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92 Rezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Krimi, Reiseführer oder Kochbuch?,
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
In einem kleinen französischen Provinzort geschieht ein Mord. Aus heiterem Himmel. Zur Verwunderung des einzigen Polizisten Bruno Courréges handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein politisch motiviertes Verbrechen. Dem Toten, ein Immigrant, Kriegsveteran aus dem Algerienkrieg, wurde ein Hakenkreuz in die Brust geritzt.Ich denke, bei diesem Buch wurde versucht, an die Tradition der Maigret - Romane anzuknüpfen, was aber teilweise misslang. Durch allzu viele Ausschweifungen (Tennisturniere über mehrere Seiten; perfekte Essensszenen ...) wird der eigentliche Krimi zur Nebensache. Mich stört, wie übrigens bei den meisten Provinzkrimis, dass die ermittelnden Personen eigentlich nichts tun, aber trotzdem zum Schluß auf das richtige Ergebnis kommen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Nichts als Geblubber...,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
Ein wirklich schlechter Krimi und die anti-europäische und anti-deutsche Haltung des Autoren ist unerträglich. Die Darstellung der Charaktere ist klischeehaft - ein Klischee aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Ein Formulierungskünstler ist der Autor ebenfalls nicht. Kein Spannungsbogen und eine Sprache, die der eines Mittelstufenschülers entspricht. Bruno, Chef de police
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Eher Lehrbuch als Krimi,
Von mapamapa (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
Ich habe mich wirklich durch das Buch gequält. Statt Spannung ewige Abhandlungen über französische Geschichte, langatmige Beschreibungen der Landschaft und Menschen und für meinen Geschmack zu viel Hurra-was-sind-wir-toll-Patriotismus. Ein wirklicher Lesefluss war dabei nicht möglich, ich musste immer wieder neu ansetzen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Autor Walker als gelernter Historiker so viel seines Wissens wie möglich in dieses Buch packen wollte, die (Krimi-)Handlung eigentlich nur Nebensache ist.Ich weiß eher gemütliche Krimis durchaus zu schätzen, aber dieses Buch ist einfach nur langweilig. Selbst wenn man es nicht als Krimi betrachtet, wird es nicht besser. Die Dialoge teilweise so schlicht wie in einem Groschenroman, teilweise so gestelzt wie kein Mensch wirklich spricht. Ewige Erklärungen und Beschreibungen. Und alles so furchtbar ernst gemeint. Ein wenig Augenzwinkern wäre hilfreich gewesen. Mich wundert nur, wie erfolgreich das Buch ist und dass der Diogenes-Verlag es herausgegeben hat, da bin ich sonst wirklich bessere Qualität gewöhnt. Mein Fazit: nicht kaufen! Dann lieber einen Brunetti, wo zwar auch viel Landestypisches beschrieben wird (Essen, Venedig), aber trotzdem das Lesen spannend ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Langweiliger Charakter und falsche historische Darstellung,
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
Ein Krimi, der in einer der schönsten Gegenden Frankreichs spielt. Für jemand, der gerne nach Frankreich fährt, scheinbar die perfekte Urlaubslektüre. Wieso dann nur ein Stern?Bruno ist ein wahrer Gutmensch. Er rettet Zwangsprostituierte im Krieg, er bekämpft mehrere Hooligans und Skinheads, er rettet Frauen vor Faschisten, er kämpft für die französische Lebensart, usw. Keine Schwäche, keine fraglichen Charakterzüge. Einfach langweilig... Die "Force mobile", eine von Nazis gegen die Bevölkerung eingesetzte Truppe Nordafrikaner, die angeblich systematisch vergewaltigt und gemordet hat, hat es nie gegeben. Hier werden Vorurteile gegen Nordafrikaner und Deutsche geschürt, ohne eine historische Grundlage. Da der Autor angeblich Geschichte studiert hat, ist ein so unsensibler Umgang mit der europäischen Geschichte schon fast skandalös. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Langweiliger Supermann,
Von Horst Pansen (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
