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Kundenrezensionen

20
4,4 von 5 Sternen
Urbat - Der verlorene Bruder: Roman
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2011
Grace hat Daniel aus den Klauen des Wolfes befreit - aber nun läuft sie selbst Gefahr, sich an ihn zu verlieren. Um das zu verhindern, trainiert sie mit Daniels Hilfe ihre Kräfte zu kontrollieren. Doch dann bekommt Grace einen Anruf von Jude: "Du kannst ihm nicht vertrauen. Bitte, Gracie, glaube mir. Ihr seid alle in Gefahr. Du musst wissen, dass ..." Während Grace sich in die Suche nach ihren Bruder stürzt, entfremdet sie sich immer mehr von Daniel.

Bei ihren Recherchen trifft sie auf den mysteriösen Talbot, der ihr bei der Suche nach Jude helfen will und zudem äußerst attraktiv ist. Da Daniel ihr nicht mehr helfen will, greift sie gern auf Talbot zurück - schließlich muss sie Jude retten! So gerät Grace immer mehr auf Abwege und bemerkt nicht, dass sie den Wolf in ihr in die Hände spielt ...

Dieses Buch hat bei mir zwischenzeitlich großen Frust ausgelöst, denn aus meiner Sicht benahm sich Grace streckenweise einfach nur idiotisch. Fast der gesamte Plot beruht darauf, dass sie und Daniel Geheimnisse voreinander haben. Doch auch wenn ich Graces Gekränktheit wegen Daniels Heimlichtuerei nachvollziehen konnte, war ich entsetzt von ihrer grenzenlosen Naivität. Ihr Verhalten fand ich des Öfteren alles andere als angemessen und gänzlich unüberlegt. Der Beispiele gibt es viele, doch ich will mich beschränken: Da schenkt sie einen "dahergelaufenen Kerl" nahezu blindlings Vertrauen und hinterfragt nicht einmal dessen Motive. Der Charakter von Talbot war mit persönlich etwas zu offensichtlich angelegt und ich finde, dass das Ende ihn nicht gerecht wird. April, die in diesem Band auch wieder von der Partie war, empfand ich trotz interessanter neuer Aspekte den größten Teil nur nervig und wenig sympathisch. Gabriel, der erfreulicherweise wieder einen Auftritt bekommt, war für mich trotz seiner Argumente ein Feigling. Und Daniel war ein Totalausfall, da er in dem Buch zum einen eher eine Nebenrolle spielt und zum anderen mit seiner Geheimniskrämerei erst recht das ganze Desaster befeuert. Am besten gefiel mir am Buch noch das Ende, welches für mich mit einigen Überraschungen aufwartet und wo Grace und Daniel zum ersten Mal in diesem Buch wirklich miteinander offen sprechen. Außerdem fand ich es sehr interessant, mit Grace zusammen die Fähigkeiten eines Urbats zu entdecken und andere Arten kennenzulernen.

Insgesamt ein Buch, wo ich mehr als einmal die Protagonistin kräftig schütteln wollte und nicht mit der Heldin, sondern wegen der Heldin gelitten habe. Mit großzügiger Wertung:

3 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Buchgestaltung

Wieder hat sich der Aufbau Verlag dem Original Motiv bedient, welches ich ganz gut finde. Ich finde dieses Mal aber, dass der deutsche Titel sehr viel besser passt. 'The lost Saint' müsste man schließlich mit 'dem verlorenen Heiligen' übersetzten und da passt das Wort 'Bruder' einfach viel besser, weil es hier ja um Jude geht.

Meinung

Wow ' das nenn ich mal mit Emotionen Achterbahn fahren! Urbat: die dunkle Gabe hat mir schon sehr gut gefallen, aber der zweite Band hat das alles noch einmal getoppt! Nach dem Lesen war ich echt sprachlos und zähle die Reihe jetzt zu meinen Lieblingsbüchern dazu :) Dieses Buch ist auf alle Fälle Kandidat für 'bestes Buch des Monats' ! :D

Bree Despains schafft es noch immer wunderbar Mythologie mit religiösen Aspekten zu verbinden. Auch hier, kann ich euch versichern, dass letztes nicht die Überhand gewinnt. Im ganzen Buch wird Religion sogar weniger thematisiert als im Vorgänger. Grace beginnt sogar große Zweifel an ihrem Glauben zu haben und dieser Konflikt war äußerst interessant. Zudem finde ich, dass die Religion dem Thema Liebe wieder eine wunderbar authentische Note verpasst hat.

In Band zwei geht es hauptsächlich um drei Dinge. Erstens, Grace die verzweifelt nach ihrem Bruder Jude sucht. Zweitens, der Grace-Daniel-Konflikt und drittens Grace und ihre neuen Kräfte, was etwas mit Punkt zwei zu tun hat. Ich habe diesen Konflikt zwar schon kommen sehen, aber irgendwie hat sich alles ganz anders entwickelt, als ich es mir gedacht hätte. Beide haben voreinander Geheimnisse und beide sind an den Streitereien Schuld. Ich konnte sie auch immer beide sehr gut verstehen, weil sie einfach versuchen sich gegenseitig zu schützen.

Grace macht sichtlich eine Entwicklung durch. Sie möchte nicht nur herum sitzen und darauf warten, dass der Fluch sie einschränkt, sondern aktiv etwas dagegen tun oder zumindest die Gabe dazu nutzen etwas Gutes zu tun. So gerät sie immer mehr in einen Sog aus Selbstzweifeln und aufkeimendem Mut und ist hin und her gerissen, zwischen dem Drang etwas zu unternehmen und dem Versprechen Daniel gegenüber.
Als dann Talbot ins Spiel kommt, der Grace anbietet sie zu trainieren wird alles noch komplizierter. Was ich wirklich klasse fand war, dass es kein Liebesdreieck gab. Zwar geht von Talbot schon der Reiz des neuen aus, aber Grace weiß zu jeder Sekunde des Geschehens, das sie Daniel liebt und ihn niemals auf solche Art betrügen will.

