Kundenrezensionen


58 Rezensionen
5 Sterne:
 (26)
4 Sterne:
 (19)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der verlorene Sohn
Drei Jahre sind vergangen seit Daniel verschwunden ist. Nie hat Grace den Grund erfahren, warum er gegangen ist.
Doch dann taucht er wieder in ihrem Leben auf. Grace, die Pastorentochter, wird von ihren Eltern und besonders von ihrem Bruder Jude ermahnt sich von Daniel fern zu halten. Doch sie ist hin- und hergerissen, einerseits fühlt sie sich zu Daniel...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2010 von Chefratte87

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dark Divine
Angestachelt von den vielen positiven Rezensionen zu Urbat- die dunkle Gabe habe ich mir diesen Fantasyroman auch zugelegt. Der Klappentext hörte sich auch vielversprechend an, so war die Rede von einem dunklen Familiengeheimnis, einer gefährlichen Liebe und einem teuflischen Wesen. Dem Leser sollte eine wache Nacht garantiert sein. Als ich dann jedoch anfing zu...
Veröffentlicht am 22. Juni 2011 von Ayanea


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der verlorene Sohn, 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
Drei Jahre sind vergangen seit Daniel verschwunden ist. Nie hat Grace den Grund erfahren, warum er gegangen ist.
Doch dann taucht er wieder in ihrem Leben auf. Grace, die Pastorentochter, wird von ihren Eltern und besonders von ihrem Bruder Jude ermahnt sich von Daniel fern zu halten. Doch sie ist hin- und hergerissen, einerseits fühlt sie sich zu Daniel hingezogen, andererseits hat sie ihrem Bruder Jude versprochen sich von ihm fernzuhalten'
Ihr ist klar, dass vor drei Jahren etwas vorgefallen sein muss, doch was? Warum ist Daniel verschwunden? Und warum wird er nun so strikt von ihrer Familie abgelehnt, obwohl er doch ein Jahr fast wie ein Kind bei ihnen gelebt hat.

Ich liebe die angenehm düstere Stimmung die das Buch weckt. Man wird in eine Geschichte gezogen, die einem von Anfang bis Ende in ihrem Bann hält und nicht mehr los lässt. Dies ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Sie ist gespickt von Spannung, Mystik und sehr Tiefgründig. Eine Geschichte bei der man selbst oft hin und her gerissen ist, wem man nun glauben soll.

Grace ist ein wohlerzogenes Mädchen, doch deswegen nicht langweilig. Sie hat Moral und versucht immer zu ihrer Familie zu halten, auch wenn sie es oft gar nicht will.
Daniel versucht seine schlimme Vergangenheit aufzuarbeiten und Dinge wieder ins Lot zu bringen. Er kommt aus einer zerrütteten Familie und hatte es nie leicht im leben. Dennoch versucht er mit seinem "Fluch" klar zu kommen.
Auch die weiteren Charaktere sind glaubwürdig und geben der Geschichte noch mehr Farbe.

'Urbat' hat sich nun als einer meiner Top 10 Romane entwickelt, was bei einer Leseratte wie mir schon etwas heißen sollte.
Ich hoffe auf eine ebenso gelungene Fortsetzung und kann dieses Buch jedem empfehlen, der mehr will als einseitige Liebesgeschichten, mehr als nur die übliche 'Boy-meets-Girl-Story'

5 wirklich verdiente Sterne.
Für mich ein Perfektes Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dark Divine, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
Angestachelt von den vielen positiven Rezensionen zu Urbat- die dunkle Gabe habe ich mir diesen Fantasyroman auch zugelegt. Der Klappentext hörte sich auch vielversprechend an, so war die Rede von einem dunklen Familiengeheimnis, einer gefährlichen Liebe und einem teuflischen Wesen. Dem Leser sollte eine wache Nacht garantiert sein. Als ich dann jedoch anfing zu lesen, wusste ich ziemlich schnell, dass ich ausgezeichnet schlafen könne. Ich weiß gar nicht woran es genau lag, dass ich diese Geschichte so langweilig fand und ich nichts von seinem Zauber, den offensichtlich so viele spürten, mitbekam. Ein großes Manko lag sicherlich an der Charakterdarstellung. Die Hauptfiguren fand ich sehr blass und wenig liebenswert. Grace hat mich regelrecht aufgeregt, sie spielte schneller Bäumchen-Wechsel-dich als man "lesen" konnte. Ständig war sie hin und her gerissen, das es zum Ende hin nur noch nervte. Ich konnte ihre Handlungen auch nicht immer recht nachvollziehen. Wäre ich Daniel gewesen, wäre ich schon längst über alle Berge gewesen. Zudem fand ich sie mitunter etwas "hohl", so habe ich schon im Seiten voraus eins und eins zusammen zählen können und wusste was auf mich zukam, aber sie musste sich alles bis ins kleinste erklären lassen. Generell fand ich vieles in diesem Roman zu vorhersehbar.
Das es sich bei Grace Familie um eine gottesfürchtige Familie gehandelt hat, machen einen die vielen Bibelzitate klar. Ich, die überhaupt nichts mit Religion am Hut hat, fand es irgendwann nur noch störend. Die Mutter wurde ja auch regelrecht grässlich dar gestellt (Gott segne meine liebe Mutti! :P).
Einen Spannungsbogen habe ich auch sehr vermisst. Die einzelnen Morde wurden immer nur am Rande erwähnt. In dem Buch ging es vielmehr um die Liebesgeschichte zwischen Grace und Daniel- die ich überdies auch nicht wirklich gelungen fand. Hätte die Autorin etwas mehr zu diesen Morden und dem ganzen drum herum geschrieben, hätte auch ich sicherlich dem Roman einiges abgewinnen können, so hab ich mich eher dazu gezwungen weiter zu lesen. Urbat soll der Auftakt zu einer Trilogie sein, ich weiß aber nach diesem Band, dass sie definitiv nichts für mich ist und ich somit die Nachfolge Bände nicht lesen werde. Am besten ihr lest selbst das Buch, um für euch zu beurteilen, ob ihr es gelungen findet oder nicht (die Mehrheit scheint es immerhin zu lieben).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! Bitte mehr davon :), 10. Januar 2011
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
Grace Divine, die Tochter des Dorfpastors, lebt in einer Bilderbuchfamilie - bis eines Tages Daniel im Ort auftaucht. Daniel, der vor drei Jahren plötzlich verschwunden ist. Genau zu jenem Zeitpunkt als Jude, Graces Bruder, blutverschmiert vor der Türe lag. Doch dieses Ereignis wird in der Familie totgeschwiegen. Grace ahnt, daß an jenem Tag etwas Schlimmes passiert sein muß - nur was? Und nun ist er wieder da. Daniel. Der Daniel, in den sie schon als Kind verliebt war und zu dem sie sich auch sofort wieder hingezogen fühlt. Doch Grace Eltern und ihr Bruder Jude bestehen darauf, daß sich Grace von Daniel fernhalten soll. Aber warum nennt ihr keiner einen Grund? Und plötzlich gibt es auch noch Entführungen und Morde im Ort. Es heißt, daß das "Markham Street Monster" wieder sein Unwesen treibt. Warum passiert das alles genau jetzt wo Daniel wieder da ist? Gibt es einen Zusammenhang? Grace sieht sich hin- und hergerissen zwischen ihrer Familie und Daniel - zwischen ihrer Liebe und dem Verstand.

