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Johann Friedrich von Allmen ist ein eleganter Gentleman, Lebemann, Kunstsammler, Feingeist und ein charmanter Hochstapler, der im Laufe der Jahre das Millionenerbe seines Vaters durchgebracht hat. Sein hochherrschaftliches Anwesen ist nur noch Scheinkulisse, er musste es verkaufen, ist mit seinem guatemaltekischen Butler und Faktotum Carlos ins einfache Gärtnerhaus im hinteren Teil des Parks eingezogen. Was Allmens Vater an Weltgewandtheit fehlte, hatte Allmen zu viel, aber mit Geld konnte er nun überhaupt nicht umgehen. Luxus war eine von Allmens Schwächen, dazu gehörte auch dass er Schnäppchen verachtete. Er war weder Zahlenmensch, noch hatte er Geldverstand, allerdings beherrschte er in beeindruckender Weise den Umgang mit Schulden und Gläubigern, die wussten nicht wo er wohnte und Allmen öffnete grundsätzlich keine Briefe in denen er etwas Unangenehmes" vermutete. Sein aggressivster Gläubiger der ihm ständig Drohbriefe schickte war Dörig. Seine Briefe war der grobe und vulgäre Wutausbruch eines gewaltbereiten Menschen". Als reicher Mann war Allmen einst ein großzügiger Gläubiger und in der Rolle als Schuldner erwartete er nun das gleich Verhalten von seinen Gläubigern.

Das bisschen Geld was ihm noch geblieben war benötigte er nicht für seinen Lebensunterhalt, sondern er investierte es, um seine Kreditwürdigkeit zu festigen. Im Stammcafé verkehrte er auf Grund seiner außerordentlichen Trinkgelder als "Conte", sehr guten Kontakt hatte er zu dem Antiquitätenhändler Tanner. Früher war er dessen bester Kunde, dann als sich die ersten finanziellen Engpässe einstellten, wurde er vom Kunden zum Lieferanten und verkaufte Tanner nun Hehlerware. Im Laufe der Jahre hatte er seine Technik perfektioniert das Verkaufspersonal in Antiquitätengeschäften abzulenken, um das eine oder andere wertvolle Stück mitgehen zu lassen.

Zu seinen Lebensnotwenigkeiten gehörte ein Opernpremieren Abonnement. Einen seiner zwei Plätze hatte er aus Geldmangel an einen weitläufigen Bekannten, den Investmentbanker Serge Lauber, untervermietet. Als Lauber einen Termin nicht wahrnehmen konnte hatte der die Karte an eine gewisse Joelle Hirt weitergegeben. Sie war keine besonders schöne Frau, hatte jedoch eine hübsche knabenhafte Figur und wunderbare "smaragdgrüne" Augen. Diese "Jo" stürzte sich nun mit Heißhunger und ungebremster Zügellosigkeit auf Allmen. Ihr Vater, Klaus Hirt, war ein reicher Financier der eine besondere Vorliebe für wertvolle Libellenschalen hatte. Als Allmen die Vitrine mit den Gallé Libellenschalen entdeckte nahm er eine an mit gutem Gewissen an sich, sah darin einen angemessenen Liebeslohn für die heiße Nacht mit Joelle, für den Missbrauch zu einem One-Night-Stand. Das Geld, was er bei seinem Freund Tanner für die Schalle erhielt, rann ihm schnelle wieder aus den Fingern. Joelle überredete ihn zu dem Besuch in einem Sterne Restaurant. "Die kulinarische Wanderung durch die neun thematisch dekorierten Räume" kostete ihn fünftausend Franken. Da er kein Stammgast war, konnte er nicht anschreiben lassen, musste bar bezahlen.

Fortan hatte er nur noch Libellen im Kopf. Nichts konnte ihn davon abhalten alle Libellenschalen zu stehlen. Doch wo sollte er sie verkaufen nachdem sein Freund Tanner ermordet worden war und er zu dem erfahren hatte dass Hirt die Gallé Libellenschalen gehortet hatte, weil sie als gestohlene Kunstwerke unverkäuflich waren? Und dann erschien eines Tages Dörig und ließ Allmens Bechstein - Stutzflügel zur Schuldentilgung abtransportieren. Ausgerechnet darin hatte Carlos die Libellenschalen versteckt. Allmen wird schließlich selbst Opfer eines Anschlags und da endlich kommt Suters literarischer Klops, die Geschichte nimmt kriminalistische Züge an.

