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5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der eigenen Geschichte
"Sie war siebzehn, als sie verschwand, drei jahre nach meiner Geburt. [...] Als ich von ihrem Tod erfuhr, kam sie mir das erste Mal halbwegs real vor."

Eine junge Frau erfährt mit 17 Jahren, dass ihre Mutter Lily, die vor 14 Jahren abgehauen ist, gestorben ist. Aufgewachsen beim Vater, der sich kaum um sie gekümmert hat, suchte sie Zuflucht im Schmerz...
Vor 23 Monaten von cosima73 veröffentlicht

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Autorin hat Talent, aber konnte mich leider nicht überzeugen...
Inhalt:
Sie ist 17, als sie durch einen Telefonanruf erfährt, dass ihre Mutter Lily bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Ihre Mutter, die sie vor 14 Jahren verlassen und von der sie seitdem nichts mehr gehört hat. So macht sie sich spontan auf den Weg nach Los Angeles. Als sie im Pink Hotel, dem Zuhause ihrer Mutter ankommt, ist Lily's Totenwache, eine...
Vor 23 Monaten von steffis-und-heikes-lesezauber ... veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der eigenen Geschichte, 31. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
"Sie war siebzehn, als sie verschwand, drei jahre nach meiner Geburt. [...] Als ich von ihrem Tod erfuhr, kam sie mir das erste Mal halbwegs real vor."

Eine junge Frau erfährt mit 17 Jahren, dass ihre Mutter Lily, die vor 14 Jahren abgehauen ist, gestorben ist. Aufgewachsen beim Vater, der sich kaum um sie gekümmert hat, suchte sie Zuflucht im Schmerz und in Prügeleien, welche ihr berechenbarer vorkamen als Gefühle, welche sie nie wirklich kennen lernte. Das eigene Leben steckt in einer Sackgasse, nachdem sie von der Schule geflogen ist. Mit der geklauten Kreditkarte macht sich die junge Frau auf den Weg nach Los Angeles und will da mehr über ihre Mutter erfahren.

Im pinken Hotel ihrer Mutter stösst sie auf deren Totenwache, eine Party mit Menschen, welche durch Alkohol und Drogen mehr oder weniger weggetreten sind. Um ein Andenken an ihre Mutter zu haben, klaut sie deren roten Koffer und verlässt die Totenwache, wird dabei allerdings gesehen und später deswegen verfolgt. Eine Reise in die eigene Vergangenheit beginnt. Die junge Frau sucht die Menschen auf, welche ihre Mutter gekannt haben und kommt ihr so durch die Erzählungen näher. Und jedes Mosaiksteinchen hin zum Bild der Mutter bringt sie auch näher zu sich selber. Auf ihrer Suche nach der Mutter und sich selber trifft sie auch auf die Liebe. Vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie ein Gefühl wie dieses. Doch noch immer traut sie ihm nicht, braucht den Schmerz, sucht ihn.

"Ich liebte ihn. Meine Haut sehnte sich danach, dass er mir weh tat, doch ich bat ihn nicht darum. Mir war zwar bewusst, dass ich beim war, ihn küsste, ihn berührte, doch manchmal wollte ich für unsere Verbindung und für meine physische Existenz stärkere Beweise haben. Ich existierte mehr, wenn er mich berührte. Doch ich war auf Schmerzen aus. Ich wollte den beweis, den Schmerz, die rauschhafte Gewissheit haben, mit einem anderen Menschen verbunden zu sein."

Eines Tages ist der Mann, den sie liebt, weg und ihre Suche nach der Mutter geht weiter. Die Antworten, welche sie auf ihre Fragen kriegt, bringen eine schreckliche Wahrheit ans Licht.

"Ich glaube, es ist wirklich sehr schwierig, sich mit der Wahrheit auszukennen. Die Wahrheit zu sagen, ist genauso schwierig wie sie in einem anderen Menschen zu erkennen."

Die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach sich selber. Über einige Unstimmigkeiten und sprachliche Fehler schaut man gerne hinweg. Man findet sich im Sog dieser Suche der Tochter, welche die nie gekannte Mutter kennen lernen will, um so auch mehr über sich zu erfahren. Man sieht auf diesem Weg, wie zwei völlig unterschiedliche Wesen immer ähnlicher werden. Die junge Frau, die durch die ganze Geschichte hindurch namenlos bleibt, entwickelt sich von einem unscheinbaren Wesen, das von andern übersehen und nicht wahrgenommen wird, hin zu einer Frau, die ihren Weg für sich findet. Als Leser kann man teilhaben an ihrem reichen und nachdenklichen Innenleben, sieht ihre Kreativität, ihre Intelligenz aber auch ihre Sensibilität, Verletzlichkeit und Verletztheit. Manchmal möchte man sie in den Arm nehmen und beschützen, manchmal bangt man um sie. Eine Figur, die mit viel Liebe gezeichnet ist und die einem ans Herz wächst, auch wenn sie nicht immer nachvollziehbar handelt. Vielleicht auch gerade darum.

Fazit:

Ein Buch, das einen in eine kaputte Welt voller Schmerz, Drogen und Sumpf entführt, dabei aber nie moralisierend, abstossend oder platt wirkt. Die Geschichte packt einen und lässt einen nicht mehr los. Absolut lesenswert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pink Hotel, 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Inhalt:

Ein 17 jähriges Mädchen reist mit der geklauten Kreditkarte ihres Vaters von London nach Los Angeles, nachdem sie erfährt, dass ihr leibliche Mutter Lily bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Sie hatte nie Kontakt zu ihrer Mutter, weiß nichts über sie und möchte nach ihrem Tod endlich erfahren, wer sie war und wie sie gelebt hat. Ob jemand wusste, dass sie eine Tochter hatte und ob sie Hinweise findet, warum sie zurückgelassen wurde. In L.A. angekommen, begeht sie zum ersten Mal den letzten Wohnort von Lily.

Ein heruntergekommenes Hotel namens "Pink Hotel" in Venice Beach, Kalifornien. Sie steht in ihrem Schlafzimmer, im Schlafzimmer einer für sie fremden Frau. Betrachtet Bilder, Kleider, Schmuck. Sie findet unter dem Bett einen roten Koffer, den sie mit ein paar Kleidern, dem Schmuck, Kosmetik und Zigaretten befüllt und kurzerhand mitnimmt. Zu diesem Zeitpunkt, weiß Sie noch nicht, dass dieser Koffer in einer Seitentasche alte Fotos und Liebesbriefe beinhaltet, welche ihr helfen werden, ihre Mutter endlich kennenzulernen. Auf dem Weg zu ihrem Hostel ruht sie sich ein wenig an der Strandpromenade aus und trifft auf einen großen, betrunkenen Mann, den sie Minuten vorher bereits im Hotel beobachtet hat. Sie ahnt noch nicht, das es nicht die letzte Begegnung mit diesem Fremden names David sein wird.

Neugier ist die erste Stufe zur Hölle

Seite 231

Handlung/Charaktere:

Die Protagonistin ein 17 jähriges Mädchen ist anfänglich noch unbekannt und namenlos. Dies widerrum ist passend, denn das Mädchen weiß nicht wirklich wohin sie gehört und ist auf der Reise zu sich selbst, indem sie versucht herauszufinden ob sie vielleicht wie ihre Mutter ist. Sie glaubt sogar unsichtbar zu sein für ihre Umwelt und erklärt dies anhand von Vorfällen in ihrer Vergangenheit. Der Wunsch wahrgenommen zu werden wird fortlaufend immer deutlicher. Auch der Aufbau der Geschichte ermöglicht dem Leser einen schnellen Einstieg in die Handlung und wird durch immer wieder kurze Erzählungen aus der Vergangenheit der Protagonistin und den Briefen, die einst ihre Mutter von ihrem letzten Mann erhielt, verständlich gemacht.

Der Sprachstil der Autorin ist passend zur anfänglichen Verwirrtheit der Protagonistin gewählt. Die Darstellung ihres Charakters ist nicht nur jugendlich wild sondern auch für ihr Alter melancholisch, reif und sogar wenn man ihren Lebenslauf betrachtet, durchtrieben und berechnend. Anna Stothard lässt den Leser an der Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin so wortgewand teilnehmen, wie man selten gelesen hat. Ihre Wortwahl, die Umschreibung einfacher Dinge und Situationen sind so präzise als würde man selber diese Gedanken führen.

Ich schlief nicht gern mit jemand anderem im selben Bett, schon gar nicht in dessen Armen. Allein der Gedanke daran, bei so viel Nähe einzuschlafen, ließ mich so bewusst auf meinen Atem achten, dass Einatmen ähnlich kompliziert wurde, wie einen Schlagzeugrhythmus zu halten.
Seite 85

Eine ganz wichtige Rolle neben der Protagonistin nimmt der Fremde David im Verlauf der Geschichte ein. Sein handeln, seine Lebensart alles passt zusammen. Anna Stothard schafft nicht nur die Suche eines Mädchen nach ihrer Identität sondern lässt sie auch ihre erste Liebe erleben. Von Anfang bis Ende ist man mitten in dieser Liebesgeschichte, die sich neben der Reise in die Vergangenheit der Mutter entwickelt. Zeitweise kindlich naiv und doch phasenweise prickelnd erotisch und etwas verrucht. Die Entwicklung dieses Romans überrascht einen zum Ende hin sehr. Denn obwohl man stets an der Seite der Protagonistin diese Reise erlebt, ist bis zum letzten Viertel der Ausgang nicht vorhersehbar.

Meine persönliche Meinung:

Pink Hotel von Anna Stothard hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hatte im Magazin des Diogenes Verlag ein Interview mit der jungen Autorin gelesen, wo sie auch den Hintergrund ihrer Idee für diesen Roman beschreibt. Obwohl ich von dem Interview begeistert war, konnte ich mir nicht vorstellen, das ihr Schreibstil und der Aufbau der Geschichte wirklich so herausragend sein würden. Im Nachhinein kann ich sagen, es ist ein wunderbares Buch, das Ausschnitte über Anna Stothards eigenes Leben in L.A. wiedergibt. Über ein L.A., dass wir so nicht kennen. Weit weg vom schillernden Hollywood. Ihre Schreibweise hat mir sehr gefallen. Detailgetreue Umgebungsbeschreibungen und auch wie sie teilweise Alltagssituationen und Bilder, die wir selber oft im Kopf haben, in Worte fassen kann, hat mich fasziniert. Viele Absätze im Buch, die das Gefühlsleben der Protagonistin beschreiben, habe ich mehrmals gelesen um sie mir einzuprägen, weil ich von ihrer Wortwahl und der ausführlichen Beschreibung begeistert war. Es ist noch zu sagen, dass es kein Buch ist, das man einfach und locker lesen kann. Es ist tiefgründig, an manchen Stellen melancholisch und trotz einiger Passagen, die durchaus lustig sind bleibt der ernsthafte und emotionale Hintergrund der Geschichte stehts erhalten. Ein Roman über das Suchen und Finden der eigenen Persönlichkeit auf einer Reise durch ein fremdes Land mit dem Wunsch nach endlich "Ankommen" zu dürfen.

buecherkaffee.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen angenehm spannende Lektüre, 1. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude bereitet. Die Geschichte lädt mit ihren schönen sprachlichen Bildern einerseits zum Verweilen und Träumen ein, andererseits bleibt sie auch bis zum Schluss spannend. Dieses Buch kann ich nur empfehlen. ROADTRIP!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Autorin hat Talent, aber konnte mich leider nicht überzeugen..., 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Inhalt:
Sie ist 17, als sie durch einen Telefonanruf erfährt, dass ihre Mutter Lily bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Ihre Mutter, die sie vor 14 Jahren verlassen und von der sie seitdem nichts mehr gehört hat. So macht sie sich spontan auf den Weg nach Los Angeles. Als sie im Pink Hotel, dem Zuhause ihrer Mutter ankommt, ist Lily's Totenwache, eine Party welche von Alkohol und Drogen dominiert wird, noch im vollen Gange. Sie schleicht sich heimlich in Lilys private Räume und verspürt immer deutlicher den Wunsch, ihre Mutter doch noch kennen zu lernen. So packt sie einige von Lilys Habseligkeiten, (ein paar Kleider, billigen Schmuck und Zigaretten) in einen unterm Bett liegenden roten Koffer und verschwindet damit. Als sie sich den Koffer später etwas genauer ansieht, findet sie alte Briefe und Fotos aus Lilys Leben. Diese Erinnerungen geben ihr die Möglichkeit mehr von ihrer Mutter zu erfahren. So folgt sich nach und nach den Hinweisen und kommt dabei nicht nur Lily, sondern auch sich selbst Stück für Stück näher und stößt dabei völlig unerwartet auf ein Geheimnis und die große Liebe.

Meinung:
"Pink Hotel" erzählt eine Geschichte aus dem Leben. Aus einem Leben im dunklen Schatten des glamourösen Los Angeles. Ein schwieriges Leben mit komplizierten Familienverhältnissen, Drogen, Alkohol und sonstigen Problemen, aber in dem man auch zu sich selbst und zur Liebe finden kann.

Die Charaktere sind mir zwar nicht unbedingt sympathisch, aber dennoch authentisch und tiefgründig dargestellt. So erfährt man vieles von der namenlosen 17-jährigen Hauptprotagonistin. Sie hatte kein leichtes Leben, war ein ungewolltes Kind, welches ihre Mutter als 14-jährige bekommen hat. Nachdem die Mutter die Familie verlassen hat, kann sie weder zu ihrem Vater, noch zu sonstigen Familienangehörigen ein gutes oder liebevolles Verhältnis aufbauen. Sie hat Probleme sich selbst wahrzunehmen und bevorzugt deshalb Schmerzen. Als sie nach L.A. kommt und sich dort auf die Suche nach den Spuren ihrer Mutter macht, ist sie mutig, doch auch etwas naiv. Jedoch findet sie im Verlauf der Handlung mehr zu sich selbst. Sie entwickelt sich von einem unscheinbaren, von anderen kaum wahrgenommenen Wesen zu einer Frau, die weiß was sie will und dafür auch kämpft und verzeiht.
Auch David ist zumindest ein interessanter Charakter. Er war früher ein berühmter Fotograf und Lily ein Model, das er fotografiert hat. Die Frage, was ihn sonst noch mit Lily verbindet ist im ganzen Buch unterschwellig vorhanden und wird erst gegen Ende der Geschichte beantwortet. Ich hätte gerne noch etwas mehr über ihn erfahren.

Die Autorin schreibt sehr wortgewandt, wodurch der Schreibstil teilweise durchaus positiv hervorsticht. Auch der Aufbau der Geschichte wirkt durch die kurzen Erzählungen aus der Vergangenheit gut nachvollziehbar.
Doch leider konnte mich der Roman trotz allem nicht in seinen Bann ziehen. Für mich plätschert die Geschichte so dahin, ohne dass sie mich gefangen nehmen kann oder dass sich ausreichend Spannung aufbaut. Trotz der authentischen Charaktere fehlt mir der Bezug zu ihnen. Teilweise sind mir die sehr ausführlichen und detailreichen Beschreibungen von Nebensächlichkeiten oder Alltagssituationen etwas zu langatmig.

Die Liebesgeschichte selbst ist einfach beschrieben. Sie ist nicht romantisch oder gar kitschig, eher unterschwellig präsent. Sie entwickelt sich ungeahnt aus einer Affäre zwischen zwei ziemlich verschiedenen Menschen und ist mir persönlich etwas zu unscheinbar um „Pink Hotel“ als einen Liebesroman zu sehen.

Das Ende konnte mich durchaus noch einmal positiv überraschen und bringt die Geschichte zu einem passenden Schluss.

Fazit:
Auch wenn ich persönlich dem Buch leider eher wenig abgewinnen kann, sehe ich doch seine positiven Seiten und das Talent der Autorin. Ich denke, dass es für Menschen, die eher nüchterne und lebenswirkliche Erzählungen bevorzugen durchaus lesenswert und etwas Besonderes ist. Doch mich konnte es nicht in seinen Bann ziehen, weshalb ich nicht mehr als 2 von 5 Buchherzen vergeben kann.
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5.0 von 5 Sternen Ein Liebesroman der etwas anderen Art, 9. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Dieses Buch hat mich bereits ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Es ist unglaublich, wie schön die Autorin mit Wörtern umgehen kann und welche behagliche Atmosphäre sie durchweg schafft, obwohl die Stimmung immer recht bedrückend und melancholisch, trist scheint. Hier muss ich auch jeden warnen, der eine romantische, rosarote Liebesgeschichte erwartet. Denn das verspricht diese Geschichte bei Weitem nicht. Es ist ein sehr anspruchsvolles Buch, keine seichte Lektüre und man muss oft zwischen den Zeilen lesen, in die Geschichte vollkommen eintauchen und sich auf die Gefühle und Atmosphäre bedingungslos einlassen, was ich aber zu keiner Zeit als anstrengend empfand. Am liebsten hätte ich das Mädchen ohne Namen noch länger begleitet und war sehr betrübt, als ich das Buch endgültig aus der Hand legen musste. Zum Glück habe ich mich von den negativen Bewertungen nicht irritieren lassen, denn "Pink Hotel" gehört nun zu meinen Lieblingsbüchern (und das schaffen nicht viele!) und ich bin mir sicher, dass ich es nicht auf ewig im Regal verstauben lasse und es mich irgendwann wieder in seinen Bann ziehen wird!

Allen, die immer noch unentschlossen sind, rate ich dazu, die erste oder auch zweite Seite zu lesen und wenn dann das gewisse Etwas überspringt und man sich "zu Hause" fühlt, wird auch der Rest des Buches nicht enttäuschen! Versprochen! ;-)
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1.0 von 5 Sternen leider, 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Kindle Edition)
Leider nicht das was ich erhofft habe. Stellenweise langweilig, viele Wiederholungen. Gute Idee aber schlecht umgesetzt. Es fehlt die Spannung.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen guter Anfang - schlechtes Ende, 30. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Es startet spannend und interessant. Die Grundidee des Buches ist gut, aber leider geht der Autorin nach ca. der Hälfte des Buches die Luft aus. Dann wird es zääääääh und das Ende ist unglaublich schlecht. Schade, denn, wie gesagt, die Idee war gut!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abenteuer einer 17jährigen, 29. August 2012
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Sie ist siebzehn, lebt in London und ist gerade von der Schule geflogen. Da erfährt sie, dass ihre Mutter Lily tot ist. Obwohl sie seit ihrer Kindheit nichts mehr von ihr gehört hat - sie besitzt lediglich ein Foto von Lily - fliegt die 17jährige mit einer geklauten Kreditkarte nach Kalifornien zur Beerdigung ihrer „Rabenmutter“.

In Los Angeles durchstöbert sie das Hotelzimmer ihrer Mutter, während in der Bar des Pink Hotels eine feuchtfröhliche Totenwache gefeiert wird. Das Mädchen beschließt ein paar Erinnerungsstücke mitgehen zu lassen: ein paar Kleider, Schuhe und ein Päckchen Zigaretten. Sie wirft die Dinge in einen alten, ramponierten Koffer, den sie unterm Bett findet, und verschwindet damit unerkannt.

Später entdeckt sie in dem Koffer Briefe, Bilder und anderer Erinnerungsstücke. Wer ist diese Frau, die ihr Kind schon kurz nach der Geburt verlassen hat? Hier sind die spärlichen Spuren ihres Lebens, das scheinbar unheimlich aufregend war und angefüllt mit Männern, die ihre Mutter geliebt haben. Die 17jährige macht sich auf die Suche nach diesem Leben und so werden aus den geplanten drei Tagen in Kalifornien Wochen und Monate. Das Ganze wird aber nicht nur eine Reise in die Vergangenheit sondern auch zur Entdeckung des eigenen Ichs und der eigenen Persönlichkeit. Dabei findet die Heranwachsende ihre erste Liebe.

„Pink Hotel“ der britischen Schriftstellerin Anna Stothard (Jg. 1983) ist ein berührender und fantasievoller Liebesroman, der bereits für den angesehenen Literaturpreis „Orange Prize for Fiction“ nominiert ist.

Manfred Orlick
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen subtile Familiengeschichte - nicht alltäglich, 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Man muss schon etwas Geduld haben und ein gutes Gedächtnis, um die Verwirrungen zu entwirren, die sich dem Leser auftun. Wenn Kinder Kinder kriegen, und letztere dann nach ihrer Mutter fahnden... Eindrucksvoll geschrieben!
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen so gar nicht mein Fall...., 1. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pink Hotel (Broschiert)
Ich hatte mir das Buch für den Urlaub gekauft und wurde mehr als enttäuscht. Die Geschichte, die sich ja eigentlich sehr gut anhört, ist so dermaßen langwierig geschrieben, dass man die Seiten nur noch abarbeitet. Freude kam beim Lesen leider nicht auf. Aber Bücher sind ja bekanntlicherweise Geschmackssache, also habe ich das Buch meinem Mann und einer Freundin von mir ausgeliehen. Beide waren entsetzt, was für komische Bücher ich verleihe und ich glaube, die Beiden haben es nicht einmal durchgelesen.
Besonders schlimm fand ich die Schilderungen, wie die Tochter in L.A. die Ex-Freunde ihrer verstorbenen Mutter aufsucht und reihenweise mit ihnen ins Bett geht. Wie schon gesagt, ich konnte dem Buch so gar nichts abgewinnen.
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Pink Hotel
Pink Hotel von Anna Stothard (Broschiert - 28. August 2012)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,88
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