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42 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fang mich - ich bin der Mörder!
Martin Walker beglückt uns mit "Delikatessen" ein viertes Mal mit einer Kriminalgeschichte rund um Bruno, den Dorfpolizisten des kleinen Kaffs Saint Denis im Périgord, der weitab vom Trubel der hektischen Metropolen mit seinen Dorfkumpanen ein beschauliches, geniesserisches Leben führt und darin nur hin und wieder - sooft Walker es eben will - von einem...
Veröffentlicht am 1. Mai 2012 von Tom Ripley

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig enttäuschend
Ich habe die Bruno-Geschichten immer gerne gelesen. Die zwar strapazierenden trivialen Elemente, die sich durch die Geschichten ziehen, werden in der Regel aufgewogen von wirklich interessanten Geschichtsthemen sowie Kulinarischem und stimmungsvollen Land&Leute-Beschreibungen. Doch was der Autor sich in diesem vierten Band für eine Story zusammenphantasiert hat, ist...
Veröffentlicht am 18. Juli 2012 von Manuela


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig enttäuschend, 18. Juli 2012
Ich habe die Bruno-Geschichten immer gerne gelesen. Die zwar strapazierenden trivialen Elemente, die sich durch die Geschichten ziehen, werden in der Regel aufgewogen von wirklich interessanten Geschichtsthemen sowie Kulinarischem und stimmungsvollen Land&Leute-Beschreibungen. Doch was der Autor sich in diesem vierten Band für eine Story zusammenphantasiert hat, ist wirklich bodenlos - der irre Showdown am Ende schier eine Unverschämtheit am Leser.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "ein kurzer Brief zum langen Abschied" (frei nach Peter Handke), 22. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Delikatessen: Der vierte Fall für Bruno, Chef de police (Broschiert)
Adieu Bruno! Ich sage nicht au revoir oder à bientôt sondern bewusst adieu, da wir uns nicht wiedertreffen werden. Zu seicht, zu wenig inspirierend kommst du mittlerweile daher, als dass ich mir von weiteren Begegnungen noch etwas erhoffe.

Begründen wir es kulinarisch, was ja zum Buch passt. Drei Zutaten sind es, die hier miteinander verrührt wurden: die Hauptgeschichte aus dem Dunstkreis der ETA, die aber wenig interessant ist und aus aneinandergereihten Informationen besteht, die mit Sicherheit kein Aha-Erlebnis zumindest für den Leser, der sich für Zeitgeschichte interessiert, birgt. Anstelle der ETA hätte in diesem Buch auch jedwede andere Separatistenorganisation stehen können, so blass bleibt sie hier.

Dann die Tierschützer als Gegner der Stopfleber. Einen wirklichen Bezug zu der Romanhandlung haben sie nicht, sie sind eine Zutat, die man hätte weglassen können, ohne dass der Romanverlauf anders geworden wäre.

Letztlich die Ausgrabungen! Auch diese stehen in keinem direkten Bezug zur Romanhandlung. Dabei hatte ich schon insgeheim erhofft, als auf Seite 81 der TB-Ausgabe eine längere Abhandlung zum gegenwärtigen Stand der Neandertalforschung ausgeführt war, dass dieses Thema hier vielleicht vertieft wird: ein fiktiver Gelehrtenstreit über ihr Schicksal, welche der Thesen über ihr Aussterben am nächstliegenden sind etc. Daraus hätte man durchaus etwas machen können. Aber es bleibt bei dieser kurzen Streifung des Themas, und man hätte auch dieses weglassen können, ohne dass das Buch anders verlaufen wäre.

Das ganze passt zusammen wie Bratfisch mit Schokoladeneis und pürrierter Melone. Haben hier möglicherweise drei Autoren unabhängig voneinander etwas zusammengeschrieben, was hinterher dann mit Gewalt zusammengesetzt werden
musste?

Ein fades Gericht! Unangenehm auch die unkritische Haltung zu Stopfleber oder Autorallyes über Waldwege! Dass Enten und Gänse, die von Hand gemästet werden, etwas weniger leiden als maschinell gequälte, mag vielleicht sein, die Argumentation ist aber schon erschreckend naiv und erinnert mich an Kinderzeiten, wo wir, wenn wir einen Apfel geklaut hatten und erwischt wurden, sofort auf die zeigten , die zwei geklaut hatten. Aber Klauen bleibt Klauen!

Martin Walker - obwohl ich sein erstes Buch mit Interesse gelesen hatte und dachte, dass mal etwas Neues im Bereich der Krimilitatur kommt - scheint offentlich jegliche Probleme assmilieren zu wollen und deckt alles mit dem Mäntelchen netter Gerichte und traurig-schöner Liebeleien zu. Man kann sich die Welt auch schön reden.

Nur eins sieht er bei seiner rosaroten Brille nicht: dass auch im Perigord die Realität ein ganz andere ist, als er beschreibt. Eine ländliche Gegend, in der Kleinbauern in täglicher Existenznot ihre Höfe bewirtschaften und die jungen Leute abwandern, da sie von lieblicher Landschaft allein nicht leben können.

Sorry Herr Walker, aber bei Ihren Bücher assoziiere ich immer dasselbe Gericht, was nur von Fall zu Fall auf unterschiedlichen Tellern serviert wird. Jetzt habe ich keinen Appetit mehr.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Landeskunde zum Abgewöhnen, 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Delikatessen: Der vierte Fall für Bruno, Chef de police (Broschiert)
Ich hatte den ersten Band wegen seiner landeskundlichen Exkursionen noch einigermaßen interessiert durchgelesen und die etwas sehr seichte und durchsichtige Konstruktion mit jenem Lokalkolorit verrechnet, das der Roman trotz seines fiktiven Hauptschauplatzes wegen der immerhin konkreten Bezüge zur Dordognelandschaft allemal atmete. Man freut sich halt, wenn man Sarlat oder Les Eyzies liest und sich einbilden kann, man erführe etwas über gerade dieses Gegend. Jedenfalls ergab sich genug Motivation, einen weiteren Band zu kaufen, eben diesen vierten in dieser Reihe eines renommierten Verlages, dem (warum wohl?) offenbar viele professionelle Rezensenten über Gebühr gewogen sind.
Es erscheinen die aus dem ersten Band bekannten Personen, die der Autor sehr schnell noch einmal in die Schubladen von "gut" bis "zweifelhaft" einsortiert. Von vornherein ist besonders klar, dass Held Bruno wiederum nichts falsch machen wird, obwohl er genau genommen permanent das Gesetz bricht, indem er Dorfbewohnern und guten Bekannten Vorteile verschafft, z.B. durch Vereitelung von Untersuchungen und Gewährung materieller Vorteile, alles natürlich irgendwie gerechtfertigt durch das überlegene Erkenntnissvermögen eines Dorfpolizisten ohne Ausbildung. Bruno und sein Autor besingen dabei auch immer wieder - und sehr zentral - das französische Exportprodukt Foie Gras, die unsägliche Stopfleber, deren Handelsverbot in Deutschland dem Erfolg des Romans anscheinend nicht schadet, selbst wenn die Tierschutzseite peta.de als eine Art Wegbereiterin des Terrorismus erscheint.
Na gut, man kann sich ja auch auf die Handlung, den sog. "Fall", konzentrieren. Aber mir gelang selbst das nicht, weil der Autor, sofern er nicht dauernd geschwätzig mit Belanglosigkeiten ablenkt, die kaum noch landeskundlichen Rang beanspruchen können(Liebesbefindlichkeiten, Geschmacksfragen unterer Kategorie, etc.). Da fallen dann schnell die Augen zu, so dass für Schlafmittlekonsumenten zumindest dieser Aspekt für Walkers Künste spricht.
Fazit: Erzählerische Grobmotorik trifft zweifelhafte Rechtsauffassung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ETA, RAF und Foie Gras, 17. Juni 2013
Eigentlich müsste die Welt in dieser beschaulichen Gegend Frankreichs vollkommen in Ordnung sein, aber dann hätte Bruno nichts zu tun. Eine Delikatesse, nämlich Entenstopfleber, sorgt für den Rahmen und die Ablenkung, denn eigentlich geht es um baskische Terroristen. Dass die die RAF auch noch darin vorkommt macht den Plot zwar nicht spannender, aber das deutsche Lesepublikum wird bedient.

Inzwischen ist Bruno nicht nur Jäger, Sammler, Rugby- und Tennistrainer, sondern auch Reiter. Die englisch-französische Verbandelung macht Fortschritte und so kann man damit rechnen, dass Bruno nicht nur ein excellenter Weinkenner ist, sondern demnächst auch Whiskey-Kenner und Rosenzüchter wird. Man hat ja sonst nichts zu tun.

Ein netter Krimi, dessen Superheroe einem zunehmend auf den Geist geht.
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42 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fang mich - ich bin der Mörder!, 1. Mai 2012
Martin Walker beglückt uns mit "Delikatessen" ein viertes Mal mit einer Kriminalgeschichte rund um Bruno, den Dorfpolizisten des kleinen Kaffs Saint Denis im Périgord, der weitab vom Trubel der hektischen Metropolen mit seinen Dorfkumpanen ein beschauliches, geniesserisches Leben führt und darin nur hin und wieder - sooft Walker es eben will - von einem Verbrechen gestört wird.

Dieses Mal gelingt Walker die Verbindung verschiedener Handlungsstränge wieder ganz hervorragend, nicht so wie in seinem letzten "Bruno"-Roman ("schwarze Diamanten"). Die Erzählstränge, die hier verwoben und wieder auseinanderdividiert werden sind: Ein Mord, der vor langer Zeit geschah, ein sensationeller archäologischer Fund und der Widerstand von Tierschützern gegen die vermeintlich tierquälerische kleinbäuerliche Produktion von Enten- und Gänseleber.

Und Schwups! sind sie wieder versammelt, all die Themen, von denen Walker die Hände nicht lassen kann: Frankreichs Esskultur und die politischen Dimensionen des Geniessertums, seine Vorstellungen von männlicher Galanterie und der spielerischen Konfrontation mit der weiblichen Emanzipation, seine Fanfaren auf die kameradschaftliche Dorfgemeinschaft, die mit Ihresgleichen pfleglich umgeht, bei kleinen Rechtsübertretungen ein Auge zudrückt und, von gesundem Menschenverstand beseelt, stets Gut und Böse auseinanderzuhalten weiss. Daneben taucht auch wieder hie und da diese leise Kritik an behördlicher Willkür und zentralistischer EU-Bürokratie auf, dieses kopfschüttelnde Unverständnis für die Lebensfremdheit der grossstädtischen Polit-Technokraten, die immer noch nicht verstanden haben, was es heisst, zu leben und leben zu lassen. Das sind alles keine Hiebe, denn das wäre nicht Walkers Stil, es sind vielmehr kleine Nadelstiche in einem Meer von ansonsten behäbiger Gutmütigkeit.

Dennoch stellt sich bei mir eine langsame, schleichende Ermüdung ein. Mittlerweile habe ich wohl verstanden, dass es einen Graben zwischen dörflicher Menschenfreundlichkeit und Pariser Arroganz gibt, dass die französische Lebensart mitsamt ihrer Ess- und Trinkkultur bedroht ist und wohl nur noch von aufgebrachten Bildungsbürgern wie Martin Walker gerettet werden kann.

Ich hätte nichts dagegen, wenn der englische Lebemann und Publizist seine Romane von diesem Fundus an Kulturkritik entledigte und sich ganz auf andere Themen konzentrierte. Er dürfte seinen Figuren ruhig etwas mehr Profil verleihen, dürfte die Enttäuschungen und Härten des Lebens schildern und dabei für einmal auf sein Happy-End verzichten, mit dem er seine Romane den Unbilden der Wirklichkeit zu entziehen scheint. Er dürfte ruhig seine Geschichten etwas weiter entwickeln, etwas weniger durchschaubar machen, der Gemeinheit mehr Raum geben, ein Quäntchen Unmoral einfliessen lassen und sich eingestehen, dass es solche aufrechten und für immer weissgewaschenen Figuren wie Bruno eigentlich nicht geben kann.

Bei aller Sympathie beginnt dieser Held ohne Fehler langsam aber sicher meine Geduld zu strapazieren. Bruno ist pflichtbewusst, zuverlässig, loyal, menschlich, antirassistisch, ein belesener Soldat, ein ausgezeichneter Jäger und Koch, ein selbstständiger Mann, ein respektvoller Liebhaber, ein ganz und gar aufrechter Kerl ohne Macken. Das ist dann irgendwann ganz einfach zu viel und man beginnt sich nach Figuren zu sehnen, wie sie eine Patricia Highsmith gezeichnet hat: gute Charakteren, aber innerlich zerrissen, unstet und derart voll von Fehlern, dass man nicht weiss, ob man sie mögen oder hassen soll.
Zudem scheint mir, dass Walker leider mehr und mehr eine willfährig Geisel seiner eigenen Geschichten wird, und es kann wohl kein Lösegeld aus hunderttausenden verkaufter "Bruno"-Romane hoch genug sein, um aus den Fängen der biederen und liebevollen Provinzfranzosen zu entkommen. Im Gegenteil, Martin Walker dürfte sich bestärkt darin fühlen, diese Serie von kuscheligen Räuber und Gendarm-Possen ("Fang mich - ich bin der Mörder!") weiterzuschreiben.

Dennoch kann von der Lektüre dieses Bandes nicht gänzlich abgeraten werden. Wer sich nach einem anstrengenden Arbeitstag gerne ins Bett legt um mit einer gut erzählten und herzerwärmenden Geschichte seinen Adrenalinspiegel langsam zurückzufahren, ist mit Martin Walkers Buch gut bedient. "Bruno"-Romane zu lesen ist eine kleine Konzession an die Stärken der intelligenten Trivialliteratur: Gefühle und Stimmungen werden in dieser Sparte besonders gut eingesetzt und ausgebreitet - immer vorausgesetzt, dass ein Roman dieses Genres ein gewisses Niveau hat - und dies ist bei Martin Walker ganz sicher der Fall. Verdammt - ich kann es wohl auch nächstes Mal wieder nicht lassen und werde auch den fünften "Bruno"-Roman lesen müssen, und das sagt, ich geb's zu, eigentlich alles.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwächelnde Spannungsbögen..., 11. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch in diesem Fall bin ich einer sonntäglichen WDR 2-Buchempfehlung gefolgt und war dann doch eher enttäuscht. Die von Christine Westermann über den Äther gebrachten Vorschuss-Lorbeeren und ihre Euphorie über diesen Roman sind für mich nur bedingt nachvollziehbar. In ihrer Rezension beschrieb sie Walkers Fähigkeit, das Perigord dem Leser nahezubringen und empfahl, beim lesen stets eine kleine Auswahl diverser Leckereien um sich herum zu platzieren, um dem ständig einsetzenden Speichelfluss aufgrund der beschriebenen Gerichte zu begegnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit dem vierten "Bruno"-Roman angefangen bin und sich der Protagonist über die ersten drei Geschichten besser erschließt, aber mir blieb der Gutmensch Bruno über die ganze Dauer des Buches mit seinen Aktivitäten relativ suspekt.

Die Handlung selbst ist eher unspektakulär; eine zeitlich unpassende Leiche bei archäologischen Ausgrabungsarbeiten (wegen der Swatch-Uhr am Handgelenk), Tierschutz-Aktivisten gegen Gänsestopfleber (in Bezug zu PETA France, eine Organisation, die sicher gutes leistet für den Tierschutz, trotzdem aber selbst auch viele Tierleichen im "Keller" hat) und ein Ministertreffen Frankreich-Spanien, das mit der baskische Terrorzelle ETA einen politischen Aspekt ins Gechehen bringt.

Was die Beschreibung der französichen Landschaften angeht, da steht für mich Marcel Pagnol an erster Stelle. Vom Stil her zwar sehr oldfashioned, aber wenn er über "seine" Provence schreibt, riecht man den Lavendel förmlich durch die Seiten. Und was die Beschreibung der nationalen Gerichte angeht, bis zur Mitte des Buches war davon nur in Ansätzen die Rede und in der Folge müßte man schon ein guter Kenner dieser Küche sein, bevor der Speichelfluss einsetzt.

Mein Fazit: Kann man lesen, ist nicht rundherum vergeudete Lebenszeit, muss man aber nicht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein fünfter Fall für Bruno? Ohne mich!, 19. Juni 2013
Band eins und zwei habe ich sehr gerne gelesen, es kam eine nette Stimmung rüber und ein sympatischer Bruno. Aber schon Band 3 war nicht mehr von dieser Qualität und mit "Delikatessen" bin ich jetzt aus der Reihe der Walker Fans ausgetreten. Die Story ist verworren und an den Haaren herbeigezogen. Was sich da an kriminellen Energien in so einem kleinen Dorf tümmelt! Geradezu lächerlich wirkt Bruno zum Schluss, der tatsächlich aus Rache einen Menschen töten will (was ist nur aus dem braven Bruno geworden?) und mit einer Mistgabel bewaffnet hinter einem Autofahrenden bewaffneten Terroristen her galoppiert und ihn auch noch zur Strecke bringt. Auch die Beziehung zwischen ihm und seinen beiden Frauen wird nur wieder aufgewämt und erneu durchgekaut. Man wartet vergebens auf einen Weiterentwicklung wie schon im Band zuvor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuviel Wiederholungen., 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Landschaftsbeschreibungen, die Stimmung in St. Denis, das Essen in Frankreich - alles wunderschön beschrieben, aber die Handlungen und die Fälle ähneln sich mit den vorhergehenden Geschichten zu sehr. Man würde sich neue Ideen wünschen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für's Kochbuch fehlen die Rezepte, 9. Dezember 2012
Hatte nach dem ersten Fall von Bruno es erst mal gelassen, dann aber aufgrund der zahlreichen guten Kritiken dann wieder zum vierten Fall gegriffen. Der erste Fall war ja noch ok, aber die Geschichte hier ist einfach nur langatmig, ich musste mich schon zwingen, das Buch bis zum Ende zu lesen. Herr Walker konnte sich nicht entscheiden, ob das Buch ein Krimi, ein Reiseführer oder ein Kochbuch werden sollte. Das Ergebnis ist entsprechend: kein Spannungsbogen, unpassende Landschaftsbeschreibungen und auch keine Rezepte zu den im Buch beschriebenen Mahlzeiten. Ein ansprechender Spannungsbogen hätte mir schon gereicht.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schwacher Krimi vor herrlichem Hintergrund, 1. Juni 2012
Von 
Wolfgang Gonsch (Passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eine archäologische Grabung in der Nähe von Saint-Denis bringt jahrtausendalte Gebeine einer Familie zum Vorschein, doch ein Skelett passt so ganz und gar nicht dazu, denn dieser Gefesselte wurde eindeutig erst zum Ende des vorigen Jahrhunderts erschossen.
Doch nicht nur dieser grausige Fund beschäftigt Bruno: Auf eine Gänsemastfarm und eine Fabrik die Gänseleber-Pastete herstellt wurden Anschläge verübt; die Spur führt zu militanten Tierschützern. Zu allem Überfluss haben sich auch noch der französische und spanische Innenminister das Chateau von Saint-Denis für ein Gipfeltreffen auserkoren und fordern damit nicht nur Brunos ganze Aufmerksamkeit.

Auf der einen Seite ein handwerklich gut gemachter Plot, flüssig zu lesen und mit herrlich verwobenen Handlungssträngen. Liebevolle Landschaftsbeschreibungen der malerischen Landschaft zwischen der Vézère und der Dordogne wechseln sich mit kulinarischen Ergüssen der Extraklasse vor der malerischen Kulisse des Périgord ab.
Auf der anderen Seite jedoch, ein spannungsarmer Kriminalfall, bei dem das Ende schon viel zu früh vorhersehbar ist. Figuren, die sich nicht weiter entwickeln und mit Bruno einen alles könnenden Protagonisten, dem man mittlerweile ob seiner Genialität und Intelligenz schnell überdrüssig wird. Dem Ganzen setzen Brunos eigenwillige Rechtsauslegungen und die mittlerweile viel zu übertriebene Rechtsbeugerei die Krone auf.
Einige, zugegeben kleinere Fehler im Lektorat mindern den insgesamt schwachen Gesamteindruck zusätzlich.
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Delikatessen: Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Delikatessen: Der vierte Fall für Bruno, Chef de police von Martin Walker (Broschiert - 23. April 2013)
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