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39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gentleman unter den Schriftstellern
"Alles Abgestandene der vergangenen Nacht hatte sich verflüchtigt, und das Muffige des Tages sich noch nicht festgesetzt. Es roch nach der fauchenden Lavazza, an der Gianfranco gerade die Milch für einen Cappuccino aufschäumte, den Croissants auf den Tresen und Tischchen und den Parfums und Eaux de Toilette der paar Müßiggänger und Flaneure,...
Veröffentlicht am 5. Juni 2011 von R.E.R.

versus
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Slimline
So dünn wie die Buchdecke ausgefallen ist, so dünn kommt (quantitativ) der Inhalt daher. Nachdem mich "Der Koch" so begeistert hat, habe ich alle Romane von Martin Suter hintereinander verschlungen, und mir hat alles so gut gefallen, dass ich "Allmen und die Libellen" blind gekauft habe. Ich mag diese präzise und schnörkellose Sprache und die Art wie...
Veröffentlicht am 4. Februar 2011 von arandbe


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt, 4. Januar 2011
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Martin Suter ist in beeindruckender Weise gelungen, wovon viele seiner ehemaligen Berufskollegen träumen. Vom Schreiben leben können, ohne sich als Sprachrohr von Herstellern überflüssiger Artikel verdingen zu müssen. Werbetexter, das war mal. Heute zählt Martin Suter zu den bekanntesten Autoren deutscher Sprache und kann sich sein bestes Werk "Small World" im Kino ansehen, mit Gérard Depardieu in einer der Hauptrollen. Ich mag Martin Suter den Erfolg gönnen, weil er ein sympathischer Mensch ist, sich in verschiedenen Genres versucht und einen eigenständigen Stil fand. Auf sein neues Buch war ich auch deshalb gespannt, weil mich sein letzter Roman "Der Koch" überhaupt nicht überzeugte.

Auf dem hart umkämpften Gebiet der Krimi-Autoren hat sich Martin Suter bisher noch nicht gezeigt. Und nur sein Name würde nicht reichen, um die Liebhaber von monumentalen oder außergewöhnlichen Verbrechen, schrulligen Detektiven und originell verstorbener Menschen zum Überlaufen zu bewegen. Aber nach der Lektüre von Martin Suters erstem Fall bin ich zuversichtlich, dass es ihm gelingen wird, Johann Friedrich von Allmen als Serienfigur zu etablieren. In diesem Genre kommt es Martin Suter zugute, dass er als erfolgreicher Werbetexter die wichtigsten Lehrsätze verinnerlichte, wie man ein Publikum verführt, bei Laune hält und überrascht. Wer mehr über den Inhalt wissen möchte, lese die erstklassige Rezension von Dr. Ursula Kempf.

Nach der Regel "Most advanced yet acceptabel" vorgehend, nimmt Martin Suter bekannte Elemente erfolgreicher Krimiautoren auf und verändert sie gerade so stark, dass wir sie als Leser erkennen und dennoch als neu empfinden. So erinnert John Allmen an Figuren, die wir trotz ihrer adligen Lebensweise sympathisch finden, weil sie mit den Gepflogenheiten ihres Standes nicht zurechtkommen. Und auch Carlos, sein Diener und Helfer, glauben wir aus anderen Romanen bereits zu kennen, obwohl er ein ehemaliger Schuhputzer aus Guatemala ist. Wir mögen das ungleiche Paar und freuen uns darüber, wenn es die Vertreter einer Einkommensklasse, zu der wir nie gehören werden, an der Nase herumführt. Wir verzeihen Allmen seine Hochstapeleien und Carlos sein Tiefstapeln. Wir finden es richtig, dass die scheinbaren Opfer zu Täter werden und hart auf einem Boden aufprallen, den wir tagtäglich betreten. Und wir danken es Martin Suter, dass er uns über die Mauern gucken lässt, hinter denen Millionäre mit ihrer Entourage die Welt des schönen Scheins zelebrieren.