"Urbat: Die dunkle Gabe" zieht einen in seinen Bann. Die Autorin Bree Despain hat mit Grace eine unglaubliche sympathische Protagnostin geschaffen, die zur Abwechslung mal weder naiv noch zickig oder irgendwie nervig ist. Grace ist tough, hat ihre Grundsätze - und scheut sich nicht Regeln zu brechen, wenn es ihr notwendig erscheint. Trotzdem ist sie keine Übergöttin, die alles richtig macht. Hier hat Bree Despain alles richtig gemacht und eine absolute Sympathieträgerin erschaffen.

Daniel ist wirklich mysteriös. Er ist so charmant und anziehend, daß man keine Sekunde darüber nachgrübeln muß, warum Grace sich so zu diesem verwegenen Typen hingezogen fühlt. Worüber man allerdings durchaus nachdenkt ist Daniels (und Judes) Geheimnis. Was ist in jener Nacht vor drei Jahren passiert? Was ist in den drei Jahren passiert? Und stehen Daniels Auftauchen und die plötzlichen Morde und Entführungen in einem Zusammenhang? Einerseits fühlt man sich wie Grace zu Daniel hingezogen, andererseits ist einem das alles nicht ganz geheuer.

Und auch die anderen Charaktere sind überaus gelungen: Die ständig auf Harmonie bedachte Mutter Meridith, der vorbildliche Bruder Jude, der unheimliche Don Mooney, der stets nette (zu nette?) Mitschüler Pete, etc.

Ebenso überzeugt der Schreibstil. Er ist modern und liest sich sehr flüssig und angenehm. Die Autorin hat glücklicherweise auf "Slang" und "Ausdrücke" verzichtet - dies ist einfach wunderbar, denn genau das ist es was mich oft bei anderen Büchern nervt. Auch an dieser Stelle ein großes Kompliment an die Autorin.

Nach all dem Lob habe ich auch noch etwas Kritik im Gepäck: Das Buch ist vollgepackt mit religiösen Elementen. Angefangen bei sämtlichen Namen (Grace Divine, Charity Divine, James Divine, Jude Divine) über den Ortsnamen "Holy Trinity" (Heilige Dreifaltigkeit) bis hin zu Legenden, die auf religiösem Hintergrund basieren. Dies ist zwar zum einen irgendwie stimmig - aber mich hat es irgendwie genervt an jeder Stelle auf religiöse Elemente zu stossen.

Alles in allem war wirklich überrascht. Ich bin ohne allzu hohe Erwartungen an dieses Werk rangegangen und wurde in eine tolle Welt mit einer spannenden, mysteriösen Geschichte entführt in der mich überzeugende Charaktere und eine bezaubernde Liebesgeschichte erwartet haben.

Ich vergebe 4 Sterne mit klarer Tendenz nach oben und freue mich darüber, daß es einen zweiten Band geben wird (dieser ist bisher erst auf Englisch unter dem Titel "The Lost Saint - A Dark Divine Novel" erhältlich).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seicht, langweilig, simpel, 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Kindle Edition)
Das Buch ist nichts für Erwachsene, eher etwas für Teenager oder vielleicht sogar eher nur für Kinder, die nicht zu sehr in die Tiefe gehen mögen. Jugendfrei ist es auf jeden Fall, leider aber auch völlig sinnfrei. Sehr seicht, sehr simpel, sehr oberflächlich, dabei nicht einmal ansatzweise unterhaltend oder gar spannend. Der Schreibstil nervt sogar ziemlich ob seiner Langweiligkeit. Schade, die positiven Rezensionen haben mich verleitet, das Buch zu kaufen. Daher hier meine negative Kritik, vielleicht bewahrt sie den ein oder anderen vor einem Fehlkauf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen düster, spannend und gefühlvoll!, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Leben der Pastorentochter Grace Divine wird völlig auf den Kopf gestellt, als Daniel Kalbi plötzlich wieder in ihrer Schule auftaucht. Daniel, der ehemalige beste Freund ihres Bruders, ihr Kindheitsschwarm, der vor drei Jahren spurlos verschwunden ist. Seit dem Abend, an dem sie ihren Bruder Jude blutüberströmt auf der Veranda vorgefunden hat, hat niemand mehr Daniel gesehen. Grace ist hin und hergerissen. Ihre Eltern und vor allem ihr Bruder verbieten ihr, sich mit Daniel abzugeben. Grace möchte aber wissen, was in jener Nacht wirklich vorgefallen ist und warum ihre Familie den Jungen plötzlich so strikt ablehnt. Doch keiner will ihr einen Grund nennen. Und als hätte sie mit Daniel nicht schon genug Sorgen, erschüttern auch noch Morde die ganze Stadt. Gerüchten zufolge soll das Markham Street Monster wieder sein Unwesen treiben. Doch gibt es überhaupt Monster? Und warum passiert das alles genau jetzt? Schon bald trifft Grace auf Antworten, die weit über ihre Vorstellungskraft hinausgehen.

"Urbat - die dunkle Gabe" war eine meiner schönsten Herbstlektüren. Mich hat die düstere Handlung sofort in seinen Bann gezogen. Vor allem Daniel hat mein Herz höher schlagen lassen. Seine anziehende und dunkle Art lassen die Leserin sofort verstehen, warum sich Grace so zu ihm hingezogen fühlt und ihn nicht einfach aufgeben kann. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr gut ausgeabeitet. Viele Figuren vermutet man erst als nebensächlich. Doch am Ende stellt sich heraus, dass jede von ihnen eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt.

Das Cover finde ich sehr schön. Es ist mal ganz was anderes als diese ewigen Gesichter. Aber mir stellt sich trotzdem die Frage - warum Füße? Naja, vielleicht beantwortet sich mir diese Frage ja später mal. ^^

Bree Despain hat mit diesem Buch eine wunderbares Werk geschaffen, aus dem man nicht mehr auftauchen will. Das Ende lässt den Leser sofort auf eine Fortsetzung hoffen, die es natürlich auch geben wird. Bereits im Dezember 2010 erscheint Band 2 The Lost Saint: A Dark Divine Novel auf Englisch. Deutschsprachige Leser müssen sich aber noch etwas gedulden. Ich vermute, dass die Übersetzung wieder im Herbst 2011 erscheinen wird. Ich kann's kaum erwarten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Urbat: Die dunkle Gabe, 31. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
"Mein Mund ist mit Blut gefüllt. Feuer verbrennt meine Adern. Ich unterdrücke einen Schrei. Der silberne Dolch gleitet ab. Ich habe die Wahl.
Ich bin der Tod oder das Leben. Ich bin Heil oder Zerstörung. Engel oder Dämon.
Ich bin die Gnade.
Ich stoße das Messer hinein.
Dies ist mein Opfer.
Ich bin das Monster."

Daniel war einst Teil von Grace Divines Familie. Als bester Freund von Jude Divine wuchs er wie ein Bruder bei ihnen auf. Bis sich eines Nachts alles veränderte. Jude taucht desorientiert und blutverschmiert zu Hause auf. Daniel ist seit diesem Tag verschwunden. Keiner weiß was wirklich geschehen ist und die Pastorenfamilie Divine schweigt die Ereignisse tot. Doch nach drei Jahren taucht Daniel plötzlich wieder auf und in Grace regt sich etwas. Kann dieser Junge, mit dem sie früher immer unbeschwert spielte, wirklich ein Monster sein? Was geschah vor drei Jahren wirklich? Wie kann sie Daniel hassen wenn ihr Herz ihr etwas anderes befiehlt? Und wie kann sie ihn retten?

Vorab muss ich sagen dass ich mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut habe.
In 28 Kapiteln, die nochmals in kleinere Unterkapitel aufgeteilt sind, führt Bree Despain uns durch eine göttliche Welt voller Liebe, Neid, Gunst und Opfer.

Grace Divine, was wörtlich übersetzt die Gnade Gottes heißt, erzählt die Geschehnisse dabei aus ihrer Perspektive, weshalb sich dem Leser die vielen Geheimnisse des Buches auch erst dann offenbaren, wenn Grace sie in Erfahrung bringen konnte.
Grace ist eigentlich eine brave Kirchenmaus, die sich insgeheim nach Abenteuer, Liebe, Geborgenheit und Beständigkeit sehnt. Als sie Daniel nach den schrecklichen Geschehnissen vor drei Jahren das erste Mal wieder begegnet, stellt Grace sich wahrscheinlich zum ersten Mal im Leben GEGEN ihre Familie, welche Daniel totschweigt. Dringend möchte sie erfahren was damals wirklich geschah, wo Daniel die letzten Jahre war und warum der verlorene "Bruder" nun wieder heimkehrt.

Daniel selbst hatte eine schreckliche Kindheit. Seine Vergangenheit hat ihn zu dem gemacht, der er heute ist. Er ist gefährlich, hat aber Herz. Er möchte um nichts Bitten, hofft aber insgeheim trotzdem auf Hilfe. Befremdlich fand ich nur die Bezeichnung seiner Augen. Schlammtörtchenaugen ist nicht wirklich eine romantische Bezeichnung, sondern lässt mich eher an Kleinkinder im Sandkasten denken.

Die anderen Charaktere aus Urbat sind perfekt in das Szenario eingepasst. Don Mooney war mir zum Beispiel bis zum Ende ein Rätsel. Und sein Geheimnis, sowie das von Jude, welche sich beide nur teilweise erahnen lassen, haben mich dann doch umgehauen.
Der Begriff Urbat wird übrigens im Laufe des Buches erklärt. Um nichts von der Geschichte vorweg zu nehmen, werde ich den Begriff hier allerdings nicht erläutern.

Da momentan in vielen Jugendbüchern das Malen bei den Protagonisten oder Elternteilen eine große Rolle spielt, dachte ich mir erst, dass es nicht sein kann, das in "Urbat" wieder die Malerei so wichtig sein kann. Gibt es für die momentanen Jugendbuchhelden, -heldinnen und Mütter keine anderen Hobbys und Berufe? Oder ist es gerade eine Welle bei den amerikanischen Autoren? Daher fand ich es sehr erfischend dass hier zur Kunst auch noch die Religion zum Thema gewählt wurde. Nicht nur nebenbei angehaucht, sondern als Dreh- und Angelpunkt, sozusagen als Ursache, Antwort und Lösung des Ganzen.

Das Cover kann man getrost als einfach aber effektvoll beschreiben. Der hochglänzende Umschlag zeigt lediglich ein paar Mädchenbeine, die von zartem lila Stoff umspielt werden und ist ansonsten im Hintergrund komplett schwarz. Schlicht aber sehr einprägsam! Der Titel ist in einem passenden Farbton eingefügt. Wer das Buch einmal in den Händen hält, der sollte übrigens ruhig einmal den Buchumschlag abnehmen und sich den tollen Bucheinband ansehen, der ebenfalls in einem glitzernden Lila-Ton gehalten ist.

Ich muss schon sagen dass ich ca. 150 Seiten benötigte um mich einzulesen. Danach kam der Roman allerdings richtig in Schwung.
Es dauert auch ziemlich lange bis die Fäden im Buch zusammen laufen und die Geheimnisse gelüftet werden. Genau dies macht es allerdings schwer "Urbat" aus der Hand zu legen. Man möchte immer "nur noch eine Seite" lesen - und plötzlich ist man am Ende angelangt.
Auch wenn sich diese Rezension jetzt vielleicht nicht ganz so gut liest, war der Roman es allemal. Fans der Romantic Fantasy sollten auf jeden Fall zu "Urbat" greifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierender Fantasyroman mit Tiefgang, 22. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
Als Daniel Kalbi nach Jahren unvermittelt in Graces Divines Kunstkurs auftaucht, will sich die Pastorentochter nicht länger mit den Schweigen ihrer Familie zufrieden geben: Was geschah wirklich in jener Nacht, wo ihr Bruder Jude blutüberströmt nach Hause kam? Trotz der Widerstände in ihrer Familie, allen voran Jude, nähert sie sich Daniel wieder an. Kurz darauf tauchen Gerüchte auf, dass das Monster wieder zurück ist. Je mehr Grace erfährt, desto stärker stellt sich für sie die Frage: Gibt es Monster? Und wenn ja - wer ist das Monster?

Das Buch hat einen etwas eigenwilligen Erzählstil. Die Ereignisse werden zwar immer aus der Ich-Perspektive von Grace geschildert, jedoch sind die Kapitel noch einmal untergliedert nach Szenen und jeder Abschnitt hat noch einmal eine Überschrift, meistens eine zeitliche Zuordnung wie "Zwei Tage später". Dies ist aber sehr sinnvoll, da öfters im temporären Ablauf gesprungen wird und sich der Leser in einen Zeitraum von mehreren Jahren bewegt - so ist die zeitliche Orientierung immer sicher gestellt. Im Fokus der Ereignisse stehen Daniel und Jude, doch auch die vielen Nebencharakteren tragen entscheidend zur Handlung bei und am Ende wird deutlich, dass scheinbare Nebensächlichkeiten eine große Rolle spielen.

Eine düstere Geschichte mit soviel Tiefgang, geschickt verschlungenen Fäden und einer so intensiven Liebesgeschichte, dass ich große Lust habe, es noch einmal zu lesen. Ein Buch, wo nicht sofort klar ist, wofür bestimmte Szenen und Figuren gedacht sind und welches durchaus mit den ein oder anderen Twist aufwarten kann. Am Anfang fand ich die Story etwas sehr amerikanisch und das düstere etwas zuviel des Guten, jedoch relativiert sich das im Laufe der Geschichte. Sehr gelungen ist die Tatsache, dass die Liebesgeschichte eindringlich geschildert wird, aber lediglich die Handlung unterstützt und nicht tragen muss. Faszinierend sind einige Passagen, in denen sich Grace Glaubens- und Gewissensfragen stellt, welche auch den Leser zum Nachdenken anregen. Grace ist mir ein bisschen zu sehr Gutmensch am Anfang, erst später werden weitere Facetten sichtbar, jedoch bleibt ihr Handeln stringent. Schön ist auch die Tatsache, dass eine völlig neue Geschichte zu einen altbekanntes mystisches Wesen erzählt wird, der Plot aber wesentlich komplexer ist. Das alles wird in einer schnörkellosen Art und Weise beschrieben, so dass die Schlüsselszene umso eindringlicher wirkt. Um den Eindruck rund zu machen, besitzt das Buch einen schönen Lackumschlag mit tollen Covermotiv (von der amerikanischen Ausgabe übernommen), die Farbe des Einbands vom Buch ist ein glitzerndes Lila und so ergibt das Buch von Äußeren ein schönes Schmuckstück. Nur schade, dass das Wortspiel des amerikanischen Titels nicht ins deutsche gerettet werden konnte. Ein eindeutiger Anwärter für mein persönliches September-Highlight. Weil es an manchen Stellen noch etwas holperte, vergebe ich nur"

4,5 von 5 Sternen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen religiöse Fantasy mit starken Charakteren, 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
"Urbat - Die dunkle Gabe" ist der Auftakt einer Jugendbuch-Trilogie von Bree Despain und lässt sich in das Genre Romantic und Contamporary Fantasy einordnen.

Inhalt: Grace Divine ist die Tochter eines Pastors und lebt mit ihren drei Geschwistern in der kleinen Stadt Holy Trinity. Das geordnete Leben gerät außer Kontrolle als Daniel plötzlich wieder in der Stadt auftaucht. Vor drei Jahren war er spurlos verschwunden, in einer Nacht, in der Grace Bruder Jude verletzt wurde, und die nun in der Familie totgeschwiegen wird. Gleichzeitig verschwinden und sterben Menschen in der Stadt. Die alten Gerüchte vom "Markham Street Monster" werden im Ort wieder laut. Ist es Zufall, dass Daniel ausgerechnet jetzt wieder auftaucht? Und warum fühlt sich Grace zu diesem Jungen, den sie schon in ihrer Kindheit angehimmelt hatte, plötzlich wieder so sehr hingezogen? Außerdem beobachtet Grace eine deutliche Veränderung an ihrem Bruder Jude, der von Daniels Rückkehr gar nicht begeistert ist. Grace muss herausfinden, was in der Nacht vor drei Jahren wirklich geschah...

"Urbat" konnte mich besonders durch die gelungenen Charaktere überzeugen. Die Ich-Erzählerin Grace ist allein schon ein Charakter zum verlieben. Sie ist ein eigenständiges Mädchen, das sich von seiner Familie nicht reinreden lassen möchte, sondern selbst versucht, den Gefühlen für Daniel und dem Geheimnis seines plötzlichen Verschwindens auf den Grund zu gehen. Dabei ist sie einfach glaubhaft und benimmt sich nicht, wie so viele andere Teenager-Mädchen, die einem in diesem Genre begegnen, naiv oder zickig.
Auch die anderen Charaktere können überzeugen, sei es jetzt der erst so rebellische, geheimnisvolle Daniel, der plötzlich wieder in Grace' Leben tritt, ihr Bruder Jude oder der ehemalige Straftäter Don Mooney, der von Grace' Vater unterstützt wird.

Gelungen fand ich auch den Aufbau des Romans, jedenfalls weitestgehend. Nach und nach erfährt der Leser, was Grace und Daniel seit Kindertagen verbindet und warum Daniel, der ehemalige Nachbarsjunge der Familie Divine, für sie zu einem Tabu-Thema wurde. Das übernatürliche Wesen, was Daniel dann letztendlich offenbart, ist gut durchdacht. Die Urbats umgeben Rätsel, die auch für sie selbst nicht immer ganz zu überschauen sind, und sie leben abgeschieden. Daniel hat für sich einen anderen Weg gewählt, der ihn zurück führt nach Holy Trinity und zur Familie Divine. Trotzdem kamen die Fantasyelemente dieses Romans für mich etwas zu kurz im Gesamtbild der Handlung. Die Rätsel werden nach einer recht langen Beobachtungsphase mit einigen Längen eher unspektakulär gelöst und zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse etwas.

Auf der emotionalen Ebene konnte "Urbat" dagegen bei mir sehr punkten. Die Liebesgeschichte entwickelt sich nicht überstützt oder unglaubwürdig. Obwohl es auch hier wieder die starke, unzertrennliche Liebe auf den ersten Blick ist, die das "gute" Mädchen und den "bösen" Jungen unwiderruflich miteinander verbindet, habe ich es erstaunlicherweise nicht ansatzweise als kitschig empfunden. Das mag zum einen daran liegen, dass die Ich-Erzählerin eine wirklich gut umgesetzte Protagonistin ist, die sich nicht in blinden Anschmachtungen verliert, sondern ihre irritierende Gefühlswelt gleich mehrfach ganz rational hinterfragt und Daniel nicht wie ein liebesblindes Häschen hinterherhoppelt, sondern beobachtet und nachdenkt. Zum anderen entwickelt sich die Liebe auch einfach in einem angemessenen Tempo und wird von einer gemeinsamenen Vergangenheit und dann auch von gemeinsamen Erlebnissen in der Gegenwart gestützt. Alles ist sehr romantisch, aber eben auch nachvollziehbar und vor allem dadurch auch wunderschön.

Auch mit dem Schreibstil konnte mich die Autorin überzeugen, denn der ist wirklich gut und ist zusammen mit den starken Charakteren maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich diesen eigentlich eindeutig als Jugendbuch einzustufenden Roman bedenkenlos als All-Age-geeignet weiterempfehle. Die christlich-religiösen Elemente ziehen sich sowohl bei den Namen der Familie, als auch in vielen Teilen der Handlung und nicht zuletzt auch in der Legende der Urbats wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ich fand es teilweise ein wenig zu viel des Guten, aber noch nicht wirklich störend. Nur die etwas zu kurz gekommenen Fantasy ließ den Funken bei mir letztendlich nicht ganz überspringen.

Fazit: Gute Jugendfantasy mit überzeugenden Charakteren und einer erfrischend unkitschigen Liebesgeschichte. Lediglich der Fantasyanteil der Geschichte hätte für meinen Geschmack etwas besser ausgearbeitet werden können. Außerdem wirkte das Ende leider ein wenig überstützt. Trotzdem freue ich mich schon auf die Fortsetzung und vergebe für "Urbat - Die dunkle Gabe" 4 von 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartiger Debüt-Roman, 4. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
Vor drei Jahre hatte die Familie Divine neben ihren eigenen Kindern Grace, Jude, James und Charity noch ein weiteres Familienmitglied: Daniel, der Junge, der früher nebenan gewohnt hatte.
Nachdem er von seinem eigenen Vater immer wieder schrecklich verprügelt und schließlich sogar fast umgebracht wurde, nahm die Pastorenfamilie den Jungen bei sich auf. Er wurde ein Teil ihrer Familie, ein Kind für den Pastor und seine Frau, ein Bruder für Grace, Jude und ihre anderen Geschwister.

Doch eines Nachts verschwand er plötzlich und tauchte nie wieder auf. Grace war am Boden zerstört und fragte immer wieder, was in dieser Nacht passiert war, bekam jedoch nie eine Antwort. Sie wusste nur, dass es irgendetwas mit ihrem Bruder Jude zu tun hatte, aber auch er hüllte sich in Schweigen. Seitdem wurde in der Familie nie wieder über Daniel gesprochen.

Drei Jahre später taucht Daniel nun plötzlich wieder in Grace's Leben auf. Er wohnt wieder in ihrer Stadt, geht auf ihre Schule und besucht sogar den gleichen Kunstkurs wie sie. Schnell entwickelt sie wieder Gefühle für ihn und fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Als sie bei einem Abendessen in der Familie jedoch seinen Namen erwähnt, ist ihr Bruder Jude völlig außer sich und verlangt Grace das Versprechen ab, sich auf jeden Fall von Daniel fernzuhalten. Obwohl Grace ihren Bruder liebt, kann sie ihm diese Bitte nicht erfüllen, zumal ihr die Beweggründe dafür immer noch verheimlicht werden. Am liebsten möchte sie Daniel und ihren Bruder wieder miteinander versöhnen und ihn wieder zu einem Teil ihrer Familie machen.

Doch je näher sie Daniel kommt, desto merkwürdiger und geheimnisvoller verhält er sich Grace gegenüber. Bis er ihr schließlich sein dunkles Geheimnis offenbart und sie nach und nach erfährt, was damals in jener Nacht furchtbares geschah ...

Urbat - Die dunkle Gabe ist ein unglaublich fesselndes Jugendbuch, das wirklich hält, was es verspricht.
Von Beginn der Handlung an weiß man, dass vor drei Jahren irgendetwas Schlimmes geschehen sein muss. Doch genau wie die Ich-Erzählerin Grace, tappt man lange Zeit im Dunkeln und hat keinen Schimmer, was genau sich in jener Nacht ereignet hat. Erst nach und nach erhält man kleine Puzzleteile, die sich zum Ende hin endlich zu einem Gesamtbild zusammenfügen und das Geheimnis enthüllen. Dadurch bleibt die Spannung durchgehend erhalten.

Auch der Schreibstil von Bree Despain zieht einen regelrecht in seinen Bann. Geschickt fügt sie immer wieder einzelne Szenen aus der Vergangenheit in Form von Grace's Erinnerungen ein.
Ihren Schwerpunkt richtet sie vor allem auf die Handlungen und Gefühle der einzelnen Charaktere sowie die Atmosphäre in den verschiedenen Szenen. Dafür verzichtet sie auf lange Orts- oder Zeitangaben, indem sie zwischendurch einfach den Tag oder die Zeit nennt, an dem die Geschichte gerade spielt. Dabei liest sich das Buch so flüssig, dass man überhaupt nicht bemerkt, wie viele Seiten oder wie lange man gerade schon gelesen hat.

Bree Despain hat sich außerdem viel Mühe mit der Gestaltung ihrer Charaktere gegeben. Sie alle unterscheiden sich auf irgendeine Weise von einander und haben sowohl Stärken als auch Schwächen und sind nicht einfach nur schwarz oder weiß. Man lernt sogar viele der Nebenfiguren besser kennen, ohne dass detaillierte Beschreibungen dafür nötig wären.

Nach außen wirkt die Familie Despain auf Viele perfekt und wie eine Art Vorbild. Die Pastorenfamilie ist jedoch alles andere als vollkommen und hat genauso mit Problemen zu kämpfen, wie andere Familien auch. Grace und ihre Geschwister sind alle sehr religiös erzogen worden und sollen nach den Werten der Bibel leben. Trotzdem wird dieser Aspekt jedoch nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt.
Außerdem wurde ihr von klein auf erzählt, dass sie keine Geheimnisse haben soll und über alles mit ihren Eltern rede kann. Doch spätestens nach dem Abend vor drei Jahren weiß sie, dass das nicht stimmt, denn über Daniel wurde nie wieder gesprochen. Die Familie Divine spricht nicht über Probleme, die sie selbst betrifft. Stattdessen schließt ihr Vater sich in sein Arbeitszimmer ein, während ihre Mutter das gesamte Haus zwanghaft auf Hochglanz poliert.

Gracies älterer Bruder Jude ist auch ein weitaus komplexerer Charakter, als es zunächst den Anschein hat. Anfangs wirkt Jude wie der perfekte junge Mann: wohl erzogen, freundlich und stets hilfsbereit. Noch nie war er irgendjemandem gegenüber gewalttätig. Das alles ändert sich als Daniel wieder auftaucht. Jude hat plötzlich immer wieder Ausraster, die sich manchmal sogar gegen Grace richten, weil sie sich nicht von Daniel fern hält. Was es mit dieser Veränderung auf sich hat, erfährt man jedoch erst ganz am Schluss.

Grace ist ebenfalls eine sehr tiefgründige Figur. Sie möchte sich so verhalten, wie alle es von ihr als Pastorentochter erwarten. Sie bricht keine Regeln, sondern hilft ihrem Vater in der Kirche und ihrer Mutter im Haushalt. Deswegen akzeptierte sie auch lange Zeit, dass niemand mehr über Daniel sprach oder warum er damals verschwand.
Als Daniel wieder auftaucht, verändert sich ihre Haltung jedoch. Sie fühlt sich von ihm angezogen und er löst in ihr das Verlangen aus, die Regeln auch mal zu brechen. Deswegen will sie auch endlich erfahren, was damals in jener Nacht geschah. Als sie schließlich die ganze Wahrheit erfährt, kann sie mit dem Wissen zunächst nicht umgehen und will sich ihrem Bruder zuliebe nicht mehr mit Daniel treffen. Nach einem Gespräch mit ihrem Vater muss sie sich jedoch eingestehen, dass sie Daniel liebt und sie ihre Gefühle nicht einfach abstellen kann.

Das gleiche fühlt Daniel auch für Grace. Er liebt sie und ist vor allem ihretwegen wieder zurückgekommen. Er erzählt ihr schließlich auch, was er wirklich ist und was in der Nacht geschah, in der er verschwand.
Es gelingt ihm erst sehr spät, seine Gefühle für Grace und ihre Nähe zu ihm akzeptieren, weil er sie nicht in Gefahr bringen möchte. Grace ist ihm wichtiger als alles andere.

Es ist wirklich wunderbar zu lesen, wie die Beiden zueinander finden und ihre Probleme überwinden. Ihre gemeinsame Liebe zum Malen wird dabei besonders schön dargestellt.
Man spürt regelrecht, dass sie zusammen gehören und fiebert die ganze Zeit mit ihnen mit. Nachdem Grace herausgefunden hat, was er ist und was er tat, wartet man nur noch auf dem Moment, in dem sie ihm endlich vergeben kann. Man kann diese beiden Charaktere einfach nur lieb gewinnen und ins Herz schließen. Umso härter trifft es einen dann, als man erfährt, welches der einzige Weg ist Daniel zu erlösen.

Zum Ende hin wird die Handlung dann noch um einiges spannender. Nachdem das Mysterium um die Nacht damals endlich gelüftet wurde, nimmt die Geschichte noch ungeahnte Wendungen an. Es kommen Geheimnisse zum Vorschein, mit denen man auf keinen Fall gerechnet hat und die den Leser regelrecht schockieren. Das Finale sorgt ebenfalls für einige Überraschungen und legt den Grundstein für eine Fortsetzung.

Urbat - Die dunkle Gabe ist ein großartiger Debüt-Roman einer Autorin, von der man mit Sicherheit noch einiges erwarten darf.
Einige Aspekte dieser romantischen Geschichte mögen zwar schon bekannt sein. Bree Despain fügt jedoch auch so manches hinzu und macht die Geschichte so zu etwas ganz besonderem.
Einzigartig ist wohl auch ihre Hintergrundgeschichte zu Daniels wahrem Wesen, das dem Leser erst sehr spät enthüllt wird und für einige Überraschungsmomente sorgt.

Die Liebe zwischen Daniel und Grace ist unglaublich schön, mitreißend und romantisch. Man möchte unbedingt mehr von diesen beiden Figuren lesen. Das Ende bietet, vor allem in Bezug auf Grace, viel Potenzial für eine Fortsetzung, die man jetzt schon sehnlichst erwartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnig schönes und spannendes Buch!, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Urbat: Die dunkle Gabe Roman (Gebundene Ausgabe)
******** INHALT ***********
Die Familie von Grace Divine scheint nach außen hin perfekt: Der Vater ist Pastor, für viele ein Vorbild und hat seine vier Kinder Jude, Grace, Charity und James gemeinsam mit seiner Frau wohlerzogen. Vor einigen Jahren gab es in der Familie außerdem noch ein weiteres Familienmitglied - Daniel. Nachdem Daniels aggressiver Vater ihn immer wieder verprügelte, beschloss Grace's Vater Daniel bei sich aufzunehmen.

An einem eigenartigen Abend vor drei Jahren verschwand Daniel aber spurlos, und tauchte nie wieder auf. Grace, die Daniel als Bruder wirklich sehr geliebt hat, war sehr enttäuscht, konnte sich sein Verschwinden aber nicht erklären. Alles was sie wusste war, dass ihr großer Bruder Jude irgendetwas damit zu tun hat, denn seit diesem Abend scheint auch Jude sich irgendwie verändert zu haben. Trotzdem spricht niemand in der Familie darüber und Grace wird einfach gesagt, dass sie damit klarkommen muss, dass Daniel nun weg ist. Der Abend wird viele Jahre lang totgeschwiegen.

Doch dann taucht Daniel plötzlich wieder in Grace's Schule auf. Grace ist sofort hin und weg, freut sich sehr, Daniel wieder zusehen und hat die Hoffnung, endlich zu erfahren, was vor drei Jahren zwischen Jude und Daniel passiert ist. Obwohl Jude seiner kleinen Schwester das Versprechen abnimmt, Daniel nicht mehr zu treffen, kann diese nicht anders: Grace entwickelt schnell wieder Gefühle für Daniel und will ihm helfen, sein Leben in Ordnung zu bringen. Aber da steht immer noch dieser seltsame Abend vor drei Jahren zwischen ihnen...

*********** MEINE MEINUNG ***********
Bevor ich mit dem Lesen von "Urbat - Die dunkle Gabe" begonnen habe, wusste ich gar nicht mehr so richtig, worum es eigentlich geht und warum ich mir das Buch gekauft habe. Den Schutzumschlag mit dem Klappentext hatte ich im Zug nicht mit - also habe ich ohne irgendein Vorwissen einfach mal drauf los gelesen, was ich sonst nie mache. Ich behaupte aber, dass sich das dieses Mal sogar gelohnt hat.

Gleich zu Beginn wurde ich nämlich komplett von der Geschichte eingenommen. Als Leser erfährt man ziemlich schnell, dass vor drei Jahren etwas Schlimmes geschehen ist, weiß aber genau wie Grace nicht, was damals wirklich der Grund für Daniels Verschwinden war. Darum war ich auch bereits nach zwei Seiten, als Daniel wieder in der Schule auftaucht, sehr neugierig auf den Rest der Handlung. Es kommt selten vor, dass ich gleich von Beginn an nicht mehr aufhören möchte, weiterzulesen, weil es bereits so spannend ist. Viel öfters kommt erst noch eine lange Einführung in das "Setting", in die Charaktere und die Umstände, unter der die Geschichte stattgefunden hat. Auf all diese Dinge verzichtet Bree Despain in ihrem Roman aber, zumindest zu Beginn. Viel lieber lässt sie gleich die Spannungsbombe platzen, die sich dann über die gesamten restlichen 400 Seiten erstreckt.

Natürlich lernt man trotzdem auch bei "Urbat - Die dunkle Gabe" die Charaktere und ihr Umfeld von vielen Seiten kennen. Die Autorin lässt sich damit nur ein wenig mehr Zeit, als üblich. In diesem Roman gibt es sehr viele verschiedene Charaktere, und doch hatte ich nie das Gefühl, jemanden nicht zu kennen oder zu verwechseln. Das ermöglicht wohl der tolle Schreibstil von Bree Despain. Um sich lange Ortsbeschreibungen zu sparen, gibt es mitten im Kapitel immer wieder einfache Orts- und Zeitangaben, sodass man sich als Leser auch ohne große Erklärungen schnell wieder zurechtfindet. Dadurch bleibt auch mehr Platz, um die einzelnen Figuren zu beschreiben. Immer wieder gibt es kleinere Rückblenden in die Zeit vor dem mysteriösen Abend, an dem Daniel verschwunden ist, sodass man Grace, Jude und Daniel auch als Kinder kennen lernen kann. Ihre Charaktereigenschaften sind damit ziemlich schnell ersichtlich. Aber auch die Nebencharaktere erschließen sich dem Leser schnell und sind sehr authentisch, obwohl die Autorin gar nicht allzu viel beschreibt. Ich hatte nie das Gefühl, lediglich Personenbeschreibungen zu lesen, denn das Spannungselement stand immer im Vordergrund. Trotzdem sind viele der kleineren Nebenrollen gelungen, eine davon wurde sogar zu meiner Lieblingsfigur. An dieser Stelle muss die Autorin wirklich für ihre wunderbare Art zu schreiben gelobt werden, denn nur selten schafft man es, alle Charaktere ausführlich zu beschreiben, authentisch zu machen und dennoch die Spannung immer im Vordergrund zu halten.

Besonders toll fand ich die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Grace, die sich im Hintergrund langsam, aber sicher entwickelt. Es ist sehr schön zu beobachten, wie alte Erinnerungen in den beiden aufkeimen, die sie verbinden. Dadurch, dass beide mittlerweile älter und reifer sind, geht die Liebe auch viel tiefer, als sie früher war. Als schönes Nebenelement ist auch das der Autorin sehr gut gelungen.

Spannung bleibt die gesamten 400 Seiten trotzdem immer vorhanden. Nur sehr langsam klären sich die Begebenheiten von dem Abend vor drei Jahren auf, aber das ist keineswegs mühsam, sondern sehr unterhaltsam. Denn dem Leser werden immer wieder kleine Rätsel geboten, die sich einem am Schluss beim großen Showdown dann endlich ganz erschließen. Die letzten Kapitel kommt man als Leser wirklich kaum noch zu Atem, weil man die vielen Überraschungen, die sich ergeben, kaum fassen kann.

Das Ende selbst fand ich besonders gelungen. Obwohl es offen ist und man das womöglich auch als kleinen Cliffhanger auffassen kann, bin ich der Meinung, dass die Autorin gar keine weiteren Teile schreiben hätte müssen. In irgendeiner Hinsicht finde ich "Urbat - Die dunkle Gabe" in sich abgeschlossen und wäre als Leser auch mehr als zufrieden mit so einem Ende, was nur sehr selten vorkommt. Nichtsdestotrotz gibt es genügend Potential für einen weiteren Teil. Und Lust auf mehr besteht nach diesem grandiosen Auftakt definitiv!

********* BEWERTUNG *********
"Urbat - die dunkle Gabe" ist ein grandioser Auftakt zu einer Serie, die ich nur allzu gerne weiterverfolge. Der außergewöhnliche Schreibstil der Autorin ermöglicht es dem Leser trotz der vielen kleinen Beschreibungen im Hintergrund immer wieder begeistert von einer Seite zur nächsten zu blättern, weil die Spannung durchwegs erhalten bleibt. Das Ende konnte mich absolut überzeugen, und ich wäre sogar zufrieden, wenn es keine weiteren Teile geben würde. Nichtsdestotrotz freue ich mich über mehr aus der Familie Divine! Ich vergebe sehr gute 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa6414858)

Dieses Produkt

Urbat: Die dunkle Gabe  Roman
Urbat: Die dunkle Gabe Roman von Bree Despain (Gebundene Ausgabe - 30. August 2010)
EUR 16,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen