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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen über das Sakrileg der heiligen Frauen
Dieses Buch fällt vor allem durch seinen im Vergleich zu anderer Sakrileg-Begleitliteratur sehr hohen Preis auf. Die von mir erstandene Ausgabe trug zusätzlich auch noch den vollkommen fehlplazierten Aufkleber „Die Wahrheit über den Da Vinci Code". Tatsächlich hat dieses Buch nur sehr wenig mit Dan Browns Buch, als viel mehr mit dem Thema der...
Veröffentlicht am 27. September 2005 von Mario Pf.

versus
23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, wenig wissenschaftlicher Stil
Nach den hymnischen Rezensionen auf dieser Site habe ich mir gleich nach der Lektüre von "Sakrileg" dieses Buch gekauft und es gelesen. Nun ja. Peinlicher Weise erinnert der Stil manchmal sehr an den Roman, auf den es sich vielfach bezieht, was zwar zur guten Lesbarkeit beitragen mag, aber die Plausibilität des Werkes nicht unbedingt erhöht. Der Autor hat...
Veröffentlicht am 12. Februar 2005 von Christine Nirschl


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen über das Sakrileg der heiligen Frauen, 27. September 2005
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Dieses Buch fällt vor allem durch seinen im Vergleich zu anderer Sakrileg-Begleitliteratur sehr hohen Preis auf. Die von mir erstandene Ausgabe trug zusätzlich auch noch den vollkommen fehlplazierten Aufkleber „Die Wahrheit über den Da Vinci Code". Tatsächlich hat dieses Buch nur sehr wenig mit Dan Browns Buch, als viel mehr mit dem Thema der heiligen Frauen und des göttlichen Weiblichen an sich zu tun. Kluges Marketing seitens des Verlages oder auch des Autors hat wohl bewirkt dass dieses Werk nun mit der Heckwelle von Dan Browns Bestseller in Fahrt gekommen sein dürfte. Lediglich auf den ersten Seiten befasst sich der Autor mit ein paar Fehlern in Browns Buch, ab da an verschlägt es den Leser in die Welten längst vergessener Kulte und Kulturen. Entgegen den Bemühungen der Autoren anderer Begleitwerke gelingt es Langbein einige Fehler, in der anderenorts als fehlerlos gepriesenen deutschen Übersetzung, zu entdecken. Hiermit handelt es sich bei diesem Buch eher um „das" theologische Begleitwerk zu Sakrileg. Jahrelange Erfahrungen auf dem Gebiet der Theologie und intensive Recherchen an den Quellen kommen im Verlauf dieses Werkes ebenso zum Tragen, wie die ganze Wahrheit, hinter Browns eher verklärter Beschreibung der Mutterkulte. Teilweise sind die Quellen des Autors zwar schwer zu prüfen und der Text ist sprachlich auch nicht so ausgereift wie es vielleicht wünschenswert wäre, doch das Vertrauen des Lesers liegt bei Herrn Langbein in guten Händen, da es sich hierbei um einen schon eher namhaften Experten mit prüfbarer Vorgeschichte handelt.
Um noch einmal darauf zurückzukommen, dieses Buch ist eine Verfechtung des göttlich Weiblichen und sollte somit als Fachliteratur zu dem von Robert Langdon angesprochenen Thema verstanden werden. Es ist verständlich geschrieben und bietet die Möglichkeit sich auch als Laie mit diesem Thema zu befassen. Somit liegt es am Geschmack und Interesse des Lesers, was er daraus für Schlüsse zieht.
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77 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit dem vorchristlichen Matriarchat konfrontiert, 25. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Wer Walter-Jörg Langbeins Buch liest, wird erstmals nach jahrzehntelangem Schweigen wieder mit der historischen Tatsache des weit vorchristlichen Matriarchats konfrontiert. In seiner analytischen Kritik zu Dan Brown's Buch: "Das Sakrileg" deckt er nicht nur oberflächliche und teils fehlerhafte Recherchen des Bestseller-Autors auf, sondern weist auch bewusst eingefügte Falschdarstellungen nach. Da ein solches Vorgehen zur "schriftstellerischen Freiheit" gehört, nur so können oft überhaupt Bestseller entstehen, ist ein Vorwurf an Dan Brown unangebracht. Viel interessanter und vor allem wichtiger an dem Buch Langbeins sind seine Richtigstellungen der missweisenden Ableitungen Browns historischer Ereignisse, sowohl aus der alt- und neutestamentarischen Darstellung als auch aus dem Wirken und Schaffen mittelalterlicher Gottesdiener und Künstlern der Renaissance.