Allmen, der mittlerweile die Zusammenhänge des Kunstdiebstahls kannte, hatte einen verwegenen Plan. Er gründet die Firma "International Inquiries" und tritt nun als Ermittler auf, am Ende hat sich enttäuschender Weise nichts Außergewöhnliches ereignet. Man ist mit "Allmen und die Libellen" zwar recht gut unterhalten worden, doch den Wunsch nach einer Fortsetzung wird man kaum verspüren. Trotzdem wird auch dieser Roman sehr wahrscheinlich ein Bestseller, weil das von dem grundsympathischen Martin Suter einfach erwartet wird.

Fazit: Martin Suter skizziert mit einem zarten Hauch Gesellschaftskritik die Welt der Züricher High Society, die Weine für 1500 Euro die Flasche konsumieren und die sich eine kulinarische Wanderung durch einen Gourmettempel mehr als 5 500 Franken kosten lassen.

Martin Suters neuer Roman ist eine Hommage an die Literaturgattung "Serienkrimi". Mit "Allmen und der rosa Diamant" und "Allmen und die Delfinsuite" sind schon zwei weitere Bände fertig. Martin Suter ist wie immer ein großartiger Erzähler bei dem Stimmungen, Spannungsmomente und Gemütslagen wortgewaltig möbliert sind, und sein Stil zusätzlich durch bewusste Auslassungen besticht, denn der Autor kennt sich in dem Milieu, das er beschreibt, seit Jahren bestens aus.
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TOP 500 REZENSENTam 13. März 2011
Ein Buch, das bei mir zwiespältige Gefühle hinterlässt. Zum einen hat mir der Grundgedanke gefallen. Endlich einmal etwas anderes als all die Privatermittler, Inspektoren, Gerichtsmediziner, Journalisten, etc., die sonst recherchieren. Endlich keine Massenmörder, keine Psychopathen oder Terroristen, denen nach gejagt wird. Stattdessen stehen Antiquitäten im Mittelpunkt.

Des Weiteren hat es mir gefallen, wie ausgefeilt Martin Suter den Hintergrund seiner Protagonisten schildert. Der Lebemann Allmen und sein Diener Carlos sind ein eingespieltes Team. So eingespielt, dass manche Dinge gar nicht mehr ausgesprochen werden müssen. Wenn Carlos seinem Chef zum Beispiel mitteilen will, dass Haushaltsgeld benötigt wird, dann gibt es sein (Carlos) Lieblingsessen zu Mittag. Und wenn er nur Bohnen und Tortillas ohne Hackplätzchen und Guacamole auftischt, also das Armenessen in Guatemala, dann ist die Lage äußerst dringlich. Zudem vermag es Carlos immer wieder auf elegante Art und Weise seinem Herrn Anregungen zu geben, indem er auf vollendete, formelle Art 'una sugerencia, nada más' vorträgt.

Es handelt sich bei diesem Buch also um eine gelungene Einstimmung auf ein außergewöhnliches Gaunerduo. Die eigentliche Krimihandlung kommt dabei jedoch zumindest für meinen Geschmack etwas zu kurz. Zudem ist der Einstieg in das Buch von Sprüngen und Logikbrüchen geprägt. Das erste Kapitel, in welchem ein Teil der späteren Handlung vorweg genommen wird, ist in meinen Augen überflüssig. Das zweite Kapitel, in welchem die vormittägliche Beschäftigung von Allmen beschrieben wird (ein Kaffeehaus-Besuch) steht ohne Bezug auf das folgende Kapitel im Raum. Erst ab dem 3. und 4. Kapitel wird das Geschehen flüssiger geschildert.

Außerdem: Ein Absatz taucht an zwei Stellen des Buches nahezu unverändert auf: einmal im ersten Kapitel auf Seite 6f, einmal auf Seite 128f (siehe Kommentar). Es ist der Teil der Geschichte nachdem Dörig den Bechstein-Flügel hat abholen lassen. Interessant dabei sind zwei Punkte:

(1) Im 1. Kapitel räsoniert Allmen vor diesem Absatz darüber, dass er Carlos sagen will, dass er nunmehr die Libellen benötigt. Aber warum eigentlich? Die Schulden sind durch den Flügel abgedeckt. Dörig ist zufrieden. Und schaut man hinten nach, so fehlen dort diese Gedanken.

(2) Im hinteren Teil des Buches fällt Dörig bei der Ankunft der gepackte Koffer auf, der im Vestibül steht (S. 127). Nachdem der Flügel abtransportiert ist, kümmert sich Allmen nicht mehr um den Koffer, geht in die Bibliothek und setzt sich in den Lehnstuhl. Im vorderen Teil wird auf Seite 5 noch das Viennois erwähnt. Gestört hat mich dabei, dass Carlos doch eigentlich der Koffer auch hätte auffallen müssen. Insofern hätte Carlos doch sicher nicht angenommen, dass Allmen seinen Vormittag wie üblich im Viennois verbringt, oder?

