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am 2. Juni 2003
Iljas, ein junger, sympathischer Lastwagenfahrer mit überschäumender Energie, ist schnell zu begeistern und ebenso schnell in maßlose Wut zu versetzen. Asselj, ein stilles, kirgisisches Mädchen, lebt in einem Dorf und soll nach altem Brauch in eine Nachbarsippe hineinverheiratet werden. Als die beiden sich begegnen, entsteht eine Liebe, die sie alle Traditionen und Bräuche vergessen lässt. Für beide beginnt eine glückliche Zeit, die in der Geburt eines Sohnes den Höhepunkt findet. Doch als Iljas tollkühn auf eigene Faust mit seinem Lastwagen das verschneite Tianshan-Gebirge bezwingen will, beginnt die Katastrophe: Nach dem Misserfolg mag er sich vor seinen Kollegen nicht verantworten, die liebevolle Hilfe Asseljs, den Rat eines Freundes weist er zurück. Immer mehr verstrickt sich Iljas in den Fängen seines Stolzes. So verspielt er sein Lebensglück und scheitert an seiner Unfähigkeit, auf andere zuzugehen und von ihnen Hilfe anzunehmen.
"Du meine Pappel im roten Kopftuch", erstmals im Jahr 1961 auf Russisch erschienen, kündet von tiefen Einblicken in menschliche Abgründe und von gefühlsmäßigen Grenzgängen, vom reichen Erleben und Fühlen eines Schriftstellers, der die Schönheit und Macht der Landschaft zu schätzen und zu genießen weiß und auch die Schattenseiten des Daseins kenntnisreich abzubilden vermag.
Die Skala der Sprachgüte reicht von "anrührend poetisch" bis "realistisch-milieugerecht", jedenfalls liest sich die Übersetzung von Juri Elperin zügig und spannend.
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Jede Medaille hat ihre zwei Seiten. Jedes Yin sein Yang. Und jede Talfahrt ihren Aufstieg. Iljas ist ein versierter Fahrer in den Bergen des Tienshan. Er ist beliebt, nur sein Temperament steht ihm öfter im Weg. Als er bei einer LKW-Panne Asselj kennenlernt, ist es um ihn (aber auch um sie) geschehen. Entgegen aller Tradition gehen sie eine liebevolle Beziehung ein. Er, der begeisterungsfähige Draufgänger und sie, die besonnene Zurückhaltende.
Iljas ist geschickt, wenn es darum geht den alten Karren am Laufen zu halten oder ihn zum Laufen zu bringen. Unter den Kollegen wird er geschätzt. Asselj ist ihm eine gute Frau. Sie bietet ihm Halt. Als er jedoch bei einer Fahr ins Gebirge einen schweren Fehler macht, stürzt ihn das in eine tiefe Krise. Alles Bitten Asseljs hilft nichts. Er lässt sich selbst von seinem besten Freund nicht helfen. Der Stolz ist es, der ihm im Weg steht. Und so muss er sich eingestehen, dass der Fahrfehler schwerwiegendere Folgen hat als er es sich hätte ausmalen können. Nun steht er vor dem Scherbenhaufen seines Lebens: Asselj ist weg. Zusammen mit dem gemeinsamen Sohn, den er so gern beim Heranwachsen beobachtete und dem er so viel noch beibringen wollte.
Iljas kennt nur noch eines: Arbeit. Bis ihn eines Tages Asselj wieder über den Weg läuft. Doch es ist nicht mehr die gleiche Asselj. Sie würdigt ihn keines Blickes. Für seinen Sohn ist er ein Fremder. Papa ist nun ein anderer. Doch dieses Mal hat Iljas sein Temperament im Griff.
Tschingis Aitmatov gehört nicht zuletzt wegen „Dschamilja“ zur ersten Garde der sowjetischen / kirgisischen Literaturszene. Seine Werke wurden weltweit übersetzt und verkauft. „Du meine Pappel im roten Kopftuch“ erschien 1961 und gehört zu den eindrucksvollsten Werken des 2008 verstorbenen Aitmatov. Die Liebe zu seinem Land, zu den Traditionen der Steppenvölker verbindet er auf moderne Art mit der Gegenwart Kirgisiens.
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am 9. Januar 2011
Dshamilja wird selbst im Titel als schönste Liebesgeschichte bezeichnet. Hat mich diese Erzählung eher gelangweilt, so ist dieser Roman doch sehr packend und ich kOnnte ihn kaum mehr aus der Hand legen.
Wie leichtfertig setzt Iljas, der Held des Romans, die Liebe zu seiner Frau und seinem Sohn aufs Spiel.....
Im Endeffekt handelt dieses Buch von drei Tragödien. Iljas der seine Liebe praktisch in den Lokus "schmeißt". Asselj (die Pappel im roten Kopftuch), welche die Behandlung durch Iljas nicht mehr aushält und das Weite sucht und doch darauf hofft, dass Iljas Reue zeigt und zurückkehrt.
Und auch der Straßenmeister Baitemir, der nach dem Krieg zurückkehrt und keine Familie mehr vorfindet.
Der Perspektivenwechsel zum Schluß ist sehr gelungen; interessant wäre auch noch die Perpektive der Asselj gewesen. UNBEDINGT LESEN!!!!!
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am 1. November 2007
Ich habe mir dieses Buch nicht selber ausgesucht,es war mehr so,daß ich es aufs Auge gedrückt bekam.Ich sollte mir aus einer Kiste mit lauter "Ramsch" unbedingt etwas aussuchen,und dieses war das einzige Buch.Nachdem ich es nun gelesen habe,ist es der wertvollste "Schatz" in meiner Sammlung geworden.Und ich habe gelernt was uns Menschen,egal von wo man kommt,wo und zu welcher Zeit man gerade lebt,immer wieder das Fühlen und das Lieben verbindet.
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