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am 10. November 2013
Die Wolfsexpertin Elli trifft an ihrem letzten Abend auf einem Kongress in den USA Greg, der sonst in der Wildnis Minnesotas lebt. Auch wenn sie nur kurz die Gelegenheit haben, einige Sätze zu wechseln, so geht Elli der Mann trotzdem nicht mehr aus dem Kopf. Zum Glück hat Elli ihm ihre Adresse in Deutschland notiert - und schon bald treffen die ersten Briefe ein. Bei dem Briefwechsel, der sich nun entwickelt, stellt Elli fest, das Greg im Grunde ihren Traum lebt: frei, in einer selbstgezimmerten Holzhütte in der Wildnis - inmitten von Bären und Wölfen… Elli, die sich schon immer im Winter wohlfühlte und zudem die Einsamkeit sehr schätzt, beschließt binnen weniger Tage, ein Leben mit dem ihr fast unbekannten Mann zu wagen und zieht zu ihm in die North Woods. Auch wenn sie sportlich ist und die Natur und die Tierwelt der Gegend einzuschätzen weiß, so muss Elli sich dennoch in das ungewohnte Leben einfinden, lernen, bei 30 Grad minus Trinkwasser zu holen, Kanus zu bauen und körperlich durchaus sehr anstrengende Aufgaben zu verrichten. Doch sie genießt die Zeit fernab des Trubels und größerer technischer Errungenschaften und erfreut sich an der traumhaften Landschaft, der Ruhe und der absoluten Nähe zur Natur. Als sie dann auch noch zum ersten Mal Wölfe nahe der Cabin sieht, ist es um sie geschehen: das ist das Leben, von dem sie immer geträumt hat! Aber bald entstehen auch erste seltsame Situationen mit Greg, ihrem Wildnis-Traummann. Auch wenn Elli diesen Mann liebt und ihren Traum nicht in Gefahr sehen will, so muss sie doch feststellen, dass Greg um einiges anders ist als sie selbst…

"Minnesota Winter. Eine Liebe in der Wildnis" ist mein erstes Buch der Autorin Elli H. Radinger, auch wenn ich schon ein-, zweimal über ihre Wolfsbücher gestolpert bin. So hatte ich jedenfalls keinen Vergleich und vielleicht ist das auch gut so, da es sich bei diesem Buch um einen autobiographischen Roman handelt, in dem selbstverständlich Wölfe vorkommen, aber auf denen eben nicht das Hauptaugenmerk liegt. In diesem Buch geht es stattdessen um den Traum Elli Radingers, ein Leben in der Wildnis zu führen und wie er letzten Endes scheiterte.
Die Autorin schafft es in meinen Augen sehr gekonnt, von ihren damaligen Erfahrungen zu berichten und schildert ihre damalige Eindrücke und Gefühlslagen so behutsam, dass ich mir bei der Lektüre sehr gut vorstellen konnte, was in dieser Frau damals vorgegangen sein muss. Gemeinsam mit Elli war ich baff, angesichts der wunderschönen, größtenteils unberührten Natur und den Begegnungen mit ihren tierischen Bewohnern. Bemerkenswert fand ich auch, wie schnell sich Elli und ihr Körper an das raue Leben gewöhnt: aber sicherlich konnte die Autorin schon ganz gut einschätzen, was sie da so ungefähr erwartet. Und sie ist eben auch bereit, für ihren großen Traum einiges zu geben, nicht nur auf dem heimischen Sofa zu liegen und es sich vorzustellen. Hiervor habe ich den größten Respekt! Dass Elli den Mut hatte, diesen Traum zu leben und dafür vieles aufgibt, finde ich wirklich großartig.
Aber nicht nur die Naturbeschreibungen haben mich fasziniert, sondern auch die Menschen, auf die Elli während ihrer Zeit in der Wildnis Minnesotas trifft. Menschen, die ein einfaches und mehr oder weniger einsames Leben führen und dadurch ein anderes Verhältnis zu ihrer Umwelt haben. So begegnet Elli Menschen, die sich für sie interessieren und sehr freundlich, ja, manchmal regelrecht besorgt sind.
Was mich aber am allermeisten berührt hat, sind die teilweise sehr persönlichen Einblicke in die Gedanken der jüngeren Elli, die in den North Woods schon bald lernen muss, dass sie eine ganze Menge aufgeben muss, wenn sie dieses Leben dauerhaft führen möchte. Die begreift, dass der Mann, der bereits 14 Jahre dort in seiner Blockhütte lebt, es nicht kennt, Kompromisse zu finden… Elli muss sich in diesen Monaten entscheiden, welches Leben sie führen möchte und sich fragen, ob sie wirklich alles hinter sich lassen kann, selbst ihre Hündin, um sich ihren größten Traum zu erfüllen.