Für Langbein spielt hier die Bedeutung des Matriarchats des vorpharaonischen Ägyptens, dessen religiöse Ausläufer sich in das alttestamentarische Israel verfolgen lassen, eine besondere Rolle. Was in Luthers Bibelübersetzung von 1545 verschwiegen, später (1912) aber wieder in den Übersetzungstext aufgenommen wurde, wirft für die christliche Kirche, auch ohne Bezug zu Browns "Sakrileg", ein schwerwiegendes Dilemma auf: ist die patriarchalisch monotheistische Richtung christlicher Glaubenslehre aufrecht zu erhalten, oder ist der -ebenfalls monotheistischen- Überlegung eines weiblichen Gottes Raum zu geben? Hieran schliesst sich die Frage: welchen Stellenwert nehmen Maria, als Mutter Jesu bzw. Maria Magdalena als Eheweib Jesu in der Hierarchie des Weltjenseitigen ein? Vor diesem Hintergrund scheint die Frage: gibt es den ominösen "da Vinci-Code", ja oder nein, bedeutungslos! Aus kunsthistorischer Sicht, und das belegt Langbein, gibt es ihn ebensowenig, wie das Lächeln der Mona Lisa Ausdruck höherer Verzückung ist. Jeder Spross alter florentinischer Familien weiss um das "Geheimnis dieses Lächelns": Mona Lisa kneift die Lippen zusammen, weil sie aufgrund einer damals weit verbreiteten Zahn- und Mundfäule aus dem Munde roch - gelinde ausgedrückt.
Doch zurück zum Matriarchat, den Heiligen Frauen und der Behandlung der Frage nach der "Menschlichkeit" Jesu auf der Grundlage der vier Basisevangelien des Neuen Testaments. Langbein weist Brown diesbezüglich absichtlich grobe Falschdarstellungen historisch belegter Ereignisse, so des Konzils von Nizäa unter Kaiser Konstantin nach, anlässlich dessen, so Brown, durch Konstantin festgelegt worden sein soll, was in den Kanon des Neuen Testaments an Belegen der absoluten Göttlichkeit Jesu aufgenommen werden musste und was strikt zu unterschlagen war. Hier sind es nicht nur die Richtigstellungen Langbeins, die das Buch so lesenswert machen, sondern auch die tatsächlichen historischen Abläufe, die er spannend darzustellen weiss. Gerade die vier Evangelien des NT belegen die Sichtweise ihrer Verfasser im Hinblick auf die göttlichen, aber auch sehr menschlichen Wesenszüge Jesu. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, auf alle im Buch erwähnten Einzelheiten der Entwicklung des NT einzugehen. Wichtig ist nur, dass es für jeden interessierten Leser ein Leitfaden für eigene Quellenforschungen sein kann, die auch die Überlegungen zu Jesu als Kopie des sumerischen Göttinnensohnes Tammuz einschliessen.
Langbein führt den Leser über etliche Repäsentantinnen göttlicher und irdischer Matriarchate, angefangen mit der Heiligen Maria von Guadalupe und den Heiligen Frauen der historischen Weltkulturen bis hin zu Maria Magdalena, Vertreterin eines nicht zur Existenzreife gelangten neuen Matriarchats. Hier allerdings begibt sich Langbein, sonst so argumentationssicher, in den Bereich der Spekulation. War Maria Magdalena eine Hure oder war sie es nicht? Wurden Jesus die Füsse von ein und derselben Maria Magdalena gesalbt, oder gab es etwa derer zwei? Auch wenn Lukas und Johannes ihr jeweils "eigenes" Evangelium protokollierten, so sprechen Deckungsgleichheiten, wie z.B. die der Fußsalbung, zugunsten übereinstimmender Beobachtungen an ein und demselben Subjekt. Hierüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass es zu Maria Magdalena und Maria von Bethanien, der Schwester des Lazarus noch eine dritte Maria gegeben haben könnte, die als die -eigentliche- Sünderin zu identifizieren wäre.
Hure hin, Hure her, ein wesentliche Stärke Langbeins liegt in seiner Vergleichsanalyse sowohl der Evangelien, als auch anderer neutestamentarischer Passagen, deren genaueren Untersuchung Dan Brown sich nicht schuldig gemacht hat. Dies passt auch nicht zu einem Bestseller, wohl aber zu Langbeins Sachkenntnis. Mit dieser belegt er nicht nur den Sendungsauftrag Maria Magdalenens nach dem Kreuztod Jesu, der -streng genommen- ein neuzeitliches Matriarchat hätte einleiten können, sondern auch die Vermählung des Erlösers in der Hochzeit von Kanaa, von der im neuzeitlichen Bibeltext lediglich das sogenannte "Weinwunder" übrig geblieben ist. Langbein liefert sehr stichhaltige Argumente: Maria Magdalene scheint von Jesu als seine Nachfolgerin ausersehen, was -quasi zwischen den Zeilen- in den Evangelien des Johannes, Markus und Matthäus zum Ausdruck kommt, von Lukas allerdings bewusst totgeschwiegen wird. Gerade diese Nachfolge, die direkt zum Stuhl des ersten Papstes geführt hätte und die Maria Magdalena, sehr wahrscheinlich keine Jüdin, sondern aus Ägypten stammend, daher ihre dunkle Hautfarbe und somit erst recht in den Augen der Apostel eine "persona non grata" und die ihr v.a. durch Petrus streitig gemacht wurde, wirft in den Exegesen des neuen Testaments, auch gestützt auf die apokryphen Evangelien (u.a. Evangelien des Philippus und des Thomas) vornehmlich die katholische Kirche in einen schweren Glaubenskonflikt, der von Langbein unemotional und sachlich analysiert wird. Hätte es nicht den im Buch ausführlich geschilderten Widerstand der Apostel gegen Maria Magdalena und ihren von Jesu aufgegebenen Sendungsauftrag gegeben, hätten wir heute sehr wahrscheinlich eine weiblich dominierte christliche Kirche mit matriarchaischem Charakter.
Alles in allem ein äusserst lesenswerter Beitrag zur Erhellung der Geschichte der christlichen Kirche, den sich kein interessierter Christ als auch kein Glaubenskritiker entgehen lassen sollte.
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79 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als jeder Roman, 1. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Vor einigen Wochen sah ich am Fernsehen einen Film über die Tempelritter. Der Film war gut gemacht. Dann schenkte mir meine Freundin ein Exemplar vom Spiegel mit einem Artikel über die Tempelritter, Maria Magdalena und Jesus. Ich war begeistert. Ich rief in der städtischen Buchhandlung an und ließ mich beraten. Zwei Bücher hat man mir empfohlen. Das eine hatte einen spannenden Titel. Es hat mich aber enttäuscht, denn das Buch hat nicht gehalten, was der Titel versprach. Das andere Buch war das Buch von Walter Langbein "Das Sakrileg und die heiligen Frauen". Heilige Frauen, dachte ich bei mir, was soll das? Ich blätterte im Buch und ich las da und dort. Ich fing regelrecht Feuer und habe dann das Buch von Anfang an gelesen. Das Buch ist besser als jeder Roman. Ich stehe fest im Leben und bin ein realistischer Mensch. Von abgehobenen Ideen halte ich nichts. Das Buch ist besser als jeder Roman. Da wird nicht herumfantasiert. Da geht es um knallharte Tatsachen. Da staunt man, wie einem Kirche und Wissenschaft Märchen erzählen.
In meinem nächsten Urlaub fahre ich nach Kirchbrak und schaue mir mal diese geheimnisvolle Kirche an. Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder ein Buch über Jesus gelesen. Kein einziges war dabei, das halb so gut war wie das von Walter Langbein.
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Religiongeschichtliche Fakten - informativ & spannend, 6. Januar 2005
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
"Gemessen an der langen Regierungszeit der Heiligen Frau am Götterhimmel, ist das Christentum heutiger Prägung ein sehr junges Phänomen."
(Margaret Starbird)
Noch nie hat ein Roman eine solche Vielzahl an Publikationen von Sachbüchern nach sich gezogen, wie Dan Browns Religionsthriller "Da Vinci Code", der in deutscher Sprache unter dem Titel "Sakrileg" veröffentlicht wurde.....
