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Von allem Anfang an
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2011
Ein tolles Buch. Sehr schön gelesen vom großen Ulrich Mühe!!!
Als glühender Mühe-Fan bekam ich vor einem Jahr dieses Hörbuch geschenkt und bin erst jetzt dazu gekommen es mir anzuhören.
Zunächst war ich von der monotonen, etwas gelangweilten Präsentation Mühes etwas geschockt. Teilweise wurde sogar falsch betont und einmal hört man im Hintergrund sogar ein Einsatzfahrzeug....
Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber an die Leseart und fand sogar Gefallen daran; gab sie doch auch wieder, wie langweilig und trostlos die ersten Jahre in der neu gegründeten DDR für den jungen, heranwachsenden Helden war.
Mit trockenem Humor erzählt Mühe mit seiner schlichten feinen Sprache, welche sehr homogen mit dem Text schwingt, von den ersten Pubertären Erlebnissen eines Jungen, der sich in der Welt der großen, zurechtzufinden versucht.(Ich hatte es auf meinem Mp3-Player beim Joggen dabei und musste immer wieder unvermittelt laut lachen...)
Also: ein tolles Buch. Sehr schön gelesen vom großen Ulrich Mühe!!!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2000
Christoph Heins Erzählung VON ALLEM ANFANG AN (1997) schildert mit verständlicher Erzählsprache die Kindheit des kleinen Daniels, der die Erwachsenenwelt mit all ihren Nachteilen aus einem naiven Blickwinkel heraus beobachtet.
Unter dem Motto - man muss dem Leben von allem Anfang an ins Gesicht sehen - erlebt er erste erotische Abenteuer. Die kleinen Notlügen der Erwachsenen lernt er als Überlebenshilfen im Alltag kennen. Frei nach der Devise: Die Welt will betrogen werden.
Wichtigste Erkenntnis des kleinen Daniels ist aber, dass es im Leben nicht immer Gewinner geben kann und man sich im Leben mit dem Zweitschönsten zufrieden geben muss.
Wer seine eigene Kindheit und Jugend noch einmal erleben möchte, erlebt sie beim Lesen dieser unterhaltsamen Erzählung - inklusive dem Gefühl, wie es war, als man das erste Mal verliebt war...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2013
Sehr sehr schön - so schade, dass er nicht mehr lebt. Mehr kann ich nicht sagen trotz der erförderlichen Wortzahl!!
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6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 1999
Der Junge, von dem in diesem Buch erzählt wird, heißt Daniel; er könnte auch Christoph heißen, denn Parallelen zur Biografie des Autors lassen sich leicht ziehen: Von der Kindheit in einer Kleinstadt wird erzählt, in der Daniel aufwächst, nachdem die Familie aus Polen hierher gezogen ist und von dem Wunsch und der Absicht, nach West-Berlin zu flüchten - das ist Heins Biografie in Reinform. Andere Passagen des Buches sind schwerer zu glauben - vielleicht spielt hier die literarische Freiheit eine größere Rolle; ich traue Hein solch ein gutes Gedächtnis in diesem Ausmaß ehrlich gesagt nicht zu.
Alles in allem ist es aber ein interessanter Lesestoff, auch wenn man nicht erfährt, für wen Hein nun eigentlich schreibt: für Kinder in dem nämlichen Alter? Für Erwachsene, Junggebliebene? Ein kindlicher Erzählstil, der bewußt Wissenslücken betont, unsicher wirken kann, steht dem lyrischen Fluß der Erzählung, dem allumspannenden Band, der Dichte und der Weitsichtigkeit konträr gegenüber. Man hat den Eindruck, ein Kind von fünfzig Jahren hat hier die Hände im Spiel.
Alles in allem durchaus zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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