie Grace und Lucy. Ein besserer Mensch." (S. 54)

Es gibt in "No Shopping" noch genügend solcher Stellen, die mich so fasziniert, gefesselt, interessiert oder gar beschämt haben.

Die Kernfrage lautet: Welche Konsumgüter sind wirklich notwendig ? Dieses Thema trifft uns alle an einer empfindlichen Stelle. Für mich kann ich sagen, dass ich den Kauf dieses Buches keineswegs bereut habe - so viele anregende Diskussionen im Freundes- und Bekanntenkreis hat schon lange kein Werk mehr zu liefern geschafft.

Und ich wage zu behaupten, mich in kleinen Dingen durch dieses Buch geändert zu haben...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher US-typisch, 3. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Taschenbuch)
Bei allen Unterschieden zur USA treffen viele Erfahrungen mit dem Konsumverzicht auch für deutsche Leser ins Schwarze. Aber manches werden Europäer einfach nicht nachvollziehen können. Auf jeden Fall aber ein guter Einblick ins Denken amerikanischer "Normal"verbraucher.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laaaaangweilig, irre-führende Inhaltsangabe !!!, 12. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: No Shopping!: Ein Selbstversuch (Taschenbuch)
Ich sah das Cover, las hinten die amüsante Zusammenfassung: "DER EINMALIG KOMISCHE BERICHT...für alle Shoppingsüchtigen, die schon einmal ihre Einkaufstaschen in die Wohnung geschmuggelt haben" - DOCH WAS KRIEGT MAN HIER ZU LESEN?

*) die Dame ist kein Shopaholic, die die 100.ste handtasche od highheels ergattert und am erbosten ehegatten vorbeischmuggelt, wie angekündigt, sondern eine skifahrende vegetarische Journalistin, die sich während des selbstversuchs eben das 1x essen gehen ab und zu, sowie ein neues t-shirt od 1 kinobesuch verkneift....na, "spannend".

*)extrem langatmige Wirtschaftsinformationen über den US-Markt

*) noch viel langatmigere informationen über ihre politischen ansichten und an welchen demos sie in ihre shopping-freien zeit teilgenommen hat plus allen pros und contras für diese anliegen....*langweilig*

*)ich habe nicht ein EINZIGES mal auch nur GESCHMUNZELT - soviel zu "einmalig komisch"

dieses buch war die pure enttäuschung - es ist ok, eine analyse über das kaufverhalten der amerikaner od die aussen und innenpolitik der US-regierung zu schreiben, aber die informationen am cover sind schlichtweg irreführend !

absoluter fehlkauf - save your money !
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No Shopping!: Ein Selbstversuch
No Shopping!: Ein Selbstversuch von Judith Levine (Gebundene Ausgabe - 21. August 2007)
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