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am 25. Juli 2009
Kann man sich vorstellen, wie es einem Menschen geht, der die Kontrolle über den eigenen Bewegungsapparat verloren hat? Wie es sich anfühlt, in Gedanken mit einer toten Tochter zu hadern und über versteckte gegenseitige Abneigungen und die eigene Ratlosigkeit nachzudenken?
Elena hat einen schwieriger Charakter und eine schreckliche Krankheit: Parkinson. Schlimm steht es um sie, als sie sich auf die Suche begibt, den Tod ihrer Tochter aufzuklären, von der es heißt, sie habe sich im Glockenturm erhängt. Sie will an diese Todesart nicht glauben!
Unendlich mühsam bewegt sie sich aus dem Bett und auf die Füße. Sie muss warten, bis die Medikamente wirken, um ihre Bewegungen steuern zu können. Ohnmächtig und wütend sieht sie sich mit einer körperlichen Behinderung konfrontiert, die sie aggressiv und hilflos macht. Nach langen Bemühungen kann sie unter ungezählten Schwierigkeiten den Weg zu einer Kirche antreten, in der sich ihre Tochter erhängt haben soll.

Elena hat ihre Tochter Rita zeitlebens drangsaliert und schikaniert. Zwischen den beiden herrschte ein giftiger Schlagabtausch, bei dem keine von beiden gut weg kam.
Auf der Suche nach der wahren Todesursache entschließt sich Elena, eine Frau aufzusuchen, von der sie Hilfe erwartete.
Das sich nun offenbarende Geheimnis schuldhafter Verstrickungen führt uns auf einen möglichen Weg zur Lösung der Todesursache.

Einem Psychothriller gleich, vielschichtig und kompliziert zeigt sich im Fortgang der Handlung die menschliche Psyche auf Abwegen. Leidensfähigkeit, Alter und Krankheit, eheliche Verwicklungen, Schuld und Schicksalsschläge machen die Erzählung zu einem anspruchvollen Wegweiser durch die falschen Fährten, denen wir alle aufsitzen können.
Claudia Pineiro weiß ihre Handlung drastisch und überzeugend mit treffenden Details auszuschmücken. Die von ihr geschilderten Charaktere sind eigenwillige, penible und allesamt leidende Kreaturen. Die Krankheit Parkinson zeigt sich mit sehr realistischem Wahrheitsgehalt. Claudia Pineiro erspart dem Leser in dieser Hinsicht nichts bringt aber das wahre Leben mit seinen seelischen Verwicklungen wahrhaftig zu Gehör. Sie gilt als Shootingstar unter den argentinischen Nachwuchsschriftstellerinnen.
22 Kommentare23 von 24 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2009
Während Elena beim Frisör sitzt erhängt sich ihre Tochter Rita im Glockenturm der Kirche. Elena glaubt nicht an einen Selbstmord ihrer Tochter und setzt alles daran, diesen "Mord" aufzuklären. Aber Elena ist gehandicapt, denn sie leidet an Parkinson und die Autorin schildert diese Krankheit so anschaulich, dass man als Leser das Gefühl hat, man schlüpft in Elenas geschundenen Körper. Von Elena erfahre ich z.B. wie das ist wenn sich der Nackenmuskel versteift und man von seinen Mitmenschen nur noch die Beine bis höchsten aufwärts zum Bauchnabel sieht. Aber sie gibt nicht auf, sie kämpft jeden Tag aufs Neue gegen diese "scheißverdammte Scheißkrankheit". Elena ist eine starke Persönlichkeit und ihr Verhältnis zu Rita war nicht einfach. Die beiden stritten unentwegt und konnten doch nicht ohne einander sein.
Obwohl das Thema des Buches sehr tragisch ist, erzählt die Autorin so warmherzig und oftmals auch so ironisch, dass man als Leser nicht deprimiert wird.
Der Roman von Claudia Pineiro hat nur 184 Seiten und besitzt aber eine Intensität die mich sehr beeindruckt hat.Ich freue mich schon auf das nächste Buch dieser tollen Autorin.
0Kommentar18 von 19 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ein Tag im Leben einer Frau, der das Schlimmste passiert ist, was einem Menschen passieren kann: Ihr eigenes Kind zu Grabe zu tragen. Elena ist diese Frau, ihre Tochter Rita wurde erhängt am Glockenturm gefunden. Selbstmord. So heißt es offiziell. Doch Elena glaubt nicht daran, denn sie weiß Bescheid.
Ein Tag im Leben einer Frau, der das Schlimmste passiert ist, was einem Menschen passieren kann: Ihr eigenes Kind zu Grabe zu tragen. Elena ist diese Frau, ihre Tochter Rita wurde erhängt am Glockenturm gefunden. Selbstmord. So heißt es offiziell. Doch Elena glaubt nicht daran, denn sie weiß Bescheid.
