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5.0 von 5 Sternen Privater Persilschein ...
... durch den Leibarzt und Freund von Alexander Schalck-Golodkowski (ASG) - das Buch ist nicht viel mehr. Aber auch nicht weniger. Dr. Heinz Wuschech stellt ASGs Wirken in geschichtliche Zusammenhänge. Die Erinnerung an Bekanntes und die - mindestens für mich - Vermittlung neuer interessanter Fakten über die Aktivitäten "hinter den Kulissen" der...
Vor 17 Monaten von Tim P. Tou veröffentlicht

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hilfreich, aber es reicht nicht!
weit über 20 jahre sind vergangen.
ich bin jahrgang 1959, im goldenen westen als berliner geboren. wollte immer wissen, warum die grenzer an der doitsch-doitschen grenze "so" waren. warum sie sich mein briefmarkenalbum angeguckt haben (nein, gleich ein antwort dazu: es hatte sicherlich nichts mit der KoKo zu tun ;-). es gab in berlin in den 80'er jahren ein...
Vor 24 Monaten von Klaus Lehmann veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Privater Persilschein ..., 19. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (Broschiert)
... durch den Leibarzt und Freund von Alexander Schalck-Golodkowski (ASG) - das Buch ist nicht viel mehr. Aber auch nicht weniger. Dr. Heinz Wuschech stellt ASGs Wirken in geschichtliche Zusammenhänge. Die Erinnerung an Bekanntes und die - mindestens für mich - Vermittlung neuer interessanter Fakten über die Aktivitäten "hinter den Kulissen" der Bundesrepublik und der DDR ist die größte Stärke des Buches. Gerade weil sie so konträr zur öffentlich wahrgenommenen Politik der beiden deutschen Staaten waren. Deshalb ist das Buch lesenswert.

Allerdings muss man m. E. zwei Dinge bei der Lektüre beachten.

Erstens: Wenn ein Freund über einen Freund schreibt, ist das selten oder nie ganz objektiv. Insofern werden manche Dinge auch ein wenig positiv überhöht. Quasi als belletristisches Plädoyer vor einem imaginären Gericht. Das im Hinterkopf kann der Leser die Fakten sicherlich richtig wichten.

Zweitens: Dr. Wuschech selbst war Teil des "Apparates", wenn auch in scheinbar unpolitischer Position. Insofern wird ASG durchaus auch als Medium der (Selbst)rechtfertigung benutzt.

Bisweilen gerät das grotesk. Es wird einerseits die Presse der Bundesrepublik als unglaubwürdig, weil wegen wirtschaftlicher Zusammenhänge interessengeleitet, dargestellt. Andererseits verwenden die Autoren gerne "Spiegel"-Zitate, wenn sie der eigenen Argumentation dienen könnten.

Keinerlei Unrechtsbewusstsein scheint sich bei den Autoren zu regen, wenn sie z. B. über die privilegierte medizinische Versorgung im ZK und Politbüro schreiben. Da wird die Anfertigung von Prothesen für ZK-Funktionäre "beim Klassenfeind" selbstverständlich und lediglich als grandioses Organisationswerk des Firmen- und Personennetzes um ASG beschrieben (Fakt im Buch), während die normalen Menschen in der DDR z. B. nicht ausreichend mit Dialysegeräten (meine wahrgenommene Realität) versorgt worden sind. Nicht einmal andeutungsweise regen sich dort moralische Zweifel. Nicht einmal mit dem Abstand von mehr als 20 Jahren. Es grenzt schon an Unverschämtheit, die scheinbar selbstverständlichen Privilegien der "hohen Herren" ins Verhältnis zu setzen zu der heutigen Unbotmäßigkeit mancher DAX-Vorstände o. ä. Kein Zweifel, die sind heute unverschämt. Nur waren ja die Funktionäre und ihre Helfer - mithin auch ASG - der Überzeugung, die moralisch und ethisch besser denkenden und handelnden Menschen zu sein. Dafür kann man dann wieder Dr. Wuschech dankbar sein: Sein Buch schafft es, davon genau das Gegenteil zu beweisen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Rückblende, 6. Juli 2012
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (Broschiert)
In dem Buch erfährt man natürlich nochmal viele Details über die Ereignisse, mit denen man den Namen Schalck-Golodkoski verbindet. Also etwa, wie er 1983 den Milliardenkredit mit Strauß eingefädelt hat. Oder das berühmte Sonderkonto 0628, über welches Erich Honecker persönlich verfügte, und auf dem 1989 immerhin noch 2.2 Milliarden DM sich befanden. Mit diesem Devisenkonto sollten übrigens vor allem Waren aus dem westlichen Ausland importiert werden um sich die Zuneigung und Gefolgschaft der Bevölkerung zu sichern. So wurden etwa 1976 800000 Paar Schuhe gekauft und 1981 10000 Mazda-Autos.

