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4.0 von 5 Sternen Leichter Unterhaltungsroman(krimi) um Hochfrequenzsoftware an der Börse...
Der grosse Ansturm und Hype auf die dreiteilige von Allmen-Reihe, dürfte sich spätestens jetzt beim zweiten Teil beruhigen, der neue Suter, kommt weniger originell, und ideenreich daher in angestammter Manier, mit dem sympathischen Ermittler-Duo, Carlos und von Allmen, das den Auftrag erhält, einem Dieb das Handwerk zu legen, welcher einen Diamanten im...
Veröffentlicht am 8. Juli 2011 von A. Zanker

versus
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allmen Nr. 2
Der Tagesanzeiger übertitelte seine Krtitik zum zweiten Buch der Allmen-Reihe mit "Martin Suters Schmalspur-Sherlock". Der Tagi-Kritiker weist richtig darauf hin, dass Suter nicht dem französischen Kommissarmodell (Maigret, Wachtmeister Studer etc.) folgt, sondern sich an der angelsächsischen Tradition (Sherlock Holmes) anlehnt. Das ist wohl einer der...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2011 von zueribueb


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichter Unterhaltungsroman(krimi) um Hochfrequenzsoftware an der Börse..., 8. Juli 2011
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der grosse Ansturm und Hype auf die dreiteilige von Allmen-Reihe, dürfte sich spätestens jetzt beim zweiten Teil beruhigen, der neue Suter, kommt weniger originell, und ideenreich daher in angestammter Manier, mit dem sympathischen Ermittler-Duo, Carlos und von Allmen, das den Auftrag erhält, einem Dieb das Handwerk zu legen, welcher einen Diamanten im Wert von 45 Millionen CHF gestohlen haben soll...Auch im zweiten Teil, geht es wieder um viel Geld, geht es wieder um einen Diebstahl, und erzählt uns, wie das raffinierte Ermittlerduo dann doch zum grossen Geld kommt...

Im undurchsichtigen Wirtschaftskontext, heftet sich von Allmen an den russischen Landsmann, namens Artjom Sokolov, der verdächtigt wird, mit dem Diebstahl im Zusammenhang zu stehen. Über verschiedene Spuren, findet er schliesslich Zugang zu dem Ort wo er sich aufhält, nämlich im deutschen Mecklenburg, an der Ostsee. Das irritierende ist, das zwei Engländer den gleichen Mann suchen, und immer vorher an jene Orte kommt, an denen von Allmen hofft, jenen russischen Hauptverdächtigen anzutreffen, der in der IT-Branche tätig ist...Natürlich hat von Allmen irgendwann die Nase ganz vorn, trotz einiger Überraschungen, geht er als Gewinner vom Platz...auch wenn man als Leser, dann doch dem Martin Suter nicht alles abnimmt, was er einem da serviert..

Fazit: Ein leichter Unterhaltungsroman, mit feiner Note zum Krimi, leicht süffig geschrieben, um ein herzerwärmendes Männer-Ermittlungs-Duo, in einer Art Wirtschaftskrimi, um eine spezielle Software für den Börsenmarkt. Wirklich grosse Literatur ist das ja nun wirklich nicht, doch zeigt der neue Suter einmal mehr, wieviele Leser dann doch eine leichte süffige Unterhaltung suchen, wo man als Leser selbst ein wenig um Dunkeln tappt, und Suter nach und nach ein paar Geheimnisse lüftet, auch wenn nicht alles am Ende aufgeklärt ist. Englische Passagen werden übersetzt, spanische dagegen nicht..??

Kann man lesen, muss man aber nicht. Für Suter-Anhänger ein Must, aber sonst? Wie beim ersten Band bleibt die Geschmacksnote gleich: Ein bisschen spannend, ein bisschen zum Schmunzeln, ein bisschen Rätsel auflösend, ein wenig kurzweilig, ein Wirtschaftskrimi, dem offensichtlich eine Diätkur verpasst wurde...Ein Roman, der an Grenze des Erschwinglichen mäandert, oder mit anderen Worten, die Frage von Preis und Gegenwert sich in der Kritik gefallen lassen muss...Leser dürften von der angestammten Art, dass ein raffinierter Lebemann, sich ein materiell gutes Leben sichert, dann doch langsam gesättigt sein...ich zumindest bin es..

Statement: Die ideale Lektüre für eine Zugfahrt, was will man mehr...
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allmen Nr. 2, 11. Oktober 2011
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Der Tagesanzeiger übertitelte seine Krtitik zum zweiten Buch der Allmen-Reihe mit "Martin Suters Schmalspur-Sherlock". Der Tagi-Kritiker weist richtig darauf hin, dass Suter nicht dem französischen Kommissarmodell (Maigret, Wachtmeister Studer etc.) folgt, sondern sich an der angelsächsischen Tradition (Sherlock Holmes) anlehnt. Das ist wohl einer der wenigen positiven Aspekte an der Allmen-Reihe.
Martin Suters Buch betrachte ich als gepflegte, nette Unterhaltung für ein Publikum mit gehobenem Geschmack. Handwerklich ist Suters Buch zwar gut gemacht, aber leider ist es viel zu kurz. So muss die Seitenzahl durch einen grossen Zeilenabstand aufgeblasen werden. Das Buch ist Schmalkost. Man hat zwar Freude bei der Lektüre, aber man wird nicht wirklich satt. Eine ideale Vorlage für einen 90-minütigen Fernsehfilm, aber für ein Buch bietet Suter zu wenig Inhalt und Tiefe.
Die Story wäre eigentlich ganz gut und Suter greift ein wirklich hochspannendes und sehr aktuelles Thema auf, jedoch verschenkt er das Thema völlig. Gerade in Zeiten der globalen Finanz- und Schuldenkrise hätte Suter etwas mehr bringen müssen. Dafür gestaltet er einen blöden Showdown, der aus einem schlechten Hollywood-Film entlehnt sein könnte. Schliesslich finde ich die manierierte, oberflächliche Welt des Snobs Allmen auch nicht besonders interessant. Suters Buch ist ein netter Spass für zwischendurch, aber auch nicht viel mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im besten Sinne gemütlich, 25. Oktober 2012
Von 
R.E.R. "R.E.R." - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
"Seltene rosa Diamanten haben sich bei der diesjährigen Verkaufsaktion des australischen Minenkonzerns Rio Tinto einer noch nie da gewesenen Nachfrage erfreut. Das außergewöhnliche und beispiellose Interesse habe sich sowohl in der Zahl der Bieter als auch in den Preisen und dem Verkaufsergebnis der Versteigerung niedergeschlagen. Angeboten wurden 56 rosafarbene Diamanten. Es habe viele starke Gebote gegeben, gleichzeitig hätten aber so viele Interessenten wie nie enttäuscht werden müssen. Das Interesse an den letzten natürlichen Raritäten grenze an Besessenheit." So zu lesen in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 25.10.2012. Martin Suter hat diese Entwicklung schon länger vorhergesehen. Er schickte seinen Gentleman Detektiv Allmen schon 2011 auf die Suche nach einem rosa Diamanten.

"Leute, die fünfundvierzig Millionen für einen Fingerring ausgeben wollen und können, sind zu allem fähig. Und Leute, die Fingerringe für fünfundvierzig Millionen klauen wollen und können, erst recht". Ein wertvoller Ring ist auf einem privaten Empfang entwendet worden. Ein anonymer Auftraggeber engagiert Allmen für eine Rekordsumme um den rosa Diamanten wieder zu finden. Auch den mutmaßlichen Dieb, einen Russen mit Namen Sokolow, soll er aufspüren. In perfekt aufeinander abgestimmter Partnerarbeit finden Allmen und sein Butler Carlos heraus, dass der Russe in Heiligendamm ist. Und so kommt der noble Schweizer zu ein paar Tagen Ostseeurlaub auf Spesen. Als man Sokolow jedoch ertränkt im Whirlpool des Nobelhotels findet, wird es für Allmen nicht nur ungemütlich sondern auch sehr gefährlich.

Es geht um viel für Friedrich Allmen, den verarmten reichen Erben, der mit seinem Diener Carlos im Gartenhaus seiner einstigen Villa lebt und mit seiner Ermittlungsagentur versucht sich und sein exklusives Leben über Wasser zu halten. Ein Auftrag in der Größenordnung des rosa Diamanten würde ihn auf Jahre absichern. Könne aber auch, wie der weise Majordomus vermutet, seine Lebenserwartung drastisch verkürzen. Dennoch machen sich die beiden auf die Suche. Dabei erweist sich der Werbeslogan ihrer kleinen Firma "The Art of Tracing Art" im wörtlichen Sinne als richtig. Es mutet tatsächlich künstlerisch an, diesem Gespann bei der Arbeit lesend über die Schulter zu schauen.

