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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommissar Kostas Charitos - die Stimme des griechischen Volkes...
Es sind jetzt 12 Jahre, dass ich die (oft fuer ihn misslichen) Abenteuer des Kommissars Kostas Charitos, immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge, verfolge.
Und beinahe jedes Jahr bringt uns Petros Markaris - Meister des Wortes, der seinesgleichen sucht - einen Krimi nahe, der mehr mit den Missetaten von Politikern, Bankiers, Unternehmern und beruehmten...
Vor 23 Monaten von miki101.Michaela veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Zahltag: Ein Fall für Kostas Charitos
gut geschrieben, zweifellos. leider glaubte ich auch, einige nationalistische gedanken zu erkennen. das missfiel mir sehr und hat mich vorlaeufig davon abgehalten, ein weiteres buch von diesem autor zu bestellen.
Vor 6 Monaten von pedaleau veröffentlicht


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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommissar Kostas Charitos - die Stimme des griechischen Volkes..., 15. September 2012
Von 
Es sind jetzt 12 Jahre, dass ich die (oft fuer ihn misslichen) Abenteuer des Kommissars Kostas Charitos, immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge, verfolge.
Und beinahe jedes Jahr bringt uns Petros Markaris - Meister des Wortes, der seinesgleichen sucht - einen Krimi nahe, der mehr mit den Missetaten von Politikern, Bankiers, Unternehmern und beruehmten Personen zu tun hat, als mit den Verbrechen, die unser Held eigentlich aufklaeren sollte. Denn, wie es der Zufall so will, sind es genau die vorher angefuehrten "sozialen Kreise", die am meinsten Dreck am Stecken haben oder bis zum Hals drinstecken.
Ich persoenlich bin schon seit Jahren der Meinung, dass jedes Land einen Schriftsteller wie P. Markaris dringend noetig hat.
Einen Autor, der ohne Angst und ohne Beschoenigungen Jahr fuer Jahr, Verbrechen nach Verbrechen, den Untergang, die systematische Zerstoerung seines Landes anprangert.
Nun, auch in diesem Jahr presentiert sich ein Moerder, der seine Verbrechen als der "nationale Steuereintreiber" unterzeichnet...
Der Sinn seiner Missetaten ist, einen Steuerhinterzieher zu zwingen, seine Schulden mit dem Staat zu begleichen, sonst kommen sie auf den Friedhof in ein fruehes Grab.
Und die angewandte "Medizin" scheint tatsaechlich in gewissen Kreisen zu wirken...
Unser Held wird leider durch private Probleme von der Jagd auf den Schierlings-Killer abgelenkt. "Dank" der politischen und vor allem finanziellen Misere ueberlegt sich Tochter Katerina ernsthaft, ein Angebot der UNO anzunehmen und nach Afrika zu arbeiten! Und der Ehemann will doch tatsaechlich den sicheren Posten in seiner Klinik aufgeben und mit ihr gehen ...

Ausfuehrlich und praezise, und doch unterhaltsam mit der nur ihm eigenen Art des Galgenhumors beschreibt Markaris die unmoegliche Lage seines Landes, das dem Untergang geweiht scheint. Und vor allem seiner Bewohner - die Aermsten der Armen total am Ende.
Und weit mehr als die ermordeten Steuersuender beruehren uns die Verzweifelten, die keinen anderen Ausweg mehr sehen, als sich umzubringen. Und die Zahl dieser, die mit dem Leben bereits abgeschlossen haben, beschraenkt sich auf keine Altersgruppe - betrifft Junge und Alte ...
Ich habe mich wirklich mies gefuehlt fuer die armen alten Frauen, verdammt zu einem Leben ohne weitere Auswege als den, sich in Wuerde zu "verabschieden".
Am Ende jedoch wird sich herausstellen, das selbst der "Steuereintreiber" seine eigenen, sehr privaten Gruende hatte, diese Kampagne, als Volksheld gefeiert zu werden, anzuleiern.
Moral von der Geschicht? Um als Held des Volkes gilt der alte Spruch: EIN Mord - ein Moerder. Viele Morde - ein Held!.

Wenn ich einem Buch mehr als 5 Sterne geben koennte: Dieses hier ist 10 Sterne wert!!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Krimi zur Krise., 30. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spannender Krimi im heutigen Athen. Wer Athen kennt, Griechen grundsätzlich für freundliche Menschen hält und Griechenland liebt, wird vieles wieder erkennen. Kommissar Charitos neue Fälle sind wieder spannend, denn ein selbsternannter nationaler Steuereintreiber fordert griechische Besserverdiener auf, die hinterzogenen Steuern an das Finanzamt zu zahlen, sonst müssten sie mit ihrem Leben bezahlen. Zwei reiche Athener halten das für einen Scherz und werden mit dem Gift des Schierlings - wie einst Sokrates - getötet und auf symbolträchtigen antiken Orten auf dem Kerameikos-Friedhof und in Eleusis im Heiligtum der Demeter und der Persephone aufgebahrt. Ein drittes Schreiben des selbsternannten nationalen Steuereintreibers hat dann bereits Erfolg. Ein Baulöwe zahlt freiwillig 300 000 Euro Steuern ans Finanzamt. Die Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung dieser Nachricht und plötzlich sprudeln die Steuereinnahmen...

Das Buch zeigt auch, welche Auswirkungen die Sparmaßnahmen auf die normalen Bürger in Athen haben - am Beispiel der Familie des Kommissars und seiner Mitarbeiter.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein Krimi - das Buch vermittelt einen zwar fiktionalen, aber sehr realitischen Eindruck von der Lage in Griechenland, 6. September 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Natürlich hat sich Petros Markaris, der insbesondere in Deutschland in den letzten beiden Jahren durch differenzierte Stellungnahmen zur finanziellen Situation seiner Heimatlandes Griechenland, deren Ursachen und möglichen Lösungen aufgefallen ist, auch in seinem neuen Fall für seinen Kommissar Kostas Charitos mit den Folgen der Finanzkrise in seinen Land beschäftigt.

Auch wenn natürlich die Geschichte, die erzählt wird, erfunden ist, sind doch, so wie in allen früheren bisher erschienenen Bänden (Hellas Chanell, Nachtfalter, Live!, Der Großaktionär, Die Kinderfrau und Faule Kredite) auf fast jeder Seite soziale und politische Informationen und Analysen und am Beispiel von Kostas` Familie auch das private Schicksal von Menschen eingeflossen.

Im neuen Buch geht es um die Taten und Absichten eines selbsternannten „nationalen Steuereintreibers“, der mit Drohbriefen und auch durchgeführten Morden erreichen will, dass die Steuermoral einer bestimmten Klasse sich verbessert. Lange tappen Charitos und seine bewährte Crew im Dunkeln und sind auch wie niemals zuvor unter einem erheblichen politischen Druck. Kostas`, dem sein dieses Mal sehr zur Kooperation motivierter Chef Gikas eine Beförderung in Aussicht gestellt hat, durch die er seine bisherigen Gehaltskürzungen zu egalisieren hofft, muss andauernd zu hochrangigen Besprechungen auf Ministerebene, denn die politische Klasse ist durch die Morde und die in Internet veröffentlichten Kommuniques des nationalen Steuereintreibers sehr verunsichert.

Doch auch in seiner eigenen Familie spürt Kostas die dramatischen Folgen der Krise. Seine Tochter Katerina, promovierte Juristin, die fast ohne Lohn bei einem Anwaltsbüro Asylanten vertritt, und ihr Mann Fanis, der als Arzt im öffentlichen Dienst arbeitet, bringen sich zwar nicht um aus lauter Verzweiflung über ihre Lage, wie mindestens ein halbes Dutzend alte und junge Menschen, die Charitos und sein Team in diesem Buch auffinden, aber sie wollen beide auswandern, weil Katerina von der UNO eine gut dotierte Stelle in Schwarzafrika angeboten bekommen hat. Das stürzt natürlich die Eltern der beiden in tiefe Verzweiflung.

Es gelingt Petros Markaris wieder einmal auf ganz besondere Weise, nicht nur einen spannenden und originellen Krimi in seiner durchweg empfehlenswerten Reihe vorzulegen, sondern er schafft es, dem deutschen Leser ein zwar fiktionales, deshalb aber nicht weniger realistisches Bild von der Situation und der Not der Menschen in Griechenland zu vermitteln. Sie wissen, dass sie selbst an der Ursache der Misere beteiligt waren, aber sie wissen nun in ihrer zum Teil dramatischen Not nicht mehr aus noch ein.

Wer diesen Kriminalroman gelesen hat, der kann nicht mehr mit schlichten Parolen in den Chor derer einstimmen, die in Bezug auf Griechenland sagen, die seien doch an allem selbst Schuld und man sollte jede Unterstützung einstellen. Das Schicksal der einfachen Menschen dort, der Armen, Kranken und Rentner, die zurzeit ihre überlebenswichtigen Medikamente nicht mehr bezahlen können, weil die Krankenkassen Pleite sind, darf uns nicht kalt lassen.

Markaris hat mit diesem Roman, der schon 2011 in Griechenland erschienen ist, einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung geleistet, mehr als die meisten Artikel und Zeitungen und erst recht als die Beträge im TV.
Die Situation dort hat sich seit 2011 nicht verbessert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 16. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gut geschrieben, bietet neben der spannenden Krimi-Story einen tieferen Einblick in die sozialen Verhältnisse Griechenlands, die nicht zuletzt durch die verfehlte "Rettungspolitik" verursacht wurden
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5.0 von 5 Sternen Großartig: Krimi mit viel griechischer Zeitgeschichte, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der sympathische Kommissar Charitos muß mal wieder einen kniffligen Fall lösen. In seiner bedächtigen Art schafft es das natürlich zu guter Letzt- trotz seiner anstrengenden Ehefrau, seiner jungverheirateten Tochter, seines ständig streikenden Autos, seines mediengeilen Chefs....Markaris beschreibt in hervorragendem Stil das Leben im heutigen Griechenland, der Kriminalfall ist eher die Rahmenhandlung. Sarkastische Regime-Kritik, Schilderungen der Flüchtlingsproblematik, der Bestechlichkeit der Behörden, der gesamten Probleme Griechenlands sind das Wesentliche an diesem Roman. Harte Fakten humorvoll und mit Leichtigkeit erzählt - auch für Nicht-Griechenland-Fans ein großartiges Lesevergnügen.
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5.0 von 5 Sternen Überraschung pur, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier wartet man wirklich, was auf der nächsten Seite passiert. Ernster Hintergrund sehr spannend und unterhaltsam verpackt. Auch wenn man des Öfteren sehr nachdenklich werden kann. Freu mich schon auf den dritten Band.
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5.0 von 5 Sternen Ein spannender Blick hinter die Kulissen der griechischen Misere, 21. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Zahltag: Ein Fall für Kostas Charitos (Broschiert)
Mein aktueller Lieblingskrimi bietet einen spannenden Blick hinter die Kulissen der griechischen Misere. Makaris sieht sie durch die Brille seiner Hauptfigur, Kommissar Charitos, der dem Athener Verkehrschaos und seiner Ehefrau Adriani einen alltäglichen Kleinkrieg liefert und dabei niemals die Würde verliert. Markaris erzählt schnörkellos, klar und voller Humor. Er will nicht raunen, sondern erhellen.
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3.0 von 5 Sternen Zahltag: Ein Fall für Kostas Charitos, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
gut geschrieben, zweifellos. leider glaubte ich auch, einige nationalistische gedanken zu erkennen. das missfiel mir sehr und hat mich vorlaeufig davon abgehalten, ein weiteres buch von diesem autor zu bestellen.
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3.0 von 5 Sternen Schade ..., 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich mag den Inspektor, aber ich Vergleich zu den anderen Bücher, war dies doch eher langweilig ..., auch wenn es die Situation in Griechenland sicher gut wieder gibt.Aber nachdem ich die ganze Familie ins herz geschlossen habe, werde ich mir das nächste Werk sichr auch wieder kaufen. Außerdem muß ich doch wissen, ob die Beförderung erfolgt oder nicht!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Originelle Idee, mangelnde Umsetzung, 24. Mai 2013
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und habe mich sofort ans Lesen gemacht, denn Krimis lese ich gern und viel, aber bisher keinen, der in Griechenland spielt. Am Anfang war ich noch optimistisch, dass das ein gutes Leseerlebnis wird, denn die Idee des Romans, quasi einen politischen Krimi zu servieren, mit hochaktuellem Bezug fand ich gut. Aber: Je mehr ich las, desto enttäuschter wurde ich von der sehr, sehr einfach gehaltenen, oft hölzernen Sprache. Von den Figuren, die kaum Tiefe haben, von den immer gleichen Abläufen, die der Hauptakteur durchläuft.

Vor allem aber konnte ich irgendwann gar nicht mehr ertragen, wie die Polizei hier ermittelt - ich bin keine Expertin, nur Krimi-Leserin, aber vieles las sich in meinen Augen so dilettantisch, dass ich mir irgendwann nicht mehr sicher war, ob der Autor das lustig meint, oder ob das ernst gemeint war?? Ich hab stellenweise beim lesen wirklich laut lachen müssen, etwa als es um die "Tricks im Internet" geht, die der Mörder drauf hat, oder dass man nach dem vierten oder fünften Mord sich überlegt, mal ein "Profiling" anzustellen, für das es keine eigenen Leute zu geben scheint, sondern eine Psychologin aus einer anderen Abteilung ranmuss... Es mag dem Autor nicht in erster Linie um die Kriminalistik gehen, sondern um ein Sittengemälde/ Gesellschaftsporträt, dass meiner Meinung nach aber auch merkwürdig schablonenhaft bleibt. Über die Situation in Griechenland jedenfalls habe ich auch nichts Neues gelernt, obwohl ich anfangs noch dachte, dass dort die Stärke des Buchs liegt, wenn schon nicht in dem Kriminalfall als solchem - schade!
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Zahltag: Ein Fall für Kostas Charitos
Zahltag: Ein Fall für Kostas Charitos von Petros Markaris (Broschiert - 29. Januar 2014)
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