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Kundenrezensionen

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am 26. März 2003
Damit ist nicht etwa das Herangehen eines Löwen oder eines Wolfs gemeint, der sich lautlos an seine Beute nähert um sie dann
gezielt zu erlegen.
Nein, in Masako Togawas "Schwestern der Nacht" aus dem Jahre 1963
sind es "zivilisierte" Menschen, die Nachts in der Metropole Tokio ihre menschlichen Opfer aussuchen um sie dann zur Strecke zu bringen.Die Gründe des Jagens und des gejagt seins sind dabei so unterschiedlich wie die Akteure selbst.
Zu diesen Akteuren gehört ein verheirateter Computerspezialist, der seine sexuellen Gelüste ständig bei neuen Frauen auslebt, um dann seine amourösen Abenteuer detailliert in sein "Jäger-Logbuch" niederzuschreiben.
Des weiteren seine Opfer (einsame Bibliothekarin, Studentin, Kosmetikerin ...etc), die man später ermordet in ihren Wohnungen auffindet.
Außerdem eine verbitterte Schneiderin, die um ihre verstorbene Schwester nachtrauert ,und eine in ihrer Ehre verletzte Ehefrau, die sich ein intaktes Eheleben wünscht.
Beim Lesen von Togawas "Schwestern der Nacht" glaubt man sehr schnell alles durchschaut und den "wahren Schuldigen" gefunden zu haben. Erst viel zu spät bemerkt man, daß man selbst raffiniert in die Irre geführt wurde.
Die Suche nach dem Täter und die Fallauflösung sind bis zum Ende packend dargestellt.
Neben der Thematik, daß auch ein Mensch vom Jäger zum Gejagten werden kann gefällt mir persönlich der Einblick in die menschliche Psyche.
Masakos Kriminalroman "Schwestern der Nacht" kann ich nur weiterempfehlen!
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am 3. Mai 2009
Die neunzehnjährige Keiko Obana, Schreibkraft in einem Versicherungsunternehmen und depressiv, trifft in einer Bar auf einen gut aussehenden Mann mit einer wunderbaren Stimme. Ohne zu überlegen, geht sie mit ihm.
Ein halbes Jahr später stürzt sich Keiko, infolge dieser Nacht schwanger geworden, von einem Hochhaus.
Und jemand beginnt nun, den Mann zu jagen, der sich seinerseits als Jäger sieht: als Jäger von Frauen, die seinem Charme stets erliegen. Ichiro Honda lebt in Tokio und arbeitet dort als Computerspezialist; an den Wochenenden besucht er seine Frau in Osaka. Es hat mit einem traumatischen Erlebnis in dieser Ehe zu tun, dass er ständig neue flüchtige Eroberungen sucht.
Und nun werden diese Eroberungen stets dann ermordet, wenn er gerade eine neue Frau verführt hat. Raffiniert platziert der Mörder scheinbar unwiderlegbare "Beweise" für Hondas Schuld und nimmt ihm potenzielle Alibis. Für Honda beginnt ein wahrer Alptraum.

Zu einer Zeit, als das Genre des Thrillers noch nicht als Untergattung des Kriminalromans existierte, schrieb Masako Togawa bereits Romane, die eindeutig diesem Genre zuzuordnen sind. Es geht darin erst in zweiter Linie um die Ermittlungsarbeit. Das Hauptaugenmerk des Romans ist auf die Psyche der Protagonisten ausgerichtet - nebst Honda, seinem freilich vor allem als Phantom auftretenden Verfolger und dem Anwalt Shinji, der rasch ein persönliches Interesse an dem Fall entwickelt, auch Hondas Kurzzeit-Gespielinnen. Zu einer Überfrachtung kommt es dabei nicht.
Zudem ist der Roman raffiniert aufgebaut. Möchte man anfangs Ichiro Honda für einen perversen Mörder halten, so revidiert man diesen ersten Verdacht recht schnell, bekommt man doch einen anderen Verdächtigen vorgesetzt und erwartet nun, dass es im weiteren Verlauf der Handlung vor allem darum gehen werde, auf welche Weise der Fall aufgeklärt wird.
Aber so einfach macht es die Autorin ihren Lesern nicht: Sie hat noch mehrere verblüffende Wendungen in petto.
Ein außerordentlich spannender, lesenswerter Kriminalroman!
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am 20. Juni 2005
Seit ich dieses Buch bekommen habe und es lese, kann ich es kaum noch aus der Hand legen.
Hier liegt ein Meistertitel des Krimis vor! Der Schreibstil fesselt bis zum Schluss und man möchte endlich wissen, wer nun der Schuldige ist. DAS ist Krimi-Unterhaltung vom Feinsten. Ich bevorzuge Bücher, in denen die Auflösung erst am Schluss erfolgt, da so die maximale Spannung erhalten wird.
Der, den man zunächst verdächtigt, verdächtigt man zu Unrecht...
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen, dieses Buch ist Top!
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am 17. Juni 2013
Masako Togawa - Schwestern der Nacht
Broschiert: 190 Seiten
Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3293204473
ISBN-13: 978-3293204478
Originaltitel: Ryojin Nikki