Egal ob sie bei der Schuhputzzeremonie Gedanken zum Fall austauschen oder Allmen während seiner Recherche in einem Nachtclub die Grundeinstellung zu Fragen des menschlichen Respekts zelebriert. Hier wird auf eine wohltuende Art, altmodisches Literaturgut wieder belebt. Allmen Romane sind in ihrer kriminaltechnischen Raffinesse weit entfernt von Klassikern wie Dorothy Sayers. Aber als "abgespeckte" Lord Peter Wimsey Version kann Allmen zumindest im savoir vivre durchgehen.

En passant erhält man beim genauen Lesen auch Anregungen zu anderen Werken. Allmen, der schöngeistige Genießer liebt Literatur, gutes Essen und klassische Musik. Im vorliegenden Fall teilt er seine Lesezeit auf drei Bücher auf, die während der Lektüre neugierig machen. Es waren dies "Anna am Halse". Eine Kurzgeschichte von Tschechow. Ein Werk von Daphne du Maurier, das allerdings fälschlicherweise mit dem deutschen Titel "Das Haus am Strand" genannt wird. In der deutschen Übersetzung heißt das Buch jedoch "ein Tropfen Zeit" heißt, wie ich durch eine Nachfrage bei Lovelybooks erfuhr. Das dritte Buch, das mich zur Anschaffung reizt: Helene von Nostitz "Aus dem alten Europa". So gesehen ist die Allmen Reihe eine wahre Fundgrube. Übrigens auch, was die Tipps für ein Leben im Luxus betrifft, sollte man je in die Verlegenheit kommen.

Spannungsfreunden sei gesagt, dass der zweite Band der Reihe zwar wesentlich mehr Nervenkitzel bietet als sein Vorgänger, aber trotzdem nur als gemütlich betrachtet werden kann. Im guten Sinne natürlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte keine Kartoffeln mit Erdbeeren vergleichen, 14. Juli 2011
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
So schnell wie Georges Simenon schreibt Martin Suter alleweil einen neuen Krimi. Das beweist er mit dem zweiten Allmen-Fall. Aber von der Produktionsgeschwindigkeit abgesehen, sollte man ihn besser nicht mit dem belgischen Romancier vergleichen, wie dies in einigen Besprechungen geschah. Denn der Pariser Ermittler Maigret ist eine ganz andere Figur als der Lebemann Johann Friedrich von Allmen. Am besten ist es ohnehin, auf Vergleiche mit anderen Schriftstellern und berühmten Detektiven zu verzichten und Suters neustes Werk einfach als gut gemachte Unterhaltungsprosa zu sehen. Allerdings war es mir natürlich unmöglich, meine Leseerfahrungen zu löschen, die ich machte, als Allmen vor einem halben Jahr zum ersten Mal auftauchte. Daher fragte ich mich zu Beginn der Lektüre, ob es Martin Suter gelingen wird, seine beiden Hauptfiguren zu unverwechselbaren, interessanten Charakteren zu entwickeln? Legt er einen Plot vor, der ebenso glaubwürdig wie in sich logisch ist? Sind seine Milieustudien mit der Geschichte verzahnt oder eher Kurzkolummnen? Treffe ich auf Sprachbilder und Metaphern, die ich am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen möchte? Kurz: Erinnert mich dieser Krimi an Martin Suters ersten Roman "Small World", der mir so gut gefallen hat?

Da ich all diese Fragen nicht mit einem überzeugten Ja beantworten konnte, hielt sich auch meine Begeisterung in Grenzen. Und weil ein normal funktionierendes Gehirn gar nicht anders kann, als neu eintreffende Informationspakete mit bereits gespeicherten zu vergleichen, kam mir beim Einordnen von Suters zweitem Allmen-Abenteuer der Begriff Niemandsland in den Sinn. Positiv gesehen könnte das heißen, dass es sich um neue Art von Unterhaltungsliteratur handelt. Aber offenbar um eine, mit der ich nicht allzu viel anfangen kann und die mich nicht in Unruhe versetzt, bis endlich die dritte Folge erscheint.

Der Inhalt ist schnell erzählt, will man die Lösung des Falles nicht verraten. Das Duo Allmen und Carlos bekommt kurz vor dem Privatbankrott den Auftrag, einen verschwundenen Diamanten zu finden. Die beiden machen sich also auf den Weg, stoßen nach kurzer Zeit auf einen Verdächtigen, den Allmen an der Ostsee in einem Grandhotel aufspürt, das so "grand" ist, dass die Rechnung für ein paar Tage Aufenthalt 14'000 Euro beträgt. Natürlich muss der Schweizer Privatermittler auch andere Verfolger abschütteln und das Gesuchte aus dem Zimmer des Diebes zurückklauen. Und jetzt, das muss vorweggenommen werden, stellt sich heraus, dass es gar nicht um einen Diamanten geht, sondern um eine Software, die noch wertvoller ist als ein riesiger Edelstein. Neugierige schlagen am besten bei Wikipedia nach, was dort unter Hochfrequenzhandel steht. Warum der Auftraggeber Allmen und damit auch die Leser zu Beginn in die Irre führt, habe ich allerdings bis zum Schluss nicht begriffen.

