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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neurosen und andere Alltagspsychopathologien
Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuß! Der Protagonist amüsiert durch seine psychologisierende Analyse seiner Welt, einer Welt distanzierter Beziehungen und gefühlskalter Bindungen. Immer wieder gerät der Jugendliche in absurde Situationen, sei es am Familientisch, sei es bei der Nachhilfe oder beim plastischen Chirurg. Eine Romanfigur scheint...
Am 23. Juli 2002 veröffentlicht

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pubertät und Wiederholungen
Habe mich sehr auf das Buch gefreut und die ersten 30 Seiten genossen! Die feine Ironie, der naive Held, die übermächtige Mutter, Marek, die Hauptfigur kommentiert sich immer selbst mit Phrasen aus seinem Philiosphie-Kurs. Trotzdem habe ich es nicht zu Ende gelesen. Die Geschichte wird irgendwann zu albern. Poetry-Slam-Niveau, tausendste Wiederholung.
Veröffentlicht am 18. Juni 2006 von Kitty de luxe


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neurosen und andere Alltagspsychopathologien, 23. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuß! Der Protagonist amüsiert durch seine psychologisierende Analyse seiner Welt, einer Welt distanzierter Beziehungen und gefühlskalter Bindungen. Immer wieder gerät der Jugendliche in absurde Situationen, sei es am Familientisch, sei es bei der Nachhilfe oder beim plastischen Chirurg. Eine Romanfigur scheint neurotischer als die andere und nicht nur wer sich mit Psychologie auseinandergesetzt hat, wird dieses Buch mit Freude lesen. Der Leser wird in die Welt der Obsessionen eines pubertierenden Jugendlichen geführt, der naiv und unbeholfen-kreativ auf die Suche nach der ultimativen "amour fou" geht. Marek van der Jagt hat ein Buch geschrieben, das einge sehr angenehme und amüsante Lesestunden schenkt. Unbedingt lesen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wenig Woody Allen..., 28. November 2007
Von 
Uwe Zimmermann "Setman" (Halle (Saale)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Taschenbuch)
"Ich würde rot anlaufen", wenn ich mir überlege, was Marek alles erlebt, es würde die Scham in mir hochtreiben.
Und Marek van der Jagt schildert all diese Erlebnisse mit einer Leichtigkeit, die in mir nur einen Schluss zulässt, der Mann weiß, wovon er redet.
Er schildert die depressive Mutter als ein Leitbild, er schildert seine Pubertät, er schildert die Lethargie seines Vaters, er schildert den Bruch zu seinem Bruder...
Und all dies in Geschichten, die wie immer bei Marek van der Jagt die Frage aufwirft, kann denn das alles sein...

Es ist wirklich ein herrlich kurzweiliges Buch, mit verrückten Geschichten, mit traurigen Passagen, aber selbst die strotzen vor schwarzem Humor, mit Erklärungen, die einfach nötig sind um Marek zu verstehen und mit einer sehr wortgewandten Art des Schreibens.

