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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe unter extremen Bedingungen
Elli Radinger hat einen Traum und verliebt sich in einen Mann, der diesen Traum für sich schon verwirklicht hat: er lebt in einer Blockhütte in der Wildnis von Minnesota, fast völlig ausserhalb der Zivilisation. Sie folgt ihm dorthin und obwohl von Anfang an Risse im Bild der perfekten Zweisamkeit entstehen, ist es doch für eine gewisse Zeit...
Vor 7 Monaten von Sabine Fladung veröffentlicht

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen knapp daneben
Das hätte ein ganz tolles Buch werden können. Der Schilderungen der verschiedenen Naturschauplätze merkt man die Begeisterung der Autorin an. Die Charakterstudie des Mannes, mit dem die Protagonistin in der Einöde Minnesotas in einer Blockhütte lebt ist im Ansatz auch sehr interessant. Ich hätte ich mir aber sehr gewünscht, das...
Vor 4 Monaten von Karin SzS veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe unter extremen Bedingungen, 15. September 2013
Von 
Sabine Fladung (Waldeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Elli Radinger hat einen Traum und verliebt sich in einen Mann, der diesen Traum für sich schon verwirklicht hat: er lebt in einer Blockhütte in der Wildnis von Minnesota, fast völlig ausserhalb der Zivilisation. Sie folgt ihm dorthin und obwohl von Anfang an Risse im Bild der perfekten Zweisamkeit entstehen, ist es doch für eine gewisse Zeit tatsächlich die Erfüllung ihres Lebenstraums: Einssein mit der Natur und phantastische Tierbeobachtungen, wie sie nur ganz wenigen zuteil werden, denen der Zugang zu einer unberührten Wildnis geschenkt wird.

Das Leben mit Greg in der Einsamkeit führt sie oft an ihre körperlichen Grenzen, aber sie lernt, damit umzugehen. Nicht umgehen kann sie mit Gregs radikalen Ansichten über Partnerschaft, Religion und die Aspekte des Lebens in der Zivilisation. Sie verdrängt das und verschiebt Problemlösungen auf später, immer ausgesöhnt mit wunderbaren Erlebnissen in der Natur. Besonders die Begegnungen mit Wölfen geben ihr innere Stärke und Sicherheit.
Es ist ein langer Weg, bis sie erkennt, dass zwar das Leben in der Wildnis ihrem Traum entspräche, dass aber die Liebe, die sie dort hinführte, nicht von Bestand sein kann.

Wir lernen hier den Weg einer Frau kennen, die sich eingestehen muss, dass Kompromisse nicht einseitig sein können und dass eine ausweglose Situation, die die Aufgabe der eigenen Identität erfordert hätte, nur schnell und konsequent beendet werden kann.
Im Ausloten der eigenen Grenzen findet sie die Quintessenz ihres Traums, der ihr für ihr weiteres Leben den Weg weisen wird.
Ein wunderbares Buch, humorvoll und spannend, aber leider viel zu schnell zu Ende - ich wäre gern noch länger mit Elli in der Wildnis geblieben, diesmal vielleicht in einer cabin mit Hund und mit Wölfen vor Tür.....
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesevergnügen pur, 25. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Ein, wie ich finde, sehr persönliches Buch. Hut ab, so offen offen über die eigenen Gefühle und Grenzen zu schreiben.

Die Autorin ist wirklich einen harten Weg gegangen, um zu erkennen, dass das Leben in der Wildnis für sie immer einen wichtigen Platz in ihrem Leben einnehmen wird, aber auch um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass dies nicht um jeden Preis sein kann. Sie schildert wortgewandt und bewegend, dass sie dabei einige Verletzungen erleben musste, körperlich und leider auch emotional.

Als Außenstehende hätte ich ihr oft sagen können "Elli, lass die Finger davon!!!". Wahrscheinlich hätte sie nicht auf mich gehört, denn "wo die Liebe (oder vermeintliche Liebe) hinfällt", da neigen wir Frauen (und auch Männer) oftmals zu Blind- und Taubheit ;-)

Das Buch hat mich von Anfang an gefessselt und ich hätte es gerne, ohne es aus der Hand zu legen, in einem Zug durchgelesen. Andererseits wurde ich aber zum Ende hin immer langsamer bzw. habe es mir ganz genau eingeteilt, weil ich so gerne noch weiter gelesen hätte ... eine schöne, packende Geschichte ... und zum Schluss konnte ich mir die Tränen nicht verkneifen *schnief*.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebe in der Wildnis, 5. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
~Inhalt~

Was bringt eine Frau dazu, zu einem beinahe unbekannten Mann in die Wildnis von Minnesota zu ziehen und dort in einer Blockhütte mit ihm zu leben? Elli Radinger hat es getan. Verliebt und ohne an die Konsequenzen zu denken, folgt sie ihrem Herzen. Sie lernt das Überleben bei minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise durch ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald schon tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch von Greg nutzt Elli die Gelegenheit zur Flucht. Spannend, humorvoll und emotional schildert Elli Radinger ihr Leben fern von den Annehmlichkeiten der Zivilisation.

~Einschätzung~

„Wie zieht man sich sexy an bei minus dreißig Grad? Die Verkäuferinnen, die ich in den einschlägigen Geschäften nach warmer Spitzenunterwäsche gefragt hatte, konnten nur die Schultern zucken. „Was denn? Warm oder sexy?“ Beides gab es wohl nicht.“

Elli Radinger ist einen harten Weg gegangen, um zu erkennen, dass ein Leben in der Wildnis immer einen wichtigen Platz in ihrem Herzen einnehmen wird. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ebenso sehr liebt sie nämlich die Annehmlichkeiten der Zivilisation, insbesondere die Zweisamkeit mit ihrer Hündin Lady bzw. deren Nachfolgerin Shira. So hat sie nach einem Abenteuer, das sie körperlich wie auch emotional an ihre Grenzen gebracht hat, ein Rezept gefunden, um beides zu vereinen – etwas, das nur wenige von sich behaupten können und um das sie vermutlich der eine oder andere beneidet. Dabei ist der Mut, den Elli bewiesen hat, um an dieses Ziel zu gelangen, wirklich bewundernswert. Wie auch die Courage, ihre geheimsten Gedanken und Gefühle mit den Lesern zu teilen. Schließlich ist es als Außenstehender immer einfacher, den Durchblick zu behalten und möglicherweise den Kopf zu schütteln über Dinge, die Elli nicht erkannt, sich schöngeredet oder darüber hinweggesehen hat. Jeder von uns kennt wohl die sprichwörtliche rosa Brille ;-) Am Ende wurde sie wohl ein wenig unsanft aus ihrem Wildnistraum wachgerüttelt, doch nichts geschieht ohne einen bestimmten Grund …

Elli Radinger erzählt anschaulich von einer Landschaft, in der sie selbst gelebt und von Menschen, die sie persönlich kennengelernt hat. Die Authentizität ist deshalb von der ersten Zeile an zu spüren und stellt nichts in Frage. Spannend, humorvoll und emotional geht der Wildnistraum viel zu schnell zu Ende. Vor allem der Epilog hat mein Herz dann noch mal auf eine ganz besondere Weise berührt … vor allem die letzten Zeilen …

„Am Ende musste ich von meinem Traum Abschied nehmen. Doch ich ging mit einem Lächeln der Dankbarkeit, denn schlimmer, als einen Traum verloren zu haben, ist nur, ihn geträumt, aber ihn nie gelebt zu haben.“

Das Cover von Rütten & Loening gibt uns nur eine ungefähre Vorstellung, unter welchen Bedingungen Elli Radinger in Minnesota gelebt und geliebt hat. Eine tief verschneite Blockhütte umgeben von Wäldern, in denen Wölfe heulen und Bären ihre Jungen großziehen. Inmitten dieser rauen Winterlandschaft lebt sie ihren Traum – wenn auch nur für begrenzte Zeit …

Elli H. Radinger, geb. 1951, lebt und arbeitet einen Großteil des Jahres als Wolfsexpertin im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming. Zuletzt erschien von ihr „Wolfsküsse. Mein Leben unter Wölfen“.

~Fazit~

“Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis” erzählt von einem Traum und einer großen Liebe, die mit allen Höhen und Tiefen, allen Glücksmomenten und Tränen gelebt wurden. Ein wunderschönes und gefühlvolles Buch, für das ich sehr gerne 5 von 5 Punkten vergebe! (LK)
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4.0 von 5 Sternen Eine ganz andere Welt, 26. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Ist das Leben in der Wildnis ein großes Abenteuer? Wäre man bereit, für die große Liebe jeglichen Komfort und zudem die Vertrautheit des eigenen Lebens aufzugeben?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der spannende autobiografische Roman von Elli Radinger.

Die Hauptfigur verlässt Deutschland, um zu ihrer Liebe Greg in die Wildnis von Minnesota zu ziehen. Dort trifft sie nicht nur auf 30 Grad Minus und Berge von Schnee und Eis, sondern auch auf die Wärme eines liebenden Partners und findet in der Wildnis Ruhe und vor allem Zufriedenheit mit sich selbst.

Es stellt sich schnell heraus, dass der Ausbruch der Hauptfigur nicht nur ein romantisches Abenteuer ist. Der Alltag ist zwar sehr schwer, aber die Aussteigerin meistert ihn in der Regel bravourös, vielleicht auch aufgrund ihres eisernen Willen, es zu schaffen. Der Mann an ihrer Seite weist aber Verschrobenheiten auf und dem Leser dämmert schnell, dass er vielleicht sogar mehr als merkwürdig ist.

So zeigt sich, dass Elli nicht nur eine Entscheidung für oder gegen die Liebe treffen muss, sondern vielmehr zwischen sich und ihrem jahrelang gehegten Traum.

Für mich als Großstadtpflanze war Minnesota Winter eine wirklich unglaubliche Geschichte.
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5.0 von 5 Sternen Träume wahr werden lassen, 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch von Elli beschreibt, das es sich immer lohnt seine Träume wahr werden zu lassen. Es ist ein mitreißendes Buch was zum träumen einlädt.
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5.0 von 5 Sternen Ein Liebeskrimi ohne Happy End, 10. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Wer die international anerkannte Wolfexpertin Elli Radinger kennen lernen durfte, mochte manchmal erahnen, dass diese gescheite, lebenskluge und klare Frau mit ihrer tiefen Liebe zu der ungebändigten Wildnis von einem außergewöhnlichen Erfahrungsreichtum geprägt sein musste. "Minnesota Winter" führt uns Leser durch die Höhen und Abgründe einer letztendlich unerwiderten Leidenschaft, die sie an die Grenzen des verstandesmäßig Erfassbaren bringt, an der sie aber nicht zerbricht, sondern aus der sie letzten Endes gestärkt hervorgeht.

Das Buch habe ich wie einen Psychothriller in einem Rutsch durchgelesen, manchmal atemlos, manchmal erstaunt über ihren Mut, das Tiefstinnere schonungslos, und doch sensibel preiszugeben, immer gefesselt und eingefangen von der Kraft ihrer Sprache.

Elli Radinger erzählt in ihrem unnachahmlichen Stil von dem Wagnis, aber auch von der Sinnhaftigkeit, der inneren Stimme zu folgen, selbst dann, wenn sie - scheinbar - in die Irre führt. Sie lässt uns nicht einfach mit dem Nacherleben einer für sie wichtigen Lebensphase zurück, ohne uns ihr Lebensmotto mit auf unseren eigenen Weg zu geben:

Lebe deinen Traum, "denn schlimmer, als einen Traum verloren zu haben, ist nur, ihn geträumt, aber ihn nie gelebt zu haben".

Allein für diesen Satz, der mir selbst sehr viel gebracht hat, müsste ich das Buch empfehlen.

Doch dieser spannende Liebeskrimi hat in seiner Gesamtheit 5 Sterne verdient!

Ulla Spuler-Stegemann
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5.0 von 5 Sternen Der Traum vom Leben in der Wildnis, 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Wie schon in dem Buch „Wolfsküsse“ zeigt Elli Radinger auch mit diesem Buch wieder, wie schön und bildhaft sie erzählen kann. Die Naturbeschreibungen und ihre Wildbeobachtungen und – kontakte sind einfach herrlich. Die Ruhe und Einsamkeit, die sie am Timber Lake erfährt, sind sehr verlockend, allerdings verschweigt sie auch nicht die körperlichen Strapazen, die die romantischen Vorstellungen von einem Leben in der unberührten Wildnis etwas trüben. Besonders gut gefallen hat mir die Wolfsbeobachtung von Elli und Greg, als sie die Nacht in dem Aussichtsturm der Cabin verbringen, in der sich auch Gregs Bibliothek befindet.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einen spannenden Ausblick auf das Ende des Buches gibt und dem Leser sehr schnell klar macht, daß die Beziehung zwischen Greg und Elli kein glückliches Ende finden wird. Ich bin mir nicht sicher, ob es mir nicht besser gefallen hätte, wenn dieser Ausblick nicht direkt am Anfang gestanden hätte: so war ich von Anfang an mißtrauisch gegenüber Greg und er hatte kaum eine Chance, bei mir Pluspunkte zu sammeln. Auf der anderen Seite wird durch den Prolog schon sehr viel Spannung aufgebaut.

Das Leben in der Wildnis war schon immer der große Traum der Autorin, so daß sie vor den ersten negativen Entwicklungen in ihrer Beziehung zu Greg noch die Augen verschliesst bzw. hofft, daß sich ihre gemeinsame Liebe als stark genug erweist, daß auch Greg sich mehr auf Elli und ihre Wünsche und Bedürfnisse einlassen wird. Ein Streitpunkt, der zwischen den Beiden steht, ist Ellis Hündin Lady, die sie bei einem Leben an Gregs Seite in Minnesota natürlich zu sich holen möchte – Greg hasst allerdings alle domestizierten Tiere. Unter dieser ablehnenden Haltung leidet Elli sehr und ist daher zwischen ihrem Leben in Deutschland und dem Leben in Minnesota hin- und hergerissen.

Greg kann charmant und sehr zärtlich sein, schreibt Elli Gedichte und läßt ihr Grüße über das Radio ausrichten, wenn er als Wildnisguide unterwegs ist; dann aber wiederum nimmt er keinerlei Rücksicht auf ihre Gefühle und Wünsche, zeigt sich hartherzig, wenn es um Ellis Hündin geht und ist in keiner Weise an ihrem Leben in Deutschland interessiert.
Der Autorin wird immer klarer, daß ihr Traum vom einsamen Wildnisleben und einer harmonischen Beziehung mit Greg immer unrealisierbarer wird. Kraft zieht sie aus der Natur und den Tieren, denen sie rund um den Timber Lake begegnet. Aber auch ihre Erlebnisse und Naturbeobachtungen, die sie mit Greg macht, als die Beiden in den Urlaub fahren, sind einfach nur atemberaubend.

Auch wenn das Ende des Buches für Elli schmerzhaft ist, ist es doch auch versönlich und bedeutet einen neuen Lebensabschnitt für sie, und sie hat, wenigstens eine Zeit lang, ihren Traum vom Leben in der Wildnis verwirklichen können.

Das Buch ist hervorragend geeignet, an kalten Winterabenden auf dem Sofa mit einer heißen Tasse Tee oder Kakao vor dem knisternden Kamin gelesen zu werden. Und ich freue mich sehr auf weitere Romane der Autorin, in denen sie mich hoffentlich wieder in einsame und faszinierende Naturwelten entführen wird.
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5.0 von 5 Sternen Ein Traum von Wildnis, 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Die Wolfsexpertin Elli trifft an ihrem letzten Abend auf einem Kongress in den USA Greg, der sonst in der Wildnis Minnesotas lebt. Auch wenn sie nur kurz die Gelegenheit haben, einige Sätze zu wechseln, so geht Elli der Mann trotzdem nicht mehr aus dem Kopf. Zum Glück hat Elli ihm ihre Adresse in Deutschland notiert - und schon bald treffen die ersten Briefe ein. Bei dem Briefwechsel, der sich nun entwickelt, stellt Elli fest, das Greg im Grunde ihren Traum lebt: frei, in einer selbstgezimmerten Holzhütte in der Wildnis - inmitten von Bären und Wölfen… Elli, die sich schon immer im Winter wohlfühlte und zudem die Einsamkeit sehr schätzt, beschließt binnen weniger Tage, ein Leben mit dem ihr fast unbekannten Mann zu wagen und zieht zu ihm in die North Woods. Auch wenn sie sportlich ist und die Natur und die Tierwelt der Gegend einzuschätzen weiß, so muss Elli sich dennoch in das ungewohnte Leben einfinden, lernen, bei 30 Grad minus Trinkwasser zu holen, Kanus zu bauen und körperlich durchaus sehr anstrengende Aufgaben zu verrichten. Doch sie genießt die Zeit fernab des Trubels und größerer technischer Errungenschaften und erfreut sich an der traumhaften Landschaft, der Ruhe und der absoluten Nähe zur Natur. Als sie dann auch noch zum ersten Mal Wölfe nahe der Cabin sieht, ist es um sie geschehen: das ist das Leben, von dem sie immer geträumt hat! Aber bald entstehen auch erste seltsame Situationen mit Greg, ihrem Wildnis-Traummann. Auch wenn Elli diesen Mann liebt und ihren Traum nicht in Gefahr sehen will, so muss sie doch feststellen, dass Greg um einiges anders ist als sie selbst…

"Minnesota Winter. Eine Liebe in der Wildnis" ist mein erstes Buch der Autorin Elli H. Radinger, auch wenn ich schon ein-, zweimal über ihre Wolfsbücher gestolpert bin. So hatte ich jedenfalls keinen Vergleich und vielleicht ist das auch gut so, da es sich bei diesem Buch um einen autobiographischen Roman handelt, in dem selbstverständlich Wölfe vorkommen, aber auf denen eben nicht das Hauptaugenmerk liegt. In diesem Buch geht es stattdessen um den Traum Elli Radingers, ein Leben in der Wildnis zu führen und wie er letzten Endes scheiterte.
Die Autorin schafft es in meinen Augen sehr gekonnt, von ihren damaligen Erfahrungen zu berichten und schildert ihre damalige Eindrücke und Gefühlslagen so behutsam, dass ich mir bei der Lektüre sehr gut vorstellen konnte, was in dieser Frau damals vorgegangen sein muss. Gemeinsam mit Elli war ich baff, angesichts der wunderschönen, größtenteils unberührten Natur und den Begegnungen mit ihren tierischen Bewohnern. Bemerkenswert fand ich auch, wie schnell sich Elli und ihr Körper an das raue Leben gewöhnt: aber sicherlich konnte die Autorin schon ganz gut einschätzen, was sie da so ungefähr erwartet. Und sie ist eben auch bereit, für ihren großen Traum einiges zu geben, nicht nur auf dem heimischen Sofa zu liegen und es sich vorzustellen. Hiervor habe ich den größten Respekt! Dass Elli den Mut hatte, diesen Traum zu leben und dafür vieles aufgibt, finde ich wirklich großartig.
Aber nicht nur die Naturbeschreibungen haben mich fasziniert, sondern auch die Menschen, auf die Elli während ihrer Zeit in der Wildnis Minnesotas trifft. Menschen, die ein einfaches und mehr oder weniger einsames Leben führen und dadurch ein anderes Verhältnis zu ihrer Umwelt haben. So begegnet Elli Menschen, die sich für sie interessieren und sehr freundlich, ja, manchmal regelrecht besorgt sind.
Was mich aber am allermeisten berührt hat, sind die teilweise sehr persönlichen Einblicke in die Gedanken der jüngeren Elli, die in den North Woods schon bald lernen muss, dass sie eine ganze Menge aufgeben muss, wenn sie dieses Leben dauerhaft führen möchte. Die begreift, dass der Mann, der bereits 14 Jahre dort in seiner Blockhütte lebt, es nicht kennt, Kompromisse zu finden… Elli muss sich in diesen Monaten entscheiden, welches Leben sie führen möchte und sich fragen, ob sie wirklich alles hinter sich lassen kann, selbst ihre Hündin, um sich ihren größten Traum zu erfüllen.

"Minnesota Winter" war für mich ein sehr packendes, ehrliches und schönes Buch, das perfekt in diese Jahreszeit passt und mich über meine Träume hat nachdenken lassen. Wie viel sind sie einem wert? Welche (realistischen) Träume schmerzen am meisten: die ungelebten oder die gescheiterten? Aber auch weil mich die Natur in einigen Gegenden der USA besonders beeindruckt, wird dieses Buch noch einige Zeit in mir nachhallen.
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5.0 von 5 Sternen Wie weit kann man gehen?, 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis (Gebundene Ausgabe)
Kurz vor ihrem 40. Geburtstag lernt Elli Radinger in den USA Greg kennen. Er lebt ein Aussteigerleben in einer selbstgebauten Blockhütte in der unberührten Wildnis von Minnesota – und damit den Traum, den Elli selber schon lange hat. Die beiden verlieben sich und Elli lässt sich auf ein Abenteuer ein, indem sie zu ihm in die Wildnis zieht und sich dort ganz auf das raue Leben des Naturburschen einlässt.