Buchrücken/Klappentext:
Nach dem Tod der neunzehnjährigen Keiko Obano durchkämmt eine unbekannte Frau mit auffälligem Leberfleck die Clubs und Bars von Tokio. Sie sucht den Mann mit der erotischen STimme, der hier auf Jagd nach einsamen Frauenherzen geht und über seine Eroberungen peinlich genau Tagebuch führt. Aus seinem Spiel mit der Lust wird eine tragische Verstrickung aus verlorener Liebe, abgründiger Obsession, verletzter Ehre und bitterer Rache.

Über die Autorin:
Masako Togawa, geb. 1933 in Tokio, arbeitete als Nachtclubsängerin, bevor sie zu schreiben begann und mit vierundzwanzig Jahren in einem Krimiwettbewerb den ersten Preis gewann. Ihre meisterlichen psychologischen Kriminalromane sind Bestseller und wurden vielfach preisgekrönt. Masako Togawa besitzt einen Nachtclub in Tokio und ist in ganz Japan bekannt für ihre Romane, Essays und sozialkritischen Beiträge. Sie tritt auch als Fernsehkommentatorin, Schauspielerin und Sängerin auf. Ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Inhalt und Meinung:
Masako Togawa hat echt ein Talent zu schreiben. Ich hab die ganze Zeit gedacht, dass ich genau wusste, wer die Morde alle begangen hat, die Ichiro Honda angehängt werden sollten.
Ichiro führt ein Doppelleben. In Osaka lebt seine Frau und in Tokio, wo er Werktags ist wegen arbeit, hat er immer wieder eine andere Affäre. Doch genau das wird ihm zum Verhängnis, denn drei seiner Affären werden umgebracht. Alles deutet darauf, dass er das war, doch zwei Anwälte der Kanzlei Hatanaka finden einige Ungereimtheiten raus und so wird der Fall bald neu aufgerollt.
Es ist wirklich interessant, wie sich die ganze Geschichte weiter entwickelt und das Ende ist dann doch ziemlich überraschend.

Das Buch bekommt von mir die volle Sternanzahl. Es ist einfach zu empfehlen und wenn ich noch mehr vom Inhalt erzähle, braucht man es gar nicht mehr lesen ^__~ - See more at: [...]
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am 16. Dezember 2010
Ich lese normalerweise überhaupt keine Krimis. Aber dieser hier war wirklich super! Sehr spannend und sehr detailiert alles beschrieben. Wirklich eine tolle Geschichte!! Kann das Buch nur empfehlen.
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am 28. März 2015
Ich fand das Buch sehr erfrischend zu lesen. Nur leider fehlte bei meinen die letze Seite, so dass ich leider bis Heute nicht weiß wie ea ausging... sehr schade.
Da ich mit dem Verkäufer "Medimops" bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe, hoffe ich dass es eine Ausnahme bleibt.
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am 20. Mai 2011
war ehrlich etwas enttäuscht, hoffte zum einen einen spannenden Krimi in der Hand zu haben und gleichzeitig etwas über die japanische Kultur/Lebensweise zu erfahren. Die Geschichte bzw. das Ende mit einigen Passagen ist für Europäer nicht nachzuvollziehen, am Ende wird es zu grotesk! Über die japanische Lebensart ist wenig zu erfahren. Man muss bedenken, dass die Autorin 1933 geboren ist und alles doch auch etwas altmodisch hergeht. Eine "Übersetzung" in einen europäischen Modus könnte der Knaller werden, der Plot an sich ist raffiniert und unvorhersehbar.
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