Man erfährt aber auch Dinge durch das Buch, die bisher kaum bekannt sind, und an denen Schalck-Golodkowski auch beteiligt war. Etwa wie ein Treffen zwischen Erich Honecker und Kanzler Helmut Schmidt in Bernau bei Berlin organisiert werden sollte. Loki Schmidt, die Frau des Kanzlers, war nämlich 1944 wegen der Bombardierung von Hamburg zu einer Tante nach Bernau gezogen, dort hatte sie 1944 einen behinderten Sohn zur Welt gebracht, welcher im Februar 1945 starb und bei Bernau beerdigt wurde. Die DDR - Organe hatten dies herausgefunden und man hielt ein Treffen dort für denkbar, was aber dann doch nicht stattfand. Es sind solche und andere Anekdoten, die das Buch zu einer interessanten Lektüre machen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hilfreich, aber es reicht nicht!, 29. Juli 2012
Von 
Klaus Lehmann (Radeberg, Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (Broschiert)
weit über 20 jahre sind vergangen.
ich bin jahrgang 1959, im goldenen westen als berliner geboren. wollte immer wissen, warum die grenzer an der doitsch-doitschen grenze "so" waren. warum sie sich mein briefmarkenalbum angeguckt haben (nein, gleich ein antwort dazu: es hatte sicherlich nichts mit der KoKo zu tun ;-). es gab in berlin in den 80'er jahren ein fabrikgebäude, in dem ein herr reulens (name evtl unkorrekt) in "Meckie's Basar" megatonnenweise wenig gut erhaltene gründerzeitmöbel zu sehr teuren preisen verkaufte. die saga lautete: frisch aus dem osten in güterwagons bezogen.

vielleicht will ich das alles auch wissen, weil ich selber in den "osten" gezogen bin, in sachsen wohne, eine sächsin geheiratet habe ("da wo die schönen mädchen herkommen"). und es gibt so viel gründe. bestimmt werde ich nicht nicht alles wissen. in meinem neuen sebstgewählten beruf treffe ich sehr viele menschen, die bei robotron, rossendorf oder oder gearbeitet haben. man hat zeit, deshalb höre ich viele geschichten, einer war bei der "trasse" dabei (noch so eine "unbekannte"...)
die figur des Schalck-Golodkowski ist ein guter anfang. ein faszinierender anfang!

gleich der letzte satz des buches: "Und da es in diesem buche weniger um die frage der systeme ging, deren konfrontation solche unmenschlichen anforderungen nötig machten, sondern um den mann, der sie zu erfüllen suchte, sollte ihm hier auch der angemessene beifall gezollt werden."

ja, meine achtung gehört ihm. man sollte dieses buch lesen! aber nicht als "erstbuch", sondern als "drittbuch". fürs erste bild eines menschen ist es zu dünn! ich empfehle: die "Deutsch-deutsche Erinnerungen" der hauptperson (Rowohlt 2000, gebunden). als "zweitbuch" vielleicht das der autoren aus dem Zsolnay-Verlag 1991: Wolfgang Seiffert und Norbert Treutwein: "Die Schalck-Papiere". 416 Seiten. Sie bildeten die Grundlage für eine Serie in der westdeutschen Illustrierten "Quick". Aber achtung. das quick-Buch ist ein echter "quickie", ein SchnellSCHUSS.

ich erwähne diese Titel deshalb, weil es in dem buch, um den sich mein beitrag dreht, KEIN literaturverzeichnis, geschweige eine Bibliographie gibt! das halte ich für einen großen nachteil des buches. NICHTS kann ich nachvollziehen, weiterverfolgen! Das hat nichts mit Kontrolle zu tun ;-) , wer mit Büchern (gerne) arbeitet, will mehr!
sehr positiv finde ich die 14seitige zeittafel.
man lese es!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg von solcher Geschichtsklitterung!, 11. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (Broschiert)
Ein neues Buch also vom ehemaligen "Junge Welt"-Haudegen Schumann. Aber was soll man schon erwarten, wenn ein Stasi-IM über einen bedeuteren Mann der Stasi schreibt?
Was rauskommt, kann man hier nachlesen...wie also eigentlich die DDR nur vom bösen Westen kaputtgemacht wurde und die Embargo-Politik nur vom tapferen Schalck-Golodkowski geradezu unterlaufen werden musste, um nicht zugrunde zu gehen. Da kann man schon mal auch mit Waffen handeln im Friedensstaat DDR.
Ärgerlich wirds nur, wenn auch noch von "sogenannten Häftlingsfreikäufen" (S. 153) die Rede ist (gabs etwa politische Häftlinge in der DDR? Aber nein, die hatten ja auch gegen DDR-Gesetzte verstoßen!) oder wenn die Flüchlinge aus Sri Lanka, die Mitte der 80er erst über Schönefeld in die DDR einreisten und dann die Sektorengrenze nach West-Berlin passierten, mit DDR-Bürgern verglichen werden (die man ja mittels Schießbefehl am Grenzübertritt hinderte).
Hier schreibt das Autorengespann dann z.B. :
"Das, was der DDR stets vorgeworfen wurde - nämlich die Freizügikeit zu beschränken und ihre Bürger daran zu hindern, in den Westen zu reisen -,wünschte man nunmehr auf Transitreisende anzuwenden...Weniger verbrämt formuliert hatte also Schäuble...von der DDR verlangt, dass sie ihnen mit der ach so verteufelten "Mauer" die Asylbewerber vom Halse halten sollte..." (S. 154, 157)
So kann man natürlich auch Geschichte deuten.
Dass der Westen es freilich nach 1989 unterlassen hat, Schalck für sein kriminelles Handeln zu belangen, ist sicherlich unstrittig. Dafür hätten womöglich auch westdeutsche Politiker zur Rechenschaft gezogen werden müssen, worauf man dann doch lieber verzichtete.
Seriöser zum Thema liest man besser nach bei Die Schalck - Papiere. DDR- Mafia zwischen Ost und West. oder Matthias Judts Der Bereich Kommerzielle Koordinierung: Das DDR-Wirtschaftsimperium des Alexander Schalck-Golodkowski - Mythos und Realität.
Ein Stern für dieses Machwerk hier sind leider schon zuviel, aber weniger geht nicht!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (Broschiert)
Ich habe das Buch nur überflogen, um einen Eindruck zu gewinnen. - eine Bekannte hatte es sich gewünscht.
Dr. D. Teichmann
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4.0 von 5 Sternen Schalck-Golodkowski, 21. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (Broschiert)
Das Buch ist interessant und eröffnet neue Einsichten zu dem Leben und Treiben des DDR- Devisenbeschaffers. Allerdings ist die Betrachtungsweise des einen Autors , der ein Freund von Schalck- Golodkowski war, aufgrund dieser Beziehung mit der nötigen Distanz zu sehen. Wenn man sich auch noch mit anderen Darstellungen befaßt, die die sicher vorhandenen weiteren Facetten von Schalk- Golodkowski beleuchten, so kommt man dem wahren Bild von diesem Mann möglicherweise erheblich näher. Allein mit diesem Buch wirkt das Bild zu rund.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verherrlichung der Diktatur, 23. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwar werden sehr interessante Abschnitte aus der deutsch-deutschen Geschichte wiedergegeben, jedoch zieht sich durch das gesamte Buch der rote Faden, die sbZ/SBZ/DDR sei doch in Wirklichkeit gar nicht so schlecht gewesen. Unerträglich sind die Äußerungen über die Verantwortlichkeit der Deutschen für Hitler und über von Guttenberg - aus der zuletzt genannten Äußerung geht der kommunistisch geprägte Hass gegen das "Junkertum", das angeblich für alle Miseren verantwortlich sein soll, hervor. Unerträglich sind auch die zahlreichen Fehler.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schalk-Golodkowsk: Der Mann, der die DDR retten wollte., 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (Broschiert)
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und mann kann es flott lesen. Die DDR interssiert mich, denn ich war noch nie persönlicht dort.
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Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte
Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte von Heinz Wuschech (Broschiert - 13. Juni 2012)
EUR 12,95
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