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88 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Capra übertreffen
Fridjof Capra sei in seinem Bestseller "Das Tao der Physik" der Sache nicht ganz auf den Grund gegangen, findet Amit Goswami, Physikprofessor indischer Abstammung, der in den USA lehrt. Er hat sich vorgenommen, dies nun selbst zu tun. Zur Grundlage nimmt er die Quantenphysik, die in New-Age-Kreisen gerne als "Erklärungs-Joker" benutzt wird...
Am 24. Januar 1999 veröffentlicht

versus
42 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Höchst interessante Theorie, Ausführung aber ungenügend
Goswami ist ein amerikanischer Physiker, dessen Vater offenbar ein indischer Guru ist. Wie er selbst schreibt, ist "Das bewusste Universum" eine Art Weiterführung von Capras "Das Tao der Physik". Capra habe zwar die Parallelen zwischen der Quantenmechanik und östlicher Philosophie erkannt, gehe aber nicht darauf ein, warum diese bestünden. Goswami stellt in...
Veröffentlicht am 23. Februar 2008 von TK


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88 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Capra übertreffen, 24. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das bewußte Universum (Gebundene Ausgabe)
Fridjof Capra sei in seinem Bestseller "Das Tao der Physik" der Sache nicht ganz auf den Grund gegangen, findet Amit Goswami, Physikprofessor indischer Abstammung, der in den USA lehrt. Er hat sich vorgenommen, dies nun selbst zu tun. Zur Grundlage nimmt er die Quantenphysik, die in New-Age-Kreisen gerne als "Erklärungs-Joker" benutzt wird beim Versuch, Unscharfes durchzugemogeln und Unmögliches zu belegen. Von diesen Tricks ist Goswami weit entfernt. Vielmehr packt er das schwierige Thema fundiert, unterhaltsam und verständliche an. Er geht aber weit darüber hinaus und holt kräftig aus: Psychologie, Neurophysiologie, die Upanishaden und eigene, mystische Erfahrungen nimmt er auch noch gleich zu Hilfe. Aus solcher Vielfalt kann rasch ein Eintopf voll bodenloser Leere werden, zumal Goswami sich nicht weniger vornimmt als die Zweiteilung der Realität in Geist und Materie, wie sie vor dreihundert Jahren durch Descartes formuliert wurde, endlich in eine Einheit zurückzuführen: das Bewußtsein. Materialistische Wissenschaftler verstehen Bewußtsein als ein "Epiphänomen", also als Folge der Wechselwirkungen zwischen den Atomen. Sie ist damit ein Effekt der Materie und an sie gebunden. In einem fesselnden Feuerwerk von Ideen, Anregungen und Gedanken legt Goswami nun dar, warum es für ihn genau umgekehrt ist: Materie ist das Epiphänomen eines umfassenden, kosmischen Bewußtseins, von dem auch die Physiker selbst ein Teil sind. So etwas klingt natürlich nicht ganz unbekannt, und Goswami zieht zahlreiche Parallelen zu religiösen Mystikern und spirituellen Schriften. Letzten Endes bleibt es die freie Entscheidung, eine idealistische Philosophie zu wählen und das Bewußtsein als den "Urstoff der Schöpfung" anzusehen. Immerhin zeigt Goswami, daß dies quantenphysikalisch nicht ausgeschlossen ist - das heißt, daß die subjektive Entscheidung einer wissenschaftlichen Prüfung standhält. Nicht umsonst heißt daher das letzte Kapitel "Glückseligkeit". Hans-Curt Flemming
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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Denkansatz - naturwissenschaftlich fundiert, 19. Juli 2004
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das bewußte Universum (Gebundene Ausgabe)
Dies ist meiner Ansicht nach eines der wichtigsten Sachbücher, er letzten 10 Jahre! Es enthält für mich die aufregendste, umwälzendste und zugleich schönste neue Schlußfolgerung, die aus den letzten wissenschaftlichen Erkentnissen gezogen werden kann.
Hier versöhnt sich die Wissenschaft wieder mit der Spiritualität, und das ist nicht die einzige gute Nachricht aus diesem Buch. Wenn man Amit Goswamis Auffassung folgt, gewinnt man wieder Hoffnung für die Zukunft der Menschheit, übernimmt weitestgehende Verantwortung für die Umgebung und entdeckt unerforschte Welten. Gleichzeitig erfahren jahrtausendealte religiöse und spirituelle Erkenntnisse wieder neue Wertschätzung.