Durch Talbot als neuer Charakter kommt jede Menge Action ins Spiel. Ich war wirklich überrascht wie viele blutige und spannende Kämpfe es in diesem Buch gab!
Besonders zum Ende hin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Wie erfahren sehr viel über die Urbats, wobei man sich einiges schon denken konnte und anderes ganz neue Erklärungen mit sich bringt. So fand ich es z.B. sehr schön Gabriels Geschichte zu hören und auch auf Daniels Vergangenheit wird weiter eingegangen. Grace ist die ganze Zeit dabei etwas Neues zu lernen und Band 2 bietet auch jede Menge neue paranormale Geschöpfe.

Die Charaktere sind immer noch großartig und liebenswert. Grace entwickelt sich mehr und mehr zu Kämpferin und lernt sich selbst zu schützen. Zudem hat sie mehr Biss bekommen und wirkt nicht mehr ganz so verloren und verunsichert wie noch in Band 1. Daniel kommt nicht mehr ganz so häufig in der Handlung vor, aber die Szenen mit ihm und Grace bleiben immer noch romantisch oder witzig und einfach herrlich dramatisch. Talbots Charakter hat mir auch gut gefallen. Er ist kein typischer Bad Boy, hat seinen Kapiteln aber dennoch etwas Mysteriöses verliehen. Man wusste nie so genau, ob man ihm nun trauen konnte oder eben nicht.

Und dann gibt's da ja noch das Ende! Hier kommt das zweite WOW.

Ich meine'das Ende war rasant, so, SO spannend und ich würde mich am liebsten sofort in einen Flieger setzten, um der Autorin das unfertige Manuskript für Band 3 aus der Hand zu reißen und es lesen zu können! Ich will mehr!!! Und das schlechte am Buch? Tja, für mich gibt's da absolut nichts, gar nichts, das mich in irgendeiner Weise gestört hat oder so'oh, doch'das wir so lange auf Band 3 warten müssen! Wie soll ich das überleben? ;)

Fazit

Wer Band 1 mochte wird Band 2 LIEBEN! Das Buch war super spannend, bietet ganz viel Action und Drama und ein Ende das euch aus den Socken haut! Uneingeschränkte Empfehlung!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2011
Urbat - Der verlorene Bruder ist eine Fortsetzung, die im Gegensatz zu so vielen anderen Mittelteilen einer Trilogie nicht etwa schwächer ist, sondern seinen Vorgänger sogar noch übertrifft. Schon der Prolog weckt die Neugier des Lesers und schafft eine gefährliche Atmosphäre mit düsteren Vorahnungen, die sich daraufhin durch das gesamte Buch zieht. Man möchte unbedingt wissen, was es mit den geheimnisvollen Geschehnissen, die im Prolog nur sehr kurz und knapp angedeutet werden, auf sich hat und um welche Figuren es sich darin handelt bzw. welche Charaktere in großer Gefahr schweben sollen.

Bree Despain versorgt den Leser vom ersten Kapitel an sowohl mit Spannung als auch mit der gewissen Portion Romantik zwischen Daniel und Grace. Judes Anruf gibt Raum für viele Spekulationen und wirft etliche Fragen auf, die natürlich erst im Verlauf der Handlung beantwortet werden. Was ist mit Jude geschehen? Wo hält er sich auf? Und, vor allem, vor wem warnt er seine Schwester so eindringlich?

Hinzu kommen die vielen Überfälle auf diverse Geschäfte, die mit ungeheurer Kraft und jeweils in nur wenigen Minuten verübt wurden, was schließlich nur einen Schluss erlaubt: Es sind keine Menschen am Werk gewesen, jedenfalls nicht nur. Die Frage ist aber, ob auch Jude etwas damit zu tun hat und sich damit ganz in der Nähe seiner Familie aufhält.

Neben der Sorge um Jude gibt es allerdings noch einen entscheidenden anderen Konflikt in diesem zweiten Teil: die Veränderung, die Grace durchmacht. Während Daniel sich nach seiner eigenen Heilung ein völlig normales Leben wünscht, möchte Grace ihre neuen Kräfte nicht ignorieren, sondern sinnvoll nutzen.
Es ist besonders interessant zu beobachten, wie Grace ihre neuen Fähigkeiten entdeckt und durch die Ich-Perspektive kann man auch ihren inneren Zwiespalt sehr gut nachempfinden. Einerseits möchte sie die Kräfte ausleben, die sie entwickelt, um mit ihnen Gutes zu bewirken, andererseits weiß sie auch um die Gefahr, sich dadurch an den Wolf zu verlieren, was sie jedoch noch nicht ernst genug nimmt. Dies kann man sehr gut verstehen, denn wer würde nicht trotz des Risikos die Fähigkeiten ausprobieren wollen, die man schon unter der Oberfläche schlummern spüren kann?

Leider führt diese Einstellung schließlich auch zu einer gewissen Distanz zwischen ihr und Daniel, weil sie ihn nicht mehr in ihre Vorhaben einweihen kann, da sie weiß, dass er sie daran hindern würde. Sie trägt jedoch nicht allein die Schuld daran, denn auch Daniel hat wieder Geheimnisse vor Grace und verschweigt ihr einiges, worüber sich natürlich auch der Leser so seine Gedanken macht.