Schnell wird klar, dass dies sie an ihre Grenzen bringen wird: zuerst an die körperlichen, denn das Leben in der Wildnis ohne Strom, fließend Wasser und mehrere Kilometer von der nächsten befahrbaren Straße entfernt ist kein Zuckerschlecken. Und Greg erwartet tatkräftige Mithilfe von seiner neuen Mitbewohnerin, körperliche Schwäche lässt er nicht gelten. Doch auch emotional ist der Minnesota Winter eine Herausforderung. Obwohl Greg durchaus charmant und liebevoll sein kann, zeigen sich auch bald andere Seiten an ihm. Er hat strikte, teilweise geradezu radikale Einstellungen zu vielen Grundsatzthemen und ist nicht bereit, von seinen Ansichten auch nur das geringste bisschen abzuweichen. Kompromisse gibt es bei ihm nicht, es zählt nur seine Ansicht.

Elli ist bald hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu diesem Mann und vor allem der Liebe zu der wunderbaren Landschaft, in der er lebt und den Einschränkungen, die seine Ansichten und Einstellungen ihr auferlegen. Geradezu exemplarisch hierfür ist Gregs strikte Ablehnung von Hunden, während Elli sich nach ihrer in Deutschland zurückgebliebenen Hündin Lady sehnt und sie schrecklich vermisst.

Irgendwann muss Elli sich die Frage stellen, ob es das wirklich wert ist – und sie entscheidet sich gegen Greg. Doch ihren großen Traum vom Leben in der Wildnis erfüllt sie sich später dann doch!

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der beinahe einen Thriller erwarten lässt. Dementsprechend hat man als Leser schon von Anfang an gewisse Vorbehalte gegen Greg, die sich im Verlauf des Buches immer weiter bestätigen. Dennoch konnte ich Ellis Entscheidungen durchaus nachvollziehen. Wenn man verliebt ist, ist man ja zumindest eine Zeitlang bereit, über vieles hinwegzusehen und Greg hat ja auch durchaus ein paar positive Seiten. An seiner Seite erlebt Elli die wilde Natur und Tierwelt Nordamerikas auf ganz besondere Weise und diese beeindruckenden und berührenden Schilderungen ließen mir immer wieder deutlich werden, warum sie das so lange mitgemacht hat.

Es handelt sich hier um einen autobiografischen Roman, wer einen neuen Wolfsratgeber erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Mich hingegen konnte die Autorin wieder absolut fesseln und begeistern und ich bewundere sie für die tiefen Einblicke in ihr privates Innerstes, die sie uns Lesern mit diesem Buch erlaubt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein traumhaftes Lesevergnügen, 7. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Elli Radinger hat eine wunderschöne Geschichte geschrieben über Lebens-Träume, über Liebe und deren Wirrungen und über den Mut für seinen Traum unbekannte Wege zu gehen.
Ich habe beim Lesen das Gefühl gehabt, ich wäre in Ellis Nähe. Sie schreibt so wundervoll einfühlsam, ich konnte beim Lesen die Natur erleben, konnte die Wölfe hören und vorallem konnte ich völlig nachvollziehen, wie sehr sie diese Begegnung berührt hat. Ich habe mit ihr zusammen auf der kleinen Felsenklippe gesessen und auf den Timber Lake geschaut. Ich habe ihre Bedenken geteilt und gespürt, wie die Schmetterlinge im Bauch im tiefen Winter in Minnesota erfrieren.

Elli schreibt:" In einer Ecke richtete ich meinen Lieblingsplatz ein: eine Bank unter dem Fenster, ein Platz zum Lesen." Einen solchen Platz sollte man sich zum Lesen dieses Buchs unbedingt suchen - ich habe es in einer Nacht durchgelesen.
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Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis
Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis von Elli H. Radinger (Gebundene Ausgabe - 9. September 2013)
EUR 18,99
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