Ja, ich weiß, das klingt alles schwärmerisch, esoterisch und ein wenig nach Science Fiction - hier schreibt aber kein New Age Apostel oder irgendein mystisch-religiöser Schwärmer. Amit Goswami ist Physikprofessor an der Universität von Oregon und begründet seine Theorie über das Bewußtsein des Universums solide mit der Quantenmechanik, der Neurobiologie und der Psychologie. Er steigt gründlich und tief ein in das Doppelspalt-Experiment, die Heisenbergsche Unschärferelation, das Einstein-Podolski-Rosen-Paradoxon und er schafft es, seine Erkenntnisse amüsant und allgemeinverständlich zu vermitteln. Das Buch ist allerdings keine ganz leichte Lektüre, man sollte schon ausgeschlafen herangehen.
Wem Brian Swimmes "Das Universum ist ein grüner Drache" zu wenig mit wissenschaftlichen Fakten unterlegt ist, der kann in "Das bewußte Universum" nachvollziehen, wie buddhistische Philosophie oder taoistische Weisheit mit Schrödingers Katze und verwickelten Hierarchien verknüpfbar sind. Und das Leseabenteuer geht noch weiter: Goswami zeigt auf, wie das Bellsche Theorem dem materialistischen Realismus den Garaus macht und das Buch endet mit den beiden Kapitelüberschriften "Die Wiederverzauberung des Menschen" und "Glückseligkeit".
Kann ein wissenschaftliches Buch mehr leisten?
Mir gefiel "Das bewußte Universum" besonders, weil es ein erfrischendes Querdenkerbuch ist, das dem Neugierigen ein umwälzendes neues Weltbild vermitteln kann und gleichzeitig anspruchsvolle naturwissenschaftliche Begründungen liefert, wie das umfangreiche, hochklasssige Literaturverzeichnis und das Schlagwortregister im Anhang zeigen.
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 5. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das bewusste Universum (Gebundene Ausgabe)
Man merkt dem Buch an, dass es über Jahre geschrieben wurde. Prof. Goswami macht ein Fass auf, wenn er sagt, das Universum besteht nicht aus Materie, sondern aus Bewusstsein!

Er beweist einen enormen Überblick über die beteiligten Fakultäten (Physik, speziell Quantenmechanik, Theologie, Psychologie und Philosophie) und spannt einen sehr weiten Bogen über alles. Dabei teilt er meine Meinung, dass die verschiedenen Disziplinen, die die Welt beschreiben, im Begriff sind, zusammenzuwachsen!

Es ist allerdings richtig, dass der Text teilweise sehr "prof-like" verschachtelt und schwierig zu lesen ist. Allerdings lässt sich das bei wissenschaftlichen Themen nicht ganz verhindern. An manchen Passagen musste ich einige Male neu ansetzen und brauchte für das Buch ca. 3 Monate, also viel Buch für's Geld ;-)

Zum Inhalt kann ich nichts zusammenfassen, das Buch muss schon gelesen werden. Wissenschaftsneulingen würde ich empfehlen, Google oder Wikipedia in Reichweite zu haben und das Buch ggf. mit Jahresabstand nochmal zu lesen?

Quantenphysik und Philosophie speziell sind nunmal abstrakte Themen, aber es lohnt sich!
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel auf dem Misthaufen, 22. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das bewusste Universum (Gebundene Ausgabe)
In letzter Zeit hört man es ein wenig zu oft: die Phänomene der Quantenphysik und esokitschiges Gequassel im selben Atemzug genannt. Viele der gegenwärtig angepriesenen Denk-Positiv-Bücher zitieren Quantenmechanik und die Welle-Teilchen-Dualität herbei, um sie als Beweis für die beschriebenen Behauptungen zu benutzen. Natürlich selten länger als eine Handvoll Zeilen, da kaum einer dieser Autoren etwas aussagekräftiges über Quantenphysik zum Besten geben kann. Doch der Begriff wird ständig aus dem Hut gezaubert, um damit irgendetwas obskures zu "belegen".