Wie Martin Suter seine Hauptfigur einführt und dessen Charakter beschreibt, erinnerte mich an Gottfried Keller. Denn wir erschließen die Persönlichkeit Allmens aus den Objekten seiner nächsten Umgebung und aus seinen unscheinbaren Alltagshandlungen. Den großen schweizerischen Schriftsteller Gottfried Keller ins Spiel zu bringen, heißt natürlich nicht, dass ihm Martin Suter schon auf gleicher Augenhöhe begegnen könnte. Aber die Leichtigkeit, mit der Suter seine Figuren diesmal agieren lässt und die präzisen Dialoge halten vielen Vergleichen stand. Zudem ist der Verzicht auf spektakuläre Handlungen äusserst wohltuend und macht es dem Leser einfacher, sich an der kunstvollen Komposition dieser Gaunerkomödie zu erfreuen.

Mein Fazit: Ob es Martin Suter gelingen wird, aus John oder Johann Friedrich von Allmen eine tragende Serienfigur zu formen, wird sich zeigen. Den Auftakt halte ich auf jeden Fall für geglückt. Mit viel Charme und Ironie lässt der bekannte Autor das ungleiche Paar Allmen und Carlos ein Abenteuer bestehen, das alles andere als geplant war, aber die Finanznöte des sympathischen Lebemannes Allmen auf überraschende Weise löste. Wer von Serienmördern, Psychopathen und neurotischen Kriminalkommissaren genug hat, wird an Suters Gaunerkomödie auf hohem Niveau bestimmt Freude haben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dünne unspektakuläre Handlung, 21. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Leider bin ich mehr als enttäuscht von diesem Suter-Kriminalroman, die Stärken des Schweizer Autors sind nicht im Krimifach zu suchen.
Vorteil ist, dass es sich um eine Art "Kurzgeschichte" handelt, man hat das Buch extrem schnell gelesen, umso weniger ist es für mich gerechtfertigt, dass man den Preis wie für einen Roman bezahlen muß.
Suter bekommt von mir nach "Der Koch" und diesem Allmen-Krimi noch eine Chance, ich werde es mit "Business Class" versuchen. Rezension wird folgen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett zu lesen, aber nicht mehr..., 2. Oktober 2011
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Der Verlag kündigt dieses Buch als den "Start einer wunderbaren Krimiserie" an. Leider enttäuscht der 1. Band mit dem Helden Allmen und seinem aus Guatemala stammenden Faktotum Carlos doch etwas.
Gewichtigster Einwand: Die Spannung hält sich doch sehr in Grenzen; viel mehr Aufmerksamkeit (und Raum) widmet der Autor der Obsession der Hauptfigur, möglichst viel Geld für Luxusprodukte in möglichst kurzer Zeit auszugeben. Dass damit der Pleitegeier nicht weit ist, ist wohl jedem klar...
Im vorliegenden Fall geht es um 5 Jugendstilschalen, mit denen Allmen, der immer knapp bei Kasse ist, sein Konto gehörig aufbessern könnte...
Wie schon gesagt, kein tolles Debut; nett zu lesen - nicht mehr und nicht weniger.
Ein Maigret ist jedenfalls Allmen nicht!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Allmen Nr. 1, 29. Mai 2011
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
"Allmen und die Libellen" ist der Auftakt von Martin Suters Krimireihe. Die nächsten beiden Bände sind schon geschrieben. Im Juli 2011 kommt "Allmen und der rosa Diamant". Der erste Teil ist eine Art Prolog, während es dann im zweiten Buch erst richtig detektivisch ("Allmen International Inquiries") losgeht. Der erste Allmen fand ich leider relativ schwach, weshalb es nur noch besser werden kann.
Beim neuen, etwas schrägen "Ermittlerduo" Allmen-Carlos handelt es sich um reine Kunstfiguren. Der dandyhafte Allmen und sein guatemaltekischer Assistent (eine Art moderner Butler). Master und Servant. Die eindimensionalen, etwas altmodischen Figuren sind das reinste Klischee, weshalb sie sehr unglaubwürdig sind. Es sind Fernsehfiguren.
Die Geschichte dümpelt vor sich hin und erst nach 150 Seiten kommt so etwas wie Spannung auf. Ich musste vor allem an Folgendes denken: der schöne Schein. Alles ist auf die schöne Oberfläche reduziert und hinter der Fassade gibt es keine Abgründe. Die heisse Luft wird zwar schön präsentiert, aber am Schluss bleibt es eben doch nur heisse Luft. Suter zelebriert vor allem das oberflächliche Savoir vivre seines Protagonisten Allmen. Dieser leistet sich ein Leben als Privatier und Lebemann, obwohl er eigentlich gar nicht über die notwendigen finanziellen Verhältnisse verfügt. Als Krimi fand ich das Buch ziemlich langweilig und belanglos. Suters Roman gäbe dagegen sicher eine nette Vorlage für einen Fernsehfilm ab. Ein Joachim Król als Allmen?
In den Rezensionen wird immer wieder die schriftstellerische Qualität von Martin Suter gelobt. "Allmen und die Libellen" ist handwerklich, auf der sprachlichen Ebene, sicher nicht schlecht gemacht. Jedenfalls auch wieder nicht so gut, um die inhaltlichen Mängel vergessen machen zu lassen. Das Buch ist in viele kleine Kapitel gegliedert. Kleine, schön angerichtete Häppchen, die durchaus erfreuen, aber schliesslich nicht satt machen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt Besseres von martin Suter!!!!, 29. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon einige Bücher von Martin Suter gelesen und finde seinen Schreibstil und auch den Handlungshintergrund seiner Bücher durchaus gut. Allmen und die Libellen gehört aber nicht unbedingt zu seinen empfehlenswerten Büchern. Die Geschichte erscheint mir etwas einfach konstruiert und unwirklich, die Machenschaften ziemlich simpel und man liest das Buch rasch durch und denkt sich nachher: So, das war's, naja! Begeistert hat es mich nicht, im Gegensatz zu "Der Koch", den ich um Längen besser fand.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzkrimi für Suter-Fans, 30. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Das was die "alten" Suters ausmachte, ihre gut recherchierten Themen, davon ist in "Allmen und die Libellen" leider nichts zu finden. Das schmale Büchlein ist kurzweilig und flott geschrieben, das war's dann aber auch schon. Als Auftakt zu einer neuen Serie ist es leider keine gute Werbung, was ärgerlich ist, denn als Suter-Fan weiss man: er kann auch anders.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und originell!!, 17. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Martin Suter eröffnet mit diesem Buch seine erste Krimibuchreihe und ich muß sagen es ist ihm gut gelungen. Das Buch liest sich flüssig, es ist spannend, unterhaltsam und humorvoll. Schauplatz ist wieder Zürich und es bewegt sich im gewohnten Milieu der betuchten Geschäftsleute.
Suter schreibt mit viel Elan und sehr detailgetreu. Den Lebemann Allmen und seinen Diener Carlos schließt man sofort ins Herz. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leichte Kost nach dem Koch, 25. Januar 2011
Von 
Christoph Martin Wieland (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Ein seichter Einstieg in eine neue Krimireihe, die etwas Unterhaltung, aber wenig Spannung bietet.

