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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 28. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen Orchidee (Broschiert)
Diese Buch von Pearl S. Buck ist für mich eines der besten über den kaiserlichen Hof und auch über die Protagonistin. Zahlreiche Autoren haben sich ja an dieser Geschichte versucht.

Hier wird nicht nur die Gestalt der Hauptfigur ausgezeichnet und nachvollziehbar ausgeführt, auch das Leben und die Lebensumstände werden sehr glaubwürdig geschildert. Wenngleich es sich natürlich trotzdem um einen Roman handelt.

In wunderschöner Sprache verführt die Autorin zu wahrhaftem Lesegenuss. Es ist ein Buch, das man immer wieder lesen kann.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas ältere - aber immer noch fesselnde - Darstellung einer einflussreichen Frau, 8. September 2011
Von 
K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen Orchidee (Broschiert)
"Mädchen Orchidee" hieß die junge Frau im Haus ihrer Eltern zu dem Zeitpunkt, an dem sie von Eunuchen des Kaiserhofs in Beijing zur Kaiserinmutter gerufen wurde, damit diese unter einer großen Menge Manchu-Jungfrauen die Ehefrau und die Konkubinen ihres Sohnes heraussuchen konnte. Eigentlich bereits anderweitig verlobt, ist die junge Frau zufrieden damit, dass ihre Kusine zur Braut des kränklichen Kaisers werden soll. Doch da sie selbst als Konkubine ausgewählt wird, muss sie weiter ind er Verbotenen Stadt verbleiben und beginnt aus Langeweile sehr viel zu lernen.

Später gelingt es ihr dann, durch Wissen, Skrupellosigkeit, einen Blick für die richtige Gelegenheit, einem guten Instinkt für Macht und auch einem gewissen Glück, selbst zru regentin aufzusteigen und diese Rolle mit Unterbrechungen über die nächsten vierzig Jahre weiterzuspielen - durch die Taiping-Revolte, den Boxer-Aufstand und andere schwierige Zeiten des Reiches, das von den Europäern und den Japanern immer mehr gezwungen wird, sich der Welt zu öffnen.

Pearl S. Bucks Darstellung Tsu Hsis, wie die Regentin später genannt werden sollte, erscheint sehr ausgewogen und versucht zu erklären, wie eine sehr machtbewusste und oft grausam wirkende Frau lange Zeit bei ihrem Volk hohes Ansehen genossen hat, so dass man sie später oft liebevoll "alter Buddha" nannte und ganz verzweifelt gewesen ist, als sie schließlich starb. In meinen Augen ist dieser Versuch, der besonders die Konflikte mit den Europäern aus der Sicht der seit 300 Jahren herrschenden Manchu-Minderheit darstellt, sehr gut gelungen. Auch 55 Jahre nach der Erstveröffentlichung noch überaus lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen China am Vorabend der großen Revolution, 14. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen Orchidee (Broschiert)
Die Autorin lässt den Leser wunderbar in das China des 19.Jh. eintauchen, genauer noch in die Welt der Menschen, die in der „Verbotenen Stadt“ hinter Türen und Mauern abgeschieden vom Rest der Welt leben. Zu den Menschen, die zu den Herausgehobenen, quasi zum Chinesischen Adel gehören und noch stärker als jeder einfache Chinese in der Welt aus Märchen und Mystik gebunden sind, stark geprägt von Verboten, Regeln und Lebensweisheiten. Für uns Europäer und auch für jeden anderen Bewohner westlicher Hemisphären ist dies alles sehr exotisch und unvorstellbar umgeben von solchen starren Pflichten leben zu können. Die herausragendste Persönlichkeit Chinas, die Ende des 19 Jh. lebte, ist die Kaiserin Tsu Hsi. Die Autorin hat hier ein Werk geschaffen, das Biografie und Roman hervorragend vermischt. Wenn man in den einschlägigen Enzykliken über das Leben von Kaiserin Tsu Hsi nachließt, kann man sich mit Hilfe des Romans in die Welt dieser letzten Kaiserin Chinas sehr gut rein versetzen und vielleicht auch verstehen, warum ihr Leben so ganz anders verlaufen ist wie das unserer Vorfahren.

Es wird hier geschildert wie das Mädchen Orchidee , von der Abstammung her bereits zum chinesischen Adel der Mandschu-Dynastie gehörend an den Hof von Kaiser Xianfeng gelangte und dort von der Kaisermutter als Konkubine und zukünftige Nebenfrau des Kaisers ausgewählt wurde. Um dort mit viel Fleiß, Geschick, Gespür für das Wesentliche, List und einer großen Portion Mut schlussendlich zur Kaiserinmutter aufstieg. Dann etliche Jahre die Geschicke Chinas für ihren noch minderjährigen Sohn lenkte und wesentlich beeinflusste. Mit wieviel Sorgfalt, Einfühlungsvermögen und Vorausschau sie das Leben am Hofe prägt und dabei ihren stätigen Aufstieg nie aus den Augen verliert, nein, ihn geschickt festigt, damit am Ende der Thron für ihren Sohn auch sicher ist, ist das Hauptmerkmal dieses Romans. Leider und dies wird im Buch sehr deutlich, übersieht sie dabei, dass China im 19.Jh. nicht mehr isoliert in der Welt sein kann und der Fortschritt, alles Böse und Unberechenbare auch vor ihrem Land keinen Halt macht. Dieses sehr engstirnige und konservative Verhalten hat vielen Menschen, Chinesen wie auch den vermeintlichen „Eindringlingen das Leben gekostet. Meines Erachtens nach hat die Autorin sehr kompetent diesen Umstand, warum China so vehement an den Traditionen festhielt sehr verständlich wiedergegeben. Für mich ist am Ende dieses spannenden Buches eigentlich vieles klarer geworden. 4 Punkte deshalb, weil mir das Buch etwas zu langatmig erscheint.