"Das Sakrileg und die Heiligen Frauen" zeichnet sich weniger durch spekulative Diskussionen aus, als durch hervorragend recherchierte und akribisch zusammengestellte Fakten. Am Anfang seines Buches stellt Walter-Jörg Langbein zunächst einige falsche Behauptungen in Dan Browns Roman hinsichtlich Leonardo Da Vinci richtig. So war z. B. "Da Vinci" nicht der Name des Renaissance-Genies, sondern bezeichnete den Ort seiner Herkunft. Leonardo konnte auch keine Nachricht in "Mona Lisa" (Amon und Isis) codieren, da sein Gemälde erst Jahrzehnte nach seinem Tod als solche bezeichnet wurde. Nach weiteren Korrekturen hinsichtlich Biographie, Werken und Charakter Leonardos werden die Aussagen Browns bezüglich des Konzils von Nicäa, der Rolle Kaiser Konstantins, der Kanonisierung des NT und den Schriftrollen von Qumran etc. anhand historischer Fakten widerlegt.....
.........dann nimmt der Autor die (von Dan Brown fehlinterpretierte) Spur der "Heiligen Frauen" auf, die in das vorgeschichtliche Megalithzeitalter führt, als von der, im Matriarchat lebenden Menschheit, die "Urgöttin" oder "Große Mutter" verehrt wurde. In ihrer Tradition stehen die Göttinnen des Altertums und die Heiligen Frauen, die den ewigen Zyklus von Geburt-Leben-Sterben-Geburt usw. verkörpern. Von der sumerischen Inanna, der ägyptischen Hathor (Isis), der babylonischen Astarte bis Maria Magdalena. Auch der vom AT überlieferte und von den Propheten gegeißelte Polytheismus der Israeliten kannte die Verehrung der Göttin Aschera, deren Standbild u. a. im Tempel von Jerusalem präsent war. Den Enamationen der Muttergöttin wurden zunächst männliche Pendents, (Dumuzi, Tamuz, Osiris u. a.,) zur Seite gestellt, die sie dann jedoch allmählich verdrängen sollten. Die Religion eines "Gottvaters" und die Etablierung patriarchalischer Kulte bis hin zur christlichen Kirche, führte angefangen mit der Dämonisierung Liliths, der ersten Frau Adams, über die Verleumdung und Verteufelung alles Weiblichen bei den antiken und mittelalterlichen Kirchenväter bis hin zu Martin Luther. So versuchten Petrus, Paulus und der Evangelist Lukas alle Hinweise auf die Bedeutung Maria Magdalenas als wahre Nachfolgerin Christi zu beseitigen. Von Gregor I. wurde sie zur Prostituierten erklärt und erst 1969 durch den Vatikan rehabilitiert. Obgleich die historische Johanna aus Ingelheim (als Johannes XX.) mitgezählt wird, erscheint sie nicht auf der Papstliste. Auch kennt das NT keine Verpflichtung zum Zölibat. Die Templer verehrten das weibliche Prinzip in ihrem "Baphomet" (Sophia)....
Der Religionswissenschaftler Langbein kommt schließlich zu folgendem Ergebnis: Was für die (patriarchalische) Kirche ein Sakrileg darstellt, ist dennoch nicht ein solches, denn ein verheirateter Rabbi und Familienvater Jesus ist die Vollendung seiner Doppelnatur als Gott und Mensch. Darüber hinaus eröffnet die Rückbesinnung auf das Weibliche im Christentum, als Voraussetzung für einen anderen Umgang mit "Mutter Erde", auch eine Chance namens Zukunft.
Mit "Das Sakrileg und die Heiligen Frauen" ist Walter-Jörg Langbein ein "Factbook" gelungen, das die Kernfragen zu der mit Dan Browns Thriller aktuell aufgeworfenen Thematik beantwortet. Das spannende, empfehlenswert Buch hält zudem, was sein Titel verspricht und ist mit 5 Amazonsternen zu bewerten.