Außerdem ist es noch besonders interessant zu sehen, wie Grace den Wolf schließlich doch immer stärker in sich spürt. Im ersten Band erfuhr man darüber nur etwas aus Daniels Erzählungen, im zweiten Teil kann man nun hautnah miterleben, wie der Wolf die Gedanken einer Person beeinflusst und diese immer mehr zu verändern versucht um endlich ausbrechen zu können.

Die Einführung eines neuen Charakters - Talbot - sorgt ebenfalls für ein paar tolle Momente und gibt dem Leser einige Rätsel auf, denn Talbot ist nur schwer zu durchschauen. Vor allem seine Gefühle für Grace, also ob er nur Freundschaft oder doch etwas mehr für sie empfindet, so wie seine wahren Absichten wecken die Neugier des Lesers, da man bis zum Schluss nicht weiß, was er wirklich im Schilde führt.

Etwas schade ist lediglich, dass man bezüglich Judes Warnung vor einer nur scheinbar vertrauenswürdigen Person ziemlich schnell einen Verdacht hegt, um wen es sich dabei handeln könnte, und eigentlich nur noch gespannt auf die Bestätigung wartet. Das schmälert den Lesegenuss aber nicht, denn es gibt noch genügend andere ungeahnte Wendungen, mit denen es Bree Despain gelingt den Leser zu überraschen.

Insbesondere das Ende ist für den Leser nicht nur völlig unerwartet, sondern schon fast ein Schlag ins Gesicht. Wenn man die letzte Zeile erreicht, kann man gar nicht fassen, dass es das schon gewesen sein soll. Das Ende kommt so plötzlich daher und ist dabei noch so schockierend, wie bei keinem anderen Buch zuvor. Einen so fiesen Cliffhanger gab es selten in der Literatur, vielleicht sogar noch nie, und das Warten auf den letzten, erlösenden Band wird damit nicht nur qualvoll, sondern absolut unerträglich!

Urbat - Der verlorene Bruder ist nicht nur eine gelungene Fortsetzung, sondern eine ganz fantastische, die ihren Vorgänger sogar noch übertrifft. Es ist spannend - von der ersten bis zur letzten Seite - und Bree Despain schafft es nicht nur den Leser zu überraschen, sondern auch ihn völlig zu schockieren.

Nach dem bereits wundervollen Vorgänger ist es wahrscheinlich kaum möglich noch länger mit dem Lesen dieses zweiten Teils zu warten. Doch man sollte sich auf den gemeinsten Cliffhanger aller Zeiten gefasst machen! Keine andere Fortsetzung wird man im kommenden Jahr so sehnlich erwarten wie den letzten Band dieser fesselnden Trilogie!
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am 11. Oktober 2012
Grace Divines Bruder Jude ist nun schon seit Monaten verschwunden - seit jener Nacht, in der sich alles verändert hat.
Grace rettete damals Daniel vor seinem Fluch und belud sich selbst damit.

Während Graces Mutter seitdem in manisch- depressive Phasen fällt, ihr Vater durch Amerika reist, um den verschollenen Jude aufzuspüren, versucht Grace ihre neugewonnenen Kräfte mit Hilfe ihres Freundes Daniel unter Kontrolle zu bringen. Laut Daniel muss Grace ihr inneres Gleichgewicht finden, sich mäßigen, um dem "Monster" in ihr nicht anheim zu fallen.

Außerdem träumt Grace von der Aufnahme an einer renommierten Kunstakademie, doch durch die Vorfälle der vergangenen Monate hat die heile Welt der Divines einen riesigen Sprung bekommen, sodass sich Grace ihre Träume selbst verbietet und eigentlich keine Zeit mehr für ein gewöhnliches Teenagerleben hat.
Sie will die Scherben ihrer zerbrochenen Familie zusammensetzen, Jude finden und ihm helfen, ihn retten - dabei muss sie doch selbst erst lernen, mit der Infektion zu leben und ständig auf der Hut sein, dass sie nicht ausbricht und sie zerstört.

Doch andererseits will Grace ihr neues Ich als eine Gabe annehmen und nicht als einen Fluch verteufeln - im Gegensatz zu Daniel, der sein zweites Ich nie annehmen konnte und wollte.
Sie will sich als barmherzige Samariterin sehen, die das Böse bekämpft und für das Gute einsteht, ihre Kräfte herausfordern, sie nutzen.
Doch ist der Weg, den Grace einschlägt, der richtige?
Ungeklärte Raubüberfälle in der beschaulichen amerikanischen Vorstadt Rose Crest rauben ihr zusätzlich den Schlaf.
Steckt ihr Bruder Jude hinter den Einbrüchen und dem Vandalismus?
Und wenn ja, warum?
Und wer warnt Grace wirklich vor drohenden Gefahren und vor achtlos verschenktem Vertrauen?
Wem darf sie nicht vertrauen?
Daniel?

Oder dem mysteriösen, attraktiven und hilfsbereiten Talbot, der unerwartet in Graces Leben tritt? Ist er das, was er zu sein scheint? Kann er ihre Beziehung zu Daniel in Gefahr bringen oder gefährdet er gar Grace selbst mit seinen Vorstellungen?