Ein unbedingtes Muss für denjenigen, der sich gern mit der chinesischen Geschichte, deren Vielfalt und Andersartigkeit auseinandersetzen will.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Roman, 5. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen Orchidee (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch handelt um die letzte chinesiche Kaiserin. Am Anfang kommt das Mädchen Orchidee als Konkubine zum Kaiser. Der verliebt sich in sie, und macht sie zu seiner Gemahlin.Durch ihre neue Stellung im Kaiserreich wird ihr Name in Tsu Hsi geändert. Der Kaiser ist ein sehr schwacher Kaiser. Immer mehr bekommt sie Macht bis es ihr schließlich gelingt, nach dem Tod ihres Mannes, das Land zu regieren bis ihr Sohn erwachsen geworden ist.

Dieses Buch ist sehr spannend. Denn bevor sie auf den Thron kann wird sie von Verrätern verfolgt die sie und ihren Sohn umbringen wollen. Den Kampf um die Macht im Kaiserreich ist sehr spannend beschrieben. Traurig an dieser Geschichte ist das sie in ihren Cousin verliebt ist, der in der kaiserlichen Garde dient. Sie sehen einander doch keiner darf von der heimlichen Liebe erfahren, weil das sonst den Tod für beide bedeuten könnte. Nur eine Nacht verbringen sie miteinander.Eine Nacht mit folgen...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großartiges Buch!, 25. Januar 2004
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen Orchidee. (Broschiert)
Habe es vor 2 Jahren auf einem Flohmarkt gekauft und erst neulich angefangen es zu lesen. Es ist so gut geschrieben und wurde schnell so spannend, daß ich es fast in einem Zug durchlas.
Dabe interessierte mich das Thema eigentlich gar nicht - habe es nur wegen des Names Pearl s. Buck gekauft. Die Dame hat allerdings ein Talent wirklich alles spannend zu erzählen!
War ein Vergnügen, mal etwas hochkarätiges zu lesen, daß einen gleichzeitig so in den Bann zieht.
Ich gebe zu sonst eher Fantasie oder Abenteuer (z.B. Vampirromane uä. zu konsumieren). Dieses Buch kann ich trotzdem nur weiterempfehlen. Man ist ebenso sehr in einer völlig anderen Welt........
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Titel der amerikanischen Originalausgabe: Imperial Woman, 31. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen Orchidee
Tsu Hsi, die letzte regierende Kaiserin von China, war eine so reich und verschiedenartig begabte Frau, eine so widerspruchsvolle, aber auch so vielseitige Persönlichkeit, dass es schwer ist, sie ganz zu verstehen. Sie lebte an einem Wendepunkt der Geschichte, als China sich gegen fremde Eingriffe zur Wehr setzen musste, während gleichzeitig Reformen unabweislich waren. In dieser Zeit bewahrte Tsu Hsi ihre konservative Gesinnung und ihre Unabhängigkeit. Ihre Gegner fürchteten und hassten sie, und sie waren beredter als die Freunde und Verehrer Tsu Hsis. Westliche Schriftsteller lasen sie, mit wenigen Ausnahmen, in ungünstigem Lichte erscheinen, ja manche ihrer Schilderungen sind sogar gehässig. Ich habe versucht, in diesem Buche ein möglichst genaues Bild von Tsu Hsi zu entwerfen, und zwar sowohl nach den zur Verfügung stehenden geschichtlichen Quellen wie auch nach den Urteilen vieler Chinesen, die ich in meiner Kindheit gehört habe. Für die Chinesen war sie die große Kaiserin. Gute und böse Eigenschaften vereinigten sich in ihr, aber immer in heroischem Ausmaße. Sie widersetzte sich den Neuerungen so lange sie konnte, denn sie hielt das Alte für besser als das Neue. Doch wenn sie sah, dass Änderungen unvermeidbar waren, fügte sie sich ihnen gutwillig. Ihr Volk liebte sie, außer den Revolutionären und den Ungeduldigen, denen die Fortschritte zu langsam gingen. Diese hassten sie, und ihr Hass wurde von der Kaiserin ebenso gründlich erwidert. Die Bauern und Kleinstädter verehrten sie. Jahrzehnte nach ihrem Tode kam ich im Inneren Chinas in Dörfer, wo die Leute sie noch am Leben glaubten und erschraken, als sie hörten, dass sie tot war. "Wer wird sich jetzt unser annehmen"? riefen sie. Dies ist wohl das entscheidende Urteil über einen Herrscher.
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Das Mädchen Orchidee
Das Mädchen Orchidee von Pearl S. Buck (Broschiert - 25. Juli 2011)
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