Kurz und gut: Meiner Meinung nach ist dieses 1. Kapitel (man könnte auch Prolog dazu sagen) nicht nur überflüssig, sondern enthält auch Logikfehler.

Eine weitere Ungereimtheit: Carlos soll sich einerseits illegal in der Schweiz aufhalten, andererseits aber bei der Treuhandgesellschaft angestellt sein, welche die Villa übernommen hat. Ausgerechnet eine Treuhandgesellschaft, die einen Illegalen anstellt?

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Mein Fazit:

+ Eine originelle Idee ein Gaunerpärchen, bestehend aus einem Hochstapler und seinem illegal in der Schweiz befindlichen Diener, als Protagonisten einzuführen.
+ Man erhält sehr viel Hintergrundinformationen über diese beiden Figuren.
+ Locker und gut lesbar.

- Die Krimihandlung spielt nur eine Nebenrolle. Hier geht es vor allem um die Einführung von Allmen und Carlos.
- Logische Fehler.

Also alles in allem ein stimmungsvoller Auftakt mit kleinen Mängeln. Wollen wir hoffen, dass beim nächsten Band sorgfältiger gearbeitet wird.
Zuletzt finde ich es bedauerlich, dass es keine kostengünstige Taschenbuch-Ausgabe gibt.

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Die zwei ähnlichen Stellen im Buch:

Seite 6f (nachdem Almen darüber räsoniert hat wie er Carlos sagen soll, dass er las libélulas benötigt):

Er musste etwas eingedöst sein, doch dann hörte er Geräusche aus der Küche. Es war noch dunkler geworden. Jeden Moment würde es zu schneien beginnen.
Almen stemmte sich aus dem Sessel. Als er an der Stelle vorbeiging, wo die Rückseite des Gewächshauses einem hohen Dickicht zugewandt war, schien ihm, als hätte sich dort etwas bewegt.
Dort standen die Parkbäume dicht und dunkel ' (gekürzt)'
Ein harter Schlag traf seine Brust. Im Fallen hörte er ein dumpfes Plot und spürte einen Schmerz am Hinterkopf.

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Und auf Seite 128f nachdem Dösig und seine Mannen den Flügel abtransportiert haben; das Räsonieren über die Rückgabe der Schalen fehlt dort:

Almen ging in die Bibliothek und verbrachte ein paar bleierne Stunden reglos im Ledersessel. Er sah Carlos kommen und gehen, ohne von ihm bemerkt zu werden. Er hing seinen Gedanken nach und wartete auf das Mittagessen. Dabei musste er eingedöst sein, doch dann hörte er Geräusche aus der Küche. Es war noch dunkler geworden. Jeden Moment würde es zu schneien beginnen.
Almen stemmte sich aus dem Sessel. Als er an der Stelle vorbeiging, wo die Rückseite des Gewächshauses einem hohen Dickicht zugewandt war, schien ihm, als hätte sich dort etwas bewegt.
Die Parkbäume standen dicht und dunkel. ' (gekürzt)'
Ein harter Schlag traf seine Brust. Im Fallen hörte er ein dumpfes Plot und spürte einen Schmerz am Hinterkopf.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Januar 2011
Martin Suter ist auf der Erfolgsleiter, seine Bücher starten in die Bestsellerlisten, die Bahnhofsbuchhandlungen bieten den neuen Roman als Massenprodukt zu reduziertem Preis, und auf seinen Lesungen entpuppt sich der Erfolgsautor zum neuen Publikumsmagneten, in Sachen guter Unterhaltungsliteratur. Suter scheint den Nerv der Zeit getroffen zu haben, ein Autor der einen guten Unterhaltungswert bietet, schreiben kann und den Leser zum Schmunzeln, beizeiten auch zum Lachen bringen kann...

In seinem neuen Roman, der sich als "Krimikomödie" outet, geht es um den Lebemann und Kunstkenner "Johann Friedrich von Allmen", der es schafft, sein reiches Erbe durchzubringen. Mit seinem Butler "Carlos de Leon", ehemaliger Schuhputzer aus Guatemala, der ihn einfach "Don John" nennt, wohnt er mittlerweile gemeinsam im Gewächshaus, weil er seine dazugehörige Villa aus Geldnöten veräussern muss. Als er von der High-Society-Lady Joelle nach einem Opernbesuch vernascht wird, bekommt er Zugang in jener Villa, um sich teure "Gallé-Schalen mit Libellenmotiven" unter den Nagel zu reissen, um seine finanziellen Nöte und Löcher damit zu stopfen...Denn warum sollte ausgerechnet er, auf seinen angestammten Luxus, wie etwa teure Restaurants verzichten..?