Es ist wirklich ein Genuss Marek von der Jagt (alias Arnon Grünberg) zu lesen.
Wie man auch in meinen anderen Rezensionen über die Bücher des Autors lesen kann, ich bin ein Freund seiner Art der Schilderung und kann es jedem nur empfehlen. Es ist ein wirklicher Genuss...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassische Moderne, 29. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Gebundene Ausgabe)
Ein überraschendes Buch: zunächst mal liest es sich wunderbar. Schon nach einer Seite ist man mitten im Thema. Und dann wird mit cooler Gelassenheit eine vollkommen absurde Geschichte erzählt, die sich im Wiener Bürgertum ganz bestimmt so abspielen kann. Witzig, unterhaltsam, präzise.
Im Vordergrund aber steht für mich weder die Amour fou noch der Penis-Komplex oder die verrückte Familie. Ich finde das Charakteristische des Buches die Tatsache, dass hier ein junger Holländer erzählt und schreibt wie ein Wiener Schriftsteller der Zwanziger Jahre. Das versponnene Thema der Amour fou und der Steinbruch für Hobby-Psychoanalytiker, das ganze Ambiente ist dem Museum der klassischen Moderne entnommen. Und in diesem Museum bewegt sich der Autor absolut souverän. Die Erzählung lebt von dem Anachronismus, dass ein junger Erzähler des 21. Jahrhunderts in einer hundert Jahre alten Welt schreibt.
Ich bin sehr auf das nächste Buch gespannt. Ist das ein Stil, der nur dieser Geschichte geschuldet ist, oder hält er es als eigenen Stil durch?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tragikomisch, 6. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Taschenbuch)
Ein nettes, absurdes Lesevergnügen rund um einen Heranwachsenden mit einem großen (bzw. zu kleinem) Problem, einer skurrilen verrückten herzensbrechenden Mutter, Konkurrenzkampf zwischen Brüdern, Ohnmachten und einer problematischen Sohn-Mutter-Beziehung mit tragischem Ausgang. Ich habe es an einem Nachmittag verschlungen, wenn es mir auch manchmal zu absurd/unglaubwürdig wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Van der Jagt ist Grünberg, 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Broschiert)
Es ist wie immer bei Arnon Grünberg, die Geschichte beginnt harmlos und endet in einer Katastrophe.
Dem Sog dieses Romans kann sich wohl niemand entziehen.
Dem Diogenes Verlag sei Dank, dass er dieses Buch nun unter dem richtigen Namen des Autors veröffentlicht hat.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pubertät und Wiederholungen, 18. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Taschenbuch)
Habe mich sehr auf das Buch gefreut und die ersten 30 Seiten genossen! Die feine Ironie, der naive Held, die übermächtige Mutter, Marek, die Hauptfigur kommentiert sich immer selbst mit Phrasen aus seinem Philiosphie-Kurs. Trotzdem habe ich es nicht zu Ende gelesen. Die Geschichte wird irgendwann zu albern. Poetry-Slam-Niveau, tausendste Wiederholung.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine gute geschichte noch besser erzählt!, 4. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Gebundene Ausgabe)
"amour fou" gehört zu den büchern, die man sofort verschlingt und am ende sehr bereut, dass es schon vorbei ist. gemeinsam mit dem protagonisten erinnert sich der leser an viele begegnungen mit unterschiedlichen charaktären, die auf die empfindung- und gedankenwelt des erzählers eifluss nehmen und diese mal komisch mal fast tragisch-lustig darstellen. ein buch mit dem humor der besonderen art, ein meisterwerk der darstellung. eine herrlische geschichte, die so gut endet, wie sie anfing. unbedingt lesen!lesen!lesen!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als Zwerg durchs Leben gehen, 23. Dezember 2012
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Taschenbuch)
Der naive und einfühlsame Marek ist im gutbürgerlichen Wien aufgewachsen. Der Vater ein erfolgreicher Versicherungsmakler, die Mutter eine ehemalige Operndiva und seine zwei Brüder ebenfalls auf dem besten Weg zu Erfolg und Bürgerlichkeit.

Der 15jährige Marek, der auf der Suche nach „Amour fou“ ist, hat dagegen ein Problem, das seine schon schwierige Pubertät noch dramatischer macht: er hat ein ziemlich mickriges Glied. Und auf diese niederschmetternde Tatsache machen ihn gerade zwei hübsche Touristinnen aus Luxemburg aufmerksam: „Du hast den Penis eines Zwerges“.

Das löst Albträume und Minderwertigkeitsgefühle aus - Marek gerät in Penis-Panik. War bei seiner Geburt etwas schiefgegangen? Lag es an den Genen? Sein übriger Körper verspricht Dinge, die sein Geschlechtsteil nicht halten kann. Es folgen zahlreiche Arztbesuche, aber weder Psychiater noch plastischer Chirurg können bei Mareks Dilemma helfen. Als er schließlich das Gefühl hat, ein geschlechtsloser Mensch zu werden, kommt es zu einem dramatischen und grotesken Ende.

„Amour fou“ ist ein humorvoller und zugleich nachdenklicher Roman über die Pubertätsprobleme und die ersten amourösen Erlebnisse eines Heranwachsenden. Neben dem tragikomischen Thema ist auch die Entstehung des Romans bizarr, denn er erschien vor über zehn Jahren unter dem Pseudonym Marek van der Jagt und erhielt 2000 den renommierten Anton-Wachter-Preis für das beste Debüt. Der Autor nahm den Preis allerdings nie entgegen. Erst zwei Jahre später gab Arnon Grünberg zu, das Pseudonym „Marek van der Jagt“ benutzt zu haben. So erschien die deutsche Erstausgabe auch 2007 im Diogenes Verlag. Nun liegt der Roman mit der wahren Autorenangabe (und mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann) als Taschenbuch-Ausgabe vor.

Manfred Orlick
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll komisch und super lustig, 31. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Taschenbuch)
Ich fand die Geschichte einfach nur zum Brüllen komisch.
Total lustig was da alles passiert!SUPER!
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Probleme mit seinem kleinen Dingelchen, 28. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Amour fou (Gebundene Ausgabe)
Die Stadt Wien scheint ein ideales Pflaster zu sein für schräge Vögel. Im Buch "Amour fou" des niederländischen Schriftstellers Marek van der Jagt sind diese komischen Käuze seine Familie. Der
Protagonist Marek, der in seiner Spätpubertät feststellt, das sein Dingelchen zwergenhafte Ausmasse hat, seine Mutter, die reich, vergesslich und scheinbar nymphomanisch ist, ein Vater, der nur für seine Vesicherung lebt und seine Ruhe will usw... Ein kunterbuntes Szenario, immer wieder zum Lachen, nur, was soll das alles?
Viel Situationskomik, beinahe Slapstick. Mehr nicht.
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Amour fou
Amour fou von Arnon Grünberg (Broschiert - 18. Dezember 2012)
EUR 14,90
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