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Kundenrezensionen

593
4,3 von 5 Sternen
Die Päpstin
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. August 2013
Zum Inhalt ist schon viel geschrieben worden, deswegen lasse ich diesen Part einfach mal aus und berichte nur, wie ich den Roman "erlebt" habe.
Was macht ein gutes Buch aus? Mich hat es gefesselt, ich habe in jeder freien Minute das Buch zur Hand genommen, habe mitgefiebert und bin jetzt tot unglücklich darüber, dass ich es ausgelesen habe! Eine innere leere ist entstanden, die jetzt ein gutes Buch erst wieder füllen muss. Was will man mehr? Johanna ist ein starker und sehr charismatischer Charakter. Eins der besten Bücher, die ich gelesen habe! Danke!
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2002
"Die Päpstin" erzählt die fesselnde Geschichte einer Frau aus ärmsten Verhältnissen, der als Mann verkleidet ein gigantischer Aufstieg in der Gesellschaft des Frühen Mittelalters gelingt: Vom "falschen" Mönch zum Medicus des Papstes, gelingt es dem Mädchen Johanna unter dem Decknamen Johannes Anglicus schließlich, selbst die Papstwürde verliehen zu bekommen.
Ob die Geschichte tatsächlich authentisch ist, ist historisch nicht nachweisbar. In Donna W. Cross' Darstellung wird sie jedoch so überzeugend und facettenreich lebendig gemacht, dass diese Frage nicht weiter wichtig ist.
"Die Päpstin" ist aber nicht nur eine spannende, unterhaltsame Geschichte, die niemals langweilig wird, sondern auch ein hervorragend recherchiertes Dokument des Frühmittelalters. Dass Donna W. Cross dabei, was die Chronologie der historisch stattgefundenen Ereignisse anbelangt, zugunsten der Logik ihrer Geschichte nicht immer historisch ganz korrekt bleibt, ist verzeihlich.
Das einzig bedauerliche ist dennoch, dass hinter der schillernden Figur der Johanna sehr viele Nebenfiguren schlichtweg als Fragmente verblassen. So ist es ein wenig unglaubwürdig und einfach, uns Lesern den Vater Johannas als durch und durch "bösen" Menschen weismachen zu wollen - trotz all dem frühmittelalterlichen Fanatismus (der im übrigen auch umstritten ist!). Die männliche Gegenfigur bildet der tapfer-kühne, blondgelockte ritterliche Schönling, mit dem sich Johanna zum Ende des Buches einlässt - eine männliche Traumfigur, aber auch wunderbar unglaubwürdig. Dies trifft leider auch auf den langweilig-durchtriebenen Fiesling am päpstlichen Hofe zu, der wie in einem Disney-Zeichentrickfilm immer an die Macht zu gelangen versucht, was ihm (natürlich, wie auch sonst?!) nicht gelingt.
Der böse Vater, der schöne Held, der höfliche Intrigant - alle, alle sind sie da. Ob dies menschliche Wesen aus Fleisch und Blut sind, sei dahingestellt. Die Autorin investiert deutlich zu stark in ihre Hauptfigur, so dass es am anderen Ende gehörig dürftig ausfällt. Dafür muß Donna W. Cross' sonst so schillernd inszenierte Geschichte leider ein Sternchen einbüßen.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. August 2001
Dieses Hörspiel ist einer der gelungesten Umsetzungen eines Buches, das ich je gehört habe. Jeder der das Buch gelesen hat, wird überhaupt nicht enttäuscht. Im Gegenteil, man erlebt noch einmal -und durch die hervorragende musikalische Einfassung- vielleicht sogar intensiver als beim Buch diese besondere Atmosphäre. Wie man merkt bin ich schichtweg begeistert -ohne wenn und aber.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2015
Umstritten unter Historikern, von der katholischen Kirche tabuisiert. Die Geschichte der Päpstin Johanna welche im 9. Jahrhundert gewirkt haben soll. Ein Roman der viele Fragen aufwirft, aber auch Fragen beantworten kann …

Buchcover:

Ein eindrucksvolles Gemälde welches alles Wesentliche enthält was es zu Päpstin Johanna zu zeigen gibt: Sie sitzt auf dem päpstlichen Thron, um sich ihre engsten Mitarbeiter, und geht ihren Aufgaben nach. Außerdem sieht man dass sie schwanger ist. Und diese Schwangerschaft wurde ihr ja zum Verhängnis …

Figuren:

Johanna von Ingelheim, später besser bekannt als Papst Johannes Anglicus. Wollte sich nicht mit der Rolle der Frau des 9. Jahrhunderts zufrieden geben. Mit viel Mühe, Glück und Verstand (wovon sie eine Menge besaß, was zu der damaligen Zeit schon fast an Hexerei grenzte) erhielt sie eine gut fundierte Ausbildung im Lesen und Schreiben.

Gerold, ein Ritter, Herr auf der Burg Villaris. Zwar wesentlich älter als Johanna und zudem verheiratet, verlieben sich die beiden. Beschützt und unterstützt Johanna bei ihrem Werdegang.

Der Dorfpriester von Ingelheim, Vater von Johanna und ihren Brüdern Matthias und Johannes. Absolut davon überzeugt dass Frauen nichts wert sind, die Sünde selbst, und auf keinen Fall etwas lernen dürften.

Gudrun, die Frau des Dorfpriesters, eine “Heidin” die er von seinen Reisen mitgebracht hat.

Arsenius und Anastasius, Vater und Sohn, Römer, aus einflussreicher Familie, ständige Widersacher Johannas und nur auf ein Ziel fixiert: dass der Sohn als erster der Familie den päpstlichen Thron besteigt.

Klappentext:

“Im bitterkalten Winter des Jahres 814 bringt die heidnische Frau des Dorfpriesters ein Mädchen zur Welt: Johanna. Sie wächst in einer Welt düsteren Aberglaubens auf, gegen den ihr Vater grausam zu Felde zieht; er lässt sogar die Hebamme des Ortes als Hexe verfolgen. Ein Mensch erkennt bei Johanna besondere Gaben – Aeskulapius, der Pädagoge aus dem fernen Byzanz, weist sie als einziges Mädchen in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Doch beinahe wird Johanna ihr Wissensdurst zum Verhängnis. Nur der Ritter Gerold, ihr Freund und späterer Liebhaber, vermag sie vor dem grausamen Magister Odo zu bewahren. Nach einem verheerenden Feldzug der Normannen weiß sie endgültig: Frauen wie sie überleben in dieser Welt nicht. So geht sie als Mönch verkleidet ins Kloster Fulda. Als Medicus betritt sie Jahre später Rom, die Stadt des Papstes – wo die Wechselfälle des Schicksals sie schließlich selbst auf den heiligen Stuhl bringen.”

Mein Eindruck:

Von Anfang an war ich fasziniert von dieser Geschichte. Leider wurden ja die meisten Schriften über Päpstin Johanna vernichtet, sie wurde von Seiten der katholischen Kirche ausradiert. Bis hinein ins 16. Jahrhundert jedoch war ihr Schicksal allgemein bekannt, und die Bemühungen der Kirche sie vergessen zu lassen wurden von Historikern durchkreuzt welche ihre eigenen Schriften verfassten. Da über das Leben der Johanna nicht mehr viel zu erfahren ist musste die Autorin natürlich einen Rahmen nach eigenen Vorstellungen gestalten, angefangen mit der Geburt und der Kindheit des Mädchens. Meiner Meinung nach ist ihr das aber außerordentlich gut gelungen. Obwohl es keine besonders aufregenden Passagen gibt die einen mitfiebern lassen wird man doch von der Erzählung im Ganzen gefesselt und möchte von Seite zu Seite wissen wie es weiter geht. Die Lebensumstände sowohl der armen und bürgerlichen bis hin zur adeligen Bevölkerung, und natürlich des Klerus, werden sehr authentisch wiedergegeben. Genau so stellt man sich das Leben damals vor. Hart, beschwerlich, nur den grausamen Gesetzen der Natur und dem Willen des Adels und des Klerus folgend. Fehler, auch wenn sie noch so menschlich scheinen, wurden hart bestraft. Nur wer mit dem Strom schwamm und nicht negativ auffiel konnte überleben.

Ja, und obwohl man schon mit Beginn der Lektüre weiß welches Schicksal Johanna ereilte stimmt einen ihr Ende traurig und auch nachdenklich. Was, wenn es schon damals mehr Frauen ihrer Sorte gegeben hätte? Wie hätte sich die Gesellschaft, die Menschheit, entwickelt? Was, wenn Frauen mit Intellekt und Wissbegier damals hätten handeln und lernen können wie sie es gerne gewollt hätten? Wenn sie schon damals Mitspracherecht in Politik und Religion gehabt hätten wie es heute, zumindest in der westlichen Welt, eigentlich normal ist, wären uns dann einige Kriege, Diktaturen, Willkür der “oberen Zehntausend” und der religiösen Führer erspart geblieben? …

Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Darüber wie ungerecht die Welt damals war. Und es regt auch dazu an nicht in dem Bemühen nachzulassen die Errungenschaften der letzten 100 bis 150 Jahre zu wahren und zu verbessern. Auf dass wir irgendwann einmal, aber wohl nicht mehr zu unseren Lebzeiten, in einer perfekten Gesellschaft angekommen sind.

Fazit und Bewertung:

Unbedingt lesen! Unterhaltsam, informativ, anregend. Mit diesen drei Worten lässt sich dieses Buch hervorragend beschreiben. Und somit vergebe ich wohlverdiente 5 Teufelchen :D
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2013
Die Autorin greift in diesem Roman die Legende um die Päpstin Johanna auf:
Geboren in Ingelheim im neunten Jahrhundert als Tochter eines Priesters
wächst Johanna ohne Vaterliebe auf, dieser ist nur daran interessiert, daß
einer seiner Söhne der ebenfalls das Prieseramt ergreift. Doch der älteste
Sohn stirbt und dem jüngeren fehlt es an Intellekt und Fleiß. Johanna
hingehen ist sehr wißbegierig und nutzt jede Gelegenheit, lesen und
schreiben zu lernen, auch Latein und Griechisch. Nach einigen schwierigen
Stationen nimtm sie die Identität ihres verstorbenen Bruders an, mit kurzem
Haar und in Männerkleidung setzt sie Ihr Studium in einem Kloster fort und
schafft es zum Priester.

Ihr Weg führt sie schließlich nach Rom, wo sie sich mit ihren medizinischen
Kenntnissen bald einen Namen verschafft, vor allem, als sie den Papst von
einer Gicht befreien kann. Doch wie schon zuvor im Kloster schafft Johanna
sich durch ihre fortschrittlichen Gedanken Feinde, speziell, da sie einige
Dogmen der Kirche immer wieder hinterfragt und andererseits die Recht der
Frauen zu stärken versucht. Als Papst Leo stirbt und die Frage der Nachfolge
im Raum steht, ist Johanna ganz plötzlich der neue Papst. Als neues Oberhaupt
der Kirche führt sie ihren Kurs fort, stärkt die Rechte der Frauen und
kümmert sich um die Slums in Rom - als ihr plötzlich etwas dazwischen kommt:
Von ihrem früheren Beschützer und heutigem heimlichen Liebhaber Gerold wird
Johanna schwanger - ein schwierige Entscheidung steht ihr bevor.

Der Roman ist weitgehend frei von Spannungsbögen, dennoch wird der Leser
zum Weiterlesen animiert. Die schwierigen und grausamen Eigenheiten des
dunklen Mittelalters werden nahvollziehbar dargestellt. Weniger gelungen
sind die Charaktere, die, von Johannas Mutter abgesehen, entweder völlig
gutherzig oder abgrundtief böse sind, hier fehlen die Grautöne. Die Papstwahl
Johannas erfolgt plötzlich und völlig unglaubhaft. Mit dem geschichtlichen
Hintergrund nimmt es die Autorin auch nicht so genau, so werden Schlachten
mal eben 20 oder 30 Jahre vor oder rückdatiert, damit sie in die Handlung
passen. Besonders mißlungen ist der Anhang, in der die Autorin erörtert,
ob es die als Mann verkleidete Frau auf dem Papstthron je gegeben hat,
die Argumentation wirkt einseitig gefärbt und nicht schlüssig.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2006
Wenn man das Buch gelesen hat - und das habe ich in einem einzigen Tag gemacht, denn es ließ mich nicht mehr los - dann ist dieses Hörspiel eine schöne und gut gemachte Ergänzung. Wenn man das Buch allerdings nicht kennt, fehlen viel zu viele Zusammenhänge, die den Inhalt verfälschen. Es hat mich schon gewundert, dass man ein Buch von über 500 Seiten auf 2 CD`s packt.
Ich hätte es besser gefunden, mehr von dem Inhalt preiszugeben und dann eben 4 oder 5 CD´s anzubieten. Schade.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2001
Das beim Audio Verlag erschienene Hörspiel des Mitteldeutschen Rundfunks "Die Päpstin" ist in vielerlei Hinsicht beieindruckend.
Zum einen ist es gelungen, das 566 Seiten starke Buch von Donna Woolfolk Cross auf eine Hörspielzeit von nur 150 Minuten zu reduzieren, ohne dabei die Aussagekraft zu beeinträchtigen.
Das Hörspiel lebt davon, daß sich die Geschichte in zwei verschiedenen Zeiten, nämlich das Hauptgeschehen im 9. Jahrhundert und die erläuternde Nebenhandlung einige hundert Jahre später stattfindet.
Brilliant ist die Sprecherin der "Päpstin", Angelica Domröse, die ihre Rolle nicht nur weiblich sondern auch männlich glaubwürdig spricht. Hilmar Thate, Ernst Jacobi und die anderen Sprecher/innen überzeugen ebenfalls voll.
Die gesamte Inzenierung, vor allem der Klangteppich, ist tadellos.
Desweiteren ist das Hörbuch außergewöhlich gut illustriert (das Booklet umfaßt 16 Seiten!).DasPreis-Leistungsverhältnis sollte anderen Hörbuchverlagen als Ansporn dienen!
D. Lambrecht
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 1999
Da saß ich als Studentin der Geschichtsdidaktik oft gelangweilt über meinen Büchern und versuchte, mir zeitliche Reihen der Päbste zu merken. Nach der Lektüre von 'Die Päbstin' erscheinen sie mir so ausgefüllt mit Leben, so wahrhaftig, als hätte ich sie persönlich gekannt. Die erzählten geschichtlichen Ereignisse mögen den ein oder anderen verwirren, daher mein Tipp: die Anmerkungen der Autorin vor Beginn der Lektüre lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2010
Ich hatte mir zuerst den Film angesehen und dann das Buch gelesen, in der Hoffnung, dort den Tiefgang zu finden, der im Film fehlte.
Allerdings stellte sich dann heraus, dass die Verfilmung wirklich recht gut war und es den Tiefgang nicht gab.
Das Buch fängt recht spannend an und man wird schnell in die Welt des Mittelalters mit all ihren düsteren Erscheinungen entführt. Irgendwann jedoch hatte ich Mühe weiter zu lesen, die Menschen waren mir einfach zu eingleisig in ihrer plakativen Charakterisierung, entweder war man gut oder schlecht. Es gab nur wenig dazwischen, lediglich den Nebenfiguren wurde so etwas wie Vielschichtigkeit zugebilligt.
Johanna war von der 1. bis zur letzten Sekunde einfach nur edel und gut, zu keiner Zeit hatte sie Skrupel oder Bedenken. Der 2. Gutmensch, natürlich auch seiner Zeit voraus, war Gerold, der Liebste von Johanna, seine Frau hingegen böse und hinterhältig. Immerhin konnte man relativ sicher sein, dass die Bösen sterben mußten und die Helden erst zum Schluß das bekannte und tragische Ende fanden.
Mir persönlich wäre eine Heldin, die auch Zweifel hinsichtlich ihres Tuns oder ihres Verhältnisses zur Kirche/Gott hat, lieber gewesen.
Man hätte - in meinen Augen - mehr daraus machen können. 3 Sterne, weil es ein interessantes Thema ist und auch gute Beschreibungen liefert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2009
Ich war schon gestern im Film "Die Päpstin" und war total begeistert.
Ich hatte mir extra vorher das Buch ausgeliehen und schon ca. 20 Seiten angelesen, bevor ich im Film war.
Gestern nacht nach dem Film und heute habe ich dann das ganze Buch ausgelesen ( hatte heute keine Uni ).
Ich hatte vorher einige schlechte Dinge über das Buch gehört und habe es deshalb bisher nicht gelesen.
Dann habe ich es neulich in der Stadtbibliothek gesehen und gedacht " Na ja , kannst ja mal reinschauen vor dem Film"...
Mir hat es einige der vergnüglichsten, spannendsten, unterhaltsamsten Lesestunden des Jahres
verschafft!
Ich gebe vielen der eher negativen Rezensionen hier etwas recht, die Nebenfiguren sind etwas/ ziemlich klischeehaft geschildert und auch das historische Umfeld mag in einigen Dingen anders gewesen sein.
Warum das alles egal ist ?
Man fühlt sich einfach so sehr in Johanna ein, das bildungshungrige, selbstbewusste Mädchen , das unter den geistigen Beschränktheit seiner Zeit leidet und tief in ihrem Herzene weiss, dass Gott sie für einen ganz besonderen Weg bestimmt hat...
... Aber das sich auch nach der Liebe ihres Lebens sehnt und weiss, dass es ohne sie nicht vollständig ist ...
Schaut euch auf jeden fall den Film an! Johanna Wokalek IST Johanna ...
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