Suter verwendet dazu eine Begebenheit, die tatsächlich 2004 stattgefunden hat, solche Schalen wurden damals bei einer Ausstellung in der Schweiz gestohlen. Von Allmen gerät durch seinen Schalenklau in kriminalistische Zusammenhänge, dessen Aufklärung für mich nicht ganz schlüssig und logisch daherkommt. Suter hat ein sympathisches Ermittler Duo geschaffen, wo man wohl hoffen darf, dass sich dieses künftig mit verschwundenen Wertgegenständen beschäftigen wird...(Fortsetzung folgt)

Fazit: Eine gute und unterhaltende Krimikomödie, um Kunstraub, um Mord, einer neuen Geschäftsidee, einem sympathischen, wenn auch ungleichen Ermittlerduo, das sich auf den Weg macht, aus verschwundenen Wertgegenständen das Geschäft "International Inquiries" zu machen. Eine etwas dünn angelegte Buchserie, wo man den Geschmack des Geschäftemachens nicht ganz los bekommt, warum kommt nicht ein kompletter Band heraus, wenn die Folgebände schon geschrieben sind?? Making Money, Mister Suter??

Auch, wenn ich dieses Buch sprachlich und inhaltlich nicht schlecht geschrieben ist, man gut unterhalten wird, einen zum Lachen und Schmunzeln bringt, selbst wenn es zumindest mich dabei nicht zu begeisterten Höhenflügen geführt hat, gefallen hat es mir trotzdem. Ein bisschen dünn, ein bisschen zum Schmunzeln, ein bisschen geschäftemachend, in bisschen spannend, ein bisschen gut geschrieben...Alles eben ein Bisschen...irgendwie hätte es ein wenig mehr sein dürfen...

Gutes Essen und gute Weine lässt auch Suter in diesem Roman nicht aus, man geniesst förmlich mit den Geschmacksnerven mit...Mich würde es nicht wundern, wenn der ganze Hype um Martin Suter, nach diesem Band etwas zur Abkühlung käme...wenn man mal von Small World absieht, das sicherlich durch seine aktuelle Verfilmung neuen Aufwind erfährt..
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am 29. Mai 2011
"Allmen und die Libellen" ist der Auftakt von Martin Suters Krimireihe. Die nächsten beiden Bände sind schon geschrieben. Im Juli 2011 kommt "Allmen und der rosa Diamant". Der erste Teil ist eine Art Prolog, während es dann im zweiten Buch erst richtig detektivisch ("Allmen International Inquiries") losgeht. Der erste Allmen fand ich leider relativ schwach, weshalb es nur noch besser werden kann.
Beim neuen, etwas schrägen "Ermittlerduo" Allmen-Carlos handelt es sich um reine Kunstfiguren. Der dandyhafte Allmen und sein guatemaltekischer Assistent (eine Art moderner Butler). Master und Servant. Die eindimensionalen, etwas altmodischen Figuren sind das reinste Klischee, weshalb sie sehr unglaubwürdig sind. Es sind Fernsehfiguren.
Die Geschichte dümpelt vor sich hin und erst nach 150 Seiten kommt so etwas wie Spannung auf. Ich musste vor allem an Folgendes denken: der schöne Schein. Alles ist auf die schöne Oberfläche reduziert und hinter der Fassade gibt es keine Abgründe. Die heisse Luft wird zwar schön präsentiert, aber am Schluss bleibt es eben doch nur heisse Luft. Suter zelebriert vor allem das oberflächliche Savoir vivre seines Protagonisten Allmen. Dieser leistet sich ein Leben als Privatier und Lebemann, obwohl er eigentlich gar nicht über die notwendigen finanziellen Verhältnisse verfügt. Als Krimi fand ich das Buch ziemlich langweilig und belanglos. Suters Roman gäbe dagegen sicher eine nette Vorlage für einen Fernsehfilm ab. Ein Joachim Król als Allmen?
In den Rezensionen wird immer wieder die schriftstellerische Qualität von Martin Suter gelobt. "Allmen und die Libellen" ist handwerklich, auf der sprachlichen Ebene, sicher nicht schlecht gemacht. Jedenfalls auch wieder nicht so gut, um die inhaltlichen Mängel vergessen machen zu lassen. Das Buch ist in viele kleine Kapitel gegliedert. Kleine, schön angerichtete Häppchen, die durchaus erfreuen, aber schliesslich nicht satt machen.
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am 22. Februar 2013
Es lohnt sich den vermutlich ersten "Allmen"-Roman zu lesen. Ob sich allersings alle weiteren so lohnen, muss man sehen. Martin Suter ist aber ein grandioser Geschichtenerzähler - egal ob Krimi oder ein anderes Thema. Sprachlich ist es immer eine Augen- und Gehirnweide seine Bücher zu lesen. Allerdings ist der Preis für solche "Verbrauchsliteratur" relativ hoch.
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am 22. April 2014
Martin Suter zählt zu meinen deutschsprachigen Lieblingsautoren. Die Allmen-Reihe ist, wie ich finde, lesenswert, auch wenn sie von Band 1 (Libellen) bis Band 4 (verschwundene Maria) einen gewissen Abwärtstrend zeigt. Dennoch: Mal was anderes im Krimi-Bereich.
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am 17. Februar 2011
Martin Suter eröffnet mit diesem Buch seine erste Krimibuchreihe und ich muß sagen es ist ihm gut gelungen. Das Buch liest sich flüssig, es ist spannend, unterhaltsam und humorvoll. Schauplatz ist wieder Zürich und es bewegt sich im gewohnten Milieu der betuchten Geschäftsleute.
Suter schreibt mit viel Elan und sehr detailgetreu. Den Lebemann Allmen und seinen Diener Carlos schließt man sofort ins Herz. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
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am 18. August 2012
Vorab möchte ich sagen, dass Suter zu meinen Lieblingsautoren zählt und ich alle seine Romane mit großer Begeisterung gelesen habe. Im Vergleich zu den vorherigen finde ich das vorliegende Buch aber deutlich schwächer.