"Minnesota Winter" war für mich ein sehr packendes, ehrliches und schönes Buch, das perfekt in diese Jahreszeit passt und mich über meine Träume hat nachdenken lassen. Wie viel sind sie einem wert? Welche (realistischen) Träume schmerzen am meisten: die ungelebten oder die gescheiterten? Aber auch weil mich die Natur in einigen Gegenden der USA besonders beeindruckt, wird dieses Buch noch einige Zeit in mir nachhallen.
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am 10. November 2013
Kurz vor ihrem 40. Geburtstag lernt Elli Radinger in den USA Greg kennen. Er lebt ein Aussteigerleben in einer selbstgebauten Blockhütte in der unberührten Wildnis von Minnesota – und damit den Traum, den Elli selber schon lange hat. Die beiden verlieben sich und Elli lässt sich auf ein Abenteuer ein, indem sie zu ihm in die Wildnis zieht und sich dort ganz auf das raue Leben des Naturburschen einlässt.

Schnell wird klar, dass dies sie an ihre Grenzen bringen wird: zuerst an die körperlichen, denn das Leben in der Wildnis ohne Strom, fließend Wasser und mehrere Kilometer von der nächsten befahrbaren Straße entfernt ist kein Zuckerschlecken. Und Greg erwartet tatkräftige Mithilfe von seiner neuen Mitbewohnerin, körperliche Schwäche lässt er nicht gelten. Doch auch emotional ist der Minnesota Winter eine Herausforderung. Obwohl Greg durchaus charmant und liebevoll sein kann, zeigen sich auch bald andere Seiten an ihm. Er hat strikte, teilweise geradezu radikale Einstellungen zu vielen Grundsatzthemen und ist nicht bereit, von seinen Ansichten auch nur das geringste bisschen abzuweichen. Kompromisse gibt es bei ihm nicht, es zählt nur seine Ansicht.

Elli ist bald hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu diesem Mann und vor allem der Liebe zu der wunderbaren Landschaft, in der er lebt und den Einschränkungen, die seine Ansichten und Einstellungen ihr auferlegen. Geradezu exemplarisch hierfür ist Gregs strikte Ablehnung von Hunden, während Elli sich nach ihrer in Deutschland zurückgebliebenen Hündin Lady sehnt und sie schrecklich vermisst.

Irgendwann muss Elli sich die Frage stellen, ob es das wirklich wert ist – und sie entscheidet sich gegen Greg. Doch ihren großen Traum vom Leben in der Wildnis erfüllt sie sich später dann doch!

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der beinahe einen Thriller erwarten lässt. Dementsprechend hat man als Leser schon von Anfang an gewisse Vorbehalte gegen Greg, die sich im Verlauf des Buches immer weiter bestätigen. Dennoch konnte ich Ellis Entscheidungen durchaus nachvollziehen. Wenn man verliebt ist, ist man ja zumindest eine Zeitlang bereit, über vieles hinwegzusehen und Greg hat ja auch durchaus ein paar positive Seiten. An seiner Seite erlebt Elli die wilde Natur und Tierwelt Nordamerikas auf ganz besondere Weise und diese beeindruckenden und berührenden Schilderungen ließen mir immer wieder deutlich werden, warum sie das so lange mitgemacht hat.