Suters Stärke sind die Millieuschilderungen der Oberschicht, die ob im Taxi, Fünfsterne Hotel, in der Bar oder im Restaurant wieder vorzüglich gelingen. Die eigentliche Handlung trägt kaum. Von und zu Allmen, stilvoller, aber finanziell abgewrackter Sprössling eines Emporkömmlings, der das Geld seines Vaters auf höchstem Niveau durchgebracht hat, wird zum Überlebenskünstler, der sich letztlich nur noch durch Antiquitätendiebstahl über Wasser hält. Das hat Esprit, das besitzt Reiz, der eigentliche Kern der kriminalistischen Verwirrungen, die sich daraus ergeben, einen Mord an einem Antiquitätenhändler eingeschlossen, ist dann aber arg kontruiert, enthält Mängel in der Ausführung und kein allzu überraschendes Ende.

War das alles - Mann? Dann sollte es Suter auch dabei bleiben lassen und auf Fortsetzungen verzichten.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langweilig, trotz brillanten Schreibstil, 17. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
wie immer brillant geschrieben, ansonsten langatmig.
Was diese Geschichte mit einem Krimi zu tun hat erschließt sich mir nicht unbedingt.
Schade
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Belanglos, 22. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich viel positives von Martin Suter gehört hatte, fand ich diesen Roman enttäuschend: Die Handlung ist etwas dünn, manchmal fast langweilig und belanglos, wenngleich es ein paar kleine Highlights gibt. Der Schreibstil ist allerdings sehr gut. Ein Buch, das man mal schnell runterlesen kann, ohne das jedoch viel hängen bleibt. Man sollte sich eben nicht zuviel davon versprechen.
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Allmen und die Libellen. Roman
Allmen und die Libellen. Roman von Martin Suter (Taschenbuch - 27. März 2012)
EUR 9,90
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