Mein Fazit: Wüsste ich nicht, dass Martin Suter auch der Autor von Small World ist, würde ich dieser netten, aber nicht immer stimmigen Geschichte mehr Kredit geben. Aber warum ein Staubsauger jammern muss und die beiden eher farblosen Ermittler so viel Sympathie genießen, bleibt mit letztlich doch ein Rätsel. Aber eben, Fans sehen die Dinge anders und verzeihen sprachliche Fehler und allzu konstruierte Inhalte eher. Ich halte nur daran fest, dass Vergleiche mit Autoren wie Simenon oder Doyle bei Martin Suter fehl am Platz sind.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "dünner" Suter, 6. Juli 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Martin Suter schreibt tolle Romane und Geschichten, in einer für ihn typischen Sprache; so auch diese neue Story von Allmen und Carlos.
Das Einzige was mich wirklich an den Stories von Allmen stört, ist, dass sie vom Plot und vom Umfang doch etwas dürftig sind und sie insofern auch nicht den Preis rechtfertigen.
Natürlich freue ich mich auf den nächsten "Allmen" und werde ihn auch kaufen, obwohl es dem Verlag zuzumuten wäre, den Verkaufspreis zu halbieren; das entspräche dann dem Umfang des Buches.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The art of tracing art, 4. März 2013
Von 
Dr. Peter Joham "pjoham" (Klagenfurt, Kärnten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und der rosa Diamant (Broschiert)
Mit Allmen, den zu Unrecht viele für adelig halten, und der nicht einsieht, weshalb er auf Firmenkosten bescheidener logieren sollte als auf eigene, hat der Autor einen Hochstapler geschaffen, der - weil er seine Schulden letztlich doch irgendwie begleicht - eigentlich nicht wirklich einer ist. Der Plot erinnert an Hitchcock, Cary Grant und Grace Kelly. Allmen und sein illegaler Gärtner-Butler Carlos sind ein gleichermaßen kongeniales wie provinzielles Ermittlerduo mit internationalem Flair und einer Homepage London-Paris-New York-Zürich. Allmen erhält den gut dotierten Auftrag, einen verschwundenen Russen ausfindig zu machen. Dabei spielt ein überaus wertvoller rosa Diamant eine nicht ganz klare Rolle. Im Zuge der Erhebungen muss sich Allmen, durchaus nach seinem Geschmack, in einem Luxushotel einquartieren. Offen bleibt zunächst, wer die eigentlichen Schurken sind, der Russe oder die Auftraggeber. Ein flott geschriebenes Lesevergnügen mit herrlichen stilistischen Wendungen, kurzen trockenen Dialogen und einer feinen, alles überlagernden Ironie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch einer Reihe, deren nächsten Band ich schon mit Spannung erwarte, 28. Juni 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hatte ich nach der Lektüre des ersten Bandes der neuen Krimireihe des Schweizer Erfolgsautors Martin Suter über den adligen Lebemann Johann Friedrich von Allmen und seinen guatemaltekischen Diener Carlos noch eine eher skeptische Einschätzung, war ich von dem gerade erschienenen zweiten Band mit dem Titel "Allmen und der rosa Diamant" einfach begeistert. Das lag auch daran, dass all die einführenden Passagen über das Leben und die Geschichte der beiden Hauptpersonen im ersten Band nun nur noch zu verstreuten Anmerkungen zusammengeschrumpft sind, weil Suter davon ausgeht, dass seine Leser den ersten Band schon kennen.

Mit dem auf außergewöhnliche Weise erzielten Honorar aus der Wiederbeschaffung der Libellenschalen aus dem ersten Band konnten sich Allmen und Carlos einige Zeit ein kleines finanzielles Polster schaffen, das aber durch den nach wie vor aufwendigen Lebensstil von Allmen (er kann einfach nicht anders) schon wieder fast auf"Fall" haben die beiden eine Firma gegründet, die "Allmen International Inqiries", die aber ausschließlich aus einer von Carlos groß aufgemotzten Website "allmen-international.com" besteht, auf der Firmensitze in New York, Zürich, Paris, London und Moskau vorgespielt werden.
Ihre Firma habe sich auf die Wiederbeschaffung von Kunst- und Wertgegenständen aller Art spezialisiert, geben sie dort an, und haben seitdem auch schon einige kleinere Fälle erfolgreich gelöst, mit eher bescheidenen Honoraren, die zum Sterben zuviel und zum Allmen`schen Lebensstil viel zu wenig sind.

Dann wird Allmen zu einer Firma nach London gerufen, wo er den Auftrag erhält, nach dem Verbleib eines gestohlenen rosa Diamanten zu fahnden, mit dem unvorstellbaren Wert von 45 Millionen Franken. Sprachlich witzig und mit einem tollen Spannungsbogen erzählt, schildert Suter nun die wirklich einzigartige Zusammenarbeit zwischen Carlos und Allmen, die Allmen schlussendlich nach Heiligendamm an der Ostsee ins mondäne Hotel Grand Duc führt. Dort glaubt er sich schon auf einer sicheren Spur, doch es kommt alles ganz anders. Und auch der rosa Diamant scheint nicht das zu sein, was er sich zu Beginn seines Auftrags darunter vorgestellt hatte.

Ein schönes Buch einer Reihe, deren nächsten Band ich schon mit Spannung erwarte. Im vorliegenden Band bekommen die beiden Protagonisten in ihrem Gärtnerhäuschen Zuwachs. Eine Frau, der Carlos im Rahmen seiner Ermittlungen eine Putzstelle versprochen hatte, entpuppt sich für Carlos zu einem Diamanten ganz anderer Art.

Was die drei das nächste Mal wohl zusammen anstellen werden ?
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein routinierter, solider Suter-Roman..., 17. August 2011
... mehr nicht.
Martin Suter schreibt elegant, schnörkellos und mit einem feinen, ironischen Humor. Hier geht es vor allem um die Festigung der Figuren Allmen und Carlos, die Geschichte an sich ist eher dünn und kurz geraten. Zum schnellen Durchlesen während den Ferien war das Buch prima geeignet, verglichen mit anderen Suter Romanen ("Small World") gebe ich trotzdem strenge, aber dafür solide 3 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger des 1. Bandes, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allmen und der rosa Diamant (Broschiert)
Spannende Folge des 1. Bandes.
Lässt nicht nach und ich freue mich auf Band 3.
Für alle die, die die Nase voll haben von grausamen Krimis.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber zu kurz, 11. Juli 2011
Von 
Lady in Black "Lady in Black" (Schwabach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Wie immer: Martin Suter schreibt klasse Bücher mit feinem Humor und einer erstklassigen Pointe in den letzten Zeilen.

"Allmen und der rosa Diamant" ist also der zweite Krimi mit den Hauptakteuren von Allmen und seinem Assistenten Carlos. Allerdings ist es keine direkte Fortsetzung zu "Allmen und die Libellen", man kann das Buch auch separat lesen und versteht die Handlung trotzdem. Von Allmen, der Mann von Welt, lebt nach wie vor über seine Verhältnisse, tut dies aber auf derart charmante Art, dass man ihn dafür eher bewundern muss als verachten kann. Er hat den Auftrag, den Diebstahl eines rosa Diamanten im Wert von 45 Millionen CHF aufzuklären. Im Gegensatz zu "Allmen und die Libellen" wird Carlos diesmal intensiver und geplanter in die Ermittlungsarbeit mit einbezogen. Bei dieser Aufgabe sind die beiden nahezu gleichberechtigte Partner, während Carlos auf der anderen Seite nach wie vor als von Allmens Koch, Butler, Schuhputzer etc. fungiert.

Man sollte schon mal etwas von Homepages, ip-Adressen, USB-Sticks etc. gehört haben, sonst ist die Handlung u.U. an manchen Stellen nicht nachzuvollziehen. "Allmen und die Libellen" wird auch für den 85jährigen Rentner ohne PC-Erfahrung lesenswert sein, bei "Allmen und der rosa Diamant" bin ich mir da im Zweifel.

Schade, dass das Buch ziemlich dünn ist, man hat es ruckzuck durch, und die Handlung ist auch an manchen Stellen ziemlich gestrafft. Für den Preis hätte man noch mehr Nebenhandlung reinpacken können, vielleicht über Carlos und die Putzfrau, über das Leben des russischen Gegenspielers.. irgendsowas in der Art.

Fazit: Das Buch hat mir gefallen, es lässt sich sehr schön lesen, aber an "Allmen und die Libellen" kommt es leider nicht ganz ran.
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Allmen und der rosa Diamant
Allmen und der rosa Diamant von Martin Suter (Audio CD - 26. Juli 2011)
EUR 24,90
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