Es handelt sich hier um einen autobiografischen Roman, wer einen neuen Wolfsratgeber erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Mich hingegen konnte die Autorin wieder absolut fesseln und begeistern und ich bewundere sie für die tiefen Einblicke in ihr privates Innerstes, die sie uns Lesern mit diesem Buch erlaubt!
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am 10. November 2013
Wer die international anerkannte Wolfexpertin Elli Radinger kennen lernen durfte, mochte manchmal erahnen, dass diese gescheite, lebenskluge und klare Frau mit ihrer tiefen Liebe zu der ungebändigten Wildnis von einem außergewöhnlichen Erfahrungsreichtum geprägt sein musste. "Minnesota Winter" führt uns Leser durch die Höhen und Abgründe einer letztendlich unerwiderten Leidenschaft, die sie an die Grenzen des verstandesmäßig Erfassbaren bringt, an der sie aber nicht zerbricht, sondern aus der sie letzten Endes gestärkt hervorgeht.

Das Buch habe ich wie einen Psychothriller in einem Rutsch durchgelesen, manchmal atemlos, manchmal erstaunt über ihren Mut, das Tiefstinnere schonungslos, und doch sensibel preiszugeben, immer gefesselt und eingefangen von der Kraft ihrer Sprache.

Elli Radinger erzählt in ihrem unnachahmlichen Stil von dem Wagnis, aber auch von der Sinnhaftigkeit, der inneren Stimme zu folgen, selbst dann, wenn sie - scheinbar - in die Irre führt. Sie lässt uns nicht einfach mit dem Nacherleben einer für sie wichtigen Lebensphase zurück, ohne uns ihr Lebensmotto mit auf unseren eigenen Weg zu geben:

Lebe deinen Traum, "denn schlimmer, als einen Traum verloren zu haben, ist nur, ihn geträumt, aber ihn nie gelebt zu haben".

Allein für diesen Satz, der mir selbst sehr viel gebracht hat, müsste ich das Buch empfehlen.

Doch dieser spannende Liebeskrimi hat in seiner Gesamtheit 5 Sterne verdient!

Ulla Spuler-Stegemann
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am 26. November 2013
Ist das Leben in der Wildnis ein großes Abenteuer? Wäre man bereit, für die große Liebe jeglichen Komfort und zudem die Vertrautheit des eigenen Lebens aufzugeben?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der spannende autobiografische Roman von Elli Radinger.

Die Hauptfigur verlässt Deutschland, um zu ihrer Liebe Greg in die Wildnis von Minnesota zu ziehen. Dort trifft sie nicht nur auf 30 Grad Minus und Berge von Schnee und Eis, sondern auch auf die Wärme eines liebenden Partners und findet in der Wildnis Ruhe und vor allem Zufriedenheit mit sich selbst.

Es stellt sich schnell heraus, dass der Ausbruch der Hauptfigur nicht nur ein romantisches Abenteuer ist. Der Alltag ist zwar sehr schwer, aber die Aussteigerin meistert ihn in der Regel bravourös, vielleicht auch aufgrund ihres eisernen Willen, es zu schaffen. Der Mann an ihrer Seite weist aber Verschrobenheiten auf und dem Leser dämmert schnell, dass er vielleicht sogar mehr als merkwürdig ist.

So zeigt sich, dass Elli nicht nur eine Entscheidung für oder gegen die Liebe treffen muss, sondern vielmehr zwischen sich und ihrem jahrelang gehegten Traum.

Für mich als Großstadtpflanze war Minnesota Winter eine wirklich unglaubliche Geschichte.
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am 27. Oktober 2013
Wer kennt es nicht, bis über beide Ohren verliebt kommt es schnell zu Entscheidungen, die Konsequenzen nach sich ziehen.
Und dies sind nicht immer solche, die Mensch vorausgesehen, oder sich gewünscht hat.