Suter hat sich wieder eine wunderbare Geschichte ausgedacht, mit all der seinen Romanen eigenen Absurdität, die doch immer auf mehr oder weniger subtile Weise Dinge, Situationen und Wahrheiten aufzeigt, entlarvt und auf charmante Weise zuweilen ins Lächerliche zieht, dabei immer genau den Kern der Dinge trifft. Die sprachliche Präzision und Brillanz Suters hat mir auch dieses mal wieder sehr gefallen.

Die Geschichte wirkt allerdings vor allem zum Ende hin insgesamt oberflächlicher und weniger überraschend. Es scheint, als habe sich Suter in seinem Schaffen etwas erschöpft.

Wäre der Roman von einem anderen Autor gewesen, hätte ich vielleicht noch einen Punkt mehr gegeben, aber gemessen an dem hohen Niveau der Romane Suters sind es für mich dann doch nur drei Punkte. Ich freue mich schon auf den zweiten Allmen-Fall und bin gespannt, ob dieser wieder "mehr Fahrt aufnimmt."
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am 21. Oktober 2011
Leider bin ich mehr als enttäuscht von diesem Suter-Kriminalroman, die Stärken des Schweizer Autors sind nicht im Krimifach zu suchen.
Vorteil ist, dass es sich um eine Art "Kurzgeschichte" handelt, man hat das Buch extrem schnell gelesen, umso weniger ist es für mich gerechtfertigt, dass man den Preis wie für einen Roman bezahlen muß.
Suter bekommt von mir nach "Der Koch" und diesem Allmen-Krimi noch eine Chance, ich werde es mit "Business Class" versuchen. Rezension wird folgen.
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Ein seichter Einstieg in eine neue Krimireihe, die etwas Unterhaltung, aber wenig Spannung bietet.

Suters Stärke sind die Millieuschilderungen der Oberschicht, die ob im Taxi, Fünfsterne Hotel, in der Bar oder im Restaurant wieder vorzüglich gelingen. Die eigentliche Handlung trägt kaum. Von und zu Allmen, stilvoller, aber finanziell abgewrackter Sprössling eines Emporkömmlings, der das Geld seines Vaters auf höchstem Niveau durchgebracht hat, wird zum Überlebenskünstler, der sich letztlich nur noch durch Antiquitätendiebstahl über Wasser hält. Das hat Esprit, das besitzt Reiz, der eigentliche Kern der kriminalistischen Verwirrungen, die sich daraus ergeben, einen Mord an einem Antiquitätenhändler eingeschlossen, ist dann aber arg kontruiert, enthält Mängel in der Ausführung und kein allzu überraschendes Ende.

War das alles - Mann? Dann sollte es Suter auch dabei bleiben lassen und auf Fortsetzungen verzichten.
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