Rückblicke, um sich die Geschehnisse des ersten Bandes wieder in Erinnerung rufen zu können, werden leider nur spärlich und erst im Laufe der Geschichte eingestreut, sodass ich manchmal leichte Probleme hatte, mir das bereits Geschehene wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wie bereits der Vorgängerband ist auch "Urbat - Der verlorene Burder" spannend, überraschend und wendungsreich.
Die Autorin schlägt jedoch bald eine Richtung ein, mit der ich wirklich nicht gerechnet hätte, wäre ich doch mit Grace und Daniel lieber einen anderen Weg gegangen.
Neue Wesen werden eingeführt, die ich nicht erwartet hätte, nicht gebraucht hätte. Doch beides war wohl notwendig.
"Urbat - Der verlorene Bruder" gleitet stellenweise fast in Urban Fantasy mit Dämonen- und Straßenkämpfen ab, dem Kampf Gut gegen Böse.

Grace als Straßenkämpferin statt als braves Pastorentöchterlein war dann doch ein wenig übertrieben für meinen Geschmack.

War der erste Band noch so anders, so besonders, tiefgründig, ist der Nachfolgeband im Mittelteil schon fast gewöhnlich.
Während es im ersten Band noch um Fragen der Schuld und der Sühne, des Glaubens und der Liebe, der Vergebung und der Erlösung ging, geraten diese Fragen hier ein wenig in den Hintergrund. Stattdessen rückt der Kampf Gut gegen Böse vermehrt in den Vordergrund.

Dennoch wird Graces innere Wandlung sehr glaubwürdig und nachvollziehbar geschildert.
Als Leser spürt man regelrecht die Veränderungen, die in ihr vorgehen:
die innere Stimme, von der sie verführt wird, die sie manipuliert und anstiftet, die Hitze und Unruhe in ihr, die Gefühle, die sie überrennen, der Drang, sich bewegen zu müssen, der Energie freien Lauf zu lassen, die neu erworbenen Kräfte einfach auszuprobieren.
Gerne hätte ich noch mehr von diesem inneren Kampf gelesen als von Kämpfen mit Pflöcken und Fäusten.
Und diese verwandelte Grace war zwingend nötig sowie auch die Veränderungen in der Beziehung von Grace und Daniel, um der Geschichte neue Aspekte zu entlocken, sie voranzutreiben. Und genauso waren auch die Dämonenkämpfe nötig.

Der Anfang und das Ende sind wieder toll und richtig überraschend, versprechen mehr, die Weiterentwicklung der Charaktere und der Handlung ist gelungen, konsequent und logisch, doch dem Mittelteil fehlt stellenweise das Besondere, das Hintergründige, das Abgrundtiefe.
Dennoch bleibt die tolle Idee hinter der Geschichte bestehen:
der Kampf mit den inneren Dämonen, der inneren Balance, die Frage nach Gut und Böse in einem selbst und natürlich die Hintergrundgeschichte der Urbats.

Alles in allem dann doch wieder eine gut konstruierte Geschichte, die sich so weiterentwickeln musste, um sich neu zu erfinden. Und im Grunde mochte ich einfach nur die Parts mit Grace als Dämonenjägerin in spe einfach nicht.
So kann ich weiterhin hoffen, dass der dritte und letzte Band "The Savage Grace" auch noch in Deutschland erscheinen wird und zu seinen originellen und tiefgründigen Ursprüngen zurückfindet!
Außerdem war das Ende genauso überraschend und gelungen wie bereits im ersten Teil und lässt den Leser atemlos und mit einem fiesen Cliffhanger zurück!
Da muss man einfach weiterlesen!
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am 3. August 2012
A C H T U N G !
Enthält Spoiler zum ersten Teil "The Dark Devine"/"Die dunkle Gabe"

In diesem Band geht mehr oder minder darum, wie Grace den Wolf, der in ihrem Inneren lautert, in Schach hält. Hierzu braucht sie Daniel, der sie mit einem Training unterstützt. Dies führt schnell zum Konflikt zwischen den Beiden, da Daniel das ein oder andere zu verheimlichen scheint.
Dann ist da noch die Such nach Grace' Bruder Jude. Diese Suche bildet den zweiten Handlungsstrang und durchzieht das gesamte Buch.

Immer mehr verspürt Grace den Wunsch ein Hund des Himmels zu werden und für das Gute zu sorgen. Hierbei agiert sie leider nach wie vor extrem naiv und ist absolut gutgläubig - entspricht also vollends dem Klischee der braven Pastorentochter. Sie will aktiv handeln und rennt dabei von einer "Falle" in die nächste. Wo man als Leser schon Seiten vorher ahnt was kommen wird, ist Grace blauäugig genug, keine Lunte zu wittern.
Mit Talbot kommt dann einer neuer männlicher Charakter ins Spiel und eine Dreiecksbeziehung bahnt sich an. Dies liegt allerdings nicht zuletzt an Daniel, der in diesem Buch nicht durch Präsenz glänzt. Das Ende konnte man zum Teil erahnen, dennoch bot sich mir eine Überraschung, die ich leider mit einem Kopfschütteln quittieren musste, so typisch war diese Wendung und so passend für dieses Buch.

Doch auch, wenn das Ende zu erahnen war, so kann es doch mit reichlich Action dienen. Das Buch selbst liest sich wie auch Band eins sehr fließend, da es die Autorin versteht einen lebendigen Schreibstil zu nutzen. Auch die weiterführenden Informationen über die Urbats und die nähere Beleuchtung von Charakteren wie Gabriel haben mir zugesagt.

Fazit:
Auch wenn die Idee wirklich nicht schlecht ist, bedient sich die Autorin für diese Reihe einfach an zu vielen Jugendbuchstereotypen, als dass das Buch wirklich aus der Masse hervor sticht. Der Kampf "Gut" gegen "Böse" bündelt sich in einem kleinen Ort und die Protagonistin muss zur (Super)heldin werden, während sie mit ihrer Liebesbeziehung zu kämpfen hat. Die typische Mischung für ein Jugendbuch - für mich mittlerweile zu ausgelutscht.