So ist es auch der Autorin gegangen, denn ihre Zukunft in der Wildnis hat sie sich zu Beginn ihrer Liebe anders vorgestellt.
Gut lässt sich nachvollziehen, wie schwierig es ist einen mit Überzeugung eingeschlagenen Weg wieder zu verlassen, um sich nicht selbst zu verlieren.

Doch Krisen, die überstanden werden führen zu einem erweiterten Blickfeld und dem Reichtum der gewonnenen Erfahrung.
So ist am Ende doch noch alles gut, denn die Liebe zur Wildnis und ihren Geschöpfen bleibt.

Elli Radinger hat einen richtigen Schmöker für lange Winterabende geschrieben. Man mag ihn gar nicht mehr aus der Hand legen.
Mir ist ebenso gegangen wie schon anderen Leserinnen:
Ich habe mir das Buch gut eingeteilt und wäre doch gern noch viel länger mit ihr in der Wildnis geblieben.
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am 19. Juli 2014
Elli Radinger hat ein für mich tolles Buch mit Herzblut geschrieben. In erster Linie ist es wohl ein Naturbuch, mit wahnsinnig guten Schilderungen der Natur und der Tiere in Minnesota und den angrenzenden Staaten im Winter und im beginnenden Frühjahr und gewürzt mir einer besonderen Liebesgeschichte. Die Schilderungen der Wolfsbegegenungen sind mit besonders viel Einfühlungsvermögen geschrieben. Die Geschichte beinhaltet aber auch einen Mann und eine Frau, wobei mir vor allem die Frau sehr abhängig erscheint. Stellenweise glaubt sie, ohne Greg ist ihr ein Leben in dieser Natur nicht möglich und unterwirft sich ihm und seinen Ansichten völlig. Ihre eigenen Wunschträume stellt sie ganz hintendran und das mehrere Male, bis ihr einiges aufstößt. Wie die Geschichte ausgeht, muß sich der geneigte Leser selber erlesen. Es lohnt sich auf jedenfall schon wegen der hervorragenden Naturschilderungen.
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am 11. Juli 2014
Im Oktober ist Elly H. Radinger der Einladung des International Wolf Center zu einer Konferenz gefolgt, die in Ely, einem Outdoorstädtchen am Rande Kanadas, stattfindet und die Unterbringung am Burntside Lake in einem gemütlichen Blockhaus berührt eine alte Sehnsucht: es ist derTraum nach einem Leben im Einklang mit der Natur, die Sehnsucht nach der Wildnis.

Dieser Traum, zusammen mit ihrem Jahresmotto: „Lebe gefährlich!“ lässt sie schon im Dezember desselben Jahres aufbrechen zu einem gewagten Abenteuer, dem Zusammenleben mit dem "Naturburschen" Greg, der abgelegen, weit hinter Ely, autark auf seinem weitläufigen Land am Timberlake in chaotischer Unordnung in einer Cabin haust. Zuerst verbringt sie nur ihren dreiwöchigen Urlaub mit ihm, aber sie kommt wieder und wieder, denn es entsteht schnell eine psychische und den Hormonen geschuldete Abhängigkeit. Dabei ist dem Leser bewusst, nicht aber der Autorin zum damaligen Zeitpunkt, dass Greg nicht der angenehmste Zeitgenosse unter der Sonne ist: er ist sexsüchtig, kontrollsüchtig, sportsüchtig, rechthaberisch, jähzornig, engstirnig und geizig, konfliktunfähig, gewaltbereit, ein Mann voller Minderwertigkeitskomplexe, der sich in seiner Welt gebärdet als wäre er Gott. Doch er kann auch anders: er schmeichelt, lockt, verwöhnt, ist ein guter Lehrer, ein verteufelt guter Liebhaber und bietet Abenteuer in der Wildnis in grosser Bandbreite, die Kajakfahrten auf den Seen Kanadas und den USA wird Elli bestimmt nie vergessen, obwohl sie oft an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit heran und auch darüber hinausgeführt wird. Und wird der Mensch gefordert, wächst er über sich hinaus!

