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am 27. Oktober 2013
Ein schönes Buch, das anhand alter Herbarbelege (also gepresster, getrockneter, aufgeklebter und konservierter Pflanzen(teile) Forscher und Forschungsreisende vorstellt - ein wirklich liebevoll und sehr ansprechend gestaltetes Buch im Format seiner Belege mit spannenden, informativen Texten.
Massiv zu kritisieren wäre allerdings einerseits die Auswahl der Forscher: Da die Belege entweder aus dem Herbarium von Montpellier bzw. zum überwiegenden Teil aus dem der Royal Botanic Gardens Kew (London) stammen – letzteres eines der bedeutendsten weltweit mit etwa sieben Millionen Belegen - sind Sammler dieser Nationen überproportional vertreten: so fehlen so bedeutende Persönlichkeiten wie Adelbert von Chamisso, Carl Philipp von Martius oder Theodor Kotschy bzw. bedeutende Herbarien wie Wien, Petersburg, Madrid oder Berlin völlig. Es wäre besser gewesen, diese wichtigen Sammler und Sammlungen zu berücksichtigen und vielleicht sehr frühe Forscher - zumal wie mit der Pharaonin Hatschepsut nur eine "Auftraggeberin" vorkommt - oder die in durchaus nicht unumstrittener Qualität malende Marianne North zu streichen (ich erinnere mich durchaus an ein Schaudern in der Marianne North-Gallery in Kew!), zumal von ihr kein Beleg vorzuliegen scheint. Warum wurde bei Linné keiner seiner Belege abgebildet, von denen es noch sehr viele gibt (die glücklicherweise alle online einsehbar sind!)?
Ein Zweites: Herbarbelege sind eminent wichtig für die Benennung von Pflanzenarten – so gibt es mit den so genannten "Typen" für jede beschriebene Art gewissermaßen ein „Passbild“ in einem Herbarium. Im Buch finden sich sogar einige Typen und viele über und über beschriebene, mit Zettelchen beklebte Belege. Was dies bedeutet und welche Geschichte die Beschriftungen über die Belege erzählen können, fehlt und hätte zumindest einmal exemplarisch vorgestellt werden müssen. So kommt das Buch über die Beschreibung von Forschern und ihren Reisen nicht recht hinaus und die Belege bleiben Staffage. Hier wurde leider eine Chance vertan: die interessierten Leser über die eminente Bedeutung, Zweck und Arbeitsweise von Herbarien, die Naturarchive ersten Ranges sind und zum hervorragenden Kulturerbe der Menschheit gehören, zu informieren und aufzuklären.
Also insgesamt nur drei Punkte.
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So mancher, der seinen Dachboden aufräumt, findet unter verstaubten Ordnern die eine oder andere Erinnerung an die Schulzeit. Die erste Fibel, die erste Mathearbeit oder auch ein Herbarium. Was für eine Arbeit! Repräsentative Pflanzen suchen, sie behutsam ihrer angestammten Umgebung entreißen, säubern und dann pressen. Ein Wahnsinnsaufwand nur für eine gute Note. Damals Qual oder Initial für Spürnasen – heute eine liebgewordene Erinnerung.
Ein Zündfunke war es bestimmt für Forscher wie Darwin und Humboldt. Auf ihren Reisen sammelten sie Pflanzen, die noch keiner ihrer Spielkameraden und Kollegen je zuvor gesehen hatte. Sie zeichneten, kartographierten und pressten ihre entdeckten Schätze. Heute ein Reichtum, der nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Ein Glück für den Leser, dass Florence Thinard sich diesen Exponaten angenommen hat und der Haupt-Verlag die Ergebnisse in diesem Prachtband zusammengefasst hat. Sagenhafte 38,5 x 24,5 cm misst dieses Forschungswerk der Geschichte.
Achtzig Pflanzenfunde von Livingstone über von Linné bis zu Cunningham. Vom Orinoco über den Nil bis ins australische Outback. Die Augen werden übergehen beim Anblick der Exponate. Sie zeigen die gesamte Blattgröße einnehmend Gewürze, Blumen und Blätter in einer Form wie sie selbst erfahrene Weltenbummler nur nach tagelangem Suchen entdecken.
Die beistehenden Texte entführen den Leser in ein Zeitalter der Entdecker, Forschungsreisenden und wahrer Abenteurer. Piraten, Botaniker und Georgrahen waren die Väter der Exponate und Behüter des Wissens. Ihr Streben nach Fortschritt bescherte uns einen riesigen Wissensschatz, der in diesem Band einer breiten Öffentlichkeit vom Lesesessel aus zugängig gemacht wird. Reisen wir also mit den Spürnasen der Geschichte Jahrhunderte zurück und erfreuen uns an der akribischen Aufarbeitung der Sammlungen. Der Dank gehört den Forschern, der Wiederentdeckerin Florence Thinard und dem Haupt-Verlag dafür, dass fremde Länder nur auf dem Papier fremde Länder bleiben. Ihre Kultur und ihre einzigartige Flora sind von nun an ein offenes Buch, das seine sieben Siegel bereitwillig öffnet.
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am 3. Februar 2016
Tolles Buch, leider waren einige Seiten eingeknickt. Das ist nicht so schön, aber sonst guter Zustand. Bitte nächtes Mal darauf hinweisen.
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am 2. Juni 2014
Ein tolles Buch. Kann ich nur empfehlen!!! Tolle Bilder, super geschrieben . Das Format ist außergewöhnlich . Preis nicht zu hoch.
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