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Kundenrezensionen

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am 27. Januar 2013
Der Autor setzt sich in diesem Buch kritisch mit der Person Julia Timoschenko auseinander und zeichnet, anhand von mehreren Gesprächen mit in den Fall involvierten Personen, das Bild einer Politikerin und Geschäftsfrau, die weit davon entfernt ist eine Heilige zu sein und nach deutschen Maßstäben höchstwahrscheinlich völlig zu recht im Gefängnis sitzt.
Das Buch ist interessant geschrieben und gut zu lesen und man bekommt einen guten Eindruck von dem bisherigen Streben nach Geld und Macht dieser Frau.

Was mir in diesem Buch dagegen fast vollständig fehlt, ist ein kritischer Blick auf die Gegenseite bzw. die Frage, warum Timoschenko wirklich im Gefängnis sitzt. Die Gespräche, die der Autor führt, beispielsweise mit dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt, unterstreichen in erster Linie die Rechtmäßigkeit der Verurteilung. Dass es sich aus meiner Sicht dennoch um eine politische Verurteilung handeln muss, wird deutlich, wenn man die entsprechenden Hinweise im Buch auswertet. So weist der Autor darauf hin, dass unter den 450 Parlamentariern im ukrainischen Parlament 400 Millionäre sind, was verglichen mit der Armut der Bevölkerung geradezu absurd ist. Auch lässt der Sohn des ermordeten Abgeordneten Jewgeni Scherban den Autor wissen, dass in der Ukraine Geschäftsmann und Politiker im Grunde das Gleiche sei. Die Schlussfolgerungen, nämlich dass der Politikbetrieb in der Ukraine hochgradig korrupt ist, wird vom Autor zwar oberflächlich gezogen, mehr aber auch nicht.

Ein noch deutlicherer Hinweis darauf, dass die Verurteilung eben doch politisch motiviert war, kommt bei einem Gespräch mit einem ehemaligen Ermittler gegen Julia Timoschenko raus. Dieser berichtet von den Ermittlungen, die bereits vor dem politischen Aufstieg von Timoschenko aufgenommen wurden. Nach der sogenannten "Orangenen Revolution" und ihrer Wahl zur Ministerpräsidentin waren diese aber plötzlich eingestellt worden. Dass dies eine politische Entscheidung war, wird in dem Buch nicht angezweifelt.
Unabhängig davon, wie man die aktuelle Sachlage bzw. Ergebnisse der wiederaufgenommenen Ermittlungen bewerten mag, beweist es aber, dass es in der Ukraine keine unabhängige Justiz gibt. Dass der Autor auf diesen Umstand gar nicht eingeht, finde ich schade. Der derzeitige Machthaber Janukowitsch wird auch nur am Rande erwähnt. Ein kritischer Blick auf diesen und andere ukrainische Größen, die sicher ein Interesse an der Entmachtung Timoschenkos haben, fehlt leider komplett.

Aus diesem Grunde finde ich den Buchtitel auch nur teilweise zutreffend. "Die Gauklerin" ja, "Der Fall Timoschenko" nein, denn dieser ist wesentlich vielschichtiger als die Aspekte, die der Autor zusammenträgt. Dennoch finde ich das Buch, trotz aller Kritik, lesenswert.
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am 1. Dezember 2012
Danke, Herr Schumann! Wäre noch schön zu beschreiben, wie eine englische PR-Firma (Ridge Consulting) westliche Medien bezahlte. Allein im Juni 2012 wurden über 90.000 Pfound für das "heilige" Image von Timoschenko ausgegeben. Klar: Boykott der EM in der Ukraine... Und diese Demokratin liebt "ihr" Land? NIE geliebt, nur genutzt und ausgenutzt.
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am 17. Dezember 2012
In unseren Medien wird gelogen und verschwiegen was das Zeug hält, Hofberichterstattung für den König "Kapitalismus". Wie gut, daß es auch aufklärlerischen, selbst rechechierenden und freien Journalismus gibt!
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am 22. Januar 2013
Dieses Buch soll auf jeden Fall die West-Europäer aufklären über die so “heilige“ Gasprinzessin. Alle die, die aus der Boulevardpresse Ihre Kenntnisse über die Ukraine und Timoshenko haben, sollen auf jeden Fall dieses Buch kaufen und durchlesen.
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am 28. Februar 2014
Jeder, dem die "autorisierte" Biografie (da steht Propaganda ja schon im Titel drinnen) für zuwenig hält, erfährt hier viele spannende Details zu der vom Westen hochgejubelten Timoschenko.
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am 4. Dezember 2014
Frau Timoschenko wird in unseren Medien sehr oft und einseitig beschrieben. Sie muß zu den Guten gehören!
Das es nicht so ist und das diese Dame auch eine andere Seite haben könnte, habe ich in diesem Buch erfahren.
Sie sollten es auch lesen.
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am 3. Mai 2014
das buch finde ich oberflächlich . der autor hat seine arbeit mit vrurteilen an julia timoshenko geschrieben, keine wirkliche kritik an regim von janukovich, der sie als politische gegnerin beseitigt hat.
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