Kundenrezensionen


7 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnlicher Mordfall
Führt Mario Conde ins Chinesenviertel von Havanna. ein alter Chinese hängt tot in seiner Kammer, in die Haut wurden Pfeile eingeritzt und der kleine Finger wurde abgeschnitten: handelt es sich um einen religiösen Ritualmord oder eine Abrechnung, die als solche getarnt wird? Eines kann ich verraten: M. Conde kommt den Mörder auf die Spur.....
Der...
Vor 22 Monaten von Lia1962 veröffentlicht

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuschendes Frühwerk über El Conde
Diesen Roman hat Leonardo Padura gegen Ende der 80er Jahre, kurz vor dem Ende des Klaten Krieges geschrieben. Er hatte für seine Zeitung in der kubanischen Chinesengemeinde recherchiert und versuchte seine Eindrücke in dieser Geschichte zu verarbeiten. Zusammen mit "Adißos Hemingway" wurde diese Geschichte dann auf Kuba veröffentlicht und Jahre...
Veröffentlicht am 22. Februar 2012 von Amazon Kundenrezensionen


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuschendes Frühwerk über El Conde, 22. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Schwanz der Schlange (Gebundene Ausgabe)
Diesen Roman hat Leonardo Padura gegen Ende der 80er Jahre, kurz vor dem Ende des Klaten Krieges geschrieben. Er hatte für seine Zeitung in der kubanischen Chinesengemeinde recherchiert und versuchte seine Eindrücke in dieser Geschichte zu verarbeiten. Zusammen mit "Adißos Hemingway" wurde diese Geschichte dann auf Kuba veröffentlicht und Jahre später für eine spanische Ausgabe noch einmal überarbeitet.

In einem mehr oder minder erzwungenen Urlaub wird Mario Conde von einer Kollegin chineischer Abkunft besucht, die ihn bittet, sich in eine Untersuchung um einen Toten in der kubanischen Chinesengemeinde zu kümmern. Unter der Auflage eine Undercover-Aktion gegen den Drogenhandel nicht zu gefährden gestattet sein Chef ihm, genau dies zu tun und nun bewegt sich Conde durch die ihm bis dahin unbekannte Welt der Wirtschaftsflüchtlinge von einem sozialistischen System zum anderen und den Anfeindungen, denen diese - ähnlich den Vietnamesen in der ehemaligen DDR - ausgesetzt gewesen sind. Und dem Aberglauben auf der Grundlage des Santeria-Kults.

Trotz der großen inhaltlicher Dichte, zu der auch noch Betrachtungen zu Marios Liebesleben beitragen, wirkt dieser schmale Band ungewohnt inhaltsarm und man hat das Gefühl, dass sich der Autor seinem Thema nicht wirklich widmen konnte. Auch seine übliche sprachliche Qualität fehlt hier - d.h. das Buch ist nicht sprachlich schlecht, aber seine malerischen Darstellungen und Vergleiche, die so viel die Besonderheit seines Werks sind, fehlen hier eindeutig. Enttäuschend.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Vergleich mit dem "Havanna-Quartett", 8. Juli 2012
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schwanz der Schlange (Gebundene Ausgabe)
Leonardo Padura dürfte den Lesern vor allem durch seinen Krimizyklus Das Havanna-Quartett" bekannt sein. In dessen vier Büchern ermittelt der Teniente Mario Conde in der kubanischen Hauptstadt und so auch in seinem neuesten Kriminalroman Der Schwanz der Schlange".

Allerdings ist dies mit knapp 180 Seiten ein äußerst dünnes Büchlein, und das nicht nur, was den Umfang sondern auch die Qualität des Plots angeht. Ursprünglich als Reportage Ende der achtziger Jahre für eine Zeitschrift geschrieben, arbeitete Padura diese im Zehn-Jahre-Schritt erst zur Erzählung und dann zum Roman um (Info des Autors im Nachwort).

Bei einem Besuch des Chinesenviertels wird für Conde, der mittlerweile aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist und als Antiquar seinen Lebensunterhalt verdient, die Vergangenheit wieder lebendig, und er geht mit seinen Gedanken zurück zu einem Fall aus dem Jahr 1989, in dem ein chinesischer Exilant auf mysteriöse Weise ums Leben kam.

Wenn ich nun von den mir bereits bekannten Krimis Paduras ausgehe, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich näher mit den Lebensumständen der Migranten in Kuba auseinanderzusetzen, denn gerade diesen Blick hinter die Kulissen des ,real existierenden Sozialismus` fand ich immer sehr informativ und auch spannend.

Hier nun streift er die Lebensumstände sowie das Thema Entwurzelung nur am Rande - nun sind Teniente Conde, ganz kubanischer Macho, der Rum und seine Frauengeschichten wichtiger. Die Krimihandlung an sich war leider auch nur mäßig interessant - von daher leider nur 3 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnlicher Mordfall, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Schwanz der Schlange (Gebundene Ausgabe)
Führt Mario Conde ins Chinesenviertel von Havanna. ein alter Chinese hängt tot in seiner Kammer, in die Haut wurden Pfeile eingeritzt und der kleine Finger wurde abgeschnitten: handelt es sich um einen religiösen Ritualmord oder eine Abrechnung, die als solche getarnt wird? Eines kann ich verraten: M. Conde kommt den Mörder auf die Spur.....
Der Einblick in die chinesische Geschichte auf Kuba hat mir gut gefallen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Neues aus Chintatown / Havanna, 8. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Schwanz der Schlange (Broschiert)
Eine gern besichtigte Touristenattraktion in aller Welt sind die Chinesenviertel. Chinatown, nicht nur ein Film, sondern Sehnsuchtsort vieler Reisenden. Auch Havanna hat so eine Enklave. Und in der der hängt ein Toter, Chinese, am Strick. Ihm wurde ein Finger abgeschnitten. In seine Haut wurden zwei Pfeile und weitere Symbole geritzt. Auf dem Boden liegen zwei Münzen mit eben diesen Symbolen.
Als Außenstehender kann Teniente Mario Conde da wenig ausrichten. Die Chinesen bleiben lieber unter sich. Eine Vertrauensperson tut Not. Die findet er in Juan Chion, einem Chinesen, der schon seit einem halben Jahrhundert auf Kuba lebt. Seine Tochter Patricia ist eine Kollegin von El Conde. Und was für eine. Der belesene Ermittler muss sich jedes Mal zusammenreißen, wenn Patricia Chion an ihm vorbei oder zu ihm kommt. Denn sie weiß um ihre Reize … und setzt sie gnadenlos ein. Nur ihr zuliebe macht sich Mario Conde in die Spur, um den Fall zu lösen.
Eine schöne Aufgabe. Eine reizvolle Aufgabe. Eine geheimnisvolle Aufgabe. Denn Mario Conde kommt mit chinesischen Traditionen, afrikanischem Kult und jüdischen Ritualen in Berührung. Und das alles im sozialistischen Kuba! Kaum zu glauben.
Doch die Tat hat auch einen handfesten Hintergrund. Pedro Cuang – so der Name des Toten – war offensichtlich in dunkle Machenschaften im Chinesenviertel verstrickt. Glücksspiel und Drogenhandel hinter verschlossenen Türen (denen einer Wäscherei zum Beispiel) gehören hier zum Alltag wie scharfes Essen, das im Wok zubereitet wird. Immer tiefer wird Conde in den Strudel aus vielsagenden Andeutungen und nicht wegzuredenden Fakten gezogen.
„Der Schwanz der Schlange“ liest sich flüssig hintereinander weg. Viele Jahre tüftelte Leonardo Padura an diesem Roman, der wohl nun endlich die endgültige Fassung erreicht hat. Die Chinesen in diesem Buch haben sich auf Kuba eingerichtet. Sie sprechen ihre Sprache, gehen ihren Geschäften nach, kümmern sich um ihre Angelegenheiten. Eindringlinge sind ebensolche und werden es auch immer bleiben. Conde ist der Eindringling. Doch er hat im Vater der reizenden Kollegin einen fähigen und willigen Unterstützer. Er zeigt Conde, das Kuba viele Wurzeln hat. Und diese schlagen eben auch ab und zu mal aus.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mario Conde im Barrio Chino, 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Schwanz der Schlange (Gebundene Ausgabe)
Teniente Mario Conde hat Urlaub und wird von seiner schönen und heissen Kollegin überredet im Chinesenviertel einen Mordfall zu übernehmen. Ein alter Chinese wurde erhängt, es sieht nach einem Ritualmord aus. Conde taucht in die Welt des Barrio Chinos ein. Fragen tauchen auf, die in viele Richtungen weisen. Ist es eine alte Abrechnung in den alten geheimen Zirkeln? Oder hat es etwas mit Entwurzelung zu tun und reicht zurück bis nach China?

Mario Conde steht wie immer zwischen seiner Arbeit, seiner Libido, seinen Gefühlen, Rum und seinen Freunden und trotzdem erreicht Padura in diesem Buch bei weitem nicht die Qualität seiner früheren Bücher. Diesem Buch fehlt es an Tiefe, Spannung und auch an der sprachlichen Bildhaftigkeit, die wir von Padura gewöhnt sind.

Für mich ist diese Geschichte, als passionierte Padura-Anhängerin, leider eine Enttäuschung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paduras bestes Buch, 24. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schwanz der Schlange (Gebundene Ausgabe)
Ich bin tatsächlich Cuba-Liebhaber. Ich war auch schon oft in Havanna. Vor Chinatown sind wir immer gewarnt worden, wir taten es trotzdem. An einem 1.Mai auch noch. Kleiner Überfall und die Kamera war weg. Schon das Erlebnis wäre ein Buch wert gewesen.
Nun dieser Padura-Roman. Heute habe ich ihn erhalten und angefangen zu lesen. Ich habe das Buch reinweg "gefressen", verzeihen Sie bitte den Ausdruck. Ich fühlte mich wie in der herrlichen Stadt Havanna. Das war genial, so etwas ist mir noch nicht passiert. Gegen 18 Uhr hatte ich das Buch gelesen, ganz viel gelacht und manchmal feuchte Augen gehabt. Ich habe mich wie in Havanna zuhause gefühlt, bei diesen wunderbaren Cubanern (-innen selbstverständlich auch).
Padura ist ein kleines Genie (Ich kenne seine tatsächliche Größe nicht). Von allen seinen Büchern gefällt mir dieses am besten.
Satirisch ausgedrückt: Ich habe sein Buch gefressen, hätte er nicht Koch werden sollen? Fünf Sterne wären Leonardo Padura sicher. Danke dafür.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Lohnenswerte Lektüre, 22. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Schwanz der Schlange (Broschiert)
Think Content ist eine absolut lohnenswerte Lektüre für SEOs oder Content Verantwortliche mit praktischen Beschreibungen, wert vollen Tipps und Listen zum Zusammenstellen der eigenen, individuellen Content Marketing Strategie. Die Autorin fasst auch die Probleme zusammen, welche auftreten können und gibt Handlungsemfehlungen. Mehr zum Thema SEO:[...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Schwanz der Schlange
Der Schwanz der Schlange von Leonardo Padura (Broschiert - 15. Juli 2013)
EUR 10,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen