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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Slimline,
Von arandbe (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
So dünn wie die Buchdecke ausgefallen ist, so dünn kommt (quantitativ) der Inhalt daher. Nachdem mich "Der Koch" so begeistert hat, habe ich alle Romane von Martin Suter hintereinander verschlungen, und mir hat alles so gut gefallen, dass ich "Allmen und die Libellen" blind gekauft habe. Ich mag diese präzise und schnörkellose Sprache und die Art wie er seine Geschichten erzählt. Martin Suters Stil ist für mich die moderne Fortführung großer Schweizer Schriftsteller wie Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch. Ohne Zweifel, auch dieser Suter ist wieder kurzweilig und fein erzählt. Doch nach nur 2 Stunden Lesevergnügen bleibt ein bisschen der schale Geschmack, ob da nicht einfach mal jemand schnelle Kasse machen wollte. Trotzdem bin ich auf den nächsten Suter gespannt, aber da werde ich mich bis zum Taschenbuch gedulden.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Höchstens als Ouvertüre zu weiteren "Allmens" lesenswert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Als grosser Martin Suter Fan musste ich mir diese Neuerscheinung (diesen Monat erschienen, nur gut ein Jahr nach dem letzten Roman) natürlich sofort unter den Nagel reissen, aber muss nun leider gestehen, dass diese nicht wirklich besonders lesenswert oder gar war. Ein kurzes Vergnügen (das Buch ist in ca 2 Std gelesen), was sich quasi wie eine Kurzgeschichte liest - und da hakt es auch schon: mein Eindruck ist, dass Suter diese kurze "Krimikomödie"; (obwohl ich das Leben des Allmen eher tragisch als komisch finde) geschrieben hat um seinen neuen Helden und dessen Diener vorzustellen, für die er möglicherweise eine ganze Serie an Abenteuern schreiben wird. Die Handlung war etwas flach und schnell durchschaut, mit vielen Klischees bestückt, aber wurde (wie immer) durch den klaren, fliessenden Stil von Herrn Suter schön geschrieben.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Gentleman unter den Schriftstellern,
Von
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
"Alles Abgestandene der vergangenen Nacht hatte sich verflüchtigt, und das Muffige des Tages sich noch nicht festgesetzt. Es roch nach der fauchenden Lavazza, an der Gianfranco gerade die Milch für einen Cappuccino aufschäumte, den Croissants auf den Tresen und Tischchen und den Parfums und Eaux de Toilette der paar Müßiggänger und Flaneure, denen um diese Zeit das Viennois gehörte. Einer von ihnen las ein Buch. Ein englisches Paperback, dem er den Rücken gebrochen hatte, damit er es einhändig lesen konnte."Dieser Mann ist Johann Friedrich Allmen, einstmals reicher Erbe eines Schweizer Grundstücksmaklers. Vom riesigen Vermögen seines Vaters ist nichts mehr übrig. Mit seinem treuen Diener Carlos lebt er im gläsernen Gartenhaus seiner ehemaligen Villa "Schwarzacker". Seine Ausgaben deckt er mit kleinen Diebstählen wertvoller Antiquitäten, die er einem befreundeten Händler unter der Hand weiterverkauft. Durch die Bekanntschaft mit der reichen Industriellentochter Joelle gelangt er, unrechter Weise, in den Besitz einer wertvollen Jugendstilschale des Künstlers Galé. Einen Tag nachdem er diese seinem Hehler Jack Tanner veräußert hat, wird dieser ermordet in seinem Laden aufgefunden. Kurze Zeit später wird auch auf Allmen ein Mordanschlag verübt. Mit "Allmen und die Libellen" beginnt Martin Suter seine erste Kriminalserie. So zumindest lautet die Vorankündigung des Verlages. Kriminalromane sind mittlerweile zur austauschbaren Massenware geworden. Was der talentierte Schweizer hier vorlegt gehört keinesfalls zu dieser Kategorie. Die Lektüre dieses Buches erscheint wie die Reise in eine andere Zeit oder besser aus der Zeit heraus. Allmen, der elegante Held der Geschichte, hat etwas von einem Lord Peter Wimsey. Feine Kleidung und exzellente Manieren täuschen seine Umwelt darüber hinweg, dass von seinem einstigen Vermögen nichts mehr übrig ist. Dennoch wandelt dieser feinsinnige Mann seinen Lebensstil nicht. So serviert ihm sein Diener Maistortillas und Bohnen auf gestärktem Leinen mit Silberbesteck. Noblesse oblige. Auch seine sonstigen Gewohnheiten entsprechen eher denen eines englischen Landedelmannes als denen eines abgebrannten Kleinganoven. Der obligatorische Morgenkaffee im vornehm ergrauten Café Viennois. Was Suter hier beschreibt, mutet in der heute vorherrschenden hektischen Betriebsamkeit an, wie Relikte aus einer entschwundenen Welt. Privilegierte Nichtstuer und ihr geregelter Müßiggang Eine so harmonische Szenerie bekommt man heute in Bestsellern selten zu lesen. Schön, das es noch Schriftsteller gibt, die es lohnend finden eine solche herauf zu beschwören. Beim Lesen fasziniert nicht nur die Handlung obgleich sie auf eine gemütliche, fast beschauliche Art spannend ist. Allmen ist ein Gentleman der alten Schule. Diskret, zurückhaltend, wach und intelligent. Im Prinzip auch hochmoralisch und grundehrlich. Er bewahrt sich, trotz seiner Antiquitäten Gaunereien, ein reines Gewissen und auch eine lautere Seele. Sicher drängt es einen zu erfahren was es mit den wertvollen Schalen auf sich hat, wer auf Allmen geschossen hat und vor allem wie er der drohenden Gefahr entkommt. Dennoch verfolgt man das Geschehen nicht atemlos, sondern eher langsam und bedächtig. In dem Bewusstsein hier ein Buch zu genießen, wie ein gutes Glas Rotwein. Jedes Wort auskostend. "Carlos, darf man etwas unehrliches tun, wenn man in Not ist? Como no, war Carlos Art, ja zu sagen. Wenn man mit etwas Ehrlichem nicht aus der Not heraus kommt. Aber nur etwas Unehrliches. Nichts Kriminelles. Die Antwort kam rasch, wie die meisten von Carlos Antworten. Es war, als besäße er einen großen Vorrat an fixfertigen, abrufbaren Antworten auf alle Fragen des Lebens." Mit Allmen und seinem Diener Carlos hat Martin Suter ein neues Duo am Kriminalfirmament aufgehen lassen, auf dessen weitere Abenteuer man sich unbändig freut. Zum einen um noch einige "fixfertige" Lebensratschläge zu bekommen. Zum andern weil es ein Genuss ist, diese zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Wenn man nicht zu viel erwartet ...,
Von Alex (Tessin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Broschiert)
Ich lese hin und wieder mal einen Roman von Sutter. Meistens, wenn ich eine Lektüre für eine Zugreise oder etwas in der Art brauche. Dies zeigt schon auf, dass es mir vornehmlich um leichte Unterhaltung geht, die aber trotzdem nicht dümmlich sein soll und sich dabei auf einem einigermassen anspruchsvollen Sprachniveau befindet. Diese Erwartungen werden auch bei "Allmen und die Libellen" erfüllt, einem kleinen Krimi (oder etwas in der Art) mit einem gewissen Spannungsfaktor.Allerdings kann mich der Roman in einigen Teilen der zweiten Hälfte nicht überzeugen, auch bei grosszügiger Bereitschaft, zugunsten der Unterhaltung nicht zu viel zu hinterfragen. Ohne ins Detail gehen zu wollen, erscheint mir die "Lösung" der finanziellen Probleme des gerne auf grossem Fuss lebenden Allmens doch etwas zu flott und reibungslos über die Bühne zu gehen. Es entsteht ein wenig der Eindruck, der Autor hätte kein grosses Interesse daran gehabt, zu viel Zeit für eine feinmaschigere Handlungsentwicklung zu investieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
kurze Geschichte,
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Martin Suters Sprache liest sich immer wieder wünderschön, das wären dann alleine schon fünf Sterne. Doch die Sprache hilft der Story hier nur mäßig. Ich habe beim Lesen immer darauf gewartet, dass die Handlung etwas an Spannung gewinnt. Das Leben eines ständig überschuldeten Lebemanns, der damit überhaupt kein Problem hat, seine Gläubiger hinzuhalten und seinen überteuerten Lebensunterhalt mit zwielichtigen Geschäften zu bestreiten, die schon als strafbar anzusehen sind, bietet für mich keine Grundlage, mich mit dem Protagonisten zu identifizieren und dem Verlauf der Handlung interessiert zu folgen. Ich fand die Geschichte extrem kurz, mir ist beim Lesen die konstruierte Wiederholung von Handlungssequenzen nicht erklärlich geworden. Diese kleine Kriminalgschichte soll offenbar dem Duo Allem und seinem Diener Carlos den Einstieg in eine Folge von weiteren Kriminalgeschichten ermöglichen, die dann in den Folgejahren dem Verlag die Frühjahrspublikation zur Leipziger Buchmesse beschehrt. Der "Perfekte Freund" bietet hier viel, viel mehr an Spannung und Lesefreude. Nach meinem Geschmack ist dies ein für den Umfang zu teures Buch,
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Faszinierend gut,
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Wegen des Titels hätte ich das Buch wohl nie erworben, aber meine Frau schenkte es mir, so musste ich es wohl oder übel auch lesen ' und ich bin ihr so dankbar dafür!Johann von Allmen ist ein Mann, der mit Stil zu leben weiß. Bäuerlichen Verhältnissen entstammend und mit reichlich Geld aus Grundstücksgeschäften seines Vaters gesegnet, führt von Allmen ein wirklich stilvolles Lesben ohne jegliche Kompromisse. Im Geldverdienen beweist er allerdings keinerlei Geschick und so nimmt es kein Wunder, dass das Vermögen unaufhaltsam schwindet. Zuletzt lebt er im ehemaligen Gärtnerhäuschen, zusammen mit dem früheren Diener Carlos und ist hoch verschuldet. Aber, er wahrt die Fassade, indem er durch Diebstähle in Antiquitätenläden immer wider die Finanzlöcher, zumindest zum Teil, stopfen kann. In dieser schier ausweglosen Situation lernt er durch Zufall eine Frau kennen, deren schwerreicher Vater ein besonderes Hobby hat. Von Allmen meine seine Chance zur Grundsanierung seiner Finanzlage zu erkennen und greift im wortwörtlichen Sinne zu. Doch, zu früh gefreut, nun trachtet man ihm nach dem Leben. Die Geschichte endet gut, aber mehr wird nicht verraten, schließlich soll die Spannung ja erhalten bleiben. Fazit: Das ganz besondere an diesem Buch ist, wie schnell und wie stark sich der Leser mit der Hauptfigur identifiziert. Jeder von uns wäre wohl gerne, wenigsten von Zeit zu Zeit, ein kleiner von Allmen, der ohne Kompromisse seinen eigenen Stil lebt. Ein wunderbares Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Einfach Suter!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
... ein (wiedereinmal) wortgewaltiges Buch von Martin Suter, welches ich an einem Tag verschlungen habe. Riechen Sie das Croissant? Den Geruch im Gärtnerhaus? Die muffig abgestandene Luft in der Bibliothek, die Flügelpolitur und den Einband der Bücher?Wie kein anderer inszeniert Suter ein weiteres Mal filmreiche Szenen im Kopfe des Lesers, der sich von Seite zu Seite durch einen wortgewandten Roman-Krimi liest und gefesselt auf die allesentscheidende Wendung am Schluss des Buches pocht. Die da -übrigens- den Höhepunkt der Geschichte bildet. Wieder einmal mehr habe ich mir nach Beendigung des Buches 200 Seiten mehr gewünscht ... Und sie in "Allmen und der rosa Diamant" gefunden. Absolut empfehlenswert, nicht nur für Suter-Liebhaber! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Jeder Suter - ein Juwel,
Von Bücherfreundin (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Broschiert)
Martin Suter hat wieder einmal eine Geschichte, einen Krimi erzählt, in der für ihn so typischen Sprache; mit den für ihn so typischen Charakteren und in der für ihn so typischen Atmosphäre.Ich fand das Buch rund, gelungen und werde mich heute Nachmittag an den Folgeband machen. Was mir aber an Suter außerordentlich gefällt: während es zunehmend Krimis, Romane gibt, die häufig 600 und mehr Seiten umfassen- und das häufig auch nur, weil künstlich in die Länge gezogen - schafft es Suter, seine Geschichte rund und gut in 200 Seiten zu packen und das bei höchstem Lesegenuss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Noblesse oblige,
Von
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Gebundene Ausgabe)
Johann Friedrich von Allmen ist ein gebildeter Bonvivant und Dandy Anfang vierzig nach Manier des Fin de siecle. Allerdings hat sein recht aufwändiger Lebensstil nahezu das gesamte - ererbte, nicht erarbeitete - Vermögen aufgezehrt. Um seine Schulden - insbesondere aber seine Kreditwürdigkeit - halbwegs im Griff zu behalten, ist er gezwungen, sich gelegentlich von dem einen oder anderen Sammelstück aus seinem Haushalt zu trennen. Seine Villa ist verkauft, weshalb Allmen nun mit seinem ehemaligen Gärtner Carlos als eine Art Butler im Gartenhaus residiert. Ganz zufällig und im Zusammenhang mit einem erotischen Sidestep stößt er auf die Spur eines bereits länger zurückliegenden Kunstraubes, was ihm die Möglichkeit bietet, seine Verhältnisse - wenigstens kurzfristig und nicht ganz legal - wieder aufzufrischen.Eine amüsante und intelligente Geschichte im Plauderton - etwa in der Art Ingrid Nolls - mit deutlich schweizerischem und erfrischendem Ambiente. Die häufig trefflichen und witzigen Formulierungen über einen Lebensstil, in welchem Ästhetik und Benehmen eine Rolle spielen, in keinem Fall aber etwas, das man mit Arbeit verwechseln könnte. Wäre Weynfeldt nicht der letzte seines Stammes, Allmen könnte durchaus als sein jüngerer, etwas leichtlebiger und weniger zwänglerischer, Bruder durchgehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Pfiffig ausgedachter Nachhilfe-Unterricht für Versicherungsbetrugs-Detektive. (Hörbuch-Rezension),
Von
Rezension bezieht sich auf: Allmen und die Libellen (Audio CD)
Hörbuch-Rezension: ALLMEN UND DIE LIBELLEN, von Martin Suter, gelesen von Gert Heidenreich4 Audio CDs im aufklappbaren Pappkarton (CDs in einzelne Papphüllen), mit kleinem Booklet |ungekürzte Lesung Laufzeit 244 Minuten erschienen bei Diogenes Das Schöne an Martin Suters Romanen ist die einfache und klare Sprache. Und die faszinierenden Millieustudien, die ich anhand seiner Romane bisher so ausgemacht habe. Das hat mir schon beim TEUFEL VON MAILAND und bei DER KOCH gut gefallen. Dennoch bin ich nicht völlig sicher, ob ich nach diesem Ausflug in die Welt des Schweizer Geldadels noch einmal mit dabei bin. Wenn Gert Heidenreich wieder liest, vermutlich schon. Soviel vorab... Mir erscheint dieser Protagonist, Von Allmen, zu langweilig und trotz ausführlicher Charakterisierung wird mir hier kein Oberschichten-Robin Hood aus diesem Snob, der es von klein auf nie gelernt hat mit dem vielen Geld (des Vaters) umzugehen. Von Allmen hat nämlich Schulden und kommt mit seiner bisherigen Gelbeschaffungsmethode - kleinere Diebstähle, die er als Selbstverständlichkeit ansieht - nicht mehr richtig über die Runden. Dass er auch seinen persönlichen Diener - Guatemalese, ohne Aufenthaltserlaubnis freilich - nicht mehr bezahlen kann, beschert ihm nur minder Kopfzerbrechen. In eine- zumindest für seine Verhältnisse - echte Bredouille gerät er erst, als er nach einem One Night Stand den Absprung von der lästigen Dame nicht so recht schafft. Allerdings! Schnell vergessen, dass die Dame mehr von ihm will, als er in der Sammlung ihres Vaters auf eine Sammlung Jugendstil-Vasen stößt. Eine unwiderstehliche Gelegenheit ... die unabsehbare Folgen nach sich zieht. Einen so genannten Kriminalfall ahnt und erhofft man über mehr als die Hälfte der Gesamtlaufzeit; erst auf den letzten 60 Minuten der einigermaßen "tricky" ausgedachten Story gewahr. Der Aha-Effekt versöhnt mich! (Ein zustimmendes Lächeln zaubert mir eine Erwähnung in dem kleinen Booklet aufs Gesicht: Dass es nämlich im Oktober 2004 tatsächlich einen solchen Kunstraub (bisher ungeklärt) gegeben haben soll. Bravo, Herr Suter!) Das Schöne an dieser Hörbuch-Lesung: Die ausgezeichnete Stimme von Gert Heidenreich. Perfekt. Jede Betonung sitzt. Alles schön sonor. Gefällt mir ausgezeichnet. Jeder Charakter aus den Dialogen bekommt sein eigenes Gesicht. Wenn Ihnen die Rezension gefallen hat, oder geholfen hat, würde ich mich über eine Bewertung sehr freuen. Nur auf diese Art kann der Rezensent erfahren, ob die Mühe sich gelohnt hat. - Dankeschön! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Allmen und die Libellen von Martin Suter (Broschiert - 27. März 2012)
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