Die Autorin schreibt: „Ich kann nie genug Schnee bekommen. Vielleicht habe ich mich auch darum in Minnesota verliebt. Es ist der kälteste US-Staat in den Lower 48. Mit Ausnahme von Alaska.“ Diese Aussage zusammen mit der Beschreibung der Stunden, die sie auf ihrem „Trostfelsen über dem Timberlake“ verbrachte oder auf dem See selbst, die Begegnung mit frei lebenden Wölfen, Bären, Elchen und anderen Tieren, die Faszination, die von vollkommener Stille ausgeht, dem Zurückgeworfensein auf das Eigentliche, macht ihre Entscheidungen nachvollziehbar.

Minnesota Winter ist ein schnörkellos geschriebenes Buch, dieser Stil passt zum Erzählten, doch fehlt manchmal ein wenig literarischer Schliff. Dennoch ist reichlich Schwung und Elastizität vom ersten bis zum letzten Kapitel vorhanden. Das Lektorat war leider schlampig und hat viele Fehler übersehen.

Fazit: Minnesota Winter hat mir Spaß gemacht zu lesen und einen intensiven Eindruck vom sogenannten „einfachen Leben“ in der Wildnis vermittelt und mir ein Jahr im Leben von Elli H. Radinger nahe gebracht. Die Erzählung zeichnet sich durch die grosse Offenheit der Autorin über diesen Lebensabschnitt aus.
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am 7. November 2013
Elli Radinger hat eine wunderschöne Geschichte geschrieben über Lebens-Träume, über Liebe und deren Wirrungen und über den Mut für seinen Traum unbekannte Wege zu gehen.
Ich habe beim Lesen das Gefühl gehabt, ich wäre in Ellis Nähe. Sie schreibt so wundervoll einfühlsam, ich konnte beim Lesen die Natur erleben, konnte die Wölfe hören und vorallem konnte ich völlig nachvollziehen, wie sehr sie diese Begegnung berührt hat. Ich habe mit ihr zusammen auf der kleinen Felsenklippe gesessen und auf den Timber Lake geschaut. Ich habe ihre Bedenken geteilt und gespürt, wie die Schmetterlinge im Bauch im tiefen Winter in Minnesota erfrieren.

Elli schreibt:" In einer Ecke richtete ich meinen Lieblingsplatz ein: eine Bank unter dem Fenster, ein Platz zum Lesen." Einen solchen Platz sollte man sich zum Lesen dieses Buchs unbedingt suchen - ich habe es in einer Nacht durchgelesen.
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am 25. November 2013
Das hätte ein ganz tolles Buch werden können. Der Schilderung der verschiedenen Naturschauplätze merkt man die persönliche Begeisterung der Autorin für das Land an. Die Charakterstudie des Mannes, mit dem die Protagonistin in der Einöde Minnesotas in einer Blockhütte lebt, ist im Ansatz auch sehr interessant. Ich hätte mir aber sehr gewünscht, das Psycho-Profil dieses Mannes wäre noch deutlicher herausgearbeitet worden. Hauptsächlich scheitert die Geschichte aber meiner Meinung nach an den begrenzten sprachlichen Möglichkeiten der Autorin. Für mich war es somit leider kein wirkliches Lesevergnügen, und das, obwohl mich das Thema sehr angesprochen hat.
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am 6. Oktober 2013
was eine Frau bewegt um einen so gewaltigen Schritt, wie Elli, zu gehen?...wahrscheinlich kann es auch nur eine Frau verstehen. Jeder, der ihr abgeraten hätte, hätte seine Worte verschwendet. Eine wunderbare Erzählung einer wahren Geschichte, eintauchen in eine, den meisten Menschen, fremde Welt. Ich war gefesselt vom ersten bis zum letzten Wort in diesem Buch. Wünschen würde ich, dass dieses schicksalhafte Erlebnis auch verfilmt wird, denn es ist absolut filmreif!!!
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