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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Huch - man darf auch über Juden mal lachen
Das Buch hat mir eine liebe Freundin aus der Schweiz geschenkt und ich war sehr neugierig darauf. Als Goi und jeder Form von Massenreligionen kritisch gegenüber stehender Mensch, waren mir gerade orthodoxe Juden immer etwas "unheimlich". Ich fragte mich, wieso alle so seltsam aussehen, so seltsame Frisuren haben, so seltsam beim Essen sind, so seltsame Brillen tragen...
Vor 22 Monaten von Ramones 16 veröffentlicht

versus
14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine formal amüsante Lektüre mit wenig Substanz
Nicht gerade ein grosser literarischer Wurf, sondern eine mehr oder weniger lustige Collage zusammengeklaubt aus gängigen Schablonen in denen kein Klischee fehlen darf.
Von der übersorgsamen Mame über den passiven Tate aus Zürich, dem liberalsäkularen Onkel und Instant-Buddhisten in Tel Aviv, wo auch eine jüdisch-orientalische...
Vor 21 Monaten von George veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Huch - man darf auch über Juden mal lachen, 10. Dezember 2012
Von 
Ramones 16 (Absurdistan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Das Buch hat mir eine liebe Freundin aus der Schweiz geschenkt und ich war sehr neugierig darauf. Als Goi und jeder Form von Massenreligionen kritisch gegenüber stehender Mensch, waren mir gerade orthodoxe Juden immer etwas "unheimlich". Ich fragte mich, wieso alle so seltsam aussehen, so seltsame Frisuren haben, so seltsam beim Essen sind, so seltsame Brillen tragen und überhaupt auf mich wie Ausserirdische wirken. Nun, nach der Lektüre dieses köstlichen Buches haben sich zwar die meisten Fragen nach wie vor nicht beantwortet, dafür aber kam die Erkenntnis, dass sogar Juden manchen Riten und Vorgaben etwas ratlos gegenüber stehen. Der Held oder besser Antiheld des Buches, Mordechai Wolkenbruch, kurz "Motti" genannt, hat ein Problem. Er ist 25 Jahre alt und hat noch immer keine jüdische Freundin, geschweige denn Ehefrau. Das findet seine Mame gar nicht gut und tut, was auch nichtjüdische Mütter sicher gerne täten - sie versucht ihn zu verkuppeln. Tja, damit nimmt das Drama seinen Lauf und Motti stolpert immer weiter hinaus aus seinem strengen und genau vorgegebenen Umfeld. Selbst ein Israel-Besuch inklusive heissen Sexerfahrungen führt nicht zur ehelichen Bindung sondern wieder zurück in Zürich, wie furchtbar ist das denn, verliebt er sich in eine "Schickse". Das hat fatale Folgen. Für seine Frömmigkeit, für seine Essgewohnheiten, seine Trinkgewohnheiten, seinen Kleidungstil und sogar seine Brille. Kurz - für sein ganzes zukünftiges Leben. Doch Motti geht unbeirrt weiter seinen Weg und man kann gar nicht anders, als ihn ganz fest ins Herz zu schliessen. Eine sehr lustige aber nicht klamaukige Story, super geschrieben und mit Mehrwert für Nichtjuden. Habe dabei eine ganze Menge über "Jidischkait" gelernt. Mein einziger Kritikpunkt ist das etwas abrupte Ende. Bitte, Herr Meyer, schreiben sie eine Fortsetzung!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist ein wunderbares Buch. Es ist lustig, witzig und süffisant geschrieben. Man taucht gleich ein in die Welt des Zürcher orthodoxen jungen Mannes, der von seiner Mutter umsorgt und gehätschelt wird, obwohl er schon 25 Jahre alt ist. Er kennt nichts anderes und gibt dem Leser einen Einblick in diese abgeschottete Welt. Herrlich sind die Einschübe oder einzelnen Worte in Jiddisch, die den Fluss des Lesens nicht beeinträchtigen, aber das Eintauchen in diese Welt begünstigen. Irgendwann spürt der Mann die erstickende Enge und den schon vorgezeichneten Weg, der auch seiner zu sein hat, und beginnt sich querzustellen. Was dann beginnt ist eine Befreiung, die ihm bis zum Schluss zwar eine endgültige Entscheidung abverlangt, aber gleichzeitig klar macht, dass er erst am Anfang seines Weges steht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach grandios, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es wurden hier ja schon viele Worte gemacht über dieses wundervolle Buch: gute, weniger gute, zweifelhafte. Über den Inhalt, über den Stil. Warum darf man nicht einfach mal sagen: hinein in die Buchhandlung, kaufen, in einem Rutsch lesen, auf hohem Niveau amüsieren, lange darüber sinnieren und hoffen, dass der Autor niemals die Feder aus den Händen legt? Also: Wer sich für das (orthodoxe) Judentum interessiert, sich gerne unterhalten lässt (scheint in Deutschland ja irgendwie verpönt zu sein), noch dazu auf einem Niveau, das sich erfreulich von all den seicht-grausligen Bestseller-Tommy-Jauds abhebt, der sollte sich schon jetzt auf ein Lesevergnügen der A-Klasse freuen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein prächtiges Vergnügen!, 29. Januar 2013
"Wolkenbruchs wunderliche Reise in die arme einer Schickse" ist ein ganz ausserordentliches Buch. Seit Jahren hat mich kein Buch mehr so amüsiert und gefesselt. Ich habe es regelrecht verschlungen und Tränen dabei gelacht! Motti wuchs mir richtig ans Herz! Und die Sprache ist ein Genuss, nach ein paar Dutzend Seiten ist das Glossar überflüssig! Weiter so Herr Meyer! Ich bin gespannt auf Ihren nächsten Streich!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unterhaltsam aber für eine Person, die des Jiddischen nicht mächtig ist etwas mühsam zu lesen. Handlung und Charakteren sind interessant und gewähren ein bisschen einen Einblick in eine für einen nicht Juden seltsame Welt in der heutigen Zeit,
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein amüsanter blick ins jüdische milieu, 23. November 2012
Köstlich, amüsant, unterhaltsam und erlaubt einen blick ins jüdische milieu
werfen. Ich möchte das buch jeder empfehlen der sich schon gefragt hat weshalb
Juden einen toyota previa fahren.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Garantiert gute Laune., 13. Juli 2012
Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse ist eine Liebesgeschichte, die durch ihre einfache, ehrliche Sprache und ihren sprachlichen Witz besticht. Thomas Meyer erzählt aus der Ich-Perspektive aus dem Leben des jungen Züricher Juden Motti Wolkenbruch und lässt tief in den jüdischen Alltag blicken. Die Erzählung wird immer rasanter, und die Ereignisse in Mottis Leben nehmen immer katastrophalere Züge an. Treffende Situationsbeschreibungen und die nüchterne Art der Gefühlsbeschreibungen lassen die skurrilen Charaktere in liebenswürdigem Licht erscheinen.
Trotz anfänglicher Skepsis, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Mit einem Schmunzeln im Gesicht wünsche ich 'Gute Unterhaltung!'
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welche Art von "Jiddischkajt" darf es sein?, 10. Mai 2012
Wem es peinlich ist, Aufmerksamkeit zu erregen, sollte dieses Buch besser nicht im Zug lesen - wohl kaum ein Leser oder eine Leserin wird sich bei dieser Lektüre das Lachen gänzlich verkneifen können. Die Geschichte des aus jüdisch-orthodoxen Kreisen stammenden Motti ist aber nicht nur zum Totlachen, sondern regt auch zum Nachdenken an. Während der Protagonist sich fragt, welche Art von jüdisch sein für ihn richtig ist, kommen wohl nicht wenige Leser selbst ins Grübeln, welche Art von Leben sie denn eigentlich wollen. Von der ersten Seite an fesselnd und nie den liebevollen Blick verlierend, führt der Autor den Leser durch die Welt des Zürcher orthodoxen Judentums. Ein kleiner Tipp: Obwohl der Autor die jiddischen Wörter und Satzteile sehr geschickt einbaut, so dass der Leser die Bedeutung erraten kann, ist die Konsultation eines Wörterbuches während der Lektüre sicherlich aufschlussreich - ein Glossar fehlt leider...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswer, aber ..., 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mal ein etwas anderes Buch. Witzig, unkonventionell, sehr unterhaltsam zum Lesen.
Das einzige was ich als störend empfand, waren die etwas gar vielen jiddischen Ausdrücke, die verwendet wurden. Ich musste immer wieder nach hinten zum Glossar, um nachzuschlagen, damit ich das ganze verstand. Das unterbrach immer wieder der Lesefluss, was ich als etwas gar mühsam empfand. Die Idee, jiddische Begriffe zu verfinden, finde ich generell sehr gut, aber hier wäre, wie so oft, weniger mehr gewesen. Abgesehen davon, kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schönes und ungewöhnliches, bittersüßes Buch!, 4. März 2014
Von 
Rhyskant (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Das Buch ist teils in deutsch und teils jiddisch geschrieben. Der Hinweis des Autors im Vorwort, die jiddischen Worte zwecks Verständnisses laut zu sprechen, hilft schon, wenn nicht, dann der Blick in das im Anhang befindliche kleine jiddisch-deutsche Wörterbuch.

Sprachlich wunderschön gehalten, erzählt das Buch über jüdische Gemeinschaft und Tradition, gewährt Einblicke in jüdische Familien-und Gesellschaftsstrukturen innerhalb einer davon abweichenden Kultur in Zürich.

Motti Wolkenbruch ist der dritte, zum Leidwesen seiner mame noch unverheiratete Sohn der jüdischen Familie Wolkenbruch. Seine dominante Mutter betätigt sich zwecks Beendigung des Single-Zustandes ihres Jüngsten als Kupplerin. Sie beißt auch deswegen auf Granit, weil Motti sich in seine Mitstudentin Laura, eine Nichtjüdin und damit eine im jiddischen Sprachgebrauch Schickse verguckt hat.

Motti ist, wie er erkennt, nicht für das enge jüdische, tradierte Leben bestimmt. Er bricht aus, zunächst, wohin seine Mutter ihn mit zerplatzender Hoffnung auf Schwiegertochter nötigt, nach und in Israel, wo er zum Entsetzen seiner Mutter nur eine lustvolle Kurz-Affaire erlebt und sich auch optisch zu wandeln beginnt; sodann entdeckt er die Welt der Gojim, die für ihn so schrecklich gar nicht ist. Nachdem er dann auch in den Armen der Schickse mehrfach Glück empfunden und dies auch seiner Familie eröffnet hat, erfährt sein Leben radikale Veränderung. Von seiner Familie wegen Laura und seiner neu gewonnenen Lebenseinstellung verstoßen, das Alternativ-Obdach aufgrund der Eifersucht des Unterschlupfgewährers verloren, ein vage Beziehung zu oder mit Laura....am Ende des Buches findet sich Motti in einem Hotel wieder; Allein? Man mag es so sehen; andererseits: ist jemand allein, der (zu) sich selbst gefunden hat?

An vielen Stellen reizt das Buch zum Lachen, es amüsiert in weiten Teilen, lässt aber auch genug Ansätze zum Nachdenken. Wenn man als Leser die dargestellten Strukturen für bare Münze nehmen darf, sehen sich viele Juden schon als sehr eigenes Völkchen, dass auch am liebsten unter sich bleibt; sie haben halt ihre Eigenheiten, genau wie Moslems, Christen, Hindus etc.

Insgesamt auch lehrreich, aber in erster Linie einfach schön!
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Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse
Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse von Thomas Meyer (Broschiert - 26. Februar 2014)
EUR 10,90
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