Goswamis Buch ist da anders - und galt vermutlich manch einem Abschreiber als Vorlage. Es ist ein ernsthafter Versuch, einen Brückenschlag zwischen einer rein geistigen und einer rein naturwissenschaftlichen Welt. Goswami bezeichnet diesen Blickwinkel als einen "Monistischen Idealismus" und geht der Frage nach, welche neuen Schlußfolgerungen aus den Effekten und Phänomenen der Quantenphysik und Quantenmechanik wir erhalten, wenn wir den Begriff oder Parameter des "Bewußtseins" ernsthaft in Betrachtung ziehen. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Evergreens der Quantenphysik: das Bellsche Theorem, Heisenbergsche Unschärferelation, Schrödingers Katze, aber auch gegenwärtig hochaktuelle Schlussfolgerungen zu Fragen der Willensfreiheit und Kreativität.

Obwohl gerne damit geworben wird, daß Goswami ein Inder sei, gar "der Sohn eines Gurus", verfällt das Buch nicht in unentwegte Heilsversprechungen, sondern bemüht sich auch bei abstrakten Themen wie Kreativität oder Lebensgefühl um eine sachliche Auseinandersetzung.

Es ist gar nicht nötig für jede Behauptung in diesem Buch die Hand ins Feuer legen zu wollen, um diesem Beitrag einen würdigen Platz in der eigenen Bibliothek zu geben. Nicht alles, das Albert Einstein oder Siegmund Freud gesagt haben, wurde durch darauffolgende Forschung bestätigt.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goswamis monistischer Idealismus !, 4. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Das bewußte Universum (Gebundene Ausgabe)
Der in den USA lebende Physiker und Fachmann für Quantenphysik Professor Amit Goswami, Sohn eines brahmanischen Hindupriesters, distanziert sich von der kartesischen Trennung von Leib und Seele sowie des materialistischen Realismus und postuliert als Primat des Seins das eine alles umfassende Bewusstsein. Die objektive Realität sei nur eine Illusion. Das Universum ist ein bewusstes Universum und wird durch Bewusstsein erzeugt.
Bewusstsein ist die einzige wahre Realität, es existiert außerhalb der physikalischen Raumzeit. Bewusstsein ist kein Epiphänomen der Materie, keine getrennte Entität des Gehirns, sondern Bewusstsein selbst ist die Realität. Die Welt werde nicht durch physikalische Bedingungen determiniert, sondern sei auf ihrer untersten Stufe kreativ. Jeder Akt der Messung oder Beobachtung, also jeder Akt des Bewusstseins schafft einen neuen kreativen Prozess.
Laut Goswamis Interpretation widerlegt die Quantentheorie den materialistischen Realismus. Der subjektive beobachtende Geist lässt ein Objekt erst Realität werden, ist somit in einer Einheit mit der Welt verbunden. Damit fällt das aristotelische Prinzip der starken Objektivität welches besagt, das außerhalb von uns ein materielles Universum existiert. Die stochastische Inhärenz der Quantentheorie beseitigt einen kartesischen kausalen Determinismus im Sinne eines Newton oder Laplace. Auch Einsteins Prinzip der Lokalität und der Epiphänomenalismus aus Geist und Gehirn werden durch die Manifestation eines Teilchens an einem Ort durch bewusste Beobachtung und den Kollaps der Wellenfunktion sowie der damit verbundenen Nichtlokalität beseitigt. Bewusstsein existiert nicht aus der Materie heraus, sondern es erzeugt Materie. Nicht das Gehirn erzeugt das Bewusstsein, sondern das Bewusstsein erzeugt das Gehirn.
Das derzeitige Dogma des materialistischen Realismus begann mit der objektiven unabhängigen Existenz der Materie vom Geist nach Aristoteles. Newton fügte den kausalen Determinismus hinzu und Einstein die Lokalität. Descartes etablierte den Dualismus aus Geist und Materie. Die klassische westliche Wissenschaft ging dann daran den Geist zu verdrängen und die Welt reduktionistisch und materialistisch zu erklären. So wurde das Prinzip des materialistischen Monismus und des Epiphänomenalismus geboren.
Demnach die Welt nur Materie ist. Auch der Geist entsteht nur aus physikalischen Prinzipien heraus und ist somit nur ein Epiphänomen der Materie.
