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Yi Munyol ist ein relativ bekannter koreanischer Autor, dessen Lebensweg ein paar Parallelen zu dem des Ich-Erzählers dieses kleinen Buchs aufweist.

Nach der Strafversetzung seines Vaters in eine Kleinstadt kommt der zwölfjährige Han Pyongtae, der an seiner Seouler Schule eigentlich ziemlich angesehen gewesen war an eine neue Schule, an der Vieles wesentlich anders ist, als er es gewohnt ist. Schnell merkt er, dass hier eine von den Lehrern unbemerkte Diktatur vorherrscht, gegen die er sich zunächst entschieden auflehnt. Doch die Erlösung kommt auch einer ganz anderen Ecke. Denn weder kann Pyongtae seine Lehrer oder Eltern gegen seinen Gegner effektiv ins Feld führen, noch gelingt es ihm, seine Schulkameraden gegen den Tyrannen in ihrer Mitte zu mobilisieren.

Die „Rettung“ kommt dann ganz unerwartet und aus einer ganz neuen Richtung und Pyongtae wird fassungslos Zeuge, wie viele vermeidliche Parteigänger des „Tyrannen“ plötzlich Laut geben und sich aus der Deckung wagen – dabei häufig solche, die die Schreckensherrschaft sehr aktiv und handgreiflich unterstützt haben. Und er sieht auch, wie schwierig es nach solchen Erfahrungen sein kann, in eine demokratische Lebensweise überzuwechseln – ein Problem, dass sich nach dem Ende des Ost-Westkonflikts und dem Zerfall der UdSSR ja in vielen Ländern gezeigt hat.

Wie das ausführliche Nachwort von Heidi Kang deutlich macht, hat dieser Roman einen sehr deutlichen Bezug auf die koreanische Geschichte. Aber auch ohne diesen zeigt diese Erzählung einige interessante Gedanken auf, die sicherlich weiterdenkenswert sind.
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am 7. Juli 2011
Durch die Strafversetzung seines Vaters von Seoul in eine Kleinstadt kommt Han Pyongtae mit 12 Jahren in eine neue Schule. Schon bald merkt er, dass die Klasse vom Klassensprecher tyrannisiert wird und sinnt in Vorahnung von Willkür und Gewalt auf Widerstand. Zunächst versucht er, erfolglos allerdings, einen Keil zwischen Sodkae und die Mitschüler zu treiben, bedient sich hinterlistiger Bestechung und Manipulation. Als Sokdae eines Tages einen Mitschüler zwingt ihm ein mitgebrachtes Feuerzeug das seinem Vater gehört auszuhändigen wendet sich Pyongtae an den Klassenlehrer der die Situation vor der Klasse hinterfrägt. Weil Sodkae das Feuerzeug inzwischen zurückgegeben hat setzt sich Pyongtae zunächst ins Unrecht.
Ein neuer Klassenlehrer kommt dem System Sodkaes auf die Spur.
Nach Universität und Militärdienst gibt Pyongtae die Anstellung bei einem Grossunternehmen auf wegen der Ungerechtigkeiten die er wahrnimmt und wird arbeitslos. Dann trifft er Sodkae eines Tages wieder als der von der Polizei festgenommen wird.

Ein feinsinniger Roman über menschliche Abgründe
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am 10. Februar 2013
Aufregend und erhellend ist dieser Roman, der in die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe von Korea heute führt und psychische Deformationen, ausgelöst durch die politischen Gegensätze, schon bei Kindern sichtbar macht.
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