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78 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit über die Geschichte des Christentums, 1. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Langbein hat nach seinen beiden Lexika ein weiteres Werk über religiöse Fragen geschrieben, Er greift wichtige Themen auf, die auch in Dan Browns Roman eine Rolle spielen. Aber Langbein korrigiert wichtige Fehler Browns und weist nach, dass das Sakrileg viel größer ist als Brown vermutet. „Das Sakrileg und die heiligen Frauen" hat mir viel gegeben. Ich habe viel über alte Kulturen und ihre Glaubenswelten gelernt. Mir wurde klar, dass unsere Welt immer mehr den religiösen Glauben verliert, weil immer mehr Menschen keine religiösen Wurzeln mehr haben. „Das Sakrileg und die heiligen Frauen" gibt den Zugang zu den Wurzeln des Glaubens zurück. Es ist dabei aber kein frömmelndes Buch. Es ist vielmehr sachlich und kritisch. Es ist unvoreingenommen.
Es ist gar nicht so leicht, dieses Buch zutreffend zu umschreiben. Man muss es Seite für Seite lesen. Es ist ein spannender Mythen- und Religionskrimi, dabei aber ein Sachbuch und kein Roman. Es ist ein kritisches Buch über die Kirchengeschichte, die seit den Zeiten von Jesus von Nazareth verfälscht wurde. Es ist ein aufklärendes Buch über Jesus, sein Leben, seine Jünger, seine Feinde. Es ist ein Buch über Jesus und die Frauen und seine Gegner in seiner unmittelbaren Umgebung. Es ist ein Buch über Jesus und wie er sich eine christliche Kirche vorgestellt hat. Frauen spielten da eine zentrale Rolle, besonders Maria Magdalena. Es ist ein Buch über die Verdrängung der Frau.
Langbeins Buch spricht Freunde wie Gegner der heutigen christlichen Kirchen an. Es zeigt, wie die Geschichte des Christentums hätte verlaufen können. Es zeigt, wie wir heute und morgen wieder zu einem zeitgemäßen Glauben zurückfinden können. Es ist deshalb wichtig, weil wir vor einem gewaltigen Konflikt stehen: Zum Beispiel im Konflikt mit anderen Religionen wie dem Islam müssen wir wieder Position beziehen.
Langbeins Buch beweist, dass es möglich ist, über wichtige Fragen des Lebens zu schreiben und dabei packend, spannend und lehrreich und informativ zu sein.
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56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Sakrileg und die Heiligen Frauen, 7. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Der Autor versuchte sich in Antworten und Präzisierungen auf Dan Brown's Buch „Sakrileg" und deckt dabei auf, dass besagter Autor in vielen Bereichen falsch und oberflächlich recherchiert hat. Ob Brown dies absichtlich oder unwissentlich getan hat, stellt er nicht in Frage. Zum guten Glück ist besagtes Buch „nur" ein Thriller und nicht ein Sachbuch, und als solches muss es auch gelesen werden.
WJL jedoch hat für sein Sakrileg seriös und genau recherchiert und belegt seine Theorien auch mit Fakten und einem enormen Fundus an Literaturnachweis, den wir bereits schon aus seinen früheren Büchern kennen.
Er belegt mittels derer, dass die von Jesus zu gründen wollende Religionsgemeinschaft mithilfe namhafter Frauen zustande kommen sollte. Dass ihm dabei seine nächste Anvertraute, Maria Magdalena tatkräftig zur Seite stand, ist, wie er zu recht schreibt, keine Sakrileg, sondern Bestandteil der Lehre des „Rabbis" im damaligen Israel.
Er zieht Parallelen zu Kulten, Kulturen und gar Religionen, die weit in die vorchristliche Ära zurückreicht, ja sogar noch in das vordynastische Ägypten, und zeigt einerseits auf verblüffende Art und Weise die Rolle Heiliger Frauen auf, andererseits belegt er mit knallharten Fakten, dass die Apostel und Evangelisten und das Papsttum in seinen frühesten Anfängen die Heiligen Frauen mehr und mehr aus dem Christentum ausgegrenzt haben.
Damals wurde die Frau mit der Schlange als das Böse schlechthin gleichgesetzt, das ja an sich ein Sakrileg ist, ist sie doch, die Schlange selbst, Sinnbild für Leben. So schlägt er gerade mit diesem Beispiel einen Bogen vom vordynastischen zum Pharaonischen Zeitalter der Ägypter in die Anfänge des Christentums zu Beginn der Zeitenwende.
Immer wieder weist der Autor darauf hin, dass gerade der Evangelist Lukas im Gegensatz zu seinen drei anderen Kollegen fast penetrant die Frauen im allgemeinen und Maria Magdalena im speziellen aus seinen Schriften zu streichen oder zumindest zu verschweigen versuchte. Als Sünderin und gar Hure wurde sie dargestellt, obwohl eigentlich gemäss alten Originaltexten anzunehmen ist, dass sie vermutlich die geliebte Ehefrau Jesu und Mutter ihrer gemeinsamen Kinder war.
Dem gegenüber stellt er das apokryphe Thomas- Evangelium, das bei den Koptischen Christen voll akzeptiert und aufgenommen wurde.
Auch der Apostel Petrus sah in Maria Magdalena eine Rivalin gegenüber dem „Meister", und so ist es nicht verwunderlich, dass dann später auch noch Paulus das Seinige dazu beitrug, dass der erste Stellvertreter Jesu ein Mann und nicht eine Frau, also der „Fels" Petrus wurde.
Dass das gesamte Christentum in den letzten 2000 Jahren einen anderen Verlauf genommen hätte, wenn die Vertraute Jesu als rechtmässige Nachfolgerin bestimmt worden wäre, steht ausser Zweifel.
Aufgrund der eingangs erwähnten gründliche und fundierten Recherchen und buchstabengetreuen Übersetzung alter Schriften sind genau solche Überlegungen absolut kein Sakrileg, im Gegenteil, der Autor überzeugt mit einfachen Erklärungen verständlich zu machen , auf was uns die Theologie ja immer wieder hinweist:
Jesus war göttlich und menschlich zugleich. Und gerade das beweist ja, dass weder von Sakrileg noch von Blasphemie gesprochen werden kann.
Dem Autor ist mit diesem Buch sicher wieder ein kleines Meisterwerk gelungen, das bei vernünftiger Betrachtungsweise viel zum Verständnis der Bibel beizutragen hat und absolut nicht an den Grundpfeilern des Christentums rüttelt.
Wohl aber müssen in einigen Bereichen dieser Religion zu Beginn des dritten Jahrtausends einige Korrekturen angebracht werden, um dem Überleben dieser Gemeinschaft eine Chance zu geben. Eine dieser Korrekturen könnte sicher das Einbinden der Frau in verantwortungsvolle Aufgaben dieser Religion sein, so wie es der „Rabbi und Meister" damals eigentlich gewollt hätte.
Ich kann diese Buch wärmstens empfehlen und mit Nachdruck möchte ich sagen: Ein ehrlich gläubiger Christ sollte sogar stolz sein, es als Ergänzung und zum besseren Verständnis der Bibel unbedingt gelesen zu haben.
Norbert Jost
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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch spannender als das Sakrileg von Dan Brown, 14. Februar 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Nachdem unsere gesamte Familie Dan Browns "Sakrileg" gelesen hatte, wollte ich mehr über den geschichtlichen Hintergrund wissen und erfahren, wieviel Realität in Browns Roman steckt. Aus diesem Grund habe ich nach Literatur gesucht und bin mit o.a. Buch fündig geworden. Ich habe beim Lesen Nachtschicht machen müssen. Es war einfach spannend! Nun löcher ich meinen Mann, dass auch er das Buch schnell durchliest, damit wir darüber diskutieren können!
(Allerdings hat es mir die katholische Kirche nicht gerade sympatischer gemacht.)
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom ZDF empfohlen, 27. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Karfreitag zeigte das Zweite Deutsche Fernsehen eine Dokumentation über Maria Magdalena. Im Internet auf der Homepage hat das ZDF als Lektüre zu dieser Dokumentation das Buch "Das Sakrileg und die Heiligen Frauen" von Langbein empfohlen. Dareaufhin habe ich mir das Buch besorgt und sehr gründlich gelesen.
Langbeins Buch ist sehr sorgfältig geschrieben. Es bietet eine Fülle von Einzelheiten,die aber übersichtlich angeordnet sind. Vieles, was die ZDF-Dokumentation nur angedeutet hat, bringt Langbein ausführlich. Und vieles, was im Fernsehen gar nicht zu sehen war, zeigt Langbein in seinem Buch.
Es gibt ja viele Bücher über den Roman von Dan Brown.Da wird in der Art von Erbsenzählerei Fehler für Fehler aufgelistet. Das finde ich langweilig. Langbein geht weit über Dan Brown hinaus. Wo Brown spintisiert, da bietet Langbein knallharte Fakten. Langbeins Sakrileg ist wirklich spannend,weil nichts erunden ist.
Nachdemich Langbeins Buch gelesen habe, bin ich begeistert.Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Es ist mir rätselhaft, was einzelne Kritiker an dem Buch auszusetzen haben. Das sind wohl Leute,die in jeder Suppe mit einer Lupe nach einem Haar suchen.Die sind erst froh, wenn sie etwas bekritteln und herummäkeln können.
Dan Browns Roman ist ein spannendes Buch zur Unterhaltung. Langbeins Sachbuch ist spannender, weil es keine Dichtung, sondern Realität ist! Die Realität ist im alle Sakrileg spannender als die Dichtung!
Ich gebe diesem Buch vonLangbein 5 Sterne,weil es das beste Buch ist, das ich seit langer Zeit gelesen habe!
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die echten Geheimnisse um das Sakrileg, 31. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Ich habe mit Spannung Dan Browns Roman "Sakrileg" gelesen und freue mich schon sehr auf den Kinofilm zum Buch. Walter Langbeins Buch hat mir sehr viele spannende Informationen gebracht. Wer wissen will, was es mit dem Sakrileg wirklich auf sich hat, der sollte unbedingt neben Browns Roman Sakrileg auch Langbeins Sachbuch lesen.
Langbeins Sachbuch ist spannend geschrieben, höchst interessant wegen der knallharten Fakten. Kürzlich wurde in einer Sendung des WDR gesagt, dass Langbeins Sakrileg eines der seriösesten Bücher zum Thema ist. Nachdem ich es nun gelesen habe, kann ich nur zustimmen! Ich glaube, es ist vielleicht sogar das seeriöseste Buch zum Theam. Das beste ist es auf alle Fälle!
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, wenig wissenschaftlicher Stil, 12. Februar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Sakrileg und die Heiligen Frauen/ Das Geheimnis um Jesu Nachkommen/ Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code (Taschenbuch)
Nach den hymnischen Rezensionen auf dieser Site habe ich mir gleich nach der Lektüre von "Sakrileg" dieses Buch gekauft und es gelesen. Nun ja. Peinlicher Weise erinnert der Stil manchmal sehr an den Roman, auf den es sich vielfach bezieht, was zwar zur guten Lesbarkeit beitragen mag, aber die Plausibilität des Werkes nicht unbedingt erhöht. Der Autor hat zwar eine (für das Fachgebiet nicht sehr umfangreiche) Bibliographie angefügt, doch im Text selbst bleiben seine Verweise auf die Originaltexte oftmals eher ungenau. Zitiert wird relativ wenig, und die Auswahl der Zitate scheint auch etwas willkürlich. Ich hätte mich wirklich gefreut über die Untermauerung der Thesen, die Dan Brown in seinem Buch vorträgt, ich halte sie zumindest teilweise für sehr plausibel und nachdenkenswert. Allein: viel Neues fördert der Autor leider nicht zu Tage. Und was die ausführliche Abschweifung über die Marienerscheinung in Mexico mit dem Thema zu tun haben soll, weiß ich auch nicht recht. Zweifellos will der Autor damit die tatsächliche Existenz des weiblich Heiligen in unserer Welt "beweisen". Ich finde, das hätte er, um der Wissenschaftlichkeit willen, besser lassen sollen. So interessant die Geschichte ist: sie wirkt ein wenig deplaziert. Und noch ein Wort zum Stil: Pausenlose Wiederholungen einer Information, teilweise mit wortwörtlichen Wiederholungen ganzer Sätze, machen eine Sache nicht glaubwürdiger. Im Gegenteil: sie lassen befürchten, dass dem Autor stichhaltige Argumente eher fehlen, weshalb er beschwörend und formelhaft seine Ansichten wiederholt.
Ich hätte mir gewünscht, dass dieses faszinierende Thema mit weniger unwissenschaftlichen und stark emotional unterlegten Schnörkeln dargeboten wird. Die tatsächlich interessanten Details gehen im Gesamten fast unter. Immerhin: letztlich kann man wohl mit ein wenig mehr Sicherheit davon ausgehen, dass Dan Brown bei aller Geschichtsklitterung den Finger auf eine wesentliche Wunde des Christentums gelegt hat. Und anhand der Bibliographie kann man ja auch selber weiterforschen...
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