Wertung:
3 (von 5) Punkten
Trotz allem nach wie vor nicht der schlechteste Zeitvertreib.
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Meine Meinung:
Nach dem grandiosen ersten Teil habe ich mich sehr auf die Fortsetzung von "Urbat - Die dunkle Gabe" gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Gracie, hat im ersten Band ihre große Liebe Daniel von dem auferlegten Fluch befreit, jedoch trägt sie nun den Wolf in sich. Die Geheimniskrämerei von Daniel hätte somit meiner Meinung nach ein Ende haben können - was aber leider nicht der Fall ist. Daniel beginnt wieder sich von Grace zurückzuziehen, ihr Lügengeschichten aufzutischen und sie mehr oder weniger von sich fernzuhalten. Die Gesellschaft eines anderen Mädchens scheint ihn jedoch nicht zu stören.

Grace ist darüber jedoch nicht wirklich besorgt - ihre Sorge gilt mehr seinen Lügen bezüglich seinen Aufenthaltsorten und dass er ihr nicht zutraut, die Balance zwischen sich und dem Wolf in ihr zu wahren, weshalb er auch ihr Training nicht mehr fortführen möchte. Grace nimmt dies sehr persönlich und versucht deshalb auf eigene Faust nach ihrem Bruder zu suchen. Zusammen mit April scheint sie einer heißen Spur auf den Fersen zu sein und auch Talbot, welchen sie bei der Suche nach Jude kennenlernt, stößt sie nicht von ihrer Seite, als dieser ihr anbietet, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.

Graces, für meinen Geschmack, ziemlich naives Verhalten hat diesem Buch einiges an Sympathiepunkte gekostet und auch Daniels Auftreten war sehr sporadisch, wodurch er in diesem Band mehr als Randfigur agiert. Ein richtiges Gespräch zwischen beiden findet erst zum Ende hin statt, weil beide während der Haupthandlung mehr mit ihren Geheimnistuereien und ihrem Handeln auf eigene Faust beschäftigt sind.

Grace verbringt immer mehr Zeit mit Talbot, welcher von ihr nicht abgeneigt ist und auch Grace muss sich in der ein oder anderen Situation sehr zurückhalten, ihm nicht zu verfallen. Bis ihr wieder einfällt, dass ihre große Liebe Daniel gilt, der ja aber meist abwesend ist. Ihre fast schon blauäugige Hingabe Talbot gegenüber hat bei mir für große Verwirrung gesorgt, denn sein Auftauchen nimmt sie einfach hin, ohne groß Fragen zu stellen.

Ich muss jedoch gestehen, ich habe das Buch an einem Tag verschlungen, denn der Schreibstil von Bree Despain liest sich wirklich flüssig und leicht ohne dabei trist zu wirken. Grace wird von Talbot bei dem Ausbau ihrer Fähigkeiten trainiert, wodurch sie in sehr spannende Szenerien gelangt. Dies und auch Talbot selbst stärken ihr Selbstbewusstsein und verleihen ihr nach und nach wieder etwas mehr Sympathie.

Über die Urbats selbst und deren Geschichte erhält man auch mehr Informationen, was für mich sehr interessant zu lesen war. Hierdurch konnte die Autorin wieder einiges an Punkten bei mir sammeln, was auch durch die Einführung bereits bekannter aber im ersten Teil etwas zu kurz gekommener Charaktere der Fall ist. So habe ich mich zum Beispiel sehr gefreut, auch etwas mehr über Gabriel zu erfahren, dessen Charakter dadurch etwas mehr Aufmerksamkeit verliehen bekommt.

Auch Jude gibt immer wieder Lebenszeichen von sich, ohne direkt darauf einzugehen, wer hinter ihr her ist. Bis zum großen Showdown war mir nicht im geringsten klar, wer für Grace nun gefährlich sein soll. Talbot, Daniel oder gar Jude selbst? Mit der Auflösung, wer hinter Grace her ist und mit dem gemeinen Cliffhanger am Ende hätte ich so nie gerechnet, wodurch der Autorin ein gelungener Schachzug gelungen ist.

Ich bin sehr auf den dritten und letzten Band von Bree Despain gespannt, welcher im englischen bereits unter dem Titel The Savage Grace erschienen ist und hoffe, dass beide Protagonisten hier mehr miteinander sprechen. Denn daran hapert es in diesem Band ganz schön (- sofern dies denn möglich ist.)

Mein Fazit:
Mit "Urbat - Der verlorene Bruder" konnte Bree Despain zwar nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, mir jedoch durch das Geheimnis, wer hinter Grace her ist und auch den Auswirkungen des Wolfes fesselnde Lesestunden beschaffen. Die Geschichten zu den Urbats selbst waren sehr gelungen und auch Action kam in diesem Band nicht zu kurz. Dennoch kann ich der stellenweise sehr naiven Protagonistin, dem spärlich vorkommenden Daniel und den damit verbundenen Ungereimtheiten zwischen den beiden Protagonisten keine große Freude abgewinnen.
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am 29. Mai 2012
Inhalt

Nachdem Grace, Daniel von demFluch befreien konnte, ist es nun an ihr, sich mit dem Werwolffluch auseinandersetzen zu müssen. Sie wurde gebissen, um den Wolf in sich zu kontrollieren, trainiert Daniel sie. Grace muss lernen die innere Balance zu finden, um den Wolf in ihr zu unterdrücken, aber das ist schwerer als erwartet.

Nachdem Jude bereits seit zehn Monaten verschwunden ist und ihr Vater im Auftrag ihrer Mutter, in der Gegend herumreist, um nach Jude zu suchen, verfällt ihre Mutter immer mehr einer Depression. Sie ist nervlich am Ende und trotz Haushälterin, bleibt viel an Grace und ihrer Schwester hängen, schließlich ist da noch der kleine Bruder, der seine Mom braucht.

Die Suche nach Jude ist weniger als Erfolgreich und als endlich der ersehnte Anruf auf Grace Handy eingeht, ist sie sich sicher, das ihr Bruder gerettet werden muss.
Trotz Bitten und Wahnungen geht Grace allein auf die Suche und gemeinsam mit ihrer Freundin April, stößt sie auf Tal.

Tal hat etwas an sich, was Grace fasziniert und ihr Inneres erwärmt. Sie fühlt sich von ihm verstanden, akzeptiert und sie schätzt seine Gesellschaft. Tal fängt an sie zu Unterrichten, mit erheblichen Erfolg. Grace lernt die Welt in der Sie lebt, mit anderen Augen kennen.

In der Zwischenzeit kämpft Daniel mit ganz anderen Sorgen und Beide verlieren sich durch ihre Geheimnisse aus den Augen. Sie schweigen sich aus, lügen sich gegenseitog an, aus Angst mit der Warheit herauszurücken. Es kommt zu Mißverständnissen, die widerum Mißtrauen sät und ihre Liebe auf eine harte Probe stellt.

Wird ihre Liebe stark genug sein, um diese neuen Ereignisse gemeinsam zu bestehen, oder verliert Grace sich an den Wolf, der in ihrem inneren wütet und lässt sich auf Tal ein, der ihr ein guter Freund zu werden scheint?

Meine Meinug

Ich finde im Ganzen ist es ein gelungener zweiter Teil. Die Handlung hällt sich stehts auf einer Ebene, es kommt keine Langeweile auf und zum Schluß eine gelunge Wende!

Was mich gestört hat ist, das sich ein weiterer Junge zwischen Grace und Daniliel stellt, obwohl es zwischen ihnen die Wahre Liebe sein soll. Dann ist Grace mir manchmal zu naiv, bzw zu doof....manches liegt genau vor ihr und sie erkennt es einfach nicht, kommt nicht darauf und der groschen fällt bei ihr nicht und man beginnt sich zu fragen : "Mädchen, mach die Augen auf und denk dochmal nach!"

Und ich habe die handlung vorraussehen können und da wird es anderen bestimmt genauso gehen, es ist nicht wirklich überraschend. Aber trotzdem mag ich Urbat sehr, vorallem bin ich ein Fan von Jude!!
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am 24. März 2012
Where is my brother?

Inhalt:

»Irgendetwas tief in meinem Innern sagt mir, dass Jude recht hatte ' wir waren alle in Gefahr.«

Als Grace Daniel vom Werwolf-Fluch erlöst, bringt sie ein gewaltiges Opfer: Sie legt ihre Seele in die Klauen des Wolfes. Ab sofort spürt sie ihre übernatürlichen Kräfte, hat das Biest in sich aber unter Kontrolle. Jude bleibt weiterhin spurlos verschwunden. Verzweifelt sucht Pastor Divine die gesamten Staaten nach seinem Sohn ab.
Währenddessen trainiert Grace mit Daniel ihre neu gewonnenen Fähigkeiten. Da erhält sie einen merkwürdigen Anruf und meint, Judes Stimme zu erkennen. Gegen alle Widerstände macht sie sich auf eigene Faust auf die gefährliche Suche nach ihrem Bruder. Sie trifft den faszinierenden Talbot, der sie bestärkt, ihre Kräfte voll auszuschöpfen und bis an ihre Grenzen zu gehen. Nichts ahnend gerät sie dabei immer tiefer in den Sumpf der dunklen Kräfte und merkt nicht, wie der Wolf zusehend in ihr wächst. Als sie sich immer weiter von Daniel entfremdet, beginnt Grace zu zweifeln. Wer ist Feind, wer ist Freund? Wem kann sie vertrauen? Zu spät begreift sie, in welch großer Gefahr sie schwebt. Denn schon längst ist ein alter Feind auf ihrer Fährte, der seine tödlichen Fallen auslegt und keine Gnade kennt '
Ein spannender Lesetrip über Göttliche und Dämonen, unzerstörbare Liebe und flammenden Hass, über Gut und Böse. Ganz klar: Der zweite Urbat-Teil hält, was der erste verspricht.

Meine Meinung:

Ich war bereits vom ersten Teil (Urbalt ' Die dunkle Gabe) etwas angetan und konnte es nicht erwarten, den Zweiten zu lesen, alle Wörter in mir aufzusaugen und natürlich die Geschichte selbst. Um so erstaunlicher war es zu sehen, wie robust, aussagekräftiger und vorragender der zweite zum ersten Teil ist. Die Geschichte bietet mehr Unerwartetes und Spannung.

In jedem Abspann der Geschichte spürt man etwas Düsteres. Als Leser ist man hingegen angespannt. Man möchte herausfinden, was los ist und was als Nächstes passieren wird. Ich beispielsweise konnte das Buch nicht aus der Hand lassen, auch als es Zeit war das Buch wegzulegen. So sehr wollte ich auf die letzte Seite kommen, was sich als Disaster entpuppte ' nicht weil das Ende schlecht war, im Gegenteil. Das Buch war von Anfang an gut und dies hielt auch bis zur letzten Seite an, jedoch gab es etwas Unerwahrtestes ' ein Cliffhanger, der einem doch zu tiefst wehtat. Denn das Ende hatte es in sich.