Genauso wie sie weiß, dass sie mit einer grässlichen Krankheit geschlagen ist. Parkinson. Sie, die Krankheit, erlaubt es Elena nur mit Medikamenten den Alltag halbwegs in den Griff zu bekommen. Der Körper gehorcht den Befehlen des Gehirns nicht mehr. Schon ein paar Schritte gehen arten in einen heftigen Disput zwischen Befehlsgeber (Gehirn) und Befehlsempfänger (Gliedmaßen) aus. Sogar einfache Dinge wie eine Jacke anziehen, bereiten der eigensinnigen Elena Probleme.
Heute macht sie sich auf den Weg ' wohin? Das erfährt der Leser erst später. Mit jedem Schritt, der Elena ihrem Ziel näher bringt, steigt die Spannung und die Zuneigung zu der zuweilen hartherzigen Elena. Rita, ihre Tochter, die Lehrerin, die in Roberto die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben schien, Rita, das Augenlicht von Elena ist tot. Doch Elena weiß Bescheid, sie weiß, dass Rita keinen Selbstmord begangen haben kann. Ihre Erklärung: Rita hatte Angst vom Blitz getroffen zu werden. Als gläubige Christin versagte sie sich selbst den Gang in die Kirche an solchen Tagen. An Rita Todestag regnete es Katzen und Hunden. Und es blitzte und donnerte. Elena ist die einzige, die nicht an Selbstmord glaubt. Auch Kommissar Avellaneda, der so gern Elena glauben möchte und sich immer noch ab und zu (inoffiziell) mit Elena trifft, muss sich den Fakten beugen. Es war und bleibt Selbstmord.
Doch Elena ist auf ihrer Aufklärungsreise. Sie hofft eine Antwort zu finden. Nein, sie weiß, dass sie eine Antwort bekommen wird. Doch die fällt anders aus als gedacht. Denn die Antwort wird ihr verbleibendes Leben auf den Kopf stellen.
Für ihren dritten Roman 'Elena weiß Bescheid' bekam die Argentinierin Claudia Piñiero den LiBeraturpreis. Nach 'Ganz die Deine' und 'Die Donnerstagswitwen', die besonders durch Wortwitz bestachen, wagte sie sich an ein Thema, das dem Leser sehr nahe geht. Zumindest, wenn Claudia Piñiero darüber schreibt: Menschliche Zweifel. Sie urteilt nicht über ihre Protagonisten, sie lässt sie selbst ihre Entscheidungen treffen. Elena ist wahrlich vom Schicksal geschlagen. Ihr Blick ist physiologisch nach unten gerichtet. Ihre Krankheit erlaubt es ihr nicht den Kopf zu heben. Ihre Gedanken sind rückwärts gerichtet, der Tod der Tochter beschäftigt die 63jährige rund um die Uhr. So wie sie ihre Tochter kannte und deren Handeln passen einfach nicht zusammen. Am Ende muss sie einsehen, dass Rita ihren eigenen Weg gegangen ist. Ohne Zutun der Mutter. Am Ende bleibt nur eine Frage: Wann wird dieses Buch verfilmt?
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am 15. Juli 2011
Durch Amazon bin ich auf "Elena weiss Bescheid" gestossen. Erzählt wird die Geschichte der 63-jährigen Elena, die an Parkinson erkrankt ist, und ihrer Tochter Rita, die tot am Seil hängend, gefunden wurde. Elena glaubt nicht an die Selbstmordtheorie der Polizei. Immer wieder besucht sie die Polizei, den Arzt und den Arbeitgeber ihrer Tochter. Ihre Recherchen sind sehr mühsam für sie, da ihr Körper durch diese "Scheißkrankheit" nicht mehr voll einsatzfähig ist. Dieses Buch hat mich sehr berührt, Elenas Geschichte läßt den Leser Bekanntschaft mit den Folgen von Parkinson machen. Es ist aber kein Medizinbuch, sondern eine melancholische Erzählung über das Leben von Mutter und Tochter. Sehr empfehlenswert!
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am 22. September 2009
beginnt man natürlich nachzuforschen. Geht gedankenlich nochmal alles durch, jede Widersprüchlichkeit unterstützt einen im nicht glauben wollen. War es doch Mord? Was sollte sie dazu getrieben haben, sich zu erhängen, im Glockenturm, an einem Tag an dem es regnet, obwohl sie so Angst vor Gewittern hatte.
Bei jedem Menschen rasen da schon die unterschiedlichsten Gedanken durch den Kopf, doch Mutter Elena hat Parkinson. Fest entschlossen ist sie, dem ganzen nachzugehen. Und so beginnt nicht das, was man unter einem normalen Krimi versteht, vielmehr gewinnt man einen tiefen Einblick, was die Krankheit bewirkt, welche Schwierigkeiten man schon hat, die alltäglichsten Dinge zu tun. Trotzdem gelingt es ihr unter größten Anstrengungen, Befragungen durchzuführen, erinnert sich immer wieder zurück und sucht schließlich eine Frau aus der Vergangenheit auf. Ist das eine gute Idee?
Ich fand das Buch sehr spannend, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, man will einfach wissen wie es weitergeht! Das wird nicht mein letztes Buch von der Autorin sein!
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