Bruno ist ein Held ohne Kanten und Makel, und man fragt sich spätestens in der Mitte des Buchs, warum ihm die Bewohner nicht längst ein vergoldetes Denkmal gesetzt haben. Das kommt einem bald ebenso zu den Ohren raus, wie die Beschreibung der Mahlzeiten. Diese beschränken sich meist auf das Aufzählen von banalen Zutaten und alles was gekocht wird, ist grundsätzlich makellos zubereitet, jede Erbse ist auf den Punkt gegart, jeder Wein vollmundig jedes Stück Fleisch zart und natürlich perfekt, und überhaupt scheinen sich die Einwohner grundsätzlich nur von Produkten eigener Herstellung (vom Markt oder direkt durch Tauschhandel) zu ernähren, das geht auch an französischen Realitäten weit vorbei.Ebenso Nerv tötend sind die Hasstiraden gegen die EU, deren Inspektoren sind natürlich kleingeistige, verbohrte und extrem dämliche Hohlköppe, die Walker kurzerhand mit der Gestapo und der deutschen Besatzungszeit in einen Topf zu werfen versucht. Es wird mehr als deutlich, dass Walker als Engländer den Franzosen seine EU- und Deutschfeindlichkeit überstülpen möchte. Statt dessen wird kritiklos und durch die rosa Brille der vermeintlich französische Lebensstil verherrlicht, auch wenn der daraus besteht, dass Bruno regelmäßig angetrunken Auto fährt und seine Position missbraucht, um den Kontrollen zu entgehen oder den Touristen gefälschte Waren verkauft werden; solange es ein Einheimischer tut ist das klasse. Der Erzählstil ist dröge, flach und emotionsarm, zum Teil einfach langweilig (wen interessiert die Schilderung eines Ballwechsels in einem Tennisspiel?). Die Krimihandlung? Geschenkt, sie kommt ohne echte Verdächtige und ohne Sackgassen, oder große Winkelzüge daher, man hat den Eindruck, Walker hätte sie nur widerwillig in die Handlung aufgenommen, um seinem Buch einen Aufhänger zu geben. Nachdem der/die Täter identifiziert wurde(n), wird wohlwollend der Mantel des Schweigens darüber geworfen und Walker beeilt sich zum Ende zu kommen. Ein Armutszeugnis des Autors, er drückt sich allzu offensichtlich darum herum, eine unangenehme Verhaftung vornehmen zu lassen, denn das hätte seine Idylle zerstört, oder dem Leser zu erklären, wie Bruno es denn bitte schaffen soll, den Mord nach all dem Getöse stillschweigend zu den Akten zu legen. Das war Walker offenbar einfach zu lästig oder zu kompliziert. Einen Punkt, weil Walker offenbar wenigstens ein wenig über französische Geschichte gelesen hat und darauf seine Geschichte aufbaut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bravo Bruno!,
Von Biene Maya 2013 (Yucatán) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Bruno Chef de police (Gebundene Ausgabe)
Bruno ist ein sympathischer Provinzpolizist in der verschlafenen Kleinstadt Saint-Denis im Perigord. Üblicherweise jagt der alleinstehende Chef de police Käsediebe, geht Beschwerden älterer Damen nach, die sich über unsittliche Kleidungsgewohnheiten der Jugend von heute mokieren und hilft vor allem wo er kann. Die Dorfbewohner sind eine verschworene Gemeinschaft und Bruno würde für fast jeden von ihnen seine Hand ins Feuer legen. Er warnt die Marktleute vor den EU-Kontrolleuren aus Brüssel und haut jeden raus, der in Schwierigkeiten geraten ist. Bruno genießt die beschauliche Idylle in der südwestfranzösischen Provinz und ist auch ein großer Verehrer der kulinarischen Schätze der Region. Er hat seinen Platz gefunden und strebt nicht nach einer höheren Position oder einer Versetzung in die Hauptstadt.Doch eines Tages stört ein grausamer Mord die Idylle. Hamid, ein Algerier, der etwas außerhalb wohnt und dessen gesamte Familie in Saint-Denis lebt, wird schrecklich zugerichtet aufgefunden. Bruno muss erstmals in einer Mordsache ermitteln. Das Hakenkreuz, das dem alten Hamid in die Brust geritzt wurde lässt natürlich sämtliche Alarmglocken schrillen und der Mord sorgt für nationale Aufmerksamkeit. Ermittler aus der Hauptstadt werden herangezogen und Bruno muss gewaltig einstecken. Doch seine Ortskenntnis und sein Charme sind ihm von großem Vorteil. Er kommt dem Verbrechen erst auf die Spur, die bis in die Zeit der Resistance zurückreicht und ein Kapitel algerisch-französischer Geschichte anschneidet. Walker ist hier ein herrlicher Krimi voller liebevoll gezeichneter Charaktere gelungen. Nicht nur Bruno, die gute Seele von Saint-Denis, sondern Bürgermeister, Marktleute u.v.m. sind einfach sympathische Zeitgenossen. Der gebürtige Schotte, der zeitweise selbst im Perigord wohnt, kann die Atmosphäre der verschlafenen Provinzstadt im Südwesten Frankreichs wundervoll heraufbeschwören. Eine tolle Wochenend- oder Urlaubslektüre. Sehr zu empfehlen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Billige Mayle Imitation,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
Ach ja, Südfrankreich, Trüffel, tafeln und ...tüfteln? Nein, nicht wirklich, sondern die zu sehr nach Klischee, Atmosphäre, Tugend und heile Welt bemühte Billig-Ausgabe eines Peter Mayle mit einem nebensächlichen kriminalistischen Hintergrund, nicht bunt nicht rund sondern eher schwarz-weißes Kaspertheater. Igitt! Ich habe das Buch wieder verkauft. Bonne Chance für den nächsten Leser!
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
quälend langweilig !!!,
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
Obwohl ich mich als frankophil bezeichnen würde, war dies mit Abstand der fadeste "Krimi", den ich (trotz französischem Schauplatzes) je las. Unoriginell und geistlos. Eine aalglatte reizlose Hauptfigur, ach so fehlerfrei und heldenhaft - jedoch ohne einen Funken Ausstrahlung. Dazu ein Mord, an dessen Auflösung der Leser zunehmend das Interesse verliert, da sich der Roman in unnötige, langatmige Nebenhandlungen-und Informationen verzettelt. Aber das Schlimmste am Buch ist der dilletantische Schreibstil des Autors. Laienhafte Sätze wie aus Groschenromanen, eine teilweise absurde Dramaturgie, zu oberflächlich beschriebene Charaktere und schablonenhafte, vorhersehbare Handlungen machen den Roman zum ärgerlichen Erlebnis.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Naja es geht!,
Rezension bezieht sich auf: Bruno Chef de police (Gebundene Ausgabe)
Ehrlich gesagt hab ich mir von dem Buch einiges mehr erwartet. Nachdem "Bruno Chef de police" in den Medien so gut bewertet worden ist, hab ich mich schon regelrecht auf das Buch gefreut. Nun bin ich etwas entäuscht. Zwar ist der Held "Bruno" ein ganz interessanter Charakter und auch kommt das typische "savoir vivre" ganz gut rüber, aber dennoch wirkt die Handlung streckenweise ziemlich langatmig und man kommt in Verlegenheit das Buch wieder wegzulegen. Erst gegen Ende der Geschichte, deren Ausgang man aber leicht erahnen kann, kommt ein wenig mehr Spannung auf. Fazit ist, daß die Geschichte und die Figur "Bruno" einen guten Ansatz hätte, aber das Finish a la "Donna Leon", "Veit Heinichen" oder "Andrea Camilleri" fehlt dem Autor zur Gänze. Ich bin mir sicher Martin Walker wird einen weiteren Krimi mit seinem neuen Helden schreiben. Vielleicht schafft er es dann ein besseres Werk abzuliefern, sonst werde ich sicher kein weiteres Buch mehr von ihm lesen.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Zwischen Schulaufsatz und Schmonzette...,
Von Gabri (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bruno, Chef de police (Taschenbuch)
Martin Walker schafft es leider nicht, seinen Erstling in die Reihe der kriminalliterarischen Leckerbissen von Andrea Camilleri oder Donna Leon einzureihen. Stil und Aufbau sind brav und platt wie im Schulaufsatz eines einigermaßen begabten Kindes. Protagonist Bruno wird zudem gleich zu Anfang beschrieben, wie der Chefarzt aus einem Groschenroman: "Er war noch jung, und seine geschmeidigen, energischen Bewegungen zeugten von guter Kondition. (...) Sein dichtes dunkles Haar war kurz geschnitten, die braunen Augen blickten verschmitzt, und die vollen Lippen unter dem sorgfältig gestutzten kleinen Schnauzbart lachten gern." (Och nö, bitte nicht!). Auf den folgenden Seiten werden fast sämtliche Eigenheiten und Vorlieben Brunos schon erklärt, wo es doch viel eleganter ist, wenn der Leser die Hauptfigur erst nach und nach kennenlernt. Auch im "richtigen" Leben erzählt uns normalerweise niemand schon in den ersten 10 Minuten komplett alles über sich (Gähn!). Bei einem Buch aus dem Diogenes-Verlag hätte ich mir da wirklich mehr erwartet. Die Geschichte ist ansonsten ganz nett, man kann den Roman lesen, er ist jetzt keine Katastrophe. Wenn überhaupt, sollte man das Buch im Bett kurz vor dem Einschlafen lesen, wenn das Gehirn eh nur noch sehr seichte Kost aufnehmen kann...
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Bruno, Chef de police von Martin Walker (Taschenbuch - 20. Mai 2010)
EUR 10,90
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