Wissenschaftler wie Heinlein oder Turing degradierten den Geist zu einer Gehirnmaschine und einer Art Computerprogramm. Roger Penrose hat aber nachgewiesen das Algorithmen niemals Geist entwickeln können und Richard Feynman bestreitet diskontinuierliches Denkvermögen in einer Maschine. Nach Goswami sind aber Phänomene wie kollektives Unterbewusstsein, Selbstbewusstsein, Willensfreiheit, Kreativität oder paranormale Erscheinungen mit diesen Theorien nicht zu erklären und seien in einer solchen Welt auch gar nicht nötig. Deshalb müsse von einem Primat des Bewusstseins als Grundlage ausgegangen werden. Goswami strebt einen Paradigmenwechsel zu dem von ihm bezeichneten monistischen Idealismus an. Die Welt der Manifestationen gehe aus einer transzendenten Ideenwelt hervor.
Goswami betont das seine Postulate nicht nur in Einklang mit östlichen Philosophien wie Buddhismus, Hinduismus oder Taoismus sondern auch der jüdischen Kabbala Lehre stehen. Auch Goswami vertritt die Ansicht das hinter der Illusion des individuellen Bewusstseins das kollektive Bewusstsein stehe. Diese im Mystizismus immanente Aussage wird von den monotheistischen christlichen Religionen dahingehend fehlinterpretiert das dieses Grundbewusstsein als unabhängiger Gott bezeichnet wird. Daraus resultiere eine religiöse Dichotomie in der westlichen Welt aus Gott und Mensch, Schöpfer und Schöpfung, deren göttliche Seite in den letzten Jahrhunderten durch die empirische Wissenschaft verdrängt wurde. Im monistischen Idealismus dagegen bestehe keine Getrenntheit von Schöpfung und Schöpfer. Alles ist Geist, alles ist ein Geist. Goswami beseitigt die Dichotomie und besiegt dadurch den Materialismus.
Die Paradoxien der Quantenphysik wie die Komplementarität, die Nichtlokalität und besonders die Manifestation eines Teilchens durch Beobachtung löst Goswami durch die Annahme des monistischen Idealismus.
Quantenwellen existieren nicht in Raum und Zeit, sondern transzendent, raumlos, zeitlos, überall und nirgends in einer reinen Welt aus Geist ohne klassische physikalische Gesetze. Auch benutzt er das Experiment der verzögerten Entscheidung um seine These zu untermauern.
Das Bewusstsein kann den Weg eines Quantenteilchens noch verändern selbst wenn es den Weg schon gegangen ist. All dies impliziert eine materielle Realität als Illusion und eine geistige Substanz als Grundlage und Ursache. Goswami beruft sich darauf mit seinem Modell Synchronizitäten und Koinzidenzen nach C.G. Jung zu erklären.
Er überschreitet mit seinem monistischem Idealismus sogar Kants Transzendentalphilosophie und Hegels dialektische Phänomenologie des Geistes. Des weiteren beruft sich Goswami auf Aussagen von John Eccles,wonach Nervensignale im Gehirn auf Quantenwellen basieren. Auch die Aussage Jungs, das Psyche und Materie die selbe Grundsubstanz haben und die Monadologie nach Leibniz, das der Grund allen Seins mentaler Natur sei stützen Goswamis Thesen. Nebenbei löst er auch noch das Leib-Seele-Problem. Wenn der Materialismus die Seele abgeschafft hat, so hat Goswamis Idealismus den Leib abgeschafft, alles ist Seele !
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54 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft und Spiritualität, 29. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Das bewusste Universum (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch muss man schon konzentriert lesen, zumindest wenn man, wie ich, bisher wenig mit solchen Themen wie Quantenphysik zu tun hatte. Aber es lohnt sich. Denn die Resultate und Erkenntnisse sind sehr bewegend. Man bekommt einen völlig neuen Blick auf alles!!! Selbst wenn es schwerfällt, die geschilderten Experimente zu begreifen, man fühlt, was sie für eine Bedeutung haben. Plötzlich versteht man Vieles, was einem vorher nicht klar war. Und dann begreift man auch, was all diese Gelehrten seit Jahrtausenden versuchen, uns klarzumachen. Wir haben den Vorteil, dass wir viel tiefer in die Materie eindringen können, weil wir heute viel mehr Möglichkeiten der Erforschung haben.

Für alle, die DIE Antwort suchen, das richtige Buch.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Denken des 19.Jahrhunderts hat ausgedient! Goswami zeigt uns die neue Realität!, 11. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Das bewusste Universum (Gebundene Ausgabe)
Das Buch des Physikers Amit Goswami ist kein Physikbuch, auch wenn es das Seltsame der quantenphysikalischen Phänomene beschreibt. Es ist auch kein Philosophiebuch, obwohl es die verschiedensten philosophischen Systeme anführt, angefangen vom materialistischen Realismus bis zu idealistischen Systemen wie dem des monistischen Idealismus. Es ist vielmehr ein Buch, das uns zeigt, wie falsch das philosophische Vermächtnis der herkömmlichen Physik ist und was an seiner Stelle treten muss, damit sich die Paradoxien der Quantenphysik auflösen.
Zugegeben, es ist nicht ganz einfach Goswamis Gedanken zu folgen, da er sehr viele Fachbegriffe verwendet, die selbst mir nicht alle geläufig sind, aber die Beschäftigung damit lohnt der Mühe. Deshalb fünf Sterne!
Wer sich darüber hinaus mit dem gleichen Thema auf eine leichtere Art beschäftigen möchte und gerne Beweise für die neue Weltsicht hätte, dem sei das Buch Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen empfohlen.
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272 von 335 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goswamis monistischer Idealismus !, 23. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Das bewusste Universum (Gebundene Ausgabe)
Der in den USA lebende Physiker und Fachmann für Quantenphysik Professor Amit Goswami, Sohn eines brahmanischen Hindupriesters, distanziert sich von der kartesischen Trennung von Leib und Seele sowie des materialistischen Realismus und postuliert als Primat des Seins das eine alles umfassende Bewusstsein. Die objektive Realität sei nur eine Illusion. Das Universum ist ein bewusstes Universum und wird durch Bewusstsein erzeugt.

Bewusstsein ist die einzige wahre Realität, es existiert außerhalb der physikalischen Raumzeit. Bewusstsein ist kein Epiphänomen der Materie, keine getrennte Entität des Gehirns, sondern Bewusstsein selbst ist die Realität. Die Welt werde nicht durch physikalische Bedingungen determiniert, sondern sei auf ihrer untersten Stufe kreativ. Jeder Akt der Messung oder Beobachtung, also jeder Akt des Bewusstseins schafft einen neuen kreativen Prozess.

Laut Goswamis Interpretation widerlegt die Quantentheorie den materialistischen Realismus. Der subjektive beobachtende Geist lässt ein Objekt erst Realität werden, ist somit in einer Einheit mit der Welt verbunden. Damit fällt das aristotelische Prinzip der starken Objektivität welches besagt, das außerhalb von uns ein materielles Universum existiert. Die stochastische Inhärenz der Quantentheorie beseitigt einen kartesischen kausalen Determinismus im Sinne eines Newton oder Laplace. Auch Einsteins Prinzip der Lokalität und der Epiphänomenalismus aus Geist und Gehirn werden durch die Manifestation eines Teilchens an einem Ort durch bewusste Beobachtung und den Kollaps der Wellenfunktion sowie der damit verbundenen Nichtlokalität beseitigt. Bewusstsein existiert nicht aus der Materie heraus, sondern es erzeugt Materie. Nicht das Gehirn erzeugt das Bewusstsein, sondern das Bewusstsein erzeugt das Gehirn.

Das derzeitige Dogma des materialistischen Realismus begann mit der objektiven unabhängigen Existenz der Materie vom Geist nach Aristoteles. Newton fügte den kausalen Determinismus hinzu und Einstein die Lokalität. Descartes etablierte den Dualismus aus Geist und Materie. Die klassische westliche Wissenschaft ging dann daran den Geist zu verdrängen und die Welt reduktionistisch und materialistisch zu erklären. So wurde das Prinzip des materialistischen Monismus und des Epiphänomenalismus geboren.

Demnach die Welt nur Materie ist. Auch der Geist entsteht nur aus physikalischen Prinzipien heraus und ist somit nur ein Epiphänomen der Materie.

Wissenschaftler wie Heinlein oder Turing degradierten den Geist zu einer Gehirnmaschine und einer Art Computerprogramm. Roger Penrose hat aber nachgewiesen das Algorithmen niemals Geist entwickeln können und Richard Feynman bestreitet diskontinuierliches Denkvermögen in einer Maschine. Nach Goswami sind aber Phänomene wie kollektives Unterbewusstsein, Selbstbewusstsein, Willensfreiheit, Kreativität oder paranormale Erscheinungen mit diesen Theorien nicht zu erklären und seien in einer solchen Welt auch gar nicht nötig. Deshalb müsse von einem Primat des Bewusstseins als Grundlage ausgegangen werden. Goswami strebt einen Paradigmenwechsel zu dem von ihm bezeichneten monistischen Idealismus an. Die Welt der Manifestationen gehe aus einer transzendenten Ideenwelt hervor.

Goswami betont das seine Postulate nicht nur in Einklang mit östlichen Philosophien wie Buddhismus, Hinduismus oder Taoismus sondern auch der jüdischen Kabbala Lehre stehen. Auch Goswami vertritt die Ansicht das hinter der Illusion des individuellen Bewusstseins das kollektive Bewusstsein stehe. Diese im Mystizismus immanente Aussage wird von den monotheistischen christlichen Religionen dahingehend fehlinterpretiert das dieses Grundbewusstsein als unabhängiger Gott bezeichnet wird. Daraus resultiere eine religiöse Dichotomie in der westlichen Welt aus Gott und Mensch, Schöpfer und Schöpfung, deren göttliche Seite in den letzten Jahrhunderten durch die empirische Wissenschaft verdrängt wurde. Im monistischen Idealismus dagegen bestehe keine Getrenntheit von Schöpfung und Schöpfer. Alles ist Geist, alles ist ein Geist. Goswami beseitigt die Dichotomie und besiegt dadurch den Materialismus.

Die Paradoxien der Quantenphysik wie die Komplementarität, die Nichtlokalität und besonders die Manifestation eines Teilchens durch Beobachtung löst Goswami durch die Annahme des monistischen Idealismus.

Quantenwellen existieren nicht in Raum und Zeit, sondern transzendent, raumlos, zeitlos, überall und nirgends in einer reinen Welt aus Geist ohne klassische physikalische Gesetze. Auch benutzt er das Experiment der verzögerten Entscheidung um seine These zu untermauern.

Das Bewusstsein kann den Weg eines Quantenteilchens noch verändern selbst wenn es den Weg schon gegangen ist. All dies impliziert eine materielle Realität als Illusion und eine geistige Substanz als Grundlage und Ursache. Goswami beruft sich darauf mit seinem Modell Synchronizitäten und Koinzidenzen nach C.G. Jung zu erklären.

Er überschreitet mit seinem monistischem Idealismus sogar Kants Transzendentalphilosophie und Hegels dialektische Phänomenologie des Geistes. Des weiteren beruft sich Goswami auf Aussagen von John Eccles,wonach Nervensignale im Gehirn auf Quantenwellen basieren. Auch die Aussage Jungs, das Psyche und Materie die selbe Grundsubstanz haben und die Monadologie nach Leibniz, das der Grund allen Seins mentaler Natur sei stützen Goswamis Thesen. Nebenbei löst er auch noch das Leib-Seele-Problem. Wenn der Materialismus die Seele abgeschafft hat, so hat Goswamis Idealismus den Leib abgeschafft, alles ist Seele !

Für Fans zu empfehlen : Capra Das Tao der Physik, Zukav Wu Li Meister, Talbot holografisches Universum, Becker Gottes geheime Gedanken !
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die selbsterfüllente Prophezeihung, 14. April 2008
Von 
Dawin (Altenmarkt Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das bewusste Universum (Gebundene Ausgabe)
Wer sich mit dem Gedanken anfreunden kann, selbst für sein Leben verantwortlich zu sein, der wird hier die Bestätigung für seine Lebensanschauung erhalten.
Wer sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat und auch zur Esoterik keinen Zugang findet, der wird staunen welche Wege zu einem selbst sich über die "moderne Physik" auftun.
Esoteriker werden sich bestätigt füllen - denn sie haben es ja immer schon gewusst, konnten es nur nicht immer so auf den Punkt bringen.
Und alle die "einfach nur" einen Einblick in die Quantentheorie bekommen möchten werden erstaunt sein mit welchen einfachen Sätzen sich eine Materie erklären lässt, die selbst Einstein "den Boden unter den Füßen" weggezogen hat.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu wenig verständlich?, 9. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Das bewusste Universum (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr gelungenes Buch, das sicherlich Anforderungen an den Leser stellt. Sollte es aber auch, denn schliesslich werden hier Themen abgehandelt, die nicht zum Grundschulnievau gehören. Trotz Bezug zur Metaphysik kein esoterisches Geschwafel. Empfehlenswert, vor allem auch für kritische Geister.
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Das bewusste Universum
Das bewusste Universum von Amit Goswami (Gebundene Ausgabe - 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 22,46
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