Die Protagonistin wurde mir in diesem Teil immer sympathischer. Durch ihre Handlungen, Gedanken und Begebenheiten wurde sie nur noch authentischer. Als Leser kan man nachvollziehen, wieso sie die Tat begeht bzw. die Entscheidung getroffen hat. Ihre Gedanken sind dabei sehr menschlich. Die Gefühle von der Protagonistin, die die Autorin einem Übermitteln möchte, sind ebenfalls bei mir angekommen.

Der Schreibstil der Autorin ist immer noch so geblieben, wie beim Ersten. Da ich mich daran gewöhnt hatte, war es nicht schwer mich damit wohlzufühlen ' nicht dass er sonst nicht gut war, im Gegenteil. Ihr Schreibstil ist sanft und dennoch sehr ausdrucksstark. Sie hat die Charaktere ein wenig mit Schleifpapier bearbeitet, sodass sie real rüberkommen. Durch die Kanten, die sie nicht geschliffen hatte, kamen sie noch realistischer rüber, da sie auch Fehler und Makeln haben und nicht perfekt sind, wie wir Menschen selbst.

Auch dieses Mal freute ich mich, dass der Verlag das englische Cover übernommen hat.

Ich bin ' wie ihr lesen könnt ' sehr angetan von dem Buch und positiv überrascht.

Fazit:

Wenn ihr nichts gegen einen sehr schlimmen Cliffhanger habt und euch daraf vorbereitet, ist das Buch das richtige für euch. Denn es ist wirklich empfehlenswert. Natürlich solltet ihr dafür bereits den ersten Teil gelesen haben.
Das Geld dafür auszugeben, ist es wirklich Wert!

Autorin:

Bree Despain
entdeckte ihre Liebe zum Schreiben während einer Auszeit von College: Sie nahm sich ein Semester frei, um Theaterstücke für soziale benachteiligte Jungendliche aus Philiadelphia und New York zu inszenieren. Ihre Begeisterung für Geschichten für junge Menschen sowie zahlreiche Literatur ' und Schreibkurse an ihrer Universität inspirierten sie, selbst als Autorin tätig zu werden. Aktuell lebt Bree Despain mit ihrem Ehemann und zwei Söhnen in Salt Lake City im Bundesstaat Utah. Urbat, Die dunkle Gabe ist ihr erster Roman.
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am 16. März 2012
nhalt: Grace hat ihre große Liebe Daniel vom Fluch des Wolfes befreit. Doch ihr Bruder Jude hat sie mit einem Biss infiziert, so dass sie nun selbst zu einem Werwolf wird.
Monatelang trainierte sie mit Daniel um ihre Fähigkeiten unter Kontrolle zu bekommen. Ihr Bruder hat seine Familie verlassen und ließ in der Zeit nichts von sich hören, bis er Grace anruft und eine seltsame Nachricht hinterlässt: Wem soll sie nicht vertrauen?
Und was hat es mit dem gutaussehenden Talbot auf sich, der ihr angeblich helfen will, ihren Bruder zu finden?

Eigene Meinung: Der erste Band von Urbat fesselte mich mit seinen Ideen und der gelungenen Umsetzung - und der zweite Band ließ mich ebenfalls nicht los.
Grace macht eine Verwandlung durch: War sie im ersten Band noch das ahnungslose Mädchen, dass in die Welt der Urbats - die Hunde des Himmels - hineingezogen wurde, ist sie dieses Mal als Urbat mitten im Geschehen.

Mich persöhnlich hat es nicht gestört, dass Grace und Daniel nicht die ganze Zeit verliebt herumgeturtelt haben. Das hätte meiner Meinung nach nicht zu einem Charakter wie Daniel gepasst, außerdem machen einige Konflikte so etwas unmöglich: Graces Suche nach ihrem Bruder Jude, der mysteriöse Talbot, zu den sie sich irgendwie hingezogen fühlt und außerdemverhält sich Daniel stellenweise komisch - warum, wird natürlich noch gelüftet.

Talbot ist ein neuer Charakter und obwohl er häufig mit Grace zu tun hat und sie von Anziehung spricht, gibt es kein Liebesdreieck. Grace weiß, dass sie Daniel liebt und ihn nicht betrügen will.
Außerdem gab es durch Talbot einige Wendungen: Will Daniel nicht, dass Grace kämpft, so ist es Talbot recht, dass Grace ihre Fähigkeiten mit ihm trainieren will.
Als anderen neuen Charakter lernen wir den beinahe neunhundertjährigen Urbat Gabriel kennen über den schon vieles im ersten teil berichtet wurde.

Einige Autoren bringen zu viele religiöse Themen in das Buch ein, aber Bree Despain schafft es, selbst mich, die sich seit Jahren auf Kriegsfuß mit der Kirche befindet, das Buch zu lieben. Die religiösen Themen sind nicht aufdringlich und passen mit Mythologie um den Werwolfsfluch sehr gut in den Roman.

Das einzige was wirklich störte war dieser verdammt gemeine Cliffhänger am Ende! Ich brauche Band 3 (engl. "The Savage Grace") unbedingt auch und freue mich auf einen - hoffentlich - grandiosen Abschluß der Urbat-Trilogie!

Cover und Gestaltung: Das Cover hat keine besondere Bedeutung zum Inhalt. Man sieht wieder Mädchenbeine, Tücher und dazu passend lackierte Fußnägel. Dennoch ist das Cover wunderschön und passt perfekt zu dem ersten Band. Der Untertitel "Der verlorene Bruder" passt meiner Meinung nach noch besser als der englische Titel "The Lost Saint", obwohl die Wortspiele der Autorin im englischen eine gute Ideen sind (z. Bsp.: "The Dark Divine" - Divine ist der Familienname von Grace ;))

Empfehlung: Fans des ersten Bandes müssen unbedingt Teil 2 lesen :) Außerdem würde ich Werwolffans das Buch wärmstens empfehlen ^^

Bewertung: 5 Herzen - keine Frage. Ich war wirklich begeistert!
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am 5. Februar 2012
Inhalt:

»Du kannst ihm nicht vertrauen. Bitte, Gracie, glaube mir. Ihr seid alle in Gefahr. Du musst wissen, dass ...« Die Stimme erstarb. Dann war die Leitung tot. »Jude!«, schrie ich in mein Handy. Grace hat das größte Opfer gebracht, um Daniel zu heilen - sie hat ihre Seele in die Klauen des Wolfes gelegt. Nun muss sie ein Hund des Himmels werden. Auf der Suche nach ihrem abtrünnigen Bruder Jude kommt sie dem mysteriösen Talbot näher. Der Wolf in ihr wächst und sie entfremdet sich von Daniel. Sich des dunklen Weges, den sie einschlägt, nicht bewusst genießt Grace ihre neuen Fähigkeiten - und bemerkt nicht, dass ein alter Feind tödliche Fallen auslegt ... »Biss«-Fans müssen nicht verzweifeln! Es gibt noch andere spannende Fantasyromane, die von magischen Wesen und Liebe über alle Grenzen hinweg erzählen. Stiftung Lesen

Autor:

Bree Despain
Bree Despain, inszenierte Theaterstücke für Jugendliche. Zahlreiche Literatur- und Schreibkurse an der Universität inspirierten sie, selbst als Autorin tätig zu werden. Bree Despain lebt mit ihrem Ehemann und zwei Söhnen in Salt Lake City, Utah. »Urbat. Die dunkle Gabe« ist ihr erster Roman.

Originalcover
Cover:

Das Cover sieht, wie beim vorherigen Band schon, fantastisch aus.
Es hat zwar an sich nichts mit dem Buch zu tun, aber die Farben sind alle super aufeinander abgepasst.
Auch sehen die beiden Bücher nebeneinander im Regal natürlich spitze aus.
Wieder wurde das Cover vom Originalcover übernommen, doch ich finde, dass der Originaltitel wiedermal besser passt, auch wenn sie das gleiche aussagen.
Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, macht der Titel doppelt so viel Sinn wie am Anfang.

Meinung:

Ich habe das Buch gerade zugeschlagen und ich könnte schreien, doch das kommt erst später. Fangen wir lieber erst am Anfang an.

Die ersten zwei Seiten waren ein Prolog, den ich gar nicht verstanden hatte, doch er machte mich deshalb umso neugieriger und zum Schluss, als ich ihn dann nochmal gelesen hatte, musste ich einige Tränen unterdrücken.

Der eigentliche Anfang ist, als Grace und Daniel Graces Kräfte trainierten, doch es scheint, als würde sie keinen große Fortschritte machen. Es war komisch, jetzt da Grace die Superkräfte hatte und Daniel jetzt "normal" war, doch daran hatte ich mich sehr schnell gewöhnt. Nach dem Training bekommt Grace einen Anruf und zwar von.... Jude! Er will sie anscheinend vor irgendwas warnen, doch sie wusste nicht was und das unglaubliche war, der Anruf kam von Daniels Handy. Sofort rannten Grace und Daniel in die Wohnung und fanden das Handy, doch von Jude keine Spur...

Ab diesem Zeitpunkt ging Graces Leben den Bach runter. Zu Hause läuft alles schief, denn ihre Mutter ist seit dem Verschwinden von Jude nur noch ein Zombie und muss sogar Tabletten nehmen und ihr Vater ist ständig auf der Suche nach Jude.
Auch Daniel scheint sich immer mehr von Grace abzuwenden, doch sie weiß nicht warum und das macht es nur noch schlimmer. Da kommt es ihr gerade recht, dass Talbot auftauchte, ein Urbat, der sie besser trainiert als Daniel und der auch noch unglaublich gut aussieht...

Ich fand es sehr schade, dass Dnaiel nicht allzuoft in diesem Band auftaucht, denn ich habe ihn vermisst. Während Daniel und Grace sich langsam auseinanderlebten, kam ein neuer Typ in Graces Leben, Talbot.
Ich hatte gemischte Gefühle gegenüber ihm, denn ich wusste einfach nicht, ob er gut oder böse war. Es gab viele gründe für beides, doch ich konnte mich einfach nicht entscheiden.
Aber dann, ziemlich am Ende, was ich mir absolut sicher, dass er böse war doch dann....

Grace war mir ja schon immer sympathisch gewesen, doch seht dem Buch noch viel mehr, denn sie war Daniel treu.
auch als Talbot ihr zu nahe gekommen ist und sie sich ziemlich hin und her gerissen gafült hat, hat sie ihn weggestoßen und hat zu Daniel gehalten.
In meinen Augen ist sie schon damit eine Heldin. Zudem kommt noch, dass wieder einmal klar wurde, dass sie alles für ihre Familie und Daniel tun würde.

Der Schluss war sehr überraschend und gut geschrieben.
Ich möchte nicht näher darauf eingehen, nur, dass es ein wahrer Cliffhanger ist, mit dem ich nicht leben kann und will. Es ist einfach........grausam.

Fazit:

Wenig Romanze mehr Cliffhanger

Reihe

Urabt- Die dunkle Gabe
Urbat- Der verlorene Bruder
Savage